Spanien: 27 Einkaufszentren erhalten Destination Charger

Tesla ist mit dem spanischen Betreiber von Einkaufszentren, Lar España, eine Vereinbarung eingegangen, in der man sich dazu verpflichtet, in 27 Einkaufszentren Destination Charger zu installieren. Sie sollen die 200 weiteren Ladepunkte ergänzen, die Tesla in Spanien bereits installiert hat, schreibt das spanische Wirtschaftsmagazin Expansión.

Die neuen Ladestationen werden im Rahmen der kürzlich von der Regierung genehmigten neuen Vorschriften für die Ladeinfrastruktur installiert. Im Falle des Betreibers der Einkaufszentren stellt dies eine Initiative für Nachhaltigkeit dar.

Schon vor der neuen Vereinbarung wurden in sechs Einkaufszentren von Lar España Destination Charger von Tesla installiert. In jedem dieser sechs Zentren hat Tesla insgesamt drei Ladestationen aufgebaut: Zwei davon ausschließlich für Tesla-Fahrzeuge und eine weitere für Hybrid- und Elektrofahrzeuge von unterschiedlichen Herstellern.

Die nun hinzukommenden Einkaufszentren, die ebenfalls mit Destination Chargern bestückt werden sollen, befinden sich in Madrid, Toledo, den Balearen, La Rioja, Valencia, Sevilla, Kantabrien, Vizcaya, Navarra, Guipúzcoa und Palencia. Darüber hinaus sollen die zwei sich im Aufbau befindlichen Zentren, Vidanova Parc von Sagunto (Valencia) und das „Palmas Altas“ von Sevilla, ebenfalls Ladestationen erhalten.

  • PV-Berlin

    gute Sache, dann kann man die Klima anwerfen (Samrtphone) ohne Reichweite zu verlieren, bzw. man kann beim shoppen sogar noch Reichweite zugewinnen.

    Auf den Balearen gibt es nun gar keinen Grund mehr, sich einen Diesel oder Benziner zuzulegen.
    Ich gehe davon aus, das andere nachziehen werden (müssen) was auch gut ist.

  • Fritz!

    Da konvertiert ja eher der Papst zum Islam, bevor „die“ Tesla keine Steine/Felsbrocken mehr in den Weg legen.

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    Spitze! Bitte TESLA Spain (sofern zuständig) unbedingt auch auf die Kanaren ausweiten.

    Und natürlich auch auf deutsche Einkaufszentren. Die bundesweit vertretenen Arcaden der Unibail-Rodamco Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf (vormals mfi Management für Immobilien AG) mit ihren Parkhäusern wären bestens als TESLA D -Partner geeignet. Es gibt da z.T. auch schon Ladesäulen, die sind aber leider oft mit E-Autos von Ladenbesitzern oder Filialleitern teils ganztägig belegt. Oder von Teilzeitstromer á la Audi A3 e-Tron oder MB C 350 e beansprucht – die noch dazu aus dem gleichen Ort sind und somit in doppelter Hinsicht absolut nicht auf diese Lademöglichkeit angewiesen wären.

    Ich selbst bin mit meinem MS auch nicht drauf angewiesen, aber wenn du eine kleine Zoe mit auswärtigem Kennzeichen daneben und ohne Anschlussmöglichkeit parken siehst, geht dir die Galle über!

    • der_medicus

      Das absurde an diesen Pluginhybriden ist ja, um sie wirtschaftlich zu nutzen, muss man sie spätestens nach 30km ans Netz hängen wo sie dann ihre mickrigen Batterien im Schnarchmodus laden. Das ist ein typisches Konstrukt um den CO2 Ausstoß laut Norm zu senken.

  • PV-Berlin

    Bitte an dieser Stelle vielleicht noch mal posten, welche Bedingungen und Kosten so ein:

    Destination Charger von Tesla

    hat.

    War das jetzt schon so, das Tesla seine Infrastruktur nutzt, um den Betreibern den Betrieb überhaupt zu ermöglichen? Übersetzung:

    Abrechnung über das Tesla _System, der ‚getankten‘ kWh.
    Tesla sollte schon deshalb ein Interesse haben, das möglichst schnell auszurollen, weil da richtig viel Deckungsbeitrag drin ist:

    Selbst nur 2% Management Fee macht bei 100.000.000…… Ladevorgängen p.A. a 25 kWh mit je 20 bis 50 U Cent was an Geld?

    Das ist ähnlich lukrativ, wie eine Kreditkarte rauszubringen.

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Bestimmt weiß jemand mehr. Ich selbst habe schon zwei – dreimal an DeCh in unterschiedlichen Hotels mit meinem MS geladen und noch nie etwas bezahlen müssen. Kann aber sein, dass es daran lag, dass ich in diesen übernachtet hatte.

      Mich würde auch konkret interessieren, welche Bedingungen TESLA an den Betreiber stellt, damit dieser Host für den DeCh werden kann. Ich habe nämlich bereits eine „erfolgreiche“ Empfehlung/ Vermittlung zustande gebracht und könnte so den Hoteliers von guten Häusern mehr Details und Vorteile nennen.

    • Franky

      Hallo, folgende Info grob überschlagen:

      Als Standort (Hotel, Einkaufszentrum etc.) über Homepage mit Tesla Kontakt aufnehmen,
      die ersten beiden Ladestationen werden von Tesla kostenlos zur Verfügung gestellt, Eintrag in diverse Maps und Navi erfolgt von Tesla
      Vorraussetzungen: 2 große Parkplätze, Installationskosten und Stromkosten muss der Betreiber selbst tragen

      mehr Info:
      http://tff-forum.de/viewtopic.php?t=9559

      • PV-Berlin

        Stand der Dinge ist (Anruf heute bei Tesla) dass man sich ‚bewerben‘ muss, über die hp (gehts noch?) um dann am Ende immer noch den Strom zu verschenken.

        Zitat: „Das ist im Moment die Strategie von Tesla in Europa.“

        Sorry, tut das noch weh oder ist man drüber hinweg, wenn man so eine derart irre Entscheidung trifft bzw. Strategie und die Aktionäre ausbluten lässt?

        Das bisschen Geld, was man mit dem Zusammennageln von PkW verdienen kann, interessiert mich nicht die Bohne! Mich interessiert das Ding mit dem Strom, denn da ist richtiges Geld drin.

        • Fritz!

          Naja, die Destinationlader sind meines Wissen nach ganz normale 22 kW Drehstromlader mit Typ2 Stecker, an den theoretisch auch normale E-Autos laden können. Kostet des Hotelbesitzer (bei 29 Cent/kWh) ganze 6,16 Euro die Stunde, bei 20 Cent wären es 4,40 Euro/Stunde und so weiter. Ich weiß nicht, in welchen Größenordnungen solche Hotels Strom einkaufen, aber wird sich wahrscheinlich eher im normalen Bereich abspielen. 22 stöckige Glaspaläste sind da sicherlich merklich billiger beim Strombezug.

        • Kyle Seven

          Wird sich auch ändern Dank Model 3 bislang ist die (logische) Strategie ja: Tesla Fahrer sind gut betucht = gern gesehene Kunden= mehr Umsatz; die Stromkosten sind dann eher als Verkaufsmassnshme zu sehen.

          Zukünftig wird dich das ganze dann auch ändern…

      • Will_Elektroauto

        Ich dachte eigentlich, Tesla will DestiCharger fördern… 🙁
        Ich meine, klar: für die Glaspaläste in den Sädten wo eine Übernachtung einen mittleren 3-Stelligen Betrag kostet, da sollte das Geld für den Strom bei über sein.
        Bloß, jemand der auf dem Lande im Nebenerwerb günstige Übernachtungen anbietet, was für neue Energie und Elektroautos über hat, und demzufolge den Gästen Lademöglichkeiten bieten will, kann die Desti-Charger schon mal komplett vergessen, bei unseren Strompreisen. Im Worst-Case kommt also ein komplett leerer Tesla mit 100er Akku an. + Ladeverluste + vorklimatisieren…. Dann sind die Stromkosten Ratz-Fatz schon mal so hoch, wie die Übernachtung kostet. Entweder der Übernachtende zahlt dann den doppelten Preis, (was nicht sein darf) oder das muß auf alle Gäste umgelegt werden. Letzters geht gar nicht. Wer <=100k für ein Auto ausgeben kann, hat auch Geld für Strom. Punkt.
        Lösung: TNM-Box und fertig… Damit kann man dann auch allen Gästen mit egal welchem e-Auto an einem Ladepunkt Strom anbieten, und bei Einstellung eines entsprechenden Tarifs ist das für den Betreiber kostenneutal, bis auf die Installationskosten, die ja anfallen, egal ob Tesla desti-Charger oder TNM Box

        • PV-Berlin

          Ich verstehe es schon deshalb nicht, weil Tesla alles zur Verfügung steht. Da müsste der Hotelbetreiber nur seine Daten einpflegen (inkl. Strompreis) und gut ist.

          Es sind ja nicht nur die Stromkosten. So ein Ding muss auch regelmäßig überprüft werden und je nach Versicherung kann das schon ins Geld gehen, denn einige verlangen halt dass ein bestellter Gutachter die elektrischen Anlagen prüft u.ä. .

          Auch wird so ein Stecker nicht ewig halten (meine Vermutung) und die Teile selbst, durch „Sachgemäße“ Nutzung zerstört werden.

          *Wer sich in Tiefgaragen und Parkhäuser mal die Wände etc. anschaut, wird wissen was ich meine.