Autopilot v8.0: Neues Update rückt den Radar in den Vordergrund

Am Wochenende hat Tesla-CEO Elon Musk alle Details zum kommenden Autopilot-Update v8.0 im offiziellen Tesla-Blog veröffentlicht. Wie es heißt, wird zukünftig der Radar-Sensor die entscheidenden Daten liefern, um zu Entscheiden, ob das Fahrzeug weiterfahren oder bremsen soll. Bisher wurde diese Entscheidung anhand der Kamera-Daten gefällt.

Das Update soll innerhalb der nächsten zwei Wochen over-the-air in allen Tesla-Fahrzeugen eingespielt werden. Tesla möchte neben „einem Dutzend kleinerer Veränderungen“ das Radar-Bild als zentrales Informationssystem nutzen. Sollte der Radar beispielsweise eine Vollbremsung für nötig halten, so kann er diese vollziehen, ohne dass die Kamera die Sichtung des Hindernisses bestätigen muss.

Tödlicher Unfall in den USA: Kamera erkannte Hindernis nicht

Anfang Mai dieses Jahres ereignete sich ein erster tödlicher Unfall in den USA, bei dem ein Model S mit eingeschaltetem Autopiloten gegen die weiße Flanke eines Sattelzugs gefahren ist, da es diese nicht vom hellen Himmel unterscheiden konnte. Das Radar soll den Sattelzug erkannt haben, durfte zu der Zeit die Entscheidung der Kamera jedoch nicht überstimmen.

Ein Problem des Radars ist jedoch die Höhenberechnung. Wenn ein Objekt in weiter Ferne liegt, kann das Radar unmöglich die Höhe des Objekts über der Fahrbahn bestimmen. Dieses Problem möchte Tesla jedoch mit Schwarmwissen lösen. Die Fahrzeuge sollen dabei der Tesla-Cloud GPS-Daten von Brücken, Schildern und weiteren stationären Objekten melden, die dann im System eingespeichert werden.

Obwohl auch öfter Tesla-Testfahrzeuge mit LiDAR-Systemen (Laserlicht) erblickt wurden, hält Musk dieses System für weniger gut geeignet, als den Radar (Funkwellen). Letzterer könne laut dem CEO auch durch Nebel, Dunst, Regen und Schnee sehen, was LiDAR eben nicht kann. Die Funkwellen können sogar unter und um einem vorausfahrenden Auto sehen und beispielsweise kommende Hindernisse erkennen.

Schwarmwissen wird noch jahrelang für Verbesserungen sorgen

Obwohl Elon Musk im anschließenden Conference Call zugeben musste, dass man durch die Hardware „nahezu am Limit“ des Machbaren sei, deutete er an, dass die Software noch deutlich verbessert werden könne. Die eingespeisten Daten durch Schwarmwissen dürften bei aktueller Hardware noch für „jahrelange Verbesserungen“ sorgen, hieß es.

Um die neuen Verbesserungen zu ermöglichen hat Tesla neue Treiber für den Radar vom Zulieferer Bosch erhalten, die es erlauben, mehr erfasste Daten auszuwerten. Außerdem musste der Autobauer die entsprechende Software programmieren, damit diese Daten ausgewertet und verarbeitet werden konnten.

Weitere Details zum kommenden Autopilot-Update v8.0 gibt es in diesen beiden Artikeln:

  • Erna

    Schön das hier diverse Informationen zum Update veröffentlicht werden aber man sollte doch bitte nicht den Autopilot mit dem unabhängigen Notbremsassistent vermischen.

    Tesla hat offensichtlich gelernt und macht jetzt einen Schritt zurück. Eigentlich erschreckend zu lesen, dass der Radarsensor den LKW erkannt hat und von der Kamera überstimmt wurde. Einige haben hier ja fälschlicherweise spekuliert, dass unter dem LKW durchgeschaut wurde. Unglaublich, dass so was überhaupt genehmigt wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Typ-Genehmigung mit „Kamera überstimmt Radarsensor“ tatsächlich gegeben wurde oder in der Zulassungsbehörde entscheiden die falschen Leute.

    Insofern erklären sich wohl auch die anderen Auffahrunfälle auf stehende Hindernisse. Somit lässt also nochmals feststellen, dass – neben dem Fahrer – nicht der Autopilot sondern der Notbremsassistent versagt hat!

    Um es mal vorsichtig zu formulieren mutet die Begründung von EM jetzt auf den Radarsensor (ausschließlich???) zu setzen etwas abenteuerlich an. Radar hat natürlich Vorteile, wird aber selbst bei 77GHz durch Feuchtigkeit erheblich gedämpft und war ja auch bisher mit der selben Empfindlichkeit bereits verbaut. Mit einer neue Software unter einem vorausfahrenden Auto zu sehen ist bei der Höhe und Reichweite des Sensors eher theoretischer Natur wenn man selbst bei Getränkedosen schon Probleme hat.

    • McGybrush

      Es gibt Autos ohne Notbremsfunktion und Autos mit Notbremsfunktionen. Sind Autos mit Notbremsfunktion per Gesetz dazu verpflichtet dann auch 100% zu funktionieren? Was macht sie schlechter wenn sie nur zu 99% richtige Entscheidungen treffen zu den Autos die gar keine Entscheidungen treffen? Du hast es wenigstens schon mal richtig erkannt das es nicht der Driving Assist ein Fehler gemacht hat sondern der Notbremsassistent.

      Also ein Notbremsassistent ist dazu da um in Notfall einzugreifen. Quasi dann der der Fahrer etwas übersehen hat was in seiner Aufgabe lag zu beherrschen. Der Fehler des Fahrzeugführers hat das System in zweiter Instanz überhaupt erst in eine Situation gebracht ebenfalls ein Fehlentscheidung zu treffen. Nach wie hat das System nicht aktiv einen Unfall verursacht. Denn ohne Notbremsfunktion wäre der Unfall genau so passiert. Was unterscheidet der Tesla der die Notbremsfunktion bisher mit der Kamera gesteuert hat mit dem Notbremsassistenten im VW Lupo oder BMW i3 der gar kein Radar verbaut hat und ebenfalls nur über die Kamera die Notbremsfunktion realisiert? Sollte man diese dann auch nicht zulassen bzw. nicht mit dem Assistenten verkaufen dürfen und deaktivieren? Was hat Tesla bisher schlechter gemacht als alle anderen wo auch weiterhin Unfälle passieren aber immerhin teilweise schon gerettet haben?

      Entscheidend ist das der Tesla von sich aus nicht AKTIV einen Unfall baut weil er irgendwo von selbst hinein lenkt. Das wäre eine Schlagzeile. Aber der Tesla hat das gemacht was ein Auto ohne Notbremsfunktion und Spurhalteassistent auch gemacht hätte. Er ist da rein gefahren weil der Fahrer nicht in der Lage war es zu verhindern. Auch sicherlich nicht das erste mal passiert. Menschliches versagen. passiert Mio. mal täglich.

      Ich bin übrigens auch skeptisch was den Autopiloten an geht. Aber ich hab nix dagegen wenn ein Auto bremst wenn er eine Situation erkennt. Aber er kann nicht schuld sein wenn er nicht bremst NUR WEIL ES VERBAUT IST aber dann mal nicht reagiert..

      • Erna

        „Schlechter gemacht“ hat Tesla eine Funktion einzubauen, dass ein eindeutiges Radarecho von einer unausgereiften Kamerasoftware überstimmt wurde. Auch Sie sollten sich fragen, ob Sie ebenfalls von „Durchschauen“ unter dem Anhänger hier spekuliert haben, was nunmehr sich eindeutig als falsch erwiesen hat. Wie war das Ganze eigentlich im Dunkeln gedacht, wo die Kamera nichts sieht. War der Notbremsassistent dort komplett außer Funktion?

    • raleG

      Das kritisierte Kamera basierte System ist Stand der Technik und wird von allen OEMs so verbaut und verwendet. Tesla geht jetzt einen Schritt weiter und kann dadurch seinen Vorsprung auch bei den Assistenzsystemen weiter ausbauen.

      • Threepwood

        Was Sie hier behaupten ist schlicht und einfach nicht wahr. Radar findet seit Jahren Anwendung etwa für die Abstandsregeltempomaten (MB E-Klasse z.B. schon seit 2009).
        Auch verlassen sich die Assistenzsysteme bei anderen OEM nicht nur auf eine einzige Kamera. Das Radar stärker einzubinden markiert keinen Vorsprung, sondern ein Nachziehen auf den aktuellen Stand der Technik, so weit mit der verbauten Hardware überhaupt möglich.

        „Nun wurde die neue S-Klasse im Hamburger Airbus-Werk vorgestellt, wir haben die Luxus-Limousine schon mal analysiert: Sechs Kameras, sechs Radarsensoren, zwölf Ultraschallgeber. Von der Elektronik her dürfte die S-Klasse schon jetzt der Airbus unter den Limousinen sein. Sie sollen Komfort und Sicherheit garantieren.“
        http://www.tz.de/auto/neuen-s-klasse-will-mercedes-benz-wieder-massstaebe-setzen-zr-2911237.html

        • haebie

          Eine neue S-Klasse kracht mit sehr hoher Geschwindigkeit in eine Stauende. Der Fahrer stirbt noch an der Unfallstelle. (http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/horror-unfall-im-grenz-stau-id12877826.html)

          Ausgerechnet der Technologieträger Nr. 1 aus Stuttgart mit seinen führenden Assistent Systemen. Wie dilettantisch ist das den von Mercedes dieses Fahrzeug überhaupt zu verkaufen und so das Menschenleben des Fahrers aber Drittpersonen zu gefährden! Unverständlich auch, dass die deutsche Behörde überhaupt die Zulassung für ein solches Produkt erteilt hat und solch fahrenden Zeitbomben nun auch noch in den tieferen Klassen genehmigt.

          Ach ja ich zitiere: Sechs Kameras, sechs Radarsensoren, zwölf Ultraschallgeber. Von der Elektronik her dürfte die S-Klasse schon jetzt der Airbus unter den Limousinen sein. Sie sollen Komfort und Sicherheit garantieren.“

          -> offenbar ist das nicht ganz gelungen und das Teil müsste Verboten werden um nicht noch mehr Leben zu gefährden!

    • Elvis

      Genau das wollte ich auch schreiben. Mein Notfallassistent hat auch mehrfach nicht funktioniert. Nur durch aufmerksames fahren konnte ich schlimmeres verhindern. Wie kann so was genehmigt werden???
      Daraufhin habe ich meine E-Klasse verkauft bzw. fast verkauft. Gestern erhielt ich die Nachricht, der Kaufinteressent will 20% Nachlass, weil die Stadt Düsseldorf verklagt wurde, Dieselfahrzeuge nicht mehr in die Stadt zu lassen. Jetzt ärgere ich mich doppelt …

      • Das wird das Problem mancher Diesel werden, wenn die Politik nicht wieder einmal vor der Masse einknickt…

        Der Käufer dürfte nur keine Chance haben, den Preis zu drücken. Das ist ja nichts, was Sie zu verantworten haben!

    • E.OFF

      Erna Sie sollten sich glaube ich nicht so viele Gedanken machen!
      Wenn eine Typengenehmigung erteilt wurde hat das seine gründe den es gibt ja die passenden Vorschriften dazu! Wenn Sie als nicht Tesla Fahrer etwas daran auszusetzen haben dann sind Sie hier sowieso falsch sondern sollen sich an die Behörde wenden!
      Grundlegend kann man sagen und das trifft auf alles zu, es gibt keine Technik die zu 100% funktioniert! von diesen Irrglauben sollten Sie und alle anderen die daran glauben sich einmal befreien! Denn wenn Technik immer einwandfrei funktionieren würde, dürfen solche Sachen wie z.b. gestern das ein VW Erdgas Fahrzeug beim tanken explodiert nicht passieren!
      http://rtlnext.rtl.de/cms/vw-touran-explodiert-aral-warnt-tankstellen-vor-verkauf-von-erdgas-4007342.html

  • Grünspanpolierer

    Wie schon einmal gepostet ist Tesla evtl. inzwischen aufgefallen, dass der Sensor eine umschaltbare Antenne hat und durch fallweise geschickten intermittierenden Betrieb eine höhere Objektauflösung erreicht werden kann?

    Dazu wr und ist aber kein ‚Treiber‘ erforderlich!!!

    Desweiteren zeigt es wie dilettantisch bei Tesla gearbeitet wird. Zuerst wird die Kamera den Notbremsung herangezogen, jetzt der Radar. Optimal wäre aber eine Fusion beider!

    Zum Thema Schwarmwissen: Mobileye bietet eine solche Datenbank herstellerübergreifend an. Da Tesla ja glaubt, alles besser zu können, sind sie Option natürlich nicht beigetreten!

    • raleG

      Naja, Tesla kann es halt wieder besser.
      Mobileye hat REM im Januar 2016 erst einmal angekündigt und beginnt mit den anderen OEMs die Forschungsphase, während Tesla schon fleißig Daten sammelt, auswertet und den Autopiloten seit 2015 permanent verbessert.
      Und wie will Mobileye an die Daten kommen? Bis die OEMs OTA-Update können dauert es noch Jahre.

    • Elvis

      Vor dem Autopilot 8.0 habe ich mittlerweile Angst. Was ist, wenn die Software bei Space-X verwechselt wurde und das Ding mich automatisch zum Mars fliegt, obwohl ich nur einen Schokoriegel kaufen wollte? Mensch, da gibt es doch gar keine Ladestation, oder?

  • bübchen

    Die Geschwindigkeit, mit welcher Tesla seine Produkte verbessert, erinnert in der Tat an den berühmten „Computer auf vier Rädern“. Jede Fahrt in meinem Model S ist ein Genuß.

  • Dr. F

    Gibt es hier im Forum jemanden der sich ein wenig mit der Materie auskennt und mir folgende Frage beantworten kann:
    Wie geht ein Radar mit Interferenzen von andern Radarsystemen um? Ich stelle mir vor wenn in ein paar Jahren jedes 2. Auto einen oder mehrerer Radars besitzt kann es sehr schwer werden die Reflektionen der eigenen Radarwellen von den Radarwellen anderer Fahrzeuge zu unterscheiden. Schon nur angenommen ich fahre hinter einem Auto her das einen nach hinten gerichteten Radar besitzt, wie geht mein Tesla damit um?

    • McGybrush

      Die Frage hab ich mir so auch schon gestellt. Ich könnte mir vorstellen das es „codierte“ Strahlen sind die quasi wie eine Handschrift eigene wiedererkennbare Wellen beinhaltet die sich von allen anderen Unterscheiden. Ist aber nur geraten. 100mal WLan, Bluetooth, Flugzeug in gemeinsamer Reichweite geht ja auch.

    • Stephan

      Jeder Radarimpuls besitzt eine eigene Signatur mit welcher die Reflexionen übereinstimmen müssen bevor die Laufzeitunterschiede und Richtung für die Positionsbestimmung eines Objektes ausgewertet werden.
      Was den Softwareentwicklern von Tesla hier, mit Hilfe des neuen Treibers von Bosch, gelungen ist, ist ein großer Schritt in Richtung Level 3 des autonomen Fahrens.

      • Grünspanpolierer

        Ich muss sie enttäuschen, das im automotive Bereich benutzte Radar hat i.d.R. keine individuelle Signatur!

        Und die Richtung (Azimuth) wird nicht aus Laufzeitunterschieden sondern aus Intensitätsunterschieden ermittelt!

        Nun würde ich gerne wissen, auf welcher Basis die Aussage ihres letzten Satz getroffen wurde?

      • Grünspanpolierer

        Radar im automotive Bereich hat keine Signatur!
        Die Richtung (Azimuth) wird nicht über Laufzeit- sondern Intensitätsunterschiede ermittelt!
        Der Bosch Radarsensor benötigt keinen Treiber!

        • E.OFF

          Ich denke das Tesla den Radar mit Radarsteuergerät vom Bosch verbaut hat und die Signalverarbeitung geschieht komplett im Radarsteuergerät und sendet die objekte über CAN Bus zur Weiterverarbeitung. Wenn hier von einen Treiber gesprochen wird ist das wohl eine neue verbesserte Firmware für das Radarsteuergerät!

          • Grünspanpolierer

            Imho lässt sich der Sensor nicht am CAN Bus updaten. Und glauben Sie, ein Update würde der Messelektronik Wunder entlocken?

            Imho bleibt nur der von mir erwähnte Schritt. Aber die dadurch verbesserte Auflösung (im Nahbereich) ist auch nur marginal.

            Herr Musk spricht aber bewusst von einem ‚Treiber‘. Dies soll wohl den Eindruck erwecken, Bosch hätte bisher ein ‚veraltetes‘ Produkt geliefert?

          • E.OFF

            @ GSP glauben Sie nicht an den Technischen Fortschritt?
            Wenn Tesla z.b. weiß wo Brücken stehen können sie die Radar Informationen ganz anders interpretieren damit solche auffahr Unfälle wie in der CH wo das Auto am linken Fahrbahnrand vor der Brücke stand, vielleicht nicht mehr passieren würden.
            Ich habe nicht davon gesprochen den Sensor ein Update zu verpassen sondern dem Radarsteuergerät der wiederum die Signale vom Sensor bekommt. Da wir nicht genau wissen was für Sachen genau verbaut sind, sind das eh alles Spekulationen.
            Grundsätzlich CAN Bus Devices mit einen neuen Firmware upzudaten ist stand der Technik habe ich selber schon gemacht! Im Automobil bereich habe ich da aber leider keine Erfahrung…

    • Da der Radar bei 77GHz arbeitet, das sind 77.000.000.000 Schwingungen pro Sekunde, gibt es sehr viele verfgbare Frequenzen. Damit sollte es sehr selten vorkommen, dass die gleiche Frequenz auftritt. Vermutlich kann man dann noch den Kanal wechseln, ähnlich wie bei WLAN, das 100 Kanäle hat und automatisch einen Freien sucht.

    • MXF

      Dank des neuen Treibers kann Tels nun Radar-Impulse aussenden, die eine eindeutige Signatur beinhalten, die auch bei jedem einzelnen Impuls verändert wird. Damit kann der Radar-Empfänger feststellen, ob es ein eigener Impuls war und von welchem Impuls das Echo stammt. Beeinflussungen von anderen Radarsystemen sind somit ausgeschlossen. Impulse, die auf Grund von Reflexionen eine lange aufzeit haben, könen ebenfalls eindeutig zugeordnet werden und erweitern somit das „Bild“ des Radarsensors auch um Hindernisse (wie dem vorausfahrendem Auto) herum. Man kann durch solche Hindernisse quasi „herumsehen“

    • Dr. F

      Vielen Dank für alle Antworten, sowas in diese Richtung hab ich mir auch gedacht, macht absolut Sinn.

      • Erna

        Ich habe mal bewusst abgewartet. Leider war bei den Antworten von Ungenauigkeiten bis „Blödsinn“ alles dabei. Da nahezu alle Hersteller 77GHz-Systeme verwenden und eine exakte Kodierung nicht existiert kommt es natürlich zu Interferenzen. Die Unterdrückung dieser Interferenzen kann man u. a. durch die Anzahl der Sensoren beeinflussen (wobei Tesla nur einen verwendet) und durch die Software korrigieren, was zu einer mehr oder minder großen Dämpfung und somit Auflösung führt. Mit dem jetzigen einen Sensor und 77GHz wird man beim Thema vollkommen autonomes Fahren nicht weiterkommen, weder bei Tesla noch bei anderen Herstellern. Vielmehr wird man die Anzahl erhöhen müssen und z. B. auf die bereits seit Jahren vorhandenen Sensoren mit z.B. 140GHz umsteigen müssen. Wobei die Frequenz derzeit noch gar nicht freigegeben ist.

        Wie leicht das Radar manipulierbar ist haben ja erst vor Kurzem Hacker an einem Tesla nachgewiesen, wobei da immerhin ein Aufwand von 90.000 Dollar notwendig war.

        • Haebie

          Wie erklärt sich somit der Unfall einer neuen Mercedes S-Klasse welche ungebremst und mit Todesfolgen für den Fahrer in ein Stauende geknallt ist. Dies trotz 6 Kameras und 12 Ultraschallgeber! Maße macht halt doch nicht Klasse! Jede HW ist übrigens nur so gut wie die Software. Da scheint bei Mercedes ja so einiges noch nicht zu funktionieren.

        • Grünspanpolierer

          Diese ‚Interferenzen‘, wie Sie es nennen, werden schon im Transceiver durch geschickte Signalmischung wirkungsvoll unterdrückt. Eine gegenseitige Beeinflussung ist daher relativ unwahrscheinlich. Desweiteren wird daran gearbeitet, die Fremdsignale auch aktiv auszuwerten.

          Mehrere räumlich getrennte Sensoren machen Sinn um z.B. mittels Triangulationsverfahren die Objektbestimmung zu verfeinern.

          140GHz ist absoluter Unsinn, da die Dämpfung bei hoher Luftfeuchte zu hoch ist!
          Ideal ist die Kombi 77/24GHz. Leider werden oft aus Kostengründen nur 77GHz Einheiten verbaut.

          Nicht zu vernachlässigen ist übrigens der Elektrosmog, der vor allem die Schwachen (Autos ohne metallbedampfte Scheiben, Radfahrer, Fussgänger) trifft! 🙁

          • Pamela

            Den letzten Punkt, den Sie ansprechen, finde ich sehr interessant.
            Da würde ich mir eine Diskussion von verschiedensten Seiten darüber wünschen.

  • Hans Ruppental

    Ich finde es sehr gut, versucht Tesla da eine Lösung zu finden, wo auch andere Notbrems-Assistenten bisher versagen.
    Beispielsweise in der Mercedes S-Klasse, wo ungebremst trotz Notbremsassistent ebenso ein Unfall mit Todesfolge passierte (http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/horror-unfall-im-grenz-stau-id12877826.html)

    Ich denke, entscheidend sind die Datenmengen, welche dem System zum Lernen zur Verfügung stehen.
    Schwarmwissen ist leider bei vielen noch sehr rudimentär vorhanden. So auch bei Mobileye, die noch zu wenig Systeme im Einsatz haben, um über valide Daten zu verfügen. Tesla kann man nicht als Datenlieferant zu Mobileye zählen, da die dort nicht beigetreten sind.
    Tesla ist mit seinen ca. 90.000 Autos mit Kameras da sicher deutlich weiter als Mobileye.

    Ich bin gespannt wie Tesla die generellen Probleme mit Radar-Erkennung lösen wird. Bekanntermassen sind für die Radarsysteme zum Beipiel Brücken mit schräg stehenden Pfleilern nicht von Betonwänden zu unterscheiden. Da hilft nur die Zusammenführung der Daten von Radar und Kamera. Auch bleibt abzuwarten, ob die Priorisierung auf dem Radar nicht zu häufigeren Fehlbremsungen führt.

  • Gregor66

    Ist schon mal irgendjemandem aufgefallen, dass die ersten Kommentare immer von unseren Trollen kommen ?

    Die sitzen ja echt vor dem PC und kriegen ’ne Meldung, wenn bei TM was neues reinkommt – dann „asken“ sie evtl. paar Minuten das Internet, um gleich was negatives erwidern zu können …

    Schon strange ….

    Ich wäre jetzt aber auch mal für Zensur – es geht hier um TESLA und nicht um Anti-TESLA Kommentare !

    • bkolmer

      Jawohl, wo kommen wir denn da hin wenn jeder seine Meinung äussern kann!
      Das ist ja schliesslich eine Tesla ToyBoy Site und da will man nichts kritisches lesen!
      *Ironie off*

    • McGybrush

      Ich würde es nicht als Zensur sondern als Hausverbot betrachten. Nur ist es hier kein begehbarer Ort. Wenn ich bei REWE drin laut wie Hampelmann rumtrolle würde es auch irgendwann Hausverbot geben. Dabei füge ich ja niemanden schaden zu sondern nerve einfach nur andere Leute. Ist nicht illegal. Aber dennoch ist es nicht erwünscht. Diskusionen ist ja das eine. Aber immer wieder mit der gleichen leier anfangen? Können doch ein Anti Tesla Blog aufmachen. Völlig Legal. Vielleicht haben sie ja dann sogar mehr Follower als hier.

  • Pamela

    Es ist aber auch immer wieder ein Heidenspaß vom Lebensretter Grüni hier zu lesen, das es sich bei Tesla motors um eine Sekte handelt und der CEO ein cracksüchtiger Lügner ist (hihi).
    Auch Erna ist so niedlich, wenn sie sich selber immer zu der Gilde der normaldenkenden Menschen rechnet, logisch dass der, der nicht ihrer Meinung ist, dann eben nicht normal ist. Aber das sind diese Sektentiere oder Jünger (nicht wahr Sascha), die mit ihrem dämlichkeitsverhangenem Blick den Elon anhimmeln und immer so beleidigt widersprechen und rumjammern oder dann keinen Spaß mehr am schreiben haben wie tesla-fan (miss you, oh Mist ich bin ja auch so eine !). Gott sei dank kommen immer wieder die Fans der Trolls aus der Versenkung und machen klar, was hier gewollt ist. Den Jüngern gegenüber braucht man sich übrigens nicht an die nette Kette halten. Wer nicht an die baldige Tesla-Pleite glaubt, merkt eh nichts mehr. *Ironie off ?“

    Noch eine Frage zur Sache. Mercedes beherrscht also schon das „hochautomatisierte“ Fahren, bei welchem Model (kenne mich da nicht so aus) ? Gibt es da schon eins , wo es hinten raus nicht stinkt ?

    Also ich finde, wenn Elvis zum nächsten Auftritt durch die Wüste Nevadas nach Las Vegas unterwegs ist, kann er seinen Autopiloten ruhig einschalten (Radar, Kamera egal). Im Kreisel am Arc de Triomphe würde ich darauf verzichtetn, nur mal so

    • Erna

      Wie immer leider nichts zum eigentlichen Thema, laut Definition trollen Sie hier permanent und wollen es offensichtlich nicht wahrhaben.

      Zum Thema „stinken“ sollte Ihnen doch bekannt sein, dass selbst optimistisch gerechnet weltweit 85% des Energieverbrauchs aus „Stinker“-Kraftwerken mit Wirkungsgraden unter 40% stammen mit zusätzlichen Übertragungs- und Ladeverlusten. Auch ein E-Auto und nicht nur der Tesla stinken halt nicht lokal hinten sondern global weltweit.

      • Elvis

        Zum Thema: ich warte immer noch auf eine Antwort zum Thema „stinken“ und E-Auto.
        Warum forciert die Bundesregierung die E-Mobilität?
        Warum hat Audi entsprechende Ziele bis 2020 ausgegeben?
        Warum dürfen ab 2025 in einem erdölexportierendem Land wie Norwegen keine Verbrenner zugelassen werden?
        Tesla ist doch nur ein Vorreiter, aber doch nicht die Ursache. Es ist doch albern, jede Weiterentwicklung (und natürlich auch Verbesserung, weil man gelernt hat) direkt zu verteufeln. Wenn alle Menschen schon immer so gedacht hätten, gäbe es heute Teslas Errungenschaften noch nicht mal (damit meine ich Strom!). Hat allerdings auch Charme.
        Wir hätten allerdings auch keine Medikamente, weil ja erst später feststeht, ob es Langzeitwirkungen gibt.
        Zu Wirkungsgraden bei E-Autos und Verbrennern habe ich auch schon was gesagt. Undzwar incl. Herstellung und Netzverlusten. Und da lasse ich noch die Probleme im Nahen Osten wegen Ölkriege und Flüchtlinge komplett außen vor.
        Wenn die deutschen Hersteller bessere Techniken entwickeln, bin ich der Erste, der wieder umsteigt, aber da kommt nur Arroganz …

      • E.OFF

        als erstes Erna sind die Diesel Fahrzeuge dran dafür wird die DuH schon in diesen Winter sorgen, und das hat sich die verbrenner Industrie siebst zuschreiben, ganz nach dem Motto wenn man genug schmiert dann schaut da auch keiner hin! Denen werde ich jetzt auch Geld spenden damit auch einmal die Interessenten der Bürger wahrgenommen werden !!! Und da Sie auch Bürger sind verstehe ich ihre Augmentation nicht!

        http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/diesel-fahrverbote-sind-unausweichlich.html
        Vielleicht sollte Mercedes für jeden Diesel kostenlos ein eAuto mit verleihen 😉

        Beim Thema Kohlekraftwerke wäre das auch ganz einfach wenn der Handel mit CO2 Zertifikaten richtig funktionieren würde wäre das ein oder andere Kohlekraftwerk auch nicht mehr rentabel! Dafür haben ja unsere Lobbyierten Politiker gesorgt das dies nicht so ist!

        Ja und Erna Jeden Tag werden die Erneuerbaren stärker das lässt sich halt nicht wegdiskutieren Sie tun ja so als brauchen wir erst 100% Erneuerbare um dann erst mit dem eAuto anzufangen! Sie Sprechen wie ein Lobbyist der verbrenner Industrie deren Arsch Langsamgang auf Grundeis geht wenn man die Ankündigungen in den letzten Wochen so ansieht nur weil sie einfach weiter ein totes Pferd reiten wollten.
        Jeder Hersteller will jetzt auf einmal in den nächsten Jahren Marktführer werden!
        1:0 für Tesla 🙂

        • Klaus

          Vielen Dank für dieses herrliche Statement.

    • Elvis

      @Pamela: da wollte ich immer mal hin und dann zu Baywatch 🙂

      Hab hier was gefunden, was hinten nicht stinkt, aber das wird Erna auch nicht gefallen …

      http://www.t-online.de/auto/alternative-antriebe/id_78992832/erdgas-nach-aral-wollen-auch-shell-esso-und-jet-verkauf-stoppen.html

    • Elvis

      Und ja, die beiden (?) Schnell- und Allesschreiber sind sozusagen ganz elektrisiert, wenn ein neuer Artikel raus kommt (muss ich die Ironie jetzt noch kennzeichnen??).

      Frage mich auch, wer Gasfahrzeuge zugelassen hat? Müssen alles Deppen sein …

    • Grünspanpolierer

      Bearbeitet von TK: Wenn Sie Wörter wie „Sektensuizid“ nutzen, werden Ihre Kommentare künftig nicht mehr freigeschaltet (wie kommt man überhaupt auf solche Neologismen à la BILD?). Bleiben Sie bei sachlicher Kritik, dann dürfen Sie weiterhin kommentieren.

      • Zensierte Politur

        Tödlicher ‚Autopilot‘ Unfall in China, der erst jetzt bekannt wurde, als Angehörige Tesla verklagten:
        https://electrek.co/2016/09/14/another-fatal-tesla-autopilot-crash-emerges-model-s-hits-a-streetsweeper-truck-caught-on-dashcam/

        • Sonntagskuchen

          Zuerst auch an dieser Stelle mein Beileid an die Familie des Verunglückten Fahrers.

          Leider ein unseriöser bzw. inkorrekter Kommentar:

          1) Es ist NICHT bekannt, ob der Autopilot eingeschaltet war. Tesla wollte kooperieren, aber die Familie des leider verstorbenen Fahrers lehnt das ab.

          2) Der Fahrer hat zu jeder Zeit das Auto zu kontrollieren. Haben Sie das VIdeo gesehen? Der Wagen fuhr ungebremst auf den Strassenreiniger auf. Der Fahrer hat sicherlich nicht auf den Verkehr geachtet. Oder er konnte nicht mehr auf den Verkehr achten, oder oder…. Reine Spekulation.

          • Grünspanpolierer

            Was ist an meinem Kommentar unseriös??

            So kerzengerade wie er fährt, ist davon auszugehen, dass der ‚Autopilot‘ eingeschaltet war. Ausserdem wer kommt auf die Idee ca. 5s nicht auf den Verkehr zu achten, wenn er sich nicht auf ein Assistenzsystem verlässt?

            Die Familie tut übrigens gut daran, die Auswertung der Unfalldaten einer unabhägigen Institution zu überlassen!

          • W. Müller

            @GSP: Unseriös ist Ihr Kommentar allemal weil er wieder nur auf Spekulationen beruhend dem Autopiloten die Schuld zuweist. Sie schreiben selbst „es ist davon auszugehen“. Reine Spekulation eben.

    • Threepwood

      Hochautomatisiert fährt bis jetzt kein Auto, dass beim Händler zu kaufen wäre, bestenfalls teilautomatisiert, d.h. der Fahrer muss die Technik ständig überwachen und jederzeit eingreifen können.

      “ (kenne mich da nicht so aus) ?“
      Jetzt schon. Nichts zu danken.

    • Grünspanpolierer

      @Pamela
      Ich sagte nie, er sei cracksüchtig! In seinen tweets sprach er von Crack Genuss beim Erstellen seines Masterplans.

      Dass er lügt ersehen sie selbst aus seinen tweets oder Aussagen: Z.B. $250/KWh powerpack, RADAR wie LIDAR benutzen, nur 1 ‚Autopilot‘ Toter, CO2 Ersparnis Flotte, etc., etc.

      • W. Müller

        @GSP
        Wenn man schon behauptet, irgendwer hätte den Crack „Genuss“ – wie absurd hier von Genuss zu schreiben – öffentlich zugegeben dann sollte man auch die komplette Quellenangabe machen. Sonst ist das haarscharf in meinen Augen an der Verleumdung.
        Jetzt kommen Sie aber bitte nicht mit dem Tweet wo er auf eine Frage, wie er das alles schafft, mit „large amounts of Crack“ antwortet.

      • Bertold E.

        Die Tesla Gegner schrecken wohl wirklich vor nichts mehr zurück.
        Sie haben tatsächlich die Dreistigkeit Herrn Musk Crack Missbrauch zu unterstellen aufgrund des von ihm öfter gebrachten running gags mit dem „I used huge/large amounts of crack“, wenn man ihn fragt wie er zu seinen Ideen kommt oder wie er das alles leisten kann. Eine solche verzerrte Wiedergabe ist für mich nur durch Böswilligkeit zu erklären.
        Dazu passt auch das hier:http://www.golem.de/news/elektroauto-tesla-verklagt-falschen-elon-musk-1609-123282.html

      • Pamela

        @Grünspanpolierer „Wer sich hinstellt und behauptet, er könne aus dem Stehgreif bessere Netzwechselrichter als die alteingessene Konkurrenz bauen, ist imho ein Lügner, Aufschneider, geistig verwirrt, unter Drogeneinfluss oder alles zusammen!“
        Die Crackpfeife bringen Sie immermal wieder an, um das Zerrbild um EM zu verscherfen.

        Ich habe sehr viel Achtung vor der Arbeit der Entwicklungsingenieure sowohl von Tesla als auch der anderen Hersteller (es sei denn sie „entwickeln“ Betrugssoftware, um uns alle zu verarschen). Man kann nichts neues entwickeln mit dem Geist der stets verneint.
        Für eine fundamentierte Kritik an der Technik, benötigt es Insiderwissen (das Ihnen z. Tl. zugeprochen wird, da ist dann wieder die Frage nach Ihrer Motivation). Vieles was z. Bsp. von Erna hier behauptet wird ist dilettantisch oder anmaßend (mit Unterhaltungswert).

        Ihnen als „Meister der Manipulation“ muss ich doch eigentlich nicht erklären, was ich mit meinem Kommentar bezweckt und erreicht habe:

        1. Ihre Reaktion war anscheinend so übermotiviert, dass TK Sie zensiert hat. STRIKE !
        2. Erna hat sich mal wieder als der/die geoutet, die er/sie nun mal ist: ein/e Verbrennerlobbyist/in.
        3. Die Festellung, dass Tesla E-Autos auf dem Markt hat, bei dem die Fahrassistenz im Sinne der Teilautomatisierung realisiert ist, Daimler eben nicht.

        Ich würde Sie sehr gerne Ernst nehmen oder positiv belustigt sein, wenn ich wüsste, dass Sie hier eben nicht tätig sind, um gezielt das Unternehmen Tesla zu deffarmieren
        und Sie Ihren Hass Elon Musk gegenüber in den Griff bekommen. Also noch mal mein gut gemeinter Rat: Arbeiten Sie an sich!

  • FVK

    Woher hat der GSP dieses wirklich technisch geballte Wissen über TESLA (keine Ironie). Ist er ein Insider? Muss er sich beruflich mit TESLA beschäftigen? Wird aus dem „herumtrollen“ bald ein Empfehlungsprogramm für eine deutsche Marke? Warum vergleicht er nicht mit anderen E-Autos wie Nissan-Leaf, VW-E-UP! oder E-Golf, BYD, NEVS, BMW i3, Citroen C-Zero, Mitsubishi i-MiEV oder andere?
    Hat er da auch genaues Wissen über Frequenzen, Teile-Namen, Chiparchitektur, Akkuaufbau, Antennenanzahl im Autopilot-System?
    *Ironie ein bisschen an: Rauchgewohnheiten von CEO´s? *Ironie aus

  • Erna

    Leider hat sich die Statistik von EM betreffs Sicherheit des Autopiloten dank versagenden Notbremsassistent um 50% verschlechtert. Erstaunlich erst 9 Monate später davon zu erfahren. Bild würde wohl fragen „Wieviel eigentlich noch?“.

    Fast 22 Minuten im chinesischen Fernsehen + Wiederholungen sind wohl „Werbung“ die niemand im Land mit über 22 Mio. Neuzulassungen 2016 haben möchte.

    • Hans Ruppental

      Weltweit haben wir:
      2500 Tote jeden Tag in PKW aller Marken.
      100 Tote jeden Tag durch Telefonieren und SMS während der Fahrt ganz ohne Autopilot.

      2 Unfälle mit Tesla, wo der Fahrer nicht die nötige Aufmerksamkeit auf die Strasse lenkt, sind jede Menge News wert?

      • Erna

        Offensichtlich auf dem weltweit größten Absatzmarkt für PKW schon. Wüsste nicht das der „Elchtest“ oder etwas vergleichbares es in den Nachrichten auch nur annährend auf 22 Minuten Berichterstattung gebracht hat.

        Nunmehr wird wohl auch klar, wieso „Autopilot“ in China sehr schnell Inder Werbung verschwunden ist. Wieso wird damit in Deutschland und den USA noch immer geworben?

        • Elvis

          Oh Erna, der Elchtest war wochen- und monatelang ein Riesenthema in allen Gazetten und im TV. Blogger gab es damals noch nicht. Aber woher soll man das wissen, wenn man da noch Teenie war??

          Mercedes hat sich damals bis auf die Knochen blamiert und alle Autos nachgerüstet! Frage mich, wer das damals zugelassen hat?

          Nur, da ging es um ein Modell einer Premiummarke.

          Hier geht es um Zukunftstechnologie, die vor ein paar Jahren noch keiner für möglich gehalten hat. Selbst Zetsche hat öffentlich bekundet, das autonome Fahren wird bald kommen … Aber wem erzähle ich das? 🙂

        • Erna

          Ich habe nochmal nachgedacht. Heute, am ersten Jahrestag des Dieselgates.

          Im Hauptmarkt der Dieselfahrzeuge wurde viel länger in Brennpunkten und Sondersendungen über einen klitzte-kleinen Software-Fehler berichtet als über diesen Unfall im Chinesischen Fernsehen.
          Das macht mich jetzt nachdenklich. Ich werde zukünftig nicht mehr so vorschnell und unüberlegt hier posten.

          Versprochen!

    • Elvis

      Hat da jemand mehr Erkenntnisse über den Unfall, als wir alle incl. Tesla? Die Diskussion über Notbremsassistenten hatten wir schon! Den muss man übrigens selbst aktivieren, genauso wie den Autopiloten. Übrigens kann man beides seperat aktivieren oder deaktivieren, für diejenigen, die sich mit dem Wagen nicht auskennen. Waren (beide) Systeme aktiviert, Erna????
      Aber erst mal einen raus hauen, Erna …

  • W. Müller

    Selbst mit den neuesten Testfahrzeugen von Mercedes werden keine Unfälle verhindert.
    Das folgende, tragische Ereignis zeigt dies leider nur zu deutlich:

    https://www.welt.de/vermischtes/article7331063/Toedliche-Erlkoenige-auf-Deutschlands-Autobahnen.html

    2 tödlidhe Unfälle mit Mercedes Fahrzeugen trotz neuester Technik wie Notbremsassistent nicht verhindert.
    Und bei den gleichen Ereignissen mit einem Tesla überschlagen sich die Medien/Kommentatoren.
    Woran das wohl liegen mag?

    • Erna

      Vielleicht deshalb, weil für Prototypen eben nicht die EU-Regeln gelten und diese Systeme nicht aktiv sein müssen. Selbst ein Neuwagen einer „Kleinserie“ braucht bis heute weder ESP noch Airbags oder Notbremsassistent.

      Wieso sollte man eigentlich für den „Autopilot“ von Tesla 3000 Euro ausgeben, wenn man das System von Mobileye für weniger als 1000 Euro incl. Einbau als Nachrüstsatz erhält. Schlechter kann dies offensichtlich auch nicht sein.

      • Häberli Stefan

        Noch einmal (http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/horror-unfall-im-grenz-stau-id12877826.html). Ist das ein Prototyp? Nein! Haben die zahlreichen Kameras und Raddarsensoren den Unfall verhindert? Nein! War die Sicht schlecht! Nein! Ist Mercedes schuld? Nein! -> Die Verantwortung trägt schlussendlich der Fahrer! Das gilbt auch bei Tesla

      • Elvis

        Ein gesondert geschulter Testfahrer von Mercedes, der für berufliche Testfahrten unterwegs war … was hat der dann getestet, wenn alle Systeme off waren ???
        Und auch beim Tesla MÜSSEN nicht ALLE Systeme aktiv sein. Kann man nämlich deaktivieren und verliert dadurch auch nicht die Zulassung!
        Vielleicht mal die Bedienungsanleitung runter laden und lesen, bevor man Unsinn schreibt!!

        • Erna

          Notbremsassistent deaktivieren, die Textstelle hätte ich doch dann bitte mal gelesen!

          • Elvis

            Tja Erna, guckst Du 🙂 Kann leider kein Foto hochladen. Kann man unter Fahrzeuge/Einstellungen/automatische Notbremsung deaktivieren machen! Mit entsprechender Warnung, die bestätigt werden muss.
            Leider sehr schlecht informiert, streng Dich mehr an! Hätte von Dir erwartet, dass Du das vorher scheckst, bevor Du Dich hier blamierst mit Nichtwissen!

          • W. Müller

            @Erna: dann leihen Sie sich mal einen Tesla aus und lesen das Handbuch oder studieren die Menüs im Display.

            Ich verrate Ihnen schon einmal auf welcher Seite des Handbuch Sie das finden, damit Sie mit dem Suchen nicht überfordert werden bei dem ausführlichen Handbuch:

            Auf Seite 102 des deutschen Handbuchs Version vom 04. Mai 2016 steht:

            „Die automatische Notbremsung ist immer aktiv, wenn Sie das Model S starten. Um sie für die aktuelle Fahrt zu deaktivieren, berühren Sie Fahrzeug > Einstellungen > Fahrerassistenz > Automatische Notbremsung > Deaktivieren..“

            Wir wäre es denn zur Abwechslung einmal, werte Frau Erna, wenn Sie sich gründlicher informieren als ständig Ihr Halbwissen oder wie im Fall der angeblich kaum vorhandenen 400V Anschlüsse in Deutschland Ihr Nicht-Wissen zur Beurteilung so komplexer Maschinen wie eines Tesla Model S benutzen würden?

          • Elvis

            @W.Müller:

            Wie? Erna kocht nicht selber und weiß noch nicht mal, dass alle Herde in Deutschland standardmäßig mit 400 V betrieben werden? Wie krass ist das denn? Und die erzählt uns jetzt, wo es lang gehen soll … UNFASSBAR

          • Juerg_U

            Jetzt ist sie weg…

  • Pamela

    Hallo TK, sind jetzt alle bisherigen Kommentare futsch ? Die wunderbaren und die schrecklichen ?

    • Teslamag.de (TK)

      Werden gerade exportiert, dauert ein wenig.

  • unimog_andi

    „Die Funkwellen können sogar unter und um einem vorausfahrenden Auto sehen und beispielsweise kommende Hindernisse erkennen.“
    „Impulse, die auf Grund von Reflexionen eine lange Laufzeit haben, können ebenfalls eindeutig zugeordnet werden und erweitern somit das „Bild“ des Radarsensors auch um Hindernisse (wie dem vorausfahrendem Auto) herum. Man kann durch solche Hindernisse quasi „herumsehen“

    Kann mir mal einer erklären, wie ich zufällige Impulse aufgrund von Reflexionen in einem sicherheitsrelevanten System sicher verarbeite? Das 2. vorausfahrende Fahrzeug ist mal da und mal nicht – wie soll das System denn entscheiden?