Tesla Model 3: Im März wird noch nicht alles enthüllt

Tesla Motors CEO Elon Musk befindet sich gerade auf einer Reise durch Asien und Europa. Neben Hongkong war Musk zuletzt in Großbritannien unterwegs und gab dort weitere Informationen zum Preis des Model 3 bekannt. Gestern war er dann in Chambourcy anzutreffen, dem französischen Sitz des Autobauers. Auch dort bedankte sich Musk bei den lokalen Tesla-Kunden und lud dafür zu einer speziellen Veranstaltung ein, bei der er im Anschluß für einige Fragen zur Verfügung stand.

Auf die Frage, wann es endlich erste Bilder zum Model 3 zu sehen geben wird, antwortete Musk:

„Die ersten Bilder des Model 3 werden Ende März zu sehen sein … Ich bin etwas schüchtern hierbei, aber wir werden nicht alles zum Model 3 präsentieren, bis wir näher an dem endgültigen Produktionszeitraum kommen.“

Ein anwesender Gast wollte mehr bezüglich des Model 3 erfahren, doch Musk ist darauf nicht eingegangen. Wie bisher bekannt ist, wird die Produktion des Mittelklassefahrzeugs Ende 2017 beginnen, wobei das Produktionsvolumen in den nachfolgenden Monaten ansteigen wird.

Musk hat schon oft erwähnt, dass Tesla Motors die vorgestellten Prototypen möglichst noch vor Markteinführung weiter verbessern möchte. Das endgültige Produkt soll möglichst immer besser sein, als der zunächst vorgestellte Prototyp. Beispielsweise hat der kalifornische Autobauer das Model X zum ersten Mal im Jahre 2012 vorgestellt, doch bis zur Markteinführung Ende 2015 wurden zahlreiche Komponenten verbessert. Die finale Version des Model X hat einige Merkmale zu bieten, die bei den vorgestellten Prototypen entweder nicht in Planung waren oder nicht vorgestellt wurden.

Dass man bei der Enthüllung des Model 3 Ende März nicht alles präsentieren wird, könnte also ähnliche Gründe haben. Die Vorstellung des Prototypen dürfte einen ersten Eindruck über das Design, die Größe und den hauptsächlichen Merkmalen des Fahrzeugs bieten. Das wiederum wird dazu dienen, erste Reservierungen zu erhalten und womöglich die Nachfrage zu ermitteln.

Der CEO hat zudem noch einmal die Projizierung von Smartphone-Apps in Tesla-Fahrzeugen in die Diskussion gebracht. Laut Musk wird diese Neuerung wahrscheinlich Mitte des Jahres veröffentlicht, wobei er noch hinzufügte, dass es schwerer ist, als man meinen würde.

Anbei das Q&A:

  • Sven

    Mindestens genauso interessant ist, das Elon bei diesem Event (13:25 im Video) in Bezug auf die Supercharger meinte: „And we will be adding the European standard plug as well.“ Was sich IMHO auf CCS beziehen sollte…

    • Angelo

      Naja das ist nicht ganz korrekt… Der EU Standart für DC Ladung ist CCS aber Mennekes hat einen TYP2 Stecker der als EU Standart gilt. Ein abgewandelten TYP2 Stecker benutzen die ja schon. aber CCS würde keinen Sinn machen weil das ist kein SUPERCHARGER der macht 44kW. lassen wir uns mal überraschen.

      • Jens

        Da ja Tesla bei den Superchargern und in den momentan produzierten Modellen selbst auf den Mennekes Typ 2 Standard setzt und er in seinem Statement davon spricht, wie klobig und unhandlig er den EU Steckertyp findet, kann er nur den CCS Stecker meinen.
        Wird spannend ob Tesla einen Universaladapter CCS/Chademo auf Typ 2 entwickelt, oder lediglich CCS auf Typ2, da es ja den Japan Adapter schon gibt.

  • Dirk

    …..soll heißen?

  • KingArtus

    Klingt nach Designvorlage oder so…
    Aber es wird wohl wie beim Model X sein, ein funktionierendes Auto, das aber technisch in den nächsten (Fast 2 Jahren) noch technisch aufbereitet wird