Tesla Model 3: Interaktive Benutzeroberfläche zum selbst ausprobieren

Tesla-Enthusiast und UI & UX-Designer Andrew Goodlad hat auf Basis zahlreiche Videos aus den Probefahrten mit dem Model 3 beim kürzlich veranstalteten Launch-Event eine interaktive Benutzeroberfläche erstellt, die man selbst ausprobieren kann. Somit kann man sich durch die zahlreichen Funktionen des Model 3 bereits jetzt schon durch klicken.

Goodlad will seine Kreation in nächster Zeit erweitern, wenn weitere Details bekannt werden. Somit kann es aktuell noch sein, dass einige Funktionen gar nicht oder nicht vollständig so funktionieren, wie sie es auch tatsächlich im Model 3 tun. Nichtsdestotrotz ist es eine wirklich gute Möglichkeit, sich mit den Funktionen bereits jetzt vertraut zu machen.

Unter anderem bekommt man einen guten Einblick in die verfügbaren Fahrzeugeinstellungen, darunter einklappbare Seitenspiegel, Lichteinstellung oder der Einstellung des Lenkverhaltens.

  • Fritz!

    Das Model 3 wird sich ja mit dem Handy auf Basis von Bluetooth verständigen, dann klappt das natürlich auch in Gegenden ohne Netz oder in Tiefgaragen oder in der Pampa.

    Und bei Bluetooth macht eine Funktion „Verriegeln beim weggehen“ (wenn ich es richtig übersetzt habe) schon Sinn. Die Checkkarte wird eine Reichweite von ein paar cm haben, maximal. Die taugt dafür nichts.

    • McGybrush

      Das es technisch am Ende geht darüber mach ich mir auch keine Sorgen. Nur wie war mir jetzt nicht zweifelsfrei klar da ich nicht weiss wie schnell Bluetooth auf die Umwelt reagiert wenn es im Standby ist. Beim meinem Auto dauert es so etwa 15sek bis das Handy überhaupt drauf reagiert das es jetzt eine Verbindung herstellen soll wenn ich einsteige. Weiss nicht ob das immer schnell genug ist für so einem Schlüssellosen Zugang.

      Ja und es ist damit auch so gemeint das, wenn ich mich vom Auto mit dem jeweiligen „Schlüssel“ entferne das es sich automatisch Verriegelt bzw. auf schliesst.

      • Nelkenduft / AHF

        Ich freue mich schon auf Youtube-Videos von verzweifelten Model-3-Besitzern, die mit ihrem Handy rumfuchteln, um ins Auto zu gelangen.

        • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

          Ach – und für was ist dann die Schlüsselkarte? Wenn die (möglicherweise -wie zu lesen ist- zwar nur wenige cm weit gehen soll) in meiner Hosentasche steckt und ich den Türgriff anfasse, weshalb sollte die Türe nicht wie bei meinem Models S sofort öffnen???

          Vertraut doch den TESLA-Entwicklern ein klein wenig mehr und wartet ab!

          • Fritz!

            Die Schlüsselkarte ist wirklich nur als Notfall gedacht für Leute, deren Handy-Akku alle ist, die keine Handy haben oder die kein Bluetooth Low Energy aktivieren wollen.

            Sie ist mir einem NFC-Chip bestückt, der passiv ist (also keine Batterie enthält wie viele Funkschlüssel) und eine Reichweite von ca. 1 cm hat, da er extern durch ein Magnetfeld mit Energie versorgt werden muß. Deshalb Schlüsselkarte an die B-Säule halten und im Auto in die Mittelkonsole legen, sonst klappt es nicht mit dem Einsteigen oder Losfahren.

        • Fritz!

          Warum sollten die mit Ihren Handys rumfuchteln? Entweder ist Bluetooth an, dann erkennt das Auto den Fahrer bereits auf 3 m Entfernung und begrüßt ihn oder Bluetooth ist aus, dann muß er Bluetooth erst aktivieren. Das wird kein Mensch machen, der sich einen Komfortvorteil vom Auto verspricht. Anwesenheit des passenden Handys reicht also aus, auch in der Hosentasche.

      • Mattes Otten

        Ich weiß nicht was Tesla anders macht, aber im Model S meines Vaters läuft beim öffnen der Fahrertür schon meine Musik via Bluetooth vom Handy. Selbst dann wenn der Wagen über mehrere Stunden gestanden hat.
        Im VW T6 hingegen braucht mein Handy auch immer locker 15-20 Sekunden zum Verbinden.
        Tesla ist halt einfach ein IT Unternehmen.

        • McGybrush

          Ja das kann ich vielleicht ein wenig erklären. Das System soweit aufrecht zu erhalten das solche Aufstartzeiten möglich sind sind bei einem Verbrenner mit 12V Batterie nicht zu machen. Denn es muss nicht nur BT Always on sein sondern auch der Rechner der die Musik dann ab spielt. Oder er muss extrem schnell Booten können, was ich jetzt nicht glaube. Und ein Tesla verliert gerne mal 3km pro Tag. Wenn man das umrechnet würde ein normaler PKW mit seiner 12V Batterie nach nicht mal 1 Tag anspringen.

          Man kann also sagen. Der Tesla ist sehr schnell beim „aufwecken“ hat aber den mit extrem hohem Abstand zu allen anderen Dino Autos den schlechtesten Ruhestromverbrauch den ich von einem PKW kenne. Aber er hat auch mit abstand die grösste Batterie und kann sich diese Verschwendung wiederum leisten. Muss man halt so oder so bewerten. Tesla wird nur im Ruhemodus sein während normale PKW’s richtig einschlafen und bis auf weniges dann auch runter fahren und abschalten.

          • Björn

            Nicht 3 Km, sondern bis zu 3% pro Tag.
            Das ist der Extremfall.
            Bin jetzt gerade im Urlaub und es sind 6 % in gut 4 Tagen, Fernzugriff an, Energiesparmodus aus.

          • McGybrush

            Ja schwer da jetzt genaue Zahlen zu nennen. Meine Beruhen sich auf einem P85 mit AP1 Hardware.

            Ein bestimmter Verbrauch an Energie im S75 ist Prozentual mehr als in einem P100D

            Dann weiss ich nicht ob man das per Software noch verbessern kann. Heisst. Kann ja in den letzten 6 Monaten einer Verbesserung per Software statt gefunden haben.

            Dann unterstelle ich Tesla auch mal das sie sich weiterhin noch verbessern. Also ein Auto mit AP2 kann wieder besser sein als ein Model mit AP1 oder ohne.

            Dann, die Temperatur. Ich stelle mit Warm gefahrenem Akku ab und hole Ihn 4 Tage später wieder ab wo evtl sogar das Wetter sich noch mal um 10C‘ gesenkt hat und das Auto noch im Schatten steht. Allein die Temperatur kann bei einem Verbrenner schon entscheiden ob das Auto anspringt oder nicht. Denn im bei zunehmender Kälte steigen die schwachen Batterien überproportional an.

            Aber alle Berichte sagen das gleiche. Reichweite gehen über die Zeit beim Tesla Verloren und das nicht so unerheblich wenn man die Energiemenge am Ende ausrechnet. Da sehe ich noch viel verbesserungspotenzial. Ein Solar Heckspoiler könnte so etwas z.B. entgegenwirken bzw. dämpfen auch wenn es Kostentechnisch keinen Vorteil bringen wird. Einige würden den Aufpreis aber trotzdem bezahlen.

  • Don Barbone

    „Unlock on Park“ bedeutet, dass sich das auto entriegelt sobald man parkt(auf Parken schaltet) ..während der Fahrt wird also anscheinend verriegelt!

    • McGybrush

      Hatte ich auch erst gedacht da mein Auto das selbst auch hat aber erst öffnet wenn der Motor aus gemacht wird. Stimmt, hier ist ja dann der Parktaster das Äquivalent zu Zündung aus. War Mental darauf aus das es beim Stillstand auf geht was ja dann kein Sinn macht. Aber Parktaster macht Sinn. Ja dann ist es Sinngemäss das „Verriegeln bei Anfahren“ in meinem Auto.

  • McGybrush

    Stimmt. Die Rechnung 500Watt war in meiner Rechnung auf 24h bezogen. Wären bei mir dann (korrigiert) 20 Watt.