Tesla Semi – Alle Details zum Sattelkraftfahrzeug im Überblick

Tesla hat vor wenigen Stunden den Semi Truck enthüllt und endlich alle Details zum kommenden Sattelkraftfahrzeug bekannt gegeben. Hier findet ihr alle Informationen im Überblick:

Konkurrenzlose Leistungswerte

Ohne Anhänger, beschleunigt das Tesla Semi in fünf Sekunden von 0 auf 60 mph (97 km/h). Zum Vergleich: Ein gewöhnlicher Diesel-Truck benötigt dafür in der Regel 15 Sekunden. Mit einer vollen Ladung von 80.000 Pfund (etwa 36.288 kg) beschleunigt Teslas Sattelzug in 20 Sekunden von 0 auf 60 mph. Ein LKW mit Dieselmotor braucht dafür etwa eine Minute. Tesla Semi kann eine fünfprozentige Steigung mit stetigen 65 mph (etwa 105 km/h) fahren. Ein Diesel-Truck kann diese maximal mit 45 mph (etwa 72 km/h) fahren. Das Tesla Semi hat keine Gänge, die geschaltet werden müssen, und das regenerative Bremsen bringt 98 Prozent der kinetischen Energie zurück zur Batterie – wodurch die Bremsen quasi das gesamte Fahrzeugleben lang halten. Insgesamt ist der Semi Truck zugänglicher, ermöglicht mehr Meilen als ein Diesel-LKW in der gleichen Zeit und fügt sich dem Verkehr mit anderen Teilnehmern (Personenkraftwagen) sicherer an.

Fahrererlebnis

Im Gegensatz zu anderen LWKs, ist die Fahrerkabine des Tesla Semi um den Fahrer herum entworfen worden. Sie verfügt über hindernisfreie Treppen zum einfachen Ein- und Ausstieg, genügend Platz im Inneren, um vollständig aufrecht zu stehen, und eine mittlere Fahrerposition für optimale Sichtbarkeit. Zwei Touchscreen-Displays, symmetrisch an beiden Seiten neben den Fahrer ausgerichtet, ermöglichen einen einfachen Zugriff zu Navigation, Totwinkel-Überwachung und der elektrischen Datenerfassung. Durch die verbaute Konnektivität integriert das Tesla Semi in Echtzeit mit einem Flotten-Managementsystem, um Streckenführung, Terminplanung und Fernüberwachung zu gewährleisten. Heutige Diesel-Trucks benötigen zahlreiche Produkte von Drittanbietern, um diese Funktionen zu gewährleisten.

Megacharger, eine neue (Gleichstrom) Hochgeschwindigkeits-Ladelösung, kann 400 Meilen (etwa 643 km) in 30 Minuten aufladen und kann an Start- oder Zielpunkten installiert werden, aber auch an hochfrequentierten Strecken. Es erlaubt damit eine Aufladung während des Beladen, Abladen und der Fahrerpausen.

Sicherheit

Die Tesla Semi vollelektrische Fahrzeugarchitektur ist entworfen worden, um mehr Sicherheit zu bieten, als alle anderenSattelkraftfahrzeuge auf dem Markt. Eine verstärkte Batterie dient quasi als Schutzschild für das Semi beim Aufprall und gibt dem Truck einen besonders niedrigen Schwerpunkt. Die Windschutzscheibe ist aus Sicherheitsglas. Sogenanntes Jackknifing, bei dem der Sattelzug ins Schleudern gerät und vom Anhänger um diesen herum geschleudert wird (siehe Bild), wird durch eingebaute Sensoren vermieden, die Instabilität feststellen und mit negatives oder positives Drehmoment auf jeden einzelnen Reifen reagieren, während sie unabhängig alle Bremsen betätigen. Die Rundumkameras unterstützen den Fahrer dabei, Objekte um das Fahrzeug wahrzunehmen und minimieren den toten Winkel. Sie informieren den Fahrer automatisch über Gefahrenquellen und Hindernissen. Mit dem erweiterten Autopiloten verfügt das Tesla Semi über eine automatische Notbremsung, Spurhalteassistent, Spurverlasswarnung und Ereignis-Protokollierung.

Tesla Semi kann ebenfalls in einem Konvoi fahren, wobei einer oder mehrere Semi Trucks in der Lage sind, automatisch einem führenden Truck zu folgen.

Zuverlässigkeit

Durch deutlich weniger beweglicher Teile als ein Diesel-LKW – kein Verbrennungsmotor, Fahrzeuggetriebe, System zur Abgasnachbehandlung oder Differentialgetriebe – benötigt das Tesla Semi weniger Wartung. Seine Batterie ist in ihrer Komposition ähnlich derer aus den Produkten der Tesla Energy Sparte und wurde entworfen, um wiederholten Aufladen für über eine Million Meilen (etwa 1,6 Millionen km) zu gewährleisten. Die Motoren wurden aus denen im Model 3 abgeleitet und wurden ebenfalls dafür konstruiert, mehr als eine Million Meilen unter den schwierigsten Bedingungen standzuhalten.

Niedrigsten Gesamtbetriebskosten

Der größte Kostenvorteil kommt durch Einsparungen bei den Energiekosten: bei voller Last verbraucht das Tesla Semi weniger als 2 kWh pro Meile und ist in der Lage 500 Meilen auch bei Autobahngeschwindigkeit zu erreichen. Das ermöglicht viele Einsatzzwecke, da in den USA 80 Prozent der Frachtgüter weniger als 250 Meilen transportiert werden. Zusammen mit dem niedrigen und stabilen Strompreisen, die in den USA im Durchschnitt $0.12/kWh betragen und für kommerzielle Nutzer sogar deutlich günstiger sein können oder in Kombination mit der Erzeugung und Speicherung von Solarenergie sogar fast auf Null fallen, können Betriebe allein durch die Treibstoffkosten Einsparungen um die 200.000 US-Dollar nach einer Million zurückgelegter Meilen machen.

Reservierung für das Tesla Semi können mit einer Anzahlung von 5.000 US-Dollar pro Truck bereits betätigt werden. Produktionsstart soll im Jahr 2019 erfolgen.



  • Robert Messier

    Bin heute um 5:00 aufgestanden um dem Live Stream zu sehen. Und so um 6:00 kam plötzlich der neue Roadster 2020. Bin echt ausgeflippt….

    • Jakob

      Hat dem Semi leider ein bißchen die Show gestohlen, ich hoffe der wird erfolgreich.
      Aber meine Emotionen waren ähnlich, als der Wagen dann aus dem Anhänger rollte 😀

      • Fritz!

        Die Daten waren schon beeindruckend, davon wird es wahrscheinlich recht viel auch in der Serie schaffen. Tendenz bei Tesla ja eher zu „noch besser“.

    • Omga HQ

      Selbst schuld.

  • Marcel

    Jetzt wäre nur noch der Preis interessant und die Größe vom Akku aber wenn ich das recht Überschlage komm ich auf gut 1000kwh bei 2kw über 500 meilen. Auf jeden fall ein sehr beeindruckender Truck

    • Kant

      FUD-Modus an:
      war das nicht wieder mal oberlustig???
      also, in 2017 kriegt EM das M3 nicht hin, in 2018 wohl auch kaum, und in 2019 kommt der Semi-Truck (wieder völlig neues Konzept) – aber LKWs bauen können die Anderen ja auch nicht (bzw. haben keine Erfahrung drin). Also ich tippe mal auf 2022-2024 (weiter kann auch ich nicht in die Zukunft schauen

      Wie schon gesagt, wer einen E-Truck will, siehe:
      http://eforce.ch/
      läuft auf erprobter Basis, ist aber natürlich kein Tesla

      Zu den Daten:
      Generell soll sich ein solches Fahrzeug im Verkehr bewegen: hierzu:
      a) ein 40Tonner mit einer Beschleunigung von 20s für 0-100 scheint mir doch sehr sportlich
      b) 100km/h bei 5% Steigung – und die anderen LKWs mit 40-60 (beladen) – ich sehe schon die nächsten Elefantenrennen – für die LKW-Spur zu schnell, für die PKW-Spur langsam…
      c) welches Leergewicht hat der Semi eigentlich? – ich fürchte echt schon die Gigaliner; ich will mir nicht vorstellen wie mir ein 60t-Geschoss (wenn’s geht autonom) um die Ohren fliegt
      d) die Motoren wurden vom M3 abgeleitet; die Batterie? (Also ich glaube nicht dass die Motoren der Mercedes LKWs von der A-Klasse „abgeleitet“ sind, aber wenn die M3-Klasse nicht funktioniert klappt’s ja vielleicht mit dem Semi, oder umgekehrt???)

      => also, mal wieder nett, aber weit weg von jeder Vernunft (Design könnte übrigens von Colani sein, also auch nicht neu…)
      Ende FUD 🙂

      • Landmark

        dann geh doch zum Mercedes Forum da wollen die sicher deine Weisheiten haben.

        • der_medicus

          Na auf Ihre Weisheiten kann ich auch verzichten.

          • Fritz!

            Nur mit dem Unterschied, daß er aktuell recht hat und Sie nicht. Und haben will Sie hier wirklich keiner…

          • der_medicus

            Nur können Sie nicht entscheiden wer in ihren Augen die Gnade findet hier posten zu dürfen. Sie haben auch nicht zu entscheiden wo Kant postet. Schon das Märchen von „des Kaisers neuen Kleidern“ gelesen? EM hält mit seinen letzten Kreationen die Jünger schlicht am Schmäh. Offenbar will hier niemand die Wahrheit hören. Wer nur ein bisschen rechnen kann, wird feststellen, dass ein Akku der solche Leistungswerte sichert, viel zu groß und schwer wäre, die Aufladezeit zu lange dauern würde. Die von EM kolportierten Ladeströme sind weder realisierbar noch würden das die Akkus aushalten. EM muss sehr verzweifelt sein mit diesen Fantastereien die Investoren bei der Stange halten zu wollen.

          • Kant

            Sicherlich kein Wunder dass ich Ihnen zustimme.
            ich lasse mich ja auch gerne überzeugen wenn mir ein Fan das mal vorrechnet – MS hat (etwa) 100kWh – der Roadster wird (in 2 Jahren) 200kWh haben und das bei den Ausmaßen eines Porsche, Lambo oder Ferrari – das glaub‘ ich einfach nicht bzw. kann es nicht verstehen.

            Ob EM wirklich verzweifelt ist – ich weiß es nicht: ich habe eher den Eindruck er ist mehr Phantast als Ingenieur – beim M3 gehts jetzt ans Eingemachte und damit wird es für ihn uninteressant, also lieber wieder in den Sandkasten mit zwei neuen Förmchen; macht ja auch mehr Spaß :-;

          • Fritz!

            Warum soll das nicht gehen? Die neuen Akku-Zellen (2170) sind effektiver und kleiner, der doppelt so große Akku also nicht mal doppelt so groß vom Volumen. Dafür wird auch nur ca. 20% mehr Hülle gebraucht, macht auch kein allzu großes Mehrgewicht. Sicherlich wird es leichtere Supersportwagen in 2020 geben, aber der Tesla Roadster II wird ein Großteil seiner Masse unterhalb der Achsen haben, daß ist Straßenlagetechnisch schwer zu toppen.

            Auch gut möglich, daß die Akkuhülle ein Teil der Karosserie ist, da der Akku ja nicht mehr innerhalb von 2 Minuten gewechselt werden muß wie beim Model S. Wir werden nächstes Jahr sicherlich auch viele neue Fakten zu dieser Problematik erhalten, Sie brauchen dafür nur etwas Geduld.

            Und die Reservierer sind diesen Wagen ja schon heute früh alle Probe gefahren, die Beschleunigung im Video war schon extrem beeindruckend.

          • Fritz!

            Sie sollten aber dann auch die eMails lesen, auf die Sie antworten. Wo, bitteschön, habe ich Ihnen das Recht abgesprochen, hier zu schreiben?
            1.) Hätte ich dieses Recht überhaupt nicht.
            2.) Würde ich sowas auch nicht machen, weil es mit einer offenen Gesellschafft nun mal NICHTS zu tun hat. Da muß ich auch die Kommentare von Leuten ertragen, die in meinen Augen Mist schreiben. Stört mich nicht besonders, alternative Fakten stelle ich richtig und versuche den Schreiberling auf seine fehlerhaften Quellen aufmerksam zu machen.

            Ich habe geschrieben, daß ich (und wahrscheinlich einige Andere hier) Ihren Kram nicht lesen WOLLEN. Mitnichten würde ich Ihnen das Wort verbieten. Wenn Sie beleidigen würden, würde ich Sie melden und Sie dann gesperrt werden. Das tun Sie aber nicht, gut so.

            Also, auch hier, bitte bei den Fakten bleiben.

          • PV-Berlin

            Der Ladestrom ist gar kein Thema, das sollten sie wissen. Oder wissen sie nicht, das Siemens Fähren ausgerüstet hat, die über so winzige Akkus und so Kleine Leistung nicht mal lächeln würden?

            Bei mehr als 1.000 V scheiden sich die Geister! Nur sind wir hier in einem geschlossenen Segment. So eine Maschine darf man ausschließlich nur als Berufskraftfahrer bewegen der regelmäßig seine Weiterbildungen macht.

            Der Diesel an der Tanke fliegt wie ein? Ein Seecontainer kommt wie auf den Hof? Eine ‚Tüte‘ Zement wird wie am Betonwerk übergeben?

            Das wussten sie sicher, haben es nur vergessen.

            Der Truck = SZM hat drei Achsen, darf also nach EU Recht theoretisch bis zu 30 t GG haben (Ohne Auflieger) da je Achse 10 t zugelassen sind.

            ich kenne die US Zulassungbestimmungen nicht so genau, deshalb kann ich dazu auf nicht mehr sagen.

            Aber der Akku könnte locker 10 t haben, und der Truck wäre immer noch < 15.000 kg (die SZM) das kann man relativ leicht verifizieren, wenn man qualifiziert genug sucht und findet.

            Daher belegen sie ihre Aussagen bitte!

          • der_medicus

            Eine dreiachsige Zugmaschine hat ein Max Gesamtgewicht mit 26 to wenn eine Luftfederung vorhanden ist. Der Gesamtzug mit 5 Achsen darf 40 to wiegen.

          • PV-Berlin

            Fast richtig! Aber was möchtest du uns nun sagen?

            Dass die 40/44 t ZGG als Obergrenze für das Gespann für Tesla zum Problem werden, wenn der Akku 1.000 KWh Gewicht hat und alleine schon ca. 5 t Masse mitbringt?

            Ich bin eher auf die Motoren gespannt, denn ich habe bei Dauerlast beim Boot bei nur 20 KW schon 120 KG (kompletter Antrieb) .

            Der Semi muss ja u.U. auch eine Rampe mit 30 km Länge bewältigen können, die dann > 400 KW Leistung erfordert. Die Motoren sind schon mal sehr interessant für mich.

            bei 4 Motoren sind das je > 100 KW, die die haben sollten.

          • Fritz!

            Nach inoffiziellen Angaben haben die Motoren jeweils 257 PS (also 189 kW), es sollen fast die gleichen wie im Model 3 sein.

          • PV-Berlin

            Danke, hatte ich nicht gefunden. Nur müssen die anders als im Modell 3 Dauerlastfest sein. Dies kann man wohl nur mit einer aktiven Kühlung umsetzen. Wenn da ein Motor System weniger als 300 kg wiegt, wäre das Hochtechnologie in dem Segment hoch 10.

          • Fritz!

            Der Motor (nackt) wird unter 100 kg wiegen, behaupte ich mal. Dazu käme das 1-Gang-Untersetzungsgetriebe (fest) und die Steckachse.

            Das Gewicht des ersten Motors vom Model S (2014) lag mit Inverter (noch
            mal gleich großes Gehäuse gefüllt mit Elektronik) bei 158 kg. Die
            Motoren vom Model 3 sollen merklich leichter sein.

      • der_medicus

        Sie haben recht! Das ist doch vollkommener Blödsinn den da EM verzapft. Ich glaube ihm die Daten einfach nicht. Wann ist das Erscheinungsdatum dieses Wunders? Und die Jünger klatschen wieder einmal frenetisch.

      • Thomas Viet

        Das schöne ist, wir werden es ja erleben.
        Auf jeden Fall hat er die Inschinöre der Konkurrenz aus dem Tiefschlaf gerissen. Mal sehen wie die reagieren. Ist doch schön, wenn sich da mal was tut.
        Die werden auf jeden Fall nicht nur dumm rumsitzen und darauf spekulieren bzw. hoffen, das Tesla es nicht schafft.

      • ArturiusArt

        a) ja genau, und ein 2,5 Tonnen schweres Model X mit Anhänger und darauf befindlichem Sportwagen Alfa Romeo 4C kann nicht schneller beschleunigen als genau dieser. Also, doch er kann. Und warum sollte es bei einem LKW anders sein?
        b) sehe ich genau so. Ab 5% Steigung sollte der Tesla auf 70 kmh gedrosselt werden, damit er hinter den Diesel LKW herfahren kann. Argumentation: nicht vorhanden.
        c) Lieber von einem eingeschlafenen LKW Fahrer als einem Autonomen LKW überfahren werden. Das erscheint auch mir nur logisch.
        d) Das Model 3 wird kommen ob nun ein Quartal später oder früher juckt nur peripher. Genau das selbe Gerede wie beim Model X und siehe da, dessen Produktion läuft. Und das mit dem Motor soll wohl ein Witz sein. In der C-Klasse stecken z.T. die selben Motoren wie in einem Vito. Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte dass die LKW-Motorensparte mit der PKW-Motorensparte bei Mercedes zusammenarbeiten.
        Und was das Design mit Colani zu tun haben soll, das können nur sie beantworten. Solange der CW-Wert stimmt kanns auch von Donald Duck sein.
        Weit weg ist höchstens ihr technisches Verständnis von irgendwas.

        • Kant

          wie folgt:
          a) das Argument war nicht, das man das nicht machen „kann“, sondern dass sich damit ein 40Tonner „im praktischen“ Verkehr wesentlich schneller bewegt als der durchschnittliche PKW – eben sportlich
          b) auch hier aus dem praktischen Leben: heute fahren (in aller Regel) LKWs bergauf meist hintereinander – nebeneinander dann die Elefantenrennen. Bergauf PKW mit 130, LKW mit 70 und zwischendrin der Semi mit 100, das ist spannend…
          d) über M3 darf ich ja nicht mehr diskutieren… (nehme aber gerne immer noch Wetten für Ende 2017 bzw. Ende 2018 an – schön wäre natürlich auch wenn mal jemand sagen könnte was „wird kommen“ bedeutet – 2030, wenn ohnehin keine Diesel mehr zugelassen werden?

          also bei Colani dachte ich an sowas (auch besonders sicher und guter cw-Wert):
          http://www.carolinen.de/aktuell/colani-truck-on-tour.html

          (Bilder konnte ich leider nicht hochladen – zu groß)

          • McGybrush

            Jaaaa das M3 wird nicht Pünktlich fertig…
            Das wurde das Model X aber auch nicht. Interessiert heute keine Sau das die über 2 Jahre im Verzug waren.
            Wäre heute Fukushima wird ne ganze Politische Zukunft geändert werden. Heute interessiert es ebenfalls keine Sau mehr hier bei uns.

            Mag sein das es heute für viele das Model 3 Thema sehr wichtig ist (positiv als auch negativ). Aber ich sehe die Welt nicht in Stunden, Tagen oder Wochen sondern ich habe Ziele in Jahren. Und mit der Weitsicht muss man sich um solche Tagesgeschehen die irgendwann Rückwirkend nicht mehr mehr Erwähnung finden werden, keine Gedanken machen. Bin mir sicher Ford hatte mit seinem Model T die gleichen Probleme. Ist aber Vergangenheit. So wie das Model 3 in 2030.

        • PV-Berlin

          LKW Diesel sind eine ganz andere Liga! Der Vito ist ein Scheißprodukt das in Spanien gefertigt wird und kompletten Kernschrott darstellt.

          Genau deshalb ist der Angriff auch so gefährlich, im LKW Markt steckt richtig Musik drin für den E-Anrieb.

          1.000.000 km innerhalb von 5 Jahren normal bei SZM, haben halt den Vorteil, dass das Minus bei den Betriebskosten je km den Mehrpreis schneller auffressen, als Zinsen und Abschreibung laufen. Halt aller simpelste BWL Scheiße, die sogar Idioten verstehen.

          Deshalb brennt die Luft! Durch die Post AG und jetzt durch Tesla lichterloh bei Daimler & Co. den großen Player’n im Nutzfahrzeugsegment.

          • Fritz!

            Da, glaube ich, haben die auch deutlich mehr Angst vor Tesla & Co als im PKW-Bereich. Im PKW-Bereich sind mehr Emotionen, in LKW Bereich wird stumpf gerechnet und das preiswerteste am Ende gekauft. Es interessieren fast nut die TCO!

  • Jakob

    Nach meinen Berechnungen müsste der Megacharger 1,6 MW Peak rausgeben können, damit die Batterie in 30 Minuten wieder auf 400 Meilen geladen ist (Annahme: Verbrauch liegt bei 2 kWh pro Meile).
    Da der Verbrauch geringer als 2 kWh pro Meile betragen soll, könnte es auch ein wenig weniger sein. Aber über 1 MW? Hallo?? Kein Wunder das Musk den 350 kW Charger als Kinderkram bezeichnet hat.
    Ich hoffe ich hab mich nicht verrechnet 🙂

    • Christoph Leiner

      Ja ich komme auch auf 800kW Peak pro Stunde. Also wenn in 30min dann müsste das mit 1,6MW PEAK sein. Das wird nur mit stationären Akku Speicher gehen auf Autohöfen. Ladestellen für z.b 10 Lkw hätten sonst 16MW Peak Anschlussleistung, das wäre ein Mur oder Enns Flusskraftwerk!

      • Jakob

        Die Vermutung mit den stationären Akkus hatte Musk in seiner Präsentation bestätigt. Ich frage mich, ob das mehrere 350 kW Charger sind, die an den Truck angeschlossen werden oder wirklich nur einer.

        • Fritz!

          Kabel & Stecker wären da interessant. Da ja aber Autopilot ab Werk drinne ist, könnte die Ladeverbidnung auch automatisch von unten kommen mit 2 Kupfer-Steckern mit je 10 cm Durchmesser (als Beispiel). Alles hinter zwei automatisch wegschiebenden Klappen versteckt (jeweils eine im Auto und im Boden), die auf & zu fährt. Wäre ein mögliches Konzept.

      • PV-Berlin

        Wo soll bei 1,6 MW das Problem liegen? Das mag für einen kleinen Rastplatz in Texas ein Problem sein, wo kein Windpark in der Nähe ist.

        Enercon baut WKA mit 7,5 MWp direkt neben der A 20. Nicht eins nicht zwei sondern mehr als 10 und jede Menge > 4,5 MW. An der A20 kannste 1.000 Truck a 1,6 MW laden und niemand juckt das. * Im Emsland etc. noch mehr

        1,6 MW mögen für einen Hausherren in seinem EFH viel sein, für die meisten Unternehmen ist das pipifax. An jedem Kaufland steht schon mehr.

        60 KV Mittelspannnung oder wenn es gleich 20 Ladeplätze sein sollen, eine 110 KV Leitung . Gar kein Hit.

        der Gute PV und Windstriom muss ja weg! Und wo bitte kann guter PV Strom mehr CO2 einsparen, als in einem Truck?

        je Liter Diesel = 2,64 kg CO2 da kommt man ratz fax auf 1.000.000 kg CO2 in weniger als 5 Jahren zum Teil.

        Ich brauche das Argument nicht, mich interessiert die CO2 Debatte Null, aber viele Grüne könnte das kümmern.

        *Mich interessiert viel mehr, das wir Arschlöscher & Verbrecher wie Putin, den Klan Saud und andere finstere Gestalten den Stinkefinger zeigen werden können. sollen sie ihr Öl behalten und dran ersticken.

        • railfriend

          Dumm nur bei Dunkelflaute. Power to Liquid speichert hingegen PV- und Windstrom und muss nicht einmal aus Deutschland kommen…
          Dena sieht das ürigens auch so: https://www.eurotransport.de/news/dena-studie-plaediert-fuer-e-fuels-batterien-reichen-nicht-aus-9740676.html

          • Fritz!

            Dafür sind ja die Akkus an den Megachargern da. Also, Problem gelöst.

            Und Dunkelflaute in ganz Deutschland kommt um Potenzen seltener vor als ein Sechser im Lotto. Mit Zusatzzahl.

          • railfriend

            Akkus in solchen Größenordnungen verteuern die Grünstromversorgung (abgesehen von deren produktionsbedingtem CO2-Rucksack), ebenso PtG-Stromspeicherug und
            Rückverstromung in GuD. Hat man bereits PtG/PtL, kann man damit auch
            Verbrenner klimafreundlich antreiben…

            Im letzten Winter gab es häufger Dunkelflauten, da sprangen fossile Kraftwerke massiv ein und dies nur bei im Jahresmittel nur 36 % Grünstromanteil. Wie wird das erst bei 100 % Grünstrom sein…es gibt Studien, wonach dann 50 % des Grünstroms energie- und kostenaufwendig gespeichert werden müssen.

          • PV-Berlin

            Bla bla, dieses Märchen ist kaum auszurotten. Zum Glück haben wir schon heute Stromnetze in Europa, sonst wäre es in Belgien schon dauerhaft dunkel, bei dem vielen Flatterstrom KKW .

          • railfriend

            Sie wollen ein Beispiel zur Dunkelflaute bei nur 36 % Grünstromanteil im Jahresmittel:
            https://www.welt.de/wirtschaft/article161831272/Die-Dunkelflaute-bringt-Deutschlands-Stromversorgung-ans-Limit.html
            Wie viel Reserveleistung, Stromspeicher- und Rückverstromungskapazität brauchen wir erst bei 100 % Grünstromversorgung ?
            Bla bla ist sicher eine interessante Lösung, nur hält sich das Wetter nicht daran, die Hochdruckbrücke lag bekanntlich über ganz Europa.
            Ein leider wahres Wintermärchen.

          • PV-Berlin

            Ich muss das nicht lesen, ich habe mehr als 5,- DM ‚draußen‘ und eigene Klitschen die Personal haben, das Siemens gerne hätte.

            Wir benötigen selbstverständlich neben dem Zubau der EE Europaweit eine Eurasische Stromtrasse.

            Hatte mal die CDU im Programm, als sie noch einen Restverstand in Sachen Volkswirtschaft besaß (Errichtung der Deutsche Netz AG)

            Wenn sie Interesse am Thema haben, schauen sie sich die ABB Projekte in Rot-China an, wo HGÜ 800 bis 1.200 KV Trassen gebaut wurden und werden, die auf Europa umgelegt vom Nordkap über Süditalien bis weit nach Afrika reichen und von Island bis Moskau und das bei Leitungs-Verlusten, über die sich Gas Putin freuen würde ( 500% EE Strom, der alle Sektoren durchdringt, die in der Regel (Wärme, Mobilität) zeitlich ‚entspannter‘ zu managen sind.

            Kleine Info am Rande:

            Weil EE so scheiße unzuverlässig sind, stürzen die Preise für Reserve Leistungen ins Bodenlose seit Jahren, stehen GuD still und werden alle neuen PSW Projekte in D. auf Eis gelegt.

            Wie sagte einer mal?: Fakten Fakten Fakten, aber dazu muss man schon mal selbst aktiv werden und nicht nur Springer Dreck lesen.

            Danke, das sie mir die Gelegenheit geben, die Hintergründe von E.M. Truck Aktivitäten zu beleuchten.

          • railfriend

            Alles ganz großartig, das weltumspannende Stromnetz.
            Hat aber schon bei Desertec nicht geklappt: Kosten, politische Instabilität, Terrorgefahren usw.
            Anstelle von Desertec-Strom werden wir voraussichtlich PtG/PtL aus sonnenreichen Regionen erhalten, ebenso aus windreichen, per Schiff oder Pipeline, wie vom Erdöl gewohnt. Aber der teure Umweg über Strom kann entfallen, sobald diese Kraftstoffe mittels solarthermischer H2-Erzeugung bereitgestellt werden.
            Klar ist ein GuD zu teuer, wenn es keine Betriebsstunden macht.
            Als Reserve wird es dennoch gebraucht, wenn PtG als Stromspeicher dient.
            500 % EE-Strom aus deutschen Landen sind kein Problem ? Nur das 20-fache an derzeitger Wind- und PV-Leistung. Wasserkraft ist beanntlich ausgereizt und alles andere als klimaneutral oder ökologisch.
            Aber egal, das wichtigste in Ihrer Aussage scheint mir der Strommonopolismus, fast hätte ich gesagt Strommonopolpopulismus.

          • PV-Berlin

            Sie dürfen die Kollegen von Siemens glücklich machen und jede Menge GuD bestellen. Wer hindert sie daran, mit der Dunkelflaute richtig bombastische Geschäft zu machen? Sie können am Strommarkt jeden Preis verlangen, es ist nix untersagt, sie müssen nur liefern können, wenn sie verkaufen.

          • railfriend

            Womit Sie sagen, dass der Strompreis durch die teure Speicherung drastisch steigen wird und daher andere klimaneutrale Energieträger attraktiver werden.

            Nebenbei: Ich muss wegen der Vorhalteleistung (Leistungspreis) schon heute 1 Euro/kWh für den Grünstromverbrauch in meinem Gewerbe zahlen.

          • PV-Berlin

            Sie sind offensichtlich nicht mal ansatzweise im Thema. Das macht nix, sie entscheiden das nicht.

            Es muss nirgends irgendwann EE Strom gespeichert werden, anders als der Dumm durchlaufende KKW Strom, muss man keine zusätzlichen PSW errichten, denn die sind schon da! Und sind noch immer nicht ausgelastet.

            Ich muss mir keine „Welt- Dumm Beiträge“ anschauen, ich kann einen meiner Leibeigenen fragen oder einen Sachverständigen, auf dem ich Zugriff habe.

            Selbstverständlich entstehen Ladeverluste und selbstverständlich sind die so groß (ergibt sich halt aus dem großen Akku) , dass der aktiv gekühlt werden muss, aber das muss er ohnehin.

            Kennen sie die Verluste, die die Ausbeutung Ölsandvorkommen in Kanada haben? Also von Quelle bis Tank , bzw. noch besser, von Quelle bis Rad!

            <1% Wirkungsgrad sind das! Da ist eine Dampflook mit Steinkohlekoks noch besser unterwegs gewesen.

            Der 'Witz' an den EE ist ja, dass der WG gar nicht interessiert, sondern am Ende nur der Preis je kWh , die ich nutzen kann.
            Am Rad versteht sich! Schon heute, wäre Diesel ohne Subventionen ohne Chance bzw. am Ende.

            In einem Liter Diesel stecken 11 KWh , das macht bei 30 Litetern, die effektiv so ein Diesel Truck braucht (die guten) 330 KWh auf 100 km. Den Rest können sie selbst ausrechnen, oder?

          • railfriend

            Wie groß der Ladewirkungsgrad bei 1,6 MW Ladeleistung ist war gefragt. Sie kennen dazu also keine Zahl und offensichtlich auch Ihre Leibeignen nicht.
            Das PSW der DB Energie ist gut ausgelastet. Leider, denn die Viertelstundenmittel sind durch die Leistungssteigerung der Tfz angestiegen, obwohl der Gesamtverbrauch stagnierte. Das macht Bahnstrom teuer. Ein ICE fährt u.a. deshalb mit Strom, weil der Steuerzahler für die Elektrifizierung aufkommt. Wo das nicht der Fall ist, finden Sie auch keinen Fahrdraht, z.B. in den USA, wo Bahntransport dennoch kostengünstiger ist als bei uns.

            Zum Wirkungsrad:
            Richtig, der ist bei klimaneutralen Energieträgern fürs Klima egal, nicht aber kostenneutral. Umgekehrt kann kostengünstiger EE-Strom aus der Wüste für den Lkw-Antrieb in PtL umgewandelt wirtschaftlicher sein als Ihr BEV-Lkw mit deutscher PV. Sogar rohstoffbezogen, denn Sie brauchen dazu weniger PV.

          • PV-Berlin

            Bitte belegen sie ihre 34% Verluste, aber bitte nicht mit Links zu Welt & Co. Und auf was beziehen sich diese Verluste?

            Je größer ein System wird, um so effizienter kann man es strukturell auslegen, da man wesentlich mehr Geld zur Verfügung steht.

            Ein 13 kWh Powerwall 2 ist ganz sicher nicht das Maß von Effizients, da liegen wir bei Gesamtverlusten von > 30% . Die insofern immer noch keine Rolle spielen, da diese ausschließlich von Betreibern von PV Anlagen verwendet werden. Was ich damit nicht gut heißen möchte, nur anmerken.

            Umwandlungen von EE Strom zu Gas, Öl oder sonstwas, sind alle samt geistige Ergüsse, um die fossilen am Leben zu erhalten, denn ohne ‚ausreichend‘ CO² Zugang, wird das mal gar nix.

            34% Verluste bedeuten schlicht, das 1 MWh am Rad ankommen, wenn ich ca. 1,5 MWh Strom aus EE produziere. Ist doch genial!

            Das schafft der Diesel noch nicht mal ab Tank und wie der Diesel in den Tank kommt, das vergessen wir einfach oder was?

            Bei starken Lastwechsel (Stadtverkehr und Regionalverkehr) sinkt der reale WG eines Diesel auf 70% Verluste ab Tank besagt.

            Es steht jedem frei andere Lösungen auf den Markt zu bringen. Aber bitte ganz ohne Subventionen, denn davon haben Daimler, MAN VW, BMW & Co. schon reichlich genug verbrannt.

            In Berlin fährt die BSR mit Bio.Gas LKW , das ist löblich! Denn so wird aus dem Bioabfall der Stadt , die momentan sauberste Entsorgung . Nur funktioniert das niemals für den gesamten Schwerverkehr der Stadt. Kraftstoffe aus Bio können schon deshalb keine Lösung sein, da der Ertrag in MWh je ha unterirdisch niedrig ist . Deshalb sind Biogasanlagen am Ende auch nur eine temporäre Erscheinung oder eine Einzellösung ohne Relevanz (am Gesamt Energieverbrauch)

            *Ach Teilhaber einer kleinen Bio-Gasanlage (Misch) * ca. 1 MWp

          • railfriend

            Ich habe die Verluste nicht erfunden, sondern diesen Kommentar verlinkt:

            „Vor Kurzem fand in Stuttgart zudem die EVS30 statt, ein Paper
            beschäftigte sich mit der Reichweite die ein eFahrzeug mit
            unterschiedlichen Technologien hat wenn 100 kWh aus dem Netz gezogen werden.
            1.) BEV mit 6 kW Ladeleistung – 78% der Energie kommen im Fhz an, 435 km
            2.) BEV mit 50-150 kW Ladeleistung – 66% der Energie kommen im Fhz an, 365 km
            3.) FCEV mit 350 bar Speicher – 60% der Energie kommen im Fhz an, 191 km
            4.) FCEV mit 700 bar Speicher – 57% der Energie kommen im Fhz an, 182 km
            Hier wird deutlich, dass die Verluste durch hohe Ladeleistungen
            relevant werden und den Wirkungsgrad schlechter machen. Mittelfristig sind 400-500 kW Ladeleistung geplant, wie sieht die Bilanz dann aus?“

            Ich habe leider noch keine Antwort, woher die Angaben stammen.
            Vielleicht haben Sie mehr Zugang zur EVS30.

            CO2 für PtL kommt wie hier aus der Umgebungsluft:
            https://www.kit.edu/kit/22381.php

            Der Diesel hat im Verkehr natürlich nur noch eine Zukunft als PHEV.
            Immerhin gab es ihn als 3L-A2 mit vergleichbarer CO2-Emission wie ein aktueller Zoe mit Strommix, der batteriebedingt 400 kg mehr herumschleppen muss und dennoch nur die halbe Reichweite hat.. Unter Berücksichtigung der Ladeverluste ist der fossile Verbrenner sogar günstiger.
            Wenn der Strom für PtL aus der Wüste kommt wird selbst der Kosten- und Rohstoffbedarfsvorteil des mit deutschem PV versorgten BEV unsicher:
            Es gibt hier für beide Antriebe zahlreiche Stellschrauben.

          • PV-Berlin

            ach Gott!

            Das ein e-Fahrzeug die kinetische Energie beim Bremsen wieder zum Großteil Rückgewinnen innen kann, ist selbst den Kunder Bahn Infrastruktur aufgefallen, denn die bekommen seit Jahren den Strom vergütet, den sie beim Verzögern in die Oberleitung einspeisen. Daher muss man sich die Dinge schon näher anschauen (Physik Unterricht der Realschule sollte da reichen)

            Zu dem 3L -A2 PHEV hab ich eine Meinung. Aber bleib mal dran und am besten mietest du dir mal den Kernschrott für 4 Wochen, der da so angeboten wird.

            Selbstverständlich wird bei sehr hohen Ladeleistungen > 1 C Wärme generiert. Tesla kühlt aktiv schon die Akkus in den Modellen S und X .

            Der Semi kommt auf 1,6 bis ca. 2 C, Also im Vergleich zu jedem Akkuschrauber fast nix. Die Modellbaufritzen lachen sich schlapp.

            Der Semi wird eine deutlich bessere Kühlung im Akku haben, als das Modell S oder X, das ist doch klar. daher werden die Ladeverluste geriger sein, als bei e-Modellen mit extrem winzigen und sehr einfachen Akkus.
            *alter Zeo etc.

          • railfriend

            Was meinen Sie zu Wüstenstrom und PtL ?

            Richtig, der Rückspeisestrom wird geringer vergütet als der bezogene, weil dieser die Netzleistungsspitzen erhöht.
            Nebenbei, der 3L-A2 ist kein PHEV, ich habe Ihnen noch nicht das Du angeboten und je mehr Akkukühlung desto mehr Ladeverluste.
            Nochmal: Warum, meinen Sie, macht Dena den Vorschlag einer Stromleistungsbesteuerung:
            https://www.nachrichten-heute.net/157144-news-dena-plaediert-fuer-eine-alternative.html.

          • PV-Berlin

            Und der Deal? Die Wette ?
            Muffensausen?

            Ach so, sie meinen den Audi A2 als 3 L Version?
            Wusste ich nicht, dass wir uns hier über Zeug unterhalten, dass es seit Jahren nicht mehr zu kaufen gibt.

            Das ist nicht das Portal, um über DENA Vorschläge zu diskutieren. daher muss ich hier Schluss machen.

          • railfriend

            Sie schreiben leider recht undeutlich, schließen Wetten ab, die mir unbekannt sind, halten nichts vom 3 L-Auto, machen Schluss.
            Aber Sie sind sicher in einem Portal unterwegs, wo DENA-Vorschläge diskutiert werden. Bitte um Hinweise, Danke.

          • Omga HQ

            Genial ist das nur, wenn man mit Scheuklappen denkt. Vielleicht sollten Sie sich unter Ihren sog. Leibeigenen mal einen suchen, der sich mit der Materie auskennt, über die Sie hier schwadronieren und diesen um eine Rezension bitten.

          • PV-Berlin

            Sie müssen schon alle Beiträge lesen, dann verstehen sie auch, wie die Differenz zu stande kam. Und ich bitte grundsätzlich um eigene Beiträge, Links können nur als beleg dienen, nicht als Ersatz für eine Argumentation.

          • Graf

            wenn hier schon über Wirkungsgrade diskutiert wird, dann bitte auch mal über die des Dieselmotor, der soll ja bei 35-40 % liegen. Es wird leider immer verschwiegen das zwischem höchstem Drehmoment und Leistung der Wirkungsgrad gilt, und das ist nur in einem sehr kleinem Drehzahlbereich möglich, alles außer diesem Bereich fällt der Wirkungsgrad erheblich ab, kommt dann auf ca.20%.

          • railfriend

            Maßgeblich ist der Energiebedarf der gesamten Kette und nicht ein Einzelwirkungsgrad in einem bestimmten Betriebspunkt. Das Ergebnis:
            Ein BEV braucht kaum weniger Energie als ein sparsames Verbrennerauto, obwohl der Wirkungsgrad des E-Motors mehrfach größer ist. Erklärung: Der batteriemassebedingt größere Fahrwiderstand des BEV, die erheblichen Verluste beim Schnelladen und der zusätzliche Stromverbrauch der Heizung.
            Audi A2 3 L: 30 kWh/100 km ab Zapfsäule.
            BEV 27 kWh/100 km ab Schnelladesäule.
            Der Audi A2 3L wurde vor 10 Jahren konstruiert. Aktuell wäre das ein Plug in-Hybridfahrzeug (PHEV) mit nochmals geringerem Verbrauch.

            https://ecomento.de/2017/11/21/toyota-glaubt-fest-an-die-zukunft-von-wasserstoff/#comment-160931

        • railfriend

          1,6 MW Ladeleistung sind kein Problem, es treten nur ein paar kleinere Ladeverluste auf, bei 6 kW 22 %, bei 50-150 kW 34 %, bei 1,6 MW na ja…
          Falls die hier genannten Angaben stimmen:
          https://ecomento.de/2017/11/21/toyota-glaubt-fest-an-die-zukunft-von-wasserstoff/#comment-160931

        • Omga HQ

          Du hast die Amerikaner vergessen. Oder machst Du für gefracktes Öl eine Ausnahme?

  • Dirk Pakosch

    Also wenn die Frontscheibe nahezu unzerstörbar ist, stelle ich mir die Rettung von Menschenleben sehr schwierig vor, da wie man ja oft sieht, diese bei umgekippten LKW meist durch die dann zerstörte oder halt „zerstörbare“ Scheibe erfolgt. Diese Scheibe hat wie ich das sehe, nicht nur Vorteile, oder es gibt da einen Trick, der uns noch nicht vorgeführt wurde.

    • Nelkenduft / AHF

      Die Scheibe wird sich genauso mit dem Trennschleifer bearbeiten lassen wie der Rest vom Fahrzeug.
      Dass man ohne adäquates Feuerwehr-Equipment ständig LKW-Fahrer hinter einer zersplitterten Verbundglasscheibe raus rettet, das wäre mir neu.

    • C. Hansen

      Wieso ist denn eigentlich noch kein anderer Hersteller darauf gekommen die Scheibe etwas stabiler zu machen? Oder hat Tesla da auch besondere Stärken?

      • Graf

        alles was viel Kohle bringt wird nicht geändert, eine Scheibe kostet im Einkauf unter 100,- und im Verkauf kann das über 1000,- sein. Die Diebstahl freundliche Keyless go wird auch nicht geändert, das belebt das Neuwagengeschäft. Oder fehlerhafte Steuerketten werden auch erst nach Jahren verbessert, bringt auch gute Folgegeschäfte.

    • PV-Berlin

      Die Seitenscheiben werden sicher ‚weicher‘ sein.

      • Fritz!

        Die haben ja auch kein Steinschlag-Problem. Auch die Rückleuchten werden weicher sein…

  • Luganorenz

    EM sagte noch, dass ein Konvoi billiger als die Eisenbahn wäre…
    Frage mich, ob da die Instandhaltung des Fahrwegs mit eingerechnet ist.
    So ein rasanter Tesla-Sattelzug hat ja enorme kinetische Energie und das ist ja eher schlecht für die Infrastruktur.
    Ansonsten absolut beeindruckend!!!

    • Thomas Viet

      Der Fahrweg wird nur beim Bremsen und beschleunigen stärker beeinträchtigt. Ansonsten ist doch nur Gewicht/Auflagefläche wichtig, und das ist im Konvoi genauso wie bei Einzelfahrt. nur der Windwiderstand sollte sich im Konvoi auf den gesamten Konvoi gerechnet verringern (für den führenden ändert sich nicht so viel).
      Die enorme Beschleunigung kann des Semi kann natürlich im Sommer bei hohen Temperaturen und weichem Asphalt schon mal problematisch werden.

      • PV-Berlin

        Nicht ganz korrekt, die Kräfte, die ein Truck auf die Fahrbahn abgibt, sind gewaltig. Ohne Trucks auf den Autobahnen (normale Fahrt) würden diese sehr sehr lange halten, was man ja auch gut sehen kann, wenn man mal auf Straßen fährt, wie extrem selten Fahrzeuge > 7,5 t GG unterwegs sind.

        Aber der Transport auf der Straße ist gewollt und wird deshalb brutal subventioniert. Der Investitionsrückstau der Bahn (Fahrwege und Stellwerke) liegt bei mehr als 50 Mrd. € und das nur in D. Jetzt bräuchte man ca. 20 Jahre, um das wieder umzudrehen und den Großteil der Transporte auf die Schiene zu bekommen.
        Wer meint, mit der pipifax Maut (LKW) bezahlt der seinen Anteil, muss schon arg träumen.

        Aber lieber zu Tesla:

        Offensichtlich (laut der Zahlen) haben die Direktverkehre , Zielverkehre etc. einen Anteil von 80 % am Transportvolumen (bis 250 km) . Dies klingt relativ gesund.
        Da ist so ein Truck selbstverständlich weit vorne, denn er kann ja an der Rampe ein wenig nachladen (nicht so, wie an einer Superladestaton aber immerhin) .
        Dann kommt der Fahrer immer gut an einem Tag hin und wieder zurück (Hub/ Rampe/ Verladestation Bahn) , wo er dann über Nacht seinen Akku sehr gesund vollmachen kann.

        4 h Fahrt + 1 Stunde Entladung/Beladung + 4 h Fahrt = 9 bis 10 h Arbeitszeit.

        Bei 1.000.000 km 200.000 $ Betriebskosten sparen, wäre eine Sensation, das ist unglaublich viel Geld in der Branche, die solchen Kategorien = 0,01 $ rechnet je km üblicher weise rechnet.

        = 250 km * 2 = 500 km * 20 Cent = 100 $ Haben oder nicht haben.

        *Ich gehe davon aus, dass der nominal höhere Anschaffungspreis schon mit verrechnet wurde. Wobei der effektive Unterschied zu einem Diesel Truck in der Liga gar nicht so groß sein wird.

    • Kant

      also dass EM den Konvoi erfunden hat ist ja dolle – ich erlebe den jeden Tag…

      • Fritz!

        Ach, in Ihrem Konvoi können die Fahrer des zweiten und dritten LKW währenddessen nach hinten gehen und sich einen Kaffee kochen?Die Zeitung lesen, einen Filmschauen?

        Im späteren Ausbau sind die LKW 2 und 3 sogar unbemannt. Das ist in der Tat neu (auch wenn auch das Tesla sicherlich nicht erfunden hat, aber sehr gut möglich als erster umsetzt).

  • Ironman

    ich kann also einen LKW für 5K vorbestellen? ist schon irgendwie geil oder wie man versucht irgendwie an Kohle ranzukommen. The Show must go on…

    • Marcel

      Man muss ja irgendwie sicherstellen das sich nicht einfach jeder mal einem reserviert ohne einen ernsten Kaufwillen.

    • Klaus Haakshorst

      Ja, Ironman, dass ist der Unterschied, wer würde noch so eine deutsche Verbrenner Gurke anzahlen.

    • McGybrush

      Aber genau so funktioniert das Rentensystem auch. Man zahlt heute ein für Leistung die später wohlmöglich nie erbracht werden. Und da machen wir alle höchstpersönlich mit. Ungewollt aber so ist das nun mal. Nur bei Tesla ist es ja freiwillig. Das ist so freiwillig das die meisten bei mir auf Arbeit das Event nicht mal gesehen haben und es auch nie sehen werden weil es sie nicht interessiert. Wer dort Geld anzahlt hat sich bewusst dafür entschieden. Ist doch Clever aus Unternehmenssicht.

    • Fritz!

      Naja, die Anzahl derjenigen, die innerhalb der nächsten Wochen den Truck reservieren, wird sicherlich unter 1.000 bleiben, wären also auch nur max. 5.000.000,– $. Geld ist nicht das Problem von Tesla…

      Spannend finde ich da eher die Schlange an den Macs (zum registrieren & bezahlen) beim Roadster II, die mal eben eine Anzahlung von 250.000,– für die Founder-Edition vom Roadster II gemacht haben und ihn dann auch (mit den 1,9 Sekunden auf 60 mph) mal eben probefahren konnten.

  • Pamela

    Na Mensch ! Ich bin noch ganz benommen – von beiden Neuvorstellungen.
    Was für ein Ausblick in die Zukunft.
    So manch ein amerikanischer Truckfahrer wird diese Nacht süße Träume gehabt haben mit dem Strike arm unter der Bettdecke.
    Man sollte überlegen, hinter dem Fahrersitz noch eine Reihe an Sitzen zu installieren, für die vielen Tramper, die am Highway stehen werden, um mal mitzufahren – egal wohin.

  • billy jo

    In Deutschland mit ihren überholverboten an Steigungen und unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten nicht optimal nutzbar.Dank unserer fachkommpetenten Vollidioten von Verkehrsexperten u.Politikern .

  • Matthias Fritz

    erstmal BAMF gegoogelt:

    BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
    😮