Tesla lieferte 29.870 Fahrzeuge im 4. Quartal 2017 aus, davon 1.550 Model 3

Tesla hat gestern Abend die offiziellen Auslieferungszahlen für das vergangene Quartal bekannt gegeben. Demnach hat der Elektroautobauer insgesamt 29.870 Fahrzeuge im 4. Quartal 2017 ausgeliefert, davon 15.200 Model S, 13.120 Model X und 1.550 Model 3. Damit hat man das 3. Quartal 2017 übertroffen (26.150 ausgelieferte Fahrzeuge), welches zuvor hinsichtlich Auslieferungen das beste Quartal der Unternehmensgeschichte war.

Im Vergleich zum 4. Quartal 2016 entspricht das einer Steigerung um 27 Prozent. Im Vergleich zum 3. Quartal 2017 sind es immerhin neun Prozent. Im gesamten Jahr hat Tesla 101.312 Model S und Model X abgesetzt, wodurch das anvisierte Ziel von 100.000 Auslieferungen dieser beiden Modelle sogar übertroffen wurde. Das entspricht einer Steigerung um 33 Prozent im Vorjahresvergleich.

Laut Tesla befanden sich zusätzlich zu den ausgelieferten Fahrzeugen noch 2.520 Model S und Model X und 860 Model 3 auf dem Transportweg zum Kunden. Diese werden bei den Auslieferungen im nächsten Quartal hinzugezählt. Erst wenn der Kunde sein Fahrzeug hat und alle Dokumente unterschrieben sind zählt Tesla ein Fahrzeug als ausgeliefert.

Im vergangenen Quartal produzierte der Elektroautobauer insgesamt 24.565 Fahrzeuge, darunter 2.425 Model 3. Man reduzierte die Produktion von Model S- und Model X-Fahrzeugen im 4. Quartal, da man einige der dafür zuständigen Mitarbeiter zur Produktion des Model 3 zugewiesen hat. Das führte auch zu einer Reduzierung des Lagerbestands.

Während des 4. Quartals konnte Tesla gute Fortschritte bei der Beseitigung des Engpasses bei der Model 3-Produktion machen. Allein in den letzten sieben Arbeitstagen des Quartals konnten 793 Model 3 gefertigt werden. In den wenigen letzten Tagen erreichte man eine Produktionsrate in allen Model 3-Fertigungslinien von über 1.000 Fahrzeuge pro Woche.

Wie es heißt, produzierte Tesla vom 9. Dezember an mehr Model 3 als in den gesamten vier Monaten zuvor. Das sei auch der Grund, warum man nicht in der Lage war, viele dieser Fahrzeuge noch in vor den Feiertagen und damit vor Quartalsende auszuliefern. Die Model 3-Auslieferungen an betriebsfremde Kunden sollen ab sofort jedoch rapide ansteigen.

Da man sich bei der Produktion auf Qualität und Effizienz anstatt auf einer möglichst hohen Produktionsmenge konzentriert, wird die Produktionsrate im 1. Quartal 2018 sukzessiver ansteigen als im Zeitraum davor. Zum Ende des 1. Quartals erwartet Tesla eine Model 3-Produktionsrate von 2.500 Fahrzeugen pro Woche. Eine Produktionsrate von 5.000 Fahrzeugen pro Woche will der Elektroautobauer nun zum Ende des 2. Quartals erreichen. Damit verschiebt man dieses Ziel erneut um ein Quartal.

  • Savage2000

    Damit kommt das Auto nicht vor Frühjahr/Sommer 2019 nach Europa. – Schade.

    • Longcheck

      Jepp, und damit habe ich eigentlich von Beginn an (reserviert am 4.4.16…) gerechnet.
      Man hat ja mit den vollmundigen Verspreche(r)n so seine Erfahrungen…

      In so fern bin ich pers. nicht enttäuscht.

      • cable high

        Also ganz ehrlich,
        bei der Bewertung von Tesla ist mir der Fokus auf das M3 zu eng. Über 100.000 E- Fahrzeuge im Jahr Ist eine Ansage und aus meiner Sicht Spitze.
        Mit der Bestellung der M3 haben wir auch gleichzeitig zwei Fahrzeuge (Verbrenner) für 3 Jahre geleast. Damals hieß es, die Auslieferung des M3 würde 3 Jahre dauern.
        Also, für uns passt das. Und wenn es mal wieder richtig juckt, mieten wir uns wieder für 1-2 Wochen ein Modell S, und das Adrenalin ist wieder im richtigen Level.
        Übrigens bin ich bei der Kaufentscheidung für jede Automarke offen, die ein E-Auto mit europaweitem Schnellladenetz für meine Fernfahrten anbietet.

        • Vomer

          „Wir kündigen nicht nur an, wir liefern auch“, sagt
          BMW-Vorstandsvorsitzender Harald Krüger, „wir setzen ein leuchtendes, 99
          Meter hohes Ausrufezeichen für die Ära der Elektromobilität. 100.000
          verkaufte elektrifizierte Automobile in einem Jahr sind ein wichtiger
          Meilenstein und doch erst der Anfang für uns.“

          Hier erkennt man die unterschiedlichen Bewertungsmaßstäbe bzw. Erwartungen ganz gut. Während sich der eine Hersteller für 100k (lediglich) elektrifizierte Fahrzeuge feiern lässt, wird der andere beim Erreichen von 100k vollelektrischer Fahrzege an der Börse und in den Medien abgestraft.
          Ist ein bisschen so wie einen 10-jährigen für seine ersten Schritte zu bejubeln während man dem 1-jährigen vorwirft, den Marathon nicht in Bestzeit zu laufen. Was spuckt der Kleine vorher auch so große Töne…;)

          • Pamela

            Geniales Gleichnis !

          • Moo

            Der Vergleich zeigt zwar die durchaus respektable Leistung von Tesla, aber auch gleichzeitig, warum Tesla zurecht kritisiert wird. Die Leistung an sich ist die eine: als grown-up jährlich +20% und mehr BEVs zu bauen ist eine große Leistung. Als etablierter Hersteller 100k Plugins und BEVs zu bauen, darf man erwarten.
            Jetzt kommt aber das große ABER:
            Die einen sagen im Januar: wir bauen 100k elektrifizierte Fahrzeuge und machen das dann auch.
            Die anderen: wir fahren 2017 autonom von West zur Ost-Küste und nichts passiert.
            Wir bauen 5t Eh/Woche in 2017 und dann schafft man es frühestens im Q2 2018…. Und das ist nunmal ein absolutes No-Go! Als Aktiengesellschaft muss ich meinen Aktionären gegenüber realistische, erreichbare Leistungen kommunizierten, denn die honorieren das ja auch mit ihrem Investment… Daher: Respekt vor der tollen Arbeit Teslas in den letzten Jahren, aber die Kritik ist schon gerechtfertigt. Wenn man dieser aus den Weg gehen will, muss man ’nur‘ realstatische Ankündigungen machen.

          • Nelkenduft / AHF

            Ich wünschte Tesla würde an der Börse agestraft, dann wäre ich sofort wieder dabei. Mit aktuell 262 Euro ist die Aktie allerdings weit davon entfernt ein Schnäppchen zu sein. Zuletzt hatte ich 2016 mit viel Glück für knapp über 120 Euro gekauft, das waren noch Zeiten!

  • Jakob

    Mit den produzierten Model 3 hat Tesla das Backlog der Bestellungen von
    über 400.000 Fahrzeugen auf 397.575 reduziert. Ich hatte Lust auf ein paar Zahlenspiele.

    Ursprüngliche Planung aus Q3/2017 und im Vergleich die neue Planung aus Q4/2017.
    30.000 Model 3 in Q1/2018 laut Progonose aus Q3/2017 (2.500 pro Woche zum Ende von Q4/2017).
    12.000 Model 3 in Q1/2018 laut Progonose aus Q4/2017 (2.500 pro Woche zum Ende von Q1/2018).

    Das Backlog sieht nach den neuen Plänen Ende Q1/2018 so aus:
    385.575 offene Vorbestellungen von mindestens 400.000.

    Im Besten Fall geht es so weiter:
    30.000 Model 3 in Q2/2018 (355.575 offene Vorbestellungen)
    60.000 Model 3 in Q3/2018 (295.575 offene Vorbestellungen)
    60.000 Model 3 in Q4/2018 (235.575 offene Vorbestellungen)

    Mit etwas Glück könnten die, die zu den ersten 120.000 Bestellern gehören tatsächlich noch Ende 2018 in den Genuss des Model 3 kommen. Leider wurde noch nichts zu der Basisversion gesagt und wenn die Zahlen sich erneut um ein Quartal verschieben wird es mit 2018 dann definitiv nichts mehr.

    • Savage2000

      „Mit etwas Glück könnten die, die zu den ersten 120.000 Bestellern gehören tatsächlich noch Ende 2018 in den Genuss des Model 3 kommen“ – Da fehlt der Zusatz „in Nordamerika“ – Leider…

      • Jakob

        Es soll die Reihenfolge der Bestellungen berücksichtigt werden. Sobald ein Markt generell beliefert wird, wird auch die Reihenfolge berücksichtigt und nicht ob einer in den USA lebt.

        • Kant

          Also das gerade NICHT!
          Es wurde von Tesla (an verschiedenen Stellen) darauf hingewiesen, dass es sich um eine „Reservierung“ und KEINE „Vorbestellung“ handelt (bestellen kann man dann erst wenn der Konfigurator freigeschaltet ist). Die Nummer xyz bezeichnet nur die Nummer der Reservierung, hat aber mit der Lieferung überhaupt nichts zu tun (!)
          zu USA: hierzu gilt gerade, dass 15(D) nicht bedeutet, dass die Auslieferung gegenüber 234567(USA) früher erfolgt (!)

          • Jakob

            Du kannst natürlich gerne das Wort Bestellung durch Reservierung ersetzen, da hast du Recht. Bei allem anderen muss ich dir widersprechen, denn genau das wurde gesagt.

          • Matthias Fritz

            Kant hat recht. Nordamerika wird komplett beliefert bevor Kanada und Europa folgen.

          • Jakob

            Es wurde nur gesagt, dass mit der Auslieferung in den USA begonnen wird, bevor Kanada, Europa und Rechtslenker-Länder folgen werden.
            Niemals wurde gesagt, dass erst ALLE Reservierer aus den USA abgearbeitet werden, auch wenn sie erst als 351.498 reserviert haben (also einige Monate nach der Vorstellung des Model 3).

          • Matthias Fritz

            was dein Platz in der Liste wert ist sieht man ja gerade. wer sich Mitte 2017 ein Model S gekauft hat bekommt das Model 3 vor allen die am 1. Tag im Laden standen. solange in Europa keiner Model 3 zusammenbaut wird sich da nicht viel tun.

          • Jakob

            Siehe weiter oben „Sobald ein Markt generell beliefert wird, wird auch die Reihenfolge berücksichtigt und nicht ob einer in den USA lebt.“ Europa sollte ursprünglich in 2018 beliefert werden, davon hängt es letztlich ab.

          • Kant

            also wir sollten das vielleicht in 2020 nochmal vertiefen… (bis dahin gibt es dann ja vielleicht die ersten Auslieferungen :-))
            1) die Reservierungsnummer ist KEIN „Platz in einer Liste“; sie gibt nur eine „Priorität“ an (ohne jede Beschreibung was Prio bedeutet)
            2) selbst für gleiches Modell im selben Land bedeutet höhere Prio nicht frühere Lieferzeit (!)
            3) wenn Rechtslenker produziert werden, werden Reservierer garantiert eine Bestellung machen können auch wenn sie „hinter“ den entsprechenden Linkslenkern stehen…
            Das Einzige was hilft sind Fakten, Fakten, Fakten: falls Jemand eine Reservierung hat sollte er den entsprechenden Paragraphen einfach mal posten…

          • Jakob

            Wir können uns auch gerne in Q3-Q4/2018 unterhalten, dann ist das Model 3 vielleicht schon von einem oder anderen bestellt 😉
            Zu 1) doch, ist es
            zu 2) doch, anhand der von Tesla definierten Regeln
            zu 3) siehe 2

          • Kant

            also hier wird’s jetzt leider fuzzy – warten wir mal auf den Fan, der die AGBs einer Reservierung postet

          • Fritz!

            Ganz sicher nicht. Die werden im Januar die 200.000 E-Autos für die 7.500,– $ Steuervorteil vollhaben und dann ab Q2 dann voll in die USA liefern (gibt dann noch 3.750,– $ Steuervorteil) und danach dann mit dem Rest der Welt anfangen, denn dann ist der Steuervorteil nur noch 1.725,– $.

            Also ab Q3 2018 wird es Model 3 in Europa geben. Zuerst Norwegen, Schweiz, Niederlande, dann der Rest.

          • Nelkenduft / AHF

            Das ist doch Quatsch, was bedeutet überhaupt „komplett beliefert“?
            Wird dann nur der Überschuss nach Europa geliefert oder werden in Amerika alle Bestellungen vom 31.3. bearbeitet und dann wird ins Ausland geliefert?
            Solange das nicht präzisiert wurde, ist das alles pure Spekulation.

          • Kant

            also das ist schon ein wesentlicher Unterschied – EM unterscheidet auch zwischen reservation und order. Sinngemäß steht in den AGBs:
            „Während diese Reservierung Ihnen Priorität bei der Belieferung innerhalb
            Ihrer Region zusichert, begründet sie keinen Kauf und keine Bestellung
            eines Fahrzeugs“.
            das war mein Punkt – Sie geben einfach EM einen zinsfreien Kredit für eine unbestimmte Zeit und er wird ihn „mit Priorität“ zurückzahlen 🙂

          • Jakob

            Ja genau. Waren wir nicht schon beim du? Ein Autokauf ist keine Investition, das ist mehr oder weniger Konsum. Wenn wir alle vernünftig für das Alter vorsorgen wollen, kaufen wir kein Model 3, bzw. gar keinen Neuwagen. Zweitens hat sich an meinen Ausführungen weiterhin nichts geändert, bis auf die Begrifflichkeiten. Ein Reservierer aus Deutschland auf Platz 120.000 wird sein Auto vor einem Reservier auf Platz 325.000 aus den USA erhalten.

    • Hans

      ?
      Mit welchen Mitarbeitern soll man die Model 3 bauen???
      Ursprünglich wollte man bis Ende 2017 5000 Stück pro Woche bauen. Jetzt hat man 1550 im Quartal geschafft, musste dafür aber Personal von der Model S und X Produktion abziehen?!!!
      Das ist einfach nur bitter und sieht momentan finster für eine Massenproduktion in 2018 aus.

      • Jakob

        Leute einstellen? Tesla ist innerhalb weniger Jahre von einigen Hundert Mitarbeitern auf über 30.000 Mitarbeiter angewachsen. Weiterhin ist ein großer Teil der Produktion automatisiert, da steht kein Mensch (sitze bauen z.B. Roboter ein).

      • Don Barbone

        Es geht dabei nicht primär um Fließbandarbeiter sondern eher um Techniker und Ingenieure welche beim Feintuning der Anlagen helfen.

      • Kyle Seven

        Dummes Geschwätz,

        In 7 Tagen wurden fast 800 Fahrzeuge produziert, oder 1000 pro Woche, damit sind wir ab Januar bei 4.000 pro Monat oder 12.000 im Quartal, selbst wenn nichts mehr an Produktivität kommt sind es über 50.000 dieses Jahr, aber ich gehe eher von 150.000 aus.

    • Kyle Seven

      Klingt toll, ich brauche meine beiden erst im 2. Halbjahr 2019, so habe i h sich gerechnet, passt perfekt für mich

  • Herbert

    Ich lese ja viel über die Produktionsprobleme bei Tesla, nur lese ich nie von den Wachstumsraten von 33%.

    Kein etablierter Hersteller traut sich auch nur von solchen Zahlen zu träumen.

    • Don Barbone

      Stimmt schon..fairerweise muss man jedoch sagen dass es leichter ist von 10.000 auf 13.000 zu wachsen als von 1.000.000 auf 1.300.000.
      Aber es gibt auch genug differenzierte Berichte über alle Daten/Fakten

  • Dennis Lenhard

    Ich sehe es ähnlich wie viele anderen hier. Wer ernsthaft geglaubt hat, dass das Auto pünklich in Q1 2018 vor seiner Tür steht, hat sich wohl nicht ernsthaft mit Tesla beschäftigt. Ich bin froh am ersten Tag im Store reserviert zu haben und werde warten, bis das Auto mein ist… egal wie lang es dauert. Mein alter BMW tuts solang noch bzw. muss es solang eben noch machen.

    Ich denke auch, dass mindestens die Hälfter der Reservierungshalter genau diese Einstellung hat, sodass ich mir um Tesla wenig Sorgen mache.

    • Jakob

      Vor allem weil es bis auf den Hyundai Ioniq keine Alternativen gibt, auch nicht Ende 2018.

      • Landei

        Denke der Nissan Leaf 2.0 mit 40 kWh und 60 kWh ist schon eine Alternative zum Ioniq. Zumindest für mich. Nur wer kauft noch Ioniq/Nissan wenn es das Basismodell des M3 hierzulande gibt ?

        • Jakob

          Ich sehe den Leaf nicht als Konkurrenz zum Ioniq oder Model 3, das ist für mich eher ein Kleinwagen (wie Renault Zoe). Was nicht heißt, dass der Leaf kein tolles Auto ist.

        • Fritz!

          Habe die Leaf II Daten gerade auf Motortalk gefunden:

          Nissan hat die ersten Specs zum Leaf 2 60kWh veröffentlicht.

          EPA-Range +225 Meilen
          160KW Motor
          Onboard-Charger mit 11-22kW
          100kW Schnelllademöglichkeit
          Thermomangement des Akkus
          Dafür ist der Akku dann erstmals von LG-Chem.

    • Landei

      War #15 in Hamburg am 31.03.16. Rechne aber noch Ende 2018 mit dem M3 LR AWD in Deutschland. Denke so Ende November.
      Ein/zwei Ladungen werden es schon noch nach Deutschland schaffen.
      In den deutschen Stores wird es, denke ich, auch ab Juli die ersten M3 zur Ansicht geben.
      Warum sollte Tesla nicht mal eine Wochenproduktion aus Mai/Juni/Juli ( ca. 4000 ) M3 mal nach Europa schicken ? Davon würde dann in Deutschland eben 300-400 bekommen. Und im Herbst noch einmal, die Herbstladung käme dann Ende November hier an 🙂

      Denke das geht schon, alleine um Aufmerksamkeit zu erlangen, und die Leute buschig zu machen.

      • Nelkenduft / AHF

        Das wäre schon deshalb ein kluger Schachzug, weil man mit einer Wochenproduktion schon mehr Model 3 in Europa hätte als es Ampera E gibt 🙂

    • Nelkenduft / AHF

      Elon Musk sagte auf dem Vorstellungsevent, also zu dem Zeitpunkt wo die meisten von uns vorbestellt hatten, dass die Auslieferungen Ende 2017 beginnen(!) und dabei musste er selbst schmunzeln, nachdem sich gerade erst das Model X massiv verspätet hatte.
      Wer also in Europa mit einer Auslieferung in Q1 2018 gerechnet hat, der war so und so völlig weltfremd unterwegs, selbst wenn er Elons Pläne vom März 2016 für real gehalten hat.

      • Fritz!

        Aber die Auslieferungen starteten doch schon zum Ende von Q2 2017, also ein knapes halbes Jahr VOR der versprochenen Zeit. In Deutschland hat sicherlich keiner, der ein wenig VErstand hat, mit einer Auslieferung hier in Q1 2018 erwartet. Ende Q3 2018 ist möglich.

        Elon Musk ist also, da haben Sie völlig REcht, mit den Plänen für das Model 3 VOR seiner Ankündigung, er hat dazugelert, sehr schön!

  • TKoch

    Das ist eine beeindruckende Steigerung: Lag die Produktion des M3 im Q 03/17 im Schnitt noch bei rund 30 Stücke / Woche, sind es im Q 4 im Schnitt schon deutlich mehr als 100 / Woche. Der Massenmarkt der E-Mobilität wird aufgerollt; Nissan, Hyundai und VW (zusammen wohl mehr als 2000 Neuzulassungen im E-Bereich allein in Deutschland im Q 4) fürchten sich in Grund und Boden. / Ironie Off

    • Pamela

      Also, ich lese: „In den wenigen letzten Tagen erreichte man eine Produktionsrate in allen Model 3-Fertigungslinien von über 1.000 Fahrzeuge pro Woche.“
      Und das 5 1/2 Monate nach Produktionsstart.

      Die anderen Autobauer sollen sich nicht fürchten, sondern fleißig BEV’s bauen.
      Entweder hast Du nie verstanden – oder zwischenzeitlich vergessen –
      worum es eigentlich geht.

      • Jakob

        „Die anderen Autobauer sollen sich nicht fürchten, sondern fleißig BEV’s bauen.“
        So sieht es aus.

      • Longcheck

        So ist es, die Basher suchen halt jeden Strohhalm, sich das selber schlecht zu denken, und ignorieren die Tatsachen mit unrealistischen Durchschnittsrechnungen.
        Solche Leute nehme ich eh nicht ernst.

      • Kant

        hallo Pam,
        alles Gute im Neuen Jahr!
        Ich gehöre (wie Sie ja schon wissen), auch zu den Doofen die „es“ immer noch nicht verstanden haben…
        also:
        1. wie man eine Produktionsrate „muskt“, haben wir ja schon mal besprochen: Produktion von 6 M3 in der letzten Stunde an Silvester bedeutet (hochgerechnet) 1.000 M3 pro Woche (bei 7 Tagen und 24h Schicht) – also bei 6 Autos pro Stunde würde ich noch nicht von „Massenproduktion“ reden. Und was versteht EM eigentlich unter „Produktionsrate“? – sind das Fahrzeuge die aus der Fabrik rollen oder Sitze die an einer Robbistraße gefertigt werden – entscheidend ist was hinten herauskommt (wie ein großer Deutscher sagte)…
        2. Fact and Fiction: Versprechen Q2 2017: 20k/Woche im Dezember, Versprechen Q3: 20k Ende Q1; Versprechen Q4: 20k Ende Q2 – kann man davon ausgehen, dass 20k immer „in einem halben Jahr“ erreicht werden?
        3. für 2018 waren mal 500k versprochen (und damit die Abarbeitung aller Vorbestellungen) – wenn EM jetzt bei 1k/Woche ist entspricht das 50k in 2018 (etwas weniger als 500k :-)) – und dann kommen wir (wenn die Produktion auf 100k/Jahr und 150k/Jahr steigt, auf eine Lieferzeit von 4 Jahren – wiederum etwa Faktor 2 gegenüber den versprochenen „18 Monaten“…

        Wie schon n-mal erwähnt: die Anderen werden soviele BEVs bauen wie sich absetzen lassen, ich sehe bei ihnen keine relevanten „Lieferzeiten“ – für den Chevy Bolt scheint es hier einfach keinen Markt zu geben und bei Zoe and Leaf scheint die Produktion nicht der Engpass zu sein…

        • Pamela

          Lieber Kant,
          ich wünsche Ihnen – so wie allen hier natürlich – ebenso ein
          phänomenales 2018 !

          Ich gehe nun ganz schwer davon aus, dass Sie eben nicht zu DEN DOOFEN gehören, die aus diesem Thema immer einen lustigen Wettbewerb zwischen Großkonzernen machen, sondern so wie die meisten es wollen, dass durch eine nun bald massive Einführung einer besseren Technologie u.a. für alle – auch für Zweibeiner ohne Auto, Vierbeiner, Kriechtiere und was noch so gute Atemluft bevorzugt – bessere Lebensbedingungen erreicht werden können.
          Kurz und brav zu Ihren Punkten:
          1. Produktionsrate in allen Fertigungslinien – heißt doch, es bleibt nix mehr hängen, 1000 Einheiten flutschen so durch.
          2. Jow, haben wir mittlerweile doch alle verinnerlicht. Versprechen (eigene Zielsetzung) und Erfüllung kommt was undiszipliniert daher, der Wille ist halt da (das finde ich schon mal supergeil), aber nicht immer: wo ein Wille ist auch ein Weg, sondern eben auch: Augen sind größer als der Bauch …
          3. Hilfe, ich will unsere Endlosschleife nicht wieder eröffnen. 500K in 2018 oder 500K-Jahresrate im Laufe 2018 erreichen – da streiten wir zwei Götter uns halt ergebnislos.

          Wenn viele den eGolf so richtig toll finden würden und es zu 1 Mio Reservierungen in Kürze käme, da kämen für mich die Popkorn-Momente bei der Beobachtung der VW-Realisierungen.
          Also ich fänd es gut. Aber ne, der läuft ja aus ….
          LG

          • Northbuddy

            Der eGolf läuft nicht aus. Er ist weiter bestellbar. Er wird mit dem Golf VIII nicht weitergeführt werden, da er dann durch den I.D. ersetzt wird. Volkswagen wird als VW dann nur noch PHEVs haben und die BEVs unter der „Marke“ I.D. vertreiben.

        • Northbuddy

          @kant: Nur so nebenbei: Der eGolf hat aktuell ca. 9 Monate Lieferzeit (Tagesproduktion ca. 140 Stück). Der Chevy Bolt aka eAmpera würde sich in D schon verkaufen, wenn man ihn denn verkaufen würde (faktisch keine verfügbaren Fahrzeuge vermutlich wg. der Peugeot Übernahme). Auch bei Zoe steigen die Lieferzeiten an.

          • Kant

            völlig dacore.
            die Situation bei PSA ist derzeit unklar, eGolf wird ja wohl durch ID abgelöst und bei Zoe wird man sicher nachziehen – Leaf-2 scheint ja auch gut zu laufen…
            und für den M3 gibt es sicher auch einen Markt – aber dafür muss EM „liefern“ (wenn er denn wirklich Autos verkaufen und nicht nur Fans begeistern will)

  • Kant

    Kant as Kant can!
    also, ich war doch ein Bisschen zu pessimistisch: ich hatte ja 1,2k gewettet, nun sind es doch 1,7k geworden – 50% mehr!!! und wohin das bei exponenziellem Wachstum führt ;.)
    Für mich sind die Tesla-Zahlen immer wieder ein Quell‘ der Freude (Musk = Murks?). Ich finde es einfach toll wie die Fanboys hier aus jeder Nachricht noch etwas Positives herauslesen. Nur mal zur Erinnerung: EM hat 1,5k für Oktober 2017 angekündigt, nun hat er es in gesamt Q4 geschafft; das sind 150 Fahrzeuge pro Tag, also bei weitem noch keine Massenproduktion. Die Zielsetzung wurde (wie nicht anders zu erwarten) mal wieder nach unten geschraubt und zeitlich geschoben: nur mal zur Erinnerung: in 2018 sollten 500k gebaut werden, in 2020 1 Mio; der Preis sollte 35k sein, derzeit realistisch bei 55k…
    Was ich nicht ganz verstehe: dass es hier immer noch Fanboys gibt die von einem M3 in D in 2018 träumen; andererseits dass hier Alle der (wohlwollenden) Meinung sind, dass EM seine Versprechen eh‘ nie einhält – wenn man dies aber anspricht, ist man ein Troll…
    Also, mal wieder Butter bei die Fische: gibt es für die Fanboys hier eine Schmerzgrenze der Versprechungen oder wird jeder einzelne M3 gefeiert? (Wartezeiten erinnern an Trabant, und der war ja auch „einzigartig“). Ach so, und vergesst nicht – 2019 kommt ja der Semi und 2020 der Roadster; Semi wird ja mit 150k etwa soviel kosten wie ein voll ausgestattetes MS/MX 🙂
    Was würden die Fanboys eigentlich sagen wenn „VW“ eine Reservierung von 500k e-Golfs hätte, die Lieferung in 18 Monaten verspräche und dann mehr als 36 Monate benötigte?

    • Pamela

      Ja, das gibt es ja nicht: mit der eGolf-Reservierung hatten wir beide unabhängig von einander den gleichen Gedanken.
      Ansonsten: Mir ist hier eindeutig zu viel „Fanboys“ im Text.

      • Kant

        ich hoffe „Fanboy“ ist nicht despektierlich – dann eben Fans…
        statt eGolf wird das dann ja wohl ein I.D. sein – let’s wait and see – wir können natürlich über Lieferzeiten fabulieren (VW schafft das nicht bis 2019) – aber ich setze da mal eher auf I.D. als auf M3…

        • Jakob

          Genau das glaube ich eben nicht. Ich vermute das VW und alle anderen deutschen Hersteller massiv in China liefern werden aufgrund der gesetzlichen Quote, aber nicht in DE, zumindest nicht 2019. Und wenn, haben sie ebenfalls Jahre Verspätung, siehe Tesla Model S Killer -> Porsche Mission E.

          • Kant

            also das ist nur halb-richtig:
            Sicher ist ID (aus politischen Gründen) primär für China interessant – und dort werden die das auch auf die Beine kriegen – in D wird man wg Lobby noch in den 20er (und vermutlich 30er) Jahren mit den Stinkern Geld verdienen (Hybrid ist ja auch eine attraktive Lösung) und sich die E-Mobilität gut fördern lassen – aber auch das ist Politik… Porsche Mission E ist eine reine Studie ohne jeglichen Bezug zur Realität. Gebaut werden Panamera und Panamera Hybrid…

          • Jakob

            Soso, VW wird als knapp 400.000!!!! E-Autos in 2019 NUR für China produzieren und darüber hinaus auch den Weltmarkt mit E-Autos versorgen können…. Aus dem Nichts… Wo schon der E-Auto-Pionier damit große Probleme hat?
            Zahlen: 3.975.071 Fahrzeuge hat VW in China 2016 verkauft.
            http://geschaeftsbericht2016.volkswagenag.com/konzernlagebericht/geschaeftsverlauf/auslieferungen.html
            Ab 2019 müssen Auto-Hersteller die 10%-Quote erfüllen.
            Und da soll ich dran glauben? Sorry, die werden schon die Quote nicht in China erfüllen, dann wird es erst Recht keine E-Autos für den Rest der Welt geben.

          • Kant

            also da sehe ich das Problem nun aber wirklich nicht – VW baut in 2019 10% E-Autos für den chinesischen Markt, EM verfünffacht seine Produktion (von 100k auf 500k) – DAS nenne ich anspruchsvoll!
            (Persönlich glaube ich eher dass VW 400k auf die Beine stellt als EM, aber das sehen wir dann ja).
            Für den Rest der Welt wird VW Rabattmärkchen verteilen und dann bis 2030 liefern – bestimmt 😉

          • Jakob

            Gut das ich schon mal die Zustimmung von dir habe, dass wir nichts davon auf dem deutschen Markt sehen werden. Über die 10% unterhalten wir uns dann.

          • Graf

            ja das kapieren viele nicht das es die nächsten Jahre zu wenig Batterien geben wird um groß in das e-Auto Geschäft einzusteigen. BMW werden jetzt schon von Streetscooter und anderen die paar Batterien aus den Händen gerissen die sie übrig haben, den Rest brauchen die Chinesen selbst.

          • Jakob

            NIcht nur das, VW baut heute knapp 10.000 e-Golf.
            Im Gegensatz zu Tesla brauchen die OEMs noch eine Vorserie für Ihre I.D. Marke + Batterie Problematik. 400.000 E-Fahrzeuge allein in China müssen die produzieren, oder den Abverkauf der anderen Fahrzeuge senken oder Kosten dafür in Kauf nehmen. Das ist einfach krass.

          • Luganorenz

            Das ist eine Rechnung, die ohne den Verbraucher aufgestellt ist. Denn in dem Moment, wo ich im gleichen Autohaus alte und neue Technologie (zu vergleichbarem Preis) nebeneinander sehe, ist vollkommen klar, was ich kaufe.
            Lobby hin oder her, Verbrenner werden in 4-5 Jahren unverkäuflich sein wie ein Röhrenfernseher. Der ganze Zirkus, von wegen die Zukunft des Verbrenners sei gesichert, wird von den etablierten Herstellern doch nur aufgeführt, um HEUTE noch Verbrenner zu verkaufen und dem Kunden weiszumachen, er bekäme in 5 Jahren noch etwas für seinen Gebrauchten oder um die Vertragswerkstätten bei der Stange zu halten.
            In 5 Jahre aber sind bei gleichbleibender Entwicklung im Batteriesektor BEVs Standard. Somit werden Fahrverbote für Altfahrzeuge salonfähig und man kann seinen Verbrenner (im schlimmsten Fall: Diesel) umrüsten, verschrotten oder für ein Handgeld nach Afrika verkloppen.
            Dann werden die Hersteller kommen, unschuldig tun, man habe ja nicht gewusst… und die Sachzwänge… und überhaupt viel umweltfreundlicher… politische Sachzwänge… und tschüs GTI, CDI, TDI und Konsorten: Ihr dürft euer soeben noch gekauftes Auto als Totalverlust abschreiben! Ach übrigens: Die Autos gibt’s dann im Direktvertrieb 😉

          • Kant

            also weitgehende Zustimmung, aber einige Punkte sehe ich anders:
            Im Vordergrund steht natürlich die Industrie (und deren Gewinn) und nicht der Verbraucher. Verbrenner werden in 5 Jahren sicher NICHT unverkäuflich sein, denn das würde sich ja heute schon abzeichnen. Das war ja gerade der Vorschlag der Grünen: ab 2030 keine Diesel-NEU-Zulassungen, ab 2050 keine Diesel auf den Straßen; heißt: ich kann in 12 Jahren noch einen neuen Diesel kaufen und ihn 20 jahre fahren… Aber: alleine das Setzen solcher Termine würde das von Ihnen oben beschriebene Umdenken in Gang setzen und das will niemand. Stattdessen: neuer Umweltstandard, alte Diesel (auf Staatskosten) verschrotten und neue (aka „Umweltprämie) verkaufen – ein Konjunkturprogramm für die Industrie. Und das funktioniert nur, solange es noch keine „Ausstiegsdaten“ gibt.
            In 5 Jahren werden BEVs sicher NICHT Standard sein – man wird weiter immer größere und schnellere Autos bauen (und als sexy und fortschrittlich verkaufen) – Kommen werden Hybrids, weil sie den (klassischen) Herstellern zu Verdienen geben, die Tankstellen am Leben erhalten und den Grünen in den Städten ein Feigenblatt liefern…
            „Fahrverbote“ wird es in D sicher NIE geben: „Freie Fahrt für freie Bürger“. Sie verlieren jede Wahl wenn Sie sich dafür einsetzen – die Grünen sind bei Jamaika ja nicht ohne Grund hier als Erstes umgekippt.
            Bei den letzten Abschnitten haben Sie natürlich völlig Recht – die Gekniffenen sind wir (aber das ist ja immer so) – der Diesel ist heute schon nichts mehr wert, steht beim Händler als Ladenhüter (und Schnäppchen) rum – aber das hatten wir ja schon mal… Also: schnell abstoßen und einen neuen Diesel (mit blau-weißer Plakette) kaufen…

            tja, irgendwie macht es mehr Spass über EM zu lästern also die traurige Diesel-Realität zu beklagen, leider 🙁

          • Fritz!

            „“Fahrverbote“ wird es in D sicher NIE geben: „Freie Fahrt für freie
            Bürger“. Sie verlieren jede Wahl wenn Sie sich dafür einsetzen -“

            Na, zum Glück haben da die Politiker NICHTS zu zu sagen. Die Fahrverbote werden SEHR sicher kommen, verhängen werden sie unabhängige Richter und keine Politiker. Die werden es mit der VErwaltung zusammen umsetzen müssen.

          • Luganorenz

            Ganz richtig: Der Gewinn steht im Vordergrund und bei weiter sinkenden Preisen durch Hochskalieren der Batterieproduktion kommt eben in dem von mir genannten Zeitraum der Break-Even für BEVs, d.h. die Produktion eines BEV kostet den Hersteller genau soviel wie ein Verbrenner und danach wird es immer günstiger und bei gleich bleibenden Verbraucherpreisen steigt der Gewinn.
            Während Verbrenner durch immer kompliziertere Abgasreinigungssysteme komplexer und teurer in der Herstellung werden, sinkt der Preis für die Produktion von BEVs. In 5 (vielleicht auch etwas mehr) Jahren kostet es VW weniger, einen I.D. zu bauen als einen Golf VIII.
            Das wissen Herr Zetsche und Müller ganz genau aber sie sagen es nicht, weil sie Zeit gewinnen müssen bis
            – es tatsächlich wirtschaftlich ist, und da vergehen noch ein paar Aktionärsversammlungen und
            – es eine ausreichend große Batteriezellenproduktion gibt, damit man die ganze Flotte elektrifizieren kann.
            Die wird, wie bei heutigen Solarzellen, praktisch komplett in Fernost stattfinden. Bis dahin schwadronieren sie von der deutschen Ingenieurskunst, die den Diesel in ein Perpetuum mobile verwandelt und der deutsche Michel glaubt es halt auch zu gern.
            Hinter den Kulissen wird geplant, wie und wo man die Arbeiter aus der Motoren- und Getriebeproduktion unterbringt, weil die ja nicht auf Kupferwickeln umschulen können.
            Die großen Staats- und Rentenfonds ziehen sich reihenweise aus dem Ölgeschäft zurück, auch nicht, weil sie Gewissensbisse haben, sondern weil sie schnallen, dass da bald nicht mehr viel zu verdienen gibt.
            Shell beginnt, ihre Tanken mit Ladesäulen zu bestücken, damit es noch einen Grund gibt, die Shops mit überteuerten Schokoriegeln öffnen zu können.
            Was die Fahrverbote angeht, wird das natürlich keine Bundesregierung machen sondern die Kommunen. Die müssen nämlich Strafen zahlen, wenn sie nicht für saubere Atemluft sorgen. Man kann dann durchaus Wahlen gewinnen, wenn man in Stuttgart die Waiblinger und Ludwigsburger Dieselsticker aussperrt.
            Que sera sera, whatever will be, will be. Meine digitale Fotosammlung beginnt Bildern mit 640×480 Bildpunkten, ca 100kB, Wer eine Speicherkarte von 8 MB hatte,war ein Krösus, aber leider hatte das Modem nur 56k, somit konnte man die Bilder schlecht verschicken…

          • Matthias Fritz

            angeblich ist der Mission E sogar noch „günstiger“ als der i-Pace.

          • PV-Berlin

            E-Golf die in D. gefertigt werden, sind aber viel zu teuer. Welche ud überbaut wie viele Autos gehen aus Wolfsburg &/ Hanover nach China?

        • Matthias Fritz

          beim ID rechne ich aber schon mit 2-4mio Reservierungen. nicht.

    • Jakob

      Anhand der Ausführungen sehe ich, dass exponentielles Wachstum nicht verstanden worden ist.

      • Kant

        ich lerne gerne hinzu – bisher war hier immer von „Verdopplung“ die Rede (mal pro Jahr, mal pro 2 Jahre) – ist mit 500k und 1 Mio ja auch so angekündigt. Aber vielleicht können Sie einfach Ihre Interpretation von Okt 2017=1,5k; Dezember 2017=20k; 2018=500k und 2020=1Mio darlegen?
        Wegen e-Funktion schaue ich dann gerne nochmal bei Wikipedia nach – vielleicht sollte man aber statt e- die nach EM benannte m-Funktion einführen? (wäre aber wohl eher eine Monte Carlo (passt wieder „m“) Methode als eine Funktion). Und Monte Carlo ist ja auch eine Rallye, Bezug zu PKWs ist also auch gegeben… 🙂

        • Jakob

          Bei einer exponentiellen Kurve ist der Wachstumfsfaktor über zeitliche Schritte gleich. Bei der Model 3 Präsentation wurde von einer S-Kurve gesprochen, die die Anforderungen dafür nicht erfüllt.
          https://de.wikipedia.org/wiki/S-Kurven-Konzept

          • Kant

            also das beantwortet meine obige Frage/Anmerkung nicht. Von „S-Kurve“ war auch nur auf der Internet-Seite die Rede (dort mit Sättigung bei 5k/Woche = 250k/Jahr – dann kommt man aber weder auf die 500k noch auf die 1 Mio – aber auch eine S-Kurve wächst ja exponentiell; gespannt bin ich immer noch auf das „reale“ Wachstum beim M3…

          • Jakob

            Du hast einfach Zahlen in den Raum geworfen und das Wörtchen „exponenziell“, dabei das ganze zusätzlich mit einer S-Kurve verwechselt.
            Ziel: Anprangern der Tesla Planung. Warum sollte ich versuchen jetzt die erneute Zahlenkolonne zu beantworten, nachdem für VW andere Gesetze gelten?

          • Don Barbone

            Kant:
            „EM hat 1,5k für Oktober 2017 angekündigt, nun hat er es in gesamt Q4 geschafft; “
            Das stimmt..und nun werden genau diese 1,5 schon bereits alleine in den ersten 10 Tagen des Januars erreicht! Das ist exponentiell!

          • Jakob

            Ne, leider nicht. Bei einer exponentiellen Kurve ist der Wachstumfsfaktor über zeitliche Schritte gleich. z.B. alle 3 Monate 10%. Da wir die exakten Zahlen und wann sie erreicht worden sind nicht kennen, können wir das nicht exakt bestimmen, es sieht aber eher nach einer S-Kurve aus, wie Tesla selbst immer gesagt hat.

          • Don Barbone

            Eben nicht gleichmäßiges Wachstum.. 2 4 6 8 10 ist linear..2..4…9..35…450..7866 ist exponentiell!

          • Jakob

            Mathematisch ist es trotzdem nicht exponentiell 😀 siehe wikipedia. „Exponentielles Wachstum beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor verändert“

    • Matthias Fritz

      was ändert 2019? mehr Geld gespart, mehr Optionen auswählen und passt. was kommt denn 2019 ans Model 3 ran? das Model 3 ist genau so gut wie es erwartet wurde. es gibt jetzt schon Besitzer die das Model 3 ihrem Model S vorziehen.

    • Dirk Pakosch

      Bitte nicht vergessen, vorher (2020) soll ja eigentlich noch das ModelY kommen, worauf ich warte, und von dem es noch überhaupt keine Produktionsziele gibt. Ich habe mittlerweile auch echt Bedenken, wie ( oder ob überhaupt) EM das schaffen will.

      • Fritz!

        Doch, Elon Musk hat bei der Erwähnung des Model Y bereits gesagt, daß er dort mit doppelt so vielen Reservierungen wie beim Model 3 rechnet und die Produktion recht zügig auf 1.000.000 Autos/Jahr ausbauen will. Allerdings, er lernt ja dazu, ohne eine einzige Jahreszahl zu nennen.

        • Kant

          na dann ist doch alles prima – 1 Mio Vorbestellungen, 1 Mio/Jahr Produktion => 1 Jahr Lieferzeit – irgendwann muss EM noch Wüste kaufen um seine ganzen Factories unterbringen zu können. BMW produziert übrigens so ungefähr 2,5 Mio Fahrzeuge pro Jahr, das hat EM dann bis 2020 locker drauf – Tendenz steigend…

          • Graf

            BMW Produktionszahlen 2.003.400 im das Jahr 2016 , das wäre für 2017 eine Steigerung um 25 % ??? die Zahlen kommen erst in den nächsten Tagen raus, wissen Sie da schon genaueres ???

          • Kant

            oh je… also gemeint war die ganze BMW Group (BMW+Mini+RR) – und natürlich positiv gerechnet – ich wollte nur vermeiden dass Jemand die Zahlen als „zu niedrig“ anmäkelt – aber EM liegt ja trotzdem locker drüber (bei 2 Mio erst recht)…

          • Graf

            BMW bleibt BMW , Audi wird doch auch nicht Ducati und Lambo oder Porsche dazurechnen weil die in der gleichen Group sind, sonst wirds ja bei Tesla auch immer ganz genau genommen die Zahlen.

          • Christian Welsch

            interessante Diskussion, ich fahre seit 2 Monaten ein Modell S und ich möchte es gegen nichts in der Welt eintauschen. Ich will definitiv nie mehr Verbrenner fahren. Hatte ein paar Tage einen Audi A 5 als Leihwagen und nur gekotzt. Man gewöhnt sich rasen schnell an die neue Technik.
            Und ich war vorher treuer Kunde erst bei BMW dann bei Mercedes.

            Aber …. die Verabeitungsqualität ist ein gutes Stück von deutschem Premium weg…. Wenn Elon da dazulernen will ist das wichtig….

            Und alle die die die Zukunft für weniger Geld erfahren wollen sollten warten…
            Ich würde auch lieber die Hälfte des Geldes für ein Auto in Golfkombigröße mit großer Batterie und Superchargerfähigkeit ausgeben, Das MS ist mir fast zu groß…

            Ich hatte Angst das Tesla pleite geht oder von einem großen Geschluckt oder abgewürgt wird. Schaut euch den Film “ warum das Elektroauto sterben musste aus den 90ern an , gibts auf youtube… fragt euch wo wir wären wenn die Entwicklung damals von einem Musk angetrieben worden wäre,

            Dann würden wir heute vielleicht schon mit der Sonne fahren oder mit was anderem…
            Ich bin KEIN Fanboy , aber Musk rocks !

            Wenn die Deutschen nicht schnell die Kurve kriegen ( empfehle Film „520 Wochen „auf Youtube ) dann geht es der Deutschen Autoindustrie wie Nokia oder Kodak, die den Übergang auf eine neue Technologie verschliefen und kurz danach unbedeutend wurden…

            In einem Land wo soviel vom Auto abhängt kann das fatale Folgen haben…

          • Fritz!

            Das mit dem kaufen von Gelände für die ganzen Fabriken wird tatsächlich schon seit einiger Zeit angegangen, das haben Sie richtig erkannt.

            Ja, das wird spannend ab 2020, wenn da die ganzen neuen Modelle auf dem Markt sind (Model 3, Semi), bzw kommen (Model Y, Roadster II, PickUp, …). Die Tesla Aktie hat ja noch viel Luft nach oben, die wird sie auch brauchen.

          • Kant

            also Sie haben nun auch schon den EM-Sprech: „ab 2020“ – denken Sie da eher an 2040?
            In die Semi-Hymnen wollte ich mich ja eigentlich nicht einklinken aber wer glaubt eigentlich, dass EM „aus dem Stand“ die LKW-Welt revolutioniert? E-LKWs und E-Busse gibt es heute schon, das muss man nicht neu erfinden, es wird sich aber (in D) aufgrund der starken Stinker-Lobbys (noch) nicht durchsetzen…

          • Fritz!

            „also Sie haben nun auch schon den EM-Sprech: „ab 2020″ – denken Sie da eher an 2040?“

            Naja, da sollten Sie sich mal die Fakten zu Gemüte führen. Tesla ist beim Model 3 aktuell immer noch VOR der Zeit. Bei der Vorstellung am 31.3.2016 wurde der Produktionsbegin für Ende 2017 angekündigt (passierte bereits ein halbes Jahr vorher) und konkret 250.000 Autos für 2018 und 500.000 Autos für 2020 genannt. Das zwischendurch aufgrund der enormen Menge an Vorbestellungen die Produktionsziele nach vorne verschoben wurden, mag dem Grundsatz von Elon Musk (Ein Projekt, daß nicht scheitern kann, war nicht ambitionoiert genug) geschuldet gewesen sein.

            Auch Elon Musk/Tesla lernt dazu. Wir werden Ende 2018 mit großer Wahrscheinlichkeit mehr als 250.000 produzierte & ausgelieferte Model 3 in der Welt haben, sicherlich auch schon einige in Deutschland.

            Und wenn Sie sich ein wenig mit dem Thema beschäftigen würden, wüßten Sie, daß Elon Musk jeden weiteren Hersteller, der emmisionsfreie E-Autos baut, begrüßt. Er will nicht die Marktführerschaft übernehmen, er will die Welt tatsächlich sauberer/besser machen. Schauen Sie sich Intervies mit ihm an oder Podiumskiskussionen (eine schöne mit Wirtschaftsminister Gabriel damals). Der Mann ist ein Überzeugungstäter, das schlimmste, was den Managern der „etablierten“ Hersteller passieren kann. Die können nur an ihre Boni fürs nächste Quartal denken, deshalb ist u.a. das Model S & X auch so erfolgreich. Und das Model 3 wird es nocht mehr.

          • Kant

            also, das Problem mit den Fans ist das „moving target“:
            1) die letzte „Planung“ war nach meinem Verständnis im Juli 2017: die dort genannten Zahlen sind ja bekannt und das hieß 5k/Woche im Dezember 2017, 500k in 2018 und 1 Mio in 2020 (so hätte man alle Reservierungen bis Ende 2018 abarbeiten können; neue Reservierung hätten ein Laufzeit von etwa 18 Monaten gehabt). 2) dann hat EM die Zahlen mal um 3 Monate „verschoben“ (5k/Woche Ende Q1 2018) – wobei da von Jahresproduktion 2018 schon nicht mehr die Rede war (soweit mir bekannt) – nun ist die 5k/Woche auf Q2 verschoben – das nenne ich nicht VOR der Zeit.
            Ausblick: 5k/Woche bedeutet 250k/Jahr. Wenn die 5k/Woche aber erst Ende Q2 erreicht werden reduziert sich das auf 125k. Selbst mit optimistischen 50k im ersten Halbjahr (entspricht der aktuellen Tesla-Produktion) kommt man dann nicht auf 200k – alles Weitere ist schlichte Illusion. Wobei 200k eine Verdopplung der aktuellen Produktion ist (und die ist im letzten Jahr mal gerade um 30% gestiegen). Die M3-Produktion liegt mit 1,7k/Quartal derzeit bei 7% der MS/X-Produktion (25k/Quartal). Selbst wenn es gelingt, die M3-Produktion auf 50% (Q1) und 100% (Q2) hochzufahren wären dies immer noch erst 25k/Quartal. Tesla produziert derzeit etwa 2k/Woche bei etablierter Produktion – ein Hochfahren einer neuen Produktion auf 5k/Woche in einem halben Jahr – wie soll das gehen?
            „Störe meine schöne Illusion nicht mit Deinen hässlichen Fakten“.

            (Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich fände10k in Q1 und 25k in Q2 (entspricht MS/X) schon als extrem erfolgreich! – aber dann kommt man trotzdem nie auf die 250k in 2018…)

          • Graf

            jetzt befassen Sie sich als Tesla Gegner stundenlang mit Zahlen und haben doch einen wesentlichen Faktor weggelassen oder vergessen ? bei 5K in der Woche ist ja nicht Schluß. Die Fertigungslinie für den M3 wurde für 2,25 Milliarden erstellt und stellt die Automation in der Fertigung weltweit auf eine neue Stufe, das sagt Peter Hochholdinger Produktionschef und ex. Audi Manager. Die Produktionslinie ist für 10K die Woche ausgelegt und sollte das bis Ende 2018 erreichen, was vermutlich jetzt einige Monate später sein wird und im Q3 bis Q4 man jetzt mit 7K bis 8K rechnen kann. Fremont wird dann umfangreich mit Gebäuden und weiteren Fertigungslinien ausgebaut um im Endausbau auf ein Maximum von 1 Million zu kommen.

          • Kant

            Zur Aktie noch ein separater Post: man muss ja sehen dass T. eine reine Spekulationsaktie ist – es gibt keinerlei Dividende und offensichtlich ist noch genügend Geld vorhanden. Genau wie Sie sagen: Luft nach oben… wer heute T.-Aktien kauft spekuliert einzig auf einen weiteren Anstieg (um dann (hoffentlich rechtzeitig) wieder auszusteigen) und nicht um sich an einem soliden Unternehmen zu beteiligen.
            Ich bin aber wirklich mal gespannt wann diese Blase platzt (ein Analyst hat ja schon Anstieg bis 400$ und dann Abfall auf 200$ prognostiziert) – bis Ende 2018 soll die Kohle ja noch reichen – und dann kommt ja auch schon der Semi…

          • Matthias Fritz

            2,5 MIO i3? soviel Carbon gibts doch gar nicht weltweit.

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    Vorab etwas zum Thema Auslieferungen: „Erst wenn der Kunde sein Fahrzeug hat und alle Dokumente unterschrieben sind zählt Tesla ein Fahrzeug als ausgeliefert.“

    Das ist der kleine Unterschied zu den deutschen Automobilherstellern: sobald ein Fahrzeug das Werk verlassen hat, zählt es als ausgeliefert. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Fahrzeug dann auf Halde bei einer Spedition oder beim Händler steht. Notfalls werden dann Tageszulassungen gemacht, bei manchen Fabrikaten 15 – 25 % p.a.! Mindestens weitere 30% gehen an Leasing- und Leihwagenfirmen zum Schleuderpreis. Ist das besser?

    Schade, dass manche Trolls nicht oder nicht richtig lesen: „Da man sich bei der Produktion auf Qualität und Effizienz anstatt auf einer möglichst hohen Produktionsmenge konzentriert…“

    Elon Musk macht wieder einmal alles richtig: es würde zu einem Aufschrei weltweit in den Medien kommen, wenn die Qualität der ausgelieferten Fahrzeuge nicht passen würde! Das könnte dem Image schaden und auch dem Vertrauen von Kunden und Investoren in die Marke TESLA abträglich sein. Und schließlich viel mehr Geld kosten, als die Produktion mit der gebotenen Professionalität hoch zu skalieren. Über eine etwas flacher anlaufende Produktionskurve wird in ein paar Monaten kein Hahn mehr krähen!

    Und wer sagt denn, dass nicht irgendwann ein (oder mehrere) weitere(s) Werk(e) zusätzlich M3 produzieren und an Kunden ausliefern wird bzw. werden?

    • Kant

      also, dass EM sich jetzt
      „…bei der Produktion auf Qualität und Effizienz anstatt auf einer möglichst hohen Produktionsmenge konzentriert…“
      fand ich wirklich lustig – man stelle sich das mal als Aussage von VW-Müller (den ich nicht mag) vor. Heißt also: bisher hat man in Masse gepfuscht und jetzt wird ordentlich gearbeitet? (die bisherige Nullserie wurde ja eh‘ nur an die Mitarbeiter ausgeliefert…)

      • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

        Das ist wieder einmal nur Ihre hässliche und freie Interpretation!

        Der Unterschied zwischen dem -im Wesentlichen- Verbrenner-Hersteller VW, der nicht nur (*Ironie an* unverschuldeterweise *Ironie aus*) Autofahrer und ganze Nationen der Welt betrogen und getäuscht hat sowie deutsche und europäische Kunden auch noch finanziell abspeist und weiter mit Software-Updates ver***scht …. und dem reinem Elektroauto-Hersteller TESLA, der nichts weniger als einen Paradigmenwechsel (O-Ton MB-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche u.a.) in der globalen Autobranche eingeläutet hat, ist inzwischen weltweit bekannt.

        Ihnen den Unterschied zwischen dem Genie und Visionär Elon Musk und VW-Chef Müller erklären zu wollen, erspare ich mir an dieser Stelle!

        • Kant

          Also, zum ersten Absatz habe ich schon mal Stellung genommen – Müller, Zetsche und Konsorten gehören nach meiner Meinung wirklich in den Bau – Betrug und Schaden für Käufer (sowie Neu- und Gebrauchtwaren-Händler) in Milliarden-Höhe – darüber braucht man nicht weiter zu diskutieren.
          Was ein SW-„Update“ ist konnte mir übrigens noch Niemand erklären; welche Leistung versprochen wird und wie diese geprüft werden kann bleibt völlig unklar – „Update“ hört sich aber jedenfalls schon mal großartig an …
          Unterschied zwischen EM und Müller ist klar: Müller verdient Geld, EM verbrennt Geld! Müller wird nur am nächsten Quartal gemessen und hat daher (verständlicher Weise) auch nur das operative Ergebnis und keine „Vision 2025“ im Blick. 2025 ist er in Rente – und EM auf dem Mars 🙂
          Heißt: wer heute ein „Auto“ kaufen will oder Rendite sucht geht zur VW; wer an den Wechsel glaubt und auf die Zukunft setzt geht zu EM – sollte dann aber auch nicht glauben dass ihm EM ein Auto mit der Fertigungsqualität eines VW vor die Tür stellen kann…

      • Matthias Fritz

        naja bei VW war es Vorsatz 🙂

        • Kant

          klar, aber das hatten wir ja schon, ich denke da herrscht völlige Einigkeit. Ärgerlich ist nur, dass die Politik hier mitmacht – oder dies sogar noch fördert (Arbeitsplätze, grusel grusel) – würde man die Milliarden in alternative Antriebe investieren, wären sie besser angelegt (und würden natürlich erst recht Arbeitsplätze schaffen). Warum z.B. wird der ÖPNV nicht konsequent auf Alternativ-Antriebe umgestellt (aber jetzt bitte nicht weil das Sache der Kommunen ist…)

        • Nolagadh

          Mit dem amerikanischen „Händler Modell“ kann man den großen Autobauern dort (GM / Ford / …) auch Vorsatz vorwerfen:
          Um eine offizielle Händlerlizenz zu bekommen müssen diese so viele Auflagen erfüllen, dass es kaum noch einen Unterschied zu einem Laden der direkt vom Autohersteller betrieben wird gibt.
          Und trotzdem schreien alle dass es doch nicht angehen kann dass Tesla seine Autos dort selbst vertickt…

          Alle stürzen sich auf die verschobenen Produktionsziele. Von den übertroffenen Performance-Zielen (Beschleunigung / Reichweite) hört man in der Print-Presse fast nichts. Da muss man erst einschlägige YouTube-Channels aufsuchen die sich auf sowas spezialisieren…

      • Kyle Seven

        Wieso lustig?
        Ein Hersteller, der jetzt rund 2000 Fahrzeuge pro Woche produziert, kann noch nicht von Masse sprechen,

        • Kant

          gemeint war nicht 2000 Fahrzeuge/Woche sind „Masse“, sondern: „bisher haben wir gepfuscht um die Produktion hochzukriegen (siehe Probleme mit Spaltmaßen – was Mitarbeiter ertragen müssen) und jetzt versuchen wir die Qualität anzuheben – wie gesagt, Aussage einfach auf VW-Müller übertragen, dann wird klar was gemeint ist…

  • Graf

    Wie zu erwarten sind wieder die Bekannten Kritiker hier eingetroffen um niedrigen Produktionszahlen zu kritisieren. Im April wurden die Roboter aufgestellt, drei Monate später wurde mit der Produktion gestartet und jetzt nach “ 8 Monaten “ laufen wöchentlich 1000 Autos vom Band, welcher andere Hersteller erreicht nach 8 Monaten Produktionslinienstart mit einem neuen Modell welche Produktionszahlen ? das müssten doch viele wissen die heute so mit den Zahlen rumschmeißen ?

    • Fritz!

      Ich kenne Zahlen von VW, von der Geschwindigkeit träumen die.

      Allerdings hängen die ihre Zahlen auch nicht an dir große Glocke, ob das jetzt gut oder schlecht ist, ist Ansichtssache. Ich finde Transparenz, wie Tesla sie betreibt, besser.

      • Graf

        fällt mir jetzt direkt auf das keiner der berufs-Kritiker antworten will ! sonnst müssten die zugeben das VW und co. 3 bis 4 mal solange brauchen um auf einer neuen Produktionslinie ein neues Modell zum laufen zu bringen.

  • YB

    Hab mal ein paar Gedanken zum teilen. ca 400000 Vorbestellungen.
    Ein ami der heute reserviert bekommt sein model 3 sehr wahrscheinlich nicht vor nem deutschen oder schweizer der 2016 reserviert hat. Unter den vorbestellern sind sicher mehrere tausend rechtslenker und Asiaten die bekommen das m3 ja noch später, als wir. da kann man sicher noch einen teil der Bestellungen hinter uns schieben.

  • PV-Berlin

    Mit nun dann doch erreichten 1.000 EH die Woche ist man ja nun doch noch in der Spur!
    13.000 Modell X verkauft! Das ist der Hammer! Denn da ist Geld drin. Und das obwohl der nun nicht sonderlich gelungen ist.

    Die gute Nachricht noch: In 2018 werden Minimum 1.000 EH des Modells 3 in D. ausgeliefert.
    Warum? E.M. hat ja noch ein Versprechen laufen: richtig viele Autos in D. je Woche verkaufen zu wollen. Und in 2019 wird man liefern können, nicht nur aus Kalifornien*

    *meine Sicht ohne belastbare Quelle.

  • Jakob

    Offtopic:
    Man kann hier schon mal mit seinem Model 3 (aktuell nur Long Range) ein paar seiner Strecken ausprobieren und planen. Ich brauche für die Strecke aus NRW nach Berlin nur den SC bei Marburg 🙂
    https://www.tesla.com/trips

    • PV-Berlin

      Ich kann da schon heute ohne Nachladen mit 150 km h durchfahren. *ICE

      *Würde sofort black bekommen, wenn ich nur daran denke, solche Strecken mit dem Auto fahren zu wollen!

      • Jakob

        NRW – Berlin ist tatsächlich gut mit dem Zug ausgebaut, aber ansonsten verzichte ich liebend gern auf die Bahn 😉

  • Fritz!

    Viele (wenn die Ladung die Batterie ist). 😉

    Nein, im Ernst, wenn ich mir die Ankündigungen und Kommentare von MAN und Daimler VOR dem Tesla-Semi-Event so anschaue (max. 100 km oder nie mit der Zuladung oder maximal für den Verteiler-Verkehr oder …)und danach haben sie bisher noch kein einziges Sterbenswort mehr zu Tesla verloren.

  • Longcheck

    BMW ist ja öfter angesprochen hier. Weil es gerade dazu so schön passt, hier ein Profi-BMWler zum M3:

    https://www.teslarati.com/tesla-model-3-impression-bmw-driver/

  • Eugen Walter

    bis spätestens ende 2018 wird in californien erdbeben mit 9.0 erwartet, was für wirtschaftliche folgen weltweit es bringt könnt ihr euch denken. geschweige das spätestens im märz ein krieg zwischen nordkorea, südkorea und japan ausbricht. china wird nordkorea helfen. dieses jahr folgt hyperinflation da werdet ihr nicht an tesla denken können wenn die noch zum jahresende geben wird. so sieht es aus freunde.

  • Eugen Walter

    bis spätestens ende 2018 wird in californien erdbeben mit 9.0 erwartet, was für wirtschaftliche folgen weltweit es bringt könnt ihr euch denken. geschweige das spätestens im märz ein krieg zwischen nordkorea, südkorea und japan ausbricht. china wird nordkorea helfen. dieses jahr folgt hyperinflation da werdet ihr nicht an tesla denken können wenn die noch zum jahresende geben wird. so sieht es aus freunde.

  • Norbert Graf

    Schade das es noch nicht so läuft . Hoffe das mein alter Diesel noch hält. Werde aber der Jungen Firma Tesla die Treue halten. Und freue mich auf das Model3. Was andere machen ist mir egal .

    Gruss Tesla rockt das noch

  • Kant

    Derzeit gibt es KEINEN (aber auch nicht den Semi ;-)) – was Sie aber (wiederum EM-Sprech-Analyse) sehen sollten: 1) ist die tolle Reichweite nur für den leeren Schlepper oder für die Voll-Beladung gerechnet? 2) 40t ist das „Gesamtgewicht“, nicht die Zuladung. Wenn das „Leergewicht“ (über das EM natürlich nichts gesagt hat) 10-15t ist (Akkus) dann bleibt nicht mehr so viel… (aber das werden wir ja nächstes Jahr sehen)
    Zusätzlich: in den USA gibt es ja auch noch die Thor Trucks (auch Elektro, Lieferung 2019-2020) sowie die Brennstoffzellen-LKWs von Volvo (im praktischen Betrieb) und Nikola mit 1.200 km Reichweite (leider vapor-ware)…

    • Fritz!

      Wenn Sie sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt hätten, wüßten Sie, daß Sie da gerade Mist schreiben, bzw. Dinge in Frage stellen, die schon längst beantwortet sind:
      Der Tesla Semi schafft die 800 km natürlich mit Trailer, also 80.000 Pfund in den USA. Ebenso ist die Zuladung (also Trailer mit Ladung) identisch wie bei einem Diesel-Truck, ergo das Gewicht der Zugmaschine ebenso identisch wie bei einem Diesel-Truck.

      Das erste wurde bereits auf dem Event von Elon Musk beantwortet, das zweite ein paar Tage später von Jerome Guilien (der schreibt sich anders, ich weiß) von Tesla.

      • Kant

        „ist in der Lage, 500M…“
        die Frage wievel Netto-Gewicht der Semi hat bleibt offen (JG habe ich nicht gefunden, falls es da eine Aussage gibt).
        Das Übrige bleiben natürlich die EM-Wunder: 5% bei 65M/h – wie lange bis der Akku schmort und/oder leer ist – geht dann die Reichweite auf 150 Meilen runter? Und – wie oft kann man das fahren? – was passiert im hügeligen Gelände? Muss man dann nach jedem Berg pausieren damit sich alles wieder beruhigt (wie es früher bei den PKWs war die am Berg gekocht haben (aber natürlich prinzipiell auch hochgekommen sind…)
        Prinzipiell stellt sich in der Wirtschaft immer die Frage nach Angebot und Nachfrage: die Daten des Semi seien mal einzigartig – dann stellt sich natürlich zunächst die Frage: gibt es dafür eine Nachfrage? Wird ein Spediteur, der derzeit mit DB oder Volvo oder einem amerikanischen Super-Truck rumfährt tatsächlich umsteigen? Und wenn ja, warum – welches ist das Alleinstellungsmerkmal des Semi? Nun dieses gegeben, welcher Fan glaubt wirklich, dass all die etablierten Hersteller – hier: Anbieter – nicht in der Lage sind, ein ähnliches Angebot zu entwickeln; ich kann derzeit beim Semi kein wirkliches „Alleinstellungsmerkmal“ erkennen: die Leistungen sind Physik, der Akku ist Standard; einzig das Design ist super – wie bei Apple. Um aber bei diesem Vergleich zu bleiben: Apple hat eben nicht nur ein Super-Design, sondern auch ein phantastisches User Interface – ich kenne Niemanden, der von Apple auf PC oder Android umsteigen wollte; das genau ist hier das Alleinstellungsmerkmal – wenn Sie mir also erklären können, welcher Trucker weswegen umsteigt, fein – aber dass Beschleunigung von 0 auf 100 in 15sec vs 1min hier der Burner sind, glaube ich nicht…

  • Joe

    Um hier mal die einzig relevante Frage zu stellen: Warum, verdammte Axt, habe ich eigentlich erst im Juli 2017 bestellt und nicht wie jeder vernünftige, zukünftige Model-3-Käufer am 31.03.2016?

    Ich schätze mich mal grob, nach Abzug aller Stornierer, auf Platz 400.000. oje…

    • Fritz!

      Naja, ein Trost könnte sein, daß sie ihn noch später bekommen würden, wenn Sie jetzt erst bestellen. Schwacher Trost, ich weiß…