Tesla bietet neue, flache Solarmodule an

Tesla hat die Energy-Sparte auf der eigenen Internetseite um den Abschnitt Solarpaneele erweitert und stellt dort die neuen Solarmodule des Unternehmens vor, die besonders flach sein und sich gut auf das Dach integrieren lassen sollen. Aktuell ist dieses Angebot jedoch nur über die US-Seite aufrufbar, sodass es möglicherweise zunächst nur auf dem heimischen Markt angeboten wird.

Noch gibt es keine genauen Angaben zu den kommenden Solarmodulen, die eine Alternative zum bald verfügbaren Solardach von Tesla darstellen sollen. Es wurden lediglich einige Bilder dazu veröffentlicht. Zudem schreibt Tesla, dass diese Solarmodule den Industriestandard in Haltbarkeit und Lebensdauer übertreffen würden. Genauere Angaben macht man jedoch nicht dazu.

Weiter heißt es, dass die Solarmodule ein glattes, Niedrigprofil-Design vorweisen und eine integrierte Schürze haben. Zudem sind keine sichtbaren Befestigungsteile vorhanden. Technische Merkmale zu den Paneelen sind jedoch nicht aufgeführt. Auch ist bisher nicht bekannt, ab wann diese Solarmodule auf den amerikanischen Markt verfügbar sein werden.

  • KingArtus

    ernsthaft, ich warte auf ein Komplettangebot von Tesla, Speicher, Solardach und Montage

    • Richard Müller

      Ja…muss man zugeben: es wird angekündigt, präsentiert, gezeigt usw. aber kaufen (?) kann man sehr wenig…geschweige denn mit kurzer Lieferzeit. Zumindest in Deutschland.

      • KingArtus

        nagut, wir sind nun mal auch nicht deren haupt markt.. immerhin kommen die Produkte…
        Preise wären schön, damit man vergleichen kann und so weiter

        ne solaranlage kann man ja auch nicht aus dem Ärmel schütteln

    • Daniel Rohr

      Ja das sehe ich auch so, Solardach, Powerwall-Speicher und Elektroauto von Tesla, wäre mein Ziel!

      • Fritz!

        Ja, aber zumindest könnten sie schon mal deutsche Preise dafür sagen. Von Lieferzeit/termin mal ganz abgesehen. Aber so ganz ohne Ahnung, was das Solardach denn kostet, ist auch doof…

        • KingArtus

          ich denke, das diese dinge gerade in Erfahrung gebracht werden.
          Lieferkette, Herstellung, geht das, was kostet das, wie lässt sich das Skalieren. welche Mengen kann man wie schnell produzieren.

          Und im Ausland kommen ja noch zölle und fracht dazu

        • halo55

          Ähnliche Systeme gibt es in Deutschland seit Jahren. Jedoch zahlt man schon für die schwarz eloxierten Alurahmen im Schnitt 50 – 60 % mehr als für ein Standardmodul. Leider lassen sich ohne technische Daten keine Aussagen zu Leistung oder Kosten der Tesla-Module machen. Aktuell kann man beim Bau einer Solaranlage immer noch eine Rendite von 3 – 4 %, bei entsprechender Eingennutzung, für das eingesetzte Eigenkapital erzielen. Auch eine Finanzierung sollte bezüglich ihrer Laufzeit so ausgelegt werden, dass der monatliche Ertrag der Anlage einschließlich der Eigennutzung die monatlichen Finanzierungskosten in jedem Fall ausgleicht. Im Durchschnitt hat sich eine Solaranlage in 12 – 14 Jahren selbst finanziert.

      • ThomasJ

        Auch mein Plan. Plus Luft-Wärmepumpe (nicht von Tesla 😉 ), dann wäre die Energieherstellung /-nutzung über weite Strecken sinnvoll umgesetzt. Meine Umsetzung hat 4 Jahre Zeit. Step by step, will ja auch finanzierbar sein und in der Zeit sind die vielen, hier geposteten Fragen, beantwortet.

  • Nelkenduft / AHF

    Wäre jetzt interessant von einem Branchenkundigen die Nachteile dieser Bauweise zu erfahren. Montage aufwändiger? Kosten höher? Ertrag niedriger? Wartungsanfälliger? Es wird ja wohl kaum nur Vorteile haben so flache Panels zu nutzen, aber vielleicht überwiegen die Vorteile oder es werden neue Märkte erschlossen, denen bisherige Panels zu sperrig bzw. unschön sind.

    • Richard Müller

      Ich glaube, dass die Voraussetzung für eine nicht erkennbare Montage ein planer Untergrund ist. Somit sieht es nur so aus wie es auf den Bildern aussieht, wenn keine gewölbten Dachziegel verwendet wurden. Ansonsten kann man sich so etwas leider auch sparen. :/

    • Skynet

      Die Module scheinen nicht wirklich flacher zu sein als andere, die Phase am Rand wirkt ästhetischer und lässt es flacher aussehen. Aber die Halterung ist anders und scheint nur mit „Flachdächern“ zu funktionieren, damit ist es für die meisten in Deutschland wohl uninteressant.

      Spannend bleiben ja nach wie vor die Solardachziegel die billiger als das normale Dach werden sollen. Wozu dann noch Module aufs Dach setzen?

      • KingArtus

        Auf den Bildern wird das doch auch auf schrägen Dächern moniert.
        ich denke im Wesentlichen ist es das Design.

        damit kann man Premium Kunden beeindrucken.
        passt zu Tesla.

        Haffe sie werden auch Normale anbieten

        • Skynet

          „Flachdächer“ war schon bewusst in Anführungszeichen gesetzt und sollte ausdrücken, dass es nicht die bei uns üblichen gewellten Ziegel sind. Die Art der Dacheindeckung auf den Bildern mit schlichten Platten kenne ich bei uns üblicherweise nur von Gartenhäuschen oder mit Schiefer in den Bergregionen. Aber wie gesagt mit den angekündigten Solarziegeln wird dies eh alles uninteressant.

    • Jens B. H.

      Die Kosten sind mit Sicherheit höher da ja mindestens der Rahmen ausenrum extra kostet. Es leider aber auch die Effizienz da die Hitze hinter den Modulen schlechter abgeleitet wird.
      Aber solange die Ästhetik (schreibt man das so?) steigt und das ist ja für viele potentielle Kunden ein Kaufhinderungsgrund, ist das eine gute Sache die Marktdurchdringung zu erhöhen.

      • Francis McLloyd

        die Ableitung der Hitze mindert die Leistung. Wie wird das gelöst?

  • Jossele

    Ich kann (bis auf die Dachsolarziegel die mich als Flachdachbesitzer allerdings nicht betreffen) keinen technischen oder finanziellen Vorteil von Teslas Solardächern erkennen.
    Hat wer Informationen dazu?

    • KingArtus

      über die Genauen technischen Details und die Preise ist nichts bekannt, daher kann man logischerweise noch nichts darüber sagen wo vor und Nachteile liegen.

      Für mich ist der Preis ausschlaggebend, ich würde gern den Großteil meines Verbrauchs selbst erzeugen. wie das dach aussieht ist mir egal, die Effizienz und der Preis spielen eine Rolle. und wenn es ein oder zwei Module mehr sind, dafür aber günstiger, soll es egal sein.

      Ich erhoffe mir einfach das Tesla den Markt in Deutschland nochmals etwas in Bewegung bringt. wie es auch mit der Batterie passiert ist.
      Ich mein 14KW Speicher für 6200€ ist eine Ansage die ich so noch nirgends gesehen habe. und der Wechselrichter ist auch noch integriert.

      Daher hoffe ich auf eine Komplettlösung und auf Konkurrenten wie Sonnen die da gegenhalten