Nach tödlichem Autopilot-Unfall: Tesla und Mobileye kommentieren noch einmal das Geschehene

So ziemlich die gesamte Medienlandschaft hat über den tödlichen Unfall mit einem Tesla Model S bei eingeschaltetem Autopiloten berichtet. Obwohl sich der Unfall bereits im Mai zugetragen hat, hat die US-Verkehrsaufsicht (NHTSA) erst Ende Juni die Untersuchungen für die Autopilot-Software eingeleitet, wodurch das Ganze überhaupt erst durch die Schlagzeilen ging. Die NHTSA möchte nun prüfen, ob die Software wie von Tesla angegeben gearbeitet hat.

Unabhängig von den Untersuchungsergebnissen der NHTSA hat sich Mobileye, der Zulieferer von Tesla für die Autopilot-Hardware, zu Wort gemeldet (via Electrek) und weitere Informationen darüber gegeben, wieso dieser Unfall allein durch den Autopiloten unvermeidbar war.

Wir haben den Bericht gelesen, was in diesem Fall passierte. Die heutige Technologie zur Vermeidung von Kollisionen, auch Notbremsassistent genannt, ist für Kollisionen am hinteren Ende (Auffahrunfälle) gedacht und genau dafür entwickelt worden. An diesem Unfall war jedoch ein von der Seite kreuzendes Fahrzeug involviert. Die aktuelle Generation der Notbremsassistenten sind nicht für solche Fälle entwickelt worden. Die Systeme von Mobileye werden erst Anfang 2018 die Fähigkeit haben, kreuzende Fahrzeuge zu erkennen. Die Euro NCAP-Sicherheitsbewertung wird dies Anfang 2020 in ihre Wertung mit einfließen lassen.

Auch Tesla äußerte sich noch einmal zu diesem Unfall und erklärte, wieso der Autopilot den Notbremsassistenten nicht aktivierte:

Teslas Autopilot-System wurde In-house entwickelt und nutzt eine Verbindung aus duzenden internen und externen entwickelten Komponenten, um die richtige Handlung in gegebenen Szenarien durchzuführen. Seit Januar 2016 aktiviert der Autopilot den Notbremsassistenten als Reaktion auf jedwede Unterbrechung der Straße im Pfad des Fahrzeugs, die bei einer Gegenprüfung mittels Radar keine typischen Merkmale aufweist. Im Falle dieses Unfalls hat die hohe, weiße Seite des LKW, in Kombination mit der Radar-Wahrnehmung, die der eines hoch hängenden Straßenschilds entspricht, nicht für die Aktivierung des Notbremsassistenten gesorgt.

Der LKW wurde demnach von dem Autopiloten wahrgenommen, jedoch nicht als ein solcher erkannt, da die Technologie laut Mobileye dazu gar nicht in der Lage sei.

  • Fritz!

    Ein Unterfahrschutz (wie in Europa üblich und vorgeschrieben) hätte zwar wahrscheinlich den Aufprall nur minimal gemildert, aber evtl. vorher vom Radar als Hinderniss erkannt werden können und der hätte dann eher eine Vollbremsung eingeleitet. Werden auch bei hohen Geschwindigkeiten noch die Ultraschallsensoren mitgenutzt? Die haben ja nur eine kurze Reichweite, könnten aber in einem solchen Fall zumindest durch eine Vollbremsung noch etwas Tempo kurz vor dem Aufprall rausnehmen und den Unterschied zwischen tot und verletzt bedeuten.
    Kennt sich hier jemand mit der Technik gut genug aus, um da eine richtige Antwort drauf zu geben? Wäre interessant, finde ich.

    • broeselmeier

      Die derzeitigen Radarsysteme zur Abstandsregelung muss man sich wohl wie ein spezielles Nachtsichtgerät vorstellen, in dem nur die Dinge aus der Dunkelheit herausgehoben werden, die sich in oder entgegen der eigenen Fahrtrichtung bewegen. Die ganze stehende Welt bleibt schwarz.

      Man kann damit verhindern, dass man einem abprupt bremsenden Vordermann auffährt.
      Man kann aber nicht verhindern, dass man mit hoher Geschwindigkeit ungebremst auf ein Stauende oder auf ein havariertes Fahrzeug fährt.

      Kamerasysteme kann man benutzen um den Straßenverlauf zu finden. Würden die jede Pfütze für ein großes Loch in der Straße halten, würde man laufend unmotiviert bremsen.

  • broeselmeier

    Es sollte bekannt sein, dass keines der am Markt verfügbaren Abstandsregelsysteme bei normalen Geschwindigkeiten stehende Gegenstände daraufhin bewerten kann, ob sie ein Kollisionshindernis darstellen könnten.

    Dort wo die Fahrzeuge einen Monitor haben, der die erkannten Dinge darstellt, kann man sehen, dass ein vor einem stehendes Auto an der Ampel oder an einem Stauende, erst so spät erkannt wird, dass es für jedes Bremsmanöver viel zu spät wäre.

    Die aktuellen Systeme beschränken sich bei typischen Fahrgeschwindigkeiten auf die Dinge, die sich in Fahrtrichtung oder entgegengesetzt bewegen und versuchen Abstände zu diesen zu regeln bzw. Kollisionen mit ihnen zu vermeiden. Wegen der Möglichkeit von Fehlinterpretationen erfolgen automatische Bremsungen i.d.R. auch nicht mit der vollen Bremskraft.

    D.h. der Tesla hatte kein System, dass diesen Unfall hätte autonom verhindern können.

    Wäre es nicht der LKW an der Kreuzung gewesen, hätte es genau so ein Stauende sein können und der Tesla hätte ggf. einige weitere Verkehrsteilnehmer getötet.

    Für mein Gefühl hat Tesla bei der Autopilot-Funktion zu wenig Sorgfalt walten lassen. Eine konsequente Überwachung der Aufmerksamkeit des Fahrers (Blickrichtung) wäre eine Mindestvoraussetzung.

    • GeHa

      Den bisherigen Kommentaren von Tesla und Mobileye entnehme ich, dass es vor allem die freie Durchsicht unter dem LKW-Anhänger geschuldet ist, das dieser nicht richtig erkannt wurde.
      Das sollte bei einem (PKW-)Stauende quer zu Fahrtrichtung nicht passieren. Und bei eine Stau in Fahrtrichtung hat das System ja sowieso keine Probleme.
      Saublöd halt, dass Tesla immer von Autopilot spricht (das ganz eigene Erwartungshaltungen bei der Kundschaft auslöst!), obwohls ja eigentlich „nur“ eine Sammlung von Fahrassitenzsystemen ist.
      Wie benennen die in Zukunft dann einen wirklich funktionierenden Autopiloten: Gigapilot?

      • broeselmeier

        „Und bei einem Stau in Fahrtrichtung hat das System ja sowieso keine Probleme“

        woher stammt diese Aussage?

        Mir ist kein System bekannt, das einen Unfall verhindern kann, wenn man ohne selbst rechtzeitig zu bremsen mit außerorts üblichen Geschwindigkeiten auf ein stehendes Hindernis auffährt.

      • Sukram

        >Den bisherigen Kommentaren von Tesla und Mobileye entnehme ich, dass es vor allem die freie Durchsicht unter dem LKW-Anhänger geschuldet ist, das dieser nicht richtig erkannt wurde.

        Ja, sagen sie.

        Nur war der in Bewegung, und wurde von einer Zugmaschine bewegt…

        zudem sollte sich auch noch die Hinterachse wie ein Fahrzeug dargestellt haben, das den Tesla zu rammen droht.

        • broeselmeier

          Aus Sicht des Radarsystems war der LKW eben nicht in Bewegung, denn das System filtert mindestens bei Außerortsgeschwindigkeiten alles aus, was sich nicht in oder entgegen der Fahrtrichtung des Tesla bewegt.

  • Dejan Stankovic

    Wir müssen dabei bedenken das meiste in Amerika fahrende Trailer keine Seitenplanken an Unterbau haben und somit eine „Durchfahrt“ möglich ist…dabei sollten die Insassen die Köpfe einziehen weil danach hat man ein Cabrio… das ist in vielen amerikanischen Actionfilmen immer sehr spektakulär dargestellt aber in der Wirklichkeit endet meistens wie eben tödlich.

    Mein Beileid an dem verunglückten Fahrer des Model S. Er hätte aber echt etwas vorsichtiger sein müssen und sein Leben nicht in die Hände der Beta – Systems zu überlassen…

    • broeselmeier

      Mein Dank an höhere Ordnung, dass kein Unbeteiligter getötet wurde.

      Und die Firma Tesla sollte vielleicht anfangen etwas seriöser zu agieren, wenn sie die nächsten Jahre überleben will.

      • Elektron

        Könnten sie erläutern was im Verhalten von Tesla unseriös ist.
        Der letzte Unfall mit einem Autopilot in der Luftfahrt hat eine German Wings Maschine in einen Berg gelenkt. Auch hier hätte der Pilot eingreifen müssen, wie auch beim tragischen Unfall des Tesla.
        Ich kann in dem Zusammenhang nichts unseröses seitens Tesla sehen.

        • Hilfesuchender

          Nun kann Tesla beweisen das eine schnelle Aufklärung für eine seriöse Firma eine Selbstverständlichkeit ist

          http://www.focus.de/auto/elektroauto/autopilot-in-der-kritik-lenkte-autopilot-in-die-leitplanke-erneuter-tesla-crash-in-den-usa_id_5701953.html

          • „ELMO“

            @Hilfesuchender: „… beweisen, dass…“, so wäre es nebenbei richtig gewesen.

            Zitat aus dem verlinkten Artikel: „Tesla hatte den Unfall selbst der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA gemeldet“. Soviel zu der Seriosität und Ihren obigen Beiträgen.

            Wieso muss Tesla eigentlich den Kritikern immer beweisen, dass sie in allem besser sind, als die anderen? Wobei, mir fällt so schnell gar nichts ein, wo sie nicht besser wären. Na gut, die Spaltmaße.

            Aber ich bin ja auch religiös, wie es heißt.

  • Erna

    Heißt dies nun, dass der Notbremsassistent nur bei eingeschalteten Autopilot aktiv ist? Wenn ja ist dies ein deutlicher Nachteil gegenüber anderen Systemen, die grundsätzlich aktiv sind.

    Dazu ist „heutige Technologie“ von anderen Herstellern in der Lage stehende Hindernisse und auch z. B. querende Fußgänger zu erkennen. Gerade bei höherer Geschwindigkeit wird zwar eine Kollision nicht verhindert aber durch automatische Bremsung zumindest stark abgemildert.

    Nochmals die Frage, warum dann zumindest vor den Zäunen nicht gebremst wurde und trotz Crash das Auto weiterfuhr?

  • Hilfesuchender

    In den Text steht, das die NHTSA verspätet mit der Untersuchung begann, aber nicht weshalb die Untersuchung nicht sofort aufgenommen wurden?

    Gibt es eine Quelle welche diese Hintergründe hinreichend erklärt?

    • TK

      Ich habe nicht „verspätet“ geschrieben. Ich habe nur geschrieben, dass die Untersuchungen der NHTSA erst im Juni begannen. Das kann z.B. daran liegen, dass man erst die Untersuchungen der Polizei und anderer Behörden abwarten musste. Außerdem musste dann erst festgestellt werden, dass es sich um einen besonderen Fall handelt (Autopilot) usw., der weitere Untersuchungen berechtigt.

      • Hilfesuchender

        Danke für die Antwort, wenn auch wenig Hilfreich.

        Es gibt inzwischen sehr schwere Beschuldigungen, nur auch die nicht Belegt
        wie hier

        http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/tesla-eine-zumutung-fuer-die-aktionaere/13828808.html

        Dort werden massive Anschuldigungen geäußert, ein Textauszug:

        „Als er vor wenigen Tagen die Übernahme von der Solar City bekannt gab, da kannte er natürlich schon die vorläufigen Zahlen. Auch war ihm zu dem Zeitpunkt bekannt, dass ein Tesla-Kunde in Florida mit seinem Autopilot in den Tod fuhr. Beides sind einschneidende Veränderungen, die zur Vorsicht mahnen. “

        Da wird ohne Beweise geschrieben, das Elon Musk, um Ihn geht es in dem Artikel, wohl vom 7 Mai an über die Fakten verfügte. Würde das Stimmen, so wäre das für viel eventuell ein Schock. Deshalb die Frage gibt es Quellen wo man ohne Gerüchte an belastbare Aussagen zum Ablauf der Dinge gelangt?

        Die Aussage die derzeit in anderen Medien zu Lesen

        „Teslas E-Autos zeichnen permanent eine Vielzahl von Fahrtdaten auf. Die amerikanische Verkehrsaufsicht NHTSA untersucht jetzt das Autopilot-System. Mit der Prüfung wurde auch der tödliche Unfall von Anfang Mai bekannt.“

        ist nicht Hilfreich, weil beliebig auslegbar. Ja man kann es eben sogar so extrem Auslegen wie der Verfasser, des Artikels der Verlinkt.

        Darum die Nachfrage, Hilfsweise würde eine Quelle helfen, wann Tesla die Daten an die NHTSA überstellt.

        • TK

          Ich weiß jetzt nicht genau worauf Sie aus sind, aber ja, Tesla wusste sicherlich, dass an dem Tag mit dem Fahrzeug ein Unfall verursacht wurde. Weitere Informationen haben die sich dann sicher bereits besorgt, noch bevor die NHTSA ihre Ermittlungen eingeleitet hat.

          • Hilfesuchender

            Das ist zwar etwas Barsch geschrieben, daß ich auf etwas Aus wäre, außer auf Informationen, die zeitliche Abläufe ohne Unterstellungsmöglichkeiten als korrekte Tatsache Belegen.

            Nur aus Ihrer letzten Antwort könnte man entnehmen, daß man bei Tesla früher Bescheid wusste. Aber so wie geschrieben, wie vieles derzeit, eine Behauptung ohne zeitliche Einordnung und Aussagekraft.

          • Grünspanpolierer

            Herr Thywissen hat auf jeden Fall ‚wissen‘ von der Geschichte gehabt, deshalb auch sein Ausscheiden:
            http://teslamag.de/news/leitender-manager-autopiloten-tesla-nextev-8955

            Dass er schweigen musste war klar, schliesslich musste ja die Kapitalerhöhung ungestört über die Bühne gehen.

            Lt. Aussage des Rechtsanwalts des LKW Fahrers hat ein Teslamitarbeiter noch vor seinem Eintreffen den Datenrekorder des Teslas entfernt.

            Ob sie Zeit genug hatten, Daten darauf zu manipulieren ist z.Zt. noch ungeklärt.

        • TK

          Sie werden dazu womöglich auch keine Quelle finden. Tesla wird sicherlich nicht mitteilen, ab wann sie von diesem tödlichen Unfall wussten.
          Und nein, ich habe natürlich ebenfalls keine Quelle dafür. Wenn man sich jedoch vergangene Unfälle anschaut, erhält Tesla einen ziemlich detaillierten Log, was genau geschehen ist.

          • Hilfesuchender

            Nun Danke für die Antwort, wenn dies auch nicht unbedingt zu einer Entspannung der Beschuldigungen gegenüber Tesla beiträgt.

            Ja einige könnten sogar Überrascht über dies Antwort sein, obgleich in Ihren Eingangsartikel stand dies ja schon. Genua der Grund warum ich „verspätet“ geschrieben:

            „Obwohl sich der Unfall bereits im Mai zugetragen hat, hat die US-Verkehrsaufsicht (NHTSA) erst Ende Juni die Untersuchungen für die Autopilot-Software eingeleitet, wodurch das Ganze überhaupt erst durch die Schlagzeilen ging.“

            Eine dann verständliche Aussage, wenn auch so interpretierbar, das ohne die NHTSA gar nichts in die Schlagzeilen geraten wäre.

            Ich Hoffe Sie Irren sich und Tesla hat da doch einen anderen Ehrenkodex

          • Hilfesuchender

            Auf den Beitrag Grünspanpolierer lässt es sich nicht direkt Antworten, aber die Aussage zu Herr Thywissen kann so nicht Stimmen, den folgt man den Link und geht auf das Profil dort, ist zu Lesen:

            „April 2016 – Heute“

            das kann also, wenn überhaupt, nur mittelbar in diesen Kontext gesehen werden.

            Sollte es zu der Aussage mit dem Rechtsanwalt und LKW-Fahrer eine Quelle geben die mehr als ein Gerücht, so würde dies eventuell etwas Helfen. Die Aussage an sich ist aber sehr Obskur, denn mir wäre Neu wenn Tesla die Daten aller * Autopiloten * erst bei einen Aufenthalt in der Werkstatt bekäme. Viele modernere Fahrzeuge Überspielen die Daten doch Online, wie hier beschrieben

            http://www.heise.de/newsticker/meldung/ADAC-Untersuchung-Autohersteller-sammeln-Daten-in-grossem-Stil-3227102.html

          • Hilfesuchender

            Durch den Beitrag von Grünspanpolierer hab ich mein Suchmuster verändert, was einen Quelltext bezüglich Rechtsanwalt und Datenrekorder zu Tage förderte.

            Nur auch dort sind Zeugenaussagen mehr als widersprüchlich und keine zeitliche Zuordnung möglich, insofern ein weiter Mosaikstein. Aber genauso nach belieben Auslegbar, wie alles was dazu im Netz zu Finden.

            Der Text von Reuters
            http://in.reuters.com/article/us-tesla-autopilot-dvd-idINKCN0ZH5BW

  • netsailor

    Wer selbst einen Tesla fährt, weiss das der Notbrems-Assistent immer an ist und nicht nur wenn die Autopilot Funktion on ist.
    Wenn man zu schnell auf ein stehendes Hindernis wie einen parkenden Wagen zufährt um dann erst kurz vorher die Spur zu wechseln bekommt man schon sehr frühzeitig eine Warnung bzw. wenn die ignoriert wird, bremst der Tesla.
    Wer keine praktische Erfahrung hat sollte da nicht theoretisieren. Tesla hat das schon sehr gut entsprechend den zur Zeit technischen Möglichkeiten umgesetzt.
    Entscheiden ist wie man mit den Systemen umgeht.
    Bei dem Unfall hat leider zunächst vor allem der Fahrer versagt, der den Verkehr nicht im Blick hatte.

    • broeselmeier

      Funktioniert die Warnung vor stehenden Objekten auch bei mehr als Ortsgeschwindigkeit?

      • Nic Megert

        Ich bin mehrmals auf Autobahnen an ein Stauende gekommen und der Tesla hat immer problemlos gebremst. Das ist für den Autopiloten wirklich nichts ungewöhnliches.

        • broeselmeier

          Man kann mit dem Tesla wirklich mit 130Km/h auf ein bereits stehendes Stauende zufahren, ohne dass man vorher das Tempo reduzieren oder selbst bremsen muss?

          Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug wegen eines Staus bremst, dann sollte auch der Tesla bremsen. Den Fall meine ich aber nicht, sondern den Fall, dass es kein vorausfahrendes Fahrzeug gibt.

    • Jakob

      Mich würde auch interessieren bei welchen Geschwindigkeiten diese Erkennung noch funktioniert.
      Ich vermute bis zur Grenze von 150 km/h, weil bis zu dieser Geschwindigkeit auch der Autopilot arbeitet.

    • broeselmeier

      Haben Sie eine Erklärung für das YouTube-Video, in dem ein Tesla im Stau auf einer Schweizer Autobahn auf einen in Fahrtrichtung stehenden Transporter mit Warnblinkanlage auffährt?

      • Nic Megert

        Da habe ich eine Erklärung. Der Tesla fuhr einem Fahrzeug hinter her und dieses scherte schlagartig auf die rechte Spur aus. Der auf der Überholspur stehende Lieferwagen stand nicht normal auf seiner Spur sondern extrem links. Der Tesla fährt jedoch meist näher der rechten Randlinie. Der Radar hat auf diese segr kurze Distanz neben dem Lieferwagen gemessen und somit diesen nicht erkannt. Die Ultraschallsensoren haben nur 16m Messdistanz und der Computer benötigt auch noch Zeit um die rasch geänderte Situation zu erfassen. Schlussendlich hat es dann eben nicht mehr zum bremsen gereicht.
        Ich sah mir das Video mehrmals an und muss sagen, das der Unfall vorhersehbar war. Ein Teslafahrer mit etwas mehr Erfahrung hätte gereicht und es wäre nichts passiert. Der Lenker hatte seinen Tesla erst kurze Zeit.

        • broeselmeier

          Das Radar hat sehr wohl Echos vom Transporter geliefert, aber in der Signalverarbeitung des Radarsignals werden stehende Dinge ausgefiltert.

          Die Ultraschallsensoren können relativ sicher stehende Gegenstände erkennen. Aber dazu darf man eben nicht all zu schnell auf das Hindernis auffahren.

          • Grünspanpolierer

            Genau aus diesem Grund verbauen seriöse Hersteller eben einen 2ten Radar, der im nahen/mittleren Bereich aktiv ist.
            Dieser hätte in diesem Fall das Leben von Herrn Brown gerettet!

      • McGybrush

        http://teslamag.de/news/tesla-model-s-autopiloten-transporter-8768
        Scrolle mal runter bis zum 24sten Post (oder 12te von untern) von „Lieber Anonym“. Der kann Dir das gut erklären. Zumindest hat er Hintergrundwissen um das Plausibel darstellen zu können woran es gelegen haben könnte. Sehr Interessant zu lesen. Deckt sich ausserdem mit Teslas aussagen und denen die ich beruflich am Rande so erklärt bekomme. Mir werden nur die Bedienung und Grenzen des Systems erklärt und wie es im Fzg. Technisch angeschlossen ist um später Einzelteile in der Werkstatt austauschen, diagnostizieren und einstellen zu können (aber nicht bei Tesla). Alles was der Tesla dort „übersehen“ hat hätten heutige Autos von anderen Herstellern auch übersehen (können) und haben an Sensoren fast alles Identisch Verbaut. Was noch besser gehen würde wäre eine Stereokamera. Die kann Entfernungen selbst einschätzen und mit dem Radar quasi Redundant gegen prüfen und auswerten.

        • netsailor

          Der Tesla hat ein Stereo Kamerasystem!!

          • Grünspanpolierer

            Seit wann das???

            Sie verwechseln das mit dem Audiosystem. Das ist Stereo.

            Die Kamera, zumindest im Unfall model S ist EINÄUIG!

        • broeselmeier

          Danke.
          Ja, die Aussagen in http://teslamag.de/news/tesla-model-s-autopiloten-transporter-8768#comment-61678 decken sich auch mit meinen Vorstellungen von der Wirkungsweise von Radarsystemen.
          Man ist ja nicht in der Luft oder auf dem Wasser. Auf der Straße kommen Radar-Echos von überall Da werden dann von der Signalverarbeitung alle Signale von stehenden Dingen ausgeblendet.

    • Erna

      Was soll dann aber die Meldung „wieso der Autopilot den Notbremsassistenten nicht aktivierte“. Wenn er immer aktiv ist – was sein sollte – muss er nicht extra aktiviert werden sondern sollte auch eigenständig funktionieren. Fakt ist ja wohl, dass ungebremst durch den Hänger gefahren wurde und der Notbremsassistent auch nicht auf zwei Zäune reagiert hat. Wenn ich in die Meldung mal reininterpretiere, dass bei Aktivierung der Autopilot quasi Vorrang hat, wäre dies ein erheblicher Programmierfehler. Dazu ist die Formulierung „heutige Technologie“ zumindest ungenau. Richtig wäre wohl beim Tesla zur Anwendung kommende Technologie. Denn andere Systeme sind sehr wohl dazu in der Lage.

      Es mag ja tatsächlich nachvollziehbare Gründe für das Versagen geben aber die bisherigen Meldungen tragen nicht wirklich zur Aufklärung bei. Wenn ich in dem Zusammenhang die diversen Parkplatzunfälle neu bewerte kommen mir doch Zweifel, ob da nicht doch was dran ist.

    • FVK

      vor allen Dingen hat der LKW-Fahrer hauptsächlich versagt, denn ganz offensichtlich hat er dem Tesla die Vorfahrt genommen !

      • Erna

        „Vorfahr genommen“
        Das ist ihre Interpretation. Laut LKW-Fahrer war der Tesla wesentlich schneller als erlaubt und er hat ihn nicht wahrgenommen als er begann abzubiegen. Die Zugmaschine und der halbe Anhänger hatten die Straße bereits überquert. Die Daten des Tesla sollten dazu was sagen.

        Dazu muss aber auch jeder angepasst fahren, d. h. jederzeit auch rechtzeitig anhalten können. Wenn man ungebremst durch den Anhänger fährt hat man diese Pflicht in jedem Fall verletzt.

      • Hilfesuchender

        Die pauschale Aussage, dass der LKWlenker versagt, ist zwar gefühlt im Sinne von Tesla, ob Hilfreich um die öffentliche Meinung in diesen Sinne zu Lenken, mehr als Zweifelhaft.

        Es gibt Berichte, dass der Teslabesitzer, Fahrer war Er ja wohl in diesen Moment nicht, eine Zeugin die ebenfalls in einem Tesla fuhr und zwar mit:

        the Model S on Autopilot passed her while she was driving at 85 mph.

        dort im Tiefflug überholte, die Zeile ist aus diesen Text http://www.teslarati.com/witnesses-details-deadly-tesla-accident/

        Könnten also durchaus 50 km/h zu schnell gewesen sein, wenn der Fahrer des LKWs also so in die Kreuzung einfuhr wäre bei normaler Geschwindigkeit die Kreuzung bereits geräumt gewesen ( dafür spricht die Tatsache das die Zugmaschine nicht erkannt ) so trifft diesen nach Deutschen Recht keine Schuld, wie das in USA gesehen wird ist ein Thema, dass bisher so gut wie Niemand interessiert.

        List man diese Teslaseite ( die Themen sind aber auch hier zu finden und ähnlich beschrieben ) so gibt es kurz vorher einen Beitrag über den Unfall mit einem Model X http://www.teslarati.com/tesla-model-x-rolls-flips-over-autopilot-crash/ Hier beweist Tesla binnen sehr kurzer Zeit, wie schnell das Fahrzeug wo und wann war, warum Versagt dieses System in Florida, in allen Punkten?

        Hier sagt Tesla nichts zur Geschwindigkeit und anderen Details ( da dieser Tesla einen anderen vorher Überholt, wäre es nicht unlogisch, dass dieser von der linken Spur auf die Rechte gewechselt und dies der LKWfahrer von Ferne sogar gesehen, ohne zu Bemerken Achtung Tiefflieger ) und was für viele besonders Verwirrend das Tesla nach 2 Monaten dazu nicht in der Lage, was mehr als Merkwürdig, da ansonsten meist weniger als 24 Stunden Nötig?

        Es wäre deshalb mehr als Hilfreich mehr Licht ins Dunkel zu Bringen wer was wann Wusste und ob dadurch die Möglichkeit bestand etwas zu manipulieren.

        Die ewig gleichen pauschal Urteile, es ist alles Schuld außer den Autopiloten, hilft Tesla nicht Wirklich, da Tesla selbst erklärt, Leute das ist kein Autopilot, sondern ein Fahrassistenzsystem. Ein Mauern und Hinhalten und nur das zugeben was eh schon Bekannt, sollte gerade der Firma Tesla nicht Würdig sein.

  • bkolmer

    Die Bezeichnung „Autopilot“ ist meiner Meinung nach irreführend. Im Grunde ist es ein Assistenzsystem- so wie das von vielen anderen Herstellern auch aber mit dem Unterschied dass Tesla die Nutzung im Gegensatz zu Mercedes, BMW und Co (fahrlässig?) nicht einschränkt und das damit begründet, dass es eine Testversion ist.

    • raleG

      Die Bezeichnung Autopilot ist absolut treffend. Die Funktionen sind denen im Flugzeug identisch. Nicht mehr, nicht weniger. Ein Autopilot im Flugzeug hält auch stur Höhe, Richtung, Kurs und Geschwindigkeit. Sind hier Berge oder Flugzeuge im Weg, kommt es zur Kollision. Deshalb muss der Pilot auch den Luftraum und die Instrumente überwachen. Evtl. sind zusätzliche Kollisionswarnsysteme verbaut.

      Warum die Erwartungshaltung der Kunden in Richtung autonom fahrendes System gehen, kann ich nicht nachvollziehen, Tesla kommuniziert klar und deutlich was das System kann und was nicht. Anscheinend wissen viele nicht was ein Autopilot im Flugzeug ist und kann.

      • bkolmer

        Hallo raleG
        Sorry aber das ist falsch, ein Autopilot in einem Flugzeug hat signifikant andere Zuverlässigkeit und kann (theoretisch) den Piloten ersetzen, siehe dazu https://de.wikipedia.org/wiki/Autopilot. Dies ist bei Tesla nicht der Fall und daher emfpinde ich die Bezeichnung als irreführend.
        Assistenzsystem wäre treffender- und wenn man die Stellungnahmen zum Unfall liest,
        bemerkt man, dass Tesla selbst jetzt von einem „driving assitance system“ spricht.

        Wikipedia, Autopilot Flugzeug:
        …Abgesehen von einer präzisen Steuerung des Luftfahrzeuges übernehmen Autopiloten auch andere Aufgaben und unterstützen den Piloten nicht nur im normalen Flug. Moderne Systeme sind in der Lage, die Crew bei Landungen und Starts bei schlechter Wetterlage, wie starken Winden und Nebel, zu unterstützen. Aber auch „vollautomatische Landungen bei schlechten Sichtverhältnissen bis hin zum Sichtverhältnis null“[14] (zero visibility) gehören zu den Anwendungsgebieten des Systems.

        • raleG

          Hallo bkolmer,
          ich kann nicht erkennen, wo ich falsch liegen soll. Ich halte es nach der Definition der FAA (siehe wikipedia).
          Die vollautomatische Landung (kann man mit dem Einparkassistenten vergleichen;) ist eine Extra-Funktion und die gibt es meist nur bei den großen Passagierflugzeugen, die auch gesondert aktiviert wird.
          Bei allem gilt aber: Der Pilot muss Luftraum und Instrumente überwachen. Deshalb heißt es auch „unterstützen“ den Piloten.

          Ich saß mal im Cockpit einer A310 beim automatischen Landeanflug auf Frankfurt. Der Pilot war hoch konzentriert und konnte sofort eingreifen, als eine Wirbelschleppe die A310 so durchschüttelte, sodass der „Autopilot“ mit lauten Warntönen seinen Dienst quittierte und zum übernehmen aufforderte.

          • Grünspanpolierer

            Der A310 ist einer ersten fly-by-wire Flugzeuge mit Flugkontrollrechner, d.h. Eingaben des Piloten werden nicht direkt, sondern ‚gefiltert‘ an die Aktoren übertragen.
            In modernen Systemen ist der Flugkontrollrechner ’schneller‘ als der Pilot beim Korrigieren von Turbulenzen.

            Desweiteren sind die Systeme im Fligzeug redundant vorhanden!

          • raleG

            @Grünspanpolierer: Nicht bei dem alten Vogel A310. Die Flugsteuerung erfolgt konventionell über Seilzüge und Steuerstangen.

          • Grünspanpolierer

            Stimmt, es war erst der A320, der vollständig FBW einführte.
            Der A310 hatte FBW nur für outer wing spoiler und flaps/stats.

  • F. Kaiser

    Mercedes nennt sein System „Drive Pilot“. In Flugzeugen gibt es einen sog. „Autopiloten“ ja schon länger. Ich glaube nicht, dass der entgegenkommende oder quer kommende Flugzeuge erkennt und automatisch abbremst (bzw. ausweicht 🙂 ).

    Autopilot oder „Drive Pilot“ bedeutet nun mal nicht „automatisch“, dass es sich um ein autonomes Fahrzeug handelt. Und damit wirbt auch keiner der beiden. Es wird daran gearbeitet aber es ist derzeit noch kein autonomes Fahrzeug. Der Fahrer muss immer eingriffbereit und wachsam sein.

    Das einzige was Tesla „autonom“ bzw. ohne Fahrer kann, ist in Schrittgeschwindigkeit in oder aus der Garage fahren. Für mer wird auch nicht geworben.

    Selbst bei der Probefahrt des Model S wurde uns wirklich mehrmals gesagt, dass der Autopilot ein assistent ist und den Fahrer braucht, weil es jederzeit vorkommen kann, dass er die Straßenverhältnisse nicht mehr erkennen kann und der Fahrer binnen Millisekunden übernehmen muss.

    Ich fahre derzeit (leider noch) einen Audi A6 4G mit allen verfügbarern Assistenzsystemen (Das habe ich mir als technik begeisterter eingebildet). Der verfügt auch über einen Spurhalteassistenden (der selber mit lenkt) und einem adaptiven Tempomat. Hier ist es so, dass wenn man 10s keine Kraft aufs Lenkrad ausübt, das System sich dann deaktiviert. Das ist in der Praxis total nervig weil das System anfängt zu meckern wenn man entspannt fährt, obwohl man beide hände am Steuer hat.

    Deshalb ist es bei Tesla vermutlich so, dass man die Hände ganz wegnehmen kann.

    Abbiegende Fahrzeuge oder die Straße überquerende fahrzeuge erkennt mein Fahrzeug ebenfalls nicht. Auch der Notbremsassistent funktioniert nicht in jeder Situation. Ein Notbremsassistent soll nicht zu 100% das Bremsen übernehmen. Der ist dazu da, dass er die (ich werfe mal eine Zahl) 3% Unachtsamkeit abdeckt. Der Soll bremsen wenn wir es übersehen haben. Damit werden die (vermutlich zu hohen) 3% nochmal ordendlich zerkleinert und das allgemeine unfallaufkommen sinkt.

    Aber ich bin mir sicher, dass wenn ich in meinem Audi mit eingeschaltetem Spurhalteassistend, ACC und Bremsassistend diesen Unfall gehabt hätte, wäre es nicht weltweit inden Medien erschienen.

    • bkolmer

      Hallo F. Kaiser

      Also ich würde nicht empfehlen die Hand vom Lenkrad zu nehmen:
      Tesla Presseaussendung 30.06.2016:
      Autopilot “is an assist feature that requires you to keep your hands on the steering wheel at all times,“ and that „you need to maintain control and responsibility for your vehicle”
      und
      “Always keep your hands on the wheel. Be prepared to take over at any time.” The system also makes frequent checks to ensure that the driver’s hands remain on the wheel and provides visual and audible alerts if hands-on is not detected. It then gradually slows down the car until hands-on is detected again.

      Das Autopilot System läuft laut Tesla im öffentlichen Beta Test (Quelle: dieselbe Presseaussendung) und dafür zahlt man sogar, manche tragischerweise mit dem Leben.

    • McGybrush

      Ob man die Hände am Lenkrad lassen muss, weg nehmen kann und wie lange es dauert bis es ein „fass mich an“ warnung gibt wird Länderspeziefisch in dem jeweiligen Auto Codiert. Ein BMW, Audi, Tesla verhält sich in jedem Land mit anderen Gesetzen auch anders. Deswegen kann man in den USA die Hände weg nehmen und in Deutschland nicht. Deswegen Leuchten die Blinker in den USA und in Deutschland nicht. Deswegen werden im Radio in den USA andere Senderfrequenzen angezeigt als in Deutschland. Deswegen geht TV/DVD in den USA nur mit angezogener Handbremse und in Deutschland bis 3km/h. Mann kann das meiste umprogrammieren ohne Hardware zu tauschen da diese teilweise sogar identisch ist. Aber die Gesetze halt nicht. Und für jedes Gesetz eigene Hardware zu bauen macht kein Sinn da diese sich ändern.

      2 Stufige Bremsleuchte z.B. In den USA bereits erlaubt und verbaut war es in Deutschland noch bei der Zulassungsprüfung. Als es dann auch hier erlaubt wurde konnten man beim BMW E46 ab einem Bestimmten Baujahr die Funktion nachträglich einprogrammieren da die Gesetzen es nun her gaben.

  • Pamela

    Danke an alle, die hier so sachliche und auf eigenen Erfahrungen basierende Beiträge schreiben. Ich kenne mich mit der Sensortechnik bei den verschiedensten Herstellern nicht aus und ich kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilen, ob ich einen Autopiloten als Assistenzsystem nutzen möchte. Wenn, dann wohl nur auf einer Autobahn, auf der kein Fahrzeug links auf meine Spur abbiegen kann (die wir in unserem Land ja haben). Und dann auch nur + meiner zusätzlichen Aufmerksameit.
    Ich fahre jeden Tag 80 km Autobahn + 60 km schöne Kurven durch Wald und Wiese. Dabei beobachte ich nicht nur die Straße genau, sondern auch noch jeweils mind. 5 m nach links und rechts, damit ich noch eine Chance habe zu reagieren, wenn Tiere auf die Straße zusteueren.
    Wenn dann keiner dicht hinter mir ist, mache ich wenn notwendig auch die Vollbremsung.
    Bei jedem Tier, dass ich inzwischen nicht überfahren habe (dabei waren Rehe, Füchse und Eichhörnchen), hab ich erlebt, dass es noch kurz stehenblieb und mir direkt ins Gesicht schaute, das sind Momente ! Dafür trainiere ich gerne mein Reaktionsvermögen. So halte ich es auch in dem halben Dutzend Dörfern, wo man natürlich langsamer unterwegs ist, da auch immer wieder Kinder plötzlich auf die Straße rennen. Was sollten das für Sensoren sein, die einen so großen Beobachtungsbereich abdecken könnten ?

    Also dann mit Autopilot blind durch, dabei noch auf nem externen Tablet spielen oder Fussnägel lakieren ? Und wenns dann kracht – wer ist Schuld ? Tesla !

    Also bin ich wirklich dafür, eine Anwendung dieser Systeme ausserhalb von Autobahnen, wie ich es schon in anderen Beiträgen gelesen habe, gar nicht erst in Betracht zu ziehen,

    • Hilfesuchender

      Der Text ließt sich so, als wenn ihn eine Teslafahrerin verfasst hätte, macht aber auf ein Problem aufmerksam.

      In dem Beitrag wird gefordert, dass das Assistenzsystem welches leider unter den Namen Autopilot seit über 1 Jahr in den Medien platziert, nur auf ausgewählten Strecken Verwendung findet sollte, also in der Regel Strecken wie Autobahnen und Schnellstraßen die so ausgebaut.

      Auch hier ist aber leider bei der Firma Tesla eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu sehen. Tesla stellt sich da gern so dar, wie Folgt zitiert:

      …..Tesla gab offiziell bekannt, dass die eigenen Kunden bisher 100 Millionen Meilen mit eingeschaltetem Autopilot gefahren sind. Sterling Anderson, Teslas Verantwortlicher für den Autopiloten, erklärte den….

      der Satz wurde hier am am 25. Mai 2016 von TK Veröffentlicht, man könnte fast annehmen ( nur das sollte man nicht schreiben in Texten welche man sorgfältig zusammenstellt ) das die darin genannte Zahl bereits die Arbeiten für den späteren Text von Tesla sind zum 1 Tödlichen Unfall ( 7. Mai ).

      Der Text von TK schließt mit den Worten von Anderson auf der Veranstaltung:

      „Seien Sie bereit, um (das Steuer, Anm. d. Red.) zu übernehmen“.

      man sieht das der Autor des Textes, sich sogar bemüht die Marketingsprache von Tesla zu relatviern.

      Tesla selbst schreibt am June 21, 2016 :

      This is the first known fatality in just over 130 million miles where Autopilot was activated. Among all vehicles in the US, there is a fatality every 94 million miles. Worldwide, there is a fatality approximately every 60 million miles.

      https://www.teslamotors.com/blog/tragic-loss?redirect=no

      Genau diese Zahlen kollidieren mit der Forderung der Schreiberin Pamela, das Assistenzsystem nur auf bestimmten Strecken frei zu geben.

      Tesla vergleicht hier Tage ohne zu starken Sonnenschein, Regen oder Schnee auf einem Autobahnabschnitt mit Peruanischen Bergpässen mit 150 Toten im Jahr egal bei welchen Wetter.

      Tesla sollte langsam sein Marketing von Versprechungen die halt Visionen so beinhalten, an das tägliche Verhalten der Kundschaft anpaßen und da sind die wenigsten Fahrer welche auch für Tiere Bremsen, wen das Ego Gas gibt.

      Auch beginnt sich der Wind in den Medien zu drehen

      http://www.mobilegeeks.de/artikel/tesla-elon-musk-aktienverkaeufe/

    • broeselmeier

      Noch nicht mal auf Autobahnen, wenn nicht gesichert ist, dass das System autonom vor havarierten oder aus anderen Gründen stehenden Autos, Menschen, Tieren oder Gegenständen zum Stehen kommt.

      Also Spurhalteassistent ja, in dem Sinn, dass das System nur dann aktiv eingreift oder warnt, wenn es ein fehlerhaftes Abkommen von der Spur vermutet, aber automatisch Lenken, so dass man nicht mehr auf die Straße schauen muss, kann man derzeit nirgendwo verantworten.

      Der Auffahrunfall in der Schweiz zeigt deutlich, dass das System noch nicht mal zum autonomen Fahren im Stau geeignet ist.

      Tesla ist hier eindeutig zu weit gegangen.

  • F.Kaiser

    Hallo bkolmer,

    danke für deine Antwort. Evtl ist es nicht richtig rüber gekommen. Das bzw. mein Audi-System meckert bei gerader Fahrbahn über fehlende Hände, obwohl sie da sind und das Lenkrad fest greifen. Die „Hände da“ Erkennung erfolgt über LenkKraft Sensor. Sehr schlecht gelöst. Bei Tesla kann man die Hände wegnehmen. Klar sollte man das nicht, da das System rein theoretisch die Macht hätte, in den Gegenverkehr zu lenken. Aber so kann man das System auch wirklich länger als Unterstützung Nutzen.

    Bis es mal Fahrzeuge gibt, die wirklich autonom fahren, wird noch viel Wasser entlang der Donau fließen. Aber damit es erst mal überhaupt möglich werden kann, braucht der Hersteller die Realen Daten von Stellen, bei denen das System sagt: „Fahrer, übernimm mal, das kann ich (noch) nicht“. Ich gehe mal fest davon aus, dass Tesla genau diese Situationen auf seine Server überträgt und dann damit alle Logdaten dieser vielen Situationen hat. Sie können dann ihre Software verbessern und die aufgenzeichneten Daten als Simulation nutzen. So erkennt der Softwareentwickler, ob die neue Software besser funktioniert, schon bevor sie es als Update raus geben. Unglaublich wertvolle Daten aus Sicht der Softwareentwicklung!

    Momentan ist es noch eine BETA des Assistenten. Und noch kein autonomes Fahrzeug: Also Hände ans Steuer und Aufmerksam sein. Im grunde muss man dann in die Rolle eines Fahrlehrers schlüpfen. Das triffts eigentlich ganz gut :-).

    • Hilfesuchender

      Fahrlehrer kosten aber Geld, wie sieht es mit der Bezahlung aus?

      Aber Scherz beiseite, wenn diese Behauptung zutrifft:

      „Aber damit es erst mal überhaupt möglich werden kann, braucht der Hersteller die Realen Daten von Stellen, bei denen das System sagt: „Fahrer, übernimm mal, das kann ich (noch) nicht“. Ich gehe mal fest davon aus, dass Tesla genau diese Situationen auf seine Server überträgt und dann damit alle Logdaten dieser vielen Situationen hat. Sie können dann ihre Software verbessern und die aufgenzeichneten Daten als Simulation nutzen. So erkennt der Softwareentwickler, ob die neue Software besser funktioniert, schon bevor sie es als Update raus geben. Unglaublich wertvolle Daten aus Sicht der Softwareentwicklung!“

      Wenn diese Aussage zutrifft ( und es Sprechen sehr viele Indizien dafür ) wäre Tesla im Sinne einer * Neuen * Marketingstratigie ( Seriosität vor Sensationen ) eventuell gut Beraten, die realen Fortschritte bei den Betaversuch einer Lenkhilfe aufzuzeigen die bisher als Autopilot Kolportiert. Ohne die Zahlen dafür zu kennen, da keine Quellen zu finden, Erste Version 5 Meilen bis zur ersten Korrektur durch den Fahrer, bis hin zur derzeitigen Version wo eventuell 55 Meilen möglich als Durchschnittswert aller Fahrer.

      Da sind sicher Verbesserungen sichtbar, nur halt nicht im 100 Millionen Meilenbereich der das Gefühl der Einmaligkeit im alten Marketing vermitteln soll.

      Allerdings dürfte es sehr schwierig werden den bisherigen Fans, diese Form des Marketings zu Vermitteln, da der Einmaligkeitsfaktor Fehlt. Eventuell täusche ich mich da, aber einige Beiträge hier, sieht sehr danach aus.

    • broeselmeier

      Darf man das so verstehen, dass auch der Audi, so lange man regelmäßig irgendwie minimal am Lenkrad wackelt, während man sich einen Spielfilm ansieht, allein dem folgt, was er für die Spur hält?

    • McGybrush

      Man kann den Audi auch ohne Hände fahren. Du musst in nur in den USA kaufen und da fahren. Denn es ist keine Technische Hürde sondern ein Gesetzt in Deutschland was die Hersteller dazu zwingt das wir die Hände am Lenkrad lassen müssen. Umgekehrt muss der Tesla hier in Deutschland auch öfter man die Hand am Lenkrad haben. Auch Spurwechsel nach Blinken macht der Tesla in D nicht ohne das Lenkrad zu berühren, in den USA schon.

  • Mellame

    Bei mir ist schon öfters von links oder rechts ein Objekt erfasst worden. Ich kann es kaum glauben das nicht mal das Zugfahrzeug erkannt wurde. Für mich war der Fahrer einfach zu schnell unterwegs. Physik ist Physik. Auch das beste Frühwarnsystem kann leider nicht ein über 2 Tonnen schweres Objekt schneller zum stehen bringen.

  • mehrzehdes

    man sollte offen sagen, die assistenzsysteme von tesla sind gegenüber der benchmark (mercedes) zwei generationen zurück. es fehlen wichtige sensoren und damit die überlappung und redundanz der systeme. mercedes hat z.b. zusätzlich zum fernbereichsradar vorne (die der tesla auch hat) eine radareinheit für den kurz- und mittelbereich (bis 60m). die hätte den lkw erkannt. auch hat der mercedes zusätzlich zur infrarotkamera, die beide autos haben, eine optische stereokamera. auch hier wäre der lkw erkannt worden. auf dieser basis hat der notbremsassistent eine kreuzungsfunktion. auch die vernetzung von sensorik und strukturdaten ist ungleich besser: der mercedes erkennt kreuzungen aus den kartendaten und bremst, wenn er muss.

    • broeselmeier

      Auch ein aktueller Daimler hätte bei der vermuteten Geschwindigkeit des Tesla keine Chance auf eine autonome Bremsung gehabt. Deshalb beschränkt Daimler das autonome Fahren im Stau auch auf 30 Km/h.
      http://www.stereopoly.de/mercedes-benz-e-klasse-testfahrt/

      Angesichts des Tesla-Unfalls liest sich für mich aber auch die Mercedes Werbung etwas zu optimistisch.

      Die 30 Km/h liefern einen Hinweis darauf, bis zu welcher Geschwindigkeit das Auto autonom sicher anhalten kann.

      • fränki1

        Das mindeste, was ich von einem Autopiloten erwarten muss ist, das er sich an die zulässige Geschwindigkeit hält. Da kann man sich auch nicht auf eine Betaversion zurückziehen. Man kann doch nicht verlangen, dass der Fahrer Dinge überwachen soll, die es nachweislich gar nicht gibt.
        Mit dem Tesla Autopiloten, den es in der Form gar nicht existiert, wird aus meiner Sicht nur Vertrauen verspielt und der gute Ruf beschädigt !

        • broeselmeier

          Der Tesla muss an der Stelle gar nicht schneller gewesen sein als die zulässige Höchstgeschwindigkeit. M.W. waren da 75 Meilen/h zulässig. Das ist viel zu schnell, um mit der derzeitigen Sensorik automatisch vor stehenden Gegenständen anhalten zu können.

          Der Tesla Auffahrunfall in der Schweiz zeigt, dass automatisches Anhalten vor stehenden Objekten schon bei deutlich geringeren Geschwindigkeiten nicht mehr funktioniert.

  • Erna

    Hier wurde ja schon viel diskutiert. Was ich bedenklich finde ist die Tatsache, dass man auf der Tesla-Website bisher nicht reagiert hat und noch immer die nachfolgenden Aussagen enthalten sind. Ich habe mal einige Wörter hervorgehoben die ohne Fußnote dort so nicht stehen sollten. Denn dies suggeriert ein 100% funktionierendes autonomes System, was nachweislich nicht so ist. Die Seite sollte doch dringend mal überholt werden.

    PS: Ja ich weiß was in der Betriebsanleitung steht aber das nachfolgende steht nun mal so auf der Website.

    MS
    …Das Model S ist ausgestattet mit der Autopilot-Funktionalität um Ihre Autobahnfahrten nicht nur sicherer, sondern auch STRESSFREIER zu gestalten…Dank dem Autopilot System kann das Model S mehr als nur die Spur halten. Ein kurzes Antippen des Blinkerhebels genügt, um den Spurwechsel VOLLAUTOMATISCH durchführen zu können. Auch die Geschwindigkeit wird VOLLKOMMEN AUTONOM geregelt, denn die verkehrsadaptive Tempomatik passt sich dem Verkehrsfluss PERFEKT an. Die digitale Verbundsteuerung von Motor, Bremsen und Lenkung HÄLT das Fahrzeug in der vorgesehenen Spur und hilft gleichzeitig, FRONT- und Seitenkollisionen zu vermeiden. Das Model S erkennt sogar passende Parklücken für Sie und parkt VOLLKOMMEN AUTONOM ein. Weitere Autopilot-Funktionen werden durch Software-Updates im Laufe der Zeit implementiert…Aktive Sensoren in Kombination mit GPS und hochauflösenden Digitalkarten bilden ein Aggregat sich gegenseitig überwachender Systeme. Dank ihnen kann das Model S Autobahnen auch bei Kolonnenverkehr VOLLKOMMEN AUTONOM befahren – ohne von der Spur abzuweichen. Die kontinuierlichen Echtzeit-Rückmeldungen von der gesamten Tesla-Flotte gewährleisten, dass das System permanent lernt und sich verbessert…Zweimal kurz den Tempomathebel antippen und schon folgt das Model S der Fahrspur WIE VON SELBST…Ein kurzes Antippen des Blinkerhebels genügt, um den Spurwechsel VOLLAUTOMATISCH durchführen zu können…Erkennt passende Parklücken und parkt auf Befehl VOLLKOMMEN AUTONOM ein….

    MX
    …Das Model X scant mit Kamera, Radar und Ultraschallsensoren kontinuierlich die Fahrbahn und dessen Umgebung. KOLLISSIONSRISIKEN werden dabei IN ECHTZEIT GEMELDET, damit der Fahrer Unfälle vermeiden kann. Daneben wartet das Model X mit einem Notbremsassistenten auf, der auch bei AUTOBAHNGESCHWINDIGKEITEN durch AUTOMATISCHES BREMSEN auf Gefahren ZUVERLÄSSIG REAGIERT…

  • Grünspanpolierer

    Hochauflösende GPS Karten?
    Die haben Mercedes und BMW (Here) aber nicht Tesla!

    Würden die Angaben der HP stimmen, würde Herr Brown noch leben!

    Von 3 Datenquellen (LRR, CAM, GPS) haben 2 nicht funktioniert und der Tesla ist trotzdem ohne Warnung mit hohem Tempo weitergefahren. Für mich ist das Mord!!! 🙁

    Selbst die lahmen vorderen Ultraschallsensoren haben kurz vor dem Hinderniss keine Notbremsung eingeleitet. Alles nur Show Effekte bei Tesla…
    Und man war aufgrund zahlreicher vorhergehender Unfälle vorgewarnt. UNVERANTWORTLICH!!!

  • Grünspanentferner

    § 211
    Mord

    (1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

    (2) Mörder ist, wer

    aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

    heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

    um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

    einen Menschen tötet.

    Für einen Grünspanpolierer ist es Mord, nach dem Gesetz nicht. Tesla handelt natürlich mit Vorsatz jemandem mit Autopilot zu schaden. Fragen? Danke euer Ehren!

    • Grünspanpolierer

      Bei Tesla und seinen Helikoptergeldbanken ist der niedrige Beweggrund eindeutig:

      HABGIER!!!

      Deshalb wurde der Vorfall auch erst nach erfolgreicher Kapitalerhöhung publik, obwohl er vorher passierte!

      • „ELMO“

        Ah, ok, dann haben sie also vor der Kapitalerhöhung diesen bekennenden Tesla-Fan aus Habgier ermordet. Einleuchtend.

        Nochmal (s.u.): Wer bist Du? Schäm Dich, dass Du ein Unfallopfer für Deine zwielichtige Meinungsmache missbrauchst!

        Und ein Unfallopfer bleibt er, so oder so – wie auch (nur beisielsweise) die unzähligen Verletzten und mindestens 6 Toten durch fehlerhafte Airbags bei Toyota, ganz gleich, wieviel Habgier dort für die schlechte Qualität eine Rolle gespielt haben mag.

        • Grünspanpolierer

          Sie haben zumindest aus Habgier den Tod weiterer Fahrer billigend in Kauf genommen…

          Es hätte schon Anfang Mai eine Meldung über den Unfall erfolgen müssen!!!
          Da aber eine ca. 2 Milliarden schwere Kapitalerhöhung ins Haus stand, ohne welche Tesla max. noch 2-3 Monate überlebt hätte, entschied man sich für Schweigen.

          Wenn z.B. ein Hersteller von Babynahrung über fast 2 Monate verschweigt, dass seine Breie giftige Substanzen enthalten und diese weiter anbietet, was glauben Sie wie der Anwalt der geschädigten Mütter das Vergehen des Herstellers bezeichnen würde?

          Ich weise schon lange auf die Sicherheitsrisiken hin, die Tesla BEWUSST eingeht, um weiterhin Zugang zu Investorengeldern zu haben. Scheinbar muss immer erst Schlimmeres passieren…

          Schämen sollten sich diejenigen, die solche Risiken als nicht relevant abtun…

          Tesla setzt übrigens Gasgeneratoren desselben Herstellers wie Toyota ein!!
          Ein Rückruf steht noch aus!

          • McGybrush

            An wen hätte eine Meldung erfolgen Müssen? Die US Verkehrsaufsicht hatte doch davon gewusst. Also wenn dann hätte diese es Melden müssen wenn der Verdacht sich erhärtet das da ein Fehler vor liegt. Wenn ein Kind heute im Krankenhaus eingeliefert wird und stirbt dann wird auch keine Meldung rausgegeben über das Nahrungsmittel was das Kind zuletzt gegessen hatte. Ausser es stellt sich nach einer Obduktion raus das es an dem Nahrungsmittel lag was vergiftet war. Wenn jeder so melden würde wie Du es von Tesla grade verlangst dann würden ca… 0 Autos in der Westlichen Welt fahren und es auch keine Lebensmittel mehr in den Läden geben. Bzw. es dürften nie mehr welche ausgeliefert werden weil JEDE Verdammt Minute ein Unfall passiert (600.000 Getötete bis Leichtverletzte im deutschen Strassenverkehrt 2015 = 1.14 pro Minute) und Mensch mit z.B. Magen Darm sterben.

            Wir würden quasi da bei Dir der Anfangsverdacht immer gegen den Hersteller eines Produktes (Auto, Babynahrung etc..) steht Minütlich ein Auto/Motorad/Fahrradhersteller sperren bis das Gegenteil bewiesen ist. Oder siehst Du das ausnahmslos NUR für Tesla so aber NICHT für andere?

            Wenn ich jetzt mit meinem BMW gegen ein Baum fahre, muss dann aus Deiner Sicht ohne zu prüfen warum SOFORT eine Meldung raus wenn der Hintermann aussagt es haben zu keinem Zeitpunkt die Bremsen aufgeleuchtet? JA / NEIN? Könnten ja die Bremsen versagt haben und Du sagst ES hätte sofort gemeldet werden müssen OHNE Untersuchung. Nach einer Rufschädigung interessiert sich aber niemand dafür das Ich gegen den Baum gefahren bin weil ich einen Epileptischen Anfall meinetwegen hatte.

  • „ELMO“

    Grünspanpolierer: „Für mich ist das Mord!!!“

    Wie bitte!? Du erkennst also bei Tesla in diesem speziellen Fall gegenüber dem bedauernswerten Opfer eine Tötungsabsicht (Vorsatz) und – seitens Tesla ebenfalls im Zusammenhang mit diesem tragischen Ereigniss – niedere Beweggründe wie Habgier, Heimtücke oder Arglist.

    Wer bist Du? Oder besser: Wer bezahlt Dich? Oder mit wem hast Du eine persönliche Rechnung offen?

    Getöse ist gar kein Wort mehr. Deine Äußerungen werden nun sogar strafrechtlich relevant!

    Hoffentlich führt das ggf. bei Fortsetzung dieser Gangart mittelfristig zum Ausschluss aus der Kommentarfunktion.

    Manches habe ich zwischenzeitlich als durchaus vernünftig recherchiert und aufschlussreich empfunden, aber Deine absolut einseitige, blinde Feindseligkeit ist inzwischen unerträglich.

  • Pamela

    Oh sehr anstrengend !
    Worüber wird seit Tagen diskutiert ?
    1. Autonomes Fahren
    2. Assistenzsysteme
    3. Teslas Schuld

    Erstens: wird irgendwann kommen, wenn alles so vernetzt ist, dass es das Zutun des Menschen nicht mehr braucht. Aber das wird daueren.

    Zweitens: Für so manche Autofahrer, die grad auf der Autobahn schon beim Spurwechsel
    intellektuell und/oder psychisch vollkommen überfordert sind und damit auch andere gefährden, würde ich mir sinnvolle Assistenzen wünschen (vor allem zur Einschätzung des rückwärtigen Verkehrs) und das bei allen Automarken.

    Drittens: Ich habe von Tesla nirgendwo sowas gelesen wie: „Beim Einsatz unseres Autopiloten bleibt Ihnen das lästige „auf andere Verkehrsteilnehmer achten“ vollkommen erspart. Sie steigen ein und lassen sich fahren und können in der Zeit mit anderen Dingen beschäftigen. Sollte dann ein Unfall passieren, übernehmen wir selbstverständlich die ganze Verantwortung für Sie.“
    Dann würde ich die ganzen Anschuldigungen nachvollziehen können. Habe auch mal in Mobilegeeks reingeschaut, schlimm was da alles so von sich gegeben wird.

    Das grade Elon Musk Habgier als Motivation unterstellt wird ist lustig. Er hätte sich schon nach paypal ein schönes ruhiges Leben machen können mit sehr viel Geld.
    Aber er bringt Raketen dazu wieder ganz zu uns zurückzukommen, anstelle als weiterer Schrott um uns herumzufliegen, meine Anerkennung.

    • Grünspanpolierer

      Diese Raketenstufe würde auch durch die Schwerkraft alleine zurückkehren und nicht um uns herumfliegen, nur so zur Info…

      • Pamela

        ok, ich war ungenau: das meiste wurde in der Vergangenheit als Schrott dem Weltall überlassen. Betonung lag bei mir auf „ganz“, da die Recycling-Rakete von SpaceX ganz und – so das Ziel – wiederverwendbar mehrfach sicher auf dem Meer gelandet ist. Die anderen verglühen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre.
        Mann kann Sie aber auch mit gar nix begeistern – schade.
        Der Forschritt geht seinen Weg – auch ohne Grünspanpolierer …

      • McGybrush

        „…durch die Schwerkraft alleine zurückkehren (übersetzt = fällt aus niedriger höhe auf die Erde und zerschellt)…

        Der Beweis das Du Dich mit den Raketen zu 100% noch nicht befasst hast. Geschweige dann mal eine Überschrift darüber gelesen hast oder jemanden kennst der Dir mal darüber was erzählt haben könnte. Es geht um Raketen die zu zu 100% heile, im ganzen und wiederverwertbar wieder auf die Erde zurück kommen (selbst am Zielort Landet) . Dabei liegt die Betonung auf heile, im ganzen und wiederverwertbar. Eine Rakete die in diesem Zustand neu befüllt quasi wieder los fliegen könnte und dann ebenfalls wieder zurück kommt. Und nicht ob ne einzelne „Stufe“ oder Teile einer Rakete statt im All zu schweben dann auf der Erde zurück fällt weil sie in niedriger höher abgesprengt wurde zerschellt…