Tesla P100D: Neues Easter Egg soll noch mehr Leistung freischalten

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Tesla hat in den eigenen Fahrzeuge zahlreiche Easter Eggs versteckt, die oftmals als kleine Spielereien ohne tatsächlichen Nutzen anzusehen sind. So gab es ein Easter Egg mit James Bond-Bezug, eines mit Spaceballs-Bezug oder auch eines mit Bezug zu Mario Kart. Diese Easter Eggs verändern jedoch nicht die Leistung der Fahrzeuge. Mit einem neu angekündigten Easter Egg für die P100D-Modellvariante könnte sich dies jedoch ändern.

Elon Musk schrieb auf Twitter, dass es für die P100D-Modelle mit Ludicrous bald ein neues Easter Egg geben wird, dass die volle Leistung „entkorken“ würde. Das bedeutet, dass man aus dem aktuellen Topmodell, welches als Model S in 2,7 Sekunden und als Model X in 3,1 Sekunden von 0-100 km/h beschleunigt, noch mehr Leistung herausbekommen kann.

Als ein weiterer Twitter-Nutzer fragte, ob Elon Musk tatsächlich sagen will, dass die volle Leistung der P100D-Modelle noch nicht enthüllt ist, antwortete Musk: „Es ist tatsächlich kein Linkshänder“. Worauf Musk hierbei anspielte, könnte vielen nicht bewusst sein. Die Kollegen von Electrek haben diese Anspielung jedoch verstanden: Es handelt sich um den Film Die Braut des Prinzen.

In diesem Film kämpft Inigo Montoya gegen den „Grausamen Pirat Roberts“, wobei beide zu Beginn mit der linken Hand kämpfen. Nach kurzer Zeit im Kampf erklärten beide Protagonisten jedoch, dass es gar nicht ihre starke Hand ist bzw. sie gar keine Linkshänder sind.

Welchen Zusammenhang diese Szene des Films mit der Freischaltung des Easter Eggs hat, ist noch unklar. Aktuell ist es noch nicht möglich, dieses freizuschalten. Womöglich wird es mit dem nächsten Firmware-Update eingespielt, zumindest könnte man dies vermuten, da Musk bereits jetzt schon das Easter Egg angekündigt hat. Wie schaltet man wohl die starke Hand des P100D frei?

  • Elis Fröbom

    Könnte es sein, dass die Begrenzung auf 250 km/h aufgehoben oder angehoben wird?

    • Grünspanpolierer

      Für wieviele Sekunden?

      • Werner Brand

        Mehr als Sie sich leisten können ;-)!

  • W. Müller

    Ich vermute 0 auf 200km/h schneller als alles andere.
    Oder 120kWh?

    • Sascha

      Schon ein normaler 911 Turbo S ist in gut 10 sec auf 200. Man wird beim Tesla wohl kaum per Easter Egg aus 16sec weniger als 10 machen.

      • W. Müller

        Woher haben Sie die 16 sec?
        Uralte Daten?

        Der P100D braucht 10,78 sec bis 124.54 mph =200,42 km/h

        Quelle:http://www.hybridcars.com/tesla-p100d-does-0-60-in-2-54-seconds-0-100-in-6-52/

      • Raphael Sturm

        Der P90D schafft jetzt schon 0-100 in <11 Sekunden. Die gemittelte Endgeschwindigkeit, trap-speed, in der Viertelmeile liegt bei ca. 124mph. Nach 10,8 Sekunden. Wenn man bedenkt, dass der Turbo S vermutlich eines der am schnellsten beschleunigenden Autos der Welt ist, fehlt nicht wirklich viel.

      • Teslafritz

        eine Viertelstunde warm fahren, dann an der Ampel die Launchcontrol rein (ein Höllenlärm), oha der Tesla is schon weg!!
        Wie peinlich is das denn!
        Habe noch keinen Porschefahrer bei sowas erlebt!

      • Klaus Haakshorst

        110 oder 120 kw, dass sehe ich auch so. Müssen bei mehr Leistung bzw höherer Geschwindigkeit nicht die COC Papiere geändert werden?

        • W. Müller

          Nicht wenn die maximale Leistung in kW (Schweiz) oder in der EU die über 1 Stunde abrufbare Leistung gleich bleiben und sich nur das Beschleunigungsverhalten durch kurzfristig längere und höhere Stromzufuhr aus dem Akku ändert.
          Das Limitierende sind beim Model S nicht die Motoren. Deren Nennleistung bleibt ja gleich. Der Akku kommt nicht hinterher bis jetzt bei den „Beschleunigungsorgien“

          • Klaus Haakshorst

            Vielen Dank für die gut verständliche Antwort.

  • Dennis

    Tesla könnte die Fahrleistungen über ein Zweiganggetriebe enorm steigern, ob sich da der Aufwand lohnen würde?

  • Grünspanpolierer

    Eine volle ‚Heizleistung‘ wäre nicht schlecht:
    https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=57&t=9032&hilit=friere&start=540

    • Pamela

      Da scheint es die unterschiedlichsten Erfahrungen zu geben ?
      Aber Tesla sollte nachbessern, wenn dem so ist, das stimmt.
      Vielleicht gibt es ja hierzu noch einen Faktencheck durch unsere aktiven Fahrer.

      Kleiner Konter gefällig (muss man ja immer mit rechnen, wenn man so oft mit dem Finger auf andere zeigt) ?
      Wenn ich mit einem vollgeladenen i3 auf meiner Strecke bei -12°C nach 65 km im Winterwald stehen bleibe, brauche ich auch ein paar warme Decken, eine Kanne heißen Tee und einen lieben Menschen, der mich dann abschleppt.
      Aber auch BMW wird sicher noch nachbessern.

      • W. Müller

        Richtig Pamela. Das zeigt nur, wie verzweifelt der GSP etwas sucht.
        In einem anderen Faden will er unbedingt den Listenpreis für den völlig veralteten 85kWh Akku von mir mit Quelle genannt bekommen. Ausser für Scheindiskussionen weiss ich wirklich nicht wofür das gut sein soll.

        Zum Thema:
        Im Moment sieht es so aus, dass 29% der befragten Teslafahrer die Situation mit der Heizung nicht in Ordnung finden. Wobei hier der Anspruch sehr hoch ist.
        Es wird schon moniert, das eingestellte 21,5°C nicht auch exakt diesen Wert erzeugen.

        Aber: Es gibt offensichtlich einige Fahrer, die ein echtes Problem haben und häufiger nachregulieren müssen. Das schwierige daran ist wohl, dass es eine Minderheit betrifft. Wahrscheinlich eine „unglückliche“ Kombination von verbauter Hardware (3. Anbieter) mit der neuen Software. Vorher (Software Version 6.x) gab es die Probleme wohl nicht.

        • Pamela

          Danke, lieber Will, sehr interessant. Dann wollen wir mal allen wünschen, die noch ein Problem haben, dass dieses bald gelöst wird.

      • Grünspanpolierer

        Sie brauchen einen ReX.

  • Olllli

    Sorry, ist ja alles nett. Aber wer braucht das jetzt nun wirklich?
    Warum gibt es kein 100kW Modell. Reicht wirklich jedem um auf der Autobahn mit zuschwimmen. Ich meine nicht, dass das das einzige Modell sein soll, aber ein mögliches Modell. Dafür ein 100er Akku und das zu einem günstigeren Preis.
    Was fehlt ist ein Modell für Leute, die ein schönes großes Luxusauto fahren wollen mit großer Reichweite und einer Leistung, die ausreicht, aber nicht mehr.
    Ich finde die Angeberei mit dem Beschleunigen einfach nur kindisch. Schaut man sich die möglichen Durchschnittsgeschwindigkeiten an, die heute in Ortsgebieten, Landstraßen fahrbar sind, dann sind die 100kW noch zu hoch.
    Dazu ein Getriebe einbauen, das den Motor auf 150km/h beschränkt. Wer braucht den mehr. Der Großteil der Autos geht in Länder, in denen bei etwas über hundert sowieso Schluss ist.
    Wie gesagt, das soll nur eine Möglichkeit sein.