Autopilot 2.0: Einige Bauteile sollen sich bereits in Produktion befinden

Wie der Branchendienst Electrek von einer nicht näher genannten Quelle erfahren haben will, befinden sich einige Bauteile für den Autopiloten 2.0 bereits in Produktion. Das bedeutet, dass man möglicherweise schon bald eine entsprechende Ankündigung machen wird. Mit der neuen Autopilot-Generation soll das autonome Fahren auf Level 3- oder möglicherweise sogar Level 4-Niveau (vollkommen autonomes Fahren) ermöglicht werden.

Wie es heißt, wird man den bereits jetzt installierten Frontradar beibehalten und weitere Radare am Fahrzeug ergänzen, wahrscheinlich an jeder Ecke des Fahrzeugs einen. Zusätzlich dazu, soll das System über eine neue, nach vorne gerichtete Dreifachkamera verfügen, wofür bereits die entsprechenden Halterungen in dieser Woche in den Fahrzeugen installiert werden.

Erst im vergangenen Monat hatte Electrek von einer neuen Halterung am Rückspiegel des Model X berichtet, die statt einer Öffnung gleich zwei vorwies. Zunächst ging man davon aus, dass in Zukunft ein System mit zwei Kameras integriert wird, doch jetzt wird von gleich drei Kameras berichtet.

Einführung könnte sich noch verzögern

Obwohl Tesla bereits einige Bauteile für den Autopiloten der 2. Generation produziert und sogar die aktuelle Software auf die neue Hardware angepasst haben soll, könnte es noch eine Weile dauern, bis der Autopilot 2.0 eingeführt wird. So wird das neue System ein eigenes Rechnersystem benötigen, das ausschließlich die Daten aus den Radaren und Sensoren auswertet. Passenderweise bringt NVIDIA die neue Plattform für Autos, NVIDIA DRIVE PX 2, noch in diesem Herbst auf dem Markt. Der Chiphersteller beliefert Tesla bereits mit Prozessoren für das Infotainment-System des Model S und X.

Auch wenn aktuelle Fahrzeuge mit der ersten Autopilot-Generation weniger Möglichkeiten bieten werden, als Fahrzeuge mit dem Autopiloten 2.0, dürften diese dennoch von den Neuerungen profitieren. Die dann gesammelten Daten werden womöglich auch dem älteren System zugutekommen.

Leider war Tesla nicht bereit, diesen Bericht zu kommentieren. Somit muss man die Informationen mit Vorsichtig genießen. Selbst wenn die genannten Details dem aktuellen Stand des Autopilot-Programms entsprechen, könnte es noch einige Veränderungen bis zur offiziellen Vorstellung des neuen Systems geben.

  • Dr. F

    Da müssten aber auch noch einige seitliche Kameras dazukommen. 3 Frontkameras alleine werden für Level 4 wohl kaum ausreichen, auch wenn es rund ums Fahrzeug Radare hat.

  • Auto Pilot

    Egal ob es auf rechentechnischer Sicht nötig ist oder nicht, mMn sollte der Autopilot auf jeden Fall eigene Hardware haben, auf die nicht von außen zugegriffen werden kann.
    Ansonsten wird sich irgendwann jemand einhacken und einen Wagen vor die nächste Wand setzen…

  • Fritz!

    Spannend wäre für mich da die Frage, ob die neue Hardware dann auch im Model 3 eingebaut wird? Entweder gleich oder gegen Aufpreis (zumindest die bessere Hardware gegen Aufpreis, die „normale“ ist ja bereits ab Werk drinne).

    Oder wird das dann eines der Unterscheidungsmerkmale vom Model S zum Model 3, sonst werden die sich zu ähnlich und Tesla klaut sich seine eigenen Oberklasse-Kunden mit dem Model 3…

    • Dr. F

      Ich gehe mal stark nicht davon aus, dass diese Hardware dem M3 vorenthalten bleibt, zumal dies dem Carsharing Konzept von Elon Musk widersprechen würde.

    • morus

      Die Hardware wird sicher auch irgendwann ins Model 3 kommen. Laut Musk soll das vollständig autonome Fahren ja auch dazu dienen die Fahrzeuge erschwinglicher zu machen, da man sie dann an andere vermieten könnte solange man selber nicht damit fährt. Ob das aber in der Praxis funktioniert und genutzt wird ist wohl eher fraglich.

    • Tim

      Ich bin der Meinung, dass Elon Musk gesagt hat, dass im Model 3 die Autopilot-Hardware der nächsten Generation verbaut sein wird…

  • Flo

    „[…] statt einer Öffnung gleich zwei vorweiste.“
    Vorweiste? – Vermutlich eher „vor wies“, oder?

    • TK

      Ist bereits korrigiert, danke.

  • morus

    Ich glaube kaum, dass Tesla auf Nvidia PX2 setzt. Dieses GPU-basierte Modul ist zu ineffizient. Es verbraucht 250W, muss wassergekühlt werden und dürfte aufgrund der enormen Chipflächen selbst in Serienfertigung sehr teuer sein.

    Viel wahrscheinlicher ist, dass Tesla ein eigenes effizienteres und billigeres SoC entwickelt. Dafür gibt es bereits fertige IPs (z.B. für DNNs optimierte DSPs von CEVA) und darauf optimierte DNNs für Bildverarbeitung (sogar als open source). Wahrscheinlich bleibt Tesla auch gar nichts anderes übrig, als ein eigenes SoC zu entwickeln, weil es auf dem Markt noch nichts brauchbares gibt. Mobileye ist noch zu sehr auf ADAS fixiert und bietet ein zu starres closed source interface und Nvidia ist aufgrund der GPU-Historie zu ineffizient für DNNs.

    Und warum sonst hätte Tesla denn in letzter Zeit so viele ASIC-Designer (insb. von AMD) abgeworben? Die werden sicher kein Board-Level Design machen…

    • Grünspanpolierer

      Die besten IP cores von CEVA sind ja gerade mal halb so leistungsfähig wie ein EyeQ3!

      Standard für heutige Entwicklungen wäre aber ein EyeQ4 Äquivalent!
      Irgendwie blöd, wenn man es mit seinen Lieferanten vergeigt hat:
      http://www.wiwo.de/technologie/auto/mobileye-warum-autobauer-von-einem-winzling-aus-israel-abhaengen/13983986.html

      • morus

        Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Eyeq3 und Eyeq4 bestehen aus mehreren Cores. Du kannst auch beliebig viele Ceva-xm cores in einem SoC integrieren.

        • Grünspanpolierer

          Klar kann man, aber dann ist es nicht damit getan mehrere cores auf ein Die zu bringen! Bis die Funktionalität eines Eyeq4 SOC mit zentralem PTM erreicht ist, vergehen wieviele Jahre und investiert man wieviele Mannstunden?

          Die benchmark eines EyeQ4 liegt verdammt hoch! Da werden sich imho neben NVIDIA noch ein paar andere Chipdesigner die Zähne ausbeissen…

      • Dr. F

        Die Zusammenarbeit bzw. Abhängigkeit von einem Anbieter wie MobilEye erachte ich als sehr gefährlich, da man keine Kontrolle und nur begrenzt Einfluss darauf hat in welche Richtung sich diese Produkte entwickeln werden. Wie man ja in dem von Ihnen verlinkten Bericht schön lesen kann, hält sich MobilEye mit der Offenlegung technischer Details gegenüber Partnerfirmen sehr bedeckt. Für mich als Autobauer wäre das Risiko viel zu gross, die gesamte Zukunft des autonomen Fahren meiner Flotte in die Hände einer anderen Firma zu legen ohne im Detail zu wissen wie die Firma das effektiv bewerkstelligen will.
        Ich denke das Tesla insofern vieles richtig gemacht hat indem sie sich mehr und mehr selbständig machen. Zumal MobilEye ja in erster Linie auch durch die Software hervorgehoben wird (ebenfalls in Artikel so geschrieben), diese bei Tesla jedoch schon seit längerem aus eigenem Hause kommt.

  • Don

    Ich finde die Idee mit autonom fahrenden Autos sehr gut, nur ein Punkt stört mich, jeder der sich die Funktion eines Radars mal angeschaut hat, wird die Gefahr auch kennen.
    Werden wir uns in Zukunft gegenseitig wie in der Mikrowelle verstrahlen? Wir haben schon genug künstliche Mikrowellen im Äther, die Folgen werden unsere Enkelkinder tragen müssen.

    Warum verlässt man diesen Weg nicht und bringt einfach ein E-Auto welches man selber von A nach B lenkt, denn ohne die Autopilotfunktion, die ganzen Sensoren und Zeit+Arbeit die dafür bisher aufgewendet werden, würde man sicher ein günstigeren Tesla bekommen

    • BB

      Sehr gut, Don!
      Ich werde mein Model3 ohne Autopilot Freischaltung bestellen, wenn das möglich ist. Das komplett autonome Fahren immer und überall wird nicht funktionieren, dazu ist unsere Welt zu komplex. Es ist auch nicht wirklich wichtig, das wirklich Revolutionäre ist der Umstieg von fossiler Energie (Erdöl) auf erneuerbare Energie (Strom). Deshalb kaufe ich mir das model3. Kann sein, dass ich hier einige Elon-Musk-Jünger vor den Kopf stosse: Autopilot immer und überall wird nicht funktionieren und Leben auf dem Mars macht keinen Sinn. Dort wird man nie leben können…

  • Thomas

    @morus. Dankeschön, super Infos. Bitte weiter so schreiben. 🙂

  • Erna

    Der Versuch Level 4 ohne Vernetzung zu erreichen wird scheitern. Ein vollkommen autonomes Fahrzeug wird nie die selbe Sicherheit erreichen können, wie vernetzte Fahrzeuge. Bekanntermaßen erkennt man ja noch nicht einmal einen quer fahrenden Anhänger oder ein stehendes Fahrzeug am linken Fahrbahnrand.

    Wenn jetzt bereits von 5 Radarsensoren gesprochen wird sollte man sich mal vorstellen was passiert, wenn später mal alle Fahrzeuge damit rumfahren. Eine Überlagerung von massenhaft Radarstrahlen was nicht störungsfrei funktionieren kann. Letztlich hat es z. B. auch Gründe, warum die „Blitzer“ von den Radarfrequenzen wegkommen und auf Laser umgestellt haben.

    Letztlich ist der nächste große Sicherheitsgewinn die Bremsassistenzsysteme, egal wie die Hersteller dies nennen. Dies verhindert Unfälle/Tote/Verletzte und nicht der Autopilot. Man muss sich doch mal anschauen was die Unfallgründe sind. Das sind hauptsächlich unangepasste Geschwindigkeit und Vorfahrtsverletzungen. Was nützt der Autopilot, wenn jemand meint mit 180 bei Regen und Null Sicht über die Autobahn zu rasen oder einer einem die Vorfahr nimmt.

    Mal ganz nebenbei bemerkt, was macht da eigentlich ein Autopilot bei Regen oder Nebel und Null Sicht?

    • Luganorenz

      Da kann ich dir nur vollkommen beipflichten. Bremsassistenten sollten bei Neufahrzeugen Pflicht werden.
      Neulich ist am Gotthard eine 4-köpfige Familie ausgelöscht worden, weil ein LKW ungebremst ins Stauende gerast ist.
      Da kann man richtig Leben retten.

      • Fritz!

        Gerade bei LKWs verstehe ich die Politik nicht, warum die da keine gesetzlichen Vorschriften machen bezüglich Bremsassistent? Die Geschwindigkeit ist relativ langsam (unter 100 km/h) und der LKW ist sehr teuer, da kommt es auf ca. 2.000,– Euro für einen Brems-Assistenten nicht wirklich an.

    • Gregor66

      Dafür nehmen die RADAR, dem ist das Wetter egal ….

      • Grünspanpolierer

        Einem 77GHz Radar ist das Wetter nicht vollkommen egal! Mit zunehmender Luftfeuchte steigt auch die Dämpfung.
        Sicherheitsbewusste (dt.) Hersteller benutzen deshalb zusätzlich einen 24GHz Radar.

        Das hat aber Tesla nicht nötig, die haben angeblich ein DNN und können deshalb problemlos Sensorik aus der unteren Mittelklasse in einem Oberklasse Fahrzeug verbauen… 🙂

      • Erna

        @Gregor66
        Eben nicht. Wasser reflektiert und verfälscht Radardaten weshalb z. B. Flugzeuge bei Starkregen ohne aktiven Transponder nicht geortet werden können. Auch U-Boote haben bekanntlich deshalb kein Radar sondern Sonar.

        Bei Regen müsste im Autopilot also eine Sicherheitsfunktion integriert sein, dass je nach Stärke des Regens bzw. der Gischt die Geschwindigkeit merklich begrenzt wird. Was nachfolgende Fahrzeuge davon halten, wenn der Autopilot über die Autobahn „schleicht“ steht auf einem anderen Blatt.

        • W. Müller

          @Erna und dem Cu(II) acetat Polier-Kommentator:
          Das ist im Tesla noch viel einfacher gelöst:
          Bei ungenügender Sicht wird der Fahrer aufgefordert den Autopiloten zu deaktivieren. Tut er dies nach 2x Auffordern nicht, schaltet der Tesla die Warnblinkanlage ein und verlangsamt die Fahrt bis zum Stillstand.

          • Pamela

            Danke, danke 🙂 Das tut sooo gut, wenn Tesla-Fahrer hier ab und zu für Aufklärung sorgen !

          • Erna

            Danke für die Aufklärung. Dann wird es also „volkommen autonom“ bei Regen dann deutlich leerer auf den Straßen werden, denn das Lenkrad und die Pedale sollen dann ja auch entfallen.

          • Grünspanpolierer

            Oder das angeblich vorhandene DNN entscheidet sich, unter dem Anhänger durchzufahren… 🙁

          • Pamela

            @Erna-Grünspanpolierer-Stammtisch
            Also erst mal lassen wir alle hübsch unsere Hände am vorhandenen Lenkrad und schauen brav auf die Straße und freuen uns darüber, dass wir entspannt, sauber und leise vorwärts kommen und lernen in kritischen Situationen vorsichtig mit unserem klugen Auto diese so gut wie möglich zu meistern. Und dann schauen wir mal was sich alles noch entwickeln wird …,
            nur keine Angst und keinen Stress 😉

    • Dr. F

      Das Argument mit der Vernetzung hören wir jetzt schon zum x-ten Mal von Ihnen, jedoch sind Sie noch nie auf die Gegenfragen eingegangen. Was ist mit Sachen die sich nicht vernetzen lassen? Tiere, Menschen und andere Gegenstände die unerwartet auf die Strasse kommen können?
      Ich denke Sie unterschätzen ein wenig was mit Software alles möglich ist, bzw. möglich sein wird. Die Softwarebasierte Bilderkennung wird immer besser und hat in gewissen Bereichen die Fähigkeit von Menschen schon längst übertroffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Autofahr-Fähigkeiten eines Menschen gleich gut oder besser durch Software nachbilden lassen. Ausserdem stehen der Software neben unzähligen Kameras (der Mensch hat nur 2 „Kameras“, in einem Auto kann ich beliebig viele verbauen) noch weitere Sensorik zur Verfügung die ein Mensch garnicht erst hat (z.B. Radar, Ultraschall, usw.)
      Ich denke sie unterschätzen die technische Entwicklung die in den nächsten Jahren gemacht wird massiv.

      • Erna

        @Dr. F
        Sie überschätzen die Möglichkeiten der Sensorik und Software gewaltig, deshalb nochmals die Frage was der Autopilot z. B. bei starken Regen auf der Autobahn macht. Die Kamera „sieht“ bei der Gischt nichts, die Wirksamkeit von Radar ist stark eingeschränkt. Oder um mal bei den aktuellen „Fällen“ zu bleiben. Mit Vernetzung hätte es nicht den Toten mit dem Anhänger gegeben und der Schweizer wäre nicht aufgefahren und der Chinese hätte seine linke Seite auch nicht zerkratzt.

        Vernetzung bedeutet, dass andere Fahrzeuge Daten weitergeben und sich austauschen und ggf. warnen z. B. vor Tieren am Straßenrand oder Hindernissen hinter Kurven. Nur mit eigenen Sensoren wird ein Vorfahrtsunfall nicht vermieden, mit Vernetzung kann man ggf. beide Autos abbremsen. Ein Autopilot wird auf der Hauptstraße immer erst bremsen, wenn das Hindernis schon vor einem ist und ggf. (mit welchen Folgen auch immer) noch versuchen auszuweichen.

        Ein vollkommen autonomes Fahren bei dem der Fahrer nur sein Ziel angibt und auch rechtlich bei aktivierten Autopilot nicht für Unfälle zur Verantwortung gezogen wird ist ohne Vernetzung eine Illusion. Viel sinnvoller ist die konsequente Weiterentwicklung der Assistenzsysteme, denn diese helfen tatsächlich.

        • Fritz!

          „Viel sinnvoller ist die konsequente Weiterentwicklung der Assistenzsysteme, denn diese helfen tatsächlich.“

          Aber genau das macht Tesla doch gerade. Evtl. sind sie bei der Wortwahl der Assistenssysteme nicht ganz so zurückhaltend wie Mercedes, aber sie können inzwischen mehr und fahren sicherer, wie mehrere Tests ergeben haben.

        • Dr. F

          Wir befinden uns gerade in einer Zeit wo extrem viel technischer Fortschritt stattfindet. Man spricht auch von einer exponentiellen Entwicklung. Es wird technisch pro Jahr so viel Fortschritt gemacht wie früher in einem ganzen Jahrhundert und es wird immer schneller. Ich sage nicht dass es heute schon alles möglich ist, aber es wird nicht mehr lange dauern.

          Vernezung ist sicher schön und gut, aber es wird auch ohne möglich sein. Das Argument mit schlechter Sicht bedingt durch Witterung oder Kurven lasse ich nicht gelten weil menschliche Autofahrer genau so dadurch beeinträchtigt sind.

          Ich behaupte nicht dass autonomes fahren unfallfrei sein wird, aber sicher besser als der durchschnittliche Autofahrer. (Wenn z.B. direkt hinter einer unübersichtlichen Kurve ein Hindernis steht kann es sicher vorkommen dass auch ein autonomes Auto ohne Vernetzung dort einen Unfall baut, aber ein Mensch würde denselben Unfall auch bauen da er auch nicht mit den anderen Menschen auf der Strasse vernetzt ist)

          Wir werden in den nächsten Jahren riesige Fortschritte bei Bilderverarbeitung und maschinellem Lernen sehen. Das ist nicht irgend ein Wunschdenken sondern kann Ihnen jeder Experte auf diesem Gebiet bestätigen.

          Wie gesagt, Vernetzung ist sicher etwas sehr gutes und wird nochmals zusätzliche Sicherheit bringen, jedoch lassen sich meines Erachtens in wenigen Jahren schon Autos bauen die besser und sicherer fahren als Menschen und das auch ohne Vernetzung.

          • Volsor

            Hallo , hier ein Bericht der genau das bestätigt.
            ZDNet / Mobile
            Neue Technik verdoppelt Laufzeit von Smartphone-Akkus
            von Stefan Beiersmann am 18. August 2016, 08:12 Uhr

            Das von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) gegründete Start-up SolidEnergy Systems hat eine neue Technik für Lithium-Ionen-Akkus entwickelt, die die Laufzeit von Smartphone-Akkus verdoppeln soll. Wie MIT News mitteilt, wollen die Forscher ihre Lithium-Metall genannte Technik noch in diesem Jahr zur Marktreife führen. Erste Smartphones mit den neuartigen Akkus sollen allerdings erst 2017 in den Handel kommen.

            Wichtigster Unterschied zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, wie sie heute nicht nur in Smartphones, sondern auch in Tablets, Notebooks und Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen, ist das verwendete Anodenmaterial. Hier setzten die Forscher eine Lithium-Metall-Folie statt Grafit ein. Die Folie ist nicht nur deutlich dünner als das Grafit, sie kann auch mehr Ionen aufnehmen. Das erhöht die Energiedichte, was wiederum kleinere Akkus mit einer höheren Kapazität ermöglicht.

            Lithium-Metall-Akku (Bild: MIT News)„Mit der doppelten Energiedichte können wir halb so große Akkus herstellen, die aber immer noch dieselbe Laufzeit haben wie Lithium-Ionen-Akkus“, sagte Qichao Hu, CEO von SolidEnergy Systems, im Gespräch mit MIT News. „Oder wir können einen Akku mit derselben Größe eines Lithium-Ionen-Akkus herstellen, der doppelt so lange hält.“

            Die ersten Akkus aus der Produktion sind aber nicht für Smartphones, sondern für Drohnen gedacht. Sie sollen bereits im November erhältlich sein. Varianten für Smartphones und Wearables sollen Anfang 2017 folgen. Elektrische Fahrzeuge nimmt das Start-up ab 2018 ins Visier.

            Gegründet wurde SolidEnergy Systems bereits 2012. Seitdem erhielt das Unternehmen in zwei Finanzierungsrunden 16,5 Millionen Dollar. Die zweite Runde belief sich auf 12 Millionen Dollar, nachdem Hu im vergangenen Jahr in einem iPhone 6 einen Prototypen der neuen Akku-Technik präsentierte.

            Hu setzt aber nicht nur auf Consumer-Elektronik, sondern vor allem auf Elektrofahrzeuge. Die Lithium-Metall-Akkus würden es Autobauern wie Tesla erlauben, Fahrzeuge mit einer Reichweite von mehr als 600 Kilometern zu entwickeln. „Der Branchenstandard ist, dass Elektrofahrzeuge mit einer Akkuladung mindestens 320 Kilometer fahren können“, sagte Hu. „Wir können einen Akku anbieten, der halb so groß und halb so schwer ist und dieselbe Strecke erreicht. Oder wir haben dieselbe Größe und dasselbe Gewicht und es sind 640 Kilometer mit einer Ladung.“

          • Erna

            @Dr. F
            Die 3 angesprochenen aktuellen Beispiele zeigen doch eindeutig nachvollziehbar das Problem. Hätte man sich nicht auf den Autopiloten verlassen bzw. hätte es diesen gar nicht gegeben, hätte es diese Unfälle nicht gegeben.

            Wenn ich Ankündigungen höre, dass vollkommen autonome Fahrzeuge ohne Lenkrad und Pedale demnächst kommen sollen graust mir. Ich fahre aktuell im Jahr rund 40.000km, seit über 30 Jahren unfallfrei und mache mir mittlerweile öfters Gedanken, wie wohl ein Autopilot in manchen Situationen reagieren würde. Und immer öfter sage ich mir, dass kann nicht funktionieren.

  • Beat Bucher

    Solche Neuigkeiten sind für die Store Verkäufer nicht gerade sehr förderlich. Ich wollte eigentlich ein Model X bestellen… Warte aber ab bis bekannt ist wie das nun weiter geht. Möchte nicht jetzt ein Auto für gut 120k kaufen und 3 Monate später kommt das neue. Das hat mir auch ein Store Verkäufer bestätig, ab solchen Neuigkeiten geht im Verkauf fast nichts mehr, da alle zögern. Die Store Verkäufer bekommen diese Infos max. 2 Tage vor der Einführung.Meiner Meinung nach darf nach solchen Neuigkeiten nicht lange gewartet werden und muss Klarheit geschaffen werden sonst haben die ein weiteres Problem vom Absatz

    • habe das gleiche Problem, nur ich hatte meine Bestellung ca 4 Stunden vor der News auf Electrek gemacht. Ich werde nun wohl den Auslieferungstermin verzögern.

  • Pamela

    @Volsor. Super interessant ! Danke. Dann wollen wir mal hoffen, dass das zeitlich passt und eine Option für das Model 3 werden könnte. 🙂