Weiterer Meilenstein erreicht: Tesla hat bisher über 200.000 Fahrzeuge produziert

Im Jahr 2012 hat der Aufsichtsrat von Tesla dem CEO Elon Musk Aktienoptionen angeboten, die an zehn festgelegte Meilensteine gekoppelt sind und insgesamt 5.274.901 Aktien enthalten. Dieser unter dem Namen „2012 CEO Grant“ laufende Plan wird in zehn Tranchen ausgezahlt, wenn ein vorgegebenes Ziel erreicht ist und der Börsenwert des Unternehmens immer jeweils um vier Milliarden US-Dollar ansteigt und diesen Wert für sechs Monate beibehält.

Als dieser Plan aufgestellt wurde, lag der Börsenwert von Tesla bei circa 3,2 Milliarden US-Dollar. Der aktuelle Börsenwert beträgt jedoch über 52 Milliarden US-Dollar, womit bereits jetzt schon die Prämisse für alle vorgegebenen Ziele bezüglich der Wertsteigerung erreicht ist (3,2 Milliarden USD + 10 x 4 Milliarden USD = 43,2 Milliarden USD).

Die einzelnen Ziele, die Elon Musk in seiner Amtszeit als CEO bei Tesla erreichen muss, um die Aktienoptionen einstreichen zu können, sehen wie folgt aus:

  • Model X Alpha Prototyp erfolgreich abschließen [erreicht]
  • Model X Beta Prototyp erfolgreich abschließen [erreicht]
  • Erstes Model X Serienfahrzeug produzieren [erreicht]
  • Model 3 Alpha Prototyp erfolgreich abschließen [erreicht]
  • Model 3 Beta Prototyp erfolgreich abschließen [erreicht]
  • Erstes Model 3 Serienfahrzeug produzieren
  • Bruttomarge von 30% oder mehr an vier aufeinanderfolgenden Quartalen
  • Gesamtproduktion von mehr als 100.000 Fahrzeugen [erreicht]
  • Gesamtproduktion von mehr als 200.000 Fahrzeugen [erreicht]
  • Gesamtproduktion von mehr als 300.000 Fahrzeugen

Die ersten, laut Musk „serienreifen“ Model 3 wurden bereits mehrmals bei Testfahrten erblickt, wodurch auszugehen ist, dass es sich dabei mindestens um sogenannte Beta Prototypen handelt. Die Gesamtproduktion von 200.000 Fahrzeugen müsste ebenfalls kürzlich erreicht worden sein, da die Fahrzeug-Identifizierungsnummer eines neu inserierten Fahrzeugs dies verrät.

Musk fehlen damit nicht mehr viele Ziele, die er erreichen muss, um alle Aktienoptionen zu erhalten. Die Serienproduktion des Model 3 soll bereits im Juli beginnen, womit ein weiteres Ziel erreicht wird. Anschließend fehlt noch die Gesamtproduktion von 300.000 Fahrzeugen und die Bruttomarge von 30% oder mehr an vier aufeinanderfolgenden Quartalen.

Das einzige Ziel, welches wohl nicht in kurzer Zeit erreicht werden kann, dürfte das Ziel bezüglich der Bruttomarge sein. Zunächst muss Tesla eine solche Bruttomarge erreichen und diese dann auch noch über vier aufeinanderfolgende Quartale halten. Im 1. Quartal 2017 lag die Bruttomarge aus Automobilverkäufen bei 27,4%. Ob das kommende Model 3 diese verbessert, wird sich zeigen.

  • Nik

    Bashing liegt mir wirklich fern – aber mal zur Einordnung:
    Eine Tagesproduktion von 1000 Fahrzeugen war für die „Großen Drei“ schon in den 1940ern völlig normal. Und sie hatten nicht ein Werk, sondern bereits damals jeweils min ein Dutzend, plus die NfZ-Produktion.
    Für Tesla gibt es also noch sehr viel Luft nach oben – entspr. Feiertstunden inklusive.

    • Derk van Dorsten

      @Nik: … wir reden über 200.000 Fahrzeuge mit einem Durchschnittspreis von 100.000 EUR, mit einer kompl. neuen Technik. …. nur mal so !

      • Nik

        ,
        Die Technik ist nicht wirklich neu.
        Neu ist die Batterietechnologie im Bereich Ladetechnologie und der simple Umfang der eingebauten Batteriekapazität in einem Fahrzeug.
        Aber eine Vollstahlblechkarosserie, Fahrwerk und Aufhängung? Sie sind völlig indentisch zu dem in der konventionellen Fahrzeugindustrie seit Jahrzehnten üblichen. Hier jetzt auf Stückzahlen gehen zu wollen, greift auf längst etabliertes Wissen zurück.

        • Derk van Dorsten

          … in den Führungsetagen dt. Hersteller wird man die 200.000 verstanden haben…

          • Nik

            Dann baut man halt in Zukunft E-Motoren und Akkus ein.
            Der Verbrenner gilt eh als ausentwickelt.
            Etliche Jobs werden wegfallen. Aber die Konzerne kollabieren? Wohl kaum. Macht man mal wieder M&A und schreibt Tesla in den Briefkopf.

            Einzig wirklich Nachteil bei einem E-Mobil ist eben, dass man im Alltag nach 150-200km ohne Steckdose ein handfestes Problem hat.

          • Derk van Dorsten

            Konzerne kollabieren nie, Nokia hat ja auch die Kurve bekommen …

          • Nelkenduft / AHF

            Aber zu welchem Preis? Zigtausende Entlassungen und Verlagerung der Produktion von Europa nach Asien. Nokia ist heute nur noch eine übriggebliebene Sparte des ursprünglichen Konzerns, das Kerngeschäft ist komplett weggebrochen. Das wäre alles vermeidbar gewesen, wenn man nicht so stur die Zukunftstechnologien ignoriert hätte.

          • Nelkenduft / AHF

            So oft wie VW knapp an der Pleite vorbei geschrammt ist und so grottenschlecht wie deren Margen sind, glaube ich nicht dass die eine Überlebenschance haben, wenn sie nun nicht energisch auf E-Mobilität setzen und die Anteilseigner überzeugen intern radikal Umzustrukturieren.
            Auch für die Japaner wird es eng, insofern ist das Überleben der heutigen Großen in den nächsten Jahren alles andere als selbstverständlich.

          • Markus

            „Dann baut man halt in Zukunft E-Motoren und Akkus ein“

            Welche Akkus? Wer produziert die? Wo werden die produziert?

          • Skynet

            Bereits jetzt gibt es einen Überschuss an 18650 Akkus und „Experten“ gehen von einem massiven Preisverfall aus. Ohne die notwendigen Investitionskosten in eine eigene Fertigung können Akkus auf dieser Grundlage sogar günstiger sein als die Tesla-Produktion!

          • W. Müller

            Wo bleibt die Quelle bitte für den Überschuss an 18650 Akkus?

            Was genau haben jetzt 18650 Akkus mit den neuen E-Autos zu schaffen? Das ist im E-Auto Technik von gestern. OK aktuell verwendet Tesla Motors diese noch aber sonst keiner. Im Model 3 werden 18650 Akkus ebenso nicht mehr Verwendung finden.

            Die anderen Hersteller haben mehrfach explizit die Verwendung von 18650 Akkus abgelehnt und nicht das Know-How damit grössere Akku-Pakete herzustellen. Wie soll man da ohne Investitionskosten ein Akku-Paket incl. Batterie-Management zusammenbauen?

            Ihr Kommentar ist für mich mehr als rätselhaft.

          • Skynet

            Schade das Sie nicht folgen können. Markus hat gefragt, wo bei den anderen Hersteller die Akkus herkommen sollen. Ich machte nur darauf aufmerksam, dass dies auf Basis der 18650 Zellen sehr einfach möglich ist. Der 60 kWh-Akku hat rund 5300 der Zellen und die werden absehbar unter 1€ kosten. Daraus ein Akku-Paket zu bauen ist nun wirklich kein Hexenwerk.

            Natürlich wird dies – wie auch der 2170 – nicht die Zukunft sein aber es ist als erster Schritt vollkommen ausreichend ein E-Auto mit akzeptable Reichweite und günstigem Akku auf dem Markt zu bringen.

          • W. Müller

            Nun ja, ebenfalls sehr Schade, dass die Quelle für Deine Behauptung auch heute nicht folgt.
            Damit ist eines klar: Du gehst einfach vor nach dem Motto, frech behauptet ist halb bewiesen.
            Wenn das so einfach ist mit den 18650er Akkus, warum macht das dann keiner? Die wären ja dumm wenn man so billig und einfach einen Akku bauen könnte, wie Du behauptest und das dann niemand macht um konkurrenzfähig zu werden.
            Das Ganze, was Du schreibst, geht sich für mich nicht auf.
            Keine Quelle, keine Logik in der Argumentationskette. Schade eben.
            Aber gut auf meine Person gezielt. Wie immer, wenn die Argumente fehlen.

          • Skynet

            Nicht irgendwelche Satelliten sondern Spionagesatelitten der US-Regierung. Ich stelle mir vor BMW, Audi oder VW würden dies tun. Der Aufschrei auch von Ihnen wäre riesig. Wenn EM dies macht wird es weggelächert oder eben weggeschrieben.

            http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/spacex-us-spionagesatellit-von-cape-canaveral-ins-all-gestartet-a-1145588.html

          • W. Müller

            Sorry, sortier Dich erstmal bevor Du hier zum Thema 18650 Akkus und Akkupaketen Deine Anti-Musk Haltung einfach nur wild herum streust.

            Du bist völlg off-topic vor lauter Anti-Musk Eifer.

            Wo bleibt denn nun meine Quellen zu den 18650er Akkus?

          • Markus

            Ob es einen „Überschuss an 18650 Akkus“ oder einen „Preisverfall“ gibt, ist doch nicht relevant. Relevant ist doch, WER hat das Wissen, die Erfahrung und die besten Ideen, wenn es um Forschung und Weiterentwicklungen der Zellchemie geht. Da ist ein Batterie-Format (18650) und dessen vermeintlicher Überschuss völlig egal.

            Bisher waren der Motor und das Getriebe „das Herz“ eines Autos. Da haben die Hersteller viel Geld reingesteckt um alles soweit wie möglich zu optimieren (ja, manchmal sind sie wohl über’s Ziel hinausgeschossen). Dort haben sie riesige Entwicklungs-, Test- und Fertigungs-Abteilungen. Sie haben es SELBST gemacht.

            In Zukunft ist der Motor (mit integrierten Getriebe), wie ja schon angesprochen wurde, „Pillepalle“. Richtig. „Das Herz“ des Autos wird (neben den Autonomen Eigenschaften) die Batterie sein. Dort können sich Hersteller unterscheiden, die Vorzüge IHRER Technologie herausstellen und sich mit „den anderen“ darum streiten, was jetzt wirklich besser ist. Nur leider stellt VW, Daimler, BMW, … keine Batterien her. Das Know-How an dieser Stellen haben Samsung, LG, Panasonic, bestimmt ganz viele kleine Chinesische Firmen, von denen noch keiner hier was gehört hat und – Überraschung -Tesla.

          • W. Müller

            Oh ein neuer Forenteilnehmer, wie es scheint. Auch noch einer, der Tesla nicht so genau kennt. Oder wieso kommst Du auf alle 150-200km an die Steckdose? Ich bin neulich von Italien in die Schweiz 385 km an einem Stück gefahren mit einem Model S 85D. Also noch nicht einmal mit dem neuesten Akku von 100kWh.

          • Peter Müller

            Nik: Dann baut man halt in Zukunft E-Motoren und Akkus ein.
            Genau das machen die deutschen Hersteller und haben damit wenig Erfolg. Und genau das macht Tesla eben nicht. Tesla berücksichtigt urschwäbische Vorgehensweisen: Erscht denke dann schaffe.

          • Stefan

            Stimmt, die konventionellen Hersteller haben nach tatsächlich gefahrenen 150-200 KM ein handfestes Problem, mein Tesla hatte das aber noch nie. Bis 300 KM fahre ich völiig entspannt und erst ab 350 KM werde ich nervös, habe aber bisher immer noch einen Supercharger gefunden.
            Am Anfang war ich vom Auto fasziniert, bin ich jetzt auch noch aber noch mehr begeistert mich nun das Supercharger Netzwerk mit dem dieses Auto erst wirklich alltagstauglich ist.
            Ich finde es ganz toll das Tesla dieses Alleinstellungsmerkmal weiter ausbaut und im Gegensatz zu anderen nicht nur ankündigt es tun zu wollen (und die haben noch nicht mal angefangen).

            Tesla ist klein und irgendwann werden die Großen Tesla auch überholen. Ich glaube aber nicht das alle heute grossen Autohersteller das schaffen werden und selbst wenn Tesla das am Ende nicht überstehen sollte hat Tesla massgeblich dazu beigetragen die Elektromobilität voranzubringen.

            Ich freue mich das ich daran teilhaben kann.

        • W. Müller

          Verzeihung, aber Du schreibst hier über Tesla. Was genau meinst Du also mit „Vollstahlblechkarosserie“? BIst Du sicher, dass Du im richtigen Forum bist?

        • McGybrush

          Die Technik scheint vielleicht nicht neu aber anscheinend so fremdartig zu sein das viele von den „großen Drei, Vier, Fünf, Sechs?“ sich da in dem Umfang nicht ran trauen können, wollen, dürfen…

          • Nik

            Es stellt halt die ganze Wertschöpfungskette in Frage. Man braucht nur noch ein Zehntel der Ingenieure, weil ein E-Auto einfach nicht so komplex ist. Kein Getriebe samt Abstufungen, keine Optimierung des Ventiltriebs und ähnlicher Details.
            Und eben keine Facharbeiter, die das dann zusammenbauen.

            Nun eben Elektrotechniker, aber ein E-Motor ist kein Neuland, nur eine große Spule samt Verkabelung. Und eben Elektrochemiker, die an den Batterien tüfteln.

          • Jossele

            Ich finds gut, wenn das Teil das mich durch die Gegend schaukelt so einfach wie möglich konstruiert ist. Jedes eingesparte Ventil ist eine Fehlerquelle weniger!

          • McGybrush

            Also es gibt drei Szenarien.

            – Alles bleibt wie es ist
            – Die anderen überholen uns und teilen Ihr Zehntel unter sich mit Ihren Leuten in Ihren Ländern auf.
            – Wir fangen an uns selbst zu kanibalisieren und kontrollieren selbst die 10%.

            Tipp: ersteres wird noch in unser beiden Generation nicht mehr eintreffen. Wir müssen uns für zweitens oder drittens entscheiden. Und es sind weit mehr als 10%. Das herstellen von autonomen Autos und deren Reparatur hat nichts mit eMobilität zu tun. Je mehr wir von den 10% wegen eMobilität selber kontrollieren um so mehr bleibt auch an den Leuten hängen die auch mit Sachen zu tun haben die immer anfallen. Fensterheber, Schiebedächer, Frontscheiben, Reifen, Fahrwerk, Jubel Elektronik im Auto allgemein… Das hält auch nicht ewig. Es geht immer mal was kaputt. Es wird vielleicht weniger werden. Aber keine 10%.

            Und auch da wird es eine Entwicklung geben. Früher haben 90% der Leute auf dem Acker gearbeitet. Stell Dir vor die hätten Maschinen und Fliessbänder erfunden. Es würden doch tatsächlich von den 90% jetzt wieder 90% arbeitslos sein und zuhause sitzen… nein werden sie nicht. Das haben Studien ergeben das 90% der Leute immer arbeiten würden. Selbst wenn sie ein Grundeinkommen hätten. Es wird sich neues auf tun. Die Menschheit geht davon nicht unter, die Mehrheit sucht sich Arbeit und hat sie auch immer gefunden.

          • McGybrush

            Also es gibt drei Szenarien.

            – Alles bleibt wie es ist
            – Die anderen überholen uns und teilen Ihr Zehntel unter sich mit Ihren Leuten in Ihren Ländern auf.
            – Wir fangen an uns selbst zu kanibalisieren und kontrollieren selbst die 10% (ich erhöhe hierbei aber auf mind 50%).

            Was also tun. Und erste Lösung wird so nicht nicht mehr passieren. Bleiben also nur noch 2 und 3.

          • Pamela

            Der menschliche Anteil, an der Wertschöpfung in der industriellen Produktion von Konsumgütern oder Produktionsmitteln wird in den nächsten Jahrzehnten generell immer geringer werden, nicht nur beim Bau von BEV’s.
            Ein kleiner Teil der Ingenieure ist dann noch für Innovationen und für Lenkung und Kontrolle der „neuen Arbeiter“ zuständig.
            https://blog.openai.com/robots-that-learn/

            Dann muss nicht für jeden Arbeitsschritt ein Programm geschrieben werden, die Robots erkennen dann selber, was zu tun ist …
            Wir Menschen müssen dann unsere Intelligenz eher für gesellschaftliche und soziale Aufgaben einsetzen und unsere Fähigkeiten im Handwerk, Medizin usw.
            Das alles ist nicht aufzuhalten, imho auch nicht bedrohlich, wenn man sich rechtzeitig damit auseinandersetzt und nicht einige wenige Egomanen die relevanten Entscheidungen treffen lässt. Wir müssen aber dafür sorgen, dass unsere Umwelt nicht durch die großen Nebenwirkungen des bisherigen technischen Fortschritts in der „westlichen Welt“ zerstört ist, bevor wir an eine Umgestaltung gehen können.

            Willkommen im Forum. Ich habe hier schon unheimlich viel gelernt. So bin ich schon besser vorbereitet, wenn ich mein erste E-Auto in Empfang nehmen werde. Zur Diskussion ist es immer nötig, dass man Fakten checkt und sich umfassend informiert, ansonsten gibt es zuviel Missverständnisse. LG

          • Peter Müller

            Kompliziert ist der Feind von zuverlässig. Wie sieht deine Rechnung aus, wenn der Tesla aus Aluminium und ohne die unsinnig verkomplizierte Verbrennertechnik dann vielleicht 50 Jahre lang gut läuft. Der alte Land Rover Jeep (Defender oder so) ist ja auch aus Alu und hält nach 50 Jahren noch gut mit.

          • W. Müller

            An seiner Antwort sieht man erneut: Von Tesla und deren Produkten hat unser neuer Forenteilnehmer namens Nik nicht viel Fachwissen.

            Tesla verwendet beinahe als Alleinstellungsmerkmal sogenannte Asynchronmotoren. Diese haben einige Vorteile, sind aber in der Ansteuerung deutlich anspruchsvoller als sogenannte Synchronmotoren.
            Auch hier hat Tesla Motors einen deutlichen Erfahrungsvorsprung.

            https://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom-Asynchronmaschine

            https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=22&t=9592

            PS: Natürlich ist ein E-Motor kein Neuland. Aber die Verwendung von Asynchronmotoren in einem PKW dann doch schon.

          • Nik

            Rome was not built in a day. My fault. Ich lerne.

            Nun sind Teslas also nicht aus Stahl-, sondern aus Alublech.

            Ambitioniert aber technisch kein Neuland, und darum ging es mir.

            Die erwähnten Reichweiten sind bei aktuellen E-Fahrzeugen anderer Hersteller derzeit üblich. Zu einem Premiumprodukt hat es in meinem Umfeld bislang nicht gereicht. Der Punkt war auch hier ein anderer: Ist der Saft auf, gibt es kein kurzfristiges Nachfüllen, egal nach welcher Distanz (Außer am Supercharger, den man angesteuert hat, ich weiss).

            ich bin kein Teslajünger, sondern habe mich (s.o.) aus persönlichem Anlass in diesem Forum wiedergefunden. Wen es stört, bitte überlesen. Das Netz ist groß genug für alle.

          • W. Müller

            Sicher, nobody ist perfect. Wir lernen alle und ständig, wenn wir nicht borniert durch die Welt laufen.

            Aber hier mit den ur-alten Vorurteilen zur E-Mobilität (150-200km Reichweite) eine Diskussion im Tesla Forum starten, dem einzigen E-Auto Produzenten, der reale Reichweiten über 350km bietet, erscheint mir einfach fehl am Platz. Genauso wie die Bermerkung über das Nachladen, da ebenhier es um Tesla geht, die das Problem elegant gelöst haben.

            Ebenso bin ich erstaunt über „ich bin kein Teslajünger“. Das bin ich auch nicht, weil ich Tesla Motors für eine Firma halte und nicht für eine Religion. Mit der Verwendung des Begriffes „Teslajünger“ bekommen Deine Kommentar für mich ein gewisses „Gschmäckle“. Da kannst Du noch 10x schreiben „Bashing liegt mir wirklich fern“.

            Eine Frage: Wenn das Netz so groß ist, warum verbreitest Du dann „Teslajünger“ und die Uralt-Vorurteile mit der Reichweite und der Ladezeit ausgerechnet im Tesla Forum?

    • Peter Müller

      Gut beobachtet. Tesla wird erst seit 4 Jahren als tatsächlicher Autoproduzent wahrgenommen. Man müsste zu einem vernünftigen Vergleich mal nachfragen wie die „Großen Drei“ 4 Jahre nach Produktionsbeginn dastanden. Alles andere ist der Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Dass es noch Luft nach oben gibt und diese auch erreicht werden wird, spiegelt sich im Börsenwert von Tesla wieder. Dass die „Großen Drei“ ein Problem mit der Luft nach unten haben werden kann man sich heute vorstellen, nicht aber vor 4 Jahren.

      • Skynet

        Nun ja man sollte wirklich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Tesla hat 2006 angefangen Autos zu bauen und so sind es eben fast schon 11 Jahre. Dazu sollte man auch mal fragen wo Tesla ohne GM, Ford, Opel, Bosch, Daimler, Porsche etc. heute wäre?

        Im übrigen hat z. B. Ford vor ca. 100 Jahren schon 9000 Autos pro Tag produziert und bis 1939 gab es bereits 565 Marken von Elektroautos. Tesla hat also weder das Elektroauto noch das Auto an sich neu erfunden.

        • Peter Müller

          Es stellt sich nicht die Frage, ob Tesla das EV erfunden hat. Was hat Tesla dann wohl erfunden, was die ganze Welt nervös macht? Da muss schon etwas sein. Der Roadster wurde erst ab 2008 gebaut, das Model s ab 2012. Das sind etwa 4 Jahre. Alle VW EV-Konzeptstudien haben niemanden bewegt und den Wert des Unternehmens nicht gesteigert.
          Wenn man sich fragt, wo Tesla ohne die Hersteller der unsäglichen Verbrenner wäre, dann gibt es nur 1 Antwort. Hätte die Öl- und Autoindustrie nicht den gesamten Planeten von Grund auf verschmutzt, dann würde Tesla wohl nicht als so notwendige Lösung eines brennenden Problems angesehen. Es benötigt also schon den Schaden der durch Verbrenner verursacht worden ist und die Gängelung durch staatliche Umweltvorschriften um ein EV Marke Tesla (nicht VW GM oder Opel) als die Lösung zu empfinden.

  • W. Müller

    Sehr schöne Leistung. Gratulation an Tesla. Vor allem wenn man die Unkenrufe noch 2012 bedenkt, wo es hieß, dass Tesla froh sein könnte, wenn sie 5000 Autos pro Jahr bei diesem absoluten Nischenprodukt absetzen können.
    Die 100.000 pro Jahr sind nah, die 500.000 pro Jahr zwar sehr ambitioniert aber nicht unmöglich.
    Weiter so, Tesla Motors.

    • GreenTea

      Super! Bin gespannt wieviele dieses Jahr ausgeliefert werden. Der 100.000ste Model S ist schon seit 2015 in der Schweiz und erobert die Herzen verschiedener Ladestationen 😉

  • J. bordt

    Hoffentlich wird mein reservierter 3er ausgeliefert, bevor ich das zeitliche segne. Jetzt 77!

    • Fritz!

      Och, da sehe ich kein Problem, der wird nächstes Jahr bei Ihnen sein.

      Sie sollten allerdings nicht allzu risikobereit im Verkehr sein, daß könnte die Lebenserwartung (egal in welchem Alter) merklich verkürzen…

      🙂