Tesla: Fahrzeugzulassungen in Deutschland für März 2017

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die Zulassungsstatistik für den Berichtsmonat März 2017 veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Tesla im vergangenen Monat in Deutschland insgesamt 670 Zulassungen verbuchen konnte. Damit war der März 2016 für Tesla der erfolgreichste Monat in Deutschland in der gesamten Unternehmensgeschichte, gemessen an den Zulassungszahlen.

Von den 670 Zulassungen waren 457 Model S und 213 Model X. Insgesamt hat Tesla im 1. Quartal dieses Jahres 1.023 Zulassungen verbuchen können, darunter 716 Model S und 307 Model X. Auch wenn man nur die Zulassungen zum Model S betrachtet, da es das Model X noch nicht so lange gibt, war dies das erfolgreichste Quartal von Tesla in Deutschland.

In der Oberklasse, in der das Model S platziert ist, konnte es im vergangenen Quartal mehr Zulassungen als die Mercedes-Benz CLS-Klasse (583), als der Maserati Ghibli (135), als der BMW 6er (313), als der Bentley Continental (225) und als der Audi A8/S8 (691) verbuchen. Zudem überholte man in den März-Zulassungen mit 457 Model S auch den Audi A7/S7/RS7 (283).

Um sich ein besseres Bild über diesen Erfolg machen zu können, sollte man die Zulassungszahlen mit denen der vergangenen Jahre vergleichen. Während man in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits 1.023 Zulassungen verbuchen konnte, wurden im 1. Quartal 2014 gerade einmal 240 Zulassungen verbucht. Im 1. Quartal 2015 waren es 294 und im gleichen Zeitraum in 2016 waren es 397 Zulassungen. Zu der Zeit jedoch, außer einer Ausnahme im Januar, nur Model S.

Ein Grund für diese hohen Zulassungszahlen des letzten Quartals könnte die Limitierung der Supercharger-Nutzung sein. Tesla gab Ende letzten Jahres bekannt, dass alle Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2017 bestellt werden, lediglich 400 kWh pro Jahr kostenfrei an Superchargern laden können. Anschließend verlängerte man den Bestellzeitraum bis zum 15. Januar des Jahres. Eben jene Fahrzeuge könnten jetzt ausgeliefert worden sein.

Bei anderen Herstellern sieht es in der Elektroauto-Sparte ebenfalls erfolgreich aus. BMW konnte mit dem i3 in diesem Jahr bisher 1.091 Zulassungen verbuchen, davon allein 398 im März. Der Renault Zoe kommt sogar auf 1.198 Zulassungen, davon allein 587 im vergangenen Monat. Lediglich der Nissan Leaf hinkt mit 377 Zulassungen, davon 145 im März, ein wenig hinterher.

  • Marian Finkbeiner

    Gott sei Dank ist Tesla nur ein kleines Start-Up für early adopter Spinner welches keine Konkurrenz zu der Deutschen Wertarbeit von VW, Daimler, Audi, BMW und co. darstellt!

    /s

    • Michael Papenburg

      Deshalb verbaut Mercedes auch Batterien von Tesla. Die Deutschen bekommen in Punkto E doch nicht auf die Reihe

      • Lupf

        Ist das so? Hast du eine Quelle wo ich das nochmal nachlesen kann? Danke.

        • KingArtus

          tatsächlich kamen/kommen die Batterien und der Antriebsstrang für die Mercedes B-Klasse (electric Drive) von Tesla.
          dies soll allerdings nicht mehr für die Zukünftigen Modelle passieren, hier setzt man auf eigenen Antriebsstrang und Batterien von LG-Chem

          • Lupf

            Ah. Danke für die Klarstellung, die elektrische B-Klasse war mir durch die Lappen gegangen. Dann bleibt es also dabei, dass die Kooperation mit Daimler beendet wurde und es keine neue gibt. Dachte schon, die arbeiten vielleicht doch plötzlich wieder zusammen.

          • KingArtus

            ich denke, dafür sind die zu Stolz und eben auch zu sehr Konkurrenten.
            Ich würde es mir wünschen aber ist leider nicht so.
            die zusammenarbeit war wohl auch nie so wirklich gut.
            die BKlasse konnte nicht mal am SC Tanken, da Dimler das nicht wollte und so nur ccs möglich war.

          • Digitaldrucker

            … den die B-Klasse bekanntlich auch nicht bekam… Typ-2-only…

    • EMOTO

      Na dann fahren sie mal 100 000 km mit ihrer Wertarbeit ohne Werkstattbesuch – siehe mein Posting oberhalb – DARAN sieht man die wahre Qualität.
      Das größte Kompliment an Tesla ist wohl: Warum basteln sie schon seit mehr als 4 Jahre am Tesla Killer und bringen ihn nicht zustande?
      Eines Tages werden sie es schaffen, aber wetten dass der viel, viel teurer ist?

      • Marian Finkbeiner

        /s bedeutet dass der Kommentar sarkastisch war 😉

        • theBIGeasy

          Da gibt es allerdings einen Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus.

          • W. Müller

            Sie meinen, so wie es einen Unterschied zwischen einer guten und treffenden Replik und schlichter Besserwisserei gibt?

          • theBIGeasy

            Nein, nicht so. Da verwechseln sie was.

        • EMOTO

          OK danke und sorry. Aber wenigstens sind die Anderen jetzt auch am aufwachen und man braucht es nicht so schwarz/weiß zu sehen, wenn es erst richtig losgeht wird für alle die sich bemühen genug da sein.

  • Stefan

    Ich vermute, dass die Abkündigung der freien SuC Nutzung ein ganz wesentlichen Anteil an diesem Rekord Monat und auch Quartal hat. Interessant ist daher für mich wie das Q2 2017 aussehen wird. Der S60 ist nur noch bis Mitte April bestellbar und ich vermute das mit dessen Wegfall dann auch die Förderung für alle wegfällt.

    Deshalb erwarte ich das das Q2 wieder auf das Niveau vor Q1-2017 zurückgeht, freue mich aber wenn meine Vermutung nicht eintrifft.

    Mit den jetzt erreichten Auslieferungszahlen wurde aber meiner Meinung die Kapazität der vorhandenen SeC mehr als überschritten. Hoffentlich nimmt Tesla diese guten Zahlen zum Anlass den Service und nicht nur den Vertrieb zu vergrößern.

    • EMOTO

      Warum Service? Nach 97 000 Tesla – km war ich noch kein einziges mal bei Tesla, ausgenommen wegen 2 T-Shirts. Garantie gibts auch so – 4 Jahre/80 000km auf Fahrzeug und 8 Jahre unlimitierte km auf Akkus und Antrieb. Andere Hersteller – vor allem die Deutschen – müssen wohl umdenken, Werkstätten sind keine Profitcenter mehr. Schön, dass Tesla damit begonnen hat, jetzt wird es wohl schwer für die Anderen den Kunden einzureden wie notwendig Service ist.

    • Joachim Schaubeck

      Es wird nicht nur die Kapazität der SeC überschritten. Es wird auch das Werk in Tilburg überfordert, bzw. die Endmontage vernachlässigt. Quantität geht zur Zeit vor Qualität. Ich habe Ende März meinen zweiten Model S erhalten. Beides Facelift-Modelle. Der erste war von Juli 2016. Der erste war top, der zweite ist katastrophal!! Bisher 12 Mängel entdeckt. E-Mail an Tesla München. Keine Antwort bis heute. Laut Tesla Store haben die keine Zeit, sind leider total überlastet.

      Wenn der jetzige Model S nicht gewandelt wird, werde ich meine beiden Model 3 Reservierungen stornieren und mich bei Bmw (i5) oder ähnliches umsehen müssen.