Model 3: Solardach-Option wahrscheinlich, ersten Vorbesteller erhalten „etwas Besonderes“

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Tesla hat kürzlich das neue Glasdach für das Model S als aufpreispflichtige Option eingeführt, welches dem Glasdach im kommenden Model 3 ähnlich sieht. Musk erklärte im vergangenen Conference Call, dass die Produktion von Glas in größerer Menge relativ günstig sei und man deshalb Glas umfangreich einsetzen sollte.

Bei Twitter schrieb ein Nutzer eine Nachricht an Musk, in der er erklärte, dass einige Leute seine Worte fehlerhaft interpretieren würden und denken, dass man Solarmodule auf das Glasdach des Model 3 einbauen würde. Musk antwortete diesem Nutzer und stellte in Aussicht, dass ein solches Solardach tatsächlich als Option angeboten werden könnte.

Eine solche Idee ist jedoch nicht neu. Seit es Elektrofahrzeuge gibt, wird darüber gegrübelt, ob ein solches Solardach nicht sinnvoll wäre. Oftmals wird die Idee jedoch damit abgetan, dass sich der Aufwand oder eher die Kosten dafür nicht lohnen, da die erzeugte Energie zu gering sei, um spürbar die Reichweite zu erhöhen. Musk hat jedoch eine etwas andere Idee.

Als ein anderer Nutzer ihn fragte, ob ein solches Solardach überhaupt die Mühe wert wäre, schließlich wären es circa 5kWh an erzeugter Energie bei einer ganztägigen Sonneneinwirkung, antwortete Musk: „Es sei denn wir machen ein entfaltendes Solar-Schild, ähnlich einem einfahrbarem Hardtop“. Ob diese Idee ernst gemeint ist, ist noch unklar.

Womöglich sollte Tesla die Idee zur aktuellen Stunde jedoch verwerfen. Viel wichtiger ist es, dass das Model 3 pünktlich auf den Markt kommt. Dafür hat man bereits die Produktionsprozesse angepasst und das Auto für eine einfache Massenproduktion ausgelegt. Dieser Prozess sollte nicht unnötig verkompliziert werden, sonst hat man zu Beginn ähnlich Probleme wie beim Model X.

„Etwas Besonderes“ für die ersten Vorbesteller des Model 3

Zwar sind aktuell noch nicht alle Optionen zum Model 3 enthüllt worden, doch gibt es immer wieder neue Hinweise, was zur Auswahl stehen könnte. Nun fragte ein Nutzer auf Twitter, ob man denn als einer der ersten Vorbesteller am 31. März auch beispielsweise den Lack „Signature Red“ bestellen könnte, der bisher bei allen „Signature“-Fahrzeugen zur Option stand.

Musk antwortete, dass diese Vorbesteller „etwas Besonderes“ erwarten können. Seine Antwort lässt jedoch keinen Rückschluss darauf, ob man eine limitierte Lackierung wählen darf oder ob das Fahrzeug ein ganz anderes besonderes Merkmal aufweisen wird. Womöglich erhalten diese Besonderheit jedoch auch nur Vorbesteller vom 31. März, was immerhin über 100.000 sein dürften.

Als man zur ersten Präsentation des Model 3 drei Prototypen vorstellte, war darunter auch eines, welches eine mattschwarze Lackierung hatte. Diese sei laut Musk äußerst gefragt gewesen. Womöglich könnte es eine solche Lackierung als limitierte Option nur für Vorbesteller des ersten Tages geben. Vielleicht aber auch etwas völlig anderes wie besondere Felgen – wir werden sehen.

  • TeeKayEV

    Wie wäre es mit einem echten 22kW-Ladegerät statt der derzeitigen 16,5kW-Krücke?

    • Fritz!

      Ist ja primär für den US-Markt und die haben keine 3 Phasen zuhause. Ist also auf der Prioritätenliste ziemlich weit hinten, denke ich.

      Aber 16,5 kW sind schon mal besser als 11 kW, wobei mir zuhasue 11 kW gerade so reichen würden.

      • Gatanis

        Die meisten öffentlichen Ladestationen bei mir in der Nähe können 22kW liefern. Irgendwie schade, dass Tesla keine 22kW mehr anbietet. Mit nur 16,5kW dauert das laden an diesen Stationen länger und es kostet mehr.

      • TeeKayEV

        In den USA wird das gleiche Ladegerät verwendet wie in Europa. Das besteht intern aus 3 separaten Ladegeräten. In den USA hängen die alle an einer Phase, in Europa an drei Phasen.

  • Wenger Alfred

    Ich bin sehr froh unter den ersten Vorbestellern zu sein! Egal was wir als „Besonderes“ bekommen!.

  • Martin Dür

    Ich denke, es wird für die ersten Besteller (31.3.) die Autopilot Freischaltung umsonst geben. Das ist einerseits für jeden Besteller ein wirklich besonderes Geschenk, andererseits kostet es Tesla nichts extra. Wie seht ihr das ? 🙂

    • Fritz!

      Die Idee hatte ich auch schon, ist (ohne die weiteren Optionen des Model 3 zu kennen) im Moment das Beste.

    • HP Piper

      Das wäre sensationell, ich gehöre zu den Ersten 🙂

    • FMH

      Meine Rede – vermute ich auch!
      Tesla verschenkt normalerweise nix was wirklich Geld kostet…
      Die schöne rote Sonderlackierung wäre aber auch eine Option.

  • Pamela

    Bei electrek steht auch noch folgendes:

    „Das Tesla-Modell 3 soll Mitte 2017 in die Produktion gehen, aber frühere
    Reservierungsinhaber sollten ihre Bestellung mindestens ein paar Wochen
    oder sogar Monate vorher konfigurieren können. So sollten wir eine
    bessere Vorstellung davon bekommen, was das „Besondere“ in den kommenden
    Monaten sein wird.“

    Also wann wird das Design-Studio eröffnet, vielleicht im Mai ?

    Ich hatte den Start ja verpennt, also erst am 06.04. davon erfahren und sofort reserviert.
    Jetzt hoffe ich, dass schwarz-matt bei meinem auch noch geht. Die Skizze hab ich ja auch bekommen. Vielleicht erfahren wir am Jahresende mehr. Ach, das wird so spannend !

    • ThomasJ

      Oder Deep Blue Metallic, so wie auf der Skizze … ?
      Auch ich freu mich. Mal schauen wo ich als 01.04. Besteller lande.
      Und mal wieder ein Post, der sich der Freude der E-Mobilität im Allgemeinen und dem sinnvollsten E-Car der heutigen Zeit/Zukunft, der bald unser Eigen ist, erfreut.
      Auch wenn es ein alter Spruch ist, Vorfreude ist die schönste Freude!
      In diesem Sinne, LG

  • Landmark

    1 Solardach auf einem Auto bringt nicht viel, aber 1.000.000 Solardächer ergibt schon eine ganz andere Menge. Wir haben 40.000.000 PKW nur in DE, könnte schon was bei rumkommen, denn die meisten Autos stehen den lieben langen Tag, die könnten auch mal was „Arbeiten“ 🙂

  • Patrick siwc

    Ein solardach ist wahrlich nix neues.
    Toyota hatte bei der dritten generation vom Prius eines im programm. Zwar diente es nur für die elektronischen helfer wie zum beispiel die klimaanlage, dennoch wurde dadurch etwas an sprit gespart. …
    Mfg

    • wegetiteasy

      Toyota hatt bereits ein Solardach?!
      Tesla und Toyota haben seit 2010 enge Produktions- Partnerschaften und Lizenzvereinbarungen.
      Wenn Toyota die Patente aufs Solardach hat….

  • Thor Sten

    Das Solardach ist an sich keine verkehrte Idee. Wenn ich mich Recht endsinne läuft doch die Klimaanlage im Models um denn Raum auf 30’c im Sommer zu kühlen. Dafür würde wahrscheinlich die gewonnene Energie reichen und die Reichweite nicht verringern. Schönes Auto, hätte ich das Geld und eine Lademöglichkeit würde ich dieses Auto sofort Bestellen. Ich freue mich darauf.

  • Gatanis

    Auch wenn die Leistung der Solarzellen auf einem Autodach sicherlich keinen nennenswerten Beitrag zur Reichweite dazugeben würden, so wären sie auf jeden Fall praktisch, wenn man das Auto mal ein paar Wochen z.B. auf einem Flughafenparkplatz stehen lässt, da ein Tesla über längere Zeit doch etwas an Batterieladung verliert und zumindest bei anfänglich niedrigem Batteriestand irgendwann Gefahr läuft sich tiefzuentladen.

    • FMH

      Jo, hatte ich auch schon dran gedacht.
      Man sollte an aber den Überhitzungsschutz abschalten, bei praller Sonne können wir dann über das Solardach zwar kräftig laden, aber die Klimaanlage verbraucht es gleich wieder da sie den Innenraum kühlen will…

      • Gatanis

        Da lässt sich bestimmt eine intelligente Programmierung realisieren, die den ladenden Strom und dessen Verbrauch überwacht. Außerdem bedarf es ja gar nicht so viel Leistung, um das Wageninnere unter 40°C zu halten. Da genügt es oft schon einfach zu verhindern, dass sich im Inneren treibhausartig die Wärme staut, indem die Lüftung kräftig läuft und das Innere durchgehend mit frischer Außenluft versorgt. Vielleicht bedarf es ab und zu doch den Klimakompressor, aber höchstens auf minimaler Leistungsstufe.
        So zumindest meine Einschätzung.
        So oder so wird Tesla irgendwie eine Überwachung des Batteriestandes und eventuelles Abschalten von starken Verbrauchern realisieren haben, gerade da die aktuellen Teslas noch nicht über Solarzellen verfügen.

  • Martin

    Die Entscheidung anfangs der Auslieferung des Model 3 auf das Solardach zu verzichten, wäre durchaus sinnvoll. Denke im Moment es ist wichtiger dass Tesla rechtzeitig oder besser frühzeitig ausliefern kann, ansonsten wird Tesla (leider) wieder weltweit (auch wenn es völlig unwichtig ist) an nicht eingehaltenen Terminen aufgehängt!
    … und ich freu mich extrem auf mein Model 3, bestellt 01.04.2016, 04:32 🙂