Analyst, der Produktionsstätte in Fremont besuchte, hält 1 Mio. Fahrzeuge pro Jahr für möglich

Trip Chowdhry ist Analyst bei Global Equities Research und besucht Tesla mehrere Male im Jahr, um für seine Kunden eine bessere Einschätzung abgeben zu können. Erst kürzlich war er die Produktionsstätte von Tesla in Fremont besuchen und erklärte anschließend (via Barron’s), dass uns etwas Großes erwartet.

Wie es heißt, sei die Konstruktion an der Produktionsstätte in vollem Gange. Es ist wahrscheinlich, dass Tesla die aktuelle Größe verdoppeln könnte und eine Kapazität von eine Million Fahrzeugen pro Jahr erreicht. Weiter heißt es, dass Tesla eine völlig neue Industrie schafft. Folgendes soll diese Industrie verdeutlichen:

  • Gigafactory x (Energieerzeugung + Energiespeicherung) + Autonomie x (Energiekonsum) + Teilen (Sharing) als Businessmodell = Neue Industrie

Bei der Besichtigung ist man an den Konstruktionsarbeiten vorbeigefahren, die angrenzend an der aktuellen Produktionsstätte geschehen. Der neue Teilbereich habe demnach beinahe die gleiche Größe, wie die aktuelle Produktionsstätte. Da die aktuelle Produktionsstätte maximal 500.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren kann, glaubt man, dass man inklusive dem neuen Teilabschnitt schließlich die eine Million-Marke knacken kann.

  • Erna

    Wie wäre denn mal ein Besuch in Wolfsburg wo tatsächlich trotz Werksferien und Freischichten 800.000 Fahrzeuge produziert werden. Vielleicht könnte Trip Chowdhry dann mal einen realistische Abschätzung abgeben, zumindest das Bild sieht nicht gerade nach Produktivität aus.

    • Stefan

      Die Tatsache das ein Analyst etwas über Tesla schreibt bedeutet nicht das andere nicht genauso gut oder gar besser sind. Mit keinem Wort hat der Analyst einen Vergleich mit anderen Produktionsstätten gemacht, warum liebe Erna reagierst Du so sensibel?

      Ich finde es interessant das er Tesla zutraut in die Liga der Massenhersteller aufzusteigen und damit Du nicht gleich Herzkammerflimmern bekommst: Tesla ist da noch nicht angekommen.

      Ich finde toll das Tesla die etablierten Konzerne herausfordert, das motiviert VW und die anderen Verpenner sicherlich mehr als unsere unsäglichen Subventionen. Weiter so !!!!

    • rr12rr

      Ohne Tesla gäbe es heute keine deutschen oder gar VW Studien und unkäufliche Prototypen!!

    • Stefan Häberli

      Liebe Erna Wow 800’000 Fahrzeuge! Wie dumm müssen da eigentlich die Käufer sein so ein „Beschiss“ und Abzocker Konzern noch immer zu unterstützen. Von Staat und Behörden ganz zu schweigen. Auch von der zukünftigen Umweltbelastung von 800′ zusätzlichen Stinker graut es mir. Ach ja, wie viele Elektrofahrzeuge werden den in Wolfsburg so produziert? Tschuldigung, man kündet ja erst an in ein paar Jahren so weit zu sein….

      • boingboing

        Der e-Golf wird in Wolfsburg produziert, immerhin…und war mit 11k verkauften Einheiten in Europa (2015) auf Platz 4 bei den EV und in den USA (2015) auf Platz 8 mit 4200 Einheiten. Der „Beschiss“ war sicher kein Ruhmesblatt aber es ist wichtig, dass auch der aktuell größte Fahrzeughersteller auf die E-Mobilität setzt. Die brauchen zwar länger aber dann gibt es auch dem Ganzen einen Schub. Einen großen Teil dieses Schubs hat natürlich Tesla geliefert. 😉

      • Harald Wenzel

        Hallo Herr Häberli,
        ich muss hier Erna Recht geben. Die Fläche in Fremont ist nicht geeignet für eine Millionen Fahrzeuge. Eher weit darunter.
        Die Fabrik ist das Geländer der NUMMI auf dem Toyata zu Spitzenzeiten 320.000 Fahrzeuge baute. Da wir natürlich alle wissen dass die Japaner die absolut unorganisertesten, ineffizientesten und am meisten Platz verbrauchenden Industrien haben ist eine Steigerung durch die hocheffizienten Amerikaner auf eine Millionen natürlich machbar.
        Und wenn der Haus- und Hof Aktienanalyst von TESLA (ich weiß, er arbeitet für Global Equities Research), also quasi der Experte für Fertigungstechnologien und Lean Production, die er sich im Laufe seiner Berufslaufbahn bei Softwareherstellern angeeignet hat sagt dass dort die Millionen Fahrzeuge pro Jahr möglich sind, dann müssen wir das natürlich auch glauben.
        Und zum Thema E-Auto und Umweltbelastung: Solange wir den Strom im Drittelmix aus der Steckdose ziehen (und nicht reinen Ökostrom aus Wind- und Wasserkraft nehmen) verursacht ein Model Tesla S auf seine Lebenszeit gesehen zwar etwas weniger CO2 als ein BMW 320D aber mehr als ein Durchschnittsgolf.

        • Sonntagskuchen

          Dieses Stromargument nervt auf Dauer. Natürlich kann man auch Atomstrom nicht als „grün“ bezeichnet.

          Aber der Strom muss nicht durch klassische Rohstoffe produziert werden, er kann auch alternativ produziert werden.

          ABER fossile Rohstoffe bleiben immer fossil und können auch in absehbarer Zukunft nicht durch WInd/Wasser bereitgestellt werden…

          • Pamela

            Ja, das nervt ungeheurlich.

            http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/fuer-kohle-griechenland-stellt-fotovoltaik-aktivitaeten-ein/13552116.html
            Kohle statt Sonne:

            Das Problem sind die Speicherkapazitäten. Ob die Amis Europa zukünftig zeigen werden, wie es besser geht ?

          • Harald Wenzel

            Ja, ich weiß dass es nervt. Es ist aber nunmal ein Fakt dass es so ist, genauso wie fossile Rohstoffe endlich sind und diese sinnvoller gebraucht werden sollten als durch einen Motor verblasen zu werden. Die Lösung der Zukunft wird nicht das E-Auto sein.

          • Thomas Cantwait

            Nein, Fakt ist das ein E-PKW im Vergleich zu einem Verbrenner in vergleichbarer Größe bei der Verwendung des deutschen Strommix in etwa nur 50% der Emissionen erzeugt. Wenn man denn den Standardstrommix nimmt und nicht PV-Eigenstrom oder Ökostrom aus dem Netz

          • Harald Wenzel

            Wenn Sie nur den Betriebszeitraum sehen, ja, aber das habe ich auch nicht geschrieben, sondern die Gesamtemission über die Laufzeit. Die niedrigeren CO2 Emmisionen im Betrieb werden bei den Stromern leider durch die 50% höheren CO2 Emissionen in der Herstellung ausgeglichen. Dieser ist bedingt durch die hohen Kosten für die Batterieherstellung sowie den höheren sonstigen Materialaufwand durch das größere Gewicht.

          • Thomas Cantwait

            OK, verstanden, daher die Anmerkung, dass sich nicht jeder einen Tesla leisten kann, weil da die Batterien, was ja das Mehrgewicht des PKW ausmacht, mit Sonnenenergie hergestellt werden. Da ist Tesla den andern Autobauern voraus.

            Alles was ich bisher aber an Zahlen im Netz gefunden habe lief darauf hinaus, das E-Autos sauberer sind. Auch, dass E-Autos wegen des geringen Verschleiß eine sehr Lange Lebensdauer haben und auch die Akkus viele Jahre halten und tausende von Ladezyklen vertragen (Vollladezyklen, nicht Nachladezyklen).

            Von daher bin ich davon überzeugt, dass auch ein deutsches e-Auto eine bessere Bilanz hat. Und wie bereits beschrieben, die Bilanz wird mit steigendem Ökostromanteil in den kommenden Jahren immer besser. Und ebenfalls, wie an anderer Stelle beschrieben, würden E-Autos helfen die Städte sauberer zu machen, ganz unabhängig von der allgemeinen CO2 Bilanz. Denn zumindest beim Diesel reden wir ja nicht nur von CO2, sondern von jede Menge anderem Schmutz, der hinten raus kommt und der in der CO2 Bilanz bestimmt nicht berücksichtigt wurde.

          • Harald Wenzel

            Ich bin voll bei Ihnen was die Emmisionen in den Städten betrifft und auch das die Bilanz mit steigendem Ökostrom besser wird. Das Problem ist nur, was ist Ökostrom? Nehmen wir Power to Gas, das bedeutet dass Sie über Elektrolytische Verfahren aus Biogas gewisse Elemente entnehmen und dadurch eine Qualitätsstufe wie beim Erdgas erreichen. Dieses Gas können Sie dann speichern, in das Gasnetzeinspeisen oder wieder verbrennen und somit zu Strom umwandeln. Das ist heute bereits ein luktratives Geschäft, da der Hersteller Atomstrom kauft (im Grossen an der Strombörse für 2 ct pro Einheit), damit das Biogas aufpimpt und anschliessend wieder Strom produziert. Da der gewonne Strom aus Biomasse entstanden ist zählt er als Ökostrom und kann mit Preisen über 6ct / Einheit verkauft werden. Der Endverbraucher dent er tut was gutes, aber im Endeffekt hat er auch nur den Atomstrom im Ausland subventioniert.
            Und noch ein letzter Kommentar zum Stand der Batterien. Die Haltbarkeit der Akkus ist nach wie vor schlecht, was lediglich besser geworden ist dass in den Akkuzellen verbaute Batteriemanagementsystem, bzw. das in einigen Akkus mehr Speicherleistung verbaut ist wie abgegeben wird und im HIntergrund gehaltenen Reserven dazu führen dass die sichtbare Abgabe erst einmal nicht weniger wird.

          • Thomas Cantwait

            „Nach unseren Erfahrungen mit dem Nissan Leaf hat der Akku nach 100.000 bis 150.000 km Nutzungszeit lediglich einen Kapazitätsverlust von 8%.“

            Aussage während eines Vortrages bei der Pressekonferenz Elektromobilität an der Universität Duisburg-Essen

            Der Leaf hat eine wesentlich kleinere Batterie, braucht also mehr Ladezyklen und verschleißt schneller als z.B. ein Tesla oder die kommenden Modelle anderer Hersteller.

            Hinzu kommt, dass der Verlust bei Akkus am Anfang am größten ist und dann die Verlustzunahme immer weiter abnimmt.

          • Pamela

            Also keine Verbrenner und keine E-Autos !
            Och, dann bleib ich halt zu Hause.

          • Harald Wenzel

            Wäre durchaus eine Alternative, die Heerscharen von Kaufmännern, die nur noch über Mail, Telefon und ERP Programme arbeiten könnten alle Zuhause im Homeoffice arbeiten, was da alleine an Energie und Zeiteinsparung vorhanden ist.

          • Pamela

            Hier sprechen Sie etwas an, was eine Veränderung der Arbeitswelt für die Zukunft bedeutet. Diese Veränderung wird kommen, gibt es jetzt schon in manchen Unternehmen aber dieses Potential wird noch lange nicht ausreichend genutzt. Vielleicht liegt es auch am fehlenden Vertrauen eines Managements zu seinen Mitarbeitern. Viele Tätigkeiten sind aber nun ordsgebunden, da geht es nicht. Außerdem gibt es ja nicht nur die Wege zur Arbeit, sondern individuelle Beweglichkeit des Einzelnen.

          • Ru Runner

            Nennen Sie bitte ein Land, wo Strom alternativ, also aus Wind oder Sonne hergestellt werden kann.

          • Sonntagskuchen

            Deutschland

          • Sonntagskuchen

            Deutschland

          • ThomasJ

            „….. werden kann?“ Überall wo die Sonne scheint und es ab und zu mal windet. Soll ich jetzt alle über 200 Länder dieser Erde aufzählen?
            Wenn es heute noch nicht so ist, es geht ab heute bis in die Zukunft in diese Richtung.
            Stellen sie sich vor, in 200 Jahren liest jemand Ihre Frage. „Wie wenig Willen für innovative, ökologische Veränderung hatte dieser User für unsere Zukunft übrig“, könnte die Antwort unserer Kindeskinder sein.

          • Die fossilen Rohstoffe sind genau der entscheidende Punkt! Zukünftige Generationen werden UNS vorhalten, das WIR einen der besten Rohstoffe den dieser Planet produzierte einfach in riesigen Mengen VERBRANNT haben…!

        • Fritz!

          „Die Fabrik ist das Gelände der NUMMI auf dem Toyata zu Spitzenzeiten
          320.000 Fahrzeuge baute. Da wir natürlich alle wissen dass die Japaner
          die absolut unorganisertesten, ineffizientesten und am meisten Platz
          verbrauchenden Industrien haben ist eine Steigerung durch die
          hocheffizienten Amerikaner auf eine Millionen natürlich machbar.“

          Naja, die Produktion der Japaner mit GM ist schon über 10 Jahre her, die Anlage wurde vor deutlich längerer Zeit gebaut, die Produktionstechnik war auf dem Stand der 90er oder älter. Da ja alle Produktionsanlagen entfernt wurden, hat Tesla dort die mit Abstand neuesten und effektivsten Anlagen, die aktuell zu kaufen sind, installiert (da gibt es mehrere Presseberichte drüber). Fragen Sie bei Kuka u.ä. nach, ob eine Verdoppelung der Produktion mit heutigen Anlagen möglich ist, sie werden Ihnen alle dies mit „Ja“ beantworten.

          Also sind 1.000.000 Fahrzeuge pro Jahr mit diesen hochmodernen Anlagen (die auch VW noch nicht einsetzt) durchaus realistisch.

          Aber, da haben Sie tatasächlich recht, WISSEN werden wir es frühstens 2018…

          • Harald Wenzel

            Ich wiederspreche Ihnen nicht dass Tesla die neuesten und dem Stand der Technik entsprechenden Anlagen dort hat, ich würde sonst den deutschen Maschinenbau ziemlich runter ziehen.

        • raleG

          – In Deutschland haben Sie die freie Wahl, welchen Strom sie beziehen. Wenn Sie meinen Sie müssten ein E-Auto mit Kohlstrom betreiben, bitte. Macht ausser Ihnen aber keiner.
          – Über Lebenszeit gesehen (ein Tesla fährt weiter als 100.000km) verursacht ein Tesla weniger CO2 als ein Durchschnittsgolf. Vergleichen sie aber bitte einen Tesla mit einem BMW 6er oder Audi A7 mit identischen Fahrleistungen.
          – Wenn Tesla die Gigafactory 2018 mit Solar- und Windenergie betreibt, ist selbst die einseitige „Ö-Rucksack“ Betrachtung nichtig.

          • Harald Wenzel

            Zum Thema Stromwahl siehe Antwort auf Thomas Cantwait

          • K. Genz

            Ach noch nicht wieder diesn Etikettenschwindel mit Ökostrom traifen.
            Und wenn sie ihr Elekroauto über nacht an der heimschen Steckdose laden ist der Anteil von Kohlestrom am deutschen Stromix besonders hoch

        • Thomas Cantwait

          Also wenn man ein Model S mit einem 7er BMW und einen E Golf mit einem Golf und einen Nissan Leaf mit einem Polo vergleicht, und nur ein solcher Vergleich macht Sinn, dann sieht man, dass die Schadstoffbilanz von den Verbrennern in etwa doppelt so schlecht ist wie bei den Stromern mit deutschem Strommix. Und dieser wird in Deutschland in den nächsten Jahren immer grüner. Und viele haben eine PV auf dem Dach und können damit ihr Auto betanken, oder man nimmt halt Ökostrom aus dem Netz.

          Wohnt man in der Stadt oder pendelt in die Stadt, hilft jedes Elektroauto die Emissionsbelastung der Innenstädte zu senken. Diese sind schon seit Jahren zu hoch und nun sind etliche Klagen eingereicht worden und den Städten drohen empfindliche Strafen. Auch weil von der Automobilindustrie vorgegaukelt wurde, dass der Diesel sauber sei – ist er aber nicht und er wird es auch nicht werden, das haben jetzt sogar die letzten Automobilvorstände verstanden.

          Jede Technologie ist eine Übergangstechnologie, auch das E-Auto, aber es wird kommen und sich für einige Jahrzehnte durchsetzen. Die Autos werden auch immer günstiger, je mehr Leute eins kaufen – einleuchtend. Es muss ja nicht jeder ein Tesla Model S fahren.

    • Fritz!

      „…zumindest das Bild sieht nicht gerade nach Produktivität aus.“

      Das man Ihnen aber auch (wie dem Anderen) alles erklären muß:
      Auf einem FOTO in dieser Welt bewegt sich nichts, Sie können dort also keinerlei Bewegung erkennen. Dies wäre auf einem VIDEO möglich, in dem Artikel ist aber keins (Ausnahmen hiervon gibt es nur bei Harry Potter).

  • Pathologie TischDrei

    Es steht auch nirgends, dass das Bild Produktion zeigt.

  • Pamela

    Harald Wenzel: „ich muss hier Erna Recht geben. Die Fläche in Fremont ist nicht geeignet für eine Millionen Fahrzeuge. Eher weit darunter.“

    Ich bin immer ganz baff über so viel Expertenwissen !

    Das Tesla Werk in Fremont, Kalifornien, zählt zu den modernsten Fahrzeugfabriken der Welt, mit 5,3 Millionen Quadratmeter Produktions- und Büroflächen.

    „Es ist wahrscheinlich, dass Tesla die aktuelle Größe verdoppeln könnte ..“ lt. Beitrag
    Auf seinem Höhepunkt unter NUMMI produzierte das Werk mehr als 500.000 Fahrzeuge jährlich.

    zum Vergleich: Fords Valencia Werksgelände, auf 2,7 Millionen Quadratmeter großem Areal,
    hier laufen 400.000 Fahrzeuge insgesamt pro Jahr vom Band.

    Es wäre ziemlich dumm, wenn man sich bei Tesla diesbezüglich was in die eigene Tasche lügen würde. Es gibt keine Grund sowas anzunehmen, auch wenn hier regelmäßig von denen, die nur Negatives suchen, gebetsmühlenartig solche Behauptungen wiederholt werden.

  • Kant

    Stand Heute: 2.000 Fahrzeuge pro Woche => 100k pro Jahr (maximal, best case)
    500k pro Jahr = Faktor 5 unter Berücksichtigung des „schwächsten Glieds der Kette“
    1 Mio pro Jahr = Faktor 10 unter Annahme dass bei Verdopplung der Anlage auch die Produktion verdoppelt werden kann…
    Seeing is believing => show me!
    Und – wer kauft 1 Mio Teslas pro Jahr?

    • raleG

      „Und – wer kauft 1 Mio Teslas pro Jahr?“
      Die, die es heute auch tun, ehemalige BMW, Mercedes und AUDI Kunden.

      • Pamela

        .. und ehemalige Defender-Fahrer !

        Aber vor allem ganz viele Amerikaner.

        • Kant

          kurzer Check:
          Audi, Mercedes, BMW verkaufen (hoch gerechnet) je etwa 2Mio Fahrzeuge im Jahr (alle Modellreihen).
          Will/wird Tesla hier 15% Marktanteil erreichen?
          Um einfach mal die Kirche im Dorf zu lassen: bei realistischer Projektion wird Tesla in 2016 60k (derzeit) bis 80k (EM-Optimismus) Fahrzeuge verkaufen.
          Sollte es tatsächlich gelingen, diese Zahlen in den nächsten beiden Jahren zu verdoppeln, so wäre dies ein Riesenerfolg – von Mio zu fabulieren ist aber völlig unrealistisch. Ich setze mal auf 140k in 2017 und hoffe auf 200k in 2018.
          Model 3 spielt in 2018 noch keine Rolle da hier vermutlich noch neue Technologien (Akku?) entwickelt werden müssen.

          • Pamela

            Das sehe ich auch so.
            Aber TK hat doch nicht von Mio im nächsten Jahr fabuliert, sondern darüber berichtet, welche Kapazitäten Fremont hat.

            Hohe Verkaufszahlen wird Tesla erst mit dem Model 3 + der weiteren Modelle erreichen können, dafür sind S und X zu teuer.
            Wir werden es alle sehen, was kommt. Und mache freuen sich wie Kleinkinder darauf, d a s w a s kommt. 🙂

          • raleG

            kurzer Check:
            Tesla hat 25% Marktanteil in der Oberklasse (2015,USA).
            http://www.it-times.de/news/tesla-motors-gewinnt-marktanteile-und-nimmt-mit-model-3-neuen-markt-ins-visier-116113/
            Disruptiv von AUDI, Mercedes, BMW. Das wird beim Model X, 3, Y, etc. nicht anders laufen.
            Tesla verdoppelt jedes Jahr seine Produktionskapazitäten – mehr können sie nicht tun. Dass das seine Zeit braucht, ist richtig – die anderen haben nunmal 100 Jahre Vorsprung (nur was die Produktionskapazität angeht;)

          • K. Genz

            Tesla hat nur in den USA 25% Marktanteil in der Oberklasse. In allen großen Länder Europas sind es genau so wie in Deutschland weniger als 5 %.Und im mittlerweile wichigsten Absatzmarkt für Elekroautos in China sind es noch viel weinger. Dort ist übriges mittlerweile der größte Absatzmarkt für die S-Klasse von Mercedes. Und die Zuwächse dort übertreffen die leicht Absatzrückgänge in den USA deutlich.
            Was Tesla aber gezeigt hat, das es vor allem in den USA in der Oberklasse einen ausreichend großen Absatzmarkt für große Elekroautos gibt.Daher sind ja auch die deutschen Premiumanbieter jetzt alle dabei große Elektoautos für die Oberklaase zu entwickeln.Und wenn man sich die Bilanz von Tesla näher ansieht, dann erzielt Tesla dort eine ganz ordentliche Bruttomarge, die aber von den sehr hohen Vertriebs- und Verwaltungskosten von Tesla aufgefressen wird. Bei ähnlichen Bruttomargen könnte die deutschen Premiumanbierter wenn sie ihre kommenden Oberklasseelktroauos über ihr bestehendes Händlernetz verteiben , wohl auch anders als Tesla in dem Segment Gewinne erzielen

  • Sonntagskuchen

    Nur mal so eingeworfen: ich freue mich wie ein Kleinkind auf mein Model 3.

    Das musste ich jetzt einfach mal sagen.

    • Pamela

      Dann sind wir schon zwei Kleinkinder 🙂

    • E.OFF

      da bin ich voll dabei… *lol*

    • Fritz!

      Ich freue mich auch auf mein Model 3, aber wenn ich ehrlich bin und der in Paris angeblich tatsächlich von Opel für den Ampera-E genannte Preis von 34.000,– Euro abzüglich Förderung (also 30.000,– Euro) stimmt, dann könnte der nächste doch ein Opel werden. Zumal mir die Heckklappe des Model 3 zu klein ist.

      Aber es kommt ja noch ein Model Y…

      🙂

  • Thomas Cantwait

    Wie man von Produktionskapazität auf die Sauberkeit von Stromautos kommt … ?

    Kohlestromargument: Das passt nicht, denn der Strom wird immer grüner, Diesel und Benzin nicht. Ich spare jetzt sogar 250,-/Jahr weil ich von Rheinenergie auf Grünstrom wechsle. Leider kann ich mir keine PV aufs Dach bauen aber so wird mein Model 3 dennoch grün fahren. Und selbst wenn der Strom aus der Steckdose in Deutschland nur halb so sauber ist wir ein Verbrenner, jede größere Stadt in Deutschland dürfte sich angesichts hoher anstehender Umweltstrafzahlungen wegen dauerhaft überhöhter Feinstaub-Emissionen über jedes „schmutzige“ Stromauto freuen. Und der Gedanke, sich auf Dauer vom Öl und deren zum Teil zwielichtigen Ölförderländer unabhängig machen zu können finde prima. Ach ja, bevor das auch noch kommt: Nein, Li-Batterien enthalten kein Schwermetall.

    Produktionskapazität Tesla: Ich denke schon, dass Tesla in ein paar Jahren eine Mio Autos verkaufen kann. Und wenn sich die anderen Hersteller nicht langsam um eine Schnellladeinfrastruktur kümmern, wird Tesla auch der einzige Hersteller bleiben, der soviel EV verkaufen kann. Ob das Werk jetzt tatsächlich so viele Autos bauen kann weiss ich natürlich nicht, mehr als 500.000 traue ich denen aber aufgrund der Fläche und der modernen Anlage ohne Produktionsaltlasten locker zu.

    • Harald Wenzel

      Ich habe eine Frage zum grünen Strom der von den Anbietern so angeboten wird: hat schon mal jemand eine Absage bekommen mit dem Hinweis dass kein grüner Strom mehr verkauft werden kann da alle herstellenden Anlagen ausgelastet sind? Ich glaube diese Absage würde es auch nicht geben wenn in D alle auf einmal dies Stromtarife wählen würden.
      So gesehen sind diese Tarife ledigliche moralische Stützen für die Leute die sich diese teureren Tarife leisten können. Ebenso wie eben nur Leute mit entsprechendem Einkommen sich zur Zeit Elektroautos leisten können.

      Ich könnte mir ebenfalls vorstellen das Tesla in Jahren eine Millionen Autos im Jahr verkauft, aber definitiv nicht nur aus der Fabrik in Freemont wie der Analyst behauptet.

      • Thomas Cantwait

        Schauen Sie sich mal Grünwelt Strom an. Der ist nicht teuerer, wie ich ebenfalls vermutet habe, sondern günstiger als Rheinenergie (mein derzeitiger Versorger mit deutschem Strommix). Ich spare mit meinen 5300 kWh / Jahr (noch ohne Elektroauto) rund EUR 300,- und habe Wasserkraft aus Skandinavien. Es kommt aber darauf an, wo man wohnt und was man derzeitig zahlt. Es gibt auch grünen Strom z.B. von Greenpeace, der ist aber etwas teurer als mein Standardversorgerstrom.

        Grundsätzlich kommt der Strom immer aus der gleichen Steckdose und übers gleiche Netz, solange man sich nicht mit einer PV selbst mit Strom versorgt. Aber jeder, der Ökostrom ordert sorgt dafür, das in das Netz einmal mehr Ökostrom und einmal weniger Kohle/Kernkraftstrom eingespeist wird. Das macht also schon Sinn, oft sogar auch finanziell.

        • Ru Runner

          Durch Wasserkraft werden riesige Naturlandschaften zerstört.
          Deshalb gab es in Mitteleuropa in den letzten 30 Jahren keine grossen Wasserkraftprojekte mehr, weil die Naturschützer dagegen waren.
          In der Schweiz würde es noch viele geeignete Standorte geben, sind aber bei der Bevölkerung nicht durchsetzbar, die Einheimischen wollen ihre Natur nicht zerstören.
          Dein „Grünstrom“ aus Wasserkraft ist also ein riesiger Etikettenschwindel.
          Umweltfreundlich ist da gar nichts dran, im Gegenteil!

          • Thomas Cantwait

            Immer wenn Energie erzeugt wird, müssen entweder Flächen mit Solarpaneelen belegt, Windkrafträder aufgestellt, Löcher gebohrt, Leitungen verlegt werden. Ich glaube die Flächen die durch Kohlabbau verwüstet oder den Schaden der durch Erdölförderung und Ölkatastrophen entsteht dürfte größer sein. Sie können sich ja mal den Braunkohletageabbau anschauen oder mit Menschen reden deren Häuser absacken, weil der Grundwasserpegel sinkt und ähnliche solcher Dinge.

            Der Mensch muss sich schon entscheiden, was er machen möchte. Wenn wir 100% Naturschonung wollen, müssen wir unsere Zivilisation aufgeben und dürfen keine Energie mehr verwenden. Energie kann bisher immer nur ein Kompromiss sein. Ich hoffe, dass sich die Menschheit irgendwann mal zum Großteil mit Sonnenenergie versorgen kann. Bis dahin gilt aber, ein Umdenken einzuleiten und den Kohlstrom abzuschaffen. Sei es nun wegen der Löcher in der Erde oder der CO2 Emission

            Die Schweiz hat meines Wissens schon einen sehr hohen Grünstromanteil umgesetzt und die scheinen damit ganz zufrieden zu sein. Und auch in Skandinavien der der Grüne Strom sehr verbreitet. Ich glaube, dass ein Kompromiss, der uns von der Abhängigkeit von Öl und Kohle befreit, ein guter und ein sehr gesunder Kompromiss ist.

          • Gregor66

            Wasserkraft …. in SKANDINAVIEN haben wir wohl 1. eine sehr geringe Bevölkerungsdichte, 2. viel Platz, 3. Eis und hohe Berge – folglich kann mann dort Strom aus Wasser viel einfacher und besser produzieren als in Mitteleuropa (deswegen macht man das dort auch) !

            Wir könnten ja mal die Fläche der weltweiten Bodenversiegelung durch Straßen hochrechnen … Wenn das jemand der Menschheit als Zukunftsprojekt vorgeschlagen hätte, wäre das auch abgelehnt worden – jetzt haben wir sie aber, die Straßen. Hätten wir sie nicht, müssten wir nicht über die Antriebsart von Autos diskutieren ….

          • Thomas Cantwait

            Ich wollte auch nicht sagen, dass wir in Deutschland jetzt auf Wasserkraft setzen sollen. Es entstehen z.Z. große Windparks und man hat sich ja nun auch endlich darauf geeinigt, wie man den sauberen Strom von Norden nach Süden transportieren kann. Ich glaube auch, dass in Zukunft immer mehr Menschen sich von den Energieversorgern durch Solaranlagen und Stromspeicher weitestgehend unabhängig machen werden. Ich bin davon überzeugt, dass wir Kohle und Kernkraft auf Dauer durch Wind/Wasser/Sonne ersetzen sollten. Und zwar in einer Weise, was die jeweiligen Regionen hergeben.

            Die Alternative, alles zu lassen wie es ist, oder gar erneuerbare Energien wieder gegen Fossile auszutauschen, halte ich für den falschen Weg und ich kann mit auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand diese Meinung auf einem Tesla-Fangportal verkaufen möchte :-))

          • Ru Runner

            Windkraft funktioniert aber nicht. Nirgendwo auf dieser Welt.
            Und hören Sie bitte auf mit Speichern, die gibt es nirgendwo auf der Welt.
            Für jedes Windrädle muss ein echtes Kraftwerk vorgehalten werden, sonst funktioniert es nicht.
            Früher nannte man das: „Schildbürgerstreich!“

          • E.OFF
          • Thomas Cantwait

            Danke für den interessanten Link.

          • Thomas Cantwait

            Es gibt Speicher von Bosch, Tesla, E3DC und vielen Anderen Herstellern.

            Lesen Sie mal hier:
            https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article142050130/So-machen-Sie-Ihre-Fotovoltaik-Anlage-profitabel.html

            und suchen Sie im Netz mal nach „Autarkie“.

            Durch den Preisverfall bei Li-Batterien wird das immer rentabler. Noch nicht für jeden geeignet, aber es wird immer attraktiver. Autarkie gehört, neben Stromautos zu den kommenden Trends.

          • Pamela

            Ich wäre für Bildungsreisen: „Zu den schönsten Ölfeldern Afrikas“

          • Thomas Cantwait

            :-))

          • Ru Runner

            Nicht ablenken!
            Es geht hier um Wasserkraft!
            Die ist eben NICHT umweltfreundlich, wie sie behaupten.
            Es gibt keinen „GRÜNSTROM“, ich denke das ist geklärt.
            Gerade die Wasserkraft zerstört besonders grosse Naturräume und hat extreme Auswirkungen. Also nicht ablenken und mit dem Finger auf andere zeigen!
            Sonnenenergie funktioniert nicht weil sich Energie nicht speichern lässt zu vernünftigen Preisen!
            Bitte noch einmal den Physikunterricht besuchen bei so geringen Sachkenntnissen!

          • Thomas Cantwait

            Früher oder später wird man in so einem Chat wohl immer angemacht, egal wie freundlich man formuliert.

          • ThomasJ

            Bleiben Sie dran. Ihre Kommentare zu lesen ist eine echte Bereicherung! In jedeer Hinsicht, ökologisch, gute Faktenanalyse und in der korrekten Tonalität.

          • K. Genz

            Gute Faktenanalyse ist gut 🙂
            Der von Thomas Cantweit genante Ökostromanbieter „Grümwelt“ kauft nur RECS-Zertifikaten von norwegischen Wasserkraftwerken und produziert keine eigenen Strom.Der Kauf der Zertifikaten ist in Wahrheit Greenwashing ist, dabei werden nur Zertifikate hin – und her geschoben.

          • ThomasJ

            Danke für Ihren Hinweis. Dann werde ich wieder Atomkraftwerk befürworten. Sie haben mich überzeugt 🙂 Was soll ich jetzt mit meiner geplanten PV Anlage und dem Model 3 machen?
            Denken Sie in Schritten der Ökologie, sollte es ein Fehltritt geben, bleibe ich trotzdem auf diesem Weg. Auch wenn es für meine Verhältnise viel Geld kostet, fühle ich mich meinen jungen, erwachsenen Kinder gegenüber dies schuldig und allen anderen sowiso.
            Es ist ja sowiso in vielen dieser Kommentare so, dass man bei klein/klein Themen sich verbeist, anstatt die ökologischen „Fehltritte“ in einer lösungsorientierten Betrachtungsweise korrigiert und verbessert.
            Wo ist eigentlich Erna und GSP, nicht dass ich sie wircklich vermisse, der Unterhaltungsgaktor ist trotzdem sehr hoch 🙂

          • K. Genz

            Ach im Ernst sie glauben mit einer PV-Anlage können sie die Batterien von ihrem Tesla Model 3 laden 🙂 Da die PV-Anlage nur im Sommer über Mittag genug Strom Liefer müssen sie wohl ständig Nachtschicht. Und im Winter gehts dann doch an die Steckdose.Die PV-Anlagen die übers EEG gefördert werden haben auch nichts mit einen Ökostromtarif zu tun. Wobei es aber sein kann das bis Tesla mit dem Model 3 auch den deutschen Markt beliefert der 52 GW-Deckel erreicht wird ab dem die Förderung von PV-Anlagen übers EEG ausläuft. Sie sollten als mit ihrer PV-Anlage nicht zu lange warten.
            PS: EON und RWE investieren mittlerweise massiv in übers EEG geförderte Anlagen , weil die durch die auf 20 Jahre garantierte Einspeisevergütungen mittlerweile lukrativer sind als ihre konventionellen Anlagen

          • ThomasJ

            Natürlich ist die Leistung die eine PV hergibt bei weitem nicht ausreichend für ein E-Mobil. Ich rede hier von Ökologie. Wenn die jetzt noch nicht in der Summe des Stromerzeugers und des Strombenutzer ausgeglichen ist, dann wird sie es später sein, da können Sie mich nicht von diesem Weg abbringen. Und auch den Batteriespeicher hab ich im Fokus, wie aber schon einige User schon geschrieben haben, ist es eine Frage der Zeit und diese sind finanzierbar. Das war bei Ihrem Fernseher auch so und wird sich hier ähnlich entwickeln, ohne dass ich in die Kristallkugel schauen muss.
            Der Strom, den ich am Tag und im Sommer zu viel produziere, wird (zukünftig, die Schweizer sind hier etwas langsam) als Pumpenergie verwendet werden, damit das Wasser wieder in den Stausee zurückbefördert wird und bei Bedarf (wenn es dunkel ist 🙂 ) wieder als Wasserkraft zur Verfügung steht, wie ein Batteriespeicher.
            Und betreffend Vergütung: Die sind gut, wenn ich davon profitieren kann, aber nicht ausschlaggebend für eine mögliche Umsetzung. Ich muss das Geld für meine Projekte auch verdienen, (Schweizer sind nicht alle reich) und gehe ev. etwas später in Rente, ich lass mir aber nicht durch politische oder lobing gesteuerte Finanzspritzen meinen vernünftigen, ökologischen, autarken, effizienten und so grün als möglichen – bei meinem Wohlstandsempfinden – (etwas Umweltverschmutzung bleibt in meinen 24 Std. immer übrig, sonst müsste ich mich umbringen und das wäre schade) richtigen Weg manipulieren.

          • K. Genz

            Es ist einfach Unsinn zu behauten mit einer PV könne man E-Mobil versorgen.Und es kommt noch besser, wenn sie , wie die meisten Besitzer eines E-Mobils die Batterien zuhause über Nacht aufladen, dann ist der Anteil von Kohlestrom noch höher , weil die PV-Anlagen dann keine einzige Kwh zum Stromix liefern

          • ThomasJ

            Möchte hier zu diesem Thema doch noch meine „Käse“ einbringen, bin ja schliesslich aus der Schweiz – auch wenn es wirklich nichts zu Titelthema passt..

            @Erna, GSP und alle anderen Ökologiegegner (so outen sie sich zumindest hier), dürfen mitlesen.

            Es war einmal:
            In ca. 200 Jahre erwacht der amerikanische Präsident, nennen wir ihn Roland Pump und stellt fest „UPS, wir haben soeben den letzten Tropfen Öl aus der Schifferplatte gepresst und mein Volk möchte Auto fahren“. Nach seinem ersten Kaffee kommt sein Innerminister zu ihm und sagt „Roli, wir haben keine Kohle mehr um Strom zu erzeugen, der unsere Klimaanlagen füttert“ (Heizen ist nicht mehr so ein Thema, weil durch den Klimawandel die Erderwärmung vom Breitengrad New York an aufwärts niemand mehr heizen muss (südlich sind die Regionen wegen der andauernden Dürre, Hurrikans und Überschwemmungen (weil die doofen Poolkappen aufgetaut sind) eh schon verlassen). Die Menschen in der Äquatorregion musste man dem Schicksal überlassen. Man hat keine eigenen Ressourcen mehr da genau hinzuschauen. Es wurde in der Vergangenheit zu viel Geld in Kriege und in Katastrophen investiert.

            „Roli“ ist wegen diesem unangenehmen Umstand etwas genervt. Also ruft er seinen Amtskollegen in Russland an.- Nennen wir in Stanislav Kalaschnikow. „Stan, hast du mir noch Öl oder zumindest etwas von deinem Gas?“ Auch „Stan“ ist im wahrsten Sinn des Wortes ausgebrannt. Bei ihm macht sein Volk noch mehr Stress, weil er es mit einer vermeintlich positiven Wirtschaftsbilanz verarscht hat und die einzig verbliebene, unabhängige Zeitung hat ihn überführt.

            Also will er einen weiteren Amtskollegen anrufen. Den in Japan. Nennen wir ihn Sony Hiroshima. Bevor er den Telefonhörer in die Hand nimmt, kommt sein Aussenminister zu ihm und sagt, das dies nicht so eine gute Idee ist. „Sony“ ist ziemlich angepisst, weil er auch Stress mit seinem Volk hat. Das Atomkraftwerk in der nähe von Tokio hat es verblasen und alle Leute im Umkreis von 1000 km mussten die Region verlassen. Und jetzt ist es doch etwas eng in Japan. Am meisten Stress macht ihm sein Volk, weil er wiederholt gesagt hat, Tschernobyl und Fukushima seien eine Lüge. Also ,lässt es „Roli“ und ruft nicht an.
            Wie kann er sein Problem lösen?
            Ich habe keinen Plan!

            Jetzt kommt die erste grosse Gretchenfrage:
            Was wünscht sich in diesem Moment „Roli“ und „Stan“, ebenso „Sony“?
            Genau! Eine Alternative zu ÖL, Kohle, Gas und Atomstrom.
            In Ihrer Verzweiflung recherchieren sie im Internet und finden die Kommentare im TM. Und schon wieder regen sie sich auf über K. Genz, Erna, GSP und ein paar andere klein/klein Denker, die sich mit ihren Google Kenntnissen hervortun und Bremsklötze einer vernünftigen Entwicklung sind.

            Hier die zweite grosse Gretchenfrage:
            Was sind die Alternativen zu ÖL, Kohle, Gas und Atomstrom?
            Hier bitte ausfüllen , wer keine Lösung findet, darf mich gerne kontaktieren.
            (PS: 85% der Bevölkerung wissen die Antwort, hab ich hier mal gelesen).
            1.
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            3.
            4.

          • K. Genz

            Diese Sprüchen änder nichts daran , das der von Thomas Cantweit genannte Ökostromanbieter „Grünwelt“ nur RECS-Zertifikate von norwegischen Wasserkraftwerken und keinen eigenen Strom produziert. NordLink die erste Verbindung der Strommärkte zwischen Deutschland und Norwegen wird erst 2019. Der Kauf der Zertifikate ist in Wahrheit Greenwashing, dabei werden nur Zertifikate hin- und her geschoben. Im Grunde eine große Verbraucherverarschung.
            Sie haben offensichlich auch verpast das in Deutschland das letzte AKW 2022 vom Netz geht. Und sie glauben wohl auch immer noch das Märchen der Photovoltaik-Lobby Photovoltaikanlaen würden dem Strom aus den AKW ersetzen und rund um die Uhr Strom liefern, auch Nachts und im Winter

          • ThomasJ

            Guten Morgen Herr/Frau K.Genz

            Ich gehe heute nicht in die Kirche. Ich will mich hier weltlichen Themen widmen. Vielleicht kann ich damit auch eine verirrte Seele retten 😉 .
            Und ich werde auch mit Links mein Statement untermauern :-).

            Dass das letzte AKW in Deutschland genau am 2022 vom Netz genommen wird, habe in dieser Genauigkeit verpasst. Dass es so um diesen Dreh ist, ähnlich wie in der Schweiz, ahnte ich. Wenn es dann aber ums Umsetzen geht, ist das Versprechen der Politik je nach Grosswetterlage im Volk („haben wir denn genug Strom, haben wir uns mit einem entsprechenden Willen darauf vorbereitet“) in kurzer Halbwertszeit und es ist schnell eine Verlängerung eingereicht. In der Schweiz mit dem AKW Mühleberg geht das so ähnlich in diese Richtung (bitte selber googeln).

            In meiner Schlechtwettergeschichte etwas weiter oben, habe ich ja Japan als Beispiel genommen. Hier geht es nicht ähnlich sondern sehr genau in diese Richtung:
            http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nach-fukushima-tepco-baut-neue-atomkraftwerke-12788544.html

            Dass ich oder jeder Häuslebesitzer mit einer eigenen PV-Anlage mein E-Mobil nicht mit genügend Energie füttern kann, habe ich hier auch schon gesagt. Eine Autarkie im Stromverbrauch meines Hausaltes, inkl. Batteriespeicher und inkl. Luft-Wärmepumpe für die Heizung, ist zu 75-95% möglich, im Winter (richtig!) etwas weniger. Das kann ich nicht aus Erfahrung belegen, wurde aber genau gerechnet (PV-Fläche und Ausrichtung, durchschnittliche Sonnenscheindauer, jetziger Energieverbrauch etc.), dafür gibt es keinen Link.

            Ich sage ja auch nicht, dass das in meinem Garten geförderte Erdöl für meinen Benziner reicht, auch dann, wenn ich nicht gerade fördere und es in ein Fass (Speicher) abfülle.

            Um Alternativen zu den fossilen und nuklearen Energieträger in genügendem Ausmass zu bekommen, benötigt es schon noch einiges an Investitionen der Energiekonzerne (die damit auch Geld verdienen können), KMU oder Privathaushalte und gute Vorgaben durch die Politik obendrauf.
            Wir wollen doch alle, das meine Schlechtwettergeschichte ein Märchen sein wird. In Deutschland habt ihr doch ziemlich viele Windräder, oder? Weiter so und mir jetzt bitte nicht die Nachteile aufzählen (kenne ich).

            Ein Beispiel der Schweiz, wie das Energieproblem in einem kleinen Schritt, nur für ein paar Haushalte, jedoch nachhaltig sein könnte, sehen sie hier. Noch fehlt es am Mut und den notwendigen, guten Rahmenbedingungen für die Erbauer/Betreiber:
            http://www.nachhaltigleben.ch/themen/erneuerbare-energie/sonnenenergie/groesste-solaranlage-der-schweiz-937

            Ihre Kommentare verraten Ihre Haltung zum Thema:
            Grundsätzlich suchen Sie das was vermeintlich nicht gut läuft und sie verbeissen sich hartnäckig in diesem Punkt. Man nennt dies „problemorientiert“. Nehmen Sie doch den viel aufwendigeren Weg auf sich und zeigen Sie konkret, wie es besser sein könnte. Man sagt dem „lösungsorientiert“.

            Ein erster Schritt in diese Richtung, wäre das Ausfüllen der etwas weiter oben aufgezählten 4 Punkte. Sollte es mehr haben und wie könnten die in der Umsetzung aussehen, nur zu, gute Ideen sind gefragt. Andere User erfahren davon. So kann man Meinungen bilden und vielleicht Ideen oder Erkenntnisse bei den Personen deponieren, die im beruflichen oder politischen Alltag damit zu tun haben. Man nennt dies „Netzwerk“. So ein Forum hier ist Netzwerk wo ich mich gut (und kostenlos) informieren kann (ich schau dafür auch ab und zu die Werbebanner an 🙂 )

          • K. Genz

            Zunächst muss man sehen das schon im August 2011 8 ältere AKW in Deutschland endgültig vom Netz gingen. Das war relativ problemlos möglich, weil es ausreichend Kohlekraftwerke in Deutschland gab die die Lücke schließen konnten.Allerdings erhöhte sich dadurch der CO2-Ausstoß in Deutschland. Am 27. Juni 2015 wurde dann das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld vom Netz genommen. 2017 wird das Kernkraftwerk Gundremmingen B folgen, 2019 Philippsburg 2 . 2021 und 2022 folgen dann jeweils 3.Und was die Schweiz angeht im Vergleich zu Deutschland ist die Sachen Photovoltailk ein Entwicklungsland. Mit 489.8 Watt pro Einwohner hatte Deutschland mit Abstand die höchste Photovoltaikdichte aller größeren Länder auf der Welt.in Deutschland stehen auf mehr als 40 % aller in Europa installierten PV-anlagen.was man aber auch sehen muss , wenn sich die aktuelle Kapazität in Deutschland verdoppeln würde , dann lieferten die Photovoltaikanlagen im Sommer in den Mittagstunden mehr Strom wie in Deutschland insgesamt verbraucht wird.
            PS: ich denke nicht das die aktuell in Elektroautos verwendeten Lithium-Ionen-Zellen wirklich für eine größere Verbreitung von Elektroautos taugen.

          • ThomasJ

            Besten Dank für die detaillierten Infos betr. Abschaltung der AKW’s, so genau habe ich das nicht gewusst. Allerdings ist das eine Mogelpackung, wenn dafür mehr Kohlekraftwerke zu Zuge kommen. Meine Ansprache war „Alternativen“. Wenn man etwas sehr schlechtes mit etwas schlechtem ersetzt, wird es dadurch nicht gut. Also ist diese Diskussion immer noch am gleichen Punkt.

            PV und die Schweiz,. da ist wirklich noch Potential drin. Wie sie ja aus meinen Kommentaren lesen konnten, arbeite ich als Privatperson daran und Ideen/Projekte im grösseren Stil sind vorhanden. Die Schweiz hat eine Menge an Wasserkraft das ihr ermöglicht, den riesigen Energiehunger ohne Kohlekraftwerke zu decken. Berge sei Dank.
            Ob es die richtigen Batterien sind, lieber die mit Eisenphosphat? oder zukünftig sowas?:
            https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2016/08/festkoerper-lithium-ionen-akku.html
            wird die Zukunft sicher zeigen. Das ist eine Diskussion wie „ist Diesel, Benzin oder Kerosin der richtige Ölverbrenner?“ Elon Musk weiss vom Trockenakku, ich hab’s ihm getwittert 🙂 . Und ich warte nicht auf die Zukunft in 20 Jahren. Ich will sie mitgestalten, in der Diskussion und noch wichtiger, im Handeln.

          • K. Genz

            Nun da Photovoltaik nachts keine einzige KWh liefert und im Winter sehr wenig ist es Unfug zu behaupten, mann könne damit AKW’s ersetzten die rund um die Uhr laufen.Und auch mit der sehr stark schwanken Windenergie geht es ohne konventionelle Reservekraftwerke nicht

          • ThomasJ

            Und da wären wir wieder beim Thema Herr/Frau K. Genz:
            Lösungsorientiert und nicht problemorientiert wäre die Devise.
            Da gäb’s noch die Windräder auf dem Meer, wo gleichmässige Windverhältisse sind, Gezeitenkraftwerke und wenn sie dies Liste ausfüllen würden und die Menschheit in der Umsetzung/Optimierung auch weiter arbeitet, geht es auf.
            Und wenns Dunkel ist und jeder hat in seinem Haushalt einen Speicher der die Sonnenflaute überbrückt (darfs die Powerwall oder doch lieber den E3/DC sein? Beide werden billiger, in ein paar Jahren so wie Ihr HD-Fernseher)
            Ich werde das Problem der zukünftigen Energieversorgung in 2 Sätzen nicht lösen. Sie bremsen mit Ihrer Haltung die Entwicklung, so dass „Roli“ in 200 Jahren ein Problem haben könnte.
            Warum nur halten sich in solchen Foren Leute wie Sie auf? Sind Sie bezahlt von der AKW Lobby oder sind Sie Aktionär eines Kohlekraftwerkes oder einfach nur querulantig?
            Da wir schon längstens vom Titelthema weg sind, verabschiede ich mich hier. Vielleicht später wieder einmal.
            @ TK, danke für die Nachsicht.

          • K. Genz

            Die Powerwall bis bisher iin Deutschland ein ziemlicher Fop und ist eben so wie alle anderen derzeit verfügbaren Speicher weit davon enfernt sich zu rechnen. dazu kommt das selbst eine 3KW-Anlage an schönen sommer Tagen deutlich mehr Strom erzeugt als ein Haushalt in Deutschland braucht .Tesla verwendet im übrigen in seiner Powerwall eine andere Zellchemie wie in den Fahrzeugbatterien, die Fahrzeugbatterien verwenden. In den PKW-Batterien verwendet Tesla NCA-Zellen DiePowerwall hat dagegen NMC-Zellen wie auch die Konkurenz von LG Chem. Weil die für eine stationäre Batterie besser geignet sind, wo die geringere Energiedichte keine Rolle spielt, aber bei NMC-Zellen wird ein längerer Lebenszyklus gewährleistet.Dadurch gibt es auch keine Synergien mit den Fahrzeugbatterien.Un ob die Preise auf ein Niveau sinken werden, das es sich auch rechnet ist noch völlig offen. Unsinnige Vergleiche mit anderen völlig Technologien sind in keinster Weise aussagekräftig.

          • K. Genz

            zu „Sie bremsen mit Ihrer Haltung die Entwicklung“ .Die Verbreitung von Solarspeicher wird nicht durch Diskussionen in Foren wie diesem entscheiden.Sie werden sich nur in größerem Maße verkaufen lassen wenn sich das auch rechnet.Davon sind sie aktuell noch weit entfernt. Die Powerwall ist in Deutschland ein ziemlicher Flop , weil sie auch keineswegs besonders günstig ist. Sie verwendet im übrigen eine andere Zellchemie wie die Fahrzeugbatterien von Tesla, von daher gibt es da auch kaum Synergien in der Produktion.

          • Pamela

            Das wär ein schöner Zeitvertreib!

            Ich wollt indes wohl tausend Brücken bauen.

            Nicht Kunst und Wissenschaft allein,

            Geduld will bei dem Werke sein.

            Ein stiller Geist ist jahrelang geschäftig,

            Die Zeit nur macht die feine Gärung kräftig.

            Und alles, was dazu gehört,

            Es sind gar wunderbare Sachen!

            Der Teufel hat sie’s zwar gelehrt;

            Allein der Teufel kann’s nicht machen.

          • Thomas Cantwait

            Wasserkraft ist nicht nur Stausee wie in China sondern auch:

            Laufwasserkraftwerk
            Speicherkraftwerk und Pumpspeicherkraftwerk
            Wellenkraftwerk
            Gezeitenkraftwerk
            Gradientenkraftwerk
            Gletscherkraftwerk

            Die Schweiz bezieht über 50% ihrer Energie aus Wasserkraft und um die Natur ist es dort nicht so schlecht bestellt.

            Und es bleibt der Vorteil: Hat man erst mal eine Wasserkraftwerk (oder Wind oder Solar) liefert es Strom ohne dass mit viel Aufwand und Umweltzerstörung ständig und für alle Zeiten Gas, Öl oder Kohle gefördert werden muss, die dann mit viel Emissionen um den halben Erdball transportiert werden muss, und die dann beim verbrennen auch noch ständig Tonnen von Dreck in der Atmosphäre ablädt.

            Nochmal: Jede Energieform ist ein Kompromiss, aber erneuerbare Energien sind im Vergleich zu Fossilen Energien der weitaus bessere und gesündere.

            Zu welcher Energieform raten Sie mir denn (das habe Sie noch nicht klar zu erkennen gegeben)?

          • K. Genz

            Es ist doch Unsinn die Schweiz mit Deutschland vergleichen zu wollen von der Geograhie her. In Norwegen, dessen Bergregionen deutlich größer als die der Scheiz sind, ist der Waserkraftanteil noch höher.In Deutschland gibt es auch kaum noch Potential für zusätzliche Wasserkraftwerke.
            Bei der Photovoltaik in Deutschland muss man auch sehen das bei einer Verdopplung der aktuellen Kapazitäten , die im Sommer über Mittag mehr Strom erzeugen würden wie Deutschland insgesamt verbraucht.Und die von ihnen erwähnten Lithiumspeicher sind noch sehr weit davon entfernt sich wirtschaftlich für einen Haushalt zu rechnen, trotz der aktuellen Subventionen vom Bundeswirtschatsministerium.

          • Thomas Cantwait

            Ich habe bereits ausgeführt, dass ich nicht für den Ausbau von Wasserkraft in Deutschland plädiere sondern für den Ausbau von Erneuerbarer Energie, und zwar jeweils in der Form, die für die jeweilige Region Sinn macht. Mir geht es nicht um Wasserkraft sondern um erneuerbare Energie und die Unabhängigkeit von Öl und Kohle. Somit stimme ich Ihnen zu, dass man in Punkto Wasserkraft die Schweiz nicht mit Deutschland vergleichen kann.

            Die Li-Speicher rechnen sich bisher nur für wenige, das stimmt, aber das ändert sich jetzt von Jahr zu Jahr. In Amerika, Europa und Asien entstehen z.Z. Li-Batteriewerke, die die bisherige weltweite Produktionskapazität in absehbarer Zeit verdreifachen werden. Preislich wird sich also in den kommenden 5 Jahren noch einiges tun.

          • K. Genz

            Sie haben es immer noch nicht verstanden, das der Ausbau ernneuerbaren Energien über das EEG gefördet wird, und dadurch alle Stromkunden für die Subventionierung der garanierten Abnahme der Betreiber herangezogen werden. Li-Speicher rechnen sich aktuell in Deutschland für keinen Privathaushalt, allenfals mit manipulierten Milchmädchenrechnungen mit denen Installatiosfirmen ihren Kunden die Speicher aufzuschwatzen versuchen Und ob sich das in 5 Jahren ändert steht in den Sternen. Ich gehe eher davon aus das wenn die Föderung von Solaranlagen ausläuft bei dem im EEG vorgesehenen Deckel von 52 GW ,die Zahlen auf ein sehr niedriges Niveau absinken in ähnlicher Größenordnung wie die aktuellen Verkaufszahlen von Elekroautos in Deutschland, weil dann auch nur noch eine Handvoll betuchter Idealisten , denen die Frage nach der Wirtschaftlichkeit egal ist, eine beschaffen werden

          • Thomas Cantwait

            2005 hat die Produktion von 1KWh Li-Batterieleistung 1.000 USD gekostet. 2015 weniger als 250,- USD. Wieso glauben Sie, dass nun, wo die Produktion weltweit im Vergleich zu den letzten 10 Jahren dramatisch steigt, dies keinen oder nur geringen positiven Einfluss auf die Preisentwicklung/KWh haben wird? Letztlich zeigt doch die Erfahrung bei jeder Technologie, dass Sie immer billiger wird. Eine LED Lampe kostet jetzt ja auch nur noch einen Bruchteil im Vergleich von vor 10 Jahren.

            Das spielt aber für mich keine Rolle, da ich kein Dach habe, um so was zu montieren. Hätte ich eines, würde ich allerdings auch prüfen, was es kostentechnisch bedeutet. Der Strompreis ist in den letzten 20 Jahren stetig gestiegen. Ausgehend davon rechnen sich diese Anlagen schon jetzt über 15 bis 20 Jahre. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob der Strompreis auch weiter steigen wird. Sicher bin ich aber das Li-Batterien im Preis fallen werden und somit das Ganze immer attraktiver wird. Ich habe die Hoffnung, das wir mit diesem zusätzlichen Puzzlestück in der Energieversorgung irgendwann mal von Kohle, Gas, Öl und Kernkraft weitestgehend unabhängig werden.

          • K. Genz

            Erzählen sie doch keine Märchen.Es gibt zur Zeit keinen einzigen Anbieter von Speicher für PV-Anlagen bei dem sie für weniger als 1000 Dollar pro KWh einen Speicher installiert bekommen. Auch die Powerwall ist davon weit entfernt
            PS: und wenn sie sich die Entwicklung der Preise bei Tesla ansehen , dann ist dort auch keine Preisenkung für stärkere Akkus erkennbar seit der Einführung vom Model S

          • Thomas Cantwait

            Keine Märchen. Der Preis bezog sich nicht auf PV-Speicheranlagen sondern auf die Herstellungskosten von Li-Zellen.

          • K. Genz

            Was soll der Preis für die Zellen , entscheident ist für einen Interessenten was kostet der Speicher ihn insgesamt einschließlich Installation

          • Thomas Cantwait

            Richtig, und der sinkt mit dem Preisverfall der Zellen.

          • K. Genz

            In den Fahrzeugbatterienwerden ganz andere Zelle verwende wie in den Speicher für PV-Anlagen. Von daher gehören die von ihnen oben genannen Kostensenkungen in die Rubrik Unfug

          • Thomas Cantwait

            „GRÜNWELT“ Strom ist eine Marke von Stromio die Strom aus 100% erneuerbaren Energien für Endverbraucher anbietet. Z. Z. setzt sich dieser Strom fast ausschließlich aus Wasserkraft zusammen. Es gibt aber auch andere Anbieter. Wenn Sie einen besseren kennen, immer her damit.

          • K. Genz

            Höheren sie doch auf mit deisem Etikettenschwindel , dieser Strom kommt doch aus bestehenden Wasserkraftwerken. Das führt im Endeffekt nur dazu das im Strommix bei den Kunden konventionneller Traif der Wasserkraftanteil nominell sinkt. Mitllerweil haben auch fast alle Staadtwerke gemerkt ,das man mit einem Ökotromtarif grün angehauchten Kunde so ein paar Euro mehr aus der Tasche ziehen kann.

          • Thomas Cantwait

            Kein Etikettenschwindel. Wenn der Anteil im normalen Strommix sinkt, wird ein Bedarf nach mehr grüner und weniger Fossiler Energie erzeugt und somit die Energiewende weiter vorangetrieben. Ausserdem zieht mir mein neuer Stromanbieter deutlich weniger Geld aus der Tasche als mein alter mit herkömmlichen Strommix.

          • K. Genz

            Sie haben es immer noch nicht verstanden das nur Strom aus existierenden Wasserkraftwerken anders abgrechent wird, und sich am Stromix in Deutschland dadurch rein garnichts ändert. Rein Physikalisch erhalten sie ohnehin genau den gleichen Stromix wie ihr Nachbar. Und an den Kosten für die Förderung über das EEG werden alle Stormendkunden unabhängig von ihrem Tarif herangezogen. Ihr einzig richtiges Argument ist das ihr Ökostromanbierter günstiger abrechnet als ihr vorher Gehender, ob er auch der Günsigste ist steht auf einem anderen Blatt

          • Thomas Cantwait

            Stellen Sie sich das Stromnetz als einen großen See vor, in den alle Stromerzeuger ihren gewonnenen Strom hinein füllen. Dabei kommt der Strom aus ganz verschiedenen Quellen (Kohle, Gas, Uran, Wind, Wasser, Sonne etc.), es entsteht ein Strommix. Stromkunden entnehmen diesem See den Strom, den sie verbrauchen.

            Dabei spielt es keine Rolle, ob man Ökostrom bezieht oder „normalen“ Strom, jeder Kunde wird aus dem gleichen Strommix beliefert. Doch umso mehr Verbraucher Ökostrom bestellen, umso mehr Strom aus Wind, Wasser, Sonne oder Biomasse füllen die Stromanbieter in diesen See, so dass der Strommix immer „sauberer“ wird. Darin liegt der Umweltnutzen und der Vorteil von Ökostrom.

          • K. Genz

            Die Zahl der Ökostrom-Haushalte sinkt aber. Eine Umfrage der Fachzeitschrift „Energie & Management“ ergab das nach Angaben der an der Umfrage beteiligten Unternehmen der Ökostromabsatz von 29,6 Milliarden Kilowattstunden 2013 auf 21,2 Milliarden Kilowattstunden 2015 sank . 2013 bezogen noch knapp fünf Millionen der etwa 40 Millionen deutschen Privathaushalte Strom über Ökostromtarife, bei der aktuellen Befragung sank die Zahl auf etwa 4,4 Millionen Haushalte.An der Umfrage hatten zwischen Mai und Juli dieses Jahres 150 Stromanbieter mit 237 Ökotarifen teilgenommen. Und es bleibt dabei der Bezug über einen Ökstromanbieter führt nicht zum Ausbau von Photovoltauk und Windkraftwerken. Dieser Ausbau wird über das EEG von allen Endverbraucher über das EEG finanziert. Und da der Strom aus über das EEG geförderten Anlagen mit Vorang ins Netzt eingespeist wird, führt nur das zu einer Verschiebung im Stromix. Ökostromtarife sind in Wahrheit nur ein Marketinginstrument mit dem mittlerweile auch die meisten Stadtwerke einem Teil ihrer Kunden ein paar Euro zusätzlich aus der Tasche ziehen ohne das es Auswirkungen auf den Strommix hat

          • Thomas Cantwait

            Mit meinem Wechsel zu einem Ökostromtarif werden im „Stromsee“ 5300kWh Strommix gegen 5300kWh Ökostrom pro Jahr getauscht. Der neue Betreiber bekommt jetzt mein Geld und liefert dafür Ökostrom wie er ihn gesetzlich verpflichtet offen gelegt hat. Der alte Betreiber erhält kein Geld mehr von mir und liefert entsprechend weniger Strom.

          • K. Genz

            Dadurch das dieser Ökostromanbieter jetzt ihr Geld bekommt, wird nicht eine kWh zusätzlicher Ökostrom produziert. Wobei es ohnehin so eine Sache ist ob der Strom aus Wasserkraftwerken ,den ihr Ökostromabierter ihren verecht überhaupt von ihm selbst produziert wird.Ohne ihren Vertrag würde ihr Wasserkraftanteil im Stromix von anderen Anbietern landen. Aber offensichtlich sind sie überfordert das zu verstehen.Wobei man ohnehin sehen muß das der EEG-Strom in gleicher Weise über alle Tarife finanziert wird

          • Thomas Cantwait

            Wenn es so wäre, wie Sie behaupten, dann würde aber der Bereitstellen von Ökostrom mit jedem Ökostromwechsler mehr Geld und der Bereitstellen von Strommix weniger Geld erhalten – auch das würde schon die Entwicklung von Ökostrom fördern.

          • K. Genz

            Das ist Blödsinn weil der Ökostromanbieter über kurz oder land keinen Strom aus Wasserkraftwerken zu vertertbaren Kosten beschaffen könnte.
            Aber die Entwicklung der letzten beiden Jahre zeigt das genau das Gegenteil passiert. Es wechseln deutlich mehr Leute wieder zurück zu einem konventionellen Tarif als neue hinzu kommen. Die oben erwähnte Umfrage von „Energie & Management“ bei 150 Stromanbieter mit 237 Ökotarifen ergab das der Ökostromabsatz von 29,6 Milliarden Kilowattstunden 2013 auf 21,2 Milliarden Kilowattstunden 2015 sank.

          • Thomas Cantwait

            Wenn die Entwicklung, die Sie da beschreiben stimmt, dann stelle ich mich mit dem Wechsel und dem Statement zum Ökostrom dem halt entgegen – Das kann doch nicht schlecht sein, wenn man der Überzeugung ist, dass Energie aus erneuerbaren Energien besser ist als Energie auf Fossilen Brennstoffen und Kernenergie. Sie sollten am besten auch gleich wechseln 😉

            Nur für Sie: https://www.check24.de/strom-gas/strom/google/?wpset=google_strom

            Der Wechsel ist übrigens ganz einfach. Online ausfüllen und absenden – Ummeldung erfolgt durch den neuen Betreiber.

          • Pamela

            Ich will mich nicht einmischen, Hilfe !
            Wollte nur kurz feststellen: Sie haben Nerven aus Drahtseil !

          • Thomas Cantwait

            🙂

          • K. Genz

            Es sind weniger Nerven wie Drahseile, sondern die Unfähigkeit einfache logische Zusammenhängen zu verstehen .Der Ausbau erneuerbarer Energie wird eben nicht über Ökostromtarife finaziert wird sonder über das EEG.
            Noch dazu kommt der Strom aus Wasserkraft im Stromix der Ökostromanieter oft aus dem Ausland. Mit den Mitteln aus den stromtarifen werde auch keine zuätzlichen Wasserkraftwerke gebaut. Im übrigen sind mittlerwile auch Eon und RWE massiv in über das EEG gefördete Anlagen eingesteigen, weil das durch die auf 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung mittlerweile lukrativer ist wie ihre konventionelle Stromerzeugung

          • K. Genz

            Der von Thomas Cantweit genannte Stomio-Ableger „GRÜNWELT“ kauft nur Zerifikate aus Norwegischen Wasserkraftwerken und erzeugt selbst keinen eigenen Strom ausweislich seiner TÜV-Zertiftizerung http://www.gruenwelt.de/unser-
            Im Grunde ist es lächerlich das es dafür das Ökostrom-Gütesiegel „ok-power“. Erst recht weil der Kauf norwegischer RECS-Zertifikaten in Wahrheit Greenwashing ist weil dabei nur Zertifikate hin und hergeschoben werden. Im Grunde eine große Verbraucherverarschung

          • Pamela

            Lieber Herr Genz, ich verstehe ja Ihre Skepsis, aber Sie zäumen das Pferd von hinten auf. Die Macht der Verbraucher steht gegen die Macht des Marktes. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie das Verhältnis ist, aber ich bin für Hoffnung. Hier ein interessanter Artikel zur Bilanz 2015:

            https://www.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2016/Jahresauswertung_2016/Agora_Jahresauswertung_2015_web.pdf

            darin heißt es u.a.:
            „90 Prozent der Menschen halten die Energiewende für „wichtig“ oder
            „sehr wichtig“. Als tragende Energieträger werden Sonnenenergie (85 Prozent) und Windkraft (77 Prozent) gewünscht, Kernenergie und Kohle favorisieren demgegenüber nur acht beziehungsweise fünf Prozent.“

            Der Anteil der Erneuerbaren in Deutschland liegt demzufolge bei 32,5%,
            liegt auch daran, dass der Strom aus Kohle ins Ausland verkauft wird, was global gesehen ja auch nicht die Lösung ist.

            Das große Hemmnis ist immer noch der Netzausbau. Da wurden wir in der Vergangenheit gut verarscht. Die Trassen sind extra nahe an Ortschaften geplant worden, damit allerorts Bürgerwehr dagegen entstand, obwohl es genauso gute Lösungen in nicht besiedelten Gebieten gab.

            Als Verbraucher sollten wir uns nicht von den Tricks der Monopole schrecken lassen und Verträge für die Zukunft eingehen. Ich habe vor vielen Jahren von RWE- auf Greenpeace-Strom gewechselt und das war deutich teurer. Aber nur so können viele etwas bewirken.
            Das Ziel ist erreicht, wenn das letzte schmutzige Kraftwerk abgeschaltet ist. Das wird dauern und – da bin ich mir sicher – werden auch Sie schon längst in einem E-Auto fahren. 😉

          • K. Genz

            Natürlich war es Unsinn, das Schöder und Dosen-Jürgen beim EEG verpaßt haben , schon damals den Netzausbau in die Wege zu leiten . Das führt jetzt dazu das weenn es in Nordeutschelnd sehr viel Wind weht , der windstrom nach Holand für ca 3 Cent exporttiert wird für den die Bereiber mehr als doppele so viel erhalten, zu lasten der endverbraucher.
            PS: RWE investiert mittlerweile mehr in über das EEG geförderte anlagen als alle „Okostomanbieter“ zusammen

          • Pamela

            Eigentlich wollte ich mich an TK’s Mahnung halten, aber Ihre Antwort freut mich. Ich begrüße es sehr, dass RWE und dir anderen großen nun mit voran gehen, die Stromproduktion umzustrukturienen.
            Natürlich kommt physikalisch nicht der Strom bei mir an, für den ich bezahle.
            Aber wichtig war und ist, dass ich und die vielen anderen die das tun, nur die Hersteller von Ökostrom bezahlen. Neben dem Eingriff durch die Politik, ist es genau das Verbraucherverhalten, das wenn es signifikant wird dazu führt, dass sich Märkte verändern.
            Gleiches sieht man eben nun auch bei den Automobilherstellern, die erkannt haben: Oh, die Leute wollen doch E-Autos kaufen, wenn sie ein bisschen schöner aussehen und weiter kommen mit einer Ladung, das ist doch ein neuer Markt ! Ja, jetzt wollen wir Marktführer werden!
            Große Produktionsstätten – in der Größe von Fremont zum Beispiel – werden nun für die Produktion von E-Autos eingeplant.
            Jetz habe ich die Kurve zum eigentlichen Thema geschlossen …

          • K. Genz

            Bei den Ökostromtarifen täuschen sie sich , die haben nichts zum Ausbau erneuerbaren Energie in Deutschland beigetragen die über das EEG gefördert werden .An der EEG-Umlage werden alle Endverbraucher gleichermaßen beteiligt um die auf 20 Jahre garantierten Abnahmepreise der Betreiber zu finanzieren, werden alle Endverbraucher gleichermaßen beteiligt. Weil dadurch vor allem Windkraftanlagen mittlerweile lukrativer sind als konventionelle Stromanlagen sind auch die großen Stromkonzerne wie RWE mittlerweile massiv eingestiegen. Marktführer in dem immer noch sehr kleine Markt für Elektroautos in den USA ist Tesla mittlerweile. Aber dort verkaufen sich Elektroautos von Nissan und Co sehr schlecht wegen der niedrigen Spritpreise in den USA.Und im Premiumsegment ist Tesla aktuell noch der einzige Anbieter. Aber weil Tesla gezeigt hat das im Premiumsegment einen ausreichend großen Markt gibt sind jetzt auch die deutschen Premiumanbieter dabei dabei ansprechende Modelle zu entwickeln. Wobei man da aber auch sehen muss ,auch Tesla hat zuletzt beim Model X von der Vorstellung des Prototyp am 9. Februar 2012 bis zur Markteinführung 29. September 2015 mehr als 3 Jahre gebraucht .Und auch zuvor beim Model S dauerte es von der Vorstellung des Prototypen am 26. März 2009 bis am 22. Juni 2012 die Auslieferung an die Kunden begann rund 3 Jahre.

          • Pamela

            „Bei den Ökostromtarifen täuschen sie sich , die haben nichts zum Ausbau
            erneuerbaren Energie in Deutschland beigetragen die über das EEG
            gefördert werden.“

            Das habe ich auch nicht behauptet.

            Das Geld über die Ökostromtarife fließt nicht in die Herstellung von Kohle- und Atomstrom, und wenn nicht genügend Ökostrom aus Deutschland damit gekauft werden kann, dann im Ausland. Das ist Einflussnahme der Verbraucher auf die zukünftige Energiewirtschaft. Das hat nichts mit der politischen Regelung über die EEG-Umlage zu tun.
            Und ja, damit habe ich ein besseres Gefühl, wenn ich Strom verbrauche und demnächst auch verfahre.

            Das die bisher angebotenen E-Autos anderer Hersteller auch auf dem amerikanischen Markt nicht ankamen, liegt eher an der mangenlnden Reichweite. Das Model 3 – kein Premiumauto – wurde kurz nach seiner Vorstellung in den USA 223319 mal reserviert. Und ich glaube, dass fällt einem Amerikaner auch schwer, so lange auf eine Sache zu warten und diese nicht gleich mitzunehmen.

            Die deutschen Automobilhersteller könnten schon längst weiter sein.
            Aber man war ignorant und kurzsichtig.
            Wir werden sehen, ob sie bei den Neuentwicklungen nun schneller sind, mit der riesigen Erfahrung, die sie haben. Tesla hat mit dem Roadster bei 0 angefangen und dafür sind die Ergebnisse heute beachtlich.
            Also schauen wir mal, schönes Restwochenende.

          • K. Genz

            Für die Ökostromtarife wird nur Strom aus bestehenden Wasserkraftwerken eingekauft. dadurch änder sich überhaupt nichts am Strommix. und besonders Fragwürdig sind Ökkstromtarif mit norwegischer RECS-Zertifikaten, bei den nicht eine kwh nach deutschland Fließ , die erste Direktverbindung der Strommärkte zwischen Deutschland und Norwegen wird erst 2019 fertig wird.Solches Greenwashing ist weil dabei nur Zertifikate hin und hergeschoben werden ist im Grunde eine eine große Verbraucherverarschung. Un was das Model 3 in den USA angeht , auch 223319 unverbindliche Resevierung sind angesichts von 17 Mio im letzten Jahr in den USA verkauften PKW nicht die Welt.Dazu mußß man sehen das in den USA derzeit Elektroautos mit 7.500 $ Taxcredit gefördert werden. Den vollen Taxcredit gibt es aber nur für die ersten 200.000 Fahrzeuge eines Herstellers danach wird der innerhalb von 12 Monaten stufenweise ganz abgebaut. Deshalb macht es in den USA für Interessenten am Model 3 auch Sinn möglichst früh dabei zu sein. Und wenn es beim Model 3 eine ähnliche Verspätung gegenüber dem ankündigten Produktionbeginn wie bei Model S und Model X gibt , werden nur noch weinge Model 3 den Taxcredit bekommen .Dazu muß man auch sehen das Model 3 nicht das erste halbwegs erschwingliche Elektroauto ist das nicht nur für Kurzstrecken Verkehr geeigent ist. GM wir noch dieses Jahr mit dem Chevrolet Bolt auf den Markt gehen , der leicht modifiziert als Opel Ampera-e im Frühjahr 2017 auch auf den deutschen Markt kommt.
            Und was die deuschten Hersteller angeht , so hat Daimler Chef Zetsche richtig festgestellt , der einzige Autohersteller der bisher mit Elektroautos Geld verdient hat war Daimler mit den Verkauf seiner Beteiligung an Tesla im Herbst 2014

          • K. Genz

            Nun der für mich günstige Abieer in dem Portal ist kein Ökostromanbieter 🙂 Und im Untersched zu ihnen bin ich nicht bereit für diesen Ökostromschwindel mehr zu bezahle,der eben nicht zum Bau zusätzlicher Anlagen für erneuerbare Energien führt,auch wenn sie das ganz offensichlich intellektuell überfordert. Im übrigen muß ich genau wie sie über die EEG-Umlage den Ausbau der erneuerbaren Enegie mit finanzieren.

          • Thomas Cantwait

            Schade, ich mache Ihnen aber auch keinen Vorwurf, dass Sie beim Standardstrom bleiben. Ich fände es nur schön, wenn mehr Leute ein Statement für die Ökologische Zukunft geben würden. Die Zukunft hängt aber auch nicht von diesem Chat ab, die gestaltet sich so oder so.

            Ich möchte Ihnen aber noch ein kurzes Feedback zu Ihrem Auftritt hier geben. Ich weiß nicht ob es Ihnen aufgefallen ist aber Sie mir für meinen Standpunkt (erneuerbare Energie besser als Fossile, Stromautos sauberer als Verbrenner) vorgeworfen ich würde „Etikettenschwindel“ betreiben, „Märchen“ erzählen, ich würde „Blödsinn“ und „Unsinn“ verbreiten um dann ausgerechnet mir auch noch mehrmals eine intellektuelle Schwäche vorgeworfen.

            Wenn Sie sich schon die Mühe auf sich nehmen, die Leute in einem Tesla-Fan-Blog von Verbrennern und fossiler Energie überzeugen zu wollen, dann sollten Sie Ihre Chat-Strategie nochmals überdenken. 😉

          • K. Genz

            Er lächerlich das sie nicht in der Lage sind zu erkennen das ihr Ökostrombieter „GRÜNWELT“ nur Zerifikate aus Norwegischen Wasserkraftwerken kauft und selbst keinen eigenen Strom erzeugt.
            Das es dafür das es dafür das „Ökostrom-Gütesiegel ok-power“ gibt ist im Grunde eine große Verbraucherverarschung, weil der Kauf norwegischer RECS-Zertifikaten in Wahrheit Greenwashing ist, dabei werden nur Zertifikate hin und hergeschoben .
            http://www.gruenwelt.de/unser-oekostrom.html

            PS. immer weniger Verbraucher Fallen auf diesen Ökostromschindel herein , wie die Zahlen in der oben erwähnte Umfrage von „Energie & Management“ bei der 150 Stromanbieter mit 237 Ökotarifen befragt wurden , die

          • Thomas Cantwait

            Hallo Her Genz, die Redaktion hat (zurecht) darauf hingewiesen, dass wir beim Thema bleiben sollen (Tesla Werkskapazität). Ich ziehe mich daher aus diesem Dialog zurück. Eventuell gerne mal wieder an anderer Stelle.

            Ich gestatte mir aber noch abschließend auf Ihre Vorwurf des Unfugs und der Lächerlichkeit zu antworten:

            In der Tesla Powerwall und im Tesla Powerpack werden die gleichen Zellen wie in den Tesla PKW verwendet (www.tesla.com). Im Beispiel Vattenfall Stromspeicher kommen laut Presse PKW Akkus zum Einsatz. Andere Hersteller von Powerpacks werde künftig auf die günstigere Technik setzen um zu überleben (Marktgesetz).

            Ökostrom Zertifikat: Es ist nicht lächerlich (und ich bin auch nicht lächerlich und glauben Sie mir, ich habe auch keine Probleme mit meiner intellektuellen Leistungskraft), da ich schon immer wusste, dass die Stromio GmbH keine eigenen Kraftwerke besitzt.

            Ih wünsche allen hier ein schönes langes Wochenende.

            in diesem Sinne

            Thomas Cantwait

          • K. Genz

            Das sie sich einreden Strom von einem Anbieter zu kaufen der nur norwegische RECS-Zertifikate kauft wüder seie etwas für den Ausbau erneuerebarer Engegie Tun erheiter mich .

            Und zu Teslas Powerwall die 10 kWh-Powerwall mit denselben Zellen wie die PKW wurde aschon aus dem Program gestrichen.die 7-Kwh-Powerwall

          • Thomas Cantwait

            Herr Genz,
            jetzt aber ab ins Bett und Licht aus 😉

          • K. Genz

            Das ändert nichts an den Fakten und sie sich nicht seriös über die Powerwall informiert haben 🙂

          • ThomasJ

            Und wie schon gesagt, dran bleiben! Gute Faktenanalyse und auf dem richtigen Weg der Ökologie. Auch ein schönes Wochenende,
            @Gruss an Pamela, die hier auch schlau kommentiert!

          • Pamela

            Gruss zurück in die schöne Schweiz 🙂

          • raleG

            1. In einer freien Marktwirtschaft gilt das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Wenn ich mit meinem Ökostrom-Tarif eine Nachfrage erzeuge, beeinflusse ich auch das Angebot. Je mehr desto besser – wenn es rückläufig ist – sehr schade!
            2. Wo soll der Schwindel sein? Ob da Zertifikate hin und her gehen ist doch total Wurst. Wichtig ist am Ende, dass die Energie die im Stromnetz als Öko gekauft wird, irgendwo als Öko eingespeist wird. Und mein Geld, von mir aus über Umwege wie Zertifikate, beim Produzenten ankommt.
            3. Ich als Verbraucher habe die Verantwortung, was mit meinem Geld passiert. Ich unterstütze keine Kohle-, oder Kernenergie und keine Terrorstaaten. Kann aber jeder machen wie er will.

          • K. Genz

            Träumen sie weiter. Ihr Ökostromanbieter kauft doch nur Strom aus bestehenden Wasserkraftwerken, was nur dazu führt das auf dem Papier der Wasserkraftanteil der übrigen Verbraucher sinkt. Der EEG-Strom wird von allem Verbraucher finanziert.Es fallen auch immer weniger Verbraucher auf diesen Schwindel herein ,wie eine Umfrage der Fachzeitschrift „Energie & Management“ bei 150 Stromanbieter mit 237 Ökotarifen gezieigt hat.Der Ökostromabsatz sank nach Angaben der an der Umfrage beteiligten Unternehmen von 29,6 Milliarden Kilowattstunden 2013 auf 21,2 Milliarden Kilowattstunden 2015, wie die Zeitschrift berichtet. 2013 bezogen noch knapp fünf Millionen der etwa 40 Millionen deutschen Privathaushalte Strom über Ökostromtarife, bei der aktuellen Befragung sank die Zahl auf etwa 4,4 Millionen Haushalte. http://www.stromseite.de/strom-nachrichten/nachfrage-nach-oekostrom-geht-zurueck_205534.html

          • raleG

            Und? Natürlich wird der Strommix für die anderen schlechter, wenn ich die Isar-Wasserkraft auf dem Papier für mich beanspruche. Die von Ihnen beschriebene Entwicklung ist natürlich sehr schade. Denn erst wenn wir an die Grenze vom verfügbaren Ökostrom kommen, bei höhere Nachfrage, wird es interessant. Denn aktuell hat die Finanzierung über EEG natürlich nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun. Auch der Zubau von Wasserkraft in D macht kein Sinn – da stimme ich zu. Dennoch haben wir Verbraucher Einfluss und Verantwortung mit unserm Kaufverhalten – auch beim Strom.

          • K. Genz

            Der von Thomas Cantweit genannte Ökostromanbieter „Grünwelt“kauft nur RECS-Zertifikate von norwegischen Wasserkraftwerken und keinen eigenen Strom produziert. NordLink die erste Verbindung der Strommärkte zwischen Deutschland und Norwegen wird erst 2019. Der Kauf der Zertifikate ist in Wahrheit Greenwashing, dabei werden nur Zertifikate hin- und her geschoben. Im Grunde eine große Verbraucherverarschung.
            Und was das EEG angeht glauben sie im Ernst ohne das EEG läge der Anteil der Photovoltaik in Deutschlad über einem Promille

          • Grünspanpolierer

            Obwohl OT:
            Wenn Sie zu GrünXXX mit skandinavischen Wasserkraftsstom wechseln, passiert GAR nichts im ‚Stromsee‘!!!
            Das einzige was passiert, GrünXXX besorgt sich ein paar weitere Ökostromzertifikate aus Skandinavien, mit denen er den deutschen Graustrom ‚grünifiziert‘.

            Alle sind ‚grün‘ und zufrieden:
            1: Der skandinavische Wasserkraftproduzent verdient ein paar Cent nebenbei durch den Verkauf der Ökostromzertifikate.
            2: Der skandinavische Verbraucher (z.B. Stahlwerk) denkt sich, mir doch egal, mein Lichtbogenofen wird doch physikalisch eh mit der Wasserkraft meiner Region betrieben und publiziert das weiterhin auf seiner HP.
            3: GrünXXX hat für ein paar Cent einen neuen Kunden gewonnen und als ‚Ökostromanbieter‘ hohes Ansehen.
            4: Sie fühlen sich als Ökokunde, der sein heiss erwartetes BEV mit 100% Wasserkraft betreibt.

            ABER: Durch ihren Wechsel wurde physikalisch rein gar nichts verändert, es war lediglich ein Ablasshandel der Sie scheinbar glücklich macht?
            Ansonsten würden Sie ihn nicht so vehement verteidigen?

            Zur Wasserkraft: Diese wird schon Jahrzehnten in Europa nur noch marginal ausgebaut, die Zuwachsraten dort kamen aus Entwicklungs- und Schwellenländern.

          • K. Genz

            Dass ist richtig .Vor allem wenn auch weis das NordLink , die erste Direktverbindung der Strommärkte zwischen Deutschland und Norwegen erst 2019 fertig wird. Dieses Greenwashing mit RECS-Zertifikate von norwegischen Wasserkraftwerken ist im Grunde eine große Verbraucherverarschung. Mir drängt sich jetzt auch der Verdacht auf das Thomas Cantwait für den Vertreib von Stromio arbeitet ,und deshalb deren Ökostromtarif „“GRÜNWELT“ so anpreist, der laut seiner Zertifzierung komplett aus norwegischen Wasserkraftwerken kommen soll.

          • efe

            Das Problem mit der Wasserkraft ist der Preis. Eine kWh Wasserkraft herzustellen kostet ca. 0.06 Fr. Atomstrom ca. 0.04 Fr. (ohne, dass für die Entsorgung *genug* zur Seite gelegt wird). Auf dem Europäischen Markt wird eine kWh aber für unter 0.03 Fr. gehandelt, da macht es wenig finanziellen Sinn in neue teure Kraftwerke zu investieren, leider.
            Es gäbe mehrere (auch bereits bewilligte) Pläne Pumpspeicher Kraftwerke zu bauen, die jedoch nie angefangen werden, da sie nie rentieren werden.
            Unsere Schweizer Stromerzeuger stossen ihre Stauseen zu Spottpreisen ab, eine Subventionen scheint sich durchzusetzen.

        • Grünspanpolierer

          Wer Strom aus skandinavischer Wasserkraft kauft, sorgt lediglich dafür, dass der Zertifikatehandel (der Ablasshandel des 21. Jh.) weiter blüht.
          Verbraucht wird der Strom immer z.B. im skandinavischen Stahlwerk. Sie verbrauchen den Strommix Ihrer Region!

          Würden Sie auch ‚zertifiziertes gesundes‘ Leitungswasser aus Skandinavien kaufen?

          Schauen Sie sich mal anstatt der Prospekte die Geschäftsberichte der ‚Ökostromanbieter‘ an und Sie werden sehen, dass Herr Wenzels Befürchtung längst Realität geworden ist!

          • Thomas Cantwait

            Wir haben in Europa ein europäisches Stromnetz aber kein europäisches Trinkwassernetz. Ich verstehe daher Ihren Vergleich nicht.

            Als EU-Bürger esse ich Käse aus Holland, ich trinke Wein aus Frankreich und mein E-Auto werde ich (eine Zeit lang) mit regenerierender Energie (Wasserkraftstrom) aus Skandinavien tanken.

            Ich halte das gleich aus mehreren Gründen, die ich schon an anderer Stelle hier aufgeführt habe, für wesentlich besser als einen Verbrenner mit Treibstoff aus Erdöl von den Saudis und all den anderen Ländern der OPEC oder Russland zu betanken.

            Ich hatte bereits ausgeführt, dass wir mit der weltweit stark steigenden Produktion von Li-Batterien (auch wegen der vielen Tesla Fans) und dem damit einhergehenden weiteren Preisverfall, eine Technologie an die Hand bekommen, mit der wir Stromschwankungen im Netz, der durch Ökostrom entstehen kann, ausgleichen können. Weiterhin können sich damit in Zukunft sogar viele Haushalte vom Netz (und somit auch vom skandinavischen Ökostrom) weitgehend unabhängig machen, indem sie ihre PV mit einem Li-Speicher kombinieren. Das machen schon tausende Haushalte in Deutschland und wenn die Solarsubventionen auslaufen, werden gleich nochmal viele weitere tausende Haushalte hinzukommen, weil die dann nicht mehr den Strom teuer verkaufen sondern diesen selbst nutzen und den teuren Strom aus dem Netz sparen. Aber selbst hier sieht es schon jetzt besser aus, als viele denken. Schauen Sie sich mal den interessanten Bericht aus dem Tagesspiegel an (Dank an E.OFF):

            http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-80-prozent-erneuerbare-sind-kein-problem/13688974.html

            Wichtig ist allerdings, dass wir einen Anfang machen. Wenn keiner Ökostrom kauft und niemand ein Elektroauto bestellt, dann wird alles so bleiben wie es ist. Li-Batterien bleiben teuer, niemand macht sich Gedanken wie man sich von Kohle und Öl unabhängig machen, und wie man ökologische Energiealternativen attraktiv machen kann. Nicht jeder von uns Muss voranschreiten. Aber man muss die, die es tun auch nicht verteufeln.

            Manchem erscheint der Zertifikatshandel mit Strom Unheimlich, er hat aber erst eine Öffnung des Strommarktes ermöglicht und somit den Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben. Auch hier wäre die Alternative Stillstand, denn die Versorger würden natürlich ihre alten Kern- und Kohlekraftwerke für immer weiter betreiben. Mit diesem Modell haben die ja eine Zeit lang sagenhafte Gewinne eingestrichen.

            Die gute Nachricht lautet also: Sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie sich für Ökostrom entscheiden, denn die Alternativen sind schlechter und sie sorgen aktiv für einen Wandel hin zum Besseren. Es wird dann Leute geben, die an diesem Besseren festhalten wollen aber auch dieses Bessere wird durch etwas noch Besseres ersetzt werden usw.

            Ich bin natürlich schon gespannt auf Ihre Beschreibung Ihrer Alternative. Vielleicht wechsele ich ja noch den Stromanbieter, denn das kann man ja nun, Dank des offenen Strommarkts. Ich bezweifle aber, dass Sie mich von dem PKW-Verbrennungsmotor oder Kohlekraftwerke als Lösung für die Zukunft überzeugen werden.

          • K. Genz

            Ihre Behauptung Ökostromtraife hätten den Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben ist schlicht und einfach Unsinn. Der Ausbau erneuerbarer Energien Deutschland wurden durch die auf 20 Jahre grantierte Subventionierung der Abnahmevergütung für die Betreiber durch die Endverbraucher vorangetrieben.Wobei man gerade am Beispiel der Entwicklung der Photovoltaik ja auch gesehen hat, das wenn diese Subventionen nicht hoch genug sind das es finanziell lukrativ ist, es sehr viel weniger grün Angehauchte gibt, die sich ein PV-anlage anschaffen , trotz deutlich gesunkener Anschaffungskosten gegen über der Boomphase vor ein paar Jahren .Von daher ist auch ihre Behautung wenn die Solarsubventionen auslaufen, werden gleich nochmal viele weitere tausende Haushalte hinzukommen die ihre PV mit einem Li-Speicher kombinieren nicht ganz von dieser Welt .Solange sich das nicht finanziell rechnet wird die Zahl dieser Haushalt überschaubar bleiben.
            Sie brauchen wenn sie einen Ökostromtarif buchen zwar kein schlechtes Gewissen zu haben, aber für den Ausbau erneuerbarer Ennegien tun sie überhaut nichts, da der Strom aus bestehenden Wasserkraftwerken nur anders abgerechent wird.

          • Thomas Cantwait

            Natürlich ist der Großteil der PV Anlagen in Deutschland den Subventionen zu verdanken, die ich auch nicht für sehr glücklich halte. Die Energiewende ist und bleibt ein Politikum mit vielen mächtigen Akteuren. Und ich bin auch Ihrer Meinung, dass sich ökologische Energiegewinnung nur durchsetzt, wenn diese sich für den Endverbraucher rechnet. Es ist daher auch wichtig, dass die Rahmenbedingungen hierfür geschaffen werden. Und die Öffnung des Strommarktes war hierfür schon mal ein wichtiger Schritt. Zugleich ist es aber auch am Verbraucher zu signalisieren, dass man solche Energie bevorzugt. Und ich kann nur sagen, dass einige Ökotarife günstiger sind, als die Standardtarife der großen Versorger. Das muss aber jeder in seiner Region prüfen und dann entscheiden, da Strom in Deutschland nicht überall das gleiche kostet.

          • K. Genz

            Die Öffnung des Strommarktes hatte zu keiner Zeit das Ziel den Ausbau erneuerbarer Engerien zu förden. Die Zahl der Ökostrom-Haushalte sinkt im übrigen.Eine Umfrage der Fachzeitschrift „Energie & Management“ ergab das nach Angaben der an der Umfrage beteiligten Unternehmen der Ökostromabsatz von 29,6 Milliarden Kilowattstunden 2013 auf 21,2 Milliarden Kilowattstunden 2015 sank . 2013 bezogen noch knapp fünf Millionen der etwa 40 Millionen deutschen Privathaushalte Strom über Ökostromtarife, bei der aktuellen Befragung sank die Zahl auf etwa 4,4 Millionen Haushalte.An der Umfrage hatten zwischen Mai und Juli dieses Jahres 150 Stromanbieter mit 237 Ökotarifen teilgenommen.

          • Grünspanpolierer

            Nehmen wir an, wir hätten ein europäisches Trinkwasserverbundnetz, ähnlich dem Stromnetz.
            Würden Sie dann zertifiziertes Leitungswasser aus Skandinavien kaufen, wohlwissend, dass dieses Wasser ein skandinavischer Industriebetrieb nutzt, während Sie weiterhin das nitrat- und PAK-verseuchte Wasser ihrer Region trinken?
            Bitte weichen Sie der Beantwortung der Frage nicht aus!

          • Thomas Cantwait

            Wieso sollte ich ausweichen, ich finde solche hypothetischen Sachen zwar nicht besonders sinnvoll und etwas langweilig für die anderen Portalbesucher, aber bitte: Wenn denn das Europäische Wasser in einen Topffließen würde (Verbundnetz), dann wäre es doch super wenn wir die Wasserqualität dadurch verbessern würden, indem wir durch unsere Entscheidung mehr Wasser aus sauberen Quellen einspeisen und damit weniger Wasser aus schmutzigen Quellen einspeisen würden. (puh, worüber diskutieren wir hier eigentlich :-))

          • Grünspanpolierer

            Sie würden also dieses skandinavische Wasser kaufen, obwohl, sagen wir nur ca. 0,01% davon in dem Wasser enthalten ist, das Sie trinken?

            Ihren Freunden erzählen Sie aber, Sie fühlten sich viel gesünder, seit Sie skandinavisches Wasser trinken?

          • Thomas Cantwait

            Nein, ich würde nicht sagen dass ich mich gesünder fühle, ich würde aber dafür werben, dass mehr Leute mitmachen damit sich alle irgendwann gesünder fühlen.

          • Grünspanpolierer

            Aber falls Sie irgendwann ein model 3 besitzen, erzählen Sie Ihren Freunden, es würde mit skandinavischer Wasserkraft betrieben?

          • Thomas Cantwait

            Siehe richtige Anmerkung von der Redaktion ganz oben.

          • Thomas Cantwait

            Aber das habe ich doch alles schon sehr ausführlich erklärt…

          • Thomas Cantwait

            Zumindest weiss ich jetzt, dass sie nicht von der Automobilindustrie beauftragt wurden :-))

    • Thomas Cantwait

      Ich habe gerade mit Freude gelesen, dass Mercedes jetzt einen E-SUV vorgestellt hat, dass man eine eigene Ladeinfrastruktur anbieten möchte, Ladesysteme für zuhause und viel Geld in eine Batteriefabrik in Deutschland investieren wird. Von wem die wohl all diese tollen Ideen haben? Das E-Auto-Rad bekommt mehr und mehr Schwung. Meine Model 3 Bestellung sehe ich aber noch nicht in Gefahr, da Mercedes bestimmt noch ein wenig Zeit braucht, das alles umzusetzen und ein E-SUV von Mercedes dürfte sich Preislich wohl eher am Model S als am Model 3 orientieren und das ist mir zufiel Geld für ein Auto.

  • Pamela

    Zunächst mal lieben Dank an Thomas Cantwait für sein großes Engagement an dieser Stelle.

    Und an die, die
    1. gegen Tesla sind und/oder
    2. gegen die E-Mobilität sind und/oder
    3. gegen die globale Energiewende sind:

    Zu 1. Ich kann es nachvollziehen, wenn man eine geschäftliche Intention hat oder einfach nur der deutschen Automobilindustrie nahe steht, dass man ein amerikanisches Start-up-Unternehmen nich leiden mag. Dann kauft man sich halt keinen Tesla und schaut mal was in den nächsten Jahren noch so auf den Markt rutscht. Ich finde es aber ziemlich mies, wenn einige hier durch ständige spekulative und konstruierte Negativposts versuchen, den Besitzern eines Teslas oder denen die es werden wollen, den Tag zu versauen.

    Zu 2. Kann sein, wenn man Samstags in der Waschstraße seinen geliebten Benziner/Diesel streichelt, findet man den Gedanken doof, dass er nun ein Vertreter einer überholten Technologie sein soll. Auch ich muss mich von einem charaktervollen Verbrenner verabschieden. Aber es ist doch nun mal so. Die ganzen mühevollen Vergleichsrechnungen hier sind Momentaufnahmen, eine gute Entwicklung nimmt Ihren Lauf …

    Zu 3. Bei der Umsetzun von Energiegewinnung durch die Erneuerbaren werden auch Fehler gemacht, weil Menschen eben Fehler machen. Daraus lernt mann und macht es besser.
    Da ist auch die Politik gefordert, für gute globale Umsetzung zu sorgen.
    Aber: Wir Menschen müssen aufhören, Dinge zu verbrennen, um Ernergie zu gewinnen !
    Wenn man Kinder hat, macht man sich Sorgen, wie unsere Erde in 50 oder 100 Jahren aussieht.
    Seien wir froh, dass wir dabei sind zu lernen, Sonne, Wind und Wasser immer besser zu nutzen.

    Und auch mal ein Positivum: Es ist wunderbar, dass man hier nichts mehr von den „riesigen Vorteilen der Kernkraft“ lesen muss (nicht wahr, Erna ?). Auch wenn die EU-Kommision die Atomkraft nun wieder fördern will, die Erkenntnis, das dies, neben der Entwicklung von Tötungsmaschinen, eine der schlimmsten technischen Errungenschaften der Menschheit war, ist bei fast allen gerade in unserem Land angekommen.

  • Teslamag.de (TK)

    Bleibt bitte beim Thema.

    • Thomas Cantwait

      Sie haben recht, eigentlich geht es hier um Produktionskapazitäten des Teslawerks und nicht um meine Vorliebe für E-Autos und erneuerbare Energien. Ich halte mich jetzt zurück.