Hurrikan „Irma“: Tesla verschickt zur Stromversogung hunderte Powerwalls nach Puerto Rico

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, verschickt Tesla hunderte Powerwalls nach Puerto Rico, um die vom Hurrikan „Irma“ betroffenen Haushalte wieder mit Strom zu versorgen. Einige der Batteriespeicher seien bereits vor Ort, weitere sollen sich auf dem Transportweg befinden. Die Speicher können in Kombination mit Solarmodulen die Stromversorgung gewährleisten.

Für die US-Karibikinsel sind die Powerwalls von großer Bedeutung, denn auch Wochen nach „Irma“ und dem anschließenden Hurrikan „Maria“ am 20. September ist ein Großteil der Insel weiterhin ohne Strom. Die Stromspeicher werden von Mitarbeitern vor Ort installiert, während örtliche Organisation dafür zuständig sind, passende Standorte dafür zu finden.

Puerto Rico haben die beiden Hurrikans hart getroffen. Auf der Insel gibt es keinen Strom, Benzin ist kaum mehr aufzutreiben, es gibt so gut wie kein Trinkwasser mehr und Nahrungsmittel werden knapp. Mittlerweile seien mehr als 10.000 Helfer vor Ort, die sich um die Trinkwasser- und Nahrungsmittelversorgung kümmern. Alles gut, aber viel zu wenig, beklagt die Regierung.

Viele Hilfsorganisationen haben in den USA eigene Spendenkonten für Puerto Rico eingerichtet. Zahlreiche Prominente haben sich mit Geldspenden beteiligt, darunter auch Elon Musk, der 250.000 US-Dollar spendete.

  • Pamela

    So kennen wir das. Nicht nur reden sondern handeln.
    Aber neben der so wichtigen humanitären Hilfe, ist es auch ein Zeichen an alle, die es noch nicht verstanden haben: Die Sonne scheint weiter.

  • McGybrush

    Super Sache für alle Beteiligten. Tesla spart Geld für herkömmliche Werbung und gibt das Geld lieber so aus, was dann virale kostenlose Werbung mit sich bringt. Win Win Situation.

  • PV-Berlin

    Ein perfekte Umfeld, um zu zeigen, was möglich ist.

    Ich hoffe, dass die Nachbarn auch profitieren, denn Strom (Kühlung) ist nicht nur Spaß und Wohlstand, sondern auch Lebenserhaltend (Babynahrung, Impfstoffe, Medikamente etc.)

  • Ulathar

    Kein Sprit mehr auf der Insel aber eine Vielzahl an Generatoren?

    Aber davon ab: einerseits wieder mal eine sehr löbliche Geste von Tesla! Wirtschaftlich betrachtet aber auch sicher nicht ganz ohne Hintergedanken (jetzt nicht negativ gemeint). So kommt man mit dem Produkt weltweit in positve Schlagzeilen und kann damit abermals in der Praxis beweisen wie gut, günstig und schnell diese Speicher bereits funktionieren.

    • Thomas Schenck

      Nur so funktioniert es aber. Ich finde es klasse,was er macht.

      • Fritz!

        Tue Gutes und rede drüber. Nachhaltige Hilfe, sehr löblich.

        Aber trotzdem gefragt: Schenkt er den Leuten jetzt die Systeme oder werden die, nachdem der Strom wieder da ist, wieder abgebaut?

        • dueni

          hat Elon Musk nicht 250’000 gespendet?

          • Nic Megert

            Die 250’000.00 hat Elon von sich privat als Bargeldspende geleistet. Das hat nichts mit der Hilfe von Tesla und der berechtigten Frage von Fritz zu tun.

  • Martin

    Hammer.