Model 3: Tesla hat mit maximal 135.000 Reservierungen gerechnet

Jon McNeill, Teslas Verantwortlicher für den weltweiten Absatz, sprach am 19. Mai auf der Belron Conference in Lissabon darüber, welche Erwartungen der Autobauer an das Mittelklassefahrzeug Model 3 hatte und mit welcher Anzahl an Reservierungen man gerechnet hat, bevor der offizielle Reservierungsbeginn gestartet ist.

Wie McNeill erklärte (via InsideEVs), haben Führungskräfte bei Tesla eine Umfrage durchgeführt, bei der sie angeben sollten, mit welcher Anzahl an Reservierungen sie rechneten. McNeill schätzte die Anzahl auf 135.000 Reservierungen und lag damit vor allen anderen Tesla-Führungskräften.

Wie man mittlerweile von offizieller Seite weiß, hat Tesla bereits 373.000 bestätigte Reservierungen, also fast dreimal so viel, wie die höchste zuvor geschätzte Anzahl. Tesla erklärte deshalb im letzten Quartalsbericht, dass man die Produktion deutlich erhöhen wird, um statt ab 2020 bereits ab 2018 insgesamt 500.000 Fahrzeuge pro Jahr zu produzieren.

  • Sukram

    Obacht! Es folgt unbotmäßiges:

    Vermutlich war das zu wenig, um eine KE entgegen den Ankündigungen zu begründen, und hat anschließend die Reservierungszahlung und voraussichtlichen Grundpreis entsprechend niedrig angesetzt.

    Apropos Ankündigungen- es gab ja doch eine, die übertroffen wurde:
    Model 3 sollte doch 20% kleiner als das Model S werden- ‚rausgekommen sind etwa -9% 😉
    Dafür wird dann wohl „leider“ der Grundpreis 30% höher ausfallen…

    • TK

      Wow, Sie haben die offiziellen Abmessungen des Model 3? Können Sie uns die bitte nennen, dann kann ich dazu als erstes einen Artikel veröffentlichen. Es würden sich viele darüber freuen.

  • alexander

    20% kleiner war auf volumen-masse-material bezogen, -9 % in jeder Dimension macht 25% weniger volumen…

  • McGybrush

    Mich Interessieren die Maße (Radstand und Breite des Fzg) die dann für den Akku möglich sind. Dann kann man schon mal anfangen mit dem Taschenrechner zu gucken was die grösste Batterie sein könnte wenn sie wie die des Model S aufgebaut ist.

    Das Model hat weitaus mehr als „nur“ die 373.000 Vorbestellungen. Ich hab Tesla schon vor 2 Jahren wahr genommen. Aber erst 2 Tage nach dem Model 3 Event hab ich das Video dazu erstmalig gesehen und es hat dann NUR 3-4 Tage gedauert bis ich nicht nur vom Model 3 sondern der Marke an sich begeistert war und so ziemlich alles wusste was es zu wissen geben sollte. Ich bin einer der das Tesla Model 3 auch kaufen will und sicher auch wird ohne vorbestellt zu haben. Dauert halt nur etwas länger. Aber da ist noch halt viel mehr Potenzial an Verkäufen als die bisherigen 373.000 Vorbestellungen. Ich würde mir auch gerne ein BMW oder Golf als reinen Stromer kaufen… wenn sie mit den Supercharger von Tesla kooperieren würden. Aber so kann es derzeit nur der Tesla werden.

  • Gian

    Auch bei 99 % weniger ist immer noch 100% mehr als die deutsche Abgas betrüger Bande

    • Paul k.

      Gian, ich bin kein Fan der deutschen Automobil Industrie und sehe es ähnlich wie du, allerdings haben wahrscheinlich nicht nur die deutschen betrogen.

  • e-fan

    Ist das die Breite über Spiegel?. Meine Auffahrt hat „nur“ 2185mm. Davon hängt alles ab.

    • Stephan

      Ist ebenfalls kein Problem. Das Fahrzeug kann dann mit eingeklappten Spiegeln via Smartphone ein- und ausgefahren werden

  • Pamela

    Juchu ! Als ich das Model 3 reservierte, war das mein Zugeständnis an die Umwelt, weil ich liebe große Autos und ich dachte das Model 3 wird wesentlich kleiner als das Model S.
    Mit dem waren wir jetzt 4 Tage unterwegs (gemietet): knaller, aber zu teuer. Mein Traumauto war der Janguar XF, aber dann die Entscheidung, demnächst keinen Stinker mehr zu fahren.
    Und das ist nun echt kein Drama, denn der Tesla hat wirklich Spaß gemacht. Das Aufladen bei langen Strecken nervt (wir hatten Schweden am Supercharger getroffen, mit denen wollte ich nicht tauschen, die kennen bestimmt alle Autohöfe auf ihrer Strecke), aber das ist kein Tesla-Problem sondern das der Batterie-Kapazitäten allgemein.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tesla von den angekündigten 35000 $ für die Basisversion abweichen wird, und für Extras muss man bei jedem Autobauer mehr zahlen.
    Mich wundert es, dass es Leute gibt, die schon so viel wissen und ahnen. Abwarten und dann meckern finde ich seriöser. Ich freue mich auf das Model 3 und hoffe es wird so groß wie möglich.

  • Albert Zweibein

    Ich finde die Autos von Tesla super. Elon Musk hat bewiesen wie es geht. Beim Model 3 und dem Preis könnte ich fast schwach werden. Leider kann ich mir nicht vorstellen das Tesla den Preis halten kann. 35000 Dollar sind ein Preis ohne Steuern. Dann steckt in dem Model 3 die selbe Technik wie in den anderen recht teuren Modellen. Teslas Kalkulation basiert auf das zukünftige günstiger werden der Baukomponenten, besonders des Akkupacks durch Massenproduktion, effektivere Nutzung der Ressourcen usw. Aber da könnte sich Tesla leicht verkalkuliert haben. Bei den E-Autos und den Akkuherstellern herrscht weltweit Goldgräberstimmung. Das wissen auch die großen Lithiumproduzenten, die nunmal DEN Rohstoff für Akkus produzieren. Die Preise haben sich in den letzten Jahren vervielfacht. Das kann Tesla nur noch ausgleichen, indem die Akkus aufgrund Fortschritt mehr Energiedichte bekommen und man dann eben um die 385 km Reichweite zu erreichen, kleinere und günstigere (da weniger) Akkus nehmen kann.
    Auch die eigene Akkufabrik, kann die nächsten Jahre nicht so effektiv arbeiten wie es die Platzhirsche momentan können. Ich denke der Preis wird 2017 nicht bei 35k Dollar = 31k Euro liegen, sondern hier in Dtl. incl Steuer, Extras, typisch deutsche Preisgestaltung (drüben 10000, hier 15000) bei ca 45-49k €. Das wäre immer noch Ok für das was so Alternativ angeboten wird. Aber ich denke der Großteil der „Reservierer“ oder pot. Käufern, wird sich dann abwenden. Aber mal sehen, vllt schafft Tesla es doch wieder mal alle zu verwundern und ich gönne es ihnen auch.

    • Max

      Schon klar, dass es nicht die besagten 31 tsd Euro der dt. Medien werden. Allerdings zu sagen, dass es Richtung 50k geht ist unbegründet und falsch, wo man doch diese hohe (höher als erwartete) Stückzahl beachten muss! Denke es geht Richtung 37k wenn man die USA-Europa Model S Preise sieht…

  • Gregor

    Nehmen wir mal an 40tsd Euro. Ich glaube schon das einige ihre Kaufentscheidung überdenken werden. Für mich wäre das die absolute Obergrenze, soviel Geld für ein Auto auszugeben. Ich freue mich riesig über die Probefahrt im Juni mit dem Model S in Berlin-Schönefeld.

  • Taschenrechner

    Einfache Abschätzung zur Preisgestaltung …
    35k $ == 35k € + MwSt. + 20% für Extras + Überführung == 52k €