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Aktuell: Tesla sichert sich 1 Terawattstunde sauberen Strom pro Jahr aus Projekt in Arizona

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Bild: Tesla (Akku-Anlage mit Megapacks in Australien)

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Das Attribut „nachhaltig“ ist in der neuesten Version der Tesla-Mission nicht mehr vorhanden, aber das scheint nicht zu bedeuten, dass sich das Unternehmen diesem Gedanken neuerdings verschließen würde. Im Gegenteil will Tesla seit kurzem größer als je zuvor ins Photovoltaik-Geschäft einsteigen – und hat jetzt eine der bislang größten Abnahme-Vereinbarungen für Strom aus erneuerbaren Quellen in den USA abgeschlossen.

Solar- und Batterie-Strom für Tesla

Das teilte am Dienstag ContourGlobal mit, eine britische Energie-Firma, die Ende 2022 von der Investment-Gesellschaft KKR übernommen wurde. Nach ihren Angaben soll der Strom für Tesla von einem Projekt in Arizona mit mehreren Superlativen kommen. Geplant und bereits vorbereitet sind 450 Megawatt an Photovoltaik-Leistung, verbunden mit Batterien mit 1,4 Gigawattstunden Kapazität und 360 Megawatt Leistung.

Dieses „Project Sterling“ soll, wenn es 2028 in Betrieb geht, die bis dahin größte Anlage von Contour sein, das auf den Aufbau erneuerbarer Strom-Kapazität im großen Stil spezialisiert ist. Die Abnahme-Vereinbarung mit Tesla (Power Purchase Agreement – PPA) sei zudem die umfangreichste, die man je geschlossen habe, und eine der bislang größten ihrer Art in den USA. Als erwartete Produktion pro Jahr werden 1,1 Terawattstunden Strom genannt, und 90 Prozent davon sollen von Tesla abgenommen werden.

Riesiger Speicher mit Megapacks?

Womit der britische Partner die 1,4 Gigawattstunden Akku-Kapazität in Arizona realisieren will, geht aus der Mitteilung von Dienstag nicht hervor. Anbieten würden sich Megapacks von Tesla selbst, mit denen das Unternehmen die bei Kunden neu installierte Kapazität in den vergangenen Quartalen meist kräftig gesteigert hat. Allerdings machen andere große Anbieter Tesla bei solchen stationären Speichern Konkurrenz – nicht zuletzt CATL, wo Tesla Batterie-Zellen einkauft.

Bereits klar ist, dass die etwa 1 Terawattstunde Photovoltaik- und Batterie-Strom aus Arizona zu Tesla in Kalifornien fließen sollen – Rechte zur Übertragung in diesen Markt hat sich Contour gesichert. In dem Bundesstaat steht unter anderem das Stammwerk von Tesla in der Stadt Fremont. Die Produktionsanlagen für die frühen Elektroautos Model S und Model X dort wurden nach Angaben im jüngsten Quartalsbericht abgebaut, um Platz für die erste Produktion des Teslas-Roboters Optimus zu schaffen, aber Model 3 und Model Y kommen weiterhin auch aus Fremont.

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