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Aktuell: IG Metall verfehlt Mehrheit in Tesla-Betriebsrat – Weg jetzt frei für neue Produkte?

5. März 2026 | Kommentieren

tesla model-y neu lieferstart giga berlin

Bild: Tesla ((Model Y vor deutscher Fabrik)

Es dürfte eine der umkämpftesten Betriebsratswahlen und zugleich eine mit der größten öffentlichen Aufmerksamkeit gewesen sein: In der Elektroauto-Fabrik von Tesla im brandenburgischen Grünheide wurde die Arbeitnehmer-Vertretung neu gewählt, und für den Fall, dass die IG Metall eine Mehrheit darin erlangt, hatte CEO Elon Musk damit gedroht, Pläne für eine Expansion der Gigafactory nicht weiter zu verfolgen. Dazu wird es jetzt jedoch wohl nicht kommen, denn im Vergleich zur vorherigen Wahl hat die Gewerkschaft sogar Stimmen verloren.

Tesla-nahe Liste stärkste Kraft

Das wurde am Mittwochabend bekannt, nachdem die knapp 11.000 Beschäftigten der deutschen Tesla-Fabrik ab Montag ihre Stimmen abgeben konnten. Verschiedene Medien und der Werksleiter Andre Thierig veröffentlichten Informationen zum Ergebnis. Demnach kamen Vertreter der IG Metall auf 31,1 Prozent, also weniger als die 39,4 Prozent vor zwei Jahren. Die als Management-nah geltende Liste Giga United dagegen wurde mit 40,4 Prozent stärkste Kraft im neuen Tesla-Betriebsrat und soll weiterhin die Vorsitzende stellen.

In dem jetzt 37-köpfigen Gremium gehören nur noch 13 Mitglieder zur IG Metall, nachdem es zuvor 16 von 39 gewesen waren. Ihr Ziel, die Mehrheit im Betriebsrat der Gigafactory zu stellen, hat die Gewerkschaft also deutlich verfehlt. Im Vorfeld hatte es nicht nur die indirekte Drohung von CEO Musk gegeben, in die Tesla-Fabrik in Grünheide ansonsten nicht mehr zu investieren. IG Metall und die lokale Führung überzogen sich auch mit Vorwürfen, die im Februar in gegenseitigen Strafanzeigen gipfelten.

Chef deutscher Gigafactory erfreut

In einer Mitteilung räumte die Gewerkschaft ihre Niederlage ein und erklärte, als zweitstärkste Kraft ein „absolut respektables Ergebnis“ erzielt zu haben. Der Leiter des Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen wird mit der Aussage zitiert, dass die Wahl alles andere als fair gewesen sei. Im Vorfeld hatte die IG Metall bereits angekündigt, Tesla wegen systematischer Behinderung von Gewerkschaftsarbeit zu verklagen. Zusätzlich forderte ihre Erste Vorsitzende jetzt wirksamere Gesetze gegen solches „Union Busting“.

BREAKING! 🚨

IG Metall did not succeed in Giga Berlin‘s works council election earlier today. The union share was reduced from nearly 40% in 2024 to 31% in 2026!

This is a clear message by theGiga Berlin team towards an independent co-determination!

The list called Giga…

— André Thierig (@AndrThie) March 4, 2026

Thierig als der Chef der deutschen Gigafactory dagegen zeigte sich auf X erfreut über das Ergebnis. Es sei eine deutliche Botschaft, dass ihr Team eine unabhängige Mitbestimmung wolle. Kurz vor der Wahl hatte er noch schwere Vorwürfe gegen das Handelsblatt erhoben, das nach seiner Darstellung eine Kampagne gegen Tesla zusammen mit der IG Metall führte.

Tesla sucht Robotaxi-Ingenieur

Teil seines Wahlkampfs war auch ein Video-Interview mit CEO Musk, das den Beschäftigten vergangene Woche gezeigt und später auf X veröffentlicht wurde. Darin drohte er indirekt mit einem Stopp der Tesla-Investitionen in Grünheide, sagte dem deutschen Standort aber zugleich eine goldene Zukunft voraus, wenn er sich dem Einfluss „externer Organisationen“ entzieht. Teil davon könne Batterie-Produktion in hohem Volumen sein, und auch die neuen Tesla-Produkte Cybercab, Optimus und Semi könnten dann in Grünheide entstehen.

Mit dem Ergebnis im Sinne der Führung dürfte der Weg dafür frei sein – bis zur nächsten regulären Betriebsratswahl in Grünheide bleiben vier Jahre Zeit. Als Nächstes könnten Pläne für eine eigene Batterie-Produktion wieder aufgenommen werden, von der Thierig schon Ende 2025 gesprochen hatte. Außerdem erschien am Mittwoch kurz vor den ersten Informationen über den Ausgang der Wahl eine interessante Job-Anzeige: Tesla sucht einen Electrical Design Engineer für „autonome Robotaxi-Fahrzeuge“. Als Standort ist Berlin angegeben, womit die südöstlich der Hauptstadt gelegene Gigafactory gemeint sein könnte.

Passend dazu

  • tesla gigafactory berlin front banner Aktuell: Chef deutscher Tesla-Fabrik wirft Zeitung Kampagne und Falschinformation vor
  • tesla gigafactory berlin front banner Aktuell: Tesla könnte Cybercab laut Musk in Deutschland bauen – aber nur ohne IG Metall

Tags: Giga Berlin, Mitarbeiter, Tesla

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