Panasonic und Tesla geben Details über Zusammenarbeit in Solarfabrik bekannt

Bereits im Oktober dieses Jahres haben Panasonic und Tesla eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der man gemeinsam Solarzellen und Solarmodule in Buffalo, New York, herstellen möchte. Die dortige Fabrik von SolarCity wird ebenfalls Gigafactory genannt, da zukünftig eine Modul-Produktion von ein Gigawatt erreicht werden soll.

Bisher war nicht viel bekannt über die Zusammenarbeit von Tesla und Panasonic in der Solarfabrik, doch nun hat Tesla auf dem offiziellen Blog mehr Details verraten. Demnach werden die Solarzellen für herkömmliche Solarmodule verwendet und später – sobald die Produktion anläuft – auch für die Herstellung der Tesla-Dachziegel, die Ende Oktober vorgestellt wurden.

Im Sommer 2017 sollen die ersten Solarmodule hergestellt werden. Die Modul-Produktion von ein Gigawatt soll in 2019 erreicht werden. Tesla wird in Buffalo über 1.400 Arbeitsstellen schaffen, davon 500 in der Produktion. Zusammen mit Panasonic möchte Tesla weiter forschen und Solar-Produkte der nächsten Generation in der Solarfabrik entwickeln.

In der nun unterzeichneten Vereinbarung, erklärt sich Panasonic bereit, die Investitionskosten in Höhe von 30 Milliarden Yen (ca. 245 Millionen Euro) für die Produktion in der Fabrik zu übernehmen. Dafür stimmte Tesla einer langjährigen Kaufverpflichtung von Panasonic zu. Eine ähnliche Vereinbarung haben Tesla und Panasonic bereits für die Batteriezellenproduktion in Nevada.

Artikelbild zeigt Baufortschritt der Gigafactory von SolarCity in Buffalo, Stand Februar 2016.

  • PV-Berlin

    2.000 kWp bzw. 2 MWp sind je Mitarbeiter (Produktion) heute nicht mehr wettbewerbsfähig, es sei denn, man hat einen anderen Marktzugang oder fertigt Module (Ziegel) die mehr Erlöse erwirtschaften können. Warum es bis 2019 dauern soll, um auf nur 1 GWp zu kommen, erklärt sich mir nicht, das ist für die PV Industrie eher der untere Wert für einen Hersteller.

    fast 1.000 Leute in den nicht produktiven Bereichen am Stammsitz, nun verstehe ich auch, warum die Verluste von SolarCity zum ‚Schluß‘ so hoch waren.

    Panasonic kann ja am Ende die Sparte übergehen, was auch Sinn macht. Als Einlage für eine Überkreuzbeteiligung.

    • Teslafritz

      Unglaublich unqualifiziert!! Da geht mir ja die Hutschnur hoch! In ganz Deutschland wurden 2015 1,48 GWp intalliert.
      Das erklären Sie doch bitte mal etwas genauer! Wer hat den wieviele Beschäftigte und produziert wieviele Module?

      • Franz

        Deutschland spielt doch nur noch eine untergeordnete Rolle für die großen Modulprouzenten aus Fernost.

    • Luganorenz

      Mit der Produktion von 1 GWp/a gehören sie nicht in die Top-ten der weltweit größten Produzenten, aber doch zu den ganz großen. Der zehntgrößte produziert ca. 2,weißnichtwas GWp/a. Mit Trumps Politik „America First“ könnte mit dem amerikanischen Standort wieder ein Schuh daraus werden.

      • Franz

        Auch das ist eher unwahrscheinlich. Sunpower, der größte US-Produzent für kristaline Module , hat im Silkon Valley nur noch Marketing, Vertrieb und Entwicklung. Die Solarzellen werden auf den Phillipinen und in Malyasia prodzuierten und die Module für den Nordamerikanischen Markt werden in Mexiko gebaut.