Tesla: Fahrzeugzulassungen in Schweiz & Österreich für April 2017

Nachdem wir vor wenigen Tagen die Zulassungszahlen für Deutschland für den Berichtsmonat April 2017 veröffentlicht haben, folgen nun die Zulassungen aus Österreich und der Schweiz.

Zulassungszahlen Schweiz:

Tesla Model S: 77 (April 2016: 98)

Tesla Model X: 22 (April 2016: Noch nicht verfügbar)

April gesamt: 99 (April 2016: 98)

2017 gesamt: 641 (Vorjahresvergleich: 528)

Zulassungszahlen Österreich:

Tesla gesamt: 68 (April 2016: 38)

2017 gesamt: 353 (Vorjahresvergleich: 277)

Ähnlich wie bei den Zulassungszahlen aus Deutschland, erkennt man auch hier einen positiven Trend. Sowohl in der Schweiz als auch in Österreich konnte Tesla die Zulassungen aus 2016 noch einmal übertreffen. In der Schweiz legte man im Vorjahresvergleich bisher um über 20 Prozent zu, während es in Österreich sogar über 27 Prozent sind.

  • Kai Otten

    Super, und das ganz ohne Subventionen in beiden Ländern, wenn ich da richtig liege. Besonders die Schweizer beeindrucken mich da.

    • ThomasJ

      In der Schweiz hat man kantonal z.T. Erlass oder Ermässigung der Motorfahrzeugsteuer. Was auch eine Form der Subvention ist. Hier die Details:
      http://www.e-mobile.ch/index/index.php?pid=de,2,4

      • Kai Otten

        Besten Dank!

    • Franky

      In Österreich gibt es 4000 Euro Kaufprämie, aber nicht für diese Teslas, da der Netto-Listenpreis über 50.000 Euro ist. Weiters wird keine motorbezogene Versicherungssteuer bei allen BEV erhoben.

      • teslafan

        Ich fahre seit 9 Monaten einen geleasten Model S70 Facelift als Dienstauto und darf euch sagen, dass Österreich „noch“ das Steuerparadies für Tesla- und Elektroautofans ist.
        Warum? Das Auto hat knapp unter 80.000€ brutto gekostet, somit kann man sich für die ersten 40.000€ die Vorsteuer abziehen. Das sind 6667€. Weiters entfällt die Kfz-Steuer. Das sind für ein vergleichbar motorisiertes Auto gut und gerne 3500€ pro Jahr!!
        Eine E-Autoförderung bekommt man sogar über 80.000€ und zwar waren es 3000€.
        Dann gibt es eine Versicherung über den Teslaklub Austria, die auch 800€ pro Jahr billiger ist als unsere firmeneigene Vollkasko für einen 60.000€ Wagen. Aber am Besten ist der Wegfall des Sachbezugs und dieser war bei mir gegenüber einem 40.000€ Dienstwagen 4800€ netto pro Jahr. Die Firma spart sich dann noch den Arbeitgeberanteil auf den Sachbezug mit je nach Einkommen von 1000 – 2000€ pro Jahr.
        Das sind dann so 12.000€ pro Jahr Steuerzuckerl und was der Finanzminister wegen fehlender Mineralölsteuer nicht einnimmt, das wird auch nochmals bei 2000€ jährlich liegen. Die Stromkosten pro Kilometer liegen noch dazu mit 50% Superchargermix (gratis) und sehr günstigem Firmenstrom unter 10 Cent/kWh bei 0,013 Cent/km.

        Leider gibt es nun keinen Tesla unter 80.000€ mehr, und somit fällt die Vorsteuer unter 40.000€ weg. Warum Tesla nicht wie in Deutschland ein Grundmodell unter 80.000€ Brutto anbietet, um den Steuervorteil zu nutzen und die Extras kauft man nachträglich, verstehe ich nicht. Jeder Firmeneigentümer und auch Manager, der es mit der Firma vereinbaren kann, müsste so ein Auto fahren, schon alleine wegen dem Sachbezug.

        Alle Aussendienstmitarbeiter sollten eigentlich einen Model 3 bereits bestellt haben. Mehr Netto für Brutto gab es noch nie. Und der Fahrspass lässt einen nur grinsen.

        So nun können alle Drolle und Neunmalklugen mit Fakten diskutieren und nicht mit Vermutungen. Die Verkaufszahlen spiegeln das aus meiner Sicht noch nicht wieder! Aber vielleicht ist Tesla da nicht aktiv genug im Vertrieb an Firmenkunden.

        Übrigens diese Steuererleichterungen sind 2020 beschlossen. Mal sehen, ob sie das Gesetz rückwirkend ändern, wenn jetzt die Model 3, ipace und etron etc. kommen ab 2018?

  • Martin

    Der Erfolg eines Produktes macht nicht die Förderung aus, sondern dessen Qualität und Vorteile die nach und nach erkannte werden.

    • Kai Otten

      Es gibt ja Länder, die teilweise stark mit Subventionen arbeiten. Wenn hier Absatzzahlen gegenüber gestellt werden – und darum geht es in dem Artikel – ist es spannend die Rahmenbedingungen zu kennen. Anders lassen sich diese Zahlen nicht richtig einordnen.