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Musk will Arbeitsbedingungen in Fremont selbst untersuchen

15. Februar 2017 | 12 Kommentare

Bild: Screenshot YouTube-Video Wired

Wir hatten gestern über einen Tesla-Mitarbeiter berichtet, der sich über schlechte Arbeitsbedingungen in der Produktionsstätte in Fremont öffentlich beklagt hatte und damit einen medialen Aufschrei auslöste. Nun berichtet das Gadget-Blog Gizmodo, dass Elon Musk sich der Sache persönlich annehmen und in der Produktionsstätte eigene Nachforschungen machen will.

Über Twitter Direct Message soll Musk Gizmodo erklärt haben, dass er aktuell den Vorfällen selbst nachgeht. Er möchte die Ergebnisse seiner Untersuchung am Ende der Woche präsentieren. Musk gibt zu, dass die Produktion in Fremont bis vor einem Jahr „in einem schlechten Zustand“ und „nicht in der Lage zu skalieren“ war, man jedoch seither „große Fortschritte“ gemacht hat.

„Wenn es Bereiche gibt, wo ihr mitbekommt, dass es nicht gut läuft, würde ich mich über eine Rückmeldung dazu freuen“, soll Musk geschrieben haben. Die Absicht dieser Aussage ist sicherlich, dass Mitarbeiter offen mit Verbesserungsvorschlägen oder Kritik an ihre Vorgesetzte herantreten. Tesla wird auch vorgeworfen, mittels Verschwiegenheitsvereinbarungen die Mitarbeiter diesbezüglich mundtot zu machen.

Laut Musk wurden die Verschwiegenheitsvereinbarungen nur deshalb aufgesetzt, damit keine Informationen über noch nicht veröffentlichte Produkte den Medien zugespielt werden. „Davon ausgeschlossen sind ausdrücklich Arbeitsplatz, Gesundheit, Sicherheit oder Ähnliches“, erklärte Musk. Eine Kopie einer solchen Vereinbarung konnte Gizmodo bisher jedoch nicht auftreiben.

Musk fügte hinzu, dass die Vereinbarung „den UAW-Typ offenbar nicht davon abgehalten hat, seinen schwachsinnigen Beitrag [O-Ton: Bullshit] zu veröffentlichen.“ Hier attackiert Musk erneut den Mitarbeiter mit der Unterstellung, dieser würde von der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) bezahlt werden. Diese wies den Vorwurf jedoch bereits zurück.

Passend dazu

Tags: Elon Musk, Fremont, Mitarbeiter, Tesla

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