Tesla Model 3: Erstes Serienfahrzeug wurde produziert und geht an Elon Musk

Tesla-CEO Elon Musk hatte bereits vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass die Serienfertigung des Tesla Model 3 offiziell an diesem Freitag beginnen soll. Nun gab er erneut über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt, dass das erste Serienfahrzeug produziert wurde, wenn auch einen Tag später als zunächst angekündigt.

Zusätzlich teilte er kurz darauf mit, dass das erste Serienfahrzeug an ihn persönlich geht. Zunächst sollte es Ira Ehrenpreis erhalten, Investor und Vorstandsmitglied von Tesla, der als erstes die Anzahlung für das Fahrzeug leistete. Dieser trat jedoch von seinem Recht zurück und überlies das erste Fahrzeug an Musk als Geburtstagsgeschenk zu seinem 46. Geburtstag.

Musk veröffentlichte kurz darauf – wie angekündigt – zwei Fotos des ersten offiziellen Serienfahrzeugs:

Wie zu erwarten, gibt es hierbei nichts Neues zu sehen. Man weiß jetzt lediglich, dass Musk ein schwarzes Model 3 mit den bekannten 19 Zoll Felgen besitzt. Welche Ausstattungsmerkmale oder welches Akkupaket das Fahrzeug hat, wird aus den Bildern nicht ersichtlich.

Tesla plant beim Launch-Event am 28. Juli insgesamt die ersten 30 Fahrzeuge auszuliefern. Das könnte bedeuten, dass auch Musk erst zu diesem Zeitpunkt sein Fahrzeug erhält. Das zweite Serienfahrzeug geht dann tatsächlich an Ehrenpreis. Somit bleiben noch 28 weitere Fahrzeuge über, die an die nächsten Tesla-Mitarbeiter und -Investoren gehen.

Im August erwartet Tesla circa 100 Model 3 produzieren zu können. Einen Monat später, im September, soll die Produktion bereits auf 1.500 Fahrzeuge pro Monat hochgefahren sein. Bis Ende Dezember visiert Tesla ein Produktionsvolumen von 20.000 Fahrzeuge pro Monat an. Insgesamt muss man über 400.000 Reservierungen aus der ganzen Welt abarbeiten.

Zunächst wird Tesla die Reservierungen der eigenen Mitarbeiter und die von SpaceX abarbeiten. Im Anschluss werden die Fahrzeuge bereits existierender Kunden (Model S, Model X oder Roadster) gefertigt und ausgeliefert, bevor dann auch Neukunden bedient werden. Hierbei geht man vom Westen (nähe der Produktionsstätte in Fremont) nach Osten vor. Erst danach werden auch andere Märkte wie Europa beliefert.

Das Tesla Model 3 wird zunächst weniger als 100 Konfigurationsmöglichkeiten haben, sodass die Produktion möglichst simpel gehalten wird. Im Vergleich dazu hat das Model S über 1.500 Konfigurationsmöglichkeiten. Zahlreiche Ausstattungsmerkmale werden erst später verfügbar sein, so wird es die Option für Doppelmotor und Allradantrieb erst Ende 2017 oder Anfang 2018 geben.

Update 11.07.17: Als die Fotos entstanden sind, war vor Ort auch jemand anwesend, der nicht zum entsprechenden Tesla-Team gehörte. Derjenige hat zeitgleich ein Video gemacht als der Fototermin stattfand und dieses Video auf YouTube hochgeladen. Auch hier gibt es jedoch nichts wirklich Neues zu sehen.

  • Oliver

    ‚Tesla plant beim Launch-Event am 28. Juni‘ streiche Juni – setze Juli

    • Teslamag.de (TK)

      Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

  • McGybrush
    • Jossele

      Bliebe zu klären, welcher der drei Bursche du denn bist! 😀 ;-D

  • Heinz Wagner

    Das Elon Musk das erste seriengefertigte Model 3 bekommt finde ich perfekt, dann kann er jeden Tag testen, was evtl. noch verbessert werden muss.

  • Dirk Pakosch

    Müssen die die Autos eigentlich bezahlen, oder bekommen die die Kisten für lau?

    • Fritz!

      Da bin ich mir tatsächlich ziemlich sicher, daß die Kisten auch bezahlt werden. Die 35.000,– $ werden keinen der Investoren wirklich stören und sie bekommen dafür ja auch ein Auto. Sie werden es als weiteres (kleines) Investment in Tesla ansehen…

    • jomein

      Wie wurden ganz normal gekauft.

    • Marian Finkbeiner

      Musk hat die Philosophie, dass jeder Mann, egal ob Großkunde, Unternehmer oder Privatkäufer den selben Preis für einen Tesla zahlt (daher auch nur Direktvertrieb). Wenn Musk jetzt selbst nichts zahlen würde wäre das wenig authentisch.

      Und ich glaube die 40.000-50.000$ wird der junge Mann gerade noch so über haben^^

  • Dirk Pakosch

    Ich glaube leider auch nicht.

  • Nelkenduft / AHF

    Wird schon seinen Grund haben, dass man auf den beiden offiziellen Fotos das Cockpit nicht sieht. Warum sollten sie es verstecken, wenn es 100 % so bleibt? Das würde nur die Enttäuschung vieler Interessenten vergrößern.

  • Sonntagskuchen

    Man sieht auf einem Foto den mittigen quergestellten Monitor. Insofern ist der gesetzt, glaube ich. Ob noch irgendein Mini Schirm am Lenkrad oder sonstwo dazu kommt, bleibt abzuwarten.

    • Nelkenduft / AHF

      Ich würde nicht darauf wetten. So ein Geheimnis wie Elon Musk aus der ganzen Sache macht würde ich denen sogar zutrauen, dass sie in SN1 nachträglich irgendwas modifizieren um die Leute auf die Folter zu spannen.
      Wenn tatsächlich alles exakt wie im Prototypen kommt, dann wurde einiges an Ideen für das M3 wieder verworfen. Es wäre dann interessant zu wissen wie das M3 ursprünglich aussehen sollte. Ehrlich gesagt glaube ich das aber erst, wenn ich es Ende des Monats selbst sehe.

    • Graf

      ich glaube der Clou wird sein das sich der Bildschirm, vermutlich elektrisch Richtung Armlehne verstellen lässt, dann ist er in Liegeposition gut zu bedienen

  • ulo eda

    sagte Lars Thomsen

    • Matthias Knuth

      Hab mir bei YT den Artikel angesehen. 2013 hat der Mann schon sehr weit vorraus gesehen. Und hat teilweise Recht behalten. Mit den Jahreszahlen hat sich ein wenig vertan.

  • Matthias Knuth

    Das sind die Nachrichten, die die Welt braucht! Glückwunsch zum Start der Serienproduktion!
    Jetzt muss ich nur noch 3 bis 4 Jahre warten, bis ich an der Reihe bin (leider immer noch nicht reserviert, muss erst das Auto in Natura sehen)

    • Nelkenduft / AHF

      Worin besteht denn bitte das Risiko gleich zu reservieren und bei Nichtgefallen wieder zu stornieren?

      • Jossele

        Naja, es is schon ein Vertrauens- und Zinsvorschuss wenn man jetzt 1000,– löhnt und das Auto erst in 2-3 Jahren sieht. Würde ich bei VW z.B. nicht machen 😉

        • Nelkenduft / AHF

          Jemand, der alles dafür tut, dass die Stadtbevölkerung wieder menschenwürdig leben kann, der darf zumindest meine 1000 Euro auch gerne behalten.

        • Longcheck

          Welche Zinsen?… 😉

        • Thomas

          Zinsvorschuss gefällt mir. Dürften aktuell wohl etwa 2 bis 5 Euro p.a. sein 😉

  • McGybrush
  • Skynet

    Ich habe mir gerade mal das Video auf Electrek angeschaut. Das Display spiegelt noch immer ganz extrem aber die Spaltmaße sehen halbwegs vernünftig aus. Die Räder / Radkästen sehen zumindest in Schwarz nicht schön aus, da ist zu viel Luft und das gehört tiefer gelegt. Wird wohl bei anderen Farben / Rädern besser aussehen.

    Ein Problem scheint man noch mit der Elektronik zu haben und da ist es schon traurig, dass es so was dann doch ins Netz schafft. Einmal leuchtet beim Bremsen das Bremslicht + Blinker, danach statt Bremslicht die Blinker mit dem mittleren Bremslicht. Dazu sind die hinteren Blinker wie bei anderen Herstellern mit LED-Blinkern viel zu klein/dunkel.

    https://electrek.co/2017/07/09/tesla-model-3-production-first-video-interior/

    • Fritz!

      Da in den USA ja auch die Bremslichter blinken dürfen und die Vorschriften bezüglich Brems/Blinklicht anders als hier sind, wird das so schon OK sein und so nicht nach Europa kommen. Sie brauchen sich also nicht weiter aufzuregen, sondern sollten in Ruhe abwarten.

      • Skynet

        Es geht nicht ums blinken sondern dass die Blinker STATT dem eigentlichen seitlichen Bremslicht leuchten. Bei Electrek wird spekuliert, dass dies absichtlich wäre und die eigentlichen Bremslichter nur bei „kräftigen“ bremsen aufleuchten. Ich denke so was ist auch in den USA nicht zulassungsfähig.

        • Richard Müller

          Für mich sieht das ganz klar nach „Rekuperationsbremsleuchte“ und zusätzlicher „Bremspedalbremsleuchte“ aus.

          • Thomas

            Ich glaube nicht, dass bei den Bremsleuchten zwischen Rekuperation und aktivem Bremsen unterschieden wird. Durch beides wird das Fahrzeug verzögert und den Fahrer dahinter dürfte kaum interessieren ob die Verzögerung nun durch Rekuperation oder durch aktives Bremsen stattfindet.

          • Richard Müller

            Beim aktiven Bremsen leuchten (meiner Theorie nach) beide Leuchten. Das macht Sinn für den rückwärtigen Verkehr, da diese dann gewarnt sind, dass der Vordermann stark abbremst.

            Ich meine in manchen Autos gibt es das schon in ähnlicher Form: Bei einer Notbremsung blinken die Bremsleuchten.

          • McGybrush

            Jupp. Zweistufige Bremsleuchte. Wurde so um 2000 rum langsam eingeführt und hat mitlerweile fast jedes Auto. Aber ich hab auf 100.000km erst 2x so eine Leuchte Aktiv gesehen. Also im Normalfall geht die nicht an. Es muss schon eine Vollbremsung mit einer definierten Verzögerung sein.

            Muss beim Tesla also an was anderem liegen.

          • Skynet

            Also ich weiß ja nicht was Ihr für Autos fahrt aber bei mir gibts bei verschiedensten Typen vom Kleinwagen bis Oberklasse ein immer gleich hell leuchtendes Bremslicht was bei einer Gefahrbremsung blinkt. Zumindest in Deutschland ist meines Wissens was anderes auch nicht erlaubt. Wenn der Miniblinker am M3 das reguläre Bremslicht sein sollte, ist es eine potientielle Gefahr.

          • McGybrush

            Hab nie was anderes Gesagt. Heisst bei BMW zumindest 2 Stufige Bremsleuchte bzw. Brake Force Display. Beim Peugeot weiss ich von der Autobahn am Stauende das die anfängt zu blinken. Beim BMW Z4 weiss ich das zu der einen Bremsleuchte (die dann blinkt) noch eine zweite Lampe zusätzlich an geht (ohne zu blinken) die sonst keine weitere Funktion hat. Man könnte denken da ist normal die Nebelschlussleuchte drin. Also sollte ein Z4 Fahrer nie eine Vollbremsung machen dann hat er zwei 21W 12V Birnen bezahlt die niemals im leben geleuchtet haben. Grade gegoogelt. Bei mein 1er BMW geht auch statt dem unteren Segment auch zusätzlich das Segment für die Nebeschlussleuchte mit an aber ohne das irgendwas blinkt. Also es leuchten dann 4 statt 2 Segmente.

            Beim E46 bin ich mir nicht mal sicher ob die nicht tatsächlich noch heller ist als die normale. Glaube das war auch das erste Auto Weltweit was das hatte und konnte sogar rückwirkend codiert werden da BMW es pauschal verbaut hatte aber die Gesetze dazu erst 1 Jahr später in Deutschland dafür genehmigt waren. Ähnlich wie die Autopilot Sache im Tesla.

            Z4
            https://www.youtube.com/watch?v=6X4RC6C9i4Q
            BMW E87
            https://www.youtube.com/watch?v=hOosjZOXEnM&spfreload=10
            BMW E46
            https://www.youtube.com/watch?v=H3z91w39cuM&spfreload=10

          • ThomasJ

            An die MS und MX Besitzer: unterscheidet sich dies bei der Rekuperation und dem aktiven Bremsen? Ist ja nicht ein exklusiv M3 Thema.

          • W. Müller

            Hallo ThomasJ, bei meinem Tesla 85D von 2015 hat es keinen Unterschied zwischen Rekuperation und Fußbremse was die Bremsleuchten angeht.

          • ThomasJ

            thx

          • Tilman Winkler

            Derartiges gibt es m.W. bei Aufi beispielsweise. Und auch an meinem Fahrrad habe ich ein adaptives Bremslicht verbaut…

          • Thomas

            Ein adaptives Bremslicht blinkt, wenn stark gebremst wird. Das macht natürlich auch Sinn. Mir ging es nur darum, dass es zwischen der Verzögerung durch Rekuperation und aktives Bremsen keinen Unterschied macht, das Fahrzeug wird einfach verzögert.

        • Stefan

          Ich glaube kaum das Tesla sich nicht an die Zulassungsbestimmung hält, insbesondere nicht in den USA wo die Rechtsanwälte nur darauf warten Schadensersatz zu fordern.

        • Gian Luca

          Das ist keine Bremsleuchte. Man sieht bei dem Model S vor dem Model 3, dass das Licht kurz eingeschaltet war. Entweder durch den Schatten selbst eingeschaltet oder der Fahrer hat es kurz angehabt.

        • McGybrush

          Jetzt hab ich mal das Video in gross auf dem Laptop angeschaut. Da ist nicht kaputt. Da Licht was da an geht ist das normale Licht was rein zufällig kurz an gegangen ist während er gebremst hat weil die relativ Lichtverhältnisse ungünstig sind oder manuell für das Presse Foto eingeschaltet (und dann doch wieder aus) wurde, was ich hier jetzt aber mal nicht vermute

          Es ist einfach nur die Tagfahrlichsteuerung angesprungen denn:
          Zum gleichen Zeitpunkt leuchten die Lampen vorne ebenfalls mit. Zu sehen im Spiegelbild des Schwarzen Teslas. Das Bremslicht ist nicht der Blinker sondern ist einfach nur ein kleines schmales Bremslicht. Der Blinker war hier im Video quasi nie zu sehen.

          • Skynet

            Nein, dass normale Licht kann doch nicht (deutlich) heller sein als das Bremslicht! Für die alten Glühlampen gibt es konkrete Vorschriften. Bremslicht 21W und Rücklicht 5W. Für LED werden Candela vorgeschrieben, bei denen die Bremsleuchte auch deutlich heller sein muss als das Licht.

            In anderen Video war zu sehen, dass genau der schmale Balken das Blinklicht ist.

          • W. Müller

            Was diskutieren wir hier eigentlich? Das gezeigte Fahrzeug ist für den US-Markt und Musk hat bestätigt, dass dort die Zulassung erteilt ist.
            Für den europäischen Markt können die Brems-, Rück- und Blinklichter wieder ganz anders angesteuert werden. Das wissen wir dann.

            Aus meiner Sicht also: Spannend zu sehen, was in den USA wohl lichttechnisch geht aber wirkliche Rückschlüsse auf das Model 3, wie es in Europa kaufen sein wird, kann man nicht machen was die Beleuchtung angeht.

          • McGybrush

            Das haut schon so hin. Das sieht nur so aus. Die grosse normale Leuchte ist hinter einem Diffusem Streuglas. Daher kann man diese aus allen Blickwinkeln gleich hell sehen ohne das sich da viel verändert. Das Bremslicht verhält sich wie sich eine Typische LED ohne Reflektor oder Streuglas. Sie strahlt er Punktuell ab. Da es sich um einer Bremsleuchte handelt natürlich ideralerweise direkt nach hinten. Ich persönlich glaube nicht das Tesla für die USA bzw. EU Version eine eigene Lampenversion produziert. „Das andere Video“ kenn ich leider nicht. Kenn nur das eine.

        • W. Müller

          Ich denke, dass ist ziemlich gut in den USA zulassungsfähig alldieweil die Zulassung für die USA laut Musk bereits vorliegt.

    • Chris Hagen

      Thema Spaltmaße, war das Modell X probe fahren..muss ja die wartezeit etwas reduzieren bis ich mit dem M3 dran bin 😉 Also was ich da gesehen habe hätte mich als alter Opelaner bald zusammenbrechen lassen. Das wäre niemals durch die Endabnahme bei meinem Onkel im Opelwerk gekommen.
      Und nebenbei quietschte der eine Falcon Wing beim öffnen und schließen.
      Das Auto hatte 300 km auf dem Tacho und sollte nur 125 tsd EUR kosten, da war ich das erste mal enttäuscht und habe der Verkäuferin auch ganz klar gesagt (sie Anfang 20 und nett anzusehen) Sowas geht gar nicht wenn ich den Preis zahle muss das passen und einen Vorführwagen mit Mängeln das können sie sich bald nicht mehr leisten!

  • Longcheck

    Tesla ist DER Trendsetter für unsere bessere Atemluft und darf die anderen Hersteller gerne weiter vor sich her treiben.

    Gerade habe ich meinen Blu-ray-Recorder programmiert:
    Hinweis zu einer wichtigen ARD-Doku heute um 22:10

    „Exclusiv im Ersten: Keine Luft zum Atmen“
    Die Abgastricks von Industrie und Politik

    Dieses Thema kann gar nicht oft genug in Vordergrund gebracht werden.

    • Andreas Stenschke

      Ich könnte auch noch mal die Artikel über die Quecksilber-Ausstöße der RWE Kohlekraftwerke raussuchen. Wenn man mal liest, was da alles aus dem Schornstein geblasen wird, dann wird selbst VW neidisch. Ganz so euphorisch stimmt mich das nicht. Ich bin ein Fan der Elektromobilität, aber auf längere Sicht ist Individualverkehr in den Städten keine Lösung! Abseits des Fahrrades…

      • Marcel

        Der Mensch hat noch nie freiwillig einen schritt zurück gemacht. Ich bin mir sicher das wenn autonome taxis erstmal serienreif sind, die öffentlichen ordentlich probleme bekommen werden. Abgesehen von der bahn bzw bis dahin hoffentlich hyperloop für große distanzen. Ich denke diese werden deutlich günstiger anzubieten sein als busse da leerfahrten und ein busfahrer gespart werden können. Des weiteren muss man als Kunde nicht seine Zeit mit dem warten auf einen anschlussbus etc. verschwenden. Der Komfort und Kostenvorteil wird einfach zu erheblich da man sich ja auch kein teures eigenes auto mehr kaufen muss. Individualverkehr ist definitiv die Zukunft und wird sich nicht durch unpraktische, dreckige und teure öffentliche Verkehrsmittel zu ersetzen lassen. Daher bin ich auch großer Fan von Tesla und Uber welche in diesem Bereich endlich mal Fortschritte und Visionen aufzeigen. Und einen positiven nebeneffekt hat das ganze auch noch – das Radfahren in der Stadt wird auch mehr spaß machen wenn man nicht ständig den gestank von den ganzen Verbrennern aushalten muss. Die Emissionen von Großkraftwerken sind sicherlich nicht ohne, andererseits haben diese auch keine Abschaltvorrichtung für die Abgasreinigung welche quasi dauerhaft eingeschaltet bleibt.

        • Andreas Stenschke

          Das Problem des Individualverkehrs ist der Platzbedarf. Da lässt sich schnell aufzeigen, dass in immer mehr urbanen Räumen kein Platz für Individualverkehr ist. Die Luftgüte spielt da eher eine kleinere Rolle.
          Nur was bringt es, wenn ich für 23 km 1 1/2 Stunden brauche, wie oft in
          NRW, z.B. Großraum Köln :-). Da hilft auch autonomes Fahren nichts. Ich halte den ganzen technischen Schnickschnack tatsächlich für den größten Irrglauben. Was machen Radarstrahlen eigentlich in der Umwelt? Was passiert eigentlich, wenn alle Autos fröhlich Radarstrahlung aussenden? Kommt es da zu Störungen? Was ist mit radarempfindlichen Tieren? Natürlich ist die Hardware nach fünf Jahren veraltet, die Software kann aus Kostengründen nicht mehr aktualisiert werden und wir landen dort, wo wir in allen technischen Bereichen längst angekommen sind. Das Unternehmen bestimmt, wie lange ich ein Produkt nutzen kann. Darum geht es den Unternehmen! Das ist ressourcenmäßig eine Katastrophe und wird unseren nachfolgenden Generationen garantiert keine Freude bereiten.
          Doch ohne die Mobilität eines eigenen Fahrzeugs, will ich mir mein Leben gar nicht vorstellen. Auch in der Stadt nicht. Ich fahre aber auch gerne an Orte, an die ich unmöglich mit Bus und Bahn komme und sehe meine Lebenszeit auch als zu wertvoll an, um diese häufig auf kurzen Strecken zu nutzen. Das Fahrrad hat sich für kurze Strecken bewährt.
          Und was mich an Elon Musk einfach mittlerweile total nervt: Er verkauft die Menschen alle für blöd. Er will die Supercharger vom Netz nehmen, weil er ein Solardach draufbauen will? Könnte er dann auch mal erzählen, wo er diese Solarzellen hernehmen will, die auf dieser Fläche den Bedarf decken können? Die gibt es nämlich nicht und das tolle Dach macht in Deutschland am Tag vielleicht im Jahresschnitt 20 kWh/Tag… Wow, dann kann ich den Supercharger ja vom Netz nehmen, wenn nur ein Model S für ca. 80km Strom tankt, pro Tag. Bitte korrigiert mich, wenn ich mich da verrechne. Wo sind die Fakten, Mr. Musk?

          • Fritz!

            Wenn Sie den Kommentar von Elon Musk dazu lesen, werden Sie festestellen, daß er von „möglicher“ Autonomie sprach. Auch sprach er die Möglichkeit an, Supercharger an Orte zu bauen (Wüste oder so), wo nun garantiert kein Stromkabel leigt. Da stören dann auch die größeren Flächen an Photovoltaik nicht sonderlich. In Mitteleuropa wird es schwerlich möglich sein, im dicht bebauten Gebiet einen gut frequentierten Supercharger mit 8 Laderüsseln nur mit Photovoltaik zu versorgen. Aber mit lokalem Speicher kann der im Sommer schon ganz gut das Netz entlasten und auch das ist ein Ziel.

          • Chris Hagen

            Es gibt schon was was auch in der Stadt und auf dem Parkplatz nützlich sein würde:
            http://www.solarroadways.com/

          • Andreas Stenschke

            Eine Straße mit Solarkollektoren? Mhhh… Wenn die Autos, die darauf fahren durchsichtig wären, sicher eine gute Idee… Dafür bringen die Kollektoren sicher Nachts eine Menge, wenn der Verkehr in den Ballungsräumen nachlässt. Auf dem Land sicher eine gute Idee, die ebenso gut wie unbezahlbar sein dürfte ;-). Da scheint mir die E-Wall schon sinnvoller. Nur sollten die Wälle entlang der Straße Südausrichtung haben :-). Wird bei Straßen, die von Osten nach Westen führen eher nicht so effizient… Ganz ehrlich? Ich hinterfrage wohl zu gerne zu viel. Das ist natürlich total out heute…

          • Pamela

            Nicht verzagen, hinterfragen bleibt in, nur bei „ja aber“ kommt auch meistens was zurück.
            Hier ist es klar, das ist keine Allroundlösung. Aber in Summe kann das Kleinvieh ja auch was. Die Landstraßen in meiner Gegend böten sich an.
            Da knallt die Sonne zeitweise den ganzen Tag, aber aller 10 min kommen mal drei Autos. Und die privaten Stellplätze (wenn nicht überdacht), die über den Tag verwaist sind, weil das Auto mit zur Arbeit gefahren ist …
            Keine Ahnung ob es sich rechnet, aber zu früh aufhören nachzudenken ist wie gar nicht nachzudenken.

          • Dieslstinker

            Das sehe ich anders: http://www.ewall.at
            zumindest an den Hauptverskehrsadern ist Platz für ca. 50% des Verkehrsaufkommens, der Rest tankt vom Carport/Garagendach

          • Marcel

            Autonomes fahren wird ziemlich sicher zu einem sauberen bzw flüssigeren und dementsprechend schnelleren verkehrsfluss beitragen. Allein schon die ganze zeit wo leute nicht 100% auf den straßenverkehr konzentriert sind und beim start an der ampel erstmal wichtige sekunden verschwenden bis sie dann mal in den gang kommen und dann vieleicht auch noch den motor abwürgen… Auch werden autonome Fahrzeuge – big data sei dank – wissen wann wo stau sein wird und dementsprechend die verteilung der Fahrzeuge optimieren damit es zu deutlich weniger staus kommt. Und wenn sich dann noch eine Lösung wie zB. von Musks tunnelsystem etablieren lässt sehe ich da keinerlei probleme. Es ist ja nicht so als ob 3/4 der haushalte kein auto zur Verfügung hat und doe städte dennoch am limit sind. Und ich glaube auch ziemlich sicher das man in Zukunft kein eigenes auto mehr besitzen wird. Es wird schlichtweg viel günstiger werden sich autonomes Taxi zu rufen welches nicht 95% der Zeit rumsteht und dabei geld kostet- Auch für tägliches Pendeln oder die fahrt in den urlaub

          • Longcheck

            Ok, daher weht der Wind. Der letzte Absatz ist sehr interessant.

          • W. Müller

            Lieber Longcheck, woher der Wind bei ihm weht sieht man hier:
            https://disqus.com/home/discussion/teslamag-de/model_3_serienfertigung_soll_diesen_freitag_beginnen_erste_auslieferungen_am_28_juli/#comment-3397917609

            Er macht das nur noch geschickter als die anderen wie GSP, Erna etc.
            Da hat man wohl auf der „Gegenseite“ viel gelernt.

          • Longcheck

            Klasse analysiert – Ich gehe davon aus, dass es eine Heerschar von gut geschulten Fossilen-Lobbyisten gibt, die in vielen Medien „unterwegs“ sind, um genau diese von Ihnen glasklar erkannten Zweifel unterschwellig jedoch einprägsam beim Leser zu implementieren. Noch haben die Führungen der mutmaßlich betrügenden Industrie das Geld dazu und versuchen so ihre Pfründe im Akt der Verzweifelung zu retten, während sich der E-Strick immer weiter zuzieht. (s. Daimler aktuell, Brandbrief der weltweit größten Automobilverbände an China)

            Für mich war der plumpe Musk-Absatz am Ende des Postings oben der Indikator: FUD und dann korrigiert mich (macht dann einen auf Kumpel)..

          • W. Müller

            Danke für die „Blumen“. Skynet ist auch so ein Vertreter dieser Klientel „Fortschritt durch Zweifel sähen“ nach meiner Einschätzung.
            In einem Faden hat er auch mal ordentlich „Die Hosen runter“ gelassen und seine wahre Motivation gezeigt.

          • w.a.s.p.

            Andreas, Radar basiert auf sehr schwacher GHz-Strahlung (am Rande vom Mikrowellenbereich). Macht dem Menschen nix. In die Telekom-Frequenzen dürfen sie natürlich nicht gehen.

          • W. Müller

            Zitat:“Und was mich an Elon Musk einfach mittlerweile total nervt: Er verkauft die Menschen alle für blöd.“

            Ach und Dir soll man abkaufen, dass Du Dir ein Model 3 bestellt hast?
            Bist zwar geschickter als die anderen im Platzieren von Negativ-Botschaften zu Tesla in Deinen Texten; lässt aber auch hier „die Hosen runter“

      • Longcheck

        Ihren Gedanken bezüglich der Verkehrsdichte stimme ich zu. Das wird sich mit Sicht auf die Nachwachsenden Generationen auch so ergeben. Es gibt ja bereits jetzt sehr gute Entwicklungen in den Metropolen. Gerade Tesla will das ja auch fördern. Mit dem M3 hat man endlich ein Volumenmodell mit dem das machbar wird.

        Bezüglich der Kohlekraftwerke: Selbstverständlich gehören die schnellstmöglich weg. Aber ein Vergleich mit BEV… Hm, ich denke dabei immer die Studie des MIT, Cambridge, die, wie das Bundesumweltministerium bereits vor einigen Jahren, zu dem Ergebnis gekommen sind, dass selbst bei 100% Graustrom ein BEV mindestens einen ähnlichen Öko-Fußabdruck aufweist, wie ein E6-Diesel ohne Betrug.

        Jedes % Anteil an Erneuerbaren‘ (mittlerweile in D deutlich über 30 %) verschiebt den Print zu Gunsten des BEV.

        Tesla und Partner Panasonic sind durch konsequent umweltfreundlich konzipierte Produktionen weitaus besser aufgestellt, als die meisten anderen Hersteller. (riesige Solarflächen auf den Dächern, Rückgewinnung von Rohstoffen im Produktionsprozess, u. v. m.) So etwas dürfte bei allen großen MItbewerbern kaum zu finden sein.

        hier noch einmal der LInk zur MIT-Studie:
        http://www.ucsusa.org/sites/default/files/attach/2015/11/Cleaner-Cars-from-Cradle-to-Grave-full-report.pdf

        • Andreas Stenschke

          Gut, und neuere Studien behaupten das Gegenteil… Kommt halt immer darauf an, welcher Quelle man traut und wie man es sich schön rechnet. Der Verbrenner ist definitiv nicht die Zukunft, aber Li-Ion Akkutechnik garantiert auch nicht. Ich hoffe, dass schnell bessere Lösungen gefunden werden. Der Elektromotor ist die Lösung, die Speicher eher nicht.

          • ThomasJ

            „….aber Li-Ion Akkutechnik garantiert auch nicht. Ich hoffe, dass schnell bessere Lösungen gefunden werden. Der Elektromotor ist die Lösung, die Speicher eher nicht.“

            An was denken Sie denn da? Der Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator? Wir hatten zu früheren Zeiten einen Kommentator, der sich mit grosser Überzeugung für diesen ausgesprochen hat und dem Elon Musk verbal ziemlich an die Wäsche ging, weil er diese in seinen E-Car nicht einsetzt (GSP oder doch Genz?). Da gab es gefühlte 1 Mio. Kommentare.
            Oder doch etwas Neues aus der Entwicklungsabteilung der deutschen Verbrenner, das in 5 – 10 Jahren produktionsreif ist?

            Die Erde geht nicht erst seit gestern umwelttechnisch vor die Hunde. Da
            braucht es für heute Lösungen (Li-Ion) die auch heute umgesetzte werden können.
            Und dann noch bessere Lösungen Morgens. Das nennt man Entwicklung.

          • Andreas Stenschke

            Es gibt keine bessere Technik. Ich bin froh, dass Tesla diese Akkus verbaut, damit weiter entwickelt wird. Diesel weiter entwickeln macht meiner Ansicht nach gar keinen Sinn. Ich sage nur, dass die aktuelle Technik garantiert nicht die Lösung ist. Oder sagen wir der Heilsbringer.

          • ThomasJ

            Die aktuelle Technik ist nie DIE Lösung. Es ist die Grundlage für die Entwicklung einer zukünftig noch besseren Technik. Gerade Tesla investiert da viel z. Bsp. in eine idealere Batterieform und -chemie und bleibt nicht bei der Ankündigung, setzt dies gleich auch um (Batterie im M3).

            In ihren wenigen Post haben sie schon klar gemacht, was sie vom EM halten und mit ABER von Tesla weg auf etwas noch nebulöses lenken – wie heisst Ihre Firma gleich noch ?
            Alles andere weiter unten von W. Müller und Longcheck.

          • Longcheck

            Die journalistisch gefärbten Berichterstattungen neuerer Studien behaupten das Gegenteil, das ist der großer Unterschied. Wenn man sich alle Studien im Original anschaut (nur das zählt zur Objektivität) , was Sie sicherlich nicht gemacht haben, kommen die alle mehr oder weniger zum selben Ergebnis pro BEV – das nur mal zum Thema Schönrechnen…

            Das ist selbst bei der Schwedenstudie so, die aktuell durch die Gazetten verbreitet wurde.

          • Andreas Stenschke

            Habe ich leider wirklich nicht. Wenn unterm Strich die Schwedenstudie tatsächlich positiv für die E-Mobilität trotz Li-Ion ausfällt, dann bin ich sehr zufrieden. Natürlich ist der E-Motor viel effizienter, aber klar ist auch, dass die Kisten dann auch so weit fahren müssen und die Akkus so lange halten müssen, bis die negative Ökobilanz der Produktion ausgeglichen ist. Von dem Abbau der Rohstoffe fange ich mal gar nicht an, weil das Trauerspiel bei der Ölförderung, Gasförderung, etc garantiert nicht weniger traurig ist. Dazu kommt das Recycling der Akkus, das alle Hersteller propagieren, es aber faktisch wohl gar nicht gibt. Hoffentlich ändert sich das mit der Zunahme der Akkus.

          • Longcheck

            Thema Recycling: Ich hatte vor einer Woche im Ladepark Hilden einen interessanten Meinungsaustausch mit einem Unternehmensberater, früher in der Rohstoffbranche tätig. (Tesla-Fahrer, 90 % Langstrecke). Er berichtigte mich bezüglich des Recyclings. Ich war da Ihrer Auffassung. Richtig ist, dass es kaum praktiziert worden ist, weil der Bedarf noch nicht so gegeben war. Das hat sich mittlerweile kpl. gedreht. Zu dem verwendet Tesla die Akkus der Fahrzeuge nach Überarbeitung in den Powerwall’s weiter. (ganz andere Anforderungen)

            Bezug der Rohstoffe: Sowohl Panasonic (Lithium seit Mitte der 90er!) als auch Tesla legen großen Wert auf Minen, die nicht gegen Menschenrechte verstoßen (z .B. Kinderarbeit) und möglichst umweltfreundlich abbauen. Man hat sich dort vor Jahren bereits entsprechende Rechte gesichert.
            Aber das gilt alles nur für Tesla/Panasonic. Für den Rest teile ich Ihre Bedenken, besonders mit Blick auf China, das die Rohstoffe auch aus Afrika (Kinderarbeit..) bezieht.

  • LuDe

    Sehr bescheiden, dieser Musk!
    …bekommt was selbst gemachtes zum Geburtstag 😉

  • PV-Berlin

    Ich kann mir nicht vorstellen, das da im August nur 100 EH vom Band laufen sollen. Das ist wohl Tiefstapeln auf allerhöchsten Niveau. Dass der komplett Rest Juli zum Üben und Einspielen drauf geht, ist sicher ähnlich über all so. Aber an nur 100 EH in einem ganzen Monat zu üben und das ja wahrscheinlich mit einer Mannschaft die zwei Schichten besetzen muss, bedeutet jeder hat nur ein einziges Mal den Montagevorgang komplett selbst durchgeführt.

    Bitte wenn jemand hier direkt aus einer Auto Fertigung kommt, dann bitte Stellung nehmen.

    Ich mag die hohen Radkästen. Ich würde den auf keinen Fall tiefer legen. Zudem kann, wer das möchte da jetzt 20 Zoll oder mehr aufziehen, bis die Freigabe nicht mehr kommt. Aber 19 Zoll sind in der Klasse vollkommen okay. Man muss ja auch ein wenig an die Folgekosten denken. man muss nicht jeden Quatsch (typisches VW Tuning) mit machen.

    für die Nummer 1 bis 9 hätte ich auch 135.000 $ hingelegt.

    • McGybrush

      Ich glaube ersten dauern länger und man hat direkt noch einige Sachen gefunden was man anpassen, ändern, verbessern muss. Dann wird das Band verbessert was Zeit kostet. Dann kommen die nächsten. Auch hier wird noch was gefunden was es besser macht.

      Dann die nächsten paar.
      Klappt schon mal…

      Jetzt wird wieder gebaut, gemacht und die Zeit an den Stationen gemessen. Wie schnell werden die durchlaufen. Wie taktet man die ein. Damit wird dann ein Plan erstellt wie viele Arbeiter pro Station usw.

      Jetzt kommen die nach 10 Tagen mit dem ersten Auto an und sagen, da klapperts noch. Beim zweiten auch.

      Also lösung suchen, finden und am Fliessband mit umsetzen.

      Und so tatsten man sich stück für stück ran. Die Lieferanten werden ebenfalls informiert jetzt ein paar mehr Teile „Just in Time“ zu liefern. Die hängen ja in dem Prozess mit drin.

      Super läuft alles.

      Jetzt 100 am Stück. Misst. Beim Mittag gibts engpässe bei der Verpflegung weil etwas ungünstig am drehtor ausgelegt wurde.

      So stell ich mir ein Hochlauf in einem neuen Gebäude vor. Gut. Hier ist es ein altes in Fremont. Aber gründe muss es ja geben und ist kein Tesla Phänomen.

      • PV-Berlin

        Ich denke nicht, dass die erst an der Fertigungsstraße das erste mal die Komponenten und den Arbeitsprozess sehen.

        bei PKW kenn ich mich nicht aus, bei Bussen und LKW ist dem nicht so und das ist im Vergleich zum PKW im Kern eher Manufaktur.

        E.M. Ziel war ja grade, die Prozesse deutlich kompakter und deutlich besser zu optimieren, dazu passt eine zu komplex einzuübende Montage auf keinen Fall.

        Das Modell 3 hat ja z.B. gar nicht den typischen Kabelbaum mit Armaturenbrett etc. dessen Einbau in konstant hoher Qualität wohl nur sehr versierte Monteure hinbekommen.

        Die Hochzeit ist auch ein Kalks, wenn ich das mit einem A4 vergleiche, wo kein Löschblatt mehr Platz hat im Motorraum, dank dem ganzen Zeug, welches man Heute im Diesel so braucht.

        Wenn E.M. wirklich eine dicke Kapitalerhöhung im diesem Jahr noch ankündigen möchte, dann braucht er nicht nur 3.500 Autos auf dem Weg (das war die richtige Antwort auf die Aussage der Leute von GS) sondern ein ganz dickes Ding, dass er raushaut.

        Nr.1 wird das neue Display sein, dass die Welt überrascht
        Nr. 2 er haut früher mehr Autos raus.

        • Skynet

          Tesla baut bekanntlich nicht das erste Auto. Im Normalfall sollten in der MS/MX Fertigung neue Mitarbeiter Monate vorher eingelernt werden. Die erfahrenen Mitarbeiter nehmen dann die neue M3 Fertigungsstraße in Betrieb.

          Dies sollte tatsächlich um einiges schneller gehen als jetzt angekündigt, zumal man technisch das neuste und beste am Markt bestellt hat.

        • Nelkenduft / AHF

          Was für ein neues Display erwartest du?

          • PV-Berlin

            eines, dass der Konkurrenz die Kinnlade runterfallen lässt. Ich vermute nicht nur ein ganz anderes Glas (Spiegelfrei so wie so) , das sich deutlich besser anfühlt, als der Mist auf I-Phon & Co. , sondern eine ganz andere Art der Schrift (Kontraste) .

            Ich kann mich ja nicht erst in den Schatten stellen, um das Display bedienen zu können. Und da es die einzige Informationsquelle ist, muss es unter allen Umständen mehr als gut abzulesen sein.

            Audi , Daimler & Co. hauen richtig Geld raus, damit der Fahrer sich sicher und wohl fühlt und das nur für das Segment Instrumente und Instrumenten Beleuchtung.

            *Tesla hat jetzt genug Leute, die vorher bei denen waren.

            ein I-Pad ist mehr oder weniger Spielzeug und man muss auch alles in dem Teil selbst integrieren können und das für weniger als 99 $ (sag ich einfach mal)

            All diese blöden Einschränkungen hast du im Auto mit einem Akku göttlicher Größe nicht mehr.

            Der e-Auto-Markt 2.0 wird über die Interaktion mit dem Auto und der Person entschieden und nicht mehr über Knöpfe und Schalter, ergo auf was würdest du dich stürzen, um den Standard zu setzen, wenn du die Chance und erste Erfahrungen hast?

            beim Modell S und X wird Tesla schon wissen, wie ‚dämlich‘ sich die Kunden anstellen und welche Bedingungen eben die Bedienung erschweren.

            In China kannst du nur gewinnen, wenn du ein e-Auto hinstellst, dass sich erheblich von dem Zeug abhebt, dass die selbst fertigen können.

  • EvRistretto

    bin schon gespannt, ob man den Tesla 3 auch irgendwann kaufen kann.
    Bisher wurde ja noch nicht ein Stück verkauft, und es gibt auch noch weder Preis- noch Ausstattungsliste 😉

    ja ich weiss es gibt sehr viele Reservierungen, aber diese Leute haben das Auto noch nicht gekauft.

    • Fritz!

      Naja, es wurde ja auch nie gesagt, daß man es vor Mitte 2017 kaufen kann. Also alles gut, die liegen genau da im Plan, wo sie liegen wollen & sollen.

      Die Liste mit den möglichen Ausstattungsvarianten wäre aber trotzdem interessant. Bin mir sicher, die kommt am 28.7.2017 bei der Übergabe der ersten 30 Autos an die Endkunden.

  • ThomasJ

    Vielen Dank für die beiden tollen Berichte!
    Den ersten kannte ich (die Hoffnung stirbt zuletzt … ),
    den zweiten, sehr interessanten Fachbericht nicht (“ …. Und so wird auch die nächste Revolution der Akkutechnik verlaufen. Nicht über Nacht, sondern über Jahrzehnte.“)
    EM hat bis jetzt alles richtig gemacht, weil er es macht.

  • T B

    Hallo zusammen,

    mein erster Beitrag hier…

    Ich interessiere mich für das M3, suche Infos zum Preis und hoffe, diese bei den Profis hier finden zu können.

    Was wird das Auto kosten?

    Meine Rechnung:
    31.000€
    +6.000€ „Europa-Aufschlag“ warum sind Autos in EU eigentlich teurer als in den Staaten?
    =37.000€
    +8.000€ Extras (wird man schon brauchen, oder?)
    =45.000€
    +9.000€ MWST (damit das Auto mehr wert ist 😉 )
    =54.000€
    -4.000€ Elektrobonus
    =50.000€

    Gibt es Erfahrungen zu Rabatten/Überführungskosten?

    Ist die Rechnung realistisch?

    • Nelkenduft / AHF

      Es gibt bei Tesla keinen Europa-Aufschlag, ansonsten passt die Rechnung schon ungefähr. Das Einstiegmodell ohne Extras wird inkl. MwSt. sicher nicht weit unter 40.000 Euro liegen. Man kann es aber auch nicht mit den günstigsten Modellen der Konkurrenz in dieser Klasse vergleichen, weil Motorisierung und Ausstattung auf einem ganz anderen Level sind.

    • Fritz!

      Die einfachste Rechnung ist, daß Sie sich die Preise auf der USA-Seite von Tesla ansehen für das Model S (dort sind die Preise immer netto) und dann für dieselben Modelle die Preise auf der deutschen Seite ansehen (hier immer mit MwSt.). Dabei auf gleiche Ausstattung achten, in Deutschland gehört das Komfort-Paket beim Model S dazu. Dabei bekommen Sie einen Faktor raus, da so bei ca. 1,12 liegt, damit wissen Sie den wahrscheinlichsten Preis für das Grundmodel 3 in Deutschland (irgendwas um die 40.000,– Euro). Die Extras werden billiger sein als beim S und es wird weniger geben.

      Bleibt aber Spekulation, sicher ist das nicht.

    • W. Müller

      Einen Europa-Aufschlag gibt es bei Tesla nicht.
      Realistisch (aus den Erfahrungen mit dem Model S) ist ein Preis von etwas unter 40.000 € incl. MwSt und ein wenig Extras

  • Longcheck

    Es ist WE – interessanter Lesestoff 😉

    Gastbeitrag von Prof. Dr. Helmers der Hochschule Trier, in dem einmal mit dem ganzen Unsinn über die angeblich schlechte BEV-Ökobilanz wissenschaftlich begründet aufgeräumt wird:
    https://www.electrive.net/2017/06/19/mythbuster-elektroautos-nur-sinnvoll-mit-100-oekostrom/

    Ein treffender Artikel zur medial falschen Darstellung der „berüchtigten“ Schwedenstudie:
    http://www.iwr.de/news.php?id=33927

    So, und hier für in die Tiefe gehende Ambitionen noch der Link direkt zur Schwedenstudie:
    http://www.ivl.se/download/18.5922281715bdaebede9559/1496046218976/C243+The+life+cycle+energy+consumption+and+CO2+emissions+from+lithium+ion+batteries+.pdf

    • ThomasJ

      Habe die ersten Beiden gelesen. Tolle Berichte. Das schätze ich an diesem Forum, dass nebst den persönlichen Kommentaren auch gut Links gepostet werden.

      Der Satz, der beim zweiten Beitrag https://www.electrive.net/2017/06/19/mythbuster-elektroautos-nur-sinnvoll-mit-100-oekostrom/ bei mir hängen bleibt ist:
      „Ein Bewusstseinswandel scheint dringend für die Mobilitätswende in Deutschland. Er muss wohl von unten kommen.“
      Mit der Annahme des neuen Energiegesetz vom 21.5.17 in der Schweiz, geht man auch betr. Mobilität und erneuerbare Energien in die richtige Richtung. https://www.nzz.ch/schweiz/abstimmung-vom-21-mai-das-energiegesetz-auf-einen-blick-ld.1288154 Ansonsten ist man ja auf der politischen und CEO Ebene mit warten und Ankündigungen aus niedrigeren Motiven beschäftigt.
      Dass das Thema von unten in Bewegung kommt, beweisen Seiten wie Teslamag.de oder dass innert Tagen 400k M3 Reservierungen getätigt wurden (von unten) und das ist ja kein IPhone.
      Und das Kapitel:
      Das Märchen vom sauberen Diesel.
      Mit dem Dieselskandal ist dieses Kapitel noch schmutziger! (Weiss jemand wie der Kotz-Simily aussieht?)

      • Longcheck

        „Das schätze ich an diesem Forum, dass nebst den persönlichen Kommentaren auch gut Links gepostet werden.“
        me too – gerne und thx f.d.“Blumen“