BMW-Chef Harald Krüger über das Tesla Model X: „Das ist ein Prototyp und kein Serienfahrzeug“

Die Kollegen von der WirtschaftsWoche waren auch dieses Jahr auf dem Genfer Autosalon unterwegs und haben sich den Stand von Tesla Motors einmal näher angesehen. Dabei konnten sie ein kleines Video-Interview mit Jochen Rudat führen, dem aktuellen Tesla-Chef für Deutschland und Schweiz. Da Rudat während des Interviews im ausgestellten Tesla Model X saß, konnten auch andere Besucher in das Fahrzeug ein- und aussteigen. Dass da jedoch zeitgleich BMW-Chef Harald Krüger in das Fahrzeug einsteigt, hätte sich der Redakteur wohl nie träumen lassen.

Womöglich wollte sich Krüger einmal selbst ein Bild von dem Model X machen, schließlich hat das elektrische SUV von Tesla Motors seit der Einführung hohe Wellen geschlagen. Als der Redakteur den BMW-Chef nach einigen Sekunden erkannte, wollte er selbstverständlich seine Meinung über das Fahrzeug wissen. Dabei gab sich Krüger etwas spöttisch:

Das ist ein Prototyp, wie Sie feststellen am Glas, und kein Serienfahrzeug. Wenn man genau hinguckt, dann sehen Sie, das ist ein Prototyp und kein Serienauto.

Auf die anschließende Frage hin, wie Krüger denn das Konzept des Fahrzeugs findet, antwortete dieser lediglich mit „kein Kommentar“. Eine andere Antwort hätte aber auch verwundert. Ein kleines „Andenken“ nimmt Krüger zum Schluss aber gerne noch mit, aber schaut selbst:

Autosalon Genf: BMW checkt Tesla

Unser Redakteur lässt sich auf dem Auto Salon Genf das neue Model X von Tesla erklären – dann schaut BMW-Chef Krüger zum Konkurrenzcheck vorbei (und stößt sich beim Ausstieg den Kopf an der Flügeltür. Da muss man wohl noch üben…)

Posted by WirtschaftsWoche on Montag, 7. März 2016

  • Electrifreak_Loco

    Ich würde sagen blanker Neid!!!
    Deutschland soll Leitmarkt für die E-Mobilität sein und kein OEM kann oder wollte mit Tesla mithalten.
    Die Lobby und die OEM´s machen anscheinend immer noch zu viel Geld mit dem Verkauf von dreckiger Technik. Obwohl sehr viel fördergelder in der Entwicklung von Alternativen Antrieben gesteckt worden ist, kommen erste Massentaugliche Autos erst nachdem Tesla den Markt unter Druck setzt…

    Das ist leider ein Armutszeugnis für deutsche OEM´s
    Und das kann BMW-Chef nicht auf sich sitzen lassen, lächerlich :D:D:D:D:D:D

  • James

    Interessant…..
    Wenn Elon Musk das gleiche in einem neuen Wagen von BMW passieren würde, dann würde man stark an seinem Überblick und seiner Kompetenz zweifeln. Es gilt zwar hierzulande als etwas lächerlich und amüsant, aber es wird trotzdem eher stillschweigend hingenommen das sich ein deutscher CEO nach dem anderen wegen seiner expliziten Ignoranz blamiert. Ich find es traurig und gefährlich für die hunderttausende die in die Führungskompetenz der CEO’s für die Sicherheit ihrer Arbeitsstelle vertrauen.

  • Ich denke, er meint es weil keine aufgedruckten E-Kennzeichen auf den Scheiben sind?

  • R. Bürge

    Typisch Konkurrenz kein Kommentar!!! lächerlich.
    Ich fahre schon 21/2 Jahre einen Tesla S es gibt nichts besseres.
    Super Service Super Kundenkontakte Tesla Winterthur.

    Die Deutsche Autoindustrie ist noch einige 1000 Meilen entfernt.

    Der Tesla S und X sind die perfekten Familien Autos und wer Rechnen kann kauft einen.

    Gruss aus der Schweiz

    • Hääääääää

      „Der Tesla S und X sind die perfekten Familien Autos und
      wer Rechnen kann kauft einen.“

      Dumm nur wenn man Sich und der Umwelt
      Milchmädchenrechnungen aufmacht, ein Link
      zu dem Thema Nachhaltigkeit, was aber von
      E.M. Fans wohl als Ketzerei gesehen wird

      http://de.engadget.com/2016/03/07/blogger-tesla-baut-einmalautos/

      Titel des Blogs

      „Tesla baut Einmalautos!“

      Kleine Leseprobe:

      „Aber „Warum ich denke, dass Tesla Einmalautos baut“, führt genau auf, wie viel Mühe sich der US-Autohersteller Tesla macht, seine Kunden an der kurzen Leine zu halten: Tesla selbst reparieren? Dann ist die Garantie weg – aber geht ja eh nicht: Weder gibt es Anleitungen (außer in Massachusetts, dem dortigen Recht-auf-Reparatur-Gesetz zum Dank), noch gibt Tesla Ersatzteile heraus, noch gibt es unabhängige Werkstätten. Und überhaupt überprüft die vernetzte Bordelektronik mittels ihres Sensoren-Netzwerks ganz genau, was in ihr vor sich geht. Eine falsche Bewegung (Service-Port anzapfen) und man bekommt einen Drohanruf.“

      Nun ja meint der echte Teslafan aber in der Zeit ist man
      behütet von Elon Musk persönlich, zumindest Fast 😉

      • Urs Staub

        Sorry! Ist leider kompletter Quatsch, den dieser Blogger von sich gibt! Tesla repariert zur Zeit keine Fahrzeuge, weil sie schlicht die Infrastruktur noch nicht soweit ausgebaut hat. In der Schweiz wurden deshalb die AMAG-Werkstätten von Tesla autorisiert und zertifiziert, um Reparaturen am Fahrzeug auszuführen. AMAG ist als Audi-Werkstätte fähig, Alu-Karosserien zu schweissen und kleben.

        • H. Wagner

          Hääää hat halt ein Problem mit Tesla. BMW forever!

  • Schade, dass Herr Krüger mit der Situation überfordert war. Es scheint tatsächlich seine erste „Berührung“ mit dem Model X zu sein. Erfolgreiche Technologieunternehmen wie z.B. Apple, LG und Samsung haben bestimmt schon ein Serienfahrzeug in den USA erworben und zerlegen dies in die Einzelteile. Wenn ich mich heute als Model S-Fahrer in einen neuen 5er oder 7er setze, wirkt dieser im direkten Vergleich „alt“.

    • newchie

      Der erste Tesla X in D hat folgendes Kennzeichen:
      IN-xxx.
      Noch Fragen?
      Steht bei AUDI!

  • Dirk

    Ja ja, die überhebliche deutsche Autoindustrie. Ich erinnere mich noch gut an 1988/89. Da stellte Mazda auf einer Automesse den Roaster MX-5 vor, und der damalige BMW-Chef sagte, als er auf dieses Auto angesprochen wurde: “ So ein Auto braucht kein Mensch …..“ Hm, naja es daurte nicht sehr lang, da mußte BMW mit dem Z3 nachziehen, da dieses Auto, was kein Mensch braucht, bis heute einen mega Erfolg feiert. Hier bei Tesla sehe ich da große Paralelen.
    Seht es mal so, Neid muß man sich verdienen.

    Gruß
    Dirk
    Dirk

    • Bruno M

      richtig, überhebliche und arrogante Autobauer sind sie, aber das ist so wenn man keine Argumente hat, nur im ankündigen was da irgend einmal kommen soll sind sie Weltmeister.
      Vor bald 20 Jahren passierte das selbe mit dem Hybrid, dies wurde von den selben Leuten nur belächelt und verspottet . Heute versuchen BMW, VW u. Co das Hybridsystem als Ihre Erfindung zu propagieren, 20 Jahre zu spät und erst noch mit Fehler.
      Mein Toyota Hybrid 120’000 Km funktioniert wie am ersten Tag ohne jede Rep. dafür mit einem Verbrauch wie im Prospekt angegeben wurde!! Trotzdem mein nächster heisst Tesla.

      Gruss
      b.m.

  • Teslafahrer

    Herr Krüger hat absolut recht mit seiner Meinung!!!

    • Stefan

      Ui, der Teslafahrer schon wieder! 🙂
      Schon mal überhaupt in einem Tesla gesessen? Auch in dem P90D, den Herrn Krüger bestiegen hat? Um ein qualifiziertes Urteil abgeben zu können, sollte man in der Lage sein einen qualifizierten Vergleich zu ziehen….
      Vor 4 Wochen haben wir, mit dem Tesla, die Wolfsburger Autostadt besucht 🙂
      Ein guter Bekannter arbeitet in der VW Entwicklungsabteilung und er sagte: „Die Fahrzeuge von Tesla sind uns 2 bis 2 1/2 Auto Generationen voraus“.
      Also an der eigenen Nase fassen und erstmal Tesla ebenbürtig werden, danach können gehässige Kommentare von allen Seiten kommen.

  • Dr.M.

    Wie war das doch gleich noch mal mit dem Fall und dem Hochmut?

  • Hr. Krüger hat gar keine Meinung abgegeben, also kann er auch nicht recht haben:)
    Anscheinend war er überfordert mit dieser Situation.
    Ist ja auch nicht einfach etwas schlechtes über das Model X zu sagen, wenn man selbst nur 200km Reichweite hat :))))

    • Electrifreak_Loco

      Hehe absolut gleicher Meinung!

  • Motte

    Schaut so aus als wenn alles nach Plan läuft. 😉

    “Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann hast du gewonnen.”
    (Mahatma Gandhi)

  • Efe

    Meinte er mit „das ist ein Prototyp“ das Auto in dem er sass oder das Modell ansich?

  • Julian

    BMW erreicht mit einer 21.7 kwh Batterie 190 Km NEFZ Reichweite… Tesla hat 4 bis 5 fach so grosse Batterien. Zwei Verschiedene Konzepte also!

  • sebastian gloser

    BMW hat dem nichts entgegenzusetzen und das Tesla Model X wird denen wohl einige Kunden abjagen, die sonst nen BMW X5/ X6 gekauft hätten. Und die BMW X5/X6 Plug-In-Hybridversionen sind weder Fisch noch Fleisch und kommen an den Model X nicht ran. Tesla=konsequent, weiter so!!! Die Akkus konsequent verbessern und bald hat es es 120 – 130 Kwh und und schon sind 400 km Reichweite realistisch drin. Und dank Supercharger fährt man kostenlos. Tolle Sache!

    • revi

      Also ich erreiche mit meinem 90kwh Akku bereits locker 400 KM, wenn ich mich nicht dauernd von Beschleunigungsorgien übermannen lasse 🙂

  • Dr. F

    So wie ich die Aussage verstehe bezieht er sich mit der Aussage „Es sei ein Prototyp“ auf dieses spezifische Auto in dem er gerade sitzt und nicht auf das Model X generell. Ich kann doch hier nicht der einzige sein der das so verstanden hat.

    • TK

      Mag sein, aber das in Serie produzierte Model X kommt eben genau so daher, wie es dort in Genf stand. Deswegen denke ich, dass die Aussage schon eine etwas andere Note bekommt.

      • Erwin B.

        Wie man im Video sehen kann bezieht er sich ja auf ein Detail (irgend einen Aufdruck beim Glas) welches bei einer Serienfertigung gemacht wird, beim Prototyp aber fehlt. Für mich kommt es nicht so rüber als ob er die Qualität bemängelt. Zugegeben die Aussage war etwas ungeschickt, aber noch lange nicht so negative dass sie es verdient hätte, dass so ein reisserischer Artikel darüber geschrieben wird.

  • Tesla X Kunde

    Wie gut vorbereitet geht man in einer solchen Position an einen Stand des Mitbewerbers und setzt sich in ein Auto einfach so. So wird BMW geführt.?

  • emovefreak

    Das spricht einer, ( Hr. Krüger ) der einen 4 sitzigen Kleinwagen mit einer Reichweite von 130 km zu einem Preis von ca 45 000 € auf den Markt gebracht hat!! Eine tolle Leistung! An Tesla werden sich die großen Autobauer noch mehrfach die Köpfe anstoßen. 🙂

  • Uluru

    Inkompetenz in der Chefetage. Hat seinen Job nicht gemacht und reagiert mit arroganz.

  • Habe ja seit einem Tag gelesen, dass es diesen Zwischenfall gab, aber bisher das Video nicht mit Ton sehen und hören können.

    Ich bin nun entsetzt, als ich es mit Ton anhörte. Der Mann disqualifiziert sich dadurch ja komplett. Diese zwei Sätze von Herrn Krüger sind eigentlich das peinlichste, was BMW je passieren könnte. Es zeigt, dass hier ein Mensch nicht in der Lage ist, niveauvoll zu interagieren. Ich hoffe, dass BMW diese Sequenz noch mal sehr leid tun wird. Wenn sich ein Lehrling im zweiten Lehrjahr so ausdrückt, wäre es verzeihbar, beim Konzernchef mit Millionengage ist es ein Skandal. Wenn er sich das was er gesagt hat denkt ist das eine Sache, aber man muss wissen, was man sagt.

    Eine Entschuldigung für den unqualifizierten Zwischenfall wäre jedenfalls angebracht.

  • Christoph Senz

    Hallo zusammen,
    ich würde BMW und Co an eurer Stelle nicht abschreiben bzw. gar die deutsche Autoindustrie bzgl. E-Autos. BMW könnte mit Tesla technologisch locker mithalten, will sich aber sein konventionelles Geschäft nicht kannibalisieren. Die Entwicklung des Ölpreises gibt den deutschen Herstellern Recht, vor allem weil er auf Sicht von 5-10 Jahren nicht mehr über 60$ steigen wird – den US-Frackern sei Dank. Für die Verbreitung von E-Autos ist diese Preisentwicklung aber durchaus dramatisch.

    Mit dem i3 hat BMW ein extrem innovatives Fahrzeug auf die Räder gestellt – an vielen Stellen deutlich innovativer als ein Tesla. Wer das nicht glaubt, schaue sich bitte folgendes Video an:
    https://www.youtube.com/watch?v=uDr4L6BzpP8
    Sandy Munro von Munro Associates hat einen i3 mal komplett zerlegt und fand dabei viele erstaunliche Details hinsichtlich der Produktionmethoden und der Kostenstruktur.

    Außerdem werden wesentliche Teile eines Tesla S und X auf Maschinen von deutschen Herstellern gefertigt.
    http://www.heute.de/im-neuen-tesla-x-steckt-viel-deutsche-technologie-elon-musk-stellt-emissionsfreien-stadt-suv-vor-40324788.html
    Die sagenhafte Reichweite eines Tesla kommt ausschließlich duch die Verwendung von Consumer-Zellen (18650er) von denen im Model S über 7000 verbaut sind. In Consumer-Zellen, die eigentlich für andere Einsatzzwecke konzipiert wurden, ist die Separatorschicht, die Trennschicht zwischen Anode und Kathode, ca. halb so dick, wie in speziell für E-Autos entwickelten Akkus – wie sie z.B. in einem i3 zum Einsatz kommen. Daher ist ihre Energiedichte etwas höher! Man kann also in gelichem Volumen mehr Energie speichern. Für einen Hersteller wie BMW wäre es aber schlicht ein viel zu hohes Risiko solche Zellen für eine neue Technolgie zu verwenden. Tesla ist es aber inzwischen gelungen, zu demonstrieren, das Consumer-Zellen sicher genug für den Betrieb in einem Auto sind.
    Aber bevor ich hier gleich gelyncht werde: Ich bin auch ein Tesla-Fan und habe ein Model S schon mehrfach gefahren. Tesla hat einen sehr starken Impuls in die ganze Branche gesetzt und gezeigt, was möglich ist. Und dafür muss man Elon Musk auf ewig dankbar sein.
    Ob Batterien, deren Herstellung Unmengen an Energie kostet, wirklich der richtige Weg für die Welt sind, daran habe ich allerdings meine Zweifel. Denn die Herstellung von 1 kWh Speicherkapazität in einem aktuellen Li-Ionen Akku kostet in der gesamten vorgelagerten Prozesskette (je nach Technologie) zwischen 400 – 800 kWh. Ein aktueller Akku, kann also während seiner Lebensdauer gerade drei bis fünf mal die Energie speichern, die seine Herstellung gekostet hat.

    VG

    Christoph

    PS: Tolle Seite – schaue hier fast täglich vorbei!

    • Elmar

      Hallo Christoph,
      ich mag BMW mit dem i3 keine Kompetenz absprechen, jedoch muss ich anmerken, dass es -wie du schon durch das Kanibalisieren erwähnst- mehr ein Konzeptträger, bzw. Super-Credit (wird als 1,5-faches, konventionelles Fahrzeug für den Flotenverbrauch verrechnet) ist, als ein ernstgemeinter Versuch, die Mobilität zu revolutionieren und von klima- und gesundheitsschädlichen Verbrennungsprodukten weg zu kommen. Auch die Kosten sind zu hoch, in einer ARD oder ZDF-Reportage wird darauf Bezug genommen, dass die Fertigungsstraße und die Herstellungskosten kostengünstiger sind, da aufwendige und energiezehrende Prozesse wesentlich geringer ausfallen würden, als bei konventionellem Fahrzeugbau.
      Was die Akkuproduktion betrifft, muss man auch eine Well-to-Wheel Betrachtung nicht nur von der Herstellung des KFZ, sondern auch des Betriebes und der Betriebsmittel machen, Öl kommt nicht aus der Tankstelle -ganz klar wie Strom nicht aus der Steckdose- aber was anfänglich an Energie für die Akkuproduktion gesteckt wird, muss zum Einen in Motor, Getriebe, Tank- und Abgassystem gesteckt werden aber auch zusätzlich für die Raffinierung von Benzin oder Diesel. E-Fahrzeuge können grüner werden und sind es selbst bei konventioneller Stromherstellung, die Wirkungsgrade sind bei Herstellung, Übertragung und Verbrauch wesentlich höher, als es für Verbrenner möglich ist.

      Viele Grüße
      Elmar

    • EV to TV

      Hallo Christoph,
      ist zwar off-topic aber zur korrekten Einschätzung der Energiebilanz der Akkus im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern solltest du die Ergebnisse dieser Untersuchung ansehen.
      Guckst du: http://www.mb.uni-siegen.de/lehre/mb/beispiel/golf.html?lang=de
      Die für einen 55kW 1,8 Liter VW Golf (also niemals mit den Leistungsdaten eines Tesla zu vergleichenden Verbrenners) eingesetzte Primärenergie über die Herstellung und Nutzungsdauer von 10 Jahren liegt dort bei 150 MWh (du liest da schon richtig MEGA-WATT-STUNDEN). Du erwähnst in deinem post 400-800 kiloWattstunden zur Produktion bei „nur“ der fünffacher Menge der dabei möglichen, gespeicherten Energie. (Also 2000 bis 4000 kWh die man maximal für die Fortbewegung dort speichern kann.
      2 bis 4 MWh sind aber schon „etwas weniger“ als 150 MWh Primärenergiebedarf beim Golf :o)
      Von den Emissionen reden wir wohl besser erst garnicht. Also wenn du Zweifel an dem eingeschlagenen EV-Weg hast, welchen besseren Weg kennst du?
      Bin Tesla Fahrer der ersten Stunde und fahre mein fünftes Model S. Zusammen mit unserer PV-Anlage (38 kWh peak) und 270 kWh Akkus im Keller fahre ich ausschließlich mit Sonnenenergie.

      PS: Aber bei einem sind wir uns einig: Teslamag gehört für mich als Fahrzeugingenieur zur täglichen Lektüre und ist wirklich Spitze!

      • atamani

        Mal eine technische Frage…was kostet eine 38 kwh Anlage…dürfte in den Bereich von 100000 Euro gehen…

        Und was kostet vorallem 270 kwh Batteriekapazität….wäre Interessant, wie sich das rechnet. Können Sie das mal vorrechnen?

        Sie laden Ihr Auto mit 100% Sonne? D.h Sie haben keinen Netzanschluß?
        Wie bekommen Sie Ihre Mega Investition je wieder herrein. So viel Strom kann man gar nicht verbrauchen…

        Wäre interessant, wenn Sie hier das mal erlätern..

        • Michael

          es gibt keine kWh Anlage … das heißt Kilowattpeak (kWp)!
          aber ja mit aktuellen Preisen (1300€/kWp) sind das 50.000€ für die Solaranlage und nochmal 135.000 € für den Speicher (in Powerwalls bei 500€/kWh). Dafür kann man nochmal 2 Model S kaufen.
          Was ein Schwachsinn …

    • Einstern

      Es gilt das Gesetzt des Marktes.
      Ein Hersteller, von den man sagt, er könne es auch, aber dann nichts tut für den Markt, ist morgen toter Hersteller. Dahilft auch kein Beten. Das gilt nicht nur für BMW.

      • H. Wagner

        zu 100 % Ihrer Meinung!

    • HeinzRudolf

      Wenn die „Unmengen an Energie“ aus erneuerbaren Quellen stammen, dann ist das doch in Ordnung. Hauptsache, es werden nicht zusätzlich wertvolle Rohstoffe verheizt und die Umwelt verpestet. Und wenn ein Akku seine Schuldigkeit getan hat und ausgemustert wird, dann stehen die eingesetzten Materialien immer noch zur Verfügung und können durch entsprechende Aufbereitung wieder zur Herstellung von neuen Akkus verwendet werden. Die Argumente der E-Mobilitätsgegner, dass die „giftigen“ Akkus die Umwelt verschmutzen, werden doch so völlig entkräftet.

      Sollte dieser Weg wirklich konsequent eingehalten werden, dann ist das auf jeden Fall die beste Art und Weise, Mobilität für die Zukunft zu realisieren.

  • Sepplaut

    Model 3 wird allen das Fürchten lehren……..

  • H. Wagner

    Leute regt Euch doch nicht so auf, wahrscheinlich hat Herr Krüger kurz vorher zu lange an seinem 740Ld xDrive TwinPower Turbo Reihen-6-Zylinder Dieselmotor die Abgase geschnüffelt! Sei es ihm gegönnt und …man sieht was dabei rauskommt!

  • James

    Hallo Christoph,
    Deshalb ist ja die hoffnung auch gross das die Gigafactory eventuell zu 100% mit erneuerbaren versorgt werden wird.! (und von neuen Li extraktionsverfahren weisst evtl auch schon bescheid)

  • Andreas R.

    Im Leben gibt es Zufälle die einem nicht immer gut aussehen lassen. Das ausgestellte Model X ist eine amerikanische Serienversion welche ich persönlich zum Preview Event am 27.02 genau ansehen und wortwörtlich anfassen konnte. Die Qualität war sehr gut und es mag einem BMW Chef so erscheinen das es ein Prototyp war. Ich fahre nun über ein Jahr ein Model S, Tesla und auch BMW haben mit Ihrer historischen Vergangenheit den richtigen Weg eingeschlagen. Leider geht BMW nicht konsequent genug vor und denkt vor allem an den eigenen Profit.

  • Michael

    So ganz daneben ist die Aussage von Herrn Krüger auch dann nicht, wen ner sie auf das Serienmodell bezogen haben sollte. Ich fahre ein MS P90D, bin sehr zufrieden, aber nicht so blind, dass mir an vielen Stellen nicht der Qualitätsabstand zu einem BMW oder Audi auffallen würde. Zum Glück gilt das nur für Details (z.B. quietschende Fenster oder die Verarbeitung der Innverkleidung im Kofferraum) und nicht für die Basis (Chassis, Antrieb, Fahrwerk). Tesla wird in den kommenden 5-10 Jahren zeigen müssen, ob sie den Sprung vom Nischenanbieter zum Hersteller im Massenmarkt bewältigen können – das sollte man nicht unterschätzen.

    Ich denke übrigens, dass beides richtig ist: die deutschen Autohersteller sind in der Entwicklung von langstreckenfähiger E-Mobilität 2-3 Jahre hinterher – gleichzeitig bin ich mir ziemlich sicher, dass ein Audi Q6 e-tron (und vergleichbare Fahrzeuge von BMW oder Mercedes), wenn er 2018/19 auf den Markt kommt, unmittelbar wettbewerbsfähig sein wird.

    So manchem Kommentator hier würde es gut tun, wenn er den Unterschied zwischen Auto und Weltanschauung berücksichtigen könnte.

    • H. Wagner

      Wir fahren (noch) eine aktuelle E-Klasse und bei unserem Fahrzeug quitschen auch die Fenster und jeden Tag muss ich mich über viele sinnlose Detaillösungen ärgern, z. B. wird nach ca. 10 Minuten im Stadtverkehr die Umluftregulierung einfach beendet und man bekommt auch bei angeblicher automatischer Luftkontrolle den Gestank ins Fahrzeug. Soweit mir bekannt ist, wird von Tesla inzwischen ein spezieller Filter verbaut, der Schadstoffe wesentlich effizienter absorbiert um somit die Insassen vor dem Feinstaub in den Städten besser zu schützen. Da muss ich feststellen, dass ich dann der Verarbeitungsqualität im Kofferraum relativ entspannt entgegensehen würde .

  • Alex

    @Christoph Senz

    Ihnen ist schon bewusst das die Zellchemie und der Aufbau der von Tesla verwendeten 18650er von den Standart Zellen unterscheidet?
    Tesla hat mit den 18650er Zellen mittlerweile mehr Erfahrung gesammelt als wahrscheinlich Panasonic selber!
    Es schreibt ja aktuell keiner die deutsche Automobil Industrie ab, die schießen sich ja ständig selber ins Knie!
    Anstatt zu zu geben das Tesla beachtliches geleistet hat, und leistet, und es genau der richtige Weg ist, versucht man sie ständig zu denunzieren, und das einzige was sie damit erreichen ist, das Menschen wie ich, kein BMW,VW Audio oder sonst was mehr kaufen wollen!
    Sobald das Model 3 da ist, oder ein neuer asiatischer wagen mit 300kn Reichweite bin ich direkt dabei!
    Da kann mir BMW mit seinem i3 oder VW mit dem egolf gestohlen bleiben.
    Arroganz ist das was ich gar nicht kann!

  • Ingo

    Was nützt das beste Türkonzept, wenn ich in geduckter Haltung wie aus einem Panzer aussteigen muss, weil ich mir sonst eine Beule hole?

    • Karl

      Na wenn ich bei einer engen Parklücke meine ’normale‘ Tür nicht ganz auf bekomme, stoße ich evtl. mir evtl. auch was an. Da war wohl außen etwas im Weg. Normalerweise öffnen diese ‚Gullwings‘ schon hoch genug.

  • Christoph Senz

    Hallo EV to TV,
    mal ein kleine Rechnung: für die 90 kWh eines P90 müssen also rund (rechnen wir mal mit 500 kWh pro kWh Akku) 90 * 500 = 45.000 kWh = 45 MWh aufgewendt werden. Das ist nur der Akku! Die Herstellung eines Models S (Stichwort: Aluminium) wird erheblich mehr Energie verbrauchen, als die Herstellung ein VW Golf. Dazu habe ich aber keine Zahlen.

    Das die Giga-Factory mit EE betrieben werden soll, ist zwar schön, wird die Bilanz der Akkus aber nicht wesentlich verbessern, da vor allem der Abbau der Erze (Cobalt, Nickel) sowie des Lithiums sowie die Aufbereitung zu höchstreinen Materialien die meiste Energie verbraucht. Und das geschieht nun mal nicht in der Giga-Factory. By the way 50% der globalen Cobaltvorkommen liegen im bürgerkrieggsgeplagten Kongo und sorgen da für zerstörte Landschaften.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Cobalt#Vorkommen
    Und was das Lithium angeht, so wurden die wunderschönen Landschaften des Salar de Uyuni bisher kaum angetastet – aber das ist ja dann nur noch eine Frage der Zeit…
    https://de.wikipedia.org/wiki/Salar_de_Uyuni

    Ja, Tesla macht einen tollen Job! Aber ich denke, dass individuelle Mobilität allgemein, nicht die Lösung der Probleme ist. Die gesamte deutsche Bevölkerung, vom Baby bis zum Greis, kann auf den Vordersitzen der in Deutschland zugelassenen PKW Platz nehmen. Wollt ihr die alle auf Akkus umstellen? Und im Schnitt steht so ein PKW an 23 h pro Tag. Hier liegt der Schlüssel zu erheblich mehr Effizienz!

    VG

    Christoph

    • kaminfilter

      Lithium kann man aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gewinnen, da es im Ozean gelöst in Unmengen vorkommt.

  • Speed

    Der Link zum Video mit Interview fehlt bei mir. Geht es euch genauso? Wo kann ich das Interview finden?

  • R. Bürge

    Hey
    Ich habe den Tagesanzeiger vom 8 März Seite 37 gelesen.
    Der BMW Vision Next 100 Das ist doch ein Prototyp Herr Krüger und wird so nie auf
    den Strassen fahren. Übrigens der Tesla X ist schon auf der Strasse.

    Gruss aus der Schweiz

    • H. Wagner

      Bis auf die Tatsache, dass die Schweizer keine Automobilbauernation sind, haben Sie dennoch den Nagel auf den Kopf getroffen!

  • alexander

    Krüger ist auch beeindruckt von den falcon wings, sonst wäre er doch vorn eingestiegen 😉
    Im übrigen teile ich die oben genannte Meinung, dass die deutschen beim E-Antrieb noch gleichziehen können. Die Patente stehen ihnen ja offen. Bloß das autonome Fahren, was sich viel schneller durchsetzen wird, kriegen die mit ihren 7-Jahres-Modellzyklen ohne Updates nicht rechtzeitig hin.

  • Luganorenz

    Ich bin wahrlich kein Fan der deutschen Autoindustrie und ihr derzeitiges arrogantes Verhalten finde ich unpassend wenn nicht sogar peinlich.
    Aber unterschätzen sollte man das enorme Know-how und die wirtschaftliche Stärke nicht. Warum die immer noch so auf die Stinkekarren setzen, ist mir schleierhaft (gerade bei SPON gelesen, dass MB 2,6Mrd in die Dieselmotorentwicklung gesteckt hat).
    Ich bin mir aber sicher, dass, sobald die Herren in München, Ingolstadt, Suttgart oder Wolfsburg das Startsignal geben, sehr schnell sehr gute Modelle auf den Markt kommen werden.
    Sie melken die ICE-Kuh, solange es geht, sobald der politische Wind sich dreht und die Nachfrage steigt, wird die Produktionsstrasse in den Werksferien auf E-Motoren umgestellt. Mit der komplexen Verbrennertechnik können sie im Konkurrenzkampf punkten. Bei einem E-Auto sind die Unterschiede nicht so gross (und im Augenblick auch nicht die Margen), im Notfall wird die Technik dazugekauft.
    Ein weiteres Problem ist der Vertriebsweg. Da die klassischen Autobauer auf die Händler angewiesen sind, die aber ihr Geld mit Reparaturen verdienen, machen sie sich mit den wartungsarmen E-Autos keine Freunde.
    Ein Verschwinden, wie Nokia, Telefunken oder Grundig halte ich für äusserst unwahrscheinlich.

  • Reinhard

    Wie schnell können denn die alteingesessenen Autobauer umstellen? Ihre Fertigungstiefe liegt im unteren zweistelligen Prozentbereich. Tesla fertigt beinahe alles selbst. Hat also keine langfristigen Lieferverträge einzuhalten. Ob Lieferanten gewillt oder imstande sind ihr Produktion umzustellen, ich weiss nicht. Das könnte kompliziert werden.

  • Herr Mueller

    Die Tatsache, dass BMW, MB oder Audi derzeit das vollautonome Fahren (noch) nicht stärker in die Serie integrieren, heißt nicht, dass sie es nicht könnten. Glaubt mir – ich weiß SEHR genau wovon ich rede. Es gilt hier einen Ruf zu verteidigen, den Tesla oder Google nie hatten… Tesla ist bewusst „disruptive“ (ich weiß – bullshit bingo) und benimmt sich genau so, wie man es von einem innovativen Entrepeneur erwartet: man knallt ein Release nach dem anderen auf den Markt und nutzt den Verbraucher quasi als Versuchskaninchen. Warten wir mal ab, wie die Resonanz ist, wenn der erste via Autopilot gegen die Leitplanke donnert. Mind my words. (Youtube: Tesla Autopilot tried to kill me)

    • Electrifreak_Loco

      @ Herr Müller,

      dass die deutschen Premiumhersteller noch kein Autonomes Fahren anbieten können/wollen ist definitiv eine Sache der Haftung. Ich sage nur Bürokratiestaat Nr1 DEUTSCHLAND!!!

      Ich bin selbst in der Automobilindustrie tätig auch bei einem deutschen Premiumhersteller und weis auch genaustens welchen Anforderungen aktive Sicherheitskomponenten unterliegen. Was natürlich auch heist, dass das Teilautonome fahren schon bei allen Premiumherstellern implementiert ist – Stichwort radarbasiertes Abstands-Tempomat und Spurhalteassistent.

      Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es bezugnehmend auf ASIL-Konformität, diverse sensoren und Algorithmen verbaut sind die ein Autonomes fahren verhindern.

      Nichts desto Trotz halte ich die Strategie von Tesla für die beste die es aktuell zu betrachten gibt.

      In Punkto Disruptive Innovationen kann ich nur ein Buch empfehlen welches genau das untermauert was Tesla erfolgreich macht und die anderen zum scheitern bringt.

      The innovators Dilemma – von Clayton M. Christensen
      ISBN: 978-3800637911

      Ich beschäftige mich intensiv mit Innovationsmanagement und kann nur sagen Tesla macht das richtig!

      LG

      • H. Wagner

        Zumindest einer in der Deutschen Automobilindustrie, der es realisiert hat! Am besten Sie wechseln zu Tesla!

  • the big picture

    Der Energieaufwand für die Akkuherstellung ist genau so lange ein kritischer Punkt, wie der Strom dafür aus Nicht-nachhaltigen Quellen entnommen wird.
    Wenn man aber gleich neben der Fabrik Sonnen- und Windstromkapazitäten installiert, die in der gleichen Größenordnung liegen wie der Bedarf, ist das ganze deutlich unproblematischer.
    Vor allem bei einer solchen Lage in Nevada, wo Wind und Sonne sehr verlässliche Quellen darstellen.

  • FVK

    Es ist ja nicht so das die Akkus entsorgt werden müssen. Die Frage ist auch wann das passiert. Gibt es schon belegbare km Angaben oder Betriebsstunden nach denen es notwendig ist?
    Die Verwertung von „alten“, also nicht mehr 100% Leistung bringenden Akkus der Elektroautos wird ja erforscht: „Second Life Batteries“, BMW und Vattenfall sind dabei (Umnutzung dann z.B. zu Eigenheim Speichern oder auch für große Unternehmen usw.)
    Wie lang ist dann die GESAMTE Lebensdauer des Akkus…?
    Und auch Akkus von Fahrrädern (neudeutsch E-Bikes) werden wieder verwendet.
    Ich sehe das alles nicht so dramatisch.
    Das Modell 3 wird die Wende bringen. Auch in den Köpfen von Verbrennungsmotoren-Herstellern…..

  • H. Wagner

    Da ist immer davon die Rede, dass die deutschen Automobilbauer es schaffen werden, ebenfalls in die E-Mobilität zu wechseln. Da muss ich mich schon fragen, wenn ich sehe, dass die nächste(n) Modellgeneration(en) zu 90 % mit Benzin- und Dieselmotoren ausgeliefert werden sollen. Ein Auto hat eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. 20 Jahren, also ist es so angedacht, dass diese Fahrzeuge die nächsten 20 Jahre Abgase ausstoßen oder? Mich würde interessieren, was jemand in ca. 5-6 Jahren für seinen Audi A 4 noch auf dem Gebrauchtwagenmarkt bekommt, wenn es Tesla mit dem Model 3 schafft in der Mittelklasse aufzumischen. Ich mach mir eine Photovoltaikanlage aufs Dach und tanke damit kostenlos mein Fahrzeug oder ich fahre umweltfreundlich in die Stadt. Diese Gedanken werden dann viele haben, je mehr vom Model S, 3, X oder Y auf den Straßen zu sehen sind. Und wenn dann der ein oder andere feststellt, dass ihm z. B. Audi vor 5-6 Jahren noch ein Benzin- oder Dieselfahrzeug „angedreht“ hat, dass er dann fasst nicht mehr verkauft bekommt, dann bin ich gespannt, wie es mit der Markentreue aussieht!

  • SwissCoke

    Liebe Community,

    Ich bin ein „BMW X6“ Fahrer und hatte kürzlich das Vergnügen einen „TESLA Model S“ probe zu fahren. Ein wunderschönes Auto, super verarbeitet und ein grosser Schritt in die Zukunft. Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen „BMW X6“ (mein erstes selbst gekauftes Autos). Jedoch sehe ich es kommen, dass mein nächstes Auto von der Marke „TESLA“ sein wird. 🙂

    Das TESLA Model S ist im Innenraum Qualitativ sehr hoch verarbeitet. Auch den Komfort wie Beinfreiheit (hinten) ist super. Das Fahrzeug hat Power und in der Schweiz fährt man selten 400km+ am Tag. Die Technik (praktisch ein iPad verbaut) ist einfach genial. Ich liebe Technik 😀

    Wir haben eine kleine Firma (Stickerei) und ich liebe Autos. Ich werde wohl richtig viele Überstunden machen, damit ich mir dieses Auto irgendwann leisten kann. „Ilon Musk“ hat eine tolle Vision und ich hoffe, dass ich irgendwann, auch ein Teil davon zu sein.

    BMW hat die „i-Modelle“ aber der kleine „BMW i3“ spricht micht leider nicht wirklich an und der „BMW i8“ ist wirklich schön und sehr speziell aber leider kein „Alltag“ Auto.

    Ich fahre in einem Jahr ca. 5’000 bis 8’000 km (sehr wenig). Aber meistens bin ich immer im Geschäft und das von Montag bis Sonntag. Leider zu wenig Zeit um mehr unterwegs zu sein 🙁

    • H. Wagner

      Tolles Statement! Ich hoffe, Sie können sich schon bald Ihren Tesla S kaufen!

  • kohler

    Ja, lieber Herr Krüger,

    für Tesla arbeiten u.a. auch „Macher“ aus Deutschland. 😉

    Wirklich gute Ingenieure kann man nicht wie am Fließband züchten.
    Es gab Zeiten wo für eine gute Ingenieurausbildung eine technische praktische Berufsausbildung bzw. sogar ein Meisterbrief/Techniker eine „Voraussetzung“ war.
    Grundsätzlich hat man die technische Leistung der Konkurrenz anerkannt und nicht
    mit abwertenden Vokabeln belegt!

  • Johan

    „Ein Verschwinden, wie Nokia, Telefunken oder Grundig halte ich für äusserst unwahrscheinlich.“

    Nicht einverstanden – es gibt zuviel ahnlickkeiten zwischen Nokia / Apple und Tesla / Deutsche autofabrikern.

    Dazu kommt, die deutschen sind viel zu behaltend – es scheint mir das man am liebsten zuruck ins 19e jahr hundert geht.

    Vergleich zum beispeil die deutsche haltung den macro economie gegenuber: sparen, sparen, sparen, reformieren, aber nie investieren. Ihr hat euch und ihre nachbar todt reformiert und todt gespart. Und am ende geht man selbst auch.

  • Teddybär

    Ich weiss was dieser sogenannte BMW-Obermoppel Töpfer-Krüger gemeint hat. Er sah sich im Außenspiegel und erkannte darin den Prototypen. So wie alles Prototypen aus dem Hause BMW, MERZEDES, VOLKSWAGEN und Co. sind. Die Elektromobilität hätte zur Jahrtausend-Wende zu mindestens 50% in Deutschland etabliert sein müssen. Dann hätte ich auch sehr viel mehr Vertrauen auf unser Siegel, „Made in Germany“. Aber der Industrielle Vorsprung wird Jahr für Jahr verspielt. Da kann ich nur noch die “ Made“ im faulen Apfel erkennen. Also ihr überbezahlten Sesselfurzer. Nehmt endlich Euren Finger aus dem Arsch und produziert bezahlbare Elektro-Autos!!!!!! Nicht das die Chinesen mit unserem Transrapid vorfahren und uns die neue Welt erklären müssen. Los geht. Zack, Zack, Zack.

    • H. Wagner

      100 % Ihrer Meinung!

  • Aron Günther

    Ich weiß mit absoluter Sicherheit, da ich es mit eigenen Augen gesehen habe, das BMW 2 Tesla Sedan in ihrem Testfuhrpark in München seit längerem im Dauereinsatz hat.

    Warum macht BMW das? Offensichtlich um von den Besten zu lernen.

    Ich gehe mal davon aus, dass die noch einen gekauft und in alle seine Einzelteile zerlegt haben.