Tesla ruft proaktiv 11.000 Model X zurück, Rücksitze könnten sich bei Unfall nach vorne verschieben

Tesla gab heute bekannt, dass man proaktiv 11.000 Model X zurückruft, da es Probleme mit den Rücksitzen der zweiten Reihe geben könnte. Der Rückruf betrifft ausschließlich das elektrische SUV und nur diejenigen Modelle, die über flach umklappbare Rücksitze in der zweiten Reihe verfügen und zwischen dem 28. Oktober 2016 und dem 16. August 2017 hergestellt wurden.

Laut Tesla wurden einige Kabel am Sitz möglicherweise unsachgemäß befestigt, was dazu führen könnte, dass der linke Sitz der zweiten Sitzreihe bei einem Unfall nicht in der aufrechten Position verharrt, sondern sich nach vorne verschiebt. Das Unternehmen geht jedoch davon aus, dass gerade einmal drei Prozent der zurückgerufenen Fahrzeuge diesen Fehler vorweisen.

Wie es heißt, sollen interne Tests dieses Problem aufgedeckt haben. Bisher habe Tesla keine Berichte von möglichen Verletzten durch diesen Umstand erhalten. Die betroffenen Kunden werden bereits seit Donnerstag über den Rückruf informiert. Laut eigener Aussage kann Tesla 100% der betroffenen Kunden mittels Mobile Service bedienen. Wer das nicht möchte, der kann sein Fahrzeug auch zum nächsten Service Center bringen.

  • Colin

    Wenn VW so schnell beim Diesel Skandal mit richtigen Hardware upgrades gehandelt hätte…

    • W. Müller

      Nicht nur da, wenn die so schnell bei den Steuerketten reagiert hätten…
      ach ne, da lässt man lieber den Kunden zahlen, pardon kulanterweise hat man ja nur 3400-4000,-€ dafür kassiert.

      • Graf

        Die VW AGR-Ventile hatten ja schon immer Probleme gemacht, es wird keinen VW geben der nicht mindestens einmal das Teil wechseln musste. Das kann man als Konstruktionsfehler ansehen, zu schwach ausgelegt , zu blöd verbaut und noch absolut zu teuer was einige hundert € kostet. VW sah es nie als nötig an es zu ändern oder zu verbessern, geschweige denn eine Rückrufaktion zu starten. Eine garantierte Einnahmequelle für die nächsten Jahre, zudem wird es jetzt durch die Mehrbelastung noch öfters defekt.

    • Martin

      Nur wäre da der kleine Unterschied, dass der Austausch der betroffenen Sitze was bringt und das Softwareupdate nicht viel geändert hätte (mit Ausnahme des Leistungsverlustes und eines eventuellem Motorschadens).

      • Bob dB.

        Erläutere er doch mal im Detail was die Software macht und warum es zu den genannten Effekten kommt.

        • ThomasJ

          Aha, im Verteidigungsmodus des Dieselgate?
          Sich erst mal damit befassen, bevor man schlaue Fragen stellt, wie die Skandalsoftware funktioniert, bzw. die neue Persilweiss-Software für Diesel.
          Fahren Sie überzeugt einen VW Diesel oder arbeiten sie bei VW?:
          https://www.test.de/Abgasmanipulation-bei-Volkswagen-und-Audi-Antworten-auf-Ihre-Fragen-4918330-0/
          https://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-diesel-abgasskandal-update-alle-news-und-hintergruende-10225988.html

          • Bob dB.

            Haha. Gleich wieder der Beißreflex? Woher wollen Sie wissen was ich über den Abgasskandal weiß/nicht weiß?
            Wenn ich bei VW arbeiten würde, wüsste ich wohl wie das alles funktioniert und müsste nicht fragen. Auch privat fahre ich keinen VW oder eine andere Marke aus dem Konzern, daher kann ich auch keinen aus der Vertragswerkstatt fragen. Wenn Sie aufgepasst hätten, wüssten Sie was ich fahre, Herr Müller kann Ihnen das aber sicher beantworten.

            Nun zurück zu meiner Frage die Sie auch nicht beantworten können. Ihre beiden Links bantworten diese leider auch nicht. Nur oberflächliches, was ich schon längst weiß und auch nicht die obige Aussage bestätigen können. Letzendlich steht überall das Gleiche. Kraftstoffverbrauch kann ansteigen, kann aber auch sinken, was auch in ihrem ersten Link zu finden ist. Das deckt sich auch mit den Aussagen meiner Arbeitskollegen die mit Ihrem Diesel in die Werkstatt mussten. Selbst der Techniker dort konnte keine konkrete Aussage geben was den passieren wird. Daher habe ich mich gefreut hier mal einen Experten zu finden, der scheinbar weiß was nun Sache ist, rein aus technischem Interesse.
            Was macht nun die Software? Wird die Kraftstoffeinspritzung angepasst oder die AdBlue-Einspritzung? Falls letzteres der Fall ist, soll man mir mal erklären wie das zum Motorschaden führen könnte. Selbst die Italiener in Ihrem ersten Link listen nur Komponenten der Abgasnachbehandlung auf, die schneller kaputt gehen könnten. Klingt für mich jetzt nicht nach klassischem Motorschaden der auftreten könnte und von dem überall geschrieben wird. Wobei die Leute die darüber schreiben eben auch in der Regel keine Ahnung haben.
            Naja, wie gehabt, keiner in der Lage eine Erklärung abzugeben wie es funktioniert, aber alle wissen ganz genau was für Folgen es haben wird. Herrlich!

          • Jules Verne

            Da die meisten VW mit Euro V Motoren (bis auf paar Ausnahmen z.B. „clean Diesel“) keine AdBlue Einspritzung haben wurde die Steuerung des Abgasrückführungsvetils (AGR) verändert, was zur Reduzierung der Stickoxide beiträgt.

            Normalerweise regelt dieser Ventil beim Kaltstart und bis zu mittleren Lastbereich sowie bis zum mittleren Drehzahlbereich.
            Dieser Reglungsbereich wurde nun durch das Software Update vergrößert, wodurch der Motor in einem größeren Bereich seinen eigenen Dreck nochmal verbrennt.
            Dadurch kommt es zu Leistungseinbußen und Mehrverbrauch.

            Viel schlimmer ist aber die wesentlich schnellere Verkockung des AGR Ventiels, wodurch das Ventiel nicht mehr schließen kann und der Motor dadurch in den Notlaufprogramm fällt. Viele Kunden haben dieses Problem schon nach 2-3 Wochen.

            Problematisch wird es bei den Vierzylindermodellen, wenn das Ventil getauscht werden muss, es ist sehr blöd verbaut. Es ist an den Motorblock geschraubt in Richtung Fahrerkabine. Mann muss die ganzen Auchsteile und die Antriebswelle auf der Beifahrerseite abbauen um das Ventil zu wechseln.

            @Pamela

            Die Kosten für den AdBlue Tank sind nur vorgeschoben. Meiner Meinung nach ist der AdBlue Verbrauch ein gewichtigerer Grund. Damit die Abgasreglung auch vernünftig funktioniert müsste die Einspritzung von AdBlue um den Faktor 10 höher liegen. Wer kauft sich einen Diesel, der 5l Diesel und 3l AdBlue auf hundert Kilometer verbraucht? Dann kann ich mir ja gleich einen Benziner kaufen! Alles nur Bestandsschutz 😉

          • Pamela

            Danke für die Erläuterungen.
            zu unten:
            „Ohne Nachteile kommt auch die Euro-6-Nachrüstung mit dem Update für die SCR-Anlage nicht aus: Ein erster ADAC-Test eines auf Euro 6 nachgerüsteten VW Passat (1,6-Liter-TDI) hat einen Anstieg des Kraftstoffverbrauchs ergeben. Demnach ist der Diesel-Verbrauch etwa fünf Prozent höher als vor der Umrüstung. Die Lichtmaschine muss zusätzliche Energie bereitstellen, die das Nachrüstsystem zur Dosierung und Heizung benötigt. Allerdings ist der Rückgang des Schadstoffausstoßes immens: „Die Stickoxidwerte sinken um deutlich mehr als 90 Prozent“, erklärt Thomas Burkhardt, ADAC-Vizepräsident für Technik. Der AdBlue-Verbrauch betrug beim getesten Prototypen circa zwei Liter auf 1000 Kilometer. Im ungünstigsten Falle steigt der Verbrauch auf drei Liter AdBlue je 1000 Kilometer. Die Kosten für den AdBlue-Einsatz belaufen sich dann auf etwa 20 Cent je 100 Kilometer.“
            aus: http://www.autozeitung.de/euro-6-nachruesten-183792.html

            Mit Faktor 10 dann 2€. Das wär ein guter Witz.
            Könnten Sie noch eine Aussage treffen, wie es dann beim sauberen Diesel – Euro 7 – zu erforderlichen geringen NOx-Werten kommen könnte ?
            Oder wird da auch wieder betrogen ?

          • Jules Verne

            Ehrlich gesagt, wenn überhaupt noch eine Euro 7 Norm kommt, können sich ja die Hersteller nur noch irgendwie hinein mauscheln.
            Vieleicht mit einem kleinen Hybrid Modul, wodurch die Verbrauchswerte auf 2l pro hundert Kilometer runtergerechnet werden, da auf den ersten „50 Kilometer “ rein elektrisch gefahren, und damit entsprechend ein niedriger Ausstoß von Abgasen.

            Wir haben die Zeit erreicht, wo der technische Aufwand und die Kosten so hoch sind für die Verbrenner (Mercedes und BMW verbauen mittlerweile einen Partikelfilter bei den Benzinern), dass nichts mehr an den „echten“ Elektroautos, wie sie Tesla baut, vorbei führt.

          • Pamela

            Na das sehe ich genauso. Aber dann sollen sie uns mal alle (der grüne Kretschamen mit eingeschlossen) mit ihren sauberen Dieseln in Ruhe lassen.
            Wer Tesla gut findet wird ja allerorts als Sektierer usw. beschimpft. Ich frage mich, wer sind hier eigentlich die Jünger: die mit den technischen Argumenten oder die die einfach glauben wollen ? LG

          • Jules Verne

            Die Welt ist nicht schwarz und auch nicht weiß.

            Technische Argumente finde ich an sich immer gut, solange sie Substanz hat. Der Diesel hatte seine Daseinsberechtigung und könnte auch sauber sein, aber die Hersteller wollen das aus Kostengründen nicht, da sich der Verbraucher anschließend fragt, ob es Ihn die Mehrkosten wert ist.
            Tesla hat gezeigt, was mit der Elektromobilität möglich ist, wenn man es wirklich will und der deutschen Automobilindustrie schmerzhaft gezeigt, dass sie bis dato nur Alibifahrzeuge gebaut hat.

            Jedoch muss man auch klar sagen, dass der Umstieg auf ein Elektroauto auch mit einigen Umstellungen was Reichweite und Ladezeit angeht (auch wenn Tesla hier im vergleich Spitzenklasse ist). Ebenso muss man auch den Deutschen zugute kommen lassen, dass sie Fahrzeuge mit hoher Qualität und Materialanmutung bauen sowie Ausstattungsdetails anbieten (Headup Display; Matrixscheinwerfer; Massagesitze…) die es in einem Model S oder X nicht gibt.

            Wenn man jedoch ein Model S Baujahr 2012 mit einem Model S 2017 vergleicht sieht man bei Tesla auch eine steile Lernkurve.

          • ThomasJ

            Ihre Kommentare deuten auf eine sehr hohe Fachlichkeit mit sachlicher Ausführung hin. Respekt!
            Hier bin ich trotzdem etwas anderer Meinung:
            „Der Diesel hatte seine Daseinsberechtigung und könnte auch sauber sein, …“
            Ein Diesel ist nie sauber, er ist sehr schmutzig oder sehr, sehr schmutzig. Angefangen bei der Förderung, Transport, Raffinerie, etc. und im Verbrauch auch nicht.
            Das weitere Festklammern am Diesel ist nur mit höchstem technischen Aufwand EU7 verbunden (wie hier eindrücklich kommentiert), sauber ist er immer noch nicht, zumindest nicht für den Kinderwagen in Auspuffhöhe.

            Hier etwas schwarz/weiss zu sehen, was geht in der Zukunft und was nicht, zeigen uns ja die Norweger vor, ab 2015 nur noch Elektroautos zu zulassen. Das ist politisch im Auto Land Deutschland schwierig vorzustellen, weil wenn der erste Politiker/Wegbereiterer einer Grosspartei dies fordern würde, wäre er politisch tot (oder gabs da schon welche?). Der fehlende Mut der Branchenverantwortlichen im grossen Stil auf Elektro umzurüsten, fehlt oder ist Absicht. Meinte ich gelesen zu haben, dass VW in der Zukunft weiterhin auf Diesel investiert und setzt.

            So eine Verbrenner-Zukunft in der heutigen Zeit nenne ich Schwarz und nur schwarz, von der es in einer vernünftigen Zeitachse gilt, sich zu verabschieden. Und wenn wir bei den Schattierungen bleiben wollen, ist Weiss ein BEV mit 100% ökologischer Energiegewinnung und ein BEV mit Atomstrom oder Kohlekraftwerk grau, je nach dem etwas mehr oder weniger grau. Und benötigt eine Verschiebung zu Weiss. In diesen Themen und Richtung sollten Investitionen, Wissen und Taten umgesetzt werden

          • Jules Verne

            Vielen Dank für Ihr Lob, jedoch weiß ich nicht ob ich eine sehr hohe Fachlichkeit besitze, da ich kein Ingenieur bin, sondern lediglich Auto- und Tesla begeistert verbunden mit einer technischen Affinität.

            Ich muss Ihnen zustimmen, dass ein Verbrennungsmotor per se nicht sauber sein kann. Ebenso ist klar, das Gas sauberer verbrennt als Benzin und Benzin sauberer als Diesel. Jetzt werden bei der Verbrennung verschiedene Gase emittiert und je nach dem ist der eine oder andere Treibstoff „schmutziger“. Nehmen wir den CO2 Ausstoß als Maßstab müssten wir den Benziner verteufeln und Gas oder Diesel bevorzugen. Beim Feinstaub hat der Diesel den klaren Nachteil, aber moderne Benziner benötigen mittlerweile auch einen Filter. Zu den Stickoxiden brauch ich nicht viel zu sagen.
            Worauf ich hinaus wollte ist, dass im Rahmen der geltenden Normen die Diesel sauber sein könnten, wenn man nicht betrogen hätte. Und betrogen wurde, um die Fahrzeuge besser zu verkaufen mit nochmal 0,2l weniger Verbrauch als der Konkurrent. Die Motoren können die jeweiligen Normen erreichen, bezahlt werden muss es nur mit einem höheren Verbrauch (Diesel bzw. Diesel & AdBlue). So hat sich die ganze Branche hoch geputscht. Aus solchen Gründen ist auch der unrealistische NEFZ Testzyklus damals entstanden.

            Und die Fahrzeughersteller hätten schon früher gute E Autos bauen können, wollen es aber nicht, da sie noch mit den Erstzteilen über ein Jahrzent kräftig an den Autos weiter verdienen können. Der EV1 von GM hatte in den 90er Jahren eine Reichweite von 160km. Stellen Sie sich vor wo wir wären, hätte GM Interesse gehabt das Fahrzeug damals weiter zu entwickeln. Statt dessen sind fast alle nach dem Leasing in der Schrottpresse gelandet.

          • McGybrush

            Ich glaube das es EU7 Autos noch geben wird aber Technisch viel aufwendiger sind. Somit muss das eAuto nicht mal so billig werden wie ein Verbrenner sondern der Verbrenner kommt dem eAuto im Preis dann auf halber Strecke entgegen. Somit gleichen die Preise sich noch schneller an selbst wenn Akkus nicht billiger werden sollten.

            Also egal wie man EU7 umsetzen wird. Entweder durch ein Fahrendes Chemielabor in Form eines Auspuffes + gesteuerte Verbrennung oder eines Hybriden der den Verbrauch für die Bürokraten auf dem Papier extrem sauber bekommt. Beides wird den Verbrenner als Neuwagen teuerer machen und so den schnellen Sieg des eAutos ebnen.

          • McGybrush

            Ich bestätige Deine Aussage da ich ebenfalls vom Fach bin. Und werde mir deshalb nie wieder ein Verbrenner kaufen und habe zum Glück ein Benziner. Dieser hat ebenfalls schon solche AGR Geschichte.

            Paradox. Wer nicht will das sein Auto mit korrekter Software vorzeitig wegen Verkokung in die Werkstatt muss sollte eine sportliche nicht umweltfreundliche Fahrweise an den Tag legen. Denn dort arbeitet der Motor mit einer niedrigen Abgasrückführung/Nachbehandlung, quas innerlich am saubersten. Denn dort geht der kram dann halt weiterhin nach hinten raus wie es bei EU1-EU3 Autos auch ist. Man will ja schnell weg wenn man auf Gas latscht und dem Auto einiges abverlangt.

            Wer Sprit sparend fährt fährt Messtechnisch zwar dann mit sauberen Auspuff aber müllt sein Motor innerlich zu da sich die Abgase zu grossen teilen im Inneren des Motors im Kreis drehen.

            Bildliche Darstellung:
            Würde man von einem Kamin den Rauch oben auffangen und zu 80% erneut wieder unten in den Kamin zuführen wird der Rauch oben etwas sauberer. Problem ist dabei das die Leitung (AGR) die den Rauch oben am Schonstein abfängt und nach unten in den Kamin leitet nicht wirklich lange frei bleibt ist. Denn der Ruß setzt sich an den Wänden ab.
            Zurück zum Auto:
            Dann kommt die Motorlampe weil dies alles überwacht wird und die Leitung (AGR) muss ersetzt werden + der Kamin (Ansaugkanäle) muss gereinigt oder ebenfalls getauscht werden. Grob 1000-2000Eur kosten.

            Der Motor (Kolben/Block) selbst nimmt davon keinen Schaden, keine Angst. Es sind aber die ganzen Anbauteile um den Motor herum die es bei EU1 Autos noch nicht mal gab.
            Dazu komt. Selbst wenn das Auto nicht verkokt hat das ding so viele Sensoren das früher oder Später die Statistik zuschlägt und einer von diesen ganzen mal kaputt geht. In Summe können die Kosten aber dem eines Motorschadens von einem Auto sehr nahe kommen.

            Dies passiert selbst bei einer Reparatur dann alle 30.000-150.000 immer wieder auf’s neue. Je nach Fahrweise. Stadtmenschen und schleicher haben tendenziell schlechte karten. Raser und Vielfahrer werden wenn sie Glück haben bis zum verkauf Ihres Autos damit verschont belasten Ihren Motor/Getriebe aber auf andere Art und weise.

          • Bob dB.

            Endlich mal vernünftige antworten, mit denen man sich auch zufrieden geben kann. vielen Dank für die Ausführungen.

          • ThomasJ

            Wir haben uns auch schon mit anderen OT hier befasst, warum soll er (….) es nicht auch hier erläutert bekommen.
            Pamela und Jules Verne sind ja detailliert darauf eingegangen. Die von mir zitierten Links geben aus meiner anderen als der Ihrigen Sicht aber auch hinreichend Antworten, z. Bsp. im Absatz „Wie verändern sich Schadstoffausstoß und Verbrauch, wenn die Autos nachgerüstet sind? ….“
            Der Haupteffekt ist offensichtlich der, dass mit der neuen Software der Motor Schaden bekommen kann und VW daran verdient. Der Link von W.Müller hilft da auch weiter.
            Ein weiterer, nicht technischer „Dieselgate-Effekt“ wird im zweiten Link geschildert: Viel kriminelle Energie.

            PS:
            „Naja, wie gehabt, keiner in der Lage eine Erklärung abzugeben wie es funktioniert, aber alle wissen ganz genau was für Folgen es haben wird. Herrlich!“
            So ist das im Leben. Viele Menschen kennen die Folgen in unterschiedlichen Themenbereichen, jedoch ohne genaue Erklärungen abgeben zu können. Das Wissen dieser Folgen genügt jedoch, Änderungen einzufordern. Gerade in den Umweltthemen gibt es einige Beispiele, im Alltag noch viel mehr.

      • W. Müller

        Das Softwareupdate bringt wohl etwas:
        – Persil-Schein für die Autoindustrie; um technische Wirkung und normgerecht Abgaswerte geht es gar nicht
        – viel Geld für die folgenden Reparaturen aufgrund der möglichen Motorschäden.

        Wenn das mal kein win-win ist für unsere Diesel-Industrie.

  • Martin

    Ist es denn ein „Rückruf“, wenn dar „Mobile Service“ kommt? 😉

    • Stefan

      Was genau ist Mobile Service?

      • Fritz!

        Der Tesla-Reparatur-Hansel kommt zum Tesla-Fahrer nach Hause/in die Arbeit und repariert das Auto vor Ort.

        • Stefan

          Hab mal bei Tesla nachgeschaut und auf der Serviceseite https://www.tesla.com/de_DE/service eine Erklärung von Mobil Service gefunden.

          Mir wir noch nicht bewusst, dass Tesla diesen Service anbietet. Hört sich gut an. Gibt es schon Erfahrungen mit dem Mobil Service??

  • Jules Verne

    Hallo Pamela,
    mit meiner Aussage wollte ich nicht zum Ausdruck bringen, dass du ein scharz-weiß Seherin bist. Eher wollte ich nur aufzeigen, dass beide Seiten ihre Kompetenzen aber auch Defizite haben.

    Natürlich ist noch der (negative) Einfluss der deutschen Automobilindustrie auf die deutsche und damit auch europäische Politik anzukreiden, aber dies ist ein eigenes und langes Thema.

  • W. Müller

    Ein wenig OT:
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/daimler-rueckruf-103.html

    Kommt halt auch bei Premium mehr als genug vor.