Kleintransporter auf Basis des kommenden Pick-up „könnte Sinn machen“, sagt Musk

Mittlerweile ist schon länger bekannt, dass Tesla einen Pick-up produzieren möchte. Das Fahrzeug dürfte laut aktuellem Zeitplan neben einem kompakteren SUV, basierend auf das Model 3, als nächstes gebaut werden. Für den europäischen Markt ist ein solcher Pick-up jedoch uninteressant, da solche Fahrzeuge in Europa einen eher schwachen Absatz haben. Ein Nutzer auf Twitter fragte Elon Musk deshalb, wieso man keinen Kleintransporter ähnlich dem Ford Transit herstellt.

Musk antwortete dem Nutzer, dass es Sinn machen könnte, einen solchen Transporter auf Basis des Pick-up herzustellen. Das heißt nicht, dass Tesla ein solches Fahrzeug nun bestätigt hat. Es dürfte jedoch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit spätestens jetzt in Betracht gezogen werden. Wenn das entsprechende Fahrgestell einmal existiert, dürfte der Rest kein unmögliches Unterfangen sein.

Der Fragesteller hatte zudem eine weitere Idee bezüglich eines solchen Kleintransporters und seiner Nutzung. Man könnte Ladeanschlüsse für Elektrowerkzeuge bauen, die dann während der Fahrt oder wenn das Fahrzeug parkt geladen werden könnten. Auf diese Idee ging Musk jedoch nicht ein.

Kleintransporter/Kastenwagen Ford Transit der aktuellen Generation (Bild © Ford)

Kleintransporter/Kastenwagen Ford Transit der aktuellen Generation (Bild © Ford)

  • Dr.M.

    Jetzt bringt erst mal die Gigafactory richtig ans Laufen und das Model 3 zum angekündigten Termin in ausreichender Zahl auf den Markt.
    Ich bin ja nun wirklich ein Freund von Zukunftsplänen, aber erst mal die heutigen Aufgaben lösen und dann weitersehen.

    • KingArtus

      Das sehe ich auch so..

      Es ist schön, wenn man Träume hat und sich Ziele Setzt, aber wenn es zu viele werden verliert man den Fokus auf die Wichtigen/Richtigen

      Wenn das Model 3 Fertig designet ist, können die Design Teams sich anderen widmen,
      Wenn das auto technisch fertig ist, können die Konstruktore an was anderem Arbeiten und wenn die Massenproduktion beginnt kann Elon weiter Präsentieren und träumen…

      Aber bitte Versaut es nicht auf dem letzten Metern.

    • Landmark

      Sehe ich nicht so, wenn Elon keine Pläne mehr machen würde und für die Zukunft planen, dann ist Tesla nicht Tesla wie es alle mögen.
      Klappern gehört zum Handwerk.

    • Dieselstinker

      Nein, das sehe ich anders,
      man kann doch nicht Schritt nach Schritt an einem Gesamtkonzept arbeiten bzw. erst dann weiterdenken, wenn ein Schritt fertig ist, sonst entsteht doch eine Lücke.
      Ja ich sehe auch dass es ganz wichtig ist im Kleintransporter oder auch Familenvan eine Lösung zu bieten.
      Gerade ein Handwerker, Lieferdienst ist täglich viele Kurzstrecken unterwegs, selten weiter als 100-200km am Tag.
      Nur dem nutzt ein MS MX und M3 rein gar nichts,
      Alternativen wären da so halbwegs Kango, Elvia und eventuell E6, aber eine Perfekte alternative sind die alle nicht, und sollte es gelegentlich einmal weiter sein, fehlt die Möglichkeit einer Schnellladung.
      Und mit dem Preis sollte ein auf M3 basierender Lieferwagen einerseits zu E6 konkurenzfährig sein, bzw. deutlich günstiger.
      Und wenn er mit 5 Sitzen erhältlich ist auch zu den besseren Vans auf Verbrennerbasis, wie zb.: einem Sharan.
      Dass man möglichst früh an solche Möglichkeiten denkt, halte ich für äußerst sinnvoll, können doch gleich die Fertigungsanlagen (M3) dafür ausgelegt werden.
      Auch das Design und die Planung, Prototypenbau dafür, wird nun kaum Produktions-Ressourcen dem M3 wegnehmen.
      Multitasking wird wohl in einem Unternehmen mit 1000den Mitarbeitern kein Problem darstellen.
      DS

    • McGybrush

      Tesla oder besser Elon Musk wäre in 100 Jahren noch nicht da wo er jetzt wäre wenn er alle nacheinander macht.

      Dann hätten wir grade mal das Model S auf dem Markt nach dem Roadster… Dann würden sie seit einem Jahr das Model X Planen was dann 2020 raus kommt und 2025 würde dann das M≡ raus kommen. Von 2025 – 2030 würden sie dann die Supercharger aufstellen. Ab 2035 wäre dann das erste Model ≡ auch für 35000$ vor Steuern zu bekommen weil jetzt erst nach 5 Jahren die Gigafactory fertig wäre. Die Heimspeicher, Solarcity, SpaceX würde es bis dahin dann gar nicht geben. Und Dieser Transporter wäre dann 2040 auf dem Markt während das Model S seit fast 25 Jahren unverändert auf dem Markt ist.

  • Sven

    Das M3 ist fertig designed. Das Musk in dem Video zur Eröffnungsfeier der Gigafactory gesagt.

    • Grünspanpolierer

      Dann sollte das rote model 3 Hohlkörpermodell, das vor derselbigen ausgestellt war, ja bald ein Innenleben erhalten? 😉

      • HansPeter

        Gibt doch bereits zwei mit Innenleben zu Präsentationszwecken. Das rote Modell als Design Showcase kann ja dann auch für alle Zeit leer bleiben 🙂

  • Marc

    Visionen …
    Wie wäre es denn mal mit kaufbaren Auos??

    Ich meine: Model S ist schön, durch die Heckklappe auch brauchbar, das Model X ist praktisch, wäre eigentlich genau das was ich suche, aber beide sind leider für normalverdiener wie es so schön heißt „Finanziell nicht darstellbar“

    Model3 ist zwar schon eher bezahlbar, aber durch die fehlende Heckklappe leider unbrauchbar. Ein M3 als verkleinertes MX hätte ich sofort vorbestellt…

    Muß ja nicht gerade ein Ford-Transit-Nachbau sein, aber sowas wie ein Opel-Zafira oder VW-Touran nur in elektrisch von Tesla.. DAS wärs..

    • Grünspanpolierer

      Opel Meriva elektrisch kommt nächstes Jahr (Ampera-e).

      • Marc

        Genau.. Ist zwar „nur“ ein Meriva und kein Zafira, aber das geht schon eher in eine brauchbare Richtung. Daß das M3 niemals ein Hatchback werden wird, hatte Elon irgendwann mal getwittert. Bleibt nur die Hoffnung aufs MY.

        Andererseits: Auch wenn es die ewig gestrigen gibt, die GM den Umgang mit dem EV-1 nie verziehen haben, ich denke, die haben nicht alle Pläne geshreddert, und die Erfahrungen werden durchaus noch irgendwo vorhanden sein. Also wenn irgend ein einer von den etablierten Herstellern brauchbare Elektrofahrzeuge bauen kann, dann GM.

    • „ELMO“

      @Marc:
      Das Model 3 bekommt auf alle Fälle eine größere Öffnung für den hinteren Kofferraum, als die Exemplare bei der Präsentation. Elon Musk: „We are working on enlarging the opening. Aperture will be big enough for almost anything.“

      http://teslamag.de/news/tesla-model-3-ladeoeffnung-des-kofferraums-soll-vergroessert-werden-7982

      Und ein MY als verkleinertes MX auf M3-Basis ist ja wohl auch schon abgemacht.

      • Marc

        .. Aber vom MY sieht und hört man nix…

        Die Flügeltüren in kleiner können die dann gerne zumindest optiopnal weglassen.. Überflüssiger Schickschnak, der nur kostet, und kaputt gehen kann. Und bitte nicht helle Leder Ausstattung sondern was strapazierfähiges in dunklem Stoff. Anhängerkupplung ist Pflicht. Aber bitte nicht zwangsweise noch ein Luftfederfahrwerk dazu. Auch Dinge, die zwar toll sind, aber im Fehlerfall maximale Kosten verursachen

        Also ein Auto daß nicht nur kaufbar sondern auch brauchbar ist, bitte