100 kWh Akkupaket von niederländischer Zulassungsbehörde genehmigt

Dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Tesla einen 100 kWh-Akku auf dem Markt bringt, ist längst bekannt. Im März dieses Jahres veröffentlichte ein Hacker Informationen über ein Fahrzeugmodell mit der Kennung „P100D“, welches im Betriebssystem von Tesla bereits erfasst war, jedoch nicht offiziell angekündigt wurde. Kurze Zeit später veröffentlichte Tesla selbst ein Bild eines Model S in den sozialen Netzwerken, wobei das Fahrzeug vor einer Wand geparkt wurde, auf der das Emoji „hundret points symbol“ (💯) abgebildet war – ein weiterer Hinweis, dachte man sich.

Nun hat jedoch ein niederländischer Blogger (via Electrek) einen weiteren und weitaus eindeutigeren Hinweis entdeckt. Bei der niederländischen Zulassungsbehörde RDW wurde ein neues 100 kWh Akkupaket von Tesla genehmigt. Der kalifornische Autobauer lässt die Fahrzeuge für den europäischen Markt stets in den Niederlanden zu, da lediglich die Zulassung aus einem Land der EU benötigt wird, damit das Fahrzeug auch in allen anderen EU-Ländern vertrieben werden kann.

Über 600 Kilometer Reichweite (NEFZ) mit einer Akkuladung

Der neue 100 kWh-Akku, der sowohl für das Model S als auch für das Model X angeboten wird, dürfte in den Versionen 100D, P100D und P100D mit Ludicrous-Geschwindigkeitsupgrade erhältlich sein. Laut der Zulassungsbehörde RDW erreicht das Model S mit diesem Akkupaket eine Reichweite von 613 Kilometern nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Dieser ist jedoch weniger repräsentativ für die tatsächliche Reichweite als der Wert der Environmental Protection Agency (EPA).

Unter reellen Umständen dürfte das Model S eine Reichweite von über 480 Kilometern mit dem neuen Akkupaket erreichen. Das Model X dürfte dann nahe der 480 Kilometer kratzen. Bisher hat Tesla jedoch kein neues Akkupaket angekündigt, weshalb man ausschließlich spekulieren kann.

Schon im Mai dieses Jahres wurde auf dem Internetauftritt des California Air Resource Board (CARB), eine Regierungskommission des Bundesstaates Kalifornien, das Model S 75D gelistet, obwohl Tesla dieses noch nicht angekündigt hatte. Nur zwei Tage später wurde das Upgrade von 70 auf 75 kWh auf der offiziellen Tesla-Webseite angeboten. Vielleicht ist auch schon bald das 100 kWh-Akkupaket im Angebot.

  • KingArtus

    Witzig wäre, wenn sie seit Wochen/Monaten den 90er verbauen und es eigentlich ein 100er ist den man ähnlich dem 60er Update kann…
    Dann könnte man auch mal sehen wieviele im Nachhinein ein Update kaufen.

    VW Kündigt ein 600km Auto an, Tesla verkauft eines…
    Bis der vw auf der Straße ist, ist Tesla dann bei 120 oder so…
    Irgendwie amysant der Gedanke

  • R.Kiok

    Exzellent gekontert. V.d.A.G. -VW hatte erst gestern mit der 600 Km Marke schwadroniert. Und was hat Tesla : Schon die Zulassungsgenehmigung in der Tasche. Tja, Fugen Ferdi, Dumm gelaufen. Mit sauren Gesicht wird man noch weniger emphatisch wirken.

  • R.Kiok

    Und im Januar habt ihr euch auf Umwegen ein Model X beschafft. Welcher PDL kann den zum Discountpreis exzellente Kopiere aus China stellen.

  • Lobi

    Nice! Wenn 2018 der Audi Q6 e-tron auf den markt kommt, hat Tesla schon lange die Nase vorne! Warscheinlich wird mit dem Rangeupgrade auch ein Performanceupgrade dazukommen welches die 0-100km/h Zeit von 3sek, auf 2.7sek drückt. Also ich kann mir vorstellen, dass sie den neuen 300kW+ inverter in das Model S integrieren welcher die Leistung massiv erhöhen sollte. Der besagte Inverter ist laut „electrek“ zwar erst für das Model 3 geplant aber wieso sollte man diese Technologie dem Model S und X vorenthalten.

  • BB

    Ich würde zu gerne wissen welche Akkugrössen für das Model 3 geplant sind! Kann es kaum aushalten hier nichts zu erfahren! Rechne eigentlich mit einer Option auf locker über 400 km…

    • Dr.M.

      Das würde mich auch sehr interessieren (vor allem der Preis) , aber vermutlich ist es noch zu früh dafür – es ist ja gerade erst das Design des Model 3 fertig geworden – und den Innenraum kennen wir noch gar nicht.
      Vermutlich kommt das dann an der angekündigten Model 3 Vorstellung Ende des Jahres.
      Also abwarten…..

  • Beat Bucher

    Solche Neuigkeiten sind für die Store Verkäufer nicht gerade sehr förderlich. Ich wollte eigentlich ein Model X bestellen… Warte aber ab bis bekannt ist wie das nun weiter geht. Möchte nicht jetzt ein Auto für gut 120k kaufen und 3 Monate später kommt das neue. Das hat mir auch ein Store Verkäufer bestätig, ab solchen Neuigkeiten geht im verkauf fast nichts mehr, da alle zögern. Die Store Verkäufer bekommen diese Infos max. 2 Tage vor der Einführung.Meiner Meinung nach darf nach solchen Neuigkeiten nicht lange gewartet werden und muss Klarheit geschaffen werden sonst haben die ein weiteres Problem vom Absatz

    • Patrick

      Ich habe mit meinem S nicht zugewartet und ihn mit dem 85er Akku bestellt. Der 90er kam kurz darauf heraus; mit einem 5% Preisaufschlag. Die wenigen Kilometer Mehrreichweite gönne ich jedem der sie hat. Dafür habe ich „gratis“ den Hausanschluss.

    • McGybrush

      Ja hat vor und Nachteile das Tesla alle paar Monate neue Entwicklungen in die Serie mit einfliessen lässt.

      Vorteil. Als Käufer hat man die Chance alle paar Monate nach Stand der Technik ein aktuelles Auto zu bekommen.

      Nachteil. Wer das Update hat, hat Psychologisch gesehen beim Nächsten Update wieder ein altes Auto.

      Die Leute hätten vor dem Kauf am liebsten Wöchentliche Neuerungen, und nach dem Kaufvertrag gar keine damit einem das neue Auto nicht so schnell überholt vor kommt. Aber beides geht leider nicht.

    • mitleser

      Nicht „alle zögern“. Döner mit alles mag nicht jeder. Vor allem wenn man sich den Preisaufschlag sparen will 😉

  • Killian

    Mein Tip ist das alle Facelift Model S 90D schon getarnte 100ter sind.
    Die Frage ist nur was mit den Model X ist. Ob hier schon alle einen großen Akku haben ?

  • BB

    Bis VW auch ein supercharger – Netz gebaut hat, vergehen noch viele Jahre… Wollten die deutschen Hersteller nicht das CCS (combo2) Netz aufbauen? Gibt’s da schon Ladesäulen?

    • Stefan

      Stimmt, das Superchargernetz ist für mich das größte Kaufargument gewesen. Natürlich habe ich gerne soviel wie möglich Reichweite (viel hilft viel) aber das ich mit ca. 40 Minuten alle 2,5 Stunden quer durch Europa komme ist noch viel wichtiger und macht den Tesla für mich erst zum vollwertigen Auto.

      Ich hoffe nur das Tesla das Modell 3 pünktlich auf den Markt bringt und damit ein bezahlbares Modell mit guter Reichweite und Super Ladestationsnetz existiert. Das müssen die anderen erstmal schaffen!!

    • Erna

      Wozu soll denn jeder Hersteller ein eigenen Netz aufbauen? Ressourcenverschwendung ohne Ende und nicht wirklich sinnvoll. Gotthard Fastcharge macht es vor als „Supercharger für Alle“ mit 150 kW.

      Letztlich haben größere Akkus einen entscheidenden Nachteil, das Laden zu Hause z. B. mit PV-Strom wird immer weniger möglich und auch die Haushaltsteckdose hilft nicht mehr weiter. Für größere Schnellladanschlüsse sind die Niederspannungsnetze nicht ausgelegt. Man begibt sich also in die Abhängigkeit der Supercharger, neben dem Zeitaufwand vor allem mit unbekannten Kostenrisiko. Beim Modell 3 ist das kostenlose Laden ja auch nicht „Serie“ sondern bestenfalls als Option bestellbar.

      • bübchen

        ich denke, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Mit einer CEE 16A Dose zuhause geht es einigermaßen schnell. Und wenn man einen solch „fetten“ Akku unter dem „Hintern“ hat, reicht ein Drittel Ladestand um auf Arbeit zu kommen oder für den Wochenendeinkauf…

      • W. Müller

        @Erna: Sie haben wohl kein Elektro-Auto, oder?
        Ich meine, weil Sie dem grundlegenden Irrtum erliegen, man muss zu Hause immer von leer auf voll komplett aufladen. Anders jedenfalls kann ich Ihren Kommentar nicht interpretieren.
        Die Meisten wissen das bereits: Kleine Ladezyklen jeden Tag an den Bedarf angepasst schonen den Akku extrem. Grosse Ladehübe sollte man nach Möglichkeit vermeiden.
        Damit spielt es nur in wenigen Fällen eine Rolle für zu Hause, wie gross der Akku ist.
        Als Weiteres: Wer lädt denn bitte regelhaft an einer Haushalts-Steckdose. Das kann man keinem empfehlen. 400V mit 16 A also 11kw sind auch heute fast überall installierbar.

        Zu guter letzt: Sie wissen aber schon, dass es heutzutags kein Chademo-E-Auto gibt, dass mit 150kw laden kann? Quelle: http://www.goingelectric.de/2016/06/03/news/chademo-spezifikation-150-kw/

        In einem stimme ich Ihnen aber zu: Warum sollte jeder Hersteller ein eigenes Netz aufbauen, wo es in Nordwesteuropa ein flächendeckendes Schnellade-Netz mit 145kw bereits gibt?

        • Erna

          @W. Müller
          Leider haben Sie da große Wissenslücken. Mit einzelnen 11kW-Anschlüssen geht dies – sofern überhaupt ein 400V-Anschluss vorhanden ist – aber sobald die Anzahl Anschlüsse zunimmt wird das Niederspannungsnetz einschließlich Kabel und Trafos überlastet. Für mich macht ein Tesla nur Sinn, wenn er auch gefahren wird, womit ich ihn dann eben auch in einem vernünftigen Zeitraum laden möchte.

          • W.Müller

            @Erna: Das wird ja immer schlimmer.
            400V Anschluss hat jeder Haushalt in Westeuropa, der an das normale 3-Phasen Netz angeschlossen ist. Einfach deswegen, weil die 400V eigentlich 3-Phasen mit je 230V sind, deren Addition aufgrund der Phasenverschiebung im Endverbraucher sich zu 400V aufrechnen.

            Ich fahre selbst Tesla und lade meinen täglichen Bedarf (60km) in gut einer Stunde an 11kW programmiert zwischen 03:00 und 04:00h Nachts nach.
            Plane ich eine weitere Strecke, programmiere ich den Ladebeginn entsprechend anders.
            Zu dieser Zeit sind in den meisten Regionen Deutschlands keine anderen Verbraucher (Durchlauferhitzer elektrisch, E-Herd, Wäschetrockner etc.) sowie Gewerbebetriebe die viel Strom brauchen, aktiv. Dies senkt die Wahrscheinlichkeit drastisch, das Netz zu überlasten.

            PS: Leihen Sie sich doch einmal ein E-Auto und probieren es selbst anstelle wild zu spekulieren. Lesen von Fachliteratur zur E-Technik könnten auch helfen hier die Vorurteile abzubauen.

      • Peter

        Großer Akku ist ein Nachteil zum Laden an der normalen Steckdose? Leider technisch gesehen völliger Käse. Funktionier genau gleich wie bei einem
        kleinen, bloß dauert es eben länger bis er ganz voll ist. Dafür habe ich auch mehr Reichweite! Also nichts mit abhangigkeit von einzelnen Ladesäulen.

        • Erna

          @Peter
          Vielleicht sollten Sie mal rechnen wie lange das Laden an einer Haushaltsteckdose dauert, vom Laden mit PV-Strom ganz zu schweigen. Dazu haben die Akkus noch immer die Eigenschaft bei höheren Ladeströmen schneller zu altern.

          • W.Müller

            @Erna: Ich empfehle Ihnen wirklich einmal die Fachliteratur zu konsultieren.
            Oder lesen Sie einmal einen Erfahrungsbericht zu den Tesla-Akkus mit 200.000 km Laufleistung und mehr, die sehr häufig an den Superchargern geladen werden.
            Da stellen Sie schnell fest, dass die Alterung aufgrund hoher Ladeströme der Vergangenheit angehören.

      • KingArtus

        es Geht nicht darum, das Jeder ein eigenes Netz aufbaut.
        Tesla hat schon Vor Jahren angeboten, das Jeder Teil des Netzwerkes werden kann, es gibt nur bedingungen, z.B. sich an den Kosten des Aufbaus zu beteiligen.
        Technisch sind aber, glaube ich , derzeit nur die Teslas in der Lage die 120Kw zu verarbeiten.

        Das CCS system bietet meines Wissens derzeit nur 50KW, außer ein neues Ladegerät am Gotthard, an dem der Tesla problemlos Laden kann.

        Es ging Tesla glaube ich Nie wirklich um ein eigenes Ladenetz, aber Tesla konnte nur wachsen und sich entwickeln, wenn genügend Schnellade stationen existieren.
        dies War und ist noch immer nicht der Fall. es hat sich in den letzten 3 Jahren verbessert aber ich glaube die SC von Tesla sind strategischer aufgestellt und deutlich schneller.

        Ich denke, das ist das Was viele, auch ich, an Tesla so schätzen.
        Wenn Alle Sagen, geht nicht, Bauen Sie ein E Auto und zeigen, das es geht.
        Und wenn alle Sagen Der Staat muss Ladestationen Bauen sonst geht das nicht, dann Baut Tesla eben ein eigenes Netz, und Zeigt das es Geht.

      • McGybrush

        Wenn ich den Golf mit 100km leer Fahre oder den Tesla um 100km leer fahre macht kein Unterschied an der Haushaltsdose. Beide brauchen dann 8-9h.

        Den Tesla KANN man aber auf 380km leer fahren. Und ja da dauert es dann länger. Aber egal. Lad ich jeden Tag 8h und irgendwann isser wieder voll. Zur Arbeit hab ich ja weniger km als das was ich in 8h schaffe zu laden.

      • „ELMO“

        @Erna: Schnickschnack.
        „… haben größere Akkus einen entscheidenden Nachteil, das Laden zu Hause z. B. mit PV-Strom wird immer weniger möglich..“
        Wenn ich einen größeren „Tank“ habe, aber der „Hahn“ nicht mehr durchlässt, braucht eine Voll-Ladung halt länger, aber ich habe immer noch den gleichen Reichweitengewinn pro Zeit.

      • Apfel

        Wozu soll denn jeder Hersteller ein eigenen Netz aufbauen?

        Ressourcenverschwendung ohne Ende? Mal aufgepasst wie Benzin und Diesel zurück in den Kreislauf kommen? Wie Verbrenner Fahrzeuge „recycelt“ werden, weil in vielen Fällen der Antriebsstrang nicht mehr so richtig will und die Kosten zu hoch sind? Aber ein paar Goße „Steckdosen“ und Trafos sind Verschwendung?

        Gotthard Fastcharge macht es vor als „Supercharger für Alle“ mit 150 kW.

        Lächerlich zu einen Preis wo eben doch jeder lieber an der PV Zuhause lädt? Ganz im Gegenteil zu ihrer Darstellung, bedeutet ein größerer Akku mehr Puffer und weniger vollladen nötig um sein Tagesbedarf ohne „Reichweiten angst“ zu bewältigen….

        Neben dem Zeitaufwand vor allem mit unbekannten Kostenrisiko.

        Ich glaub diese „Kostenrisiko“ ist bei Tesla schon sehr bekannt und wissen über die Ausnutzung Bescheid. Die anderen Großen Player eben nicht…

        Beim Modell 3 ist das kostenlose Laden ja auch nicht „Serie“ sondern bestenfalls als Option bestellbar. -> Spekulation, unbestätigt !

      • raleG

        Den Zusammenhang „großer Akku“ mit „Heimladen“ kann ich nicht nachvollziehen, den konstruierten Nachteil erst recht nicht.
        Geladen werden in vielen vielen Stunden über Nacht die Fahrkilometer des nächsten Tages. Also z.B. 100km Reichweite über 12h macht 1,7 kW Ladeleistung (bei 20kWh Verbrauch) – unabhängig von Akkugröße.
        Nach einer Langstreckenfahrt und leerem Akku ist mit 16A Drehstrom (Standardhausanschluß) nach 12h der Akku wieder zu 85% geladen (90kWh Akku) oder voll (75kWh). Man braucht Zuhause keine Schnellladung, erst recht nicht mit großem Akku, da dieser einem große Sicherheit für unvorhergesehen Fahrten bietet.
        Dass das Stromnetz angepasst werden muss, wenn in ferner Zukunft alle Verbrenner durch eAutos ersetzt wurden, sehe ich auch so.

        • Erna

          Warum soll ich den 100 kW-Akku zum entsprechenden Aufpreis kaufen? Weil ich nicht 100km am Tag fahren möchte sondern die Reichweite brauche!

          Das Netz muss eben nicht in ferner Zukunft sondern bei nur wenigen Heim-Powerwalls angepasst werden, da weder die Kabel noch die Trafos dafür ausgelegt sind! Und wer soll dies bezahlen?

          • W.Müller

            @Erna: Das Geheimnis liegt darin, Nachts zu laden, was die Meisten auch tun werden. Nach Hause kommen und laden. Zu dieser Zeit sind in den allermeisten Fällen die Gewerbebetriebe, Landwirtschaften, Firmen etc. nicht in Betrieb.
            Hier wird am Tag am Meisten Strom verbraucht. Strom der in der Nacht nicht gebraucht wird.
            Kochen Sie und Ihre Nachbarn regelhaft um 01:00 Uhr Nachts? Wohl kaum.

      • BeatThePete

        Herstelleruebergreifende Ladestationen und Abrechnungsmoeglichkeiten in allen Ladegeschwindigkeiten ?

        Ja so sollte es sein … da wird aber noch viel Zeit vergehen … leider 🙁

        Grosse Batterien sind per se gut.
        Spannend wird es nur wenn sie so gross sind das man sie zuhause ueber nacht nicht mehr aufladen kann ( 80%).

        Oder der Hausanschluss wird uerberlastet.

        Aber selbst wenn kein zufriedenstellender Ladezustand erreicht wird, wird die im Akku dann enthaltende Energie für Fahrstrecken ausreichen die einem Freudetraenen… 🙂

        Ende der Theorieecke ,)

      • Dieselstinker

        „Letztlich haben größere Akkus einen entscheidenden Nachteil, das Laden zu Hause z. B. mit PV-Strom wird immer weniger möglich “

        Ganz im Gegenteil, dann darf es auch ein paar Tage zwischendurch regnen, da der Akku ja für eine Tage reicht, bei durschnitlichem Fahrverhalten.
        Beim Benzin oder Diesel tankt man ja auch meist für ein paar Tage im Voraus.
        Ds

      • Fritz!

        „Letztlich haben größere Akkus einen entscheidenden Nachteil, das Laden zu Hause z. B. mit PV-Strom wird immer weniger möglich und auch die Haushaltsteckdose hilft nicht mehr weiter.“

        Warum sollte ich, nur weil mein Auto einen größeren Akku hat, mehr fahren, bzw. mehr laden wollen? So gut wie jeder kann zuhause mit 11 kW laden (400 Volt Drehstrom mit 16 Ampere), damit ist auch der 100 kWh Akku in 9 Stunden voll. Und solange steht ein Auto häufig nachts. Nur weil Mercedes es nicht schafft, eine Ladeinfrastuktur zu nutzen (sie haben ja sogar Beziehungen zu Tesla, warum nutzen sie die nicht?), ist die von Tesla doch deswegen nicht schlecht. Jeder darf die Supercharger nutzen, wenn er nur Tesla fragt und ein paar (mit Sicherheit annehmbare) Bedingungen erfüllt.

    • Volsor

      Hallo , laut Wiki gibt es 400 Ladepunkte für CCS (Stand: Juni 2016).
      Es ist aber nicht ersichtlich ob die Deutschen Autohersteller daran beteiligt sind.
      Ich vermute mal er nicht.

      • „ELMO“

        Dort werden aber alle CCS-Punkte gezählt, auch die unzähligen, die zwar die CCS-Schnittstelle haben, aber nur eine Leistung bis 22 kW oder sogar weniger anbieten.

  • McGybrush

    Und damit kommt der Tesla bzw dierdten Elektroautos weiter als mein damaliger Passat 3B mit nem nem mickrigen 1.8l. Er schaffte 400-450km. Und nieman fragt beim Verbrenner nach Reichweite.

    • Erna

      Vielleicht weil ich in 5 Minuten wieder 100% Reichweite habe?

      • klaues

        @Erna, da braucht Porsche ja nur 15 Minuten zur 80% Ladung….wahrscheinlich 2020 ?

    • Max

      Und ein Porsche SUV schafft noch weniger km 🙂

  • EeVee

    Letztlich haben größere Akkus einen entscheidenden Nachteil, das Laden zu Hause z. B. mit PV-Strom wird immer weniger möglich und auch die Haushaltsteckdose hilft nicht mehr weiter. Für größere Schnellladanschlüsse sind die Niederspannungsnetze nicht ausgelegt.

    Naja, die mittels PV gewonnene Energie pro Tag ist nun mal begrenzt. Der Clou ist ja, dass viele den Akku nicht jeden Tag von (fast) leer auf (fast) voll laden brauchen, da viele oder gar die meisten <100 km zurück legen. Mit 11 oder 22 kW (daheim oder an der örtlichen Ladesäule) bekommt man über Nacht aber auch in Zukunft die größten KFZ Akkus voll, denke ich mal. Obwohl – wie gehabt – gar nicht nötig.

    Sobald die Infrastruktur stimmt (bei TSLA bereits der Fall) juckt es einen auch nicht mehr so, ob der Akku randvoll ist, wenn man auf eine weitere Reise geht. Dann macht man den ersten Stopp eben etwas früher. Wenn man gemütlich fährt kommt man mit ~20 kWh/100 km hin (M3 noch weniger?!). Da lädt man dann bei 120 kW pro Minute 10+ km. Reicht.

    • McGybrush

      Wenn ich mit einem 100kWh Akku aus dem Sommerurlaub komme dann kann der ruhig leer sein wenn ich zuhause an komme. Dann lade ich über Nacht 100km über Schuko nach. Fahr dann 99km zu Arbeit (ironie) denn es werden sehr viel weniger km sein (bei mir 7km). Lade wieder 100km nach, verfahre wieder 7km… Und So wird der Akku dann jeden Tag etwas voller bis er dann am Tag X sogar ganz voll ist. Und wenn doch, dann muss ich auf der Rückreise vom Sommerurlaub halt nochmal für 30min den letzten Supercharger auf der Strecke mitnehmen. Oder den ersten bei der Abreise. Sprich, Dein Argument spricht dann nicht gegen Tesla oder grossen Akkus sondern gegen Elektroautos allgemein. Oder was wäre die Alternative um Elektrisch im Sommerurlaub hin und zurück zu fahren und nächsten Tag gleich wieder ein Strecke fahren zu müssen die weiter weg ist als das was eine Schuko Dose schafft über Nacht nach zu laden? Gibt es nicht. Da geht nur ein Verbrenner oder ein noch grösserer Akku. Egal welches eAuto. Weil mit dem Golf, altem i3,… Darf die Strecke ja schon generell nur so weit weg sein wie man es schafft über Nacht zu laden. Was bei ume so 100km wären.

  • Elektron

    Die deutschen Hersteller kündigen an, Tesla schafft Fakten.
    Die deutschen Hersteller erwarten, daß Mutti Merkel die Ladestationen für die Notleidenden Hersteller baut, denn Milliardengewinne bekommen die Aktionäre ausgeschüttet oder man lässt sie wie VW in den USA als Strafzahlungen. Tesla zieht einen Supercharger nach dem anderen hoch.
    Gewinne in Forschung investieren? Niemals, die muss vom Staat gesponsert sein!
    Armes Deutschland!

    • Dr.M.

      So ist es – leider.

    • Sukram

      Ja genau so ist es

    • Erna

      Nur bleibt offensichtlich die Qualität und der Brandschutz auf der Strecke. Man hat die Li-Ionen-Akkus noch immer nicht im Griff und der schöne Vorführwagen ging in nur 5 Minuten komplett in Rauch auf.

      https://electrek.co/2016/08/15/tesla-model-s-catches-fire-test-drive-france/

      • Tilman Winkler

        … was 15.000 Mal im Jahr mit Verbrennern passiert.

        • Grünspanpolierer

          Nennen Sie mir einen Fall, bei dem eine nagelneue Oberklasse Limousine bei einer Probefahrt komplett abgebrannt ist!

          Ich wiederhole mich: Tesla verwendet brandgefährliches Kathodenmaterial (NCA), das das thermische Durchgehen in der Spitze mit ca. 20W pro Zelle beschleunigt und dazu noch den für das Brennen des Elektrolyten erforderlichen Sauerstoff freisetzt!!! 🙁 🙁

          Kein anderer etablierter Hersteller traut sich dieses Aktivmaterial in einem PKW oder Bus einzusetzen!!!

          Es ist jetzt schon der 3. Tesla, der ohne äussere Einwirkung abbrannte!

          • E.OFF

            Was ist mit Kreisel ?

            Ach so Grünspan…
            Neue verbrenner können nicht verbrennen (-:
            Ab wie viel km kann den ihrer Meinung ein verbrenner verbrennen ???

            Das Internet ist voll von brennenden verbrennen !!!

            http://www.nordbayern.de/region/landkreis-hof-fahrendes-auto-brennt-plotzlich-1.4665332?offset=0

            Bei Ihnen ist wieder mal naive Märchenstunde… Echt köstlich….

          • Elektroautofan

            http://m.osthessen-news.de/beitrag.php?id=1117976

            http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_42791858/eichstaett-luxus-sportwagen-brennt-beim-tanken-aus.html

            Zwar keine Probefahrt, aber ca. 5000 km auf dem Tacho… (BMW)

            Eine kleine Frage an Sie, Herrn Grünspanpolierer: Welches Fahrzeug hatte denn ihrer Meinung nach so viele Reservierungen wie das Model 3?
            …Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Anzahl der Reservierungen nach der Präsentation auf über 450000 ansteigen könnte.

            Gruß Elektrautofan

          • W.Müller

            @Grünspanpolierer: Hier der nach Deiner Meinung nach unmögliche Fall: Mercedes S Klasse nagelneu brennt ab:

            http://www.krone.at/auto/nagelneuer-mercedes-s-klasse-fing-ploetzlich-feuer-brand-im-motorraum-story-400755

            google mal, da wirste fündig und staunst nur noch, was an Verbrennern (auch nagelneue) so alles am Tag brennt in Europa.

            Deine Informationsquelle hätte ich gerne. Beim letzten Brand in Frankreich ist noch gar nicht klar, ob das vernommene Geräusch vor dem Brand nicht auf eine äussere Beschädigung hinweist. Weißt Du da mehr oder spekulierst nur wieder wild herum?

          • Tilman Winkler

            http://www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/auto-wird-magnesium-fackel-mm-2497728.html

            Obwohl sich die Presse bestenfalls Lokal für derartige Nicht-Ereignisse interessiert, gibt es die Nachrichten über solche Vorgänge…

            Dass Benzin mit einem Brennwert von rund 600 kWh bei einigermaßen vollem Tank ein ordentliches Feuer entfachen kann und am Ende gefährlicher ist als ein Akku mit einem Energiegehalt von weniger als einem Sechstel davon, liegt aus der Hand.

            In beiden Fällen ist allerdings eine gewaltige Energiemengen für den Brand vorhanden!

          • Steff

            Schuss in blaue? Woher willst du wissen, dass es keine äusseren Einflüsse gab?

            Mir wolltest du mal weiss machen, dass der rex an deinem i3 das Fahrzeug „Langstreckentauglich“ mache. Damit führst du den Brandbeschleuniger und die Wärmequelle ja gleich mit! BMW i3 zippo

            Bitte kläre uns doch mal auf, bei welchen drei Bränden es keine äusseren Einflüsse gab? Der Fall in Norwegen hatte nichts mit dem Akku zu tun. Also KANN deine Theorie (Eiversucht) auf die NCA Zelle in dem Fall gar nicht zutreffen.

            Wie auch Kreisel zeigt, gehört die mittelfristige Zukunft NCA.

          • Steff
          • Grünspanpolierer

            a. Der ‚Energieinhalt‘ einer abbrennenden 90er Tesla Batterie entspricht ca. 100l Benzin! Beim Brand werden extrem giftige Stoffe wie Phosphane und Flussäure freigesetzt.

            b. Es ist egal, wo der Brand entsteht, wenn das Ergebnis immer ein totaler Brand der HV-Batterie ist!

            b. Kreisel ist kein etablierter Hersteller

            d. Die Reservierungen des M3 sind auf ca. 325.000 gefallen

          • E.OFF

            Da gibt’s noch Rimac setzen auch die gleichen Zellen wie Tesla ein, und jeder der nicht ein Auto bauen will mit dem man auf Dauer mit 80km/h im Straßengraben fahren muß um die Batterie nicht zu überlasten wird solche Batterien einsetzen…
            Warum nur ist der i3 auf 160km/h beschränkt Grünspan ??? Zoe 140 km/h Golf ….
            Selbst Porsche wird nichts anderes übrig bleiben wenn sie mithalten wollen… Da nützt der schönste permanent Magnet Motor nix mit seltenen Erden wenn sie nicht genug Saft aus den Zellen verträglich für den Akku bekommen…
            Apropo Gift http://www.autobild.de/artikel/studien-unfall-mit-carbon-autos-5258034.html
            Die Feuerwehr Leute bekommen mir Carbon Autos mehr gesundheitliche Probleme Sie tun ja so als würden andere Elektro Autos biologisch Rückstands frei verbrennen! Mein Gott sind sie wieder naiv…

            Bitte um einen Nachweis ob und wieviel Fussäure bei einer 90kwh Batterie ensteht?

            325.000 währen immer noch sehr viel Vorbestellungen … Meine bleibt auf alle Fälle bestehen

          • Elektroautofan

            Welches Auto hatte denn ihrer Meinung nach 325000 Reservierungen, obwohl das Innenraumdesign noch gar nicht bekannt ist?

          • Steff

            Offensichtlich und natürlich:
            – hast du keine Ahnung ob es keine äusseren Einflüsse gab
            – gibt es keine Fälle von mysteriösen NCA Selbstentzündungen
            – zerfallen deine NCA Verschwörungstheorien beim brennenden i3 und nicht brennenden B-Klasse und RAV4
            Angesichts der Leitungen bei der E-Mobilität der selbsternannten Premiumherstellern, ist es eine Ehre und Auszeichnung für Kreisel, als „nicht etabliert“ bezeichnet zu werden!

          • raleG

            🙂 – genügend! Einfach mal googeln ! 😉

            Da fällt mir nur folgendes Video zu ein:

            https://youtu.be/1Ke5MDarvV8

          • McGybrush

            @Grünspanpolierer

            1kg Super Benzin 8.9kWh Heizwert pro Liter (Diesel 9,8kWh pro Liter )

            Dann haben 100kg Benzin 890kWh Heizwert Also die 10fache Menge eine 90kWh Akkus.

            Ein Rechenbeispiel der das bestätigt.
            90kWh Tesla schafft 400km (22,5kWh Verbrauch)
            Mit 100l Benzin kommt man etwa 1400km (bei 7l Verbrauch)

            Dazu kommt:
            Wirkunsgrad eAuto 90%
            Verbrenner 30%

            Wenn man diese Wirkungsgrade in form von Wärmeverlust raus rechnet fährt der: Tesla 444km
            Benziner 4666km

            Also 10mal weiter weil 10x so viel Energie drin steckt. Nur beim eAuto gehen 10% der aus Öko Strom gewonnen Energie dabei in Wärme Flöten und beim Verbrenner 70% der unwiederbringlich aus der Erde geförderten Energie. Also es geht nur um den Teil den man NICHT mal genutzt hat sondern verblasen hat.

            Will damit keine Partei für oder gegen was ergreifen sondern nur den Nonsens zum Energiegehalt richtig stellen.

          • Grünspanpolierer

            @McGybrush: Es ging um den thermischen! Energieinhalt bei der brennenden Batterie!

          • Grünspanpolierer

            @E.OFF: Gut dass Sie das Problem ansprechen:
            Warum muss ein BeV schneller als ca. 150 km/h und sein und ‚insane‘ beschleunigen???

            Bei Porsche bin ich mir nicht zu 100% sicher, aber ich denke sie kommen eher mit einem NanoLFP/NMC Mix?

            Gefährlicher als die Flussäure ist das hochgiftige Phosphin, das beim Verbrennen des Leitsalz LiPF6 entsteht! Genaue Zahlen über die entstehenden Menge sind mir nicht bekannt.

          • E.OFF

            @grünspan…
            http://www.gifte.de/Chemikalien/phosphin.htm
            Wenn Phosphin entsteht, das hoch entzündlich ist würde es gleich mit verbrennen!

            Wenn sich Elektro Autos nicht über den Preis verkaufen können, woran ja deutsche Automobil Hersteller kein Interesse haben und auch nicht viel dazu tun und jetzt seit Tesla mal Schwung in ganze kommt, können sie nur über Emotionen verkauft werden bis der Preis sinkt! Und hier hat Tesla alles richtig gemach…
            Ob man das braucht oder nicht steht nicht zur tebatte! Den sonst müssten wir mit der Bahn und mit dem ebike fahren…
            Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und wenn alles gleich sein soll dann sollten wir erst einmal aufhören zu versuchen Welt oder Europameister im Fußball zu werden!

            Über Porsche weiter zu spekulieren bringt nix, wir werden sehen…

      • SB Tesla

        siehe unten mal zwei Beispiele, mehr als 100 Jahre Verpennererfahrung und sie brennen immer noch :-).

  • snack

    und es wird auch, wie bei allen anderen Kapazitätserhöhungen,
    einen ordentlichen Aufpreis geben.
    Nur diesmal wäre es keine Überraschung nur wenn das Gegenteil
    eintrifft.

  • Elektroautofan

    Schön zu sehen, dass Tesla jetzt schon 100 kWh verbauen kann.
    Aber das ursprüngliche Ziel von Tesla war doch, so weit ich weiß, Elektroautos für die „breite Masse“ herzustellen. Ich denke, dass auch BMW ein Luxus(elektro)auto für 125000€ und mehr bauen kann. Ein Elektroauto für unter 45000€ vor 2018 mit 350 km und mehr Reichweite in Serie herzustellen, das wird schwierig…

    Eine Frage hätte ich da noch zum Display:

    Wenn auch Tablets und sonstige technische Geräte am Steuer verboten werden, wie sieht es dann mit dem Touchscreen aus? Einen so großen Touchscreen mit Internetzugang vor dem Ministerium als Navigationssystem darzustellen, wird nicht gerade einfach. Weiß da jemand mehr?

    Schöne Grüße Elektroautofan

  • Grünspanpolierer

    Vielleicht sollte die Behörde mal ihre Zulassung überdenken, schon wieder ist eine dieser NCA-Brandbomben abgebrannt: 🙁
    https://electrek.co/2016/08/15/tesla-model-s-catches-fire-test-drive-france/

    • SB Tesla

      Aha und wie sieht`s dann damit aus:
      BMW:
      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.blaulicht-aus-der-region-stuttgart-bmw-brennt-komplett-aus.248f0f4e-1ca0-4c87-8629-456a7a1de213.html
      Audi:
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Audi-brennt-auf-der-Bundesstrasse-komplett-aus-_arid,10494939_toid,461.html
      und interessiert das jemand, nein! Technische Defekte wird es immer geben, aber Haupsache hier wieder was negatives gegen Tesla finden!

      • Grünspanpolierer

        Klar, Schaden €3000! Also ein betagter Audi. Bin gespannt wieviele Teslas brennen, wenn sie nur noch €3000 wert sind?

      • Erna

        @SB Tesla
        EM steht doch so auf Statistik. Bei über 70 Mio. PKW-Zulassungen je Jahr und 0,1% Verkaufsanteil Tesla dürfen doch noch mal wieviele PKW ohne erkennbaren Grund brennen? Noch interessanter ist es wohl bei Neuwagen der „Oberklasse“.

        Erst brennen zwei weswegen er Unterboden verstärkt wurde, dann brennt einer am SC angeblich wegen einem Fehler am Verteilerkasten und man ändert angeblich die Software, nunmehr also ohne erkennbaren Grund ein Vorführwagen. Bei Boeing war der Aufschrei groß und der Dreamliner durfte nicht mehr abheben und was macht Tesla?

        Was wäre wohl passiert wenn die Tesla-Hostess nicht mitgefahren wäre?

        • Dieselstinker

          also 1000 mal soviele.

          Sie haben nun 4 aufgezählt, also dürften in den Jahren (wann waren die mit beschädigtem Unterboden?) nur 4000 Verbrenner brennen.
          DS

        • E.OFF

          Na der Fahrer wäre drin sitzen geblieben und hätte sich gedacht „schön rauch da kann ich endlich die Nebelscheinwerfer testen“

          Alle 4 Stu. brennt in D ein verbrenner !!!
          Frage: was würden Sie machen???

        • W. Müller

          Ach Erna, das wird wohl nichts mehr mit den Fakten und den Tatsachen bei Ihnen, oder?
          Die hier genannten Beispiele von nagelneuen Verbrennern, die brennen dürften dann nach Ihrer „Argumentation“ auch ausreichen, JEDES Auto zu verbieten, oder?
          Allein 3 nagelneue Porsche GT3 „ohne Grund“ abgebrannt in letzter Zeit….

          Woher wissen Sie denn nun genau, dass das in Frankreich ohne Grund war? Das laute Geräusch, welches laut Berichten vor dem Brand zu hören war kann genauso gut eine äussere Beschädigung gewesen sein. Wir wissen mal wieder nichts Genaues, Frau Erna, spekulieren aber mal wieder wild zu Ungunsten von Tesla drauf los.

          Aber was erwarte ich eigentlich von einer Kommentatorin, deren Kenntnisse im Bereich E-Auto und Elektro so rudimentär sind, dass sie noch nicht einmal die 400V Drehstromanschlüsse versteht.
          Wie sagte mein Lehrer immer: Lesen bildet: Aber Achtung, Lesen gefährdet auch extrem die Unwissenheit so allgemein gesehen.

          • Erna

            @W. Müller
            „Ohne äußere Einwirkungen“ ist das was die mitfahrende Dame von Tesla bestätigt hat. Somit ist ein Rausreden – gsd – nicht möglich. Ob der Fahrer danach einen Tesla bestellt hat?

        • Grünspanpolierer

          Und die beiden Brände in Irvine und Toronto sollten auch noch Erwähnung finden. Zumindest für jemanden, der seinen Tesla in der Garage parken will…

        • Walter

          Hmmm…..es liest sich als stünde das Gleiche auch weiter oben….Augenbraue hochzieh….mich springt der Eindruck förmlich an….vielleicht sind ja Grünspanpolierer und Erna nun doch ein und dieselbe Person!? Zumindest fällt seit einigen Wochen schon auf das der eine die Aussagen des anderen ständig wiederholt….was sie inhaltlich nicht wahrer werden lässt…also…ich mein bloß…ich kann mich aber auch täuschen….natürlich

          • Fritz!

            „Hmmm…..es liest sich als stünde das Gleiche auch weiter oben….Augenbraue hochzieh….mich springt der Eindruck förmlich an….vielleicht sind ja Grünspanpolierer und Erna nun doch ein und dieselbe Person!?“

            Also zumindest arbeitet Erna bei/für Mercedes, da sie/er öfters im Kontext der Erwähnung von Mercedes von wir/uns geschrieben hat.

        • Fritz!

          „Was wäre wohl passiert wenn die Tesla-Hostess nicht mitgefahren wäre?“

          Naja, es wäre das passiert, was bei allen Bränden bei Tesla bisher passiert ist (bei denen Menschen im Auto sitzen). Die Elektronik sagt, daß es ein Problem gibt, man fährt rechts ran, steigt aus, nimmt seine Sachen aus dem Auto (Kofferraum und hintere Sitze und so), ruft in aller Ruhe die Feuerwehr, weil da ein wenig Qualm aus dem Auto kommt, geht ein paar Schritte zur Seite und wartet gesund und in aller Ruhe, bis die Feuerwehr kommt. Und ärgert sich, daß das schöne Auto jetzt kaputt ist!

          Bisher kein einziger Personenschaden bei Bränden bei Tesla. Diese Statistik schafft kein Verbrenner-Brand!

          • Erna

            @Fritz!
            Offensichtlich haben Sie den Beitrag nicht gelesen.
            1. Wurde das Auto auf Grund des Eingriffs der Dame angehalten ohne sie wäre er weitergefahren mit wahrscheinlich tödlichen Folgen.
            2. Haben es die Insassen es trotzdem gerade so geschafft aus dem Auto raus zu kommen. Von in Ruhe Kofferraum öffnen etc. kann keine Rede sein.
            3. Stand das Fahrzeug sofort komplett in Flammen und war nach 5min nur noch Asche.

            Beim Laden am SC in Norwegen kann auch keine Rede davon sein, dass der Fahrer noch irgendwelche Zeit gehabt hätte etwas aus dem Auto zu holen. Also lassen sie doch solche unsachlichen Äußerungen.

            „Leider“ ist es nun dummerweise in Frankreich passiert, in den USA hätte es wenigstens eine vernünftige Untersuchung gegeben.

    • W.Müller

      @Grünspanpolierer: Was wird das denn nun? Der alte Vergleich, dass Wechselstrom gefährlicher ist als Gleichstrom wie damals bei Edison gegen Tesla?

      Wenn es wirklich stimmen sollte, dass NCA Akkus gefährlicher sind als andere, dann sollte man das auch mit Quellen belegen. Sonst klingt mir das zu sehr nach FUD.
      Ich jedenfalls habe auf die Schnelle das nicht gefunden, wenn die richtige Steuertechnik im Batterie-Management System verwendet wird.

  • Phil

    Wie lange habe ich schon auf diese Nachricht gewartet. Endlich. Bald ist es also so weit. Mal sehen wie die neuen Beschleunigungswerte sein werden.

    • Grünspanpolierer

      Und vor allem die neuen absoluten Selbstentladungswerte! 🙁
      Bestimmt ‚insane‘? 🙂

      • Fritz!

        „Und vor allem die neuen absoluten Selbstentladungswerte!“

        Aus welchem Grund sollten die sich ändern?

        Gibts da irgendeine Technik, von der nur Sie wissen? Oder eine Geheimschaltung?

        • Grünspanpolierer

          Die relativen bleiben gleich, die absoluten steigen mit der Kapazität.

  • Apfel

    @Elektron
    Stimmt nicht ganz, man investiert Gewinne sehr wohl in Forschung. Besonders in Kernkompetenzen wie den Verpenner. Nicht das noch jemand bei diesen Kompetenzen auf die Idee kommt, da Sie subventioniert wären, wären Sie Allgemeingut 😉

    Kompetenzen mit denen man weniger Gewinn in naher Zukunft sieht, die darf der Staat gerne Finanzieren. Sollen Sie sich irren und es wirft Gewinn ab, na dann nehmen Sie das gerne mit.. ( Und das dann auch mal mit viel Tam Tam um nichts..) aber ansonsten?

    Gruß

  • Heinz Erhardt von und zu Tesla

    Sehr schöne Diskussionen hier. So muss das 1906 am Stammtisch über den Verbrennungsmotor geklungen haben. “ ich setze weiter auf das Pferd, mit den verbrennern wird das nichts“ usw.

    Ich denke ja, dass die Batteriegrösse bald auf einem Level bleibt obwohl man diese ohne Probleme erhöhen könnte.
    Grund: Kühlung und damit ladegeschwindigkeit wird kurfi weiterentwickelt. Warum sollte ich dann einen 120+ kwh Akku kaufen und durch die Gegend fahren, wenn ich überall in 10 min. Auf 80% aufladen kann.

    Klingt das realistisch?

  • Pamela

    @Elektron. Ganz meine Meinung.
    Ohne in die Zukunft schauen zu können, habe auch ich die Befürchtung, dass Deutschland bald ganz schön alt aussehen wird im Vergleich zu West- und Nord- und Südeuropa, wo viel schneller Ladenetze enstehen zusätzlich zu den Superchargern. Selbst wenn E-Autos irgendwann immer billiger werden, sodass dann viele „umsatteln“ könnten, Schlangen an den Ladestationen wären ein Argument dagegen. Dann bliebe es nur für die interessant, die zu Hause laden können. Und, Oweia, wenn der Staat oder die Länder das in die Hand nehmen, dauerts wie immer mind. 3mal so lange und wird mind. 5mal teuerer (für uns Steuerzahler) … siehe Stromtrassen, atomare Endlager usw.

  • Phil

    Ich währe mal dafür das der Staat den deutschen Autounternehmen die Subventionen im Nachhinein schenkt wenn tatsächlich etwas Gutes zu Stande gekommen ist und nicht wie beispielsweise bei BMW vorher, wovon sie dann eine einzige, extravagante, riesige Designer Solarladestation bauen.