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Aktuell: Ausschüsse bei Tesla und SpaceX prüfen laut Musk Fusion beider Unternehmen

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Bild: Tesla (Musk bei Hauptversammlung 2025)

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Statt einem Unternehmen im Wert von mehr als einer Billion Dollar führt Elon Musk seit diesem Sommer zwei, denn mit dem Börsengang in diesem Sommer überschritt nach Tesla auch SpaceX diese Schwelle. Das Weltraum-Unternehmen mit KI-Ambitionen war vom Start weg sogar wertvoller als Tesla – aber bald könnten solche Unterschiede ohnehin keine Rolle mehr spielen: Bei der Q3-Konferenz von SpaceX hat Musk erstmals offiziell bestätigt, dass eine Fusion seiner beiden Unternehmen konkret vorbereitet wird.

Fusion Tesla-SpaceX in Prüfung

Ähnlich wie bei Tesla findet bei SpaceX seit dem IPO jedes Quartal eine Telefon-Konferenz statt, bei der auch Fragen privater Anleger beantwortet werden. Nachdem es zuvor Gerüchte über eine Fusion der beiden Unternehmen gegeben hatte, wurde Musk jetzt direkt danach gefragt. Daraufhin bestätigte er, dass Tesla und SpaceX Ausschüsse gebildet hätten, um einen Zusammenschluss zu prüfen. Er selbst halte das für eine gute Idee, müsse sich als interessierte Partei aus diesen Diskussionen aber heraushalten, sagte Musk laut The Edge.

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Er müsse bei diesem Thema sehr vorsichtig sein, erklärte Musk weiter, ließ sich aber nicht davon abhalten, weiter für die mögliche Fusion von Tesla und SpaceX zu werben. Ein solcher Zusammenschluss hätte viele Vorteile, sagte er. Das letzte Wort hätten aber natürlich die Aktionäre, und deren Zustimmung ist nach den Worten des CEO nicht sicher. Derzeit wäre übertrieben, davon auszugehen, dass es zu einer Fusion tatsächlich kommt, so Musk. Über Konditionen hätten sich die Ausschüsse noch nicht geeinigt.

Musk: Aktionäre müssen entscheiden

Die Ausschüsse zur Prüfung bei SpaceX und Tesla sind laut Musk unabhängig. Sie bestehen aus Mitgliedern der Boards beider Unternehmen, deren Namen er nicht nannte. Als unabhängig im Sinne der Börsen-Regeln dafür gelten bei Tesla sieben Board-Mitglieder und bei SpaceX sechs davon. Mittlerweile wurde aber Ira Ehrenpreis, der im vergangenen Jahr Teil des nur dreiköpfigen Ausschusses zur Festlegung der neuen Vergütung von Musk als CEO bei Tesla war, auch in das Board von SpaceX berufen.

Anfangs hat Tesla Elektroautos produziert und SpaceX Raketen. Schon früher gab es Berührungspunkte zwischen den beiden Unternehmen. Mittlerweile kooperieren sie unter anderem bei Musk wohl ehrgeizigstem Vorhaben, dem Bau einer als Terafab bezeichneten gigantischen Fabrik für die Produktion von KI-Chips für einen potenziell dreistelligen Milliarden-Betrag. Außerdem wollen Tesla und SpaceX damit KI-Rechenzentren im All realisieren. Beide Unternehmen sind also letztlich im Bereich der künstlichen Intelligenz aktiv.

Tesla mit Mini-Anteil an SpaceX

Für Musk heißt dieses Gebiet, einem Dekret von US-Präsident Trump folgend, nicht mehr KI (auf Englisch AI), sondern Super-Intelligenz (SI). Diese Bezeichnung verwendete der CEO auch in der SpaceX-Konferenz am Dienstag wieder. Im vergangenen Jahr hatte die von Musk gegründete KI-Firma xAI sein Sozialmedium X übernommen, bevor sie selbst Teil von SpaceX wurde. Tesla wiederum investierte vor der Übernahme 2 Milliarden Dollar in xAI, die dann zu einer Mini-Beteiligung an der Weltraum-Firma wurden.

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