Elon Musk: Das fehlende Instrumentendisplay beim Model 3 wird einen „nicht kümmern“

Erst vor wenigen Tagen hat Tesla-CEO Elon Musk auf Twitter reichlich neue Informationen zum Model 3 bekannt gegeben, darunter auch, dass das Mittelklassefahrzeug keinen Head-up-Display haben wird. Wie es heißt, wird es lediglich den 15 Zoll-Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts geben, der auch schon bei der 1. Enthüllung des Model 3 zu sehen war.

Das konnten einige Interessenten offenbar nicht glauben und hakten noch einmal bei Musk nach. „Können wir bitte eine zentrale Geschwindigkeitsanzeige beim Model 3 haben, für all diejenigen, die keinen Autopiloten wollen?“, fragte ein Twitter-Nutzer. Musk Antwort: „Nein.“

Daraufhin erklärte der Fragesteller, dass er sogar etwas mehr Geld ausgeben würde, um eine entsprechende Geschwindigkeitsanzeige zu haben. Doch auch hier antwortete Musk ganz trocken: „Es wird Dich nicht kümmern.“ Zudem bestätigte er noch einmal, dass es definitiv kein Head-up-Display geben wird.

Was genau Musk damit meint, ist ungewiss. Schon zuvor erklärte er, dass das Model 3 für das autonome Fahren ausgelegt sei. „Wie oft schaust Du auf das Instrumentendisplay in einem Taxi“, fragte Musk einen Twitter-Nutzer vor wenigen Tagen. Der Vergleich hinkt jedoch ein wenig, denn aktuell ist es noch nicht möglich autonomes Fahren (Autonomiestufe 4 oder gar 5) anzubieten. Selbst wenn Tesla dies zur Markteinführung realisieren könnte, müssten auch Verkehrsbehörden ihre Zustimmung geben. Womöglich müssten auch neue Gesetze erlassen werden – und das braucht seine Zeit.

Da es kein Head-up-Display geben wird, stellt sich die Frage, was Musk meinte, als er im April 2016 einem Twitter-Nutzer erklärte, dass sich die Steuerung des Model 3 wie in einem Raumschiff anfühlen wird. Womöglich müssen wir uns noch ein wenig gedulden, bis wir genauere Informationen haben. Die Serienfertigung dürfte laut Plan in knapp drei Monaten beginnen.