Jerome Guillen leitet „Tesla Semi“, die Abteilung für das kommende Sattelkraftfahrzeug

Nachdem Jerome Guillen im März letzten Jahres von seinem Posten als Vice President of Global Sales and Service versetzt wurde, um für die Kundenzufriedenheit verantwortlich zu sein, nahm er sich im August eine Auszeit bis Ende 2015. Guillen ist seit Anfang des Jahres wieder bei Tesla beschäftigt, doch was genau er dort zu verantworten hat, war bisher unbekannt.

Vor wenigen Tagen ließ Elon Musk jedoch die Katze aus dem Sack und erklärte auf Twitter, dass Guillen für die Abteilung „Tesla Semi“ verantwortlich sei, eine völlig neue Abteilung des Autobauers, die das kommende Sattelkraftfahrzeug entwickelt. Ein solches Nutzfahrzeug soll bereits im nächsten Jahr vorgestellt werden, enthüllte Musk im 2. Teil seines Masterplans.

Für Guillen ist die Entwicklung von Nutzfahrzeugen kein neues Aufgabenfeld. Bevor er seine Arbeit bei Tesla begann, arbeitete Guillen bei Daimler für eben jenen Bereich. Er entwickelte unter anderem den Freightliner Cascadia Evolution, welcher laut Daimler „das Flaggschiff im Fernverkehrssegment“ ist. Sie zählen zu den meistverkauften LKW ihrer Klasse.

  • Thomas

    Den Posten hätte ich auch gern

    -nur beschäftigt aussehen
    -ab und zu ein neues Promotion-Bild

    weil ich denke, dass Tesla nie einen LKW bauen wird – weil das ganze nur eine Nebelkerze ist um die nächste KE zu begründen und Phantasie zu erzeugen.

    Gruß Thomas (nicht Grüns…..)

    P.S. Model 3 Manager wäre auch was …

    • Dr.M.

      Ich kann mich immer herrlich amüsieren über Leute, die davor warnen, dass Tesla sowieso nur Sachen ankündigt und dann nichts davon umsetzt und ansonsten sowieso bald pleite ist und nur ein Tool, um den Vorstand auf Kosten der Anleger und Investoren zu bereichern.
      Selbst wenn das alles stimmen würde, so soll es doch bitte eben jenen Investoren überlassen bleiben, wo sie ihr Geld versenken, wen kümmert es? Es ist Geld von Privatleuten und die werden schon wissen, was sie tun – oder eben auch nicht.
      GM wurde mit Geld des Steuerzahlers gerettet und bei Opel war die deutsche Bundesregierung auch ganz kurz davor. Von irgendwelchen Banken ganz zu schweigen. Diese Zwangsbeteiligung des Steuerzahlers regt mich viel mehr auf als – vermeintliche – Ankündigungen von Tesla über den Bau von Trucks und Bussen, an die private Investoren glauben. Und dafür hat Tesla bisher – wenn auch mit Verspätung – alles Versprochene geliefert.

    • Landmark

      Ich hörte man sucht Leute in einer Pferdekutschenfabrik, die wollen da einen Ochsenkarren zurück entwickeln.

  • Apfel

    Ist Jerome Guillen nicht auch der wo in der Doku über das Model S begleitet wurde?
    Toller Mann wie ich finde.

    Gruß

  • Thomas

    Solarcity wird Tesla das Genick brechen
    wenn die wichtig für die Autoentwicklung/Produktion sind bitte begründen

    Ende der Durchsage

    ach ja ich suche einen I3 ohne Rex zum fairen Preis

    • Martin Haudenschild

      Elon Musk ist wohl langfristing nicht auf Autoproduktion aus… Gigafaktory, Solarcity, Stromversorgungsnetz… vermutlich muss man „grösser“ denken – Rockefellerprinzip.

  • Thomas

    Klar geht es weiter, muss es weiter gehen
    aber Marktwirtschaft bedeutet Markt und Wirtschaft – d.h Geld verdienen

    ich würde vielleicht auch ein MS fahren – aber kein M3 reservieren (wenn Pleite dann weg). Die Konkurrenz schläft nicht …

    Das Aufrütteln der Konzerne rechne ich Tesla hoch an aber Elon ist leider kein Realist

    Gruß Thomas

    • Maximo

      Wäre Elon Musk ein Realist, hätte er nie
      – einen Autohersteller gegründet
      – der zudem noch auf pure electro setzt
      – und ein Schnellladenetzwerk in der halben westlichen Welt aufgezogen
      – ein halbautomatisch fahrendes Auto auf die Straße gebracht
      – das nebenbei auch noch das höchste jemals vergebene Sicherheitsrating bekommen hat

      – eine Raumfahrtfirma gegründet
      – die günstiger als jede andere Fracht in den Orbit und zur ISS bringt
      – wo zudem die Raketen auch noch nach getaner Arbeit heil landen
      – und das meistens auf einem winzigen, beweglichen Punkt im Ozean

      Gut, dass Elon kein Realist ist!

      • Pamela

        Da geh ich voll mit. Wunderbar ! 😉

  • AlexF

    Man wird sehen wieviel Realist Elon Musk ist. Er hat keine Zweifel an dem was er mit seiner Firma tut. Und wer keine Zweifel hat, das hat die Vergangenheit gezeigt, der wird Erfolg haben. Ich würde mir in jedem Fall auch lieber einen Tesla kaufen als weiter diese Dreckschleudern aus D kaufen. Nur leider habe ich keine Lust bis 2020 auf ein Modell 3 zu warten. Deshalb kommt mein nächstes Auto entweder aus F (Renault) oder JP (Nissan).

    Deutsche Autobauer werden, solange sie diesen hochnäsigen Kurs aller Mercedes, BMW oder Audi fahren, von wegen Innovationsführer mit den Hybriden, in Zukunft auf jedem Fall viel Federn lassen müssen. Das steht ist realistisch und steht fest. Wer 2019 noch immer am Benziner oder Hybriden festhält, der hat auf jeden Fall vergeigt und setzt die Zukunft des deutschen Automobilbaus vollendens auf’s Spiel. Mich täte auch mal interessieren wieviel Aktionäre von Mercedes schon bei Tesla investieren.