Autopilot: „Tesla ging bis an die Grenzen der Sicherheit“, sagt Mobileye-Vorsitzender

Die Nachrichtenagentur Reuters hat ein Interview mit dem Mobileye-Vorsitzenden und CTO, Amnon Shashua, veröffentlicht, bei dem dieser erläutert, wieso man die Zusammenarbeit mit Tesla einvernehmlich nicht weiter verlängern wird. Wie es heißt, ging Tesla „bis an die Grenzen der Sicherheit“, um den Autopiloten in seiner heutigen Form zu entwickeln.

„Es (der Autopilot, Anm. d. Red.) ist nicht dafür entwickelt, alle möglichen Unfallsituationen auf sicherer Weise abzudecken“, sagte Shashua am Mittwoch. „Egal wie man es dreht und wendet, es ist nicht dafür gemacht. Es ist ein Fahrerassistenzsystem und kein führerloses System.“ Letzteres hat Tesla bisher auch nie behauptet, sagte eine Pressesprecherin des Autobauers.

„Seit der Einführung des Autopiloten erklären wir unseren Kunden die Nutzung dieser Funktion, erinnern sie daran, dass sie dafür verantwortlich sind, die Hände am Lenkrad zu lassen und wachsam und anwesend zu sein, wenn sie den Autopiloten nutzen“, erklärte die Tesla-Pressesprecherin. „Die Fahrer müssen darauf eingestellt sein, jederzeit die Kontrolle zu übernehmen“, hieß es weiter.

Mobileye glaubt, dass die Zusammenarbeit mit Tesla in Zukunft negative Folgen gehabt hätte: „Langfristig würde es den Interessen des Unternehmens und den Interessen einer ganzen Industrie schaden, wenn ein Unternehmen mit unserem Ruf weiterhin mit dieser Art von ‚bis an die Grenzen der Sicherheit gehen‘ in Verbindung gebracht wird.“ Der israelische Automobilzulieferer beliefert aktuell 27 Kunden aus der Automobilindustrie, was aktuell circa 70 Prozent des Marktes entspricht.

Elon Musk glaubt, es sei „moralisch falsch, Funktionen vorzuenthalten, die die Sicherheit erhöhen“

Kürzlich hat Tesla weitere Details zum kommenden Autopilot-Update v8.0 angekündigt, wonach auch neue Sicherheitsrestriktionen zum Einsatz kommen, die einige Unfälle vermeiden sollen. Im entsprechenden Conference Call hat sich Elon Musk außerdem dazu geäußert, wieso man weiterhin daran arbeiten wird, das Level 3 des autonomen Fahrens einzuführen.

Wie der Branchendienst Electrek berichtet, hält Musk weiterhin daran fest, die nächste Stufe des autonomen Fahrens einzuführen (Level 3: Hochautomatisierung), bevor die Vollautomatisierung (Level 4) erreicht ist. Hersteller wie Ford oder Google wollen erst die Vollautomatisierung erreichen, bevor sie solche Systeme auf dem Markt bringen.

Der Tesla-CEO ist jedoch anderer Meinung: „Ich bin davon überzeugt, dass sobald Daten verfügbar sind, die beweisen, dass autonomes Fahren die Sicherheit erhöht, wir es auf den Markt bringen sollten. Selbst wenn man ein bis zwei Prozent mehr Sicherheit annimmt. Es sterben jährlich 1,2 Millionen Menschen an Verkehrsunfällen. Ein Prozent sind 12.000 gerettete Leben.“

  • Schwer nachzuvollziehen ob das letztlich der Hauptgrund für MobilEye war. Bin mir sicher das auch andere Autobauer da eine große Rolle gespielt haben und evtl. keine enge Kooperation (wie jetzt im Fall MobilEye/BMW) eingegangen wären wenn MobilEye und Tesla eine so enge Kooperation aufrecht erhalten hätten. Aber letztlich kann man nur spekulieren. Bin mir aber recht sicher das MobilEye nicht nur aufgrund des Images die Kooperation beendet hat, schließlich hat Tesla ein enorm gefragtes und hoch angesehenes Image, auch in Bezug auf Sicherheit (s. Tesla S als das sicherste Auto auf dem Markt)

    • boing

      Genau so sehe ich das auch. Das Argument wirkt vorgeschoben. Natürlich kann bei BMW und Co. viel mehr Umsatz für Mobileye herausspringen, zumindest noch.

  • Erna

    „moralisch falsch, Funktionen vorzuenthalten, die die Sicherheit erhöhen“.

    Wie erhöht der „Autopilot“ die Sicherheit? Richtig bezeichnet ist es ein aktiver Spurhalteassistent der Fahrer nachweisbar veranlasst sich nicht auf den Verkehr zu konzentrieren und ständig nach vorne zu schauen. „Sporadisch“ den Fahrer aufzufordern das Lenkrad in die Hand zu nehmen und ihm dann auch noch 15 Sekunden Zeit zu geben bevor eingegriffen wird ist ein Witz. Selbst nur die 15 Sekunden (ohne sporadische Totzeit) sind bei Tempo 130 schon über einen halben Kilometer wo sonst was passieren kann. So was animiert doch nur z. B. SMS / Whatsapp zu schreiben.

    Es kann doch nicht so schwer sein, den aktiven Spurhaltassistenten durch einen akustische Warnung zu ersetzen und den Rest aktiv zu lassen. Damit kommt niemand auf die Idee das Lenkrad los zu lassen und schaut (hoffentlich) auf die Straße ohne sich 15 Sekunden + X als Auszeit zu nehmen.

    • Name

      der Sicherheitsgewinn entsteht dadurch, dass zwei getrennte Systeme: Mensch UND Maschine den Verkehr kontrollieren und eingreifen können.
      So schnell wie die Maschine reagieren kann ist nun mal kein Mensch (siehe hierzu auch die Videos auf youtube, bei denen der AP korrekt reagiert und einen Unfall vermeidet).
      Bei Situationen mit denen der AP nicht klar kommt, muss eben weiterhin der Mensch übernehmen.

      Fatal wäre es wenn der AP fälschlicherweise eine Notbremsung hinlegen würde und dadurch ein Unfall entstehen würde, DANN wäre der AP wirklich Schuld. Aber das ist bei Tesla nie passiert und deshalb erhöht der AP (bei korrekter Anwendung) die Sicherheit.

      • Matthy

        Meiner Meinung nach kommt die erhöhte Sicherheit, die ein Autopilot bieten kann zum allergrößten Teil durch die fest einprogrammierte defensive Fahrweise. Bei dem, was ich so täglich auf der Straße beobachte, ist „offensives Fahren“ der größte Risikofaktor überhaupt, was die Sicherheit angeht.

        Desweiteren hat die Automatik natürlich noch den Vorteil der schnelleren Reaktionszeit und kann physikalische Grenzen ausrechnen – während sich der Mensch auf sein Gefühl verlassen muss, sich innerhalb der physikalischen Grenzen zu bewegen.

        Dem steht beim aktuellen Stand der Technik aber noch dagegen, dass die Automatik in zu vielen Situationen entweder komplett versagt und dann bei der plötzlichen und unerwarteten Übergabe an den Menschen große Risikofaktoren entstehen oder dass potentiell gefährliche Situationen erst gar nicht erkannt werden.

    • Felix

      Die Dummheit mancher Menschen kennt eben keine Grenzen und man kann sie auch nicht völlig ausschließen. Es wird immer Leute geben die auf ihr Smartphone schauen statt auf den Verkehr. Solche Personen sollten am besten garnicht fahren dürfen ob nun mit oder ohne Assistenten. Dafür dann den Assistenten oder den Autohersteller verantwortlichen zu machen verdreht Ursache der und Wirkung.
      Wer wie in China ungebremst und völlig ohne Brems-und Lenkreaktion auf ein Hindernis knallt, hat etwas falsch gemacht, ob nun mit oder ohne Assistent und auch egal in welchem Auto.
      Wie schon zigmal hier und anderswo erwähnt fordert Tesla von vornherein auf die Händer am Steuer zu lassen. Selbst über den Begriff „Autopilot“ zu diskutieren ist sinnlos, niemand hat das Auto als „Selfdriving Car“ bezeichnet. In einem Flugzeug gehen die Piloten nach Aktivierung des Autopiloten auch nicht einfach schlafen oder spielen Karten bis sie einen Warnton erhalten, jedem normaldenkenden Menschen ist auch klar warum wenn es um Tesla geht kapierts keiner, komisch.

    • Kevin

      Was ich hier lese:
      „Zitat aus dem Artikel“

      Rhetorische Begriffe durch die Gegend Werfen. Höchst komplizierte Mathematische Berechnung. Nostalgische Kommunikationsmöglichkeiten / Schleichwerbung für moderne Messenger.

      Bla…Bla..
      …..

      Ema Liebes, ob du nun mit einem Tesla gegen einen Baum fährst wegen des Autopiloten oder mit einem Benz/BMW/VW, das ist allen hier völlig egal (außer GSP vll.) Schreib bei Motor Talk oder wo auch immer deine Anti Tesla Kolumnen, kauf dir ein Eis und werde glücklich. So glücklich wie viele hier wären, hätten sie einen Tesla. Du willst keinen, schön interessiert keinen. Du findest ihn schlecht, schön interessiert keinen.

      • Frank

        Danke !!
        Du sprichst mir aus dem Herzen.
        Gruss Frank

      • jean

        Kann ich nur vollkommen zustimmen !

    • McGybrush

      Ich wäre immer noch für EyeTracking per Gesetz. Anfangs auch wenn Vollautonome in der Zukunft Level 4 Fahrzeuge existieren sollten. Wenn die Augen nicht mehr das machen was sie sollen (nach vorne schauen) dann fährt der Wagen das ding an die Seite bis zum Stillstand. Alternativ kann der Spurhalteassistent deaktiviert werden und der Fahrer muss dann selber wissen wo er hin schaut.

      Fahrerassistenzsysteme sind zwar auch heute schon nicht verkehrt aber nur auf gute Worte zum Fahrer ist kein Verlass. Es muss wie vieles auch Kontrolliert werden. Sprich: Nach vorne schauen ohne Hände am Lenkrad scheint sicherer zu sein als Hände am Lenkrad (um das System zu beruhigen) und Kopf ist irgendwo in der Weltgeschichte.

      Vor wen will Mobile Eye den Ruf schützen? Vor den Kunden? Was kaufen die in dem sinne von denen? Sowas liegt ja nicht im Einzelhandel. Und glaube kaum das BMW Fahrer wissen von wem das Radar vorne ist. Ich sage sogar das 50% der BMW (oder vergleichbaren Kfz) nicht mal wissen das da ein Radar drin ist. Einige nicht mal das Ihr Auto sowas kann.

      • Elvis

        Eye tracking fände ich auch die beste Lösung für die jetzige Zeit. Hatte hier an anderer Stelle schon geschrieben, dass meine Erwartungshaltung im Vorfeld auch eher in Richtung „Wunderding“ gingen. Nach jetziger eigener Erfahrung sieht das doch ganz anders aus. Von daher muss ich Erna in diesem einen Punkt Recht geben: die Bezeichnung Autopilot ist für die meisten Laien, die sich mit der dahinter stehenden Technik nicht beschäftigen, eher missverständlich (daher kamen ja auch die Videos mit „unsichtbaren“ Fahren in ihren sitzen, als eine Art versteckte Kamera). Jeder halbwegs verständige Mensch, der sich ein wenig Mühe gibt, kann das demensprechend richtig einordnen und relativieren. aber in der jetzigen Phase der Technik fände ich es auch besser, die Hände müssen auch beim Autopilot immer am Steuer sein, damit man nicht verleitet wird, damit etwas anderes zu machen (was ja bereits viele ohne Autopilot auch machen, Handy, rauchen, trinken, etc.)

    • Klaus

      Also Erna, was Sie so animiert, SMS zu schreiben ist schon abenteuerlich. Dafür gibt es Parkplätze oder ( nur für Teslafahrer Supercharger). Parkplätze in der Stadt können auch in Zukunft von der Elektrogemeinde genutzt werden. Da habe ich bei den Verbrennern so meine Zweifel. Sollten Sie aus der deutschen Autoindustrie stammen, kann man Ihnen nur raten, Ihre Schlafmützigkeit aufzugeben. Nokia kann Ihnen erklären, wie schmerzhaft es ist, von einem hohen Ross zu fallen.

  • Sonntagskuchen

    Erstmal muss ich sagen, dass ich es sehr gut finde, wenn kritische Artikel hier in Teslamag gepostet werden. Danke dafür an den Moderator. Dies nimmt auch den “ Trollen“ etwas Wind aus den Segeln.

    Nur weil ich Tesla Fahrzeuge klasse finde und ich glaube in Ihnen die Zukunft der Elektromobiliät zu sehen, finde ich nicht alles seriös, was Elon Musk vorantreibt.

    Fakt ist: Tesla bringt den Markt in Schwung und motiviert andere Autobauer auch E-Autos zu bauen. Wenn diese dann besser sind: ok. Bislang ist das nicht so.

    Fakt ist auch: Tesla ist ein sehr progressiver Innovationsführer, was teil automatisiertes Fahren angeht. Hier schiesst Tesla momentan meiner Meinung nach über das Ziel hinaus. Insofern steckt sicherlich ein bisschen Wahrheit in der Aussage von Mobileye.

    Fakt ist aber: jeder Autokäufer kann doch selbst entscheiden, ob er den „Autopiloten“ will oder nicht. Wieso muss man dann das ganze Auto schlecht machen? Warum hacken soviele auf dem Autopiloten rum, wenn er doch nur ein Teilaspekt des Fahrzeuges ausmacht?

  • bübchen

    Wer nicht in der Lage ist, diese Funktion des Teslas zu bedienen, sollte sie sich gegen Erstattung des Aufpreises deaktivieren lassen. Ich genieße den Autopiloten jeden Tag mit Freuden. Kann ihn nur jedem empfehlen.

    • Ich denke auch, Tesla tut gut daran sein eigenes System zu entwickeln. Ich fahre meinen ohne Autopilot (seit 02.2014) und hätte gerne einen.
      Übrigens war die Teslaentscheidung immernoch die beste Entscheidung meiner bisher gefahrenen Autos! Habe alle deutschen Prämiumhersteller hinter mir! Freue mich jeden Tag auf´s neue.
      Übrigens finde ich Erna, Gsp usw. sehr amüsant!

  • Klaus

    Kein Mensch bei Tesla behauptet, dass die Fahrzeuge autonom ohne Eingreifen des Fahrers fahren sollten. Im Vorteil ist auch der, der die Betriebsanleitung lesen kann. Mobileye ist abhängig von einer mächtigen Industrie, die eine weitere Zusammenarbeit mit Tesla nicht gerne gesehen hätte. David trifft auf Goliath. Goloath

  • KingArtus

    Ich denke wir haben genau das Was schon lange klar war aber die Regierung wiedermal verpennt hat an zu gehen, danke dafür lieber Verkehrsminister…

    Die Haftung! Wer hat Schuld wenn ein Auto nicht tut was man erwartet, obgleich man es nicht hätte erwarten dürfen.

    Mein Wagen hat ein auf Kamera basierenden Spurhalteassistenten..
    Und man glaubt es kaum… Der Wagen hält die Spur aber manchmal eben nicht. Weil fliege auf der Scheibe, Sonne von vorn oder einfach nur gelbe Striche auf dem Boden…
    Ist nun der Hersteller schuld wenn mein Firmenwagen (Im übrigen Mercedes) mich in den Graben lenkt?
    Nein ich Verlasseich einfach nicht sehr auf das System obgleich es Spass macht.

    Das einzige was beim Tesla wahrscheinlich problematisch scheint, ist die Tatsache, dass das System so gut funktioniert und man irgendwann einfach nicht mehr zweifelt…

    Man kann also sagen. Der Erfolg ist das Problem…

  • Götterbote

    Ich bin diesen Sommer, mit dem Tesla S, 5 Tage gefahren. Und war begeistert.
    Was aktuell hilfreich wäre, wenn beide Hände am Steuer sein müssten. Höchstens mal kurz umgreifen. Denn es stimmt schon das es verleitet, andere Dinge zu tun.

  • Kant

    Zur Information/Unterscheidung empfehle ich:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Autopilot
    https://de.wikipedia.org/wiki/Assistenzsystem

    EM war einfach schlecht beraten ein (gutes) Assistenzsystem als (schlechten) Autopiloten zu vermarkten…

  • EeVee

    Die Bezeichnung Autopilot ist keineswegs irreführend. Wie bereits öfters angemerkt ist keine Autopilot im Einsatz, der etwa ein Verkehrsflugzeug sicher von A nach B bringt. Der Autopilot IST ein Fahr-/Steuerassistent bzw. eine Assistenzfunktion.

    Tesla hat seine Autos niemals auch nur im weiteren Sinne als self-driving cars beworben. Anders als z. B. Daimler Benz:
    http://www.autonews.com/article/20160727/RETAIL03/160729855/mercedes-challenged-over-drive-pilot-tv-ad
    http://time.com/4431956/mercedes-benz-ad-confusion-self-driving/
    Wie wichtig es DB war seine potentiellen Kunden darauf hinzuweisen, dass das beworbene Fahrzeug de facto nicht selbstständig fahren kann, sieht man an der Schriftgröße des eigentlich kurzen Disclaimers. Letzterer wäre im Übrigen gar nicht nötig, wenn der Spot klar kommunizieren würde, was geboten wird. Die Assoziationen werden aber bewusst in eine Richtung gelenkt: Selbstfahrend – Zukunft – Zukunft ist da – E-Klasse.

    • Erna

      Der Unterschied ist aber, dass ich mir selbst schon als kleines Kind im Cockpit der Pilot erklärt hat, dass er des Steuer nicht in der Hand hat, weil der Autopilot eingeschaltet ist und das für Stunden. Er braucht weder ständig nach vorne zu schauen noch das Steuer anzufassen und wenn’s denn mal rappelt hat er genug Zeit wieder zum Steuer zu greifen. Wenn’s beim Tesla rappelt sind 0 Sekunden Zeit, denn dann ist es zu spät.

      • Fritz!

        Hmmm, Ihr Vorrednder sprach aber garnicht von einem Flugzeug, sondern von Mercedes Bens, also Ihrem wahrscheinlichen Arbeitgeber.

        Und, was machen Sie (wie immer)? Neue Nebelbomben werfen, da Mercedes ja unfehlbar ist. Ich bin mir relativ sicher, daß mehr Mercedes-Kunden mit „Selvdriving-Pilot“ ums Leben kommen als Tesla-Fahrer mit „Autopilot“. Die Meldungen werden nur nicht so hochgepuscht, da ja täglich mehrere hundert Mercedes-Fahrer durch zu hohes Tempo sterben, dies also schon alltäglich für die Rettungskräfte und die Zeitung ist.

        Und, nur so am Rande, wann waren Sie denn als kleines Kind im Cockpit? Das dürfte ja eher 60 als 30 Jahre her sein und dann fahren Sie in Ihrem hohen Alter noch Auto? Respekt!

  • P90D Sig.

    Seit 4 Wochen stolzer Besitzer eines Model X. Nie mehr was anderes! Autopilot ist super und funktioniert wie erwartet perfekt. Meine Freunde und Kollegen meinen jedoch oft, dass das Auto jetzt schon selber von A nach B fährt ohne das man etwas machen muss. Wenn man das dann aber auf einer Strecke 1:1 erklärt und vorführt, dass der AP den Fahrradfaher nicht sieht, sich nach den Markierungen orientiert und wenn man das dann bei 40km/h demonstriert, ist jedem klar das die Technik seine Grenzen hat. Das es aber auf der Autobahn perfekt funktioniert und man viel entspannter und sicherer unterwegs ist versteht dann auch jeder. Die Unvernunft gewisser Mitmenschen wird leider immer wieder zu tragischen Schicksalen und endlosen Diskussionen führen.

  • haebie

    Langsam aber sicher vergeht mir die Freude an Teslamag. Es kommt einem ja schon bald so vor, dass man sich rechtfertigen muss, wenn man Tesla fährt. Die dauernde Polemik der bekannten Formusteilnehmer gegen alles aus dem Hause Tesla nimmt langsam solch penetrante Weise ein, dass ich mir das hier nicht mehr länger anhören muss. Schaut man bei Google findet man hunderte von Bildern, zum Beispiel einer selbstfahrenden S-Klasse. Keine Hände am Steuer, Cola Flasche am Lenkrad damit nicht eingegriffen werden muss usw. Sind halt keine Tesla und der Chef ist nicht EM. Ich bin wirklich Fan von dieser Seite und mein Dank gebührt den Moderatoren aber langsam wird das Ganz hier zu einem „Anti Tesla Shitstorm“ und es kann überhaupt nicht mehr sachlich, über zweifellos vorhandene Probleme diskutiert werden. Es geht einzig und alleine darum, die Marke Tesla zu diskriminieren und nie darum sachlich, aktuelle Probleme und Grenzen der momentanen Fahrzeugtechnik zu diskutieren.

    • Karl

      Volle Zustimmung. Es wird hier jede, aber auch jede Mitteilung (und sei es über finanzielle Transaktionen) genutzt, um von scheinbar von der Autombil-Industriue bezahlten ‚Bloggern‘ FUD zu verbreiten.

      Anstatt solche ‚Meinungen‘ zu verbreiten‘, würde ich doch einfach mal den Rechtsweg beschreiten und Tesla verklagen, wenn dort scheinbar unverantwortlich produzierte wird (und am besten auch noch die Zulassungsbehörden, die solch eine gefährliche Technologie auch noch absegnen).
      Aber dann müßte man ja auch die Assistenzsysteme aller anderen Hersteller mit einbeziehen – dumm gelaufen.
      Ich fahre inzwischen meinen 4 PKW mit Assistenzsystemen und schalte diese je nach Fahrsituation an oder aus, weil man die Schwächen relativ schnell erkennen kann. Mich wundert eher, daß relativ wenig Auffahrunfälle durch die Notbremsfunktion erfolgen – weniger durch die mit solchen Systemen ausgestatteten Systemen, sondern durch die nachfolgenden Fahrzeuge. Wenn der Assistent meint, er müßte eine Notbremsung einleiten, kennt er keine Verzögerung (selbst mehrfach erlebt, wo ich bereits ein Ausweichmanöver eingeleitet hatte, der Assistent, die Lenkbewegung aber noch nicht registriert hatte).

  • Dr.M.

    Das sieht ja schon fast nach der Taktik der verbranntem Erde aus – dann soll er eben die Zusammenarbeit nicht verlängern und gut ist. Hier aber noch ewig nachzukarten macht wirklich den Eindruck, als ob er für solche Äußerungen bezahlt werden würde.