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Aktuell: Tesla-Verkäufe in Deutschland erneut vervierfacht, Elektroauto-Anteil immer höher

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Bild: Tesla (Symbolfoto)

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Das vierte Quartal des Jahres hat für Tesla in Deutschland anders als das dritte nicht mit einem Rücksetzer begonnen – im Gegenteil: Nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) stiegen die Neuzulassungen der Marke in diesem Oktober um 291 Prozent, waren also fast viermal so hoch wie vor einem Jahr. Gleichzeitig setzte auch der allgemeine Elektroauto-Markt seinen deutschen Boom fort und erreichte beim Anteil an allen neuen Pkw den nächsten Rekord.

Tesla bislang 206% im Plus

Mit 2932 Neuzulassungen im Oktober ist der neueste Wert für Tesla absolut gesehen nicht sehr hoch. Die Steigerung um 291 Prozent war jedoch fast die höchste unter den Herstellern, die in Deutschland auf zumindest vierstellige Zulassungen pro Monat kommen, zeigen die KBA-Daten. In dieser Gruppe wuchsen nur die chinesischen Elektroauto-Marken Leapmotor und Xpeng vergleichbar stark. Zudem haben sich die deutschen Tesla-Neuzulassungen nach März, Mai und Juni im Oktober schon zum vierten Mal in 2026 vervierfacht.

Ähnlich sieht es bei den Neuzulassungen im gesamten bisherigen Jahr aus. Hier beträgt die Steigerung bei Tesla 206 Prozent auf 47.742 Einheiten. Xpeng verzeichnete mit 280 Prozent von Januar bis Oktober noch mehr Wachstum, aber von niedrigem Niveau aus, und kam auf 8403 Neuzulassungen. Leapmotor als Europa-Partner des Stellantis-Konzerns legte in den zehn Monaten mit 266 Prozent auf 19.705 ebenfalls schneller zu als Tesla. Das gleiche gilt für den großen globalen Rivalen BYD, dessen Deutschland-Verkäufe um 216 Prozent auf 47.961 stiegen.

Elektroauto-Boom kostet Marge

Elektroautos sind also in Deutschland zunehmend gefragt – und längst nicht nur, wenn sie von Tesla oder aus China kommen. Insgesamt stieg die Zahl der rein elektrischen Neuzulassungen im Oktober 2026 auf 94.086 Stück, 79 Prozent mehr als vor einem Jahr, was auch mit der Wiedereinführung einer Elektroauto-Kaufprämie zusammenhängen könnte. Gleichzeitig war der Anteil dieser Antriebsart am gesamten deutschen Pkw-Markt mit 37 Prozent so hoch wie nie zuvor.

Wahrscheinlich wäre er sogar noch höher, wenn die deutschen Hersteller von dem anhaltenden Elektroauto-Boom nicht auf dem falschen Fuß erwischt würden. Laut einem Bericht des Handelsblatts rechneten VW, BMW und Mercedes mit viel weniger Nachfrage, was jetzt lange Lieferzeiten zur Folge hat. Gleichzeitig sind die Margen bei ihren Elektroautos viel niedriger als bei den immer weniger gefragten Verbrennern, sodass steigende Stückzahlen letztlich auf weniger Gewinn hinausliefen.

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