Tesla-Kunden aus Portugal bitten um Service Center und einen Store, Elon Musk sagt „OK“

Tesla-Kunden aus Portugal haben sich kürzlich in Lissabon getroffen und ein Video aufgenommen, welches eine wichtige Nachricht an Tesla übermitteln sollte: Bitte vergesst uns nicht und baut auch hier ein Tesla Service Center und einen Store. Das Video wurde auf YouTube veröffentlicht und kurze Zeit später durch einen Bericht des Branchendienstes Electrek einer breiteren Masse bekannt.

In der Beschreibung zum Video heißt es, dass es ein Akt des Wahnsinns und der Leidenschaft sei, ein Tesla-Fahrzeug in Portugal zu besitzen. Schließlich sei der nächste Service Center 1.200 Kilometer entfernt. Wirft man einen Blick auf die Tesla-Karte auf der offiziellen Webseite, so stellt man fest, dass der nächste Service Center in Bordeaux, Frankreich, liegt.

Der nächste Service Center für Kunden aus Portugal oder Spanien ist in Frankreich.

Der nächste Service Center für Kunden aus Portugal oder Spanien ist in Frankreich.

Wenn ein Interessent aus Portugal eine Probefahrt mit einem Tesla machen will oder sogar direkt an einem Kauf interessiert ist, so muss er das Fahrzeug aktuell aus einem anderen Land importieren lassen. Besitzer eines Teslas aus Portugal müssen für einen Service an ihrem Fahrzeug über Spanien bis nach Frankreich fahren – das klingt in der heutigen Zeit tatsächlich wahnsinnig.

Diesen Umstand hat auch Tesla-CEO Elon Musk spätestens seit der Veröffentlichung des Videos ebenfalls mitbekommen und gleich auf die Bitte geantwortet. Mit einem simplen „OK“ deutet Musk darauf hin, dass sich die Kunden aus Portugal schon bald über eine eigene Niederlassung mit Service Center freuen können.

In Kürze sollen in Spanien fünf weitere Supercharger-Stationen eröffnen, darunter in Valencia, Murcia, Málaga, Sevilla und Madrid. Wenigstens der nächste Supercharger wäre dann für die Portugiesen etwas näher, wenn auch weiterhin nicht im eigenen Land. Noch in diesem Jahr plant Tesla jedoch auch drei Supercharger-Stationen in Portugal zu eröffnen, darunter in Porto, Lissabon und irgendwo zwischen Faro und Albufeira. Eine dieser Stationen könnte direkt an einem Store mit Service Center gebaut werden, möglicherweise in Porto oder (wahrscheinlicher) Lissabon.

  • Björn

    Wir brauchen aber Supercharger in Bilbao, Burgos und Salamanca!
    Damit man den Transfer nach Portugal ohne Chademo schafft.
    Schade, das es in Spanien nicht vorangeht…

  • Thomas

    Wie geht denn Brabus by Tesla ? 🙂

    • Christian Will

      http://www.brabus.com/raster.php?page=15&sub=7

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  • Heinz Wagner

    Da sieht man mal wieder, wie unkompliziert und vor allem im Interesse der Kunden gehandelt werden kann. Tesla eben! Wir hätten gerne ein Tesla Service Center und einen Store — Antwort des CEO: OK. Das stell ich mir gerade bei den deutschen Premiumherstellern vor. Und das ganze passiert in Portugal, wo Tesla-Fahrzeuge wirklich eine Seltenheit darstellen, im Video sind es vielleicht mal 20 Fahrzeuge.

  • Martin

    Das ist mal eine Reaktion auf Kundenwünsche. Macht die Marke nur noch sympathischer.

    • Frank D.

      … super Reaktion von EM.
      Bitte weiter so unkompliziert, alles richtig gemacht!!

  • Jean

    Ich schließe mich eindeutig der Meinung von Heinz Wagner und Martin an !:)

  • klaus

    Nun ja 5 Supercharger-Stationen für ganz Spanien ist schon sehr dürftig . Da ist es auch nicht verwunderlich das es dort noch keine 50 Model S gibt.

  • RealUlli

    @klaus Das ist das klassische Henne-Ei-Problem. Gibt es wenig Superchar4ger weil es wenige Autos da gibt oder gibt es wenige Autos weil es an Superchargern mangelt?

    IMHO mangelt es eher an einem Servicecenter in Reichweite. Spanien ist eigentlich ein Land das fuer E-Autos praedestiniert ist – einfach ein paar Solarzellen aufstellen und schon kann man laden…

    Un dich vermute auch, Model S-Kunden koennen sich fuer eine wirklich lange Strecke auch ein Auto mieten (bzw. haben ohnehin einen Zweitwagen mit Verbrenner). Ich plane ja auch, wenn ich den Model 3 bekomme mein altes Schlachtschiff zu behalten und wenn ich dann wirklich mal eine lange Strecke fahren muss einfach damit zu fahren.