Model 3: Serienfertigung soll diesen Freitag beginnen, erste Auslieferungen am 28. Juli

Elon Musk hatte am Freitag bereits angekündigt, dass er am Sonntag Neuigkeiten zum 3. Enthüllungs-Event des Tesla Model 3 veröffentlichen möchte. Nun hat der Tesla-CEO die Katze aus dem Sack gelassen und gab offiziell bekannt, dass alle behördlichen Anforderungen erfüllt sind und die Serienfertigung des Mittelklassefahrzeugs bereits diesen Freitag beginnen soll.

Laut Musk sei man sogar zwei Wochen vor dem eigentlichen Zeitplan, was jedoch nichts daran ändert, dass das letzte Enthüllungs-Event erst am Ende des Monats, am 28. Juli, stattfindet. Interessanterweise wird der Produktionsstart jedoch so langsam anlaufen, dass zunächst gerade einmal 30 Kunden ihre Fahrzeuge ausgehändigt bekommen. Im August und September sollen es dann 100 respektive über 1.500 Auslieferungen sein. 20.000 Model 3 pro Monat sollen immerhin ab Dezember erreicht werden.

So dürfte Tesla in diesem Jahr vermutlich 30.000 bis 40.000 Model 3 ausliefern. Insgesamt soll man jedoch über 400.000 Reservierungen haben, die nach und nach abgearbeitet werden müssen. Wer aktuell ein Model 3 vorbestellt, der kann mit einer Auslieferung voraussichtlich ab Mitte 2018 oder sogar später rechnen, heißt es auf der offiziellen Internetseite.

Zunächst wird Tesla die Fahrzeuge der eigenen Mitarbeiter – und die von SpaceX – aushändigen. Anschließend werden bereits existierende Kunden (Roadster, Model S, Model X) beliefert, bevor man dann weiter Richtung Osten geht und diejenigen Kunden bedient, die zu den ersten gehörten, die eine Reservierung getätigt haben.

Weitere Details dürften wir beim nächsten Enthüllungs-Event am 28. Juli erfahren, welches als Launch-Party dienen wird, bei dem die ersten Kunden ihre Fahrzeuge ausgehändigt bekommen. Anbei das letzte Launch-Event für das Tesla Model X:

  • Derk van Dorsten

    YESSSSSS !

  • Graf

    Einige Überraschungen könnt ich mir am Modell 3 noch vorstellen, der Bildschirm könnte Richtung Armlehne verstellbar sein, so könnte er in Liegeposition bedient werden,sofern dann autonomes Fahren möglich ist.

    • Nelkenduft / AHF

      Zwischen „feels like a spaceship“ und dem Innenraum des Prototypen ist auf jeden Fall noch ziemlich viel Luft.

      • Jules Verne

        Naja, weil ein Cockpit minimalistisch eingerichtet ist und zugegebenermaßen dadurch auch gewöhnungsbedürftig aussieht, ist es nicht mit einem billig anmutenden Innenraum gleichzusetzen. Dafür müssten die Materialien schon billig gewählt sein.
        Über den freistehenden Display will ich erst garnicht anfangen zu diskutieren, dass machen andere Hersteller mittlerweile auch so und wenn ich die ersten Versuche von Mercedes betrachte, dass sah in einigen Modellen wie ein draufgeschraubtes altes TomTom Navi aus.
        Anbei paar Beispiele von der A- bis zur G-Klasse:

        https://uploads.disquscdn.com/images/d9db90d2a87441c695261a4663b2c4b7160bf45d143ebfceee1022204bb15841.jpg

        https://uploads.disquscdn.com/images/06ba8383cc4b1bc4f654e0396ee3ee280755e1b92a68d86b1d692d7d60c38e11.jpg

        https://uploads.disquscdn.com/images/3b78be826840fde3cda3a9b9a56f16c0a5cdd8fbb467325201e1edd55aa4433b.jpg

        • Graf

          Der 15 Zoll Monitor ist erst mal ungewohnt, aber in einigen Jahren werden alle ähnliches nachbauen, denn beim autonomen Fahren ist der am besten.

          • Jules Verne

            Ich kann auch mit dem einen Display leben, schon in den 90er und auch später gab es ja z.B. einen zentralen Tacho bei Renault.

            Wenn ich aber für einen Aufpreis eine Anzeige im Sichtfeld bekommen könnte, würde ich es sofort ordern.

            Das Teilautonome bis Autonome fahren wird sich sicher auf Autobahnen und Landstraßen im Verlauf der nächsten 3-5 Jahren durchsetzen, aber für den komplexen Stadtverkehr wird das noch nicht reichen und noch mehr Zeit vergehen. Und da wird sicherlich der ein oder andere einen Tacho im Sichtfeld vermissen.

            Obwohl der Autopilot in der jetzigen Version schon beeindruckt und auf langen Autobahnfahrten sicherlich eine Erleichterung ist, muss man auch nüchtern betrachten, dass Basics wie Autobahn auf und Abfahrten, Autobahn wechsel oder ein vollkommen Autonomes überholen auf der Autobahn inclusive der Entscheidungsfindung noch einige Zeit benötigen.

            Ich glaube aber auch, dass Tesla mit seinen großen Datensätze dort immer vorn mit dabei sein wird, vorausgesetzt dass Tesla auch weiterhin fähige Mitarbeiter haben wird, die die Daten auch gut auswerten und umsetzen.

        • Sonntagskuchen

          Wenn ich die Bilder mit den zahlreichen Knöpfen etc. sehe, dann freue ich mich über Minimalismus. Ein aufgeräumtes Armaturenbrett mit einem zentralen Display. Da kann man sich schön dran gewöhnen . Weniger kann auch mehr sein.

        • Nelkenduft / AHF

          Ich stelle auch gar nicht in Abrede, dass so ein Cockpit manchen Leute gefällt.
          Aber wenn Elon Musk auf die Kritik an dem Innenraum-Design antwortet, dass man sich bei der finalen Version wie in einem Raumschiff fühlen wird, dann würde mich schon interessieren was er damit genau gemeint hat. Sollte das Cockpit (d.h. Bildschirm und Lenkrad) weitgehend so bleiben wie beim Prototypen, was ich persönlich ausschließe, dann hatte er definitiv etwas geplant was dem Rotstift zum Opfer fiel.

          • netsrac cjf

            Elon sollte sich ein Beispiel am Lucid Air nehmen !
            So sieht ein „feels like a spaceship“ Design aus !

          • Sonntagskuchen

            Lucid Air….

            no nie gehört. habe mir das mal angeschaut:https://lucidmotors.com/car

            schöne Homepage, aber das Auto sieht von innen jetzt nicht so krass innovativ aus…

          • Graf

            Prototypen machen immer viel her, dem wird es vielleicht so ergehen wie Fisker, die Fabrik die gebaut werden soll wurde gestoppt , der chinesische Investor will drei Elektrohersteller gleichzeitig auf den Markt bringen.

  • Marcel

    Komischerweise trotz guter Nachrichten minus 1,5% glaub da kündigt sich ne korrektur an…

    • Melone

      Da hat die Strategie mal wieder funktioniert, schlechte Nachrichten durch positive Ankündigungen zu überblenden. Das Kursminus liegt wohl daran, dass Tesla sein Absatzziel verfehlt hat. Zudem liegen die Auslieferungen deutlich unter der Produktion. Da scheint das Model 3 doch mittlerweile an der Nachfrage zu kratzen.

      • Pamela

        Hallo Melone,
        mit gut gespitztem Bleistift unterwegs ?

        Auslieferung von 47.100 Fahrzeugen für Januar bis Juni.
        Ziel war 47.000 bis 50.000.
        Beeinträchtigung durch eine Unterversorgung mit neuen Batterien (lt. Tesla),
        deshalb Fertigung ca. 40% unterhalb der Nachfrage.

        Das schmettert mich jetzt nicht nieder.
        Aber wir haben bestimmt eine ganz andere Präferenz für schlechte Nachrichten. 😉

        • Melone

          Muss in diesem Punkt etwas zurückrudern. Ich bin eben über einen interessanten Ausblick vom Februar gestolpert, der den momentanen ziemlich heftigen Kurssturz erklärt bzw. zumindest einordnet. Nach dem Launch des Model S und Model X ging es jeweils erstmal ziemlich bergab, bevor sich die Aktie dann langsam wieder erholte. Mit dem Model 3 scheint es auch so zu sein, auch wenn sich eine Korrektur natürlich nicht ausschließen lässt. Die Crashtest- und Auslieferungsgeschichte (Q2<Q1) scheinen die Entwicklung höchstens etwas zu befeuern. Wenn der Produktionsstart gut anläuft, kann man wohl gut nachkaufen.

          • Pamela

            Mit so einem krassen Kurssturz hätte ich zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nicht gerechnet.
            Der Gewinn, der sich in meiner kurzen Aktionärskarriere so schön aufgebaut hat, ist ja fast zur Hälfte wieder weg.
            Auf meinen Schmollmund hin meinte mein Mann nur „Was kümmerts Dich jetzt, Du wolltest doch eh 10 Jahre liegen lassen“ Stimmt.
            Das alles dauert seine Zeit.
            Unabhängig von meinen Gewinnaussichten, wünsche ich mir viel mehr, dass Tesla es schafft. Das wäre nur gerecht.

          • Melone

            Das ist das Risiko bei Tesla und der Grund, warum Viele inklusive mir lieber die Finger von der Aktie lassen. So schnell wie es noch oben geht, so schnell kann es auch wieder runter gehen. Auch wenn ich momentan noch gut im Plus wäre. ^^
            Ich wünsche noch viel Glück beim Anlegen! 🙂

          • Fritz!

            Für (risikofreudige) zukünftige Model 3 Käufer fände ich die Investition in die Aktie sinnvoll. Jetzt (wenn mans hat) 10.000,– Euro in Tesla-Aktien investieren und wenn das Model 3 dann in Europa gut verfügbar ist (so in 1,5 Jahren) dürften die Aktien dann so um die 20.000,– Euro wert sein, das eigene Model 3 also um 10.000,– billiger werden (oder mehr Ausstattung bekommen). Wenn das Model 3 floppt und die Aktie abstürzt, will man ja eh keins mehr kaufen, dann braucht man die 10.000,– für das Model 3 ja auch nicht mehr…
            😉

          • Melone

            Auch eine interessante Strategie. Da muss man aber sehr verrückt sein. ^^

  • Andreas Stenschke

    Also dann können die ersten Kunden wohl gar nicht konfigurieren :-). Ich habe bestellt und bin von Tag zu Tag enttäuschter, dass wohl schon im letzten Jahr die finale Version des M3 präsentiert wurde. Im Moment bin ich sicher, dass außer Marketing-Bla-bla gar nichts mehr am Fahrzeug entwickelt wurde… Von wegen Spaceship, größere Kofferraumluke, etc. Herr Musk ist angesichts des Preisdrucks wohl auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Ich kann nur hoffen, dass selbstständiges Einparken, adaptiver Tempomat und Erkennen der Geschwindigkeitsschilder zur Grundausstattung gehören. Schließlich gibt’s solche Dinge heute in jedem Ford Focus für weit unter 30.000 Euro… Ganz ehrlich: Ich bin enttäuscht und glaube nicht, dass da noch eine Überraschung kommt. – Und für mich ist eine Kritzel-App auf dem Touchscreen keine Überraschung sondern alberner Blödsinn.

    • W. Müller

      Willkommen mit Deinem 1. Beitrag als neues Forenmitglied.
      Für mich geht die Taktik von Elon Musk sehr gut auf. Besser, dass jetzt ein paar Enttäuschte wie Fu anspringen als dass diese beim fertigen Produkt enttäuscht werden. So bleiben auch mehr übrig für die übrigen, die das Model 3 gut finden.
      Und das sind nicht wenige.
      Außerdem warten wir doch mal ab, ob noch etwas kommt.

      • Andreas Stenschke

        Vollkommen richtig. Focus werde ich dennoch nie freiwillig fahren, aber ich überlege mir schon, wie sehr ich mein Leben von einem Produkt bestimmen lassen will, was mich von A nach B bringt, umwelttechnisch auch durchaus fragwürdige Seiten hat und zwangsläufig zu einem größeren Planungsaufwand beim Reisen führt. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, denn ich interessiere mich seit fünfzehn Jahren für Elektromobilität, die aber leider noch immer in den Kinderschuhen steckt und da hat auch Tesla noch keine wirklich schlüssige Lösung (Akkus). Aber zumindest wird jetzt mal ernsthaft in diesem Bereich entwickelt.

    • Thumay

      Dann sollten Sie besser zu einem Ford Focus greifen.
      Ist doch völlig legitim seine Erwartungen abzugleichen und im Realitätscheck zur Erkenntnis zu kommen, dass das Produkt nicht den eigenen Erwartungen entspricht.
      Allerdings gibt es da draußen aber auch Personen, die mit dem Produkt weit weniger Probleme haben und die Ihre Aussagen nicht teilen (zum Beispiel ich).

      • Andreas Stenschke

        Ich werde garantiert nicht zum Ford greifen, da ich keine Bahncard für die Rückfahrt habe ;-). Aber dennoch bin ich etwas überrscht, dass Herr Musk es diesmal nicht geschafft hat mich zu überraschen. Man muss ohnehin schon viel Leid in Kauf nehmen, wenn man in Deutschland mit dem Elektroauto wirklich mobil sein will :-). Ich war auch immer sehr angetan von dem, was Tesla alles geschafft hat, aber man sollte manche Dinge schon kritisch hinterfragen.

        • raleG

          Tesla macht alles richtig. Diejenigen die ein Model S für 35.000 $ erwartet haben sind enttäuscht – gut so, die sollen auch weiterhin ein Model S kaufen.
          Das Model 3 bietet alles was mir wichtig ist. Innen- und Aussendesign sind klasse, Antrieb und SC-Netz sowieso.

          • Andreas Stenschke

            Da haben Sie natürlich vollkommen Recht. Ich habe auch kein Model S erwartet. Ehrlich gesagt erwarte ich aber auch keinen Preis unter 40.000 Euro und das ist dann schon eine ganze Stange Geld. Einen anderen Neuwagen mit Verbrenner würde ich mir im Traum nicht für diesen Preis kaufen, weil ich keine Lust auf die immer gleiche Technik mal mit kantiger Karosse, mal mit runder Karosse habe. Im Moment würde ich mir abseits des Model 3 gar kein neues Auto mehr kaufen.

          • diqusor

            Ja klar liegt der bei über 40.000 €. Zum Basispreis von 35.000 € kommen in D noch 19% MwSt obendrauf. Dann sind wir bei 41.650 €. Das Model 3 wird kein günstiges Auto, aber es wird der Elektromobilität im Straßenverkehr endgültig zum Durchbruch verhelfen. Mal schauen, wieviele Leute am Ende aufgrund des Preises noch abspringen werden. Wir werden sehen…

          • Pamela

            Hallo diqusor,
            bei jetzigem Kurs lägen wir bei ca. 31.000 € + Zoll + Transport + MwSt.
            Aber Dollar und Euro machen ja auch immer was sie wollen !
            Meine nur, könnte je nach Kaufdatum durchaus unter 40K bleiben.
            Ich möchte eh das große Akku + Allrad (Oje).

            Ich glaube, dass es genügend Nachrücker geben wird, wenn welche abspringen, sobald man die ersten auf den Straßen hat oder wenn die Lieferzeiten nicht mehr so lang sind (es gibt Leute, die würde das bekloppt machen, soo lange zu warten).

          • diqusor

            Ja das ist richtig! Wenn wir uns aber andere US-Firmen anschauen, stellen wir schnell fest, dass die Dollarpreise oft direkt als Euro-Preise übernommen werden (ohne den Wechselkurs zu berücksichtigen). Wir werden sehen wie Elon Musk das letztendlich handhaben wird 🙂

        • Nelkenduft / AHF

          Wer sagt denn, dass wir am 28.7. nicht überrascht werden?
          Das Model X hatte vor der finalen Vorstellung auch stets so ein scheußliches, freistehendes Display.

          • Fritz!

            Fuhren vom Model X auch über 50 Vorserienmodelle mit dem „falschen Display“ herum? Nein? Also, es wird so kommen wie in den Vorserienautos. Einzig beim Lenkrad denke ich an eine Änderung…

          • diqusor

            Ja, die Vorserienmodelle des Model 3, die momentan auf den Straßen zu sehen sind, werden wohl zu 95 % dem endgültigen Design entsprechen. Das Lenkrad und die Türgriffe werden sich wohl in der „Kundenversion“ unterscheiden.

          • Nelkenduft / AHF

            Ich hab keine Ahnung wie viele Model X Vorserienmodelle gebaut wurden, aber das komische freistehende Display war definitiv auf allen Fotos drauf, bis dann das finale Model X vorgestellt wurde.
            Daher und vor allem weil Elon Musk nicht unter Geschmacksverirrung leidet, kann ich das optisch lachhaft „integrierte“ Display im Model 3 beim besten Willen nicht als final ansehen. Aber interessant, dass es tatsächlich ein paar wenige Leute gibt die selbst mit sowas als einzigem Anzeigegerät rumfahren würden.

        • McGybrush

          Egal was der Tesla alles nicht können wird. Aber mit 300Meilen elektrischer Reichweite wird er mehr können als alle anderen. Und da werden viele, sehr sehr viele Leute einen Kompromiss eingehen nur um so ein Auto fahren zu können, trotz all dem was er dann nicht hat und nicht kann. Denn ein Auto mit Displays und Spaceship Design gibt es sicherlich schon woanders. Wenn man es denn so haben will. Wenn nicht muss man halt noch ein paar Jahre warten bis die Konkurrenz genau so ein Auto haben wird wie man heute von Tesla erhofft.

    • FMH

      Klar ist das wie im SpaceShip!
      Schau Dir nurmal den Enthüllungsevent der bemannten Dragonkapsel von SpaceX an.
      Da hängen drei so Bildschrime horizontal vor den Astronauten und nur ein paar Notfallknöpfe.
      Gang genauso wie im Model 3…
      Wir hätten es alle immer schon wissen können!

      Die ganzen Softwarefunktionen muss man vermutlich dazukaufen.
      Ich erwarte für 35 TEUR nur das nackte Auto!

    • Fritz!

      Am Kofferraum, bzw. der Kofferraumklappe wurde in der Tat einiges geändert. Sie ist zur Scheibe hin größer geworden, so daß das Loch dementsprechend auch größer geworden ist. Auch ist der Winkel hinten ein anderer, so daß mehr Volumen entsteht. Mehr war bei feststehender Heckscheibe nicht drin und die konnte nicht in die Klappe integriert werden, da sonst die Kopffreiheit hinten nicht mehr für einen Erwachsenen gereicht hätte.

      Ich hätte auch gerne eine große Klappe, aber denke, mit der werde ich mich gut arangieren können, zumal ja vorne noch ein Kofferraum ist und die Sitzlehnen umklappbar sein sollen, ein Fahrrad also ohne Probleme hinten reinpaßt.

  • Sonntagskuchen

    Ich freue mich sehr über diese News. Das bedeutet, dass Tesla auch liefern kann und das ist wesentlich für die Zukunft dieser Firma.

    Ich bin sehr gespannt auf das Event Ende Juli.

    Für mich ist es selbstverständlich , dass das Model 3 zum jetzigen Zeitpunkt im Vergleich zu einem ähnlich ausgestatteten Verbrenner einen höheren Preis aufweisen wird. Dafür ist es eben KEIN Verbrenner und jeder Euro, den ich mehr zahle ist eine Investition in die Zukunft, die ich gerne tätige. Wie eine Art Spende für den guten Zweck.
    In 10 Jahren werden die E Autos dann auch preiswerter sein.

    • Jules Verne

      Ich glaub noch nichtmal, dass das Model 3 ausstattungsbereinigt teurer wird als ein vergleichbarer Verbrenner.

      Nimm ein Audi A4 oder eine C-Klasse, schmeiß eine Automatik und ein Motor (nicht Basis Motor mit 120 PS) der vergleichbare Leistungswerte hat und schon ist man locker im Bereich zwischen 35000-40000 €

      • PV-Berlin

        Listenpreis, der Ladenpreis cash ist schon deutlich günstiger. Aber einige Dinge gibt es ja nicht mal in der S-Klasse. Zum Beispiel ein gescheites ‚Getriebe‘ und eine gescheite Klimaanlage (Stand)

        • Jules Verne

          Nun ja, die Händler leben auch von den Margen und wenn es nicht gerade eine sonderaktion gibt, beläuft sich in dieser Preiregion der hart erkämpfte Rabat des Kunden ca. auf der gleichen Höhe wie die Elektroautoprämie.

          Falls das Model 3 in Deutschland gut ankommt, wird es später lustig zu lesen sein, wie die Politiker und Zeitungen den späten Erfolg der Prämie loben werden.

          „Aber einige Dinge gibt es ja nicht mal in der S-Klasse. Zum Beispiel ein gescheites ‚Getriebe‘ und eine gescheite Klimaanlage (Stand)“ Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ab der Mittelklasse haben alle Fahrzeuge eine Klimaautonatik standardmäßig die das macht, was sie machen soll, die Temperatur zu regeln. Bin letzten einen GLC mit 9 Gang Automatik gefahren, da hat nichts geruckelt alles hat vernünftig geschaltet und gewaltet ebenso das 8 Gang ZF Getriebe.

          Tesla finde ich super, dadurch ist aber nicht alles bei den etablierten Herstellern gleich sofort schlecht zu stellen.

          • Slowrider1

            Ich denke er meint eine Klimaanlage die im Stand die Temperatur konstant hält (ohne eingeschalteten Motor oder Fahrer drin).

      • Heinz Wagner

        Aber bedenke doch, beim Audi hast Du dann „Vorsprung durch Technik“ und ein Mercedes-Benz ist doch was ganz besonderes

  • PV-Berlin

    Bitte mal die Übersetzung auch versuchen zu verstehen. Die Auslieferungen an Kunden erfolgt sehr langsam. Das sagt erstmal nix über die Stückzahlen aus, die vom Band laufen werden. Tesla benötigt bestimmt mehr als 2.000 EH, um einigermaßen die Shops etc. zu bestücken. Dazu kommen diverse Fahrzeuge, die das Unternehmen selbst nutzen wird. Daher ist es gut nachvollziehbar, dass die Zahl der EH, die dann an Endkunden geht, sehr langsam startet. Die Nachkontrollen (Qualitätsprüfung) ist wohl auch bei Tesla in der Phase das Nadelöhr.

    Mir ist damals gleich der Außenspiegel fast abgefallen , als ich einmal ein MB bekommen habe, der wohl in der ersten oder zweiten Woche gefertigt wurde.

    • Nelkenduft / AHF

      Warum sollte man Shops mit dem für mindestens 2 Jahre ausverkauften Model 3 bestücken, wenn selbst das Model X noch nicht überall steht? Und warum sollte das Unternehmen größere Stückzahlen selbst nutzen, wenn die Kunden darauf warten? Macht für mich keinen Sinn.
      Trotzdem sagen die 30 am Vorstellungstag übergebenen Fahrzeuge natürlich nichts darüber aus wie viele in dem Monat tatsächlich vom Band laufen.

      • McGybrush

        Warum nicht. Wenn man das Weltweit betrachtet und das Model 3 auch als Flottenfahrzeug in Firmen einplanen möchte dann wäre es doch gut wenn man Ihn schon jetzt Probefahren und verkaufen könnte. Nehmen wir mal an es sind 400.000 Vorbestellungen. Dann läuft der Plan wie bisher. Gigafactory 3, 4, 5,.. wird in Zeit X mit Geld X gebaut. Sollte man durch Weltweite Probefahrten aber weitere 400.000 Bestellungen bekommen die so nie vorhersehbar waren dann bin ich mir Sicher das die Investoren zusammen mit Tesla die Termine und Finanziellen Möglichkeiten nochmal anpassen und die Taktung, wann expandiert wird, etwas beschleunigt weil man sich der Nachfrage schneller anpassen will. Vielleicht war ja so viel Bestellung nie vorher gesehen in der Ursprünglichen Planung. Oder die Leute springen nach einer Probefahrt tatsächlich ab und man muss die Produktion runter fahren oder die „Kritik“ umsetzen die von den nicht Käufern bemängelt wurden (Display, Anhänger, Verarbeitung, AC Lader etc…)

        Selbst Opel stellt die einzigen Autos die sie überhaupt haben in die Autohäuser ohne zu verkaufen.

      • Longcheck

        Sinn? Doch – ich werde definitiv nicht ohne Probefahrt final ordern und denke, damit befinde ich mich in guter Gesellschaft…

        • Fritz!

          Dem kann ich mich nur anschliesen. Auch wenn ich nicht glaube, daß die Probefahrt mich zu einer Abbestellung verleiten läßt, könnte es ja ein Detail sein, was mich derartig stört, daß es nun mal nicht geht. Daher rechne ich auch recht früh (2. Quartal 2018) mit Model 3 Vorführwagen in Deutschland.

    • Melone

      Qualitätsmäßig wird es auf jeden Fall spannend und ich denke, dass in dieser Hinsicht auch tatsächlich am Anfang nur wenig produziert wird, um weitere Tests zu fahren. Was ich mich bei den Stores schon seit einer Weile frage: Zum Teil sind die so klein, dass es da jetzt schon nicht allzu geräumig drin ist. Wie sollen da eigentlich noch neue Modelle unterkommen? Gewöhnliche Autohäuser haben ja schnell mal ein Dutzend verschiedene Modelle rumstehen…

  • PV-Berlin

    Kein „Hoffnung“ , der Bildschirm ist ein andere in der ‚Endfassung‘ E.M. leidet ja nicht an Augenkrebs oder ähnlichem.

    Aber das muss man ihm schon lassen, wie er den Knall vorbereitet hat, ist echt Spitze. Da ist er glas klar auf dem Niveau eines S.J.

    • netsrac cjf

      Elon Musk macht das was Elon Musk gut findet .
      Elon Musk war der Meinung das beim Model S Kunden keinen Wert auf Türtaschen legen würden,weil er diese selbst auch nicht gut findet !
      Elon Musk ist ebenfalls der Meinung das niemand eine Tachoeinheit beim Model 3 vermissen wird,weil auch er keinen vermisst.
      Wenn er also das nicht integrierte Display toll findet,ist es ihm völlig egal ob es auch dem Kunden gefällt !
      Ich bin gespannt wie er sich aus der „feels like a spaceship“ Nummer rausredet !

      • Sonntagskuchen

        DIese „feels like a spaceship“ Nummer geht mir auf den Keks. Natürlich kann keiner eine Raumschiff-Nummer erwarten. Was soll das denn sein? Holodeck an Bord? Warp Antrieb? Schutzschilde gegen Raketenangriff?

        Da hat Herr Musk sich wahrscheinlich zu einer emotionalen Äußerung hinreissen lassen, die kein Korrelat im Auto hat. So what?

        Deswegen ist doch nicht das ganze Auto schrott… Ausserdem mag es noch die eine oder andere Überraschung geben.

        • Nelkenduft / AHF

          Lass das Raumschiff mal bei Seite, aber er hat mit dem Tweet eindeutig bestätigt, dass sich im Innenraum noch etwas gravierend ändern wird und sei es nur ein völlig anderes Lenkrad als bisher verbaut.
          Es kann also gar nicht sein, dass das Model 3 so ähnlich kommt wie die bisherigen Prototypen, emotionale Äußerung hin oder her.

          • McGybrush

            Pototypen nicht mit Conceptstudien verwechseln. Sollte das Lenkrad grundlegend anders werden müssen alle Crashtest neu gemacht sein bzw schon mit diesem geänderten. Dann wiederum glaub ich nicht das andere Lenkräder einbaut mit denen sie Reale Test machen.

            Geht nach 1 Jahr der Lederbezug vom Lenkrad ab oder quillt auf, verrutscht, färbt ab, Hupe klemmt, Bedienung wackelt,… was auch immer… brüllen die ersten ja auch gleich… „Ham di dat nich getestet? Die sind doch schon 1 Jahr damit rum gefahren. Ja haben sie. Deswegen ist das auch das Finale Lenkrad.

          • Nelkenduft / AHF

            Wer sagt denn bitte, dass mit dem gezeigten Prototypen die Tests für die Zulassung durchgeführt wurden?

          • efe

            Nun, in den Release Candidates sind ja bereits andere Lenkräder drin als im Alpha. Gross was ändern wird sich wohl auch am Interieur nicht mehr.

        • Melone

          EM ist ja dafür bekannt, klangvolle Namen für an sich oft recht banale Dinge zu finden. Das Signal ein bisschen sein Marketingstil (Apple kann so was auch gut). Man sollte sie einfach nicht zu wörtlich nehmen.

  • netsrac cjf

    Ich stelle mir gerade vor das jemand das Auto nachts sieht und sich denkt da hat jemand sein IPad im Auto vergessen,es versucht zu stehlen und das Display dabei zerstört .
    Das Auto ist damit auf einen Schlag unbrauchbar bzw verliert die Zulassung da es keinen Tacho mehr gibt !
    Ich glaube nicht das dieses Cockpit-Konzep zukünftigt als Vorbild für andere Autobauer dienen wird!

    • Sonntagskuchen

      Na ja. Diebe sind nicht ganz so dämlich. Das wird sich bald rumsprechen, dass das Rausrupfen von vermeintlichen IPads beim Model 3 keinen Sinn macht.

      Da mache ich mir keine grossen Sorgen.

    • Pamela

      Nun ja, vielleicht hilft dagegen eine versteckte Kamera innen und für Siri freien Zugang zur Gesichtserkennung.
      Siri: „Hände weg, bitte ! Sonst gibt es nicht nur ein paar auf die Finger, Horst Schmitt !“

    • Jörg

      … ich stelle mir gerade vor, dass jemand das auto nachts sieht und sich denkt:
      – da hat jemand seine felgen am auto gelassen …
      – da hat jemand sein lenkrad im auto gelassen …
      – da hat jemand den fahrersitz im auto gelassen …
      und versucht es zu stehlen und zerstört dabei …
      das auto ist damit auf einen schlag ..

      ich hör mal hier auf 😉

      • netsrac cjf

        Na ja,aber eine Felge kann ich schnell mal ersetzten wenn nicht gleich alle 4 geklaut worden sind .
        Aber selbst wen es alle 4 waren,kann ich 4 neue Räder anbringen um damit wieder zu fahren.
        Ein Sitz weniger hindert ebenfalls nicht am Fahren.
        Beim Lenkrad wird es schon schwieriger,aber Tatsache ist nun mal das man kein Auto ohne Tacho fahren darf !

        • Nelkenduft / AHF

          Du setzt damit aber voraus, dass es nur einen Tacho auf dem Bildschirm in der Mitte gibt und das bezweifle ich doch stark. Hoffentlich wissen wir in vier Wochen mehr.

        • Pamela

          Du machst Dir zu viele Gedanken.
          Wird das Display geklaut, rufst Du die Tesla Ranger, die bringen ein neues mit, schließen das an, checken noch mal und dann kannst Du weiterfahren. Während der Wartezeit kann die Polizei ja noch nach Fingerabdrücken suchen ….

          • netsrac cjf

            Ich denke so einfach ist das nicht wenn die Elektronik dabei beschädigt wurde !

          • Pamela

            Ich hätte ja gesagt, ein paar Stecker haben die Ranger immer dabei.
            Aber na klar, die Diebe sacken noch den Kabelbaum mit ein ! 🙂
            Ob Dräxlmaier auch einen mobilen Service hat ? Hm…
            Also sollte ich besser stornieren ?

    • diqusor

      Das macht ja eigentlich keinen Unterschied zu den jetzigen Autos. Bisher wurden die Autoradios und Navis gestohlen, um diese dann gebraucht zu verkaufen. Beim Model 3 ist das ja nichts anderes…

      • netsrac cjf

        Ja das stimmt schon,aber andere Autos verlieren dabei auch nur das Navi,nicht aber gleich das ganze Cockpit !

        • diqusor

          Das ist wahr 😉 Das wird sicherlich noch zu Diskussionen führen, wenn der erste Fall bekannt wird.

    • Melone

      Ich glaube, du machst dir da zu viele Gedanken. Problematischer sehe ich da höchstens mögliche Displaydefekte wie vereinzelt beim Models S, aber die Wahrscheinlichkeit, dass einem so was passiert, dürfte wohl ziemlich gegen 0 tendieren. Das Mitteldisplaykonzept hat Schwächen, aber das ist keine davon.

  • Jakob

    Weiß jemand was damals beim Model X neu war in der Präsentation? Kannte man beispielsweise den Hepa-Filter?

    • Nelkenduft / AHF

      Biowaffen-Modus wurde nach meiner Erinnerung erst beim Übergabe-Event vorgestellt.
      Davon hat man beim M3 leider auch nichts mehr gehört, dabei ist es in giftgasgefluteten Großstädten wie Peking oder München unerlässlich so etwas zu haben.

      • Melone

        Giftgas… Peking und München… also soweit sind wir hier dann zum Glück auch noch nicht.

        • Heinz Wagner

          Giftgas = Dieselabgase

        • Nelkenduft / AHF

          Stickstoffdioxid, ein rotbraunes, giftiges, stechend chlorähnlich riechendes Gas. In München und Peking massenhaft einzuatmen, auch abseits der großen Ein- und Ausfallstraßen!

          Besonders tückisch:
          „Stickstoffdioxid ist sehr giftig und wird in geringen Konzentrationen kaum wahrgenommen“

          So weit sind wir leider schon längst.

          http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0005/112199/E79097.pdf

  • Kant

    Ein paar Anmerkungen:
    . „exponentielles Wachstum“: hört sich großartig an, sagt aber ohne Angabe von Exponent und Zeitraum gar nichts aus. Derzeit gibt es bei der Bank 0,5%Zinsen/Jahr – Kapital wächst exponentiell, braucht aber 140 Jahre bis zur Verdopplung 🙂
    2. Exakter handelt es sich bei der Produktion um eine Sättigungsfunktion – man müsste also auch noch die angestrebte Gesamtauslastung bei Vollproduktion kennen…
    3. aktuelle Produktion: seit etwa einem Jahr produziert Tesla etwa 10k Autos pro Monat – hier scheint eine gewisse Sättigung (und auch Produktionsauslastung) vorzuliegen, von „exponentiellem Wachstum“ ist hier wohl eher nicht die Rede
    4. Produktion Model 3 in 2017 (Schätzung: Erhöhung um Faktor 2-3 pro Monat): Juli: 30 (also 1 pro Tag „handgeschnitzt“; August: 100 (Faktor 3), September: 1.500 (Fakor 15???), Oktober: 5.000, (geschätzt Faktor 3), November: 10.000 (Faktor 2, derzeitige Gesamtproduktion von S+X), Dezember: 20.000 (Faktor 2, doppelte Produktion von S+X, insgesamt Verdreifachung der heutigen Produktion) => sehr sportlich…
    5. Produktionskapazität: wo wird derzeit produziert (nur Gigafactory 1?) und wie kann man diese Kapazität bis Ende 2017 verdoppeln/verdreifachen?
    6. EM-Sprech -> Deutsch: auf der Website findet sich lediglich der Begriff „Vorbestellung“, nicht „Bestellung“. Demzufolge liegen derzeit noch keine „Bestellungen“, sondern lediglich „Nummern für Bestellungen“ vor. EM spricht selbst nur von „Produktion“ (die zunächst intern ausgeliefert wird). Wann also tatsächlich von Kunden bestellt werden kann, wann diese Fahrzeuge produziert werden und wann sie ausgeliefert werden ist noch offen.

    7. Auslieferung: selbst wenn man eine Jahresproduktion von 200k erreicht ist die
    Produktion von 2018 und 2019 ausverkauft – wirklich „neue Bestellungen“
    werden also erst 2020++ ausgeliefert…

    • Thomas

      Interessante Ansicht.
      Und von mir auch ein Hinweis 😉
      Wenn Ende Juli 30 Fahrzeuge übergeben werden heisst das ja nicht, dass auch nur diese 30 produziert wurden.

      • Kant

        korrekt, aber:
        gerade am Produktionsanfang sollten doch die Zahlen eher „positiv“ dargestellt werden – wenn also im Juli bereits 300 M3 produziert werden, warum sollte ausgerechnet EM das dann nicht laut verkünden? Die exakte Zahl halte ich auch für nicht so wichtig, da ja die ersten Fahrzeuge (Prototypen :-)) ohnehin intern übergeben werden – das halte ich auch im Sinne der Qualitätssicherung für dringend notwendig (siehe oben)…

    • Fritz!

      Zum ixunddrölfsten Mal:
      3.) Die aktuelle Produktion beinhaltet Model S & X, hier wird von einer anderen Produktionsstraße geredet (Model 3)
      4.) Ja, ist sportlich, aber alle Ankündigungen zum Model 3 sind im Zeitrahmen oder davor eingehalten worden, also werden diese auch eingehalten werden.
      5.) Fremont. In der Gigafactory werden aktuell nur Akkus gefertigt, demnächst aber auch etwas mehr.
      7.) 2017 ca. 20.000 Auto
      2018 ca. 500.000 Auto/Jahr
      2020 ca. 1.000.000/Jahr
      Bei ca. 400.000 bis 500.000 Vorbestellungen werden diese also im Dezember 2018 alle abgearbeitet sein, so daß jetzige Besteller in 2019 beliefert werden.

      • Melone

        Stimmt.
        4. Wobei EM vor gut einem Jahr in einem Call von 100.000 bis 200.000 Autos in H2/2017 sprach. Scheint nicht ganz hinzukommen. Aber immerhin der Produktionsstart ist erstmals pünktlich, wenngleich in den ersten Monaten auch in homöopathischen Dosen. Ich bin mal gespannt, wie das anläuft. Die 500.000 sind in der Hinsicht extremst ambitioniert, ich hoffe, dass die Qualität nicht darunter leiden wird.

        • Fritz!

          Ich will mich ja nicht rausreden (doch, will ich… 😉 ), aber immer mal wieder sprach Elon Musk von „Autos/Jahr“. Ein oder zweimal sagte er auch explizit, daß damit alle 3 Modelle zusammen gemeint sind/waren.

          Da die Modelle S/X so bei ca. 100.000 Autos/Jahr festhängen, werden dann die anderen 400.000 in 2018 wohl Model 3 sein. Und im 2 HJ 2017 mit 100.000 Autos klappts dann aber trotzdem knapp nicht. Evtl. schafft Tesla bis Jahresende ja 40.000 Model 3, dann sinds immer noch nur 90.000 im 2. Halbjahr. zum 31.12.wissen wir mehr.

          • Melone

            Hab gerade nochmal nachgeschaut, er sprach für H2/2017 explizit von rein Model 3s. Ist aber eigentlich auch egal, zeitlich sollte man das bei Tesla ja eh nicht so eng sehen. ^^

          • Kant

            101 pro!
            Trotzdem finde ich es ärgerlich mit welchen Zahlen hier jongliert wird. Meine Meinung:
            a) EM musste 2015 einen M3-Event machen um sich gegen den Chevy Bolt zu positionieren (der sich übrigens nur leidlich verkauft)
            b) EM hat 400k Vorbestellungen/Reservierungen und muss den Eindruck erwecken, dass diese in 1-2 Jahren ausgeliefert werden können -> daraus ergibt sich dann eine (utopische) Produktion von 300k/Jahr 🙂

            Was hier aber noch nicht angesprochen wurde sind die Kosten/Investitionen: Tesla muss mit dem M3 schwarze Zahlen schreiben; es ist (nach meiner Einschätzung) schlicht nicht genügend Kohle da um jetzt noch um Faktor 10 zu investieren…

            Abschließende Bemerkung: jetzt schon von Semi und ModelY zu fabulieren ist nach meiner Meinung unseriös und schadet dem Ansehen von Tesla – EM sollte M3 nun erstmal ordentlich auf die Straße bringen, dann sehen wir weiter…

          • Thomas

            Ich verstehe nicht, warum es nötig sein sollte noch mehr zu investieren. Die Produktion steht doch bereits.

            Bereits jetzt neue Modelle zu entwickeln halte ich für genau den richtigen Weg. Warum sollte Tesla damit warten? Die Entwicklung dauert eine gewisse Zeit und es ist ja nicht so, als würde jetzt jeder Mitarbeiter an 3 Projekten gleichzeitig arbeiten. Viel mehr verteilt sich das auf die entsprechenden Mitarbeiter. Z.B. die jenigen, welche das Design des Model 3 entworfen haben, sollen die jetzt Däumchen drehen und einfach mal abwarten? Ich denke nicht, wozu auch?

          • Don Barbone

            Die aktuelle Fabrik in Fremont ist groß genug um mehrere 10.000 M3 pro Monat bauen zu können.

            Dass der anfängliche exponentielle Anstieg nicht unendlich weiter wächst ist doch klar. Am Anfang macht man große Sprünge indem man zB nach und nach mehrer Produktionsbereiche freigibt bis man nah am Maximum ist.

            Für den Anstieg von 1.000 auf 20.000 pro Monat braucht man keine neuen Fabriken, es müssen vielmehr die automatisierten Fertigungsstraßen nach und nach weiter aufgebaut und hochgefahren werden.

            Beim S und x ist die Produktion und die Straßen auf eine ganz andere Stückzahl ausgelegt und deshalb „gesättigt“.

          • McGybrush

            Naja wenn man mit dem Model 3 Schwarze Zahlen schreibt und mit dem Geld das Model Y bauen will dann wird das vor 2040 nix. Tesla ist noch zu klein. Die haben ein S/X/3. Das nix im Vergleich zu den Alten Hasen. Um da auf 4-6 Modelle mit den jeweiligen Varianten (Cabrio, 3 Türer, Coupe, X Coupe, Sedan, Tourer, usw… pro Jahr zu kommen muss noch um einiges Investiert werden. Und vorzugsweise von dem Geld was Investoren jetzt geben und nicht das Geld was das Model 3 die nächsten 20 Jahre erwirtschaftet.

          • Fritz!

            Das läuft parallel. Bei Tesla arbeiten mehr als 3 Leute, da kann die Arbeit auf verschiedenen Leute aufgeteilt werden. Nur weil Sie keine 7 Aufgaben parallel können, wird das doch eine Firma mit ca. 28.000 Mitarbeitern können, oder?

            Die Produktion vom Model 3 ist im Dezember 2017 auf hohen Touren, da kann das Team, daß die Produktionsstraße gebaut hat, doch die nächste Straße für das Model Y bauen/entwerfen. Oder wollen die die Produktionsstraßen-Entwickler jetzt alle als Lackierer umschulen, um da Geld zu sparen? Wenn ja, sollten Sie nicht Auto-Hersteller werden, Sie würden kläglich scheitern.

            Ebenfalls haben die ganzen Designer jetzt Zeit, neue Autos zu designen (wie oben schon geschrieben wurde). Bei Tesla arbeiten Spezialisten (wie in vielen anderen Firmen auch), die sind für bestimmte AUfgaben eingestellt und die sollen die auch machen.

            Start der Produktion des Model Y erwarte ich für 2019, diesmal aber gleich mit 1.000.000 Model Y im Jahr 2020.

          • Melone

            Zum Model Y: Da wäre ich vorsichtig. Je mehr Modelle ein Hersteller hat, desto eher stehen diese auch in Konkurrenz zueinander. Bei 1 Millionen Autos reden wir über Dimensionen, die bei anderen Herstellern höchstens zwei, drei Modelle erreichen (bei VW z.B. Jetta, Passat und Golf). Da Teslas im Premiumsegment angesiedelt und damit preislich deutlich teurer sind als Volumenmodelle, kann so etwas schnell zu einer Überproduktion führen, und das ist für Autohersteller tödlich.

          • Fritz!

            Wie kommen Sie auf die Idee, daß ein 35.000,– $ Auto im Premium-Segment angesiedelt ist? Das ist Mittelklasse, besserer Golf oder 3er BMW oder C-Klasse oder A4 Audi oder so.

            Das Model Y wird ein (ich rate jetzt mal) 40.000,– $ SUV mit großer Heckklappe, (möglicherweise) ab 2019 verfügbar. Also 5.000,– teurer als das Model 3.

          • Melone

            Vermutlich haben wir verschiedene Auffassungen von „Premiumsegment“. Für mich gehören 3er, C-Klasse und A4 dazu, die klassischen Dienstwagen, und damit auch das Model 3. Das ist nicht ganz Oberklasse, aber (obere) Mittelklasse und damit kann es auch Premium sein. 35.000 bis 40.000 Basis ist ’ne gehörige Stange Geld.

          • ThomasJ

            Ich behaupte (mutig), was vor ein paar Autogenerationen der „Käfer“ war, könnte für die nächste Generation das Model 3 werden.

          • Fritz!

            Ganz anders, aber JA, könnte sein.

            Das erste Auto, das E-Mobilität wirklich in die breite Masse gebracht hat (wenn denn alles so klappt wie geplant).

          • Kant

            Also das wäre ja schon, aber: VW und Model T waren in ihrer Zeit Durchbrüche (Fließband und Nachkrieg), E-Mobilität ist nichts wirklich Neues – man muss es nur machen… (siehe EM). Derzeit ist der Stinkermarkt gesättigt und durch Lobbyismus abgesichert – M3 kann also höchstens „der VW der Elektromobilität“ werden. Hier sehe ich allerdings gute Chancen, vor allem wg. der Infrastruktur (die ja immer noch als „der Schwachpunkt“ betont wird – und wenn M3 dann nachweist dass die erreichbare Reichweite doch ok ist hat Tesla wirklich entscheidende Vorteile.

          • Melone

            Dem stimme ich auf der einen Seite zu, weil das Model 3 neben den Stückzahlen vor allem auch Hype produziert. Allerdings unterscheidet sich Elektromobilität vom Model T oder dem Käfer dahingehend, dass sie wie die meisten Innovationen in der Automobilbranche von oben nach unten durchsickert. Bis zur „breiten“ Masse müssten wir noch zwei Segmente tiefer gehen. Ich denke, in der Autobranche wird es so etwas wie den Käfer nicht mehr in dieser Form geben. Damals ging es ja vor allem darum, dass die Leute so günstig wie möglich überhaupt ein Auto und damit einen großen Zugewinn an persönlicher Mobilität erhalten. Heute geht es „nur“ um die Antriebsform.

          • Fritz!

            Der „Käfer“ könnte allerdings in Zukunft das autonome Fahren sein, in Kombination mit dem Carsharing, wie es sich Elon Musk vorstellt. 75% der Leute kaufen kein Auto mehr, sie bestellen es sich vor die Tür, wenn sie es denn mal brauchen. Dank Gleitzeit in sehr vielen Firmen kann ein einziges autonomes Auto locker 20 Personen (jeweils einzelns sogar) zur Firma bringen und auch wieder abholen. Der neue ÖPNV sozusagen.

          • Melone

            Zum Beispiel. Wobei ich nichtmal glaube, dass das so sehr über private Autos laufen wird als vielmehr über speziell zu diesem Zweck entwickelte Fahrzeuge, vielleicht irgendwo zwischen Bussen und Taxis, je nach Preis. Da gibt es bereits vielversprechende Konzepte zu, die wesentlich besser optimiert sind. Das spricht dann genau die kostensensiblere Stadtbevölkerung an.

          • Kant

            „Premiumsegment“ hat nichts mit „Klasse“ zu tun – es gibt in jeder Klasse ein Premiumsegment – und Audi halte ich (vgl. mit Skoda) schon für Premium (obwohl beide aus demselben Konzern kommen) – und Tesla positioniert sich ja eindeutig gegen BMW/Audi und nicht gegen Skoda/Fiat 🙂 – also Premiumsegment in der Mittelklasse.

          • McGybrush

            Glaub Du hast mich falsch verstanden. Bin nämlich ganz Deiner Meinung. Aber um Deiner (und auch meiner) Meinung zu sein braucht es Geld. Sehr viel Geld. Und nur das Thema hatte ich beschrieben. Denn jedes neue Projekt kostet Geld was entweder Investiert oder verdient werden muss. Klar kann der Designer vom Model 3 schon längst mit dem Y fertig sein und schon am Model R beschäftigt sein (S3XY’R)

          • Fritz!

            Ahh, tatsächlich habe ich das anders herausgelesen…

            Ich denke zum Geld, daß die Kosten, ein Entwicklungsteam jetzt
            bereits am Model Y und am ersten Facelift für das Model X arbeiten zu lassen, nicht die Kosten sind, die Tesla wirklich merkt. Das werden 1
            oder 2 Millionen sein, das ist nicht das Problem von Tesla…

            Aber ich bin tatsächlich mal gespannt, wie die in ihrer Namensgebung weitermachen. Eigentlich ist jetzt ja Schluß…

          • Kant

            Erster Teil natürlich völlig richtig, die legen jetzt nicht die Hände in den Schoß, aber: mit dem Launch von M3 gleichzeitig zu sagen: „und in 2 Jahren kommt MY und in drei Jahren das Semi“ halte ich aus Marketing-Sicht einfach für ungeschickt – warum sich nicht in 2017/2018 voll und ganz auf M3 konzentrieren, 2019/2020 voll auf MY und 2021/2022 voll auf den Semi (statt jetzt „kommt nicht vor 2019“???)

            Die Mio-Zahl ist genau was ich meinte – Produktionszahlen und Entwicklungen für M3 sind derzeit noch völlig unklar – „optimistischst“ wurde hier schon mal von 1 Mio in 2020 geredet – und jetzt packen Sie mal munter eine weitere Mio drauf? – das ist dann Faktor 20 gegenüber der Produktion 2017… (vom „Kannibalismus“ der einzelnen Modelle mal abgesehen)

          • Kant

            Es war nicht gemeint aus den schwarzen Zahlen von M3 das MY zu generieren. Punkt ist aber schon dass EM selbst immer gesagt hat, dass MS, MX und Infrastruktur „Investitionen“ sind (und damit Zuschussgeschäft) und man mit M3 („for the masses“) dann Geld verdient… Wenn Tesla mit dem M3 nicht in die schwarzen Zahlen kommt, wann dann?
            Aktienkurs ist heute wieder gefallen – meine Einschätzung: der Aktienkurs wird eher steigen, wenn wenige M3 mit Gewinn verkauft werden als wenn viele M3 mit Verlust verkauft werden…

          • Kant

            ja, stimmt, aber: ich hielt es auch damals für falsch, direkt nach dem (Produktions-)Launch des Model X das M3 anzukündigen – ich würde jetzt alle Öffentlichkeitsarbeit auf den M3 konzentrieren (eventuell noch Ausbau der Lade-Infrastruktur…) und dann, wenn der erste Hype vorüber ist, MY/Semi ankündigen, dann aber auch mit einem kurzen Zeitraum (oder eben, wie das auch Andere tun, explizit ein „concept car“ vorstellen (sieht man ja auch auf jeder IAA ohne dass man eine Produktion erwartet) – aber ich bin ja auch kein Marketing-Profi (allerdings gibt es ja Leute die meinen dass sich die frühe M3-Ankündigung eventuell negativ auf die MS-Fertigung ausgewirkt hat?)

          • Fritz!

            „a) EM musste 2015 einen M3-Event machen um sich gegen den Chevy Bolt zu positionieren (der sich übrigens nur leidlich verkauft)“

            Da haben Sie aber in Geschichte (ok, jüngere Geschichte, gabs nicht in der Schule) nicht aufgepaßt. Die Reihenfolge zu Ihrem Punkt a.) war konkret andersrum. Ankündigung des Model 3 und DANACH Reaktion von GM: „Das können wir auch“:
            21.8.2013 wurde bereits der Name Model E reserviert, die Ankündigung, das es ein Mittelklasse-Auto werden würde, war da.
            16.7.2014 Umbenneung auf Model 3, weil schon reserviert)
            14.1.2015 Chevrolet stellt ein Concept-Car als E-Auto vor, das dem Bolt nahe kommt (ohne Fakten oder Zahlen)
            Mitte 2015 gibt Tesla die Zahlen zum Model 3 bekannt (35.000,– $, 4 Türen, mindestens 200 Meilen Reichweite)
            7.1.2016 der Bolt wird final gezeigt (nur gezeigt) mit konkreten Zahlen
            31.3.2016 Model 3 wird gezeigt mit konkreten Zahlen und alle Anwesenden können eine Probefahrt machen.

          • Kant

            Zugegeben, meine Geschichtskenntnisse sind überschaubar, aber: GM hatte bereits Erfahrung mit E-Autos (Volt, Ampera), Bolt war als „next generation“ angekündigt – „konkret“ wie Sie sagen, Anfang 2016 mit Produktion in 2017 – und das ist ja auch passiert.
            Model 3 („for the masses“) ist in der Tat sein 2013 ein Thema; es war aber von Anfang an klar dass es sich hier um ein völlig neues Auto handelt (übrigens: damals gab es auch noch kein Model X).
            Fakt: Bolt ist „da“, M3 (noch lange) nicht…
            Die (auch hier immer bewegten) Zahlen halte ich nach wie vor für vollkommen unrealistisch. Betrachtet man Model X, so hat das Hochfahren etwa 1 Jahr gedauert… Wir werden ja 2017 und 2018 hoffentlich noch alle erleben – ich schätze für 2018 etwa 100k M3 (entspricht der heutigen Tesla-Gesamtproduktion) und das ist schon ein sehr guter Wert.

          • Fritz!

            Es sind ja zwei komplett getrennte Produktionsstraßen für das Model 3 und das Model S/X, die sich nur zufällig unter demselben Dach befinden. Es gibt da also keinerlei Zusammenhänge zwischen diesen beiden Produktionsstraßen. Die Produktionsstraße des S/X ist von Anfang an auf momentan ca. 100.000 Autos/Jahr ausgelegt worden, die des Model 3 erst auf 500.000 Autos/Jahr, wurde dann auf 1.000.000 Autos/Jahr erweitert (bevor sie gebaut wurde). Das Model 3 hat ERHEBLICH weniger Teile als das Model S/X und ist in sehr vielen Punkten ERHEBLICH einfacher konstruiert. Hauptaugenmerk bei der Konstruktion des Model 3 war eine einfache & schnelle Produktionsmöglichkeit. Es spricht also nichts dagegen, daß in 2018 bereits 500.000 Autos vom Band rollen.

          • Melone

            Teilzustimmung. An vielen Stellen wurden bereits Investitionen getätigt und der Bau der Produktionsstraße sollte dann ja spätestens in zwei Monaten fertig sein. Da geht es wohl nur noch um den richtigen Hochlauf.
            Problematischer sehe ich hingegen den Zustand der Infrastruktur außerhalb der Produktion – Service Center und Supercharger sind an vielen Orten dem Ansturm noch nicht gewachsen, zum Teil gibt es ja jetzt schon Engpässe. Da ist noch einiges an Arbeit nötig und das dürfte auch mit ein Grund sein für das langsame Hochfahren der Produktion.
            Und zum letzten Punkt – In der Geschichte von Tesla ist es schon immer so gewesen, dass Ziele, die noch recht weit in der Zukunft liegen, bereits recht detailliert kommuniziert wurden und man kann davon ausgehen, dass intern bereits ausgiebig daran gearbeitet wird wie bei jedem anderen Hersteller auch. Im Unterschied zu jenen ist Tesla nur viel stärker auf Investoren an der Börse angewiesen, und da muss entsprechend immer einigermaßen klar sein, was als nächstes und übernächstes kommt. Dass sowas wie autonome Autos immer noch Jahre in der Zukunft liegen sollte klar sein, Tesla kocht auch nur mit Wasser.
            Von Vielen wird das Model 3 ja auch irgendwie als der Endpunkt gesehen, an dem sich die Zukunft Teslas entscheidet. Stimmt sicherlich irgendwie, ist aber auf der anderen Seite auch irgendwie Quatsch. Denn niemand weiß, ob man damit endlich profitabel wird. So kann es auch passieren, dass es die nächsten Jahre so weiter geht wie bisher. Und selbst wenn – bis Tesla eine Größe erreicht hat, die dem momentanen Börsenwert entspricht, dürften noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vergehen und zig Milliarden an Investitionen nötig sein, und bis dahin hat sich der Automobilmarkt wohl sowieso rapide verändert. Es bleibt spannend.

          • Fritz!

            Zumindest bezüglich der Profitabilität hat Tesla ja immer schon gesagt, vor 2020 werden sie keine Gewinne machen. Das weiß die Börse und die Banken und beide geben trotzdem Geld. Scheint also viel dran zu sein, an den Ideen und der Herangehensweise von Tesla/Elon Musk.

            Also Geld wird ihnen bis 2020 nicht ausgehen, da bin ich sicher!

          • Melone

            Wenn bis dahin keine Krise kommt wird wohl genug Geld da sein. Es kann halt auch nicht endlos so weitergehen wie momentan, und da bin ich gespannt, wann Tesla finanziell auf eigenen Beinen steht.

        • Kant

          100 pro!
          Qualität scheint mir auch der entscheidende Punkt zu sein; was sich EM nicht leisten kann ist ein Montagsauto – Qualität vor Quantität!

      • Kant

        zum ixunddrölfst (wieviel ist das eigentlich?) und ersten Mal:
        3) gemeint war hier nicht die Produktion/Produktionsstraße, sondern die „Sättigung“ der Produktion bei derzeit 10k Fahrzeugen pro Monat (das wird sicher noch steigen sich aber nicht „pro Monat verdoppeln“
        4) diese Logik erschließt sich mir nicht… und: die angekündigten Events haben nicht (in der angekündigten Form) stattgefunden. Der hier wirklich adressierte Punkt ist: um die 20k Model 3 im Dezember zu produzieren müsste die Produktion aller Teile (Akku, Motor, Karosserie…) gegenüber der heutigen S+X Produktion in einem halben Jahr um das Zweifache hochgefahren werden. Genau hier habe ich Zweifel…
        5) Danke, das wusste ich nicht mehr. Aber auch hier bleibt die Frage: gibt Fremont die Kapazität her, dort 30k Teslas im Dezember zu fertigen (würde andererseits bedeuten, dass F. derzeit nur zu einem Drittel ausgelastet ist, macht betriebswirtschaftlich wenig Sinn)
        7) 2018: 500k; 2020: 1 Mio bedeutet: die Produktion muss gegenüber heute um Faktor 5 bzw. 10 hochgefahren werden – meine Frage bleibt: sind derzeit solche Produktionsstätten geplant und bis 2020 realiserbar (von einer zweiten Gigafactory ist schon längere Zeit die Rede, es scheint aber noch keine konkreten Pläne zu geben und der Bau wird sicher auch etwa 5 Jahre dauern (sie GF 1). (hier einfach mal zur Zusatzinfo: BMW hat in den letzten 10 Jahren (!) seine Produktion verdoppelt (und hier ist der Kauf von Mini eingerechnet). BMW produziert weltweit 2,4 Mio Fahrzeuge – wird Tesla dann in 2020 halb so groß sein wie BMW?)

        PS: damit hier kein falscher Eindruck entsteht: auch ich freue mich dass es mit M3 nun endlich losgeht; die EM’schen Zahlen haben mich einfach geärgert… (aber: wir werden alle Ende 2017 schlauer sein (wenn das 20-tausendste M3 produziert ist :-))…

        • Fritz!

          Ein paar Antworten dazu kann ich geben. Das Werk von Tesla in Fremont war vorher eine gemeinsamme Fabrik von Toyota/GM (https://de.wikipedia.org/wiki/New_United_Motor_Manufacturing), die dort ab 1963 bis April 2010 bis zu 350.000 Autos/Jahr produziert haben. Sie haben die Fabrik leergeräumt und dann im Mai 2010 an Tesla verkauft. Dort wurde die Produktion des Model S installiert, wobei nur kleine Teile der Fabrik/Hallen genutzt wurden (gibt da eine schöne National Geographics Doku über das Werk, was man in dem Film auch sehen kann, daß weite Teile der Hallen noch leerstehen).

          Ab 2016 hat Tesla dann angefangen, diese Fabrik aufzurüsten für die Produktion des Model 3, es wurde eine komplette neue Lackieranlage (von Eisenmann, Deutschland) installiert und sehr viele neue Kuka-Roboter und ähnliches. Es wurden auch neue Gebäude auf dem Gelände gebaut, also alles vorbereitet, um die ZUSÄTZLICHE Produktion des Model 3 mit bis zu 1.000.000 Autos/Jahr zu ermöglichen. Die Produktionsstraße des Model S/X wurde dafür nicht angefaßt (evtl. bekam die auch ein paar neue Roboter, um ein wenig Platz zu schaffen für die andere Produktionsstraße).

          Da das Werk vorher mit der damaligen Technik gut für 350.000 Autos/Jahr war, ist es mit der heute vor allen Dingen bei Tesla deutlich höheren Automation auch möglich, dort die dreifache Menge an Autos/Jahr zu produzieren. Dann wirds aber auch eng. Weitere Steigerung ist nur noch durch neue zusätzliche Fabriken möglich, die ja schon für jeden Kontinent geplant sind.

          • Kant

            Vielen Dank, das ist wirklich eine sehr gute Info – Platz ist also genug. Bleibt der Punkt, ob auch genügend Komponenten (z.B. Akkus) gefertigt werden können – da scheint es ja Schwierigkeiten gegeben zu haben?

          • Fritz!

            Tesla hatte bis vor kurzem (ist inzwischen ausgeräumt) ein kleines Problem nur mit den 100 kWh Akkus, deren Produktion hinter den Bestellungen zurücklag. Die neue Produktion für das Model 3 ist/war davon nicht betroffen.

  • Nelkenduft / AHF

    Ja, da wird sich bis zur finalen Vorstellung sicher 0 ändern, so wie bisher immer bei Tesla-Fahrzeugen.

    Elon Musk wird auf dem Event einfach nur 30 Fahrzeuge übergeben und ein schönes Leben wünschen.

    – niemand

  • Mike

    Habe letzte Woche ein Tesla Model 3 im Europapark gesehen, wohl eins der ersten Modelle in Deutschland und vermutlich ein testwagen, obwohl er nicht so aussah. Hatte aber ein schweizer Nummernschild. hab sogar Fotos gemacht ^^

    • Melone

      Du kannst ja mal die Bilder irgendwo hochladen und einen Link schicken, ich glaube, die würden hier Viele interessieren. 🙂

      • Mike

        Stimmt, hab sie auf Twitter gepostet: https://twitter.com/Mike_Vormann/status/882285445853401088 🙂

        • Fritz!

          Sie wissen schon, daß das auf dem Bild ein Model X ist? Unschwer an den Türgriffen zu erkennen.

          • Mike

            Ohje, jetzt wo ich mir die Bilder ao anschaue, ist das sogar garnicht mal so unwahrscheinlich. Aber den Gedanken hatte ich sogar noch und hab extra nochmal nach den Flügeltüren geschaut, konnte aber keine erkennen. Muss aber zugeben dass es schon dunkel war, nur durch den kamerablitz hat man wirklich etwas gesehen. Aber nach genauerem betrachten sieht die schnauze des model 3 tatsächlich ziemlich anderst aus, wobei von hinten kein so großer unterschied erkennbar ist. Peinlich, peinlich… ><

        • McGybrush

          Beschreiben sie mal:
          „Es ist ein Grosser Schwarzer Mann mit etwa 1.90m gewesen!“

          Später:
          „Wir haben Ihn mit Fingerabdrücken überführt!
          Es ist ein Asiate :D“

    • Dirk Pakosch

      Also die Beiden zu verwechseln, ist schon gar nicht so einfach.

  • Mike

    Jap, langsam aber sicher fällt mir das auch auf. Da hab ich wohl schneller gehandelt als ich nachgedacht habe ^^

    • Melone

      Das Model 3 ist auch nicht so ein Riesen Schiff wie das X. 😉

      • Mike

        Stimmt, wie gesagt, im nachhinein erscheint vieles als logisch ^^ Habe bisher das Model X immer nur aus der Ferne gesehen und da ich das Model 3 noch nie in echt gesehen hatte war meine gedankengang: „Tesla? Den kenn ich nicht! Das muss wohl das Model 3 sein“. Im nachhinein doof, da ich das model x ja auch noch nicht aus nächster nähe kannte ><

    • Longcheck

      Mike, alles gut. So etwas passiert wohl allen mal, mir somit ebenfalls.

  • Mike

    Haha stimmt, egal ob Model S, X oder 3, sind eh alle ein Bild wert. Immerhin hab ich jetzt mal ein Model X gesehen ^^

  • Fritz!

    Dazu fällt mir die Geschichte wieder ein, als Citroen den DS vorgestellt hat (1955), der ja für die damalige Zeit SEHR modern und futuristisch war. Ein Journalist fragte in der Pressekonferenz den Chef von Citroen, daß das jetzt ja das Auto von morgen wäre. Worauf der Citroen-Chef sagte: „Nein, das ist das Auto von heute. Die anderen bauen Autos von gestern.“

    Das kann man 1:1 auf Tesla im Moment übertragen und dem ist eigentlich nicht hinzuzufügen!

  • Longcheck

    Gestern im Bayrischen Rundfunk eine wirklich sehenswerte Doku / nüchterne Bestandsaufnahme von vielen Plätzen der Autoindustrie mit Stimmen aus Politik, Wissenschaft und Industrie.

    „Elektro-Autos gegen Arbeitsplätze – wer verliert?“ 45 lohnende Min.

    Nach dem Kursschlachten an der Börse haben wir uns das gestern zur „Ablenkung“ noch angesehen.
    Link zur Mediathek:
    http://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-1095142.html

    • Fritz!

      Der Link ist leider defekt, bzw. unvollständig.

      • Longcheck

        thx – hm, bei mir funktioniert der…
        Als Text einstellen geht leider nicht. Versuch: Link als Text kopieren und ab damit in die Browserzeile…

        • Marcel

          Bei mir funktioniert der aus deinem ersten post

      • McGybrush

        Bei mir funktioniert er.

      • Fritz!

        Inzwischen ist er vollständig, die Punkte in der Mitte sind raus, jetzt geht er auch bei mir.

    • Matthias Knuth

      Interessanter Beitrag. Aber ehrlich: Das Leben ist ständige Veränderung.
      Um es mal ganz krass auszudrücken: Wer hat mit der Einführung des Automobils vor 100 Jahren nach all denen gefragt, die vom Transport und der Beförderung der Menschen und Güter mit Pferden abhängig waren. Die Pferdeausleihstationen mit ihrer komplexen Logistik, die Stalljungen, die Kutschenbauern, die die Holzräder gebaut haben, die Sattler, die Schmiede etc. Schauen wir uns doch mal nur die lange Liste der Familiennamen an, die aus diesem Gewerbe ihren Ursprung haben. All diejenigen haben sich auch neu orientieren müssen.

      • Longcheck

        Tja, das ist wissen wir ja hier, aber man kann damit so eindringlich polemisieren, Dabei wird genau umgedreht ein Schu draus..

        • Matthias Knuth

          In wir fern wird da umgedreht ein Schuh draus?

          • Longcheck

            Oh, bitte kein Missverständnis. Wir zwei sind kpl. auf einer Linie. Ich meinte die Konzernlenker der fossilen Hersteller. Die hatten polemisiert, in dem sie die E-Mobilität als Gefahr für die Arbeitsplätze dargestellt hatten. Umgedreht wird eben „der Schuh“ daraus, also ein rechtzeitiger und umfangreicher Einstieg in die E-Mobilität wäre die richtige Strategie gewesen. Und nun fällt denen das auf die Füße, an denen die „umgedrehten Schuhe montiert“ sind. 😉

          • Matthias Knuth

            Danke für die Erklärung. Ich hatte echt Mühe den Post einzuschätzen. Ich hab von 1984 bis 1986 Motorenschlosser gelernt. Allein schon die Entwicklung in diesem Zeitraum ist Atemberaubend. Ein Motor von heute lässt sich nicht mehr mit den damaligen vergleichen. Früher waren das rein mechanische Teile. Jetzt sind das hochkomplexe Computer. Und die sind jetzt am Ende der Evolution angekommen. Man kann nur noch kleine Schritte verbessern. Also bleibt nur die eine Konsequenz der Förderung der E-Mobilität.

          • Longcheck

            ‚Bin kein E-Hardliner und sehe alles recht nüchtern. Die Verbrenner werden uns noch ca. 2 Generationen, dann aber ohne Betrug, begleliten müssen – am besten als PlugInHybrid (innerstädtisch sauber fahren…). Genau da sind Ihre über die vielen Jahre erworbenen Kenntnisse sehr hilfreich und wichtig.

            BEV wären selbstverständlich zu 100 % so schnell wie möglich wünschenswert. Die Infrastruktur ist dafür aber noch lange nicht ausreichend vorhanden. Ein wichtiges Förderprogramm für ist akutell angelaufen. Das muss sich erst noch, sich gegenseitig ergänzend, aufbauen. Man darf sich da nichts vormachen. Es fehlt noch „an allen Ecken und Enden“, hier in D sowieso.
            Tesla ist sehr weit, alleine schon durch das eigene vorbildliche Ladenetz. Allgemein fehlen Säulen, die notwendigen Kabelstärken für die hohen Ladeströme. Es gibt noch zu hohe gesetzliche Hürden z. B. für Vermieter, selbst wenn die gerne helfen möchten, u. v. mehr.

            Aber das wird, nur eben nach und nach – meint ein begeisterter PlugInHybrid-Besitzer (Opel Ampera von 2012) und M3-Reservierer 😉

          • Matthias Knuth

            Ich bin da auch sehr zuversichtlich. Früher gab’s den Kraftstoff auch nur beim Apotheker. Das Tankstellennetz wurde auch nach und nach erweitert. Diese Entwicklung erleben wir jetzt wieder.

          • Matthias Knuth

            >>Genau da sind Ihre über die vielen Jahre erworbenen Kenntnisse sehr hilfreich und wichtig.<<
            Leider arbeite ich seit 1990 nicht mehr in meinem erlernten Beruf

          • Longcheck

            schade… 🙂

    • Graf

      Da ist schon das ganze deutsche Dilemma absehbar, ohne Zellfertigung und bestenfalls nur noch Akkumontage gehen viele Arbeitsplätze verloren.
      Wer in Zukunft nur auf Zulieferer wie Samsung und LG setzt wird sein blaues Wunder erleben wenn die dann nicht die Stückzahlen liefern können. Da war Elon Musk schon genial wie vorausschauend er die Gigafactory geplant hat.

  • Chris Hagen

    Nach meinem Heurigen Ausritt mit dem Modell x kann ich das nur bestätigen. .. der Renault z.e. War dagegen nur ne lahme Ente. …

  • Kyle Seven

    20.000 pro Monat ist die Hälfte der geplanten 500.000 pro Jahr, da werden sie für 2018 noch zulegen müssen

    • Fritz!

      Das ist ja auch nur die Zahl für Dezember 2017, ich denke, sie werden das kontinuierlich steigern, um in 2020 dann ja auf 1.000.000/Jahr (also 83.333 Autos/Monat) zu kommen.

  • Longcheck

    Sich erst mit den fossilien ins Bett legen und dann schwarz sehen:
    Eine Kanzlerin mit neuen „fundamentalen“ Erkenntnissen:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/angela-merkel-sieht-schwarz-fuer-deutsche-autoindustrie-a-1156453.html#js-article-comments-box-pager

  • ThomasJ
  • Dominique

    Warum läuft die Serienproduktion des Model3- bezogen auf die am 3.Juli 2017 veröffentlichten Zahlen so langsam an?

    • Fritz!

      Mit großer Wahrscheinlichkeit weil sie ganz genau schauen und prüfen wollen und müssen, daß alle Arbeitsschritte perfekt ineinandergreifen. Ist üblich bei Fliesbandproduktion, da langsam zu starten.