Tesla Model S: Modellpflege könnte bereits nächste Woche vorgestellt werden

Das Tesla Model S wird bereits seit 2012 an Kunden ausgeliefert, wurde jedoch bisher keiner Modellpflege unterzogen. Obwohl im Laufe der Zeit einige Neuerungen eingeführt wurden, darunter der Autopilot oder der Allradantrieb, betrafen bisher alle Änderungen lediglich die Ausstattungsmerkmale, den Antrieb oder die Akkukapazität. Das Design des Fahrzeugs blieb jedoch unverändert. Das könnte sich jedoch sehr bald ändern.

Wie cnet berichtet, könnte Tesla schon in der kommenden Woche eine Modellpflege vorstellen, die unter anderem ein überarbeitetes Design und mehr Ausstattungsmerkmale bietet. Wie es heißt, sollen nach und nach mehr luxuriöse Ausstattungsmerkmale Einzug im Model S finden, aber auch der Produktionsprozess vereinfacht werden. Gerade die luxuriösen Ausstattungsmerkmale könnten entscheidend sein, damit das zukünftige Model 3 das Model S nicht kannibalisiert. Auch könnte das Model S im Segment der Oberklasse attraktiver werden, da es dann auf Augenhöhe mit BMW, Mercedes-Benz oder Audi konkurriert, die aktuell deutlich mehr Ausstattungsoptionen anbieten.

Der erste Teil der Modellpflege wird jedoch das Design betreffen. Es soll eine veränderte Front geben, die nicht exakt wie die des Model X oder Model 3 aussehen wird, aber eine ähnliche Erscheinung hat. LED-Scheinwerfer sowie neue Lackierungen sollen ebenfalls Einzug finden.

Im Interieur wird es Veränderungen bei den Sitzen geben. Die neuen Sitze des Model S werden die aus dem Model X sein, was bedeutet, dass diese optional auch belüftet sein können. Auch neue Ablagefächer sollen eingeführt werden, darunter Fächer an den Türen.

Tesla soll aktuell die letzten noch im Lager befindlichen Fahrzeugteile der „alten Generation“ verbauen, um dann möglicherweise schon ab nächster Woche das überarbeitete Model S zu präsentieren. Eine offizielle Stellungnahme gibt es dazu jedoch nicht. Dafür bestätigte Tesla eine Preiserhöhung ab April. Außerdem gibt es konkrete Hinweise zu einem 100 kWh-Akkupaket, welches passenderweise zeitgleich eingeführt werden könnte.

Artikelbild: Model S mit Model X Front. Erstellt von Reddit-Nutzer NikonD3s.

  • Ernesto

    Dann kann man evt. bald ein Model S der 1. Gen, gebraucht für unter 50k kaufen?
    Das wäre super.

    • Dani

      Treume weiter da würde sich ja zu diesem preis das model 3 nicht verkaufen wenn man ein model s für 50 k bekommen würde,,denke auch das model 3 wird teurer wenn man mehr möchte die neue schnautze am auto finde ich schrecklich,bin froh das mein model s jetzt produziert wird,ausslieferung im juni.

  • volttanken

    glaub ich nicht,

  • Grosser_

    Die Bestuhlung des Model X empfinde ich als ausgesprochen hochwertig und bequem.
    Besonders die automatische Sitzverstellung wenn man z. B. in die 3. Sitzreihe einsteigen möchte aber auch die Sensorik der Flügeltüren ist echt genial.
    Da merkt sofort dass, das Fahrzeug auf absolute Sicherheit ausgelegt ist.

    Vielen herzlichen Dank an TK
    diese Webseite sucht seines gleichen, bei den aktuellen Infos rund um Tesla einfach große Klasse!
    Ich besuche diese Seite mehrmals am Tag um mich über dieses Zukunftsträchtige Thema zu informieren.
    Sie machen ihre Arbeit echt gut, weiter so.

  • Das wäre schön, aber zu viel Hoffnungen würde ich mir nicht machen, schon gar nicht in der genannten Größenordnung.
    Es kann auch gut andersrum kommen, dass einigen potentiellen Käufern die möglicherweise überarbeitete Optik nicht so gefällt, ihnen die neuen Ausstattungsmerkmale nicht so wichtig sind und die Preise für die alten Fahrzeuge deshalb stabil bleiben.

    • Thomas

      Ja Ralph genau so einer bin ich, mir gefällt die Form vom alten S besser.
      Ich finde auch wenn alle Tesla Modelle die gleich oder optisch gleich Frontschnautze haben ist die Verwechslung mit dem Mod. 3 viel eher und wertet das hochwertige Mod. S ab.
      Ich hab schon vermutet das es auch zur angekündigten Preiserhöhung, ein Lifting geben wird und meine Bestellung vom alten Mod S, vor einer Woche lasse ich sicher stehen.
      Auch deswegen weil der alte top ausgereift ist und neu eher noch manche Kinderkrankheiten haben bestätigte sich in der Vergangenheit immer.
      Auch ich möchte mich bei dir TK, für die tollen Recherchen bzw. Berichte bedanken und bin
      nur noch gespannt was die Preiserhöhung im Endeffekt ausmacht.

  • Dr. M.

    100 kWh Batterie – da ist es doch schön, dass Daimler schon 2020 eine Elektro-Limousine mit 500 km Reichweite rausbringen will. Wenn Tesla so weitermacht, dann haben die 2020 was um die 150 kWh.
    Und mal sehen, wie lange es den 70er noch gibt, besonders den mit Heckantrieb, ich tippe mal, dass der gestrichen wird, sobald das M3auf dem Markt ist.
    Das mit dem Kanibalisieren des Model S durch das Model 3: Ja, da muss Tesla aufpassen, wer gibt schon 90.000 oder mehr aus, wenn er für 45.000 bis auf die Größe und die Alukarosserie fast das gleiche bekommt? Naja, klar, bis auf eine ordentliche und praktische Heckklappe….. Das wird wohl der Hauptgrund für diese „Lösung“ beim M3 sein.

    • Harald Kossow

      Sie haben jetzt aber 2 Jahre Zeit, die Ausstattung des Model S zu verbessern/zu steigern, damit das nicht passiert. Aber bei BMW/Daimler und Co. ist es ja auch möglich durch entsprechendes Zubehör fast auf denselben Ausstattungsstand wie die grißen zu kommen bei geringerem Basispreis.
      Aber genaueres wird man erst in 1,5 Jahren sagen können, wenn der Konfigurator für das Model 3 freigeschaltet ist.

    • ECZ

      Der Grund für die kleinere Heckklappe am M3 ist das Komplett-Glasdach.
      Da konnte man keine Heckklappe ala MS anbringen.

  • elektron

    Mein Tesla ging diesen Freitag in Produktion.
    Ich bin sehr gespannt, ob sich etwas ändert und ich ein evtl. Facelift nicht erhalte weil das Auto ein paar Tage zur früh produziert wurde. Hier würde ich zur Not eine Preiserhöhung in Kauf nehmen und stornieren, auch wenn die 2000€ Anzahlung weg sind.
    Bei einem Auto für über 120k, wäre es mehr als ärgerlich bei der Auslieferung ein Vor-Facelift Modell zu erhalten.

    Bei allem was man über Tesla positiv schreiben kann, wäre es ein starkes Stück bei im Schnitt über 110k teuren Autos noch schnell die alten Teile zu verbauen und dann ein Facelift von heute auf Morgen anzukündigen.
    Dies kenn ich von anderen Herstellern nicht. Beispielsweise bei BMW wurde man damals vom Verkäufer kontaktiert, daß man den Lieferzeitpunkt um 4 Wochen verschieben sollte, um von der Einführung anstehender Verbesserungen profitieren zu können.
    Ein anderes Mal konnte ich noch vorher vom 30d auf den 35d umstellen. Klar, gegen Aufpreis, aber das ging zumindest.

    Ich bin nun gespannt, was evtl. nächste Woche angekündigt wird und welche Optionen mir im Fall der Fälle Tesla bietet.

    • Heinz Wagner

      Wäre schön, wenn Sie uns mitteilen würden, wie Tesla reagiert hat oder auch nicht. Ich bin auch der Meinung, dass man Ihnen das Angebot machen müsste, auf das Facelift Model zu wechseln (Evtl. mit geringer Lieferverzögerung und einem Aufpreis, weil Tesla demnächst die Preise erhöhen möchte). Alternativ sollte man Ihnen mit einem Preisnachlass entgegenkommen (wenn Ihnen das bisherige Model nach der Präsentation des Facelifts doch besser gefällt).

      • Dr.M.

        @elektron:
        Leider ist die Informationspolitik von Tesla bei Neuerungen am Model S nicht wirklich genial.
        Schon beim Dual Motor wurde auch den Tesla-Verkäufern bis ganz kurz vorher nichts fest zugesagt, auch wenn die Spatzen in diversen Foren schon von den Dächern pfiffen, dass es wegen der Entwicklung eines 4WD für das Model X einen 4WD auch fürs Model S geben würde. Gerade danach (4WD) hatte ich nämlich im Store nach einer Probefahrt gefragt – und es wurde verneint, nicht auf ansehbare Zukunft. Drei Wochen später war es dann soweit. Aber man kann sich ja als Kunde nicht auf die Foren verlassen, das sollte schon eine offizielle Mitteilung von Tesla sein.
        Noch besser war es dann bei der Autopilot-Hardware. Da wurde einfach gemacht und gar nichts gesagt. Erst Wochen später hiess es dann so in etwa: Ach, was wir übrigens noch sagen wollten, seit ein paar Wochen bauen wir unsere tolle Autopilot-Hardware ungefragt in die Autos ein.
        Ich finde Tesla ja wirklich prima, aber hätte mich ja schon irgendwo hingebissen, wenn mein Model S buchstäblich drei Tage vor der Produktionsumstellung gebaut worden wäre – ohne die nicht nachrüstbare Autopilot-Hardware und alle danach das Glück hatten, ohne Mehrkosten in den Genuss der Hardware zu kommen, von der sie gar nichts wussten.
        Da hilft leider auch das Argument von Tesla nicht, dass es halt immer Verbesserungen gibt und man auch ewig warten könne, dann würde man nie ein neues Auto fahren. Ja, richtig, aber man sollte den Kunden schon die Möglichkeit geben, zu sagen, ob sie etwas wollen oder nicht und den Produktionszeitpunkt entsprechend auswählen zu können – auch wenn das möglicherweise nur gegen Aufpreis geht. Zumal es sich beim Model S ja nun für die allermeisten um ein teures Vergenügen handelt. Da kann ich Sie mehr als verstehen, das geht nicht, schon gar nicht bei einem Auto für über 110.000 Euro.

        • Elektron

          Hallo,
          ich hatte Glück. Das Auto ist noch in Produktion und ich erhalte alle Neuerungen ohne Aufpreis. Die Bestellung basiert auf den Preisen vor der November Erhöhung. Das ist ein beachtlicher Preisvorteil.
          Ich bin sehr froh, daß es so ausgegangen ist.
          Grüße
          Elektron

          • Thomas

            Hallo Elektron,
            Glückwunsch, dass ist Fair von Tesla.
            Mich würde interessieren wann du du dein Mod S bestellt hast?
            Grüsse Th

      • Dani

        Hallo wir haben das model s vor 2 wochen bestellt.
        Das alte model,haben jetzt von tesla ein mail bekommen,das wir das neue model s im juni bekommen, sie schreiben ein ubgrade und das ohne aufpreis.
        Also bin ich froh es bestellt zu haben und jetzt gibt es das neue model zum alten preis..
        Lieferung ende juni

  • Lobi

    Es ist ja schon ein Video online welches ein Upgrade des P85D Luda zeigt und nochmal schneller beschleunigt. Es wird von „Special Sauce“ gesprochen. Der offizielle Name ist noch nicht bekannt.

    http://youtu.be/c1Wc1iJJhMk

  • Tesla-Fan

    An den 100kWh Akku kann ich noch nicht wirklich glauben. – Warum?

    Bei den großen Akkus (85 kWh und 90kWh) sind das Akku-Gehäuse und die einzelnen Module „voll“. 16 Module a 6s74p=7104 Zellen.
    85000 Wh / 7104 Zellen / 3,6 V = 3,3 Ah je Zelle –> gibt es zu kaufen
    90000 Wh / 7104 Zellen / 3,6 V = 3,5 Ah je Zelle –> gibt es zu kaufen
    jetzt 100kWh:
    100000 Wh / 7104Zellen / 3,6 V = 3,9 Ah je Zelle –> habe ich noch bei einem seriösen Händler gesehen. (China-Fälschungen auf ebay gibt es sehr wohl)

    Von daher würde es mich wundern, wenn es solche Zellen in hoher Qualität und in Stückzahlen schon gäbe. Und 2 zusätzliche Module passen in das Akku-Gehäuse eben nicht mehr rein.

  • Heinz Wagner

    Wenn Franz von Holzhausen und sein Team das Facelift am Model S so genial gelingt, wie sie das Model 3 designt haben, dann wird Tesla mit der nächsten Bestellwelle überrollt werden! Schön langsam bekomme ich Mitleid mit den Montagerobotern, die werden dann evtl. bald heiß laufen!

  • Tesla-Accu

    @ Tesla-Fan
    LiMnO2 Akkus haben eine Spannung von 3,7–3,8 V
    100000 Wh / 7104Zellen / 3,7 V = 3,8 Ah je Zelle
    100000 Wh / 7104Zellen / 3,8 V = 3,7 Ah je Zelle

  • ECZ

    Ich hatte am Samstag von meinem Tesla Sales Representative gehört, dass ab heute die Preise um über 3% angehoben werden sollten. Konnte das aber bisher im Design Store noch nicht nachvollziehen. Auch Model X ist noch nicht frei konfigurierbar.

  • Luganorenz

    Welcome to the Silicon Valley…

    Das ist die Kehrseite der Medaille wenn man Tesla mit den klassischen Autobauern vergleicht.
    Das iPad auf Rädern, wie der Tesla ja auch gerne genannt wird, ist eben auch von der Verkaufsstrategie ein Produkt der New Economy.
    Und die Kunden leiden wie bei Apple, was das betrifft, unter dem Stockholm-Syndrom.
    Der Markt für Gebrauchte wird unter dieser Strategie enorm leiden. Nur, das sich das, im Gegensatz zu iPhone oder iMac im Bereich vom Wert von Eigentumswohnungen bewegt.
    Das ist vielleicht im Augenblick noch nicht das Problem, weil die Nachfrage die Preise hoch hält. Aber spätestens mit der Massenproduktion des M3 wird das MS nach 2-3 Updates (1,5 Jahre) unverkäuflich (oder der Wertverlust wird enorm sein)

    • Harald Kossow

      Eher das Gegenteil wird der Fall sein. Die machen jetzt noch Updates für den Roadster (10 jahre alt), dann werden sie auch das erste Model S nicht vergessen. Die Gebrauchtpreise sind im Moment ja auf dem Niveau eines Neuwagens, die werden dann allerdings evtl. mal langsam in Richtung 50.000,– gehen und nicht über 70.000,–, wie im Moment (bei 83.500,– Neupreis für das kleinste Model S).

      Tesla macht da immer noch vieles richtig, z.B. keine alten Kunden verärgern und so weiter.

    • Tesla-Fan

      Es ist auch heute schon ziemlich unvorteilhaft, einen Neuwagen nach 3-4 Jahren zu verkaufen, dann hat der nämlich auch bereits mindestens die Hälfte verloren.

      Aber ich verstehe sowieso nicht, warum so viele Leute alle ein paar Jahre ein neues Auto brauchen. An der Qualität liegt es ja definitiv nicht mehr. Wahrscheinlich nur um den blöden Nachbarn zu ärgern. 😉