Kalifornien: Ersten beiden Tesla-Stores erhalten Model 3-Ausstellungsfahrzeuge

Wie die Regionalzeitung The Mercury News berichtet, hat Tesla die ersten beiden Model 3-Ausstellungsfahrzeuge in die firmeneigenen Stores platziert. Ab heute können alle Interessenten in den Tesla Stores im Stanford Shopping Center, Palo Alto, und in der Century City Mall, Los Angeles, das Model 3 näher begutachten und sich sogar in das Auto setzen.

Damit wurde der Grundstein gelegt, weitere Model 3-Ausstellungsfahrzeuge in allen Tesla Stores der Vereinigten Staaten aufzustellen, erklärte eine Tesla-Pressesprecherin. Zunächst werden diejenigen Stores beliefert, die eine hohe Anzahl an Reservierungen für das Mittelklassefahrzeug erhalten haben. Testfahrten für Kunden mit einer gültigen Reservierung sollen jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt angeboten werden.

Im Stanford Shopping Center in Palo Alto wurde das Model 3 schon in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag ausgestellt und in einer privaten Vorführung bereits existierenden Tesla-Kunden präsentiert. Ähnlich könnte Tesla auch in den anderen US-Bundesstaaten verfahren, zumal Besitzer eines Model S oder Model X, die ebenfalls ein Model 3 reserviert haben, bei der Auslieferung bevorzugt werden.

  • Stefan

    Es geht Schritt für Schritt weiter – mit den Ausstellungsfahrzeugen werden nun auch wieder Kunden angesprochen die bisher nicht reserviert haben. Tesla hat also keine Angst das noch mehr Bestellungen kommen 😉

    • Guido Eberhard

      Wieso Angst, während andere Hersteller davon Träumen was angeblich ab 2020 etc. auf den Markt kommen sollte, zieht Tesla bereits seit Jahren immer mehr Kritiker als Kunden an!!!
      Ich gehe davon aus, dass mein Bestelldatum 2018 nicht eingehalten werden kann, aber bis ein ernsthaftes Konkurrenzangebot auf dem Markt sein wird, verkaufe ich das Model 3 bereits schon wieder! Der Technik- und Erfahrungsvorsprung von Tesla wird die grossen Konzerne in die Knie zwingen und die Neider und Kritiker verstummen lassen!

      • ThomasJ

        Willkommen im Forum Guido Eberhard.
        Ihre Aussage „…zieht Tesla bereits seit Jahren immer mehr Kritiker als Kunden an!!!…“ ist etwas gewagt, wenn man die täglichen Reservierungen in Betracht ziehen würde.
        Im August 2017 sagte Elon Musk: „ .. Der (netto) Zuwachs seit Freitag liegt jedoch bei 1.800 (Reservierungen, Anm. d. Red.) pro Tag… „
        http://teslamag.de/news/elon-musk-korrigiert-reservierungsanzahl-fuer-das-model-3-liegt-bei-455-000-15610
        http://disq.us/p/1l2poqt
        Ja, es gibt Kritiker, die sich im Interesse der Oel-Lobby, als verbrennerfreundliche Etabliertenpresse oder als Umweltegal-Aktivisten hervortun. Ändert aber nichts an interessierten/reservierungsfreudigen Kunden.

      • Stefan

        Das sehe ich genauso wie Du. Mit „Angst“ wollte ich genau auf die anspielen die immer wieder veröffentlichen das Tesla bald am Ende ist und seine Ziele nicht erreichen wird.

        Elon scheint den Grundsatz „Ziele müssen Herausforderungen sein“ sehr wörtlich zu nehmen und er wird sicherlich auch selber wissen das seine Ziele nur selten pünktlich erreichbar sind. Aber Schritt für Schritt liefert Tesla und diese Ausstellungsfahrzeuge sind ein weiterer kleiner Schritt.

        Bin auf die nächsten Schritte gespannt hoffe aber auch das er seine bereits bestehenden Kunden nicht vergisst (Stichworte: Navi, AP2,…)

        • Fritz!

          Ja, die Aussage von Elon Musk dazu ist: Wenn dein Ziel nicht scheitern kann, dann war es nicht ambitioniert genug.

          Entspricht auch dem, was Sie sagen und wie er sich verhällt. Eigentlich eher Positiv, davon könnten sich viel „Manager“ mal eine oder zwei Scheiben von abschneiden!

    • Viewer

      Wahrscheinlich machen die sich bei VW mit dem Rekordabsatz von 10,5 Mio. verkauften Fahrzeugen gerade in die Hose. Mal im Ernst, glaubt ihr den Blödsinn den ihr schreibt? Der Zuwachs bei VW ist höher als das was Tesla geliefert hat. Offensichtlich sind 10.5 Mio. Menschen der Meinung lieber ein Auto von VW zu fahren als eines von Tesla. Alle anderen dt. Hersteller legen kräftig zu und verdienen prächtig wärend Tesla immer noch Geld verbrennt.

      Der selbe Unsinn beim Truck der vieleicht irgendwann kommt und jede einzelne Vorbestellung zellebriert wird. Allein in Wörth werden über 100.000 LKW jedes Jahr hergestellt. Wenn da jemand 100 Stk. bestellt gibts ein müdes Lächeln auf den Lippen und in weniger als einer Schicht sind sie produziert.

      • Fritz!

        Ja, da sind noch (leichte) Unterschiede bei den Verkaufszahlen zwischen VW und Tesla. Aber der eine steigt, der andere fällt (schauen Sie sich mal die Eigenzulassungen bei VW im letzten halben Jahr an).

        Andererseits ist es schon recht seltsam, daß ausgerechnet der Markenchef von VW, Herr Diess sagt, daß er viel mehr Angst vor Tesla als vor Toyota habe. Er hat eben erkannt, daß Tesla & Co die Zukunft und VW ganz klar die Vergangenheit ist.

        Wir können die Zahlen gerne noch mal Ende 2020 betrachten, da werden die merklich anders aussehen.

      • ThomasJ
        • Fritz!

          Lese ich das richtig, das Tesla in 2017 ca. 5% des PKW-Umsatzes (in Stückzahlen, 2.024 zu 35.975) wie VW hatte?

          Das ist aber sehr peinlich für VW, finde ich. Sie haben weltweit einen 100 fach höheren PKW-Ausstoß und schaffen es in der Schweiz nicht, über das 20 fache der Tesla-Stückzahlen zu kommen. Wird sicherlich an der schlechten Qualität von Tesla gelegen haben. Oder dem hohen Preis.

          Wenn das Model 3 da ist, wird Tesla wahrscheinlich in 2020 die gleichen Stückzahlen in der Schweiz wie VW haben, da bin ich ja mal gespannt drauf…

          • ThomasJ

            Anstatt die Trendzahlen – wohin geht die Entwicklung – zu betrachten, schauen viele die gegenwärtigen, absoluten Zahlen an, die im Moment noch rosig zu sein scheinen. Sieht nach Nokia-Effekt aus. Aber das hatten wir ja schon.

            Mit Weitblick und kommendem Model 3 wärs mir heute bei VW Angst und Bange. Vor allem, wenn ich ein einfacher Arbeiter wäre, mich mit der Entwicklung befasse und sehe wie die Felle davon schwimmen. Und mit der existenziellen Frage dastehen würde, ob der VW I.D. überhaupt, vor allem rechtzeitig und konkurrenzfähig als weiterer Schritt in die Elektromobilität auf den Markt kommt?

          • Fritz!

            Und wenn ich dann lese, VW will den doch tatsächlich auch mit Mietbatterie anbieten, um den Preis unter 40.000,– zu bekommen, könnte ich die Angst des VW-Mitarbeiters schon verstehen…

          • Kyle Seven

            Interessant, gibt es eine Quelle?

          • Fritz!

            Jupp:
            https://ecomento.de/2018/01/09/vw-elektroautos-in-fuenf-sieben-klicks-kaufen/

            Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann:
            „Bei der Finanzierung der Batterie will VW zweigleisig fahren: I.D.-Elektroautos werden wahlweise mit Mietakku oder komplett zum Kauf angeboten.“

            Auch hier sieht man mal wieder: Veräppelung des Käufers, schüren von nicht vorhandenen Unsicherheiten, die wegfallenden Gewinne durch Vermietung teilweise kompensieren.

      • Stefan

        Tesla ist keiner der grossen Hersteller, aber Tesla zeigt immer wieder das es bereits heute möglich ist Elektroautos zu liefern die funktionieren. Ich hoffe für die grossen Hersteller und insbesondere deren Mitarbeiter das sie noch rechtzeitig aufwachen und aufholen können. Wie das Model 3 zeigt lernt aktuell aber wohl eher Tesla und die anderen reden nur.

        Ich würde mich freuen wenn alle Hersteller brauchbare Elektroautos anbieten würden.

        p.s. Vom VW Konzern würde ich aber auch das beste Elektroauto nicht kaufen.

      • W. Müller

        Genau und weil die bei VW das so völlig entspannt sehen verliert der VW Chef Müller beim Thema Tesla fast die Beherrschung seinen Kommentaren und dem hochroten Kopf nach zu urteilen. Warum ist der nicht einfach cool geblieben?

        http://teslamag.de/news/vw-chef-matthias-mueller-tesla-16628

        • PV-Berlin

          In den USA können sie so agieren, weil sie so agieren können! Hier halten die alten Familien ihr Geld zusammen und ‚investieren‘ das dann zum Beispiel in so hoch innovative Geschäftsmodelle wie Hotels, Bürokomplexe, Einkaufstempel und Schulden des Bundes. Sogar Wald, Wiese und Acker kaufen art fremde Investoren (Familien) wie blöd!

          Nur kein Risiko im Industriellen Bereich! Man ist nicht mal bereit, bei Insolvenzen zuzuschlagen (PV Bereich)

          Man ist zu satt zu zufrieden und vor allem zu selbstherrlich.

          *Leider kenne ich das Problem nur zu gut!

          *Für langweilige Investment (WKA, PV , etc.) bekomme ich sofort Geld, für Innovationen mit einem Risiko X = Null!

          • Pamela

            „Man ist zu satt zu zufrieden und vor allem zu selbstherrlich.“
            So sieht es aus. Aber das ist etwas, worüber ich schon länger nachdenke:
            Die Porsches, Piëchs und Quandts sind die wirklich so kurzsichtig ?
            Die jährlichen Gewinne gehen in Vergessenheit, wenn man am Ende als Verlierer dasteht. Die Vorfahren waren erfolgreich eben durch ihre Technologiebegeisterung, die Nachkommen sind nur noch Betriebswirte im Herzen ?

            Ich hab so keinen Einblick in die Automobilfirmen, aber bei anderen großen Unternehmen sehe ich mit großer Sorge, dass mittlerweile der größte Aufwand in die Selbstverwaltung gesteckt wird und wirklich anspruchsvolle Aufgaben in fremde Hände gegeben werden. Für mich komplettes Managementversagen.

            Vielleicht haben die Eigentümerfamilien auch nicht mehr das nötige Vertrauen in die Zukunftsfähigkeiten ihrer Unternehmen und erhalten deshalb lieber einen Status quo ?

          • Stefan

            Die wenigen Einblicke die ich in solch ein Top Management bekommen habe hat bei mir den Eindruck erweckt das

            1) keine langfristigen Ziele verfolgt werden
            2) Shareholder Value das einzige ist was zählt
            3) keinerlei Ethikregeln gelten
            4) Entscheidungen gezielt extern (Berater) eingekauft werden um sich hinter diesen Experten verstecken zu können
            5) Amerikanisches Quartalszahlen Denken mit deutscher Entscheidungsangst verbunden wird
            6) Erfolge sind schon erreicht wenn man eine Entscheidung getroffen hat – die Umsetzung ist nur noch ein notwendiges Übel dem man keine Aufmerksamkeit widmen muss. Man trifft ja schließlich die strategischen Entscheidungen
            7) Bevor man die „Ernte“ einfährt ist man aufgrund des „Erfolgs“ schon wieder weiter gezogen.

            Dabei ist es völlig egal um welche Branche es geht. Mit dieser Einstellung kann man jedes gesunde Unternehmen früher oder später gegen die Wand fahren.

          • Pamela

            Wow, schonungslose Analyse, aber ja, deckt sich mit meinen Beobachtungen. Was würde das für die fernere Zukunft bedeuten – bei den ganz neuen Anforderungen in dem kommenden Industriezeitalter ?

            Die Kleineren und Mittelständler konnten und können sich eine derartige „Unternehmenskultur“ zum Glück nicht leisten. Diese und die Start-ups – die die Dinge sowieso anders angehen müssen – wären dann eigentlich die Hoffnungsträger …

          • Fritz!

            Treffend formuliert, finde ich.

            Reines Boni-Denken kommt dabei heraus. Noch schlimmer als die Bundesregierung, die denkt auch nur in 4 Jahres-Schritten, die Manager der DAX-Konzerne sogar nur in Quartals-Schritten. Überflüssiges Kroppzeug, finde ich…

            Einer der Gründe, wie Pamela schon schrieb, warum solche „Quasi-Inhaber-geführten-Firmen“ wie Apple oder Tesla oder der deutsche Mittelstand so erfolgreich sind. Die anderen Großen überleben durch ihre schlichte Masse und dadurch, daß sie ab & zu mal einen kleinen mit einer guten Idee kaufen.

      • Sonntagskuchen

        Hallo in diesem Forum. Speichern Sie Ihren Artikel und dann lesen Sie ihn in 5 Jahren nochmal. Tesla wird den Automobilmarkt verändern und hat es bereits jetzt getan. Ob Tesla so groß wird wie VW, keine Ahnung. Aber VW wird schrumpfen und Tesla wachse . Reden Sie doch mal mit VW Besitzern, die ein Update erleben durften. Die sind alle stinksauer wegen des Massenbetruges.
        Apropos Gewinne von VW: die wurden in China gemacht und gerade China wird die Elektromobilit als erstes Land massiv umsetzten.
        Lassen sie sich überraschen, die Zukunft wird es zeigen.

        Ich freue mich auf mein Model 3. es gibt derzeit in absehbarer Ueit nichts besseres

      • Kyle Seven

        Also ich glaube den Blödsinn,

        Solange VW nicht endlich anfängt, eine Batterieproduktion aufzubauen oder aufbauen zu lassen, werden die nichts anderes als hinterherschauen.

        Ja mit 70Mrd können die viel anfangen, aber sie machen außer netten Studien NICHTS.

        Solange VW und die restlichen Autohersteller nicht die zwei Kernprobleme lösen sind sie über kurz oder lang am Ende.
        1. Batterieproduktion
        2. Ladeinfrastruktur

        Beste Grüße

        PS eigentlich mag ich Audi aber solange die nichts keine Lösung bringen, bleibt es bei Tesla und wenn ich erstmal umgestiegen bin, ist es unwahrscheinlich wieder umzusteigen.

        • Raimund Dold

          Ich finde es immer wieder traurig, wie eingeschränkt gedacht und argumentiert wird. Bin selbst „Deutscher Ingenieur“ (finde es unverschämt, wie der VW Konzern mit diesem „Gütesiegel“ umgeht), seit ca. 20 Jahren fahre ich Autos vom VW Konzern (Golf, A3, A4), habe früher immer gesagt, dass ich nie ein Nicht deutsches Auto fahren würde und mein nächstes Auto wird trotzdem ein M3 sein.
          Das Geld verbrennen machen alle Autofirmen, wenn man sich eine Modelreihe anschaut, bevor sie einige Zeit im Markt ist. Auch bei Audi oder VW kostet die Entwicklung plus die Produktion 3 MRD € oder so ähnlich, bis die ersten Autos beim Kunden sind. Geld verdient wird damit auch erst nach einiger Zeit. Tesla hat halt noch nicht zig verschiedene Modellreihen, die das querfinanzieren.
          Überhaupt wird in Deutschland mit völligem Unverständnis bezügl. der Finanzierung nach USA geschaut. Da hat jeder Privathaushalt mehr Schulden als VW;-) In Kalifornien gibt es so viele Milliarden, die eine Anlage suchen, da muss man nur die richtige Geschichte erzählen. Es gibt schon einen Grund, warum da die Startup Szene so groß ist.

          So lange die deutschen Autofirmen mit ihren Kunden umgehen, als wären sie dumme Schafe, werde ich wahrscheinlich kein Auto mehr von ihnen kaufen. Beim Patchen der SW, dass mein Auto wieder auf die Straße darf (weil der Konzern gnadenlos beschissen hat), wird man direkt ignoriert. Die mehreren Tausend Euro, die ich am Wiederverkaufswert meines Auto verloren habe (was bekomme ich denn noch für einen Euro 4 Diesel von Audi??), interessiert Audi herzlich wenig. Und dass mein Smartphone sich nur teilweise mit dem Auto verbinden kann, weil die SW 2010 eingefroren wurde, was kann ich schon erwarten für ein Auto mit Listenpreis 42k€?

          Zeitgemäß ist anders.

          P.S.: Ich habe einen Bekannten, der ist Einkäufer bei Porsche. Laut ihm geht der VW Konzern davon aus, dass Tesla dieses Jahr Pleite geht und die ganze Diskussion ein Ende nimmt. Das nenne ich mal eine stabile Strategie;-)

          • Fritz!

            „P.S.: Ich habe einen Bekannten, der ist Einkäufer bei Porsche. Laut ihm
            geht der VW Konzern davon aus, dass Tesla dieses Jahr Pleite geht und
            die ganze Diskussion ein Ende nimmt. Das nenne ich mal eine stabile
            Strategie;-)“

            Und die Chance, daß die keinen Plan B haben (falls ihr grandioser Plan mit der Pleite nicht klappt), ist ziemlich groß. Die Zeitspanne ist halt länger als ein Quartal und viel weiter können deutsche Manager anscheinend nicht denken/planen. Ich will nicht, daß Audi untergeht, wer baut dann in Deutschland so richtig coole Rückleuchten?

          • Sonntagskuchen

            Danke für Ihren fundierten Kommentar. Wir fahren auch einen VW Bulli E5. Ich hoffe, wir dürfen den noch weiter fahren in der Stadt und brauchen kein Update. Verkaufen werden wir den auch nicht, fahren bis zum Ende heißt die Devise. Dennoch habe ich ein sehr ungutes Gefühl dabei. Vielleicht wollen wir den ja doch noch früher verkaufen oder benötigen ebenfalls ein Update. Ich hoffe nicht.

          • PV-Berlin

            Ich habe zwei T6 aus 2016 und haben keinen Zweifel, die weiter nutzen zu können. Das schaut mit den Euro 5 Caddy schon anders aus. Aber die wird man trotzdem immer noch gut verkaufen können.

            Man muss uns zu unserem Glück halt zwingen und noch ist die Auswahl in dem Segment mehr als übersichtlich. Tesla kann ja nicht alles alleine machen.

          • Karl

            Tach Herr Kollege,

            ich teile Ihre Sicht und muß mich als Ingenieur auch schon fast dafür schämen, wie die deutsche Automobilindustrie hier agiert.
            Selbst bei einem A5 Baujahr 2015 ist die Telefon GUI unterirdisch – und für ein Naviupdate mit veralteten Karten (schon bei Auslieferung) darf man ja schon fast betteln.

            Hier wird versucht die CashCow bis zum Letzten zu melken. Andere Branchen haben dies ja in der Vergangenheit ja auch schon versucht und sind inzwischen vergessen.
            Ich glaube schon, daß in 2020 interessante Fahrzeuge auch von den etablierten Herstellern kommen.
            Ein auch nur annähernd vergleichbar stimmiges Gesamtpaket wie Tesla es jetzt schon anbietet, sehe ich auch in 2-3 Jahren noch nicht. Dazu gehört auch die Wartungsfreundlichkeit der BEVs; und das wird den Vertragshändlern erst mal Probleme machen.

          • Michael Anonymous

            Das Problem wird der Preis sein. Tesla hat alles so gerichtet, dass die variablen Kosten möglichst weit unten sind, um das Model 3 leistbar zu machen. Soll heissen, selbst wenn VW ein ähnliches Modell auf den Markt bringt, kann das nur EUR 10.000,– mehr kosten, ausser man verkauft es mit Verlust. Was natürlich möglich ist, so lange man noch genug Verbrenner verkauft und zur Quersubventionierung bereit ist. Dann aber hat man den Druck, mehr und mehr Batterien zu aquirieren, und das möglichst ohne Knappheitsaufschläge, während die Verkäufe exponential hochgehen. Wenn der Startschuss einmal gefallen ist, dann wird das wirklich kein Honiglecken für VW.

          • PV-Berlin

            VW hat eine Bilanzsumme von > 400 Mrd. €, da ist schon ein wenig Platz für Schulden! *fg

            Selbst wenn Tesla das Geld ausgeht, ändert das Null! Ich wette zwei trockne Keks drauf, dass sich die 5 Big Konzerne in Kalifornien eine böse Schlacht liefern werden. Alle sind in der Lage sofort reichlich Kapital Tesla bereit zustellen

            SAP ist das ‚wertvollste‘ Unternehmen im Dax! Solche kleinen Klitschen verhökert Goldman Sachs Montag früh zischen 9 und 10 Uhr.

            Sich darauf zu verlassen, das in Kalifornien einem Unternehmen das Geld aus geht, welches Bestellungen ohne Ende hat (Geschäftsmodell) und ein Aleinstellungsmerkmal und eine starke Marke ist?

            = totaler Realitätsverlust des Porsche Clans

          • PV-Berlin

            Bitte noch beachten, das nicht Tesla den Untergang von VW besiegeln wird, sondern eine oder mehrere der KP Klitschen, die seit Jahren Wissen absaugen (aus den Aktivitäten der VW in China) und im Jahr 2020: 2.500.000 EH e-Mobile absetzen werden.

            VW fertigt und verkauft in China ca. 4 Mill. EH! Schauen wir mal, wie das im Jahr 2022 ausschaut!

            Im Jahr 2025 werden die KP Klitschen schon mehr als 1.000.000 e-Mobile in die EU hinein verkaufen.

            Wenn dann Oben auch noch Tesla 1.000.000 nach Europa verkaufen kann, dann….

          • Pragmatiker

            P.S.: Ihr Bekannter, der Einkäufer bei Porsche, hat bestimmt auch Bekannte im VW Konzern welche jahrelang davon ausgegangen sind, dass die Betrügereien bei der Typzulassung betreffend Schadstoffen im Abgas niemals rauskommen. Der VW-Konzern ist z. B. auch davon ausgegangen, vom Start weg jährlich 20.000 Phaeton im Jahr zu verkaufen, diese Zahlen stetig zu steigern und dabei einen satten Gewinn zu erzielen. Tatsächlich wurden in 15 Jahren nur ca. 84.000 gebaut und das mit einem erheblichen finanziellen Verlust.

      • PV-Berlin

        VW hat 10,5 Mill. EH ausgeliefert! Die Deutsche Sprache ist da ein wenig genauer!

  • Matthias Fritz

    wer sich dafür interessiert das Model 3 eventuell noch vor Europa Belieferung und sogar vor den meisten Tesla Mitarbeitern live zu sehen sollte You You Xue folgen. er ist aus UK und bringt in 2 Wochen sein Model 3 auf die Insel. mit etwas Glück gibt es wieder einen Road Trip wie schon in den USA. dieser soll ja mega viele Menschen angelockt haben. tolle Aktion!

    • Papshmir

      Rechtslenker im Linksverkehr, das kann ja lustig werden

      • Pascal Riepl

        Sie meinen Linkslenker im Linksverkehr. Rechtslenker im Linksverkehr sind ganz normal 😀

      • Fritz!

        Also, ich war öfters mit meinem Auto in England, die Eingewöhnung dauert ca. 2 Minuten. Der erste Kreisverkehr ist spaßig, den sollte man langsam angehen.

        Schwierig wird es nur, wenn man das einzige Auto auf der Straße ist, dann neigt man dazu, wieder die falsche Seite zu benutzen. Was aber auch egal ist, da ja kein anderes Auto da ist, daß das stört…

      • Matthias Fritz

        You You Xue hat einen Linkslenker. also bis auf GB ganz normal zu fahren.

  • Longcheck

    Grenzenloser Hass gegen Tesla – mal wieder:
    Gezielter Vandalismus in Amsterdam
    https://www.teslarati.com/vandals-destroy-tesla-model-s-x-amsterdam-deliberate-burning-incident/

  • Pamela
  • Matthias Fritz

    jetzt dürfte das Model 3 noch effizienter sein als angenommen.
    schon 130MPGe (IONIQ 136MPGe)