Tesla Semi: Reservierung ab sofort in Europa möglich, offizielle Euro-Preise bekannt

Tesla hat auf der offiziellen Internetseite die Möglichkeit der Reservierung auch für die ersten europäischen Länder geöffnet. So können ab sofort Kunden aus Norwegen, der Niederlande oder Großbritannien einen Semi Truck vorbestellen. Wann weitere europäische Länder hinzukommen, ist derzeit nicht bekannt. Lange dürfte es aber nicht mehr dauern.

Zusätzlich dazu veröffentlichte der Elektroautobauer auch die offizielle Preisliste in Euro. So kostet das Tesla Semi in den Niederlanden in der Basisversion mit 300 Meilen Reichweite (etwa 475 km) 130.000 Euro. Die Version mit einer Reichweite von 500 Meilen (etwa 800 km) ist für 150.000 Euro zu haben. Die auf 1.000 Stück limitierte Founder Series kostet 170.000 Euro.

Wer seinen Tesla Semi reservieren möchte, der zahlt in Europa 17.000 Euro. Für die Reservierung der Founder Series wird hingegen der volle Betrag von 170.000 Euro fällig. Wichtig ist anzumerken, dass auf die Preise noch Steuern anfallen. Nichtsdestotrotz dürfte es sich dabei um konkurrierende Preise in diesem Fahrzeugsegment handeln.

Weitere Interessante Angaben:

  • 0-100 km/h (mit 36 Tonnen) in 25 Sekunden
  • Geschwindigkeit bei 5% Steigung: 100+ km/h
  • Energieverbrauch: Weniger als 125 kWh pro 100 km
  • PV-Berlin

    Die Umsatzsteuer interessiert nicht die Bohne, denn es wird sich ja kein Opa das Ding holen wollen, um seine Kartoffeln aus der Uckermark abzuholen.

    Dass der noch nicht in D. verfügbar ist, ist kein Zufall. Denn in D. geht ohne Datenblatt gar nix. Die Branche ist halt anders! hier aufgestellt.

    • Teslamag.de (TK)

      Ich weiß. Will nur nicht, dass jemand denkt, die sei da bereits einberechnet.

  • Nelkenduft / AHF

    Ein Verbrauch von 125 kWh pro 100 km kann doch auch nicht wirklich sein, oder? Da müsste ja ein gigantischer Akku in der Langstrecken-Variante drin stecken.

    • Richard Müller

      Joar… 1.000 kWh

    • Gatanis

      Ist halt ein Unterschied, ob man 2 Tonnen oder 36 Tonnen durch die Gegend bewegt…

      • Nelkenduft / AHF

        Das ist schon klar, aber normalerweise braucht ein 40-Tonner ungefähr das Dreifache vom realen(!) Verbrauch eines großen PKW. Der Tesla Semi ist sicher auch noch speziell für die Autobahn optimiert und hat einen hervorragenden cW-Wert. Von daher kann ich mir einen so drastischen Mehrverbrauch (ca. Faktor 7) nicht so recht erklären.

        • volsor

          Der Verbrauch von einem 40tonner liegt bei ca. 30l je 100 km , das macht ca. 285 kWh. Damit wäre der Semi um den Faktor 2,2 effizienter.

          • Nelkenduft / AHF

            Das bedeutet aber, dass ein Model 3 gegenüber einem vergleichbar motorisieren Verbrenner-Fahrzeug mit ähnlich großem Innenraum unfassbar effizient ist.
            Wie kann so ein grenzdebiler Entwicklungsvorstand eines deutschen Explosionsmotorenhersteller da behaupten, dass der Diesel der effizienteste Antrieb ist. Armseelig was für Versager in unserer Autoindustrie unterwegs sind.

          • volsor

            Wenn sie es zugeben würden , kauft doch keiner mehr einen Verbrenner.!

          • Fritz!

            Die 30 l/100 km habe ich auch öfter gelesen, die sind aber weit entfernt von dem 3-fachen Verbrauch eines normalen PKW, wie ihn Nelkendurft beschrieb. Eher der 5-fache Verbauch. Und dann paßt es auch schon wieder…

        • Michael Reinhard

          125kWh auf Autobahnen mit 80km/h nehme ich an, denn so wurden auch bei der Präsentation des Semi die Angaben gemacht.

      • So ganz wie bei einem Explosionsmotor scheint das dann doch nicht zu sein…
        Was beim Diesel auf die Bremsen geht geht beim EV in die Batterie!
        https://ecomento.de/2017/12/04/forscher-gewichtseinsparung-elektroauto-nicht-erste-prioritaet/

    • PV-Berlin

      Doch, die Schweizer 18 t Solo LKW mit recht guter Technik (Motor) liegen bei ca. 100 kWh auf 100 km im realen Betrieb.

  • Dennis Pianka

    Ich finde den Truck rein kaufmännisch zu günstig. Wie will man mit geschätzten 900KW Akku das für den Preis anbieten können ?

    • PV-Berlin

      Ja und?

      Die Zellen sind ja nur ein Faktor bei den Kosten, das Modul und der Akku selbst, ein ganz anderer. Tesla muss halt Unmengen an Akku Kapazität verkaufen.

      Tesla muss auf die Herstellungskosten, ja je Einheit, einen bestimmten Betrag draufhauen.

      Selbst wenn man den Aufschlag auf 50% schmälert, wird der Semi Akku wie viel mehr Gewinn einfahren, im Vergleich zum Modell 3?

  • theBIGeasy

    Die entscheidende Frage ist immer noch nicht beantwortet: wie hoch ist die Zuladung. Die Teile werden nicht zum Spaß bewegt, sondern um was von A nach B zu bringen. Je höher das Leergewicht desto geringer die Zuladung. Tesla’s Schweigen könnte hier Bände sprechen.

    • Jakob

      Aktuell soll die Zuladung ähnlich zu einem Verbrenner sein.
      Da die Produktion noch 2 Jahre davon entfernt ist, will man eventuelle Fortschritte (auch ein verringertes Gewicht) ggf. zum tatsächlichen Produktionszeitpunkt bekannt geben. Wäre in meinen Augen eine eventuelle Erklärung.

      • theBIGeasy

        Quelle? Von Tesla kam meines Wissens kein Statement zu Leergewicht/Zuladung.

        • dwJulian Berger
          • Pamela

            .. wären also 36,287 t (3713 kg für Korinthen)
            + die mögliche Optimierung auf die @Jacob schon hinwies.
            Feine Sache.

          • theBIGeasy

            Ja, die Gesamtmasse ist hinlänglich bekannt. Ich fragte aber nach der Zuladung.

          • Pamela

            Jerome Guillen, Chef der Lkw-Sparte, bekräftigte, dass Teslas Lasten-Stromer die gleiche Ladekapazität wie Diesel-Trucks haben werden.

            https://ecomento.de/2017/12/04/lkw-chef-verraet-weitere-details-zum-tesla-truck/

          • Fritz!

            Danke für das raussuchen, mir war der Name entfallen. Und eine Suche auf Ecomento hat kein ergebniss gebracht ohne Namen… 🙁

          • theBIGeasy

            Und so steht’s dann bei electrek: „He confirmed that Tesla intends to have the same cargo capacity as
            diesel trucks – meaning that it should weigh about the same as a diesel
            truck.“

            Sie können ja mal „intend“ nachschlagen. Aber eine greifbare Zahl wird nicht genannt.

          • ThomasJ

            « the same cargo capacity as diesel trucks »
            Genügt offensichtlich, dass deswegen und anderen, ökonomischen Gründen Firmen wie UPS 125, Budweiser 90, Pepsi Cola 100, DHL 10 und Walmart 15 Vorbestellungen gemacht haben (hab ich jemanden vergessen?). Oder besser auf „theBIGeasy“ hören und die Finger davon lassen, diese Buden haben ja eh keine Ahnung?
            Hier mal den Kommentar von PV-Berlin (den ich ja sonst schon oft kritisiert habe), nachlesen:
            http://disq.us/p/1oqfvmd

          • theBIGeasy

            Diese Buden nutzen in aller erster Linie mal den Marketing-Effekt. Klappt ja auch wunderbar.

          • Pamela

            „Selbst, wenn Sie die Anzahlung abschreiben müssen.“ Tsss.
            Die ersten amerikanischen Kunden können jetzt (nach 20 Monaten) ihre Anzahlung zum Model 3 mit ihrer Bestellung verrechnen.
            Wenn man sich schon hinreißen lässt, Behauptungen – die Zukunft betreffend – aufzustellen, warum nutzt man nicht die Erfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart ?

          • Kyle Seven

            Einfach ignorieren, ich finde es eh lustig, dass sich hier Personen über einen LKW auslassen, auch wenn sie wede einen benötigen noch einen kaufen wollen.

            Hey, warum unterhalten wir uns nicht auch über die neue Generation an Staubsaugrobotern? Die könnten wenigstens 80% der Personen hier gebrauchen 🙂

            Im Ernst:
            Zuerst mal ist es eine Entscheifung von Musk, welche Nischen er besetzen will, welche Funktionen das Produkt benötigt, um erfolgreich zu sein.
            Zweitens ist es eine Entschrufung der Käufer, ob sie das Produkt auch wollen, und dann wird sich zeigen, ob die Profulte in Ordnung sind und ob Tesla seine Versprechen hält. Die Prognose, ob Tesla hält, was EM versprochen hat, kann jeder für sich machen.

            Ich persönlich glaube an ihn, er hat einen Plan und setzt ihn um, manchmal mit Verzögerungen manchmal mit großen Verzögerungen, aber wenn er es nicht machen würde, würde es keiner derzeit tun und unsere liebe Verpenner-Autobauer würden immer noch Dornröschen im Schlaf spielen.

            Auf absehbare Zeit wird Musk und Tesls nixhtveinzuholen sein, weil es zwei der beiden größten Probleme im Elektrobau massiv angehangen ist: 1. Produktionskapazizät für Batterien und 2. Ladestationen für Langstrecken. Beides Themen, bei denen die Branchrngrößtem 0 Stake haben. Die bisherige Kunst, tolle Motoren zu bauen, ist passé, jetzt gilt es diese Probleme zu lösen.

          • ThomasJ

            „ …. nutzen in aller erster Linie mal den Marketing-Effekt“
            Wenn man sich solche Ziele wie UPS setzt, benötigt man Fahrzeuge, die diese auch erfüllen können. Z. Bsp. UPS mit 125 Stk. Semi zur Flottenerweiterung und zur Erprobung und Mitentwicklung mit Tesla.
            In der Vergangenheit wurde man mit Statements wie nachfolgend als „grüner Spinner“ abgestempelt, heute wird man in die Marketingschublade gesteckt. Verrückte Welt, verzweifelte Opponisten:
            https://www.pressroom.ups.com/pressroom/ContentDetailsViewer.page?ConceptType=PressReleases&id=1513688472411-396

          • Pamela

            Konkrete Zahlen für die Zuladung wurden nicht genannt, das ist richtig.
            Aber Pepsi, UPS und die anderen werden einen kalkulierbaren Toleranzbereich kennen, sonst hätten sie nicht angezahlt.
            Bei 60.000 lbs z. Bsp. würde man nicht von einer vergleichbaren Ladekapazität zum Dieseltruck sprechen können.
            Wo ist das Problem ? Vielleicht gönnt man sich die Zurückhaltung über die Informationen zur Akkutechnologie, damit die Konkurrenz nicht den Kopf verlierend tapfer weitermacht ?

          • theBIGeasy

            Tesla und Zurückhaltung, das muss man auch erst mal in Zusammenhang bringen. Ja, ja, Elon der alte Tiefstapler.

        • Facebook User

          Ein LKW Motor ohne Getriebe und ohne Tanks wiegt ca. 950Kg
          https://www.motor-talk.de/forum/neuer-man-motor-d26-t1050572.html
          Das ZF 16 Gang Getriebe wiegt 300Kg und ein Retarder nochmals ca. 90Kg. Ausserdem entfallen Tank, 500l Diesel die Auspuffanlage und die Staudruckbremse etc. Da kommen also rasch 2000Kg zusammen. Und nun darf der Elektrotruck auch noch 1000Kg
          schwerer sein als ein Diesel.
          Somit sollte die Nutzlast gleich sein, wie bei einem konventionellen Antrieb.

      • Pamela

        Das Gerücht von den 4416ern schwebt ja auch immer noch durch die Luft.
        Also mit Hilfe von Weihnachtsgebäck: Die würden dem Semi und dem Roadster schon gut stehen.

    • Fritz!

      Die Frage wurde von Tesla bereits beantwortet. Die Zuladung ist gleich, sprich, das Ding wiegt nicht mehr als ein vergleichbarer Diesel-Truck. War hier auf Teslamag, finde ich gerade nicht.

      Oder evtl. soviel mehr, wie der Gesetzgeber erlaubt. In der EU darf er 1 Tonne mehr wiegen wg. des alternativen Antriebes.

  • Longcheck

    Ach ja – nur mal so gedacht:
    Das ist schon irgendwie paradox, da gibt’s doch glatt das Semi i. e. für die gleiche Kohle, wie ein ModelX.
    Der geneigte SUV-Fan bekäme damit ja doch viel mehr, so richtig was Großes und Schweres unter’s Gesäß… ;-()
    Ironie off

    • Luganorenz

      Zum Glück brauchts dafür einen anderen Führerschein… Mutti hat ja schon mit dem SUV Probleme, auf dem Schulparkplatz zu wenden.

    • Fritz!

      Und mit ein wenig „Aufpries“ würde sich schon jemand finden, der da ’ne große Heckklappe einbaut…
      🙂

    • Dieslstinker

      ich hätte auch gerne einen 3,5 t um 10 % des Preises

  • Kai Lorenz

    200kWh

  • mot.fx
    • W. Müller

      Nun ja, ein Video, welcher Art auch immer das den Titel hat mit „Die Wahrheit über…“
      bringt sicher viele Informationen. Aber ebenso sicher keine neutralen Fakten sondern nur die Wahrheit, die der Autor gerne verbreiten möchte. Auch hier: Das Video klingt wie eine Sammlung alt bekannter Vorurteile und Halbwahrheiten zur Elektromobilität.

      Willkommen im Forum, User „mot.fx“.
      Der wievielte bist Du wohl jetzt, der sich extra hier angemeldet hat nur um negative Informationen zu Tesla ohne Sachdiskussion zu posten? Ich weiss es nicht mehr. Gefühlt aber der 100. seit Sommer 2017, wo Tesla das Model 3 angekündigt hat.

      • Greg83

        Zitat: „Das Video klingt wie eine Sammlung alt bekannter Vorurteile und Halbwahrheiten zur Elektromobilität.“ Das müssen Sie bitte genauer erklären. Haben Sie das Video überhaupt vollständig geschaut und verstanden? Ich bin Tesla Fan der ersten Stunde, verfolge aber auch seit dem Beginn den „Real Engineering“ Kanal. Die Kern-aussagen des Videos sind alle nachvollziehbar. Und er sagte ja selbst, dass er anfangs sehr skeptisch war und dann quasi positiv überrascht wurde.

        • W. Müller

          Hier einige Kernaussagen, die immer gerne gegen BEV genommen werden und an sich plausibel klingen aber einige wichtige Aspekte außen vor lassen:
          – Die mangelhafte Energiedichte der Batterie. Tesla selbst hat gezeigt, dass das irrelevant ist. Warum bringt das Video das wieder?
          – Das Gewichtsproblem wird abermals falsch bewertet: Das Video gibt das Leergewicht eines Trucks ohne Motor an und rechnet die Batterie drauf. Und der Tank, der mit Pumpe und Diesel über 1 Tonne wiegt? Der wird verschwiegen. Warum bringt das Video das wieder?
          – Angeblich gibt es keine Aussage zur Zuladung. Doch die gibt es. Warum bringt das Video das wieder?
          – Tesla hat nichts, was BMW und Mercedes nicht auch machen können. Das ist bekannt und wird immer gerne gegen Tesla gebracht. Nur: Die anderen machen NICHTS. Warum bringt das Video das wieder?

          Es geht so weiter. Mir ist es jetzt zu mühsam, all die alten Vorurteile, die hier bestens präsentiert werden, alle einzeln aufzuzählen. Aber eines ist das Video sicher nicht: Eine neutrale und objektive Quelle an Informationen.