Tesla Model X: Preisunterschied mit vergleichbarem Model S beträgt 5.000 US-Dollar

Nachdem wir vorgestern erste Bilder und Informationen aus dem Konfigurator für das Model X veröffentlicht haben, wurden weitere Zweifel über eine mögliche Verzögerung erst einmal aus der Welt geschafft. Die ersten Vorbesteller konnten ihr Tesla Model X bereits konfigurieren, wodurch es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Produktion des SUV endlich beginnt.

Zwar sind noch nicht alle Informationen bekannt, doch war der Preis für die Signature Edition des Model X bereits von offizieller Seite bekannt gegeben worden. Mit 132.000 (117.650 Euro) bis 144.000 US-Dollar (128.366 Euro), je nach Ausstattung, empfanden viele Interessenten den Preis als äußerst hoch. Zumindest der Basispreis hätte für viele niedriger ausfallen können.

Nun meldete sich Tesla-CEO Elon Musk via Twitter zu Wort und gab bekannt, dass der Preisunterschied zwischen dem Tesla Model S und dem Tesla Model X mit vergleichbarer Ausstattung lediglich 5.000 US-Dollar ausmacht. Dieser Unterschied wird mit der größeren Karosserie und der Komplexität in der Produktion gerechtfertigt.

Da man bei dem Model X lediglich nur das Akku-Paket mit 90 kWh wählen kann, gibt es entsprechend keine günstigen Einstiegspreise ähnlich dem Model S 70D – zumindest zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Ein kleinerer Akku macht bei dem Model X jedoch auch keinen Sinn, da sich die Reichweite aufgrund des hohen Gewichts sehr verringern und viele Kunden verärgern würde.

Ein größerer Akku wäre zwar interessant, jedoch sind bisher keine alternativen Motorisierungen bekannt, sodass man lediglich spekulieren kann. Die ersten Tesla Model X, die aktuell konfiguriert werden können, werden laut Musk bereits am 29. September an die ersten Kunden übergeben. Die Übergabe wird in Fremont stattfinden, der Produktionsfabrik von Tesla Motors in Kalifornien.

  • klaues

    Hallo, weiß jemand ob das Model X auf der IAA in Frankfurt zu sehen ist ?

  • „ELMO“

    Ca. 4.400 Euro Aufpreis für das Model X gegenüber dem Model S scheint mir zunächst angemessen, angesichts des Mehrwertes.

    Aber ich hätte bei einer Reservierung erwartet, dass nicht nur das z. Zt. größte Akkupaket angeboten wird. Schließlich soll sich das SUV auch und besonders an solche Kunden/innen richten, die vorwiegend zur Kita und zum Einkaufen fahren (lt. Tesla). Und Langstrecke schafft man dank Superchargern dann trotzdem, auch mit 70 kWh.

    Aber:
    Einstieg beim Model S mit D ist derzeit 81.800 Euro (70D ohne Weiteres*).
    Einstieg beim Model X wird dann ca. 100.500 Euro (90D + 4.400)!

    Zumindest muss man wohl nur noch wenig Kannibalisierung beim Model S befürchten…

    * Allrad (D) muss beim SUV wohl sein – oder…?

    • Eric

      Das Vorgehen von Tesla ist verständlich. Tesla hat selber mitgeteilt, dass die Marge bei den günstigeren Model S Varianten kleiner ist. Wieso soll der Markt mit Produkten bedient werden, die weniger Marge abwerfen, wenn genügend Nachfrage nach den teureren Modellen vorhanden ist, zumal die Produktionskapazität nicht beliebig erweiterbar ist.
      Für Tesla ist die Produktion von Model S und Model X auf der gleichen Produktionsstrecke ein hohes Risiko. Bei technischen Problemen bei der Fertigung von dem einem oder anderen Modell sind die Stillstandskosten unvergleichlich höher.
      Ich bin sicher, das günstigere Modelle folgen werden.
      Das war mit den D-Modellen genau gleich. Nachdem Tesla Werbung gemacht hat, dass ihr nur mit 2 Rädern angetriebenes Modell S einem herkömmlichen 4WD nahezu gleichwertig ist, kam – nach weiteren guten Absatzzahlen dieses Modells dann noch das D-Modell. Das ist eben Marketing.