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Aktuell: Tesla verfehlt bei Q3-Umsatz erhofften Rekord, Gewinn pro Aktie leicht über Prognose

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Bild: Tesla (Symbolfoto)

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Nach den besser als erwartet ausgefallenen Elektroauto-Auslieferungen in Q3 2026 hat Tesla die Umsatz-Prognosen für das Quartal leicht verfehlt: Vorhergesagt hatten Analysten im Schnitt mit 28,34 Milliarden Dollar den höchsten Tesla-Umsatz aller Zeiten, am Mittwoch nach Börsenschluss wurden stattdessen 28,05 Milliarden Dollar gemeldet, etwas weniger als vor einem Jahr. Der bereinigte Gewinn war mit 0,48 Dollar pro Tesla-Aktie dagegen etwas höher als erwartet.

Tesla meldet starke Dynamik in Q3

Erwartet hatten Analysten im Durchschnitt einen bereinigten Gewinn pro Tesla-Aktie von 0,45 Dollar. Damit fiel diese Kennzahl etwa 7 Prozent höher aus als in Q3 2025, für das Tesla beim Umsatz mit 28,1 Milliarden Dollar seinen bis dahin höchsten Wert überhaupt gemeldet hatte. Noch einmal übertroffen wurde der Rekord in Q2 dieses Jahres mit 28,24 Milliarden Dollar Umsatz in allen Tesla-Bereichen.

In einer Zusammenfassung hebt Tesla „starke Dynamik“ bei vielen Projekten in Zusammenhang mit KI (von CEO Elon Musk neuerdings als Super-Intelligenz oder kurz SI bezeichnet), Robotik und erneuerbarer Energie hervor. Diese seien entscheidend, um eine Zukunft von „amazing abundance“ zu schaffen, wie es sich Tesla zur neuesten Mission gemacht hat. Gleichzeitig läuft das Stammgeschäft Elektroautos: Der Auftragsbestand am Ende von Q3 sei so hoch gewesen wie seit vier Jahren nicht mehr.

Deutsche Gigafactory mit Rekord

In der deutschen Gigafactory sei im dritten Quartal ein neuer Produktionsrekord erreicht worden, schreibt Tesla weiter. Er dürfte wie zuvor angekündigt um 7500 Model Y pro Woche liegen, entsprechend der laut dem Bericht aktuell installierten Kapazität von 375.000 pro Jahr. In Q3 sei Batterie-Verfügbarkeit ein begrenzender Faktor für eine höhere Auto-Produktion gewesen. Man habe jedoch Fortschritte dabei gemacht und arbeite daran, die eigenen Fabriken maximal auszulasten.

Die leichte Umsatz-Enttäuschung in Q3 lässt sich nach den Daten auf den Energie-Bereich zurückführen, der statt erwarteter 3,7 Milliarden Dollar nur 2,9 Milliarden Dollar beisteuerte. Für stationäre Speicher meldete Tesla jetzt jedoch sogar die höchste Order-Rate und den höchsten Auftragsbestand aller Zeiten. Die Nachfrage steige hier zusammen mit der nach SI-Infrastruktur; Beschränkungen bei Stromnetzen und -Verfügbarkeit schafften neue Chancen für die eigenen Megapacks.

Tesla-Fusion mit SpaceX in Prüfung

In einer für Mittwoch 23.30 Uhr deutscher Zeit angesetzten Telefon-Konferenz mit Anlegern dürfte Tesla weitere Auskünfte zu dem Quartal und zu Zukunftsprojekten geben. Anleger interessierten sich dabei zuletzt vor allem für das Cybercab, das in Q3 offiziell in den Robotaxi-Dienst ging, und den Roboter Optimus, dessen Produktion in Fremont laut dem Bericht jetzt begonnen hat. Seit CEO Musk in einer SpaceX-Konferenz am Vortag die Prüfung einer Fusion mit Tesla bestätigte, trat jedoch dieses Thema in den Vordergrund.

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