Tesla Model 3: Erstes Bild zeigt Pilot-Produktionsstraße und Fahrgestell

Vor circa einer Woche wurde auf der Internetplattform Reddit auf einen Instagram-Account hingewiesen, der offenbar Bilder von der Pilot-Produktionsstraße des Model 3 enthielt. Der mittlerweile gelöschte Account gehörte wahrscheinlich einem Tesla-Mitarbeiter, der an der entsprechenden Produktion beteiligt ist oder war.

Auf einem der zwei Bilder ist lediglich ein Schild aus Metall zu sehen, auf dem „Pilot Team“ und „Area 51“ zu lesen ist. Die Model 3-Produktionsstraße soll quasi Teslas eigene Area 51 sein. Interessanter ist jedoch das zweite Bild, welches die Produktionsstraße mit einigen Mitarbeitern und höchstwahrscheinlich ein Model 3-Fahrgestell zeigt.


Der Branchendienst Electrek, der die Bilder vor der Löschung des Instagram-Accounts speichern konnte, vergleicht das hier zu sehende Fahrgestell mit demjenigen, welches Elon Musk bei der 1. Enthüllung des Model 3 im letzten Jahr gezeigt hatte. Im Gegensatz dazu wird noch einmal das Fahrgestell des Model S gezeigt, welches jedoch offensichtlich unterschiedlich ist.


Zusätzlich dazu sehen die Stahlträger beim Model S anders aus. Diese haben zwei achteckige Träger pro Seite, währen die im Bild gezeigten Längsträger, die womöglich zum Model 3 gehören, vier viereckige Träger pro Seite haben. Das dürfte auch die Produktion vereinfachen, da ein viereckiger Längsträger eine viel üblichere Form als ein achteckiger Träger ist.


Elon Musk nennt Model 3-Produktionsstraße „Alien-Schlachtschiff“

Tesla-CEO Elon Musk bezeichnete in der Vergangenheit die Model 3-Produktionsstraße als „Alien-Schlachtschiff“. Er hofft, dass die Produktionsstätte eines Tages mehr wie ein „Alien“ als wie eine gewöhnliche Produktionsstätte aussieht. Die erste Phase der Produktionsstraße wird jedoch eher eine Version 0,5 des „Alien-Schlachtschiffs“ sein. Je mehr Automatisierung in den nächsten Jahren hinzukommt, desto eher wird es eine „Version 3“:

Wenn es eine Version 3 ist, wird es nichts vergleichbares geben. Man wird keine Mitarbeiter in der Produktionsstraße haben, andernfalls fällt man auf die Geschwindigkeit von Menschen zurück. Deshalb wird es keine Mitarbeiter im Produktionsprozess geben. Diese werden lediglich die Maschinen warten, sie aufrüsten und mit Anomalien umgehen.

  • Fritz!

    Sollte nicht am 20.2.2017 die Vorserienproduktion starten? Sieht so aus, als ob sie im Zeitplan liegen. Schön!

    • W. Müller

      Hallo Fritz!,
      sehe ich auch so. Die spannende Frage ist noch: Sehen wir Morgen mehr bei der Präsentation der Zahlen oder wird es tatsächlich der 31.03.2017 also ein Jahr nach der 1. Präsentation.

      • Fritz!

        Ist die Präsentation der Zahlen Live oder per Telefon oder wie läuft die üblicherweise ab? Habe bislang immer nur die Ergebnisse gesehen und mich nie für die Präsentation interessiert.

        • W. Müller

          Soweit ich weiss, kann man die online verfolgen.
          Ist aber bei uns mitten in der Nacht wegen der Zeitverschiebung.

          • Don Barbone

            23:30 in Deutschland

  • AK

    Das Model S ist hat bis auf die B-Säule einen Aluminium Karosserie. Die nach vorne gerichteten „Stahlstäger“ nennt man Längsträger oder auch Crashbox. Es macht den Anschein, dass auch das Model 3 einen Aluminium Body hat, was einzigartig für diese Fahrzeugklassen wäre. Aktuell gibt es nur den Jaguar XE, mit ca. 75% Aluminium im Rohbau in dieser Fahrzeug klasse, der bei weitem nicht auf eine Stückzahl wie das Model 3 ausgelegt ist.

  • AK

    Das Model S ist hat bis auf die B-Säule einen Aluminium Karosserie. Die nach vorne gerichteten „Stahlsträger“ nennt man Längsträger oder auch Crashbox. Es macht den Anschein, dass auch das Model 3 einen Aluminium Body hat, was einzigartig für diese Fahrzeugklassen wäre. Aktuell gibt es nur den Jaguar XE, mit ca. 75% Aluminium im Rohbau in dieser Fahrzeugklasse, der bei weitem nicht auf eine Stückzahl wie das Model 3 ausgelegt ist.

    • Skynet

      Ganz spontan fällt mir da Audi ein …Allein bis Ende 2010 hat Audi etwa 550.000 Fahrzeuge mit ASF-Karosserie produziert, weit mehr als jeder andere Hersteller weltweit…

      • AK

        Audi hat definitiv mehr Aluminium Fahrzeug produziert, jedoch im den Segmenten A6, A8 und deren Derivaten. Daher ist dies auch eine andere Preisklasse. Der A4 ist Stand heute noch Stahl.

        • Skynet

          Na einen Großteil daran wird wohl auch der A2 beigetragen haben. Aber den gibt’s ja zumindest derzeit nicht mehr 😉

          • becauseitslogical

            Leider, ich fahre selber einen und das Ding ist abgesehen von Bewegtteilen unverwüstlich.
            A4 und Co sind teilweise auch aus Aluminium die Fahrzeuge bestehen bei Audi aus einem Materialmix, so wird es auch beim M3 sein.

            Mir wäre einen neue A2 Version Vollelektrisch eigendlich das liebste Fahrzeug, aber Ausi äußert sich ja dahin gehend nicht mehr.
            Obwohl die letzte Studie wircklich als schön und überzeugend angesehen werden konnte. Die Studie war technsich und auch von der Umsetztbarkeit nicht weit weg von einem Serienfahrzeug