Tesla Model 3 erhält keine jährliche Supercharger-Gutschrift von 400 kWh

Wer sich aktuell ein Tesla Model S oder Model X bestellt, der erhält von Tesla eine jährliche Supercharger-Gutschrift von 400 kWh – also genug für etwa 1.600 km. Kunden, die weiter fahren und dennoch am Supercharger laden möchten, die bezahlen eine länderspezifische Gebühr für das Aufladen an der Schnellladesäule, die pro kWh berechnet wird.

Tesla bietet aber auch die Möglichkeit der unbegrenzten gratis Supercharger-Nutzung. Dafür muss man sich jedoch mittels Empfehlungsprogramm von einem bereits bestehenden Tesla-Kunden empfehlen lassen. Auch dieses Angebot gilt jedoch ausschließlich für Kunden eines Model S oder Model X. Sollte man am Model 3 interessiert sein, ist man davon ausgeschlossen.

Nun ging man bisher aber davon aus, dass auch Besitzer eines Model 3 zumindest das Kontingent von 400 kWh pro Jahr zur Verfügung haben, um kostenlose Langstreckenfahrten zu gewährleisten. Dabei stützte man sich auch auf eine Aussage von Elon Musk, die er Ende letzten Jahres tätigte. In der hieß es, dass auch Model 3-Besitzer kostenlos für Langstrecken an Superchargern aufladen dürften. Nun zeigt sich jedoch, dass dem nicht so ist.

Auf Twitter meldete sich ein Besitzer eines Model 3 zu Wort, der die Diskussion um eine Gratisnutzung endgültig beendete. Er veröffentlichte ein Foto, auf dem man sehen kann, dass ihm die Nutzung des Superchargers an der Harris Ranch, Kalifornien, in Rechnung gestellt wurde. „Model 3-Besitzer bekommen GAR KEINE gratis Supercharger-Nutzung. Punkt“, schrieb er.

Tesla hat dem Online-Magazin Electrek auf Nachfrage ebenfalls bestätigt, dass man tatsächlich keine gratis Supercharger-Nutzung für das Model 3 anbietet. Was das Laden schlussendlich kostet, hängt von einigen Faktoren ab, darunter auch das Land, in dem man auflädt. Eine Übersicht der Preise pro kWh oder Minute und wie genau abgerechnet wird gibt es hier.