Autopilot von Tesla verringert Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu haben um 50 Prozent, sagt Musk

Wir hatten schon über Musks Gastauftritt in Norwegen berichtet, bei dem er auf einer Konferenz des Verkehrsministeriums seine Sicht der Dinge bezüglich zukünftige Transportlösungen geäußert hat. Unter anderem sprach er über mögliche Fahrdienstleistungen von Tesla, aber auch über eine 4. Generation von Tesla-Fahrzeugen, die noch günstiger als das Model 3 sein könnte.

Nun berichtet der Branchendienst Electrek von einer weiteren interessanten Aussage, die ebenfalls auf der gleichen Konferenz gefallen ist und beinahe unbemerkt blieb. Und zwar erklärte Musk, dass die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu haben bei eingeschaltetem Autopiloten um 50 Prozent abnehme. Seine Worte waren:

Die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu haben ist 50 Prozent geringer, wenn der Autopilot eingeschaltet ist. Selbst mit unserer ersten Version. Wir können prinzipiell sehen, was die durchschnittliche Anzahl an Kilometern bis zu einem Unfall beträgt – Unfall definiert indem der Airbag ausgelöst wird. Selbst diese frühe Version (des Autopiloten, Anm. d. Red.) ist beinahe doppelt so gut wie eine Person.

Musk nimmt Bezug auf die erste Version, also die aktuelle Version des Autopiloten, da die zweite Generation in den nächsten Jahren veröffentlicht werden soll und vollständig autonom fahren wird. Dafür muss die 2. Version dann deutlich sicherer sein, damit die Behörden diese offiziell zulassen.

Ich glaube es wird wichtig sein, um Aufsichtsbehörden und die Menschen zufriedenzustellen, eine Statistik mit großer Datenmenge aufzuzeigen – mit Milliarden von gefahrenen Kilometern – um sagen zu können, dass das Sicherheitsniveau definitiv besser ist, mit bedeutendem Vorsprung, wenn es um autonom gegen nicht-autonom geht.

Um Milliarden von gefahrenen Kilometern zu generieren, wird Tesla noch eine ganze Weile brauchen. Vor knapp zwei Wochen hat der Autobauer bekannt gegeben, dass die eigenen Kunden mittlerweile 47 Millionen Meilen (ca. 75 Millionen Kilometer) mit dem Autopiloten gefahren sind. Um über eine Milliarde Kilometer an Daten zu erhalten, müsste womöglich schon das Model 3 auf den Straßen sein.