Erste betriebsfremde Model 3-Kunden erhalten Einladungen zur Fahrzeugkonfiguration

Es hat begonnen! Erstmals hat ein betriebsfremder Kunde, also ein Kunde, der kein Arbeitnehmer bei Tesla oder SpaceX ist, eine Einladung erhalten, um sein Model 3 im Online-Konfigurator von Tesla zu konfigurieren. Die Auslieferung soll laut dem besagten Kunden, der sein Glück im Online-Forum Model 3 Owners Club ankündigte, in vier Wochen erfolgen.

Der Online-Konfigurator sieht für gewöhnliche Kunden nicht anders aus als der für Mitarbeiter. Bisher konnten ihn jedoch nur Mitarbeiter von Tesla oder SpaceX einsehen, da ihre Fahrzeuge als erstes gefertigt werden sollten. Nun gibt es jedoch zahlreiche weitere Hinweise, dass auch betriebsfremde Kunden ihre Fahrzeuge konfigurieren können.

Zunächst werden Kunden aus Kalifornien bedient, da die Auslieferung in direkter Nähe der Produktionsstätte am schnellsten vonstatten geht und Produktionsfehler, die bei der abschließenden Kontrolle auffallen, ebenfalls schnell beseitigt werden können. Anschließend arbeitet man sich langsam zur Ostküste voran, um dann auch andere Kontinente zu beliefern.

Wie viele Model 3 Tesla mittlerweile gefertigt hat, ist zurzeit unklar. Erst Anfang Oktober gab man bekannt, dass man sich weiterhin in der „Produktionshölle“ befinde und nicht genau sagen könne, wann die ersten Auslieferungen an betriebsfremde Kunden erfolgen. Vor wenigen Wochen informierte Tesla zudem die Kunden darüber, dass die Auslieferung sich etwas verspäten wird.

Beim oben genannten Kunden zeigt die Informationsseite auf MyTesla noch an, dass seine Auslieferung zwischen November und Januar erfolgen sollte. Da er sein Model 3 nun konfigurieren konnte und ihm mit vier Wochen ein genauerer Auslieferungstermin genannt wurde, kann man davon ausgehen, dass die ersten Kunden Mitte Dezember, noch vor Weihnachten, ihre Fahrzeuge erhalten.

  • Rene Memmler

    Die kennzeichen sind schon reserviert, nun kann er kommen

    • Nelkenduft / AHF

      Kann man bei euch Kennzeichen für ein Jahr oder länger reservieren?

      • FVK

        bei uns kann man nur 4 Wochen reservieren

        • tesla2hoch8

          Hier im Kreis gibt es die Kombination TE-SL … 😉

          • Pamela

            Wie schön ! Da meine ich, sollte man sich in Tecklenburg einen Ruck geben und ausnahmsweise den dritten Buchstaben + 1 Zahl genehmigen.
            Ich würde es probieren, vielleicht hilft da ein nettes Gespräch.

          • Fritz!

            Sieht das Gesetz aktuell noch nicht vor, da kann eigentlich kein Landkreis/keine Stadt was dran machen.

          • Steffen Hofmann

            Die 4 steht für „A“, zumindest in 1337 😉

        • Viewer

          Bei uns sind es sogar nur 14 Tage. Man kann aber das aktuelle Fahrzeug mit dem Kennzeichen anmelden und die Umschreibung auf das neue Auto mit „E“ ist problemlos möglich.

      • Rene Memmler

        Mann kann für ein jahr bestellen . Und dann auch noch verlängern . Bestellt habe ich MO 3 E

        • Nelkenduft / AHF

          Mich würde mal interessieren ob man mittlerweile kurze Kennzeichen (wenn man sie z. B. von jemand anders übernimmt) auch bei normalen Autos nutzen darf. Früher ging das ja nur an Motorrädern oder US-Fahrzeugen mit kleinem Kennzeichenhalter. Reservieren kann man zumindest bei uns nur vierstellige Nummern.

          • Rene Memmler

            Vor MO steht natürlich noch 2andere Buchstaben, die will ich natürlich nicht Preis geben .

          • Fritz!

            Ich bin damals mit dem ersten E-Kennzeichen bei uns in der Stadt zum Leiter der Zulassungsstelle gegangen, der sehr begeistert war und mit mir zusammen erstmal das Gesetz gelesen hat, ob ich denn überhaupt berechtigt bin. Habe das dann auch der Lokalzeitung berichtet, die daraus sofort einen Bericht mit Bild machten… 🙂

        • Pathologie TischDrei

          Du Glücklicher. Ich hätte mir auch gerne MO 3 reserviert, allerdings ist die Reservierung nur 7 Tag gültig und es gelten folgende Bedingungen:

          Die folgenden Kombinationen sind reservierbar: 1 Buchstabe und 3
          Ziffern, 1 Buchstabe und 4 Ziffern, 2 Buchstaben und 2 Ziffern, sowie 2
          Buchstaben und 3 Ziffern.
          Achtung: Die kurzen Kennzeichen (1 Buchstabe mit 1 oder 2 Ziffern
          bzw. 2 Buchstaben mit 1 Ziffer)
          dürfen ab sofort nicht mehr vergeben werden.

          Schade eigentlich.

          • Fritz!

            „Wir“ haben ja das Glück, das es sich um E-Kennzeichen handelt, hinten kommt also das E dran, darum kann die wählbare Zahlen- und Buchstabenkombination kürzer sein. Insgesamt sind 7 Zeichen üblich, bei Kurzkennzeichen bis zu 8 Zeichen insgesamt.

            Die Kurz- und Noamlkennzeichen sehen fast gleich aus, kann man eigentlich nicht unterscheiden.

            Versuche TM 3 zu bekommen, mal sehen.

          • Sonntagskuchen

            Bei uns Erlaubt das Sonderzeichen „E“ keine neue Kombination von Zahlen und Buchstaben. Leider

          • Rene Memmler

            Bestellt habe ich die kennzeichen Landeshaupstadt ???? Bürgerservice und Ordnungsamt Straßenverkehrsabteilung. Kostet für ein Jahr reservierung 31,20

    • Sonntagskuchen

      So ein Mist, ich kann hier nur sechs Monate im Voraus bestellen. Das „E“ am Kennzeichen erlaubt aber keine neue Ziffernfolge, leider. RE- MO 3 geht bei mir nicht….

  • Carsten Teelicht

    Das ist ja eine schöne Nachricht!

    Ich habe meinen im Dezember 2016 reserviert und bin mal so naiv und hoffe meinen M3 in der zweiten Hälfte 2018 zu bekommen.
    Mein alter Lancia 3 Diesel hat schon 240.000 km auf der Uhr und ich fahre gute 35.000 km im Jahr und einen neuen oder anderen Verbrenner will ich nicht mehr haben.

    • Juerg Rieben

      Ich bestellte sofort nach der Vorstellung und hoffe auf Anfang 19 😉 realistischer als deine Hoffnung.

      • Fritz!

        Ich denke aber auch, daß ich meinen im 2. Halbjahr 2018 bekommen (bestellt am 3.4.2016) könnte (falls dann meine Ausstattung schon da ist).

    • E. Huscher

      Ich habe am 31.März 2016 zwei Model3 im TeslaStore bestellt – die so bestellten sollen als erste geliefert werden. Anhand der Bestellnummern war zur Lieferung die 2. Jahreshälfte 2018 angegeben – aufgrund der Verzögerungen und Probleme mit dem Produktionsanlauf verschiebt sich die Lieferung auf Ende 2018. Bei einer Dezemberbestellung 2016 wird man sich auf 2019 einrichten müssen. Hoffentlich hält der Lancia bis dahin !

  • Graf

    bis Anfang Dezember sollten alle Probleme beseitigt sein, die 5000 pro Woche im März sollten dann zu schaffen sein. Auch dank einer Firma aus BW , hier der link dazu
    http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/von-buehlertann-ins-silicon-valley-24108348.html

  • Werner Müller

    Gibt es dann schon konkrete preise, hat jemand die Daten aus dem konfigurator veröffentlicht?

    • Fritz!

      Die Preise sind bekannt, die haben sich nicht geändert.

      • Werner Müller

        Aber so richtig, was im deutschen Konfigurator Dinge wie Autopilot, Allrad etc. kosten wird, ist denke ich noch nicht klar. So kann man nur spekulieren, ob das Wunschauto 40,50 oder 60 kosten wird.
        Deshalb auch mein früherer Post, das doch ein Model 3 für 60K fast schon keinen Sinn macht, da ist es nicht mehr weit zum 75D Model S

        • Fritz!

          Nach aktuellen Spezaiberechnungen (Stand 16.10.2017) wird das Model 3 in Deutschland folgendes kosten:

          Basismodel 39.649,– €
          LongeRange + 10.066,– €
          Premium + 5.592,– €
          Farbe (außer schwarz) + 1.342,– €
          Autopilot 6.000,– €

          jeweils inkl. MwSt. Es würden dann noch 2.000,– bis Mitte 2019 wg. der Umweltprämie abgehen.

          • Dirk Pakosch

            Warum nur 2000,- Umweltprämie?

          • Fritz!

            Weil Tesla (wie jeder andere Hersteller auch) die 2.000,– Euro Eigenanteil natürlich vorher drauftackert. Also kann ich sie auch gleich weglassen, ist ein Nullsummenspiel.

          • Viewer

            Das auch jetzt noch immer diese Nachfagen kommen kann ich nicht nachvollziehen. Der Staat zahlt 2000 Euro und 2000 Euro muss der Hersteller übernehmen, was er natürlich von vornherein einpreist. Genau deshalb läuft ja das E-Auto in D im Gegensatz z. B. zu N nicht. Bisher gibts das auch nur bis Juni 2019. Also muss sich Tesla sputen, damit man überhaupt was bekommt.

  • Longcheck

    Ist zwar hier etwas OT, aber ich finde es enorm wichtig.
    Riesige Fortschritte in der Akkutechnologie. Das ist ein Knaller.

    „n fact, experts are now saying that it won’t be long before batteries
    will hit $80/kWh – a cost that would make EVs [electric vehicles]
    undeniably cheaper than traditional gas-powered vehicles.“

    https://www.teslarati.com/tesla-doubles-lithium-ion-battery-cell-life/

    • Teslamag.de (TK)

      Der Bericht ist noch vom Mai dieses Jahres. Leider gibt es solche Berichte nahezu täglich. Ich bin da mittlerweile sehr vorsichtig geworden und warte auf endgültige Produkte.

      • Longcheck

        danke

  • Viewer

    Die Screenshots auf Electrek zeigen aber einen Wermutstrofen betreffs der Garantiebedingungen im Vergleich zum MS und MX. Die Antriebseinheit ist jetzt von der 8 Jahresgarantie ausgenommen und die Garantie für die Batterie wird auf 100.000 bzw. 120.000 Milen begrenzt.

    • Teslamag.de (TK)
      • Viewer

        Danke war mir so noch nicht bekannt.

        Zumindest bisher ist ja ein Schaden an der DU nicht selten. Wenn man schon nach 80.000km dafür selber aufkommen muss ist das natürlich unschön und teuer. Hat man bei Tesla kein Vertrauen, dass sie zumindest 160.000km hält?

        • W. Müller

          Die „Schäden“ an der DU betrafen die ersten Modelle. Auch da waren es eher selten echte Schäden sondern ein lästiges Geräusch.
          Seit 2016 liest man sehr wenig über Schäden an der DU.
          Oder weisst Du da mehr? Eine Quelle mit Link wäre schön.
          Vielen Dank.

          • Jules Verne

            Da muss ich leider Viewer schon recht geben. Es kommt immer wieder mal zu Problemen, aktuell hört man manchmal von der vorderen DriveUnit bei den D Modellen. Letztens traf es den YouTuber Dennis Witthus (hoffentlich richtig geschrieben).
            Wie häufig dieses Problem aber % gesehen Auftritt, kann ich aber nicht sagen.

          • W. Müller

            Nun ja von „Zumindest bisher ist ja ein Schaden an der DU nicht selten“, wie Viewer sagt, und Deinem Einzelbericht von vor 2 Monaten ist es aber eine weite Spannbreite.

            Dass es zu Einzeldefekten kommen kann liegt in der Natur der Technik.

          • Jules Verne

            Hierbei handelte es such nur um ein Beispiel. Es ist verständlich, dass ich nicht mir alle bekannten Fälle hier aufzählen kann oder werde.

            Ich möchte hier auch strikt differenzieren. Sicherlich handelt es sich nicht um einen Serienfehler, bei der jeder zweiter Tesla befallen ist, doch häuften sich manche Fehler wenigstens dermaßen, dass es unter Tesla Kennern bekannt ist.
            So hatten sowohl die ersten P Modelle als auch die später P Modelle mit Dualmotoren mit der hinter DU Probleme. Ebenso gibt es bei den Dualmotoren Probleme mit der vorderen DU.

            Solange man sachlich bleibt und nicht übertreibt, wie unsere bekannten User hier, muss auch Raum für Kritik bleiben.

            Unter Anbetracht der geänderten Garantiebedingungen verstehe ich schon die Bedenken von Viewer.

            @ Viewer: man muss bedenken, dass die DU des Modell 3 sich grundlegend von denen der Model S/X unterscheiden und dahin gehend es noch keine großen Erfahrungsberichte gibt.

          • W. Müller

            Im Prinzip stimme ich Dir zu. Es wäre nur interessant zu erfahren, wie Dein Kontakt zu den „Tesla Kennern“ aussieht. Als Mitglied des Tesla Clubs in dem Land wo ich mich häufig aufhalte sind mir diese Häufungen nach 2015 zumindest nicht aus unserem Club bekannt.
            Aber auch das muss nichts heißen.

          • Jules Verne

            Mit dem Begriff „Tesla Kennern“ meine ich Personen wie Sie und (hoffentlich auch) mich, die sich mit dem Thema Tesla mehr beschäftigen, als der durchschnittliche Autobild Leser (zu denen ich auch gehörte).

            Da ein Tesla zum jetzigen Zeitpunkt nicht in mein Budget passt, bin ich nicht Mitglied eines Tesla Clubs. Die meisten Erfahrungsberichte habe ich von den gängigen Youtubern, die einen oder mehrere Teslas schon Ihr eigen nennen konnten und von denen, soweit ich es weis, alle Probleme mit ihrer zumindest ersten DU hatten.

          • Viewer

            Ich lese natürlich in anderen dt./engl. Foren mit. Wenn ich z. B. im dt. TFF immer wieder von Geräuschen und DU-Tausch bei relativ wenigen zugelassenen Fahrzeugen lese, mache ich mir Gedanken. Natürlich wird auch hier eher gemeckert als gelobt aber wenn innerhalb der Garantie dann sogar 2x die DU getauscht werden muss verwundert mich dies dann doch. Was kann oder muss nach 4 oder 8 Jahren erwartet werden? Im Owner-Bereich findet man z. B. diese Zusammenstellung http://tff-forum.de/viewtopic.php?f=26&t=14264&p=323176.

            Gleichfalls stellt sich doch die Frage, warum man bei der Batterie jetzt die Einschränkungen macht. Probleme dort waren laut den Foren sehr selten und die Leistungseinbußen nach Jahren bzw. Laufleistung sind wesentlich geringer als ursprünglich erwartet. Wird beim M3 eine geringere Qualität verbaut oder warum macht man dies?

            Wenn Fehler bei Fahrzeugen von 2016 oder 2017 selten aufgetreten sind ist dies erst einmal beruhigend aber bis sie 4 Jahre oder eine größere Anzahl mehr als 80.0000 km auf den Buckel haben ist es ja auch noch eine Weile hin. Tesla könnte sich ja zumindest überlegen gegen einen Aufpreis doch eine verlängerte 100% Garantie zu geben.

          • W. Müller

            Das finde ich jetzt spannend. Du zitierst eine nicht öffentliche Quelle als Beleg. Ich habe als Tesla Fahrer Zugriff auf die Daten.
            Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Defekte an den DU (Drive Units) mit den VIN ab 2016 zu zählen:

            Es sind 4x Brummen und 1 Defekt dabei.
            Also 5 Defekte auf rund 5000 verkaufte Autos in Deutschland in dem Zeitraum, die im TFF gemeldet worden sind. Die meisten Tesla Fahrer sind bei TFF registriert.

            Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Meinung: Ab Anfang 2016 findet man wenig Defekte an den DU. Vorher war das ein echtes Thema und trat bereits ziemlich am Anfang (<80.000km) auf, wie Du sicher auf TFF lesen kannst.

            Ich kann mich des Eindruckes einer gewissen tendenziösen Kommentarerstellung bei Dir leider nicht erwehren.

          • Fritz!

            Ich würde es mal (noch) freundlich mit „selektiver Wahrnehmung“ umschreiben.

          • Kai Otten

            Danke für die klärende Recherche

          • Viewer

            Leider scheinst Du Probleme mit realer Kritik zu haben. Beim TFF sind zwar rund 6500 User angemeldet aber nur ein Bruchteil beteiligt sich tatsächlich aktiv an der Diskussion und den Datenbanken, bei den Umfragen oftmals 50 Owner oder weniger. Ich denke Du verschweigst bewußt die Tatsache, dass der mehrfache DU-Tausch keine Seltenheit ist und auch nach 80.000km ausgetauscht wurde. Die 4 Jahre sind bei den wenigsten bereits erreicht. Für mein Verständnis tauscht man nicht aus, wenn es nicht sein muss. Das Klappern stammt bekanntlich in vielen Fällen von den Antriebswellen, die man beim MS und MX aus der 8 Jahresgarantie gestrichen hat. Gerade beim MX sind sie auch jetzt noch immer ein Problem, sofern man nicht in der tiefsten Fahrwerkseinstellung fährt. Spricht das Problem wurde nicht gelöst aber die Garantiebedingungen verschlechtert. Jetzt noch mit Wasserstandmeldungen aus engl. Foren anzufangen spare ich mir. Zur Kritikfähigkeit gabs kürzlich auf Mobilegeeks einen schönen Beitrag, der es für meine Begriffe sehr gut beschreibt.

            Außerdem widersprichst Du Dich ja selber in der Argumentation. Wenn jetzt alles besser sein sollte, warum werden dann die Garantiebedingungen verschlechtert? Genau um dieses Thema und NUR DARUM ging es mir. Das schaft bei mir kein Vertrauen sondern Misstrauen. Beim bösen Verbrenner bekomme ich min. 2 Jahre ohne Kilometerbegrenzung und kann eigentlich bei allen zumindest gegen Aufpreis verlängern. Wenn man bei Tesla von der Qualität überzeugt ist, sollte dies ja wohl ein gangbarer Weg sein.

          • W. Müller

            Wo genau habe ich jetzt Probleme mit realer Kritik? Ich schreibe ja, dass die DU bei Fahrzeugen vor der 2. Jahreshälfte 2015 ein echtes Thema waren.

            Interessant ist noch, dass Du selbst den TFF als Quelle nimmst.
            Jetzt wo ich aufzeige, dass diese von Dir zitierte Quelle beim TFF genau meine These stützt ist der TFF plötzlich nicht mehr zuverlässig weil zu wenig Tesla Fahrer dort aktiv posten? Fazit: Du bringst eine Quelle und wen man Dir zeigt, dass diese Quelle gegen Deine These spricht taugt die Quelle plötzlich nichts mehr? Spannend.

            Ich verschweige nichts und Deine Argumentation geht jetzt ins unfaire Behaupten weil keiner hier aus dem Forum das aufgrund der nicht öffentlichen Quelle nachprüfen kann.

            Die von Dir zitierte Quelle zeigt ganz klar:
            4 x Brummen und 1 echter Defekt bei Fahrzeugen nach 2015.
            Die mehrfach ausgetauschten DU aus Deiner Quelle treffen auf Fahrzeuge vor 2015 zu und nur in Einzelfällen sind diese Defekte nach 80.000km aufgetreten.
            Wenn das anders ist, bringe doch bitte ein öffentlich zugängliche Quelle. Ansonsten sind das leere Behauptungen.

            Warum die Garantiebedingungen beim Model 3 schlechter sind kann ich nicht sagen. Das Model 3 verwendet völlig andere Motoren.

            Es fällt aber auf, dass Du hier die Themen DU – völlig andere Technik – beim Model S und die Garantiebedingungen beim Model 3 total durcheinanderbringst. Wo soll ich mir da widersprechen? Ich bleibe konsistent in der Sachargumentation und werfe nicht Probleme des Asynchronmotors beim Model S vor 2016 mit neuen Garantiebedingungen Model 3 Synchronmaschine durcheinander.

            Aber ich denke, Du hast uns Deine Einstellung in dieser Replik schon indirekt mitgeteilt. zitat von Dir:
            „Beim bösen Verbrenner bekomme ich min. 2 Jahre ohne Kilometerbegrenzung und kann eigentlich bei allen zumindest gegen Aufpreis verlängern.“

          • Kyle Seven

            Egal wie hoch das Vertrauen ist, bei den geplanten Stückzahlen reißt es ein Loch in die Bilanz, das kaum vertretbar ist.

    • Nelkenduft / AHF

      Mich wundert es auch, dass Tesla so wenig Vertrauen in die neue DU des Model 3 hat.
      Wenn die so zuverlässig ist, dann könnte man doch mit einer üppigen Garantie viele Kunden locken.
      Offenbar ist allerdings dem Controlling aufgefallen, dass für defekte DUs unverhältnismäßig viele Kosten angefallen sind, anders sind die geänderten Bedingungen für mich nicht logisch nachvollziehbar.

  • Longcheck

    Dem möchte ich mich ausdrücklich anschließen.

  • mammon

    Wie steht’s eigentlich mit dem „something special“ für die ersten Reservierer – gab es dazu nochmal was?

    • Fritz!

      Da könnte mal einer mit Twitter bei Elon Musk nachfragen. Bin zwar kein Schlangesteher, wäre aber nett, wenn die was bekommen. Wenn jetzt bereits in den USA an Endkunden geliefert wird, wäre es so langsam Zeit, da was zu machen.

      Und ich möchte keinen Nachlaß auf den Roadster II haben. So 180.000,– statt 200.000,– 😉

      • mammon

        Stand da um 8:00 morgens in Frankfurt in der Reihe – auch wenn ich die kleine Aufmerksamkeit nicht erwartet hatte, würde ich mich natürlich über etwas freuen. Wenn’s nur ne farboption wäre…

        Aber ist vielleicht in der Production Hell verlorengegangen…

      • Dirk Pakosch

        Du möchtest wirklich keinen Nachlass haben, oder wie soll ich das jetzt verstehen?

        • Fritz!

          Naja, einen Preisnachlass auf etwas, das ich mir nicht leisten kann, ist ziemlich witzlos, oder? Außerdem war ich kein Schlangesteher, denke also, eh nicht in der Gruppe der ersten zu sein.

          Einen Preisnachlass auf das Model 3 wäre eine andere Idee, das wäre OK.

  • Fritz!

    „…(absolutes Maximim soll ja 50k/Woche sein in Zukunft)“

    Nee, nicht ganz richtig. In 2018 sollen es 500.000 sein (jetzt mit evtl. 3 Monaten Verzögerung), also 10.000 die Woche, in 2020 sollen es dann (Maximum) 1.000.000/Jahr sein, also 20.000/Woche. Wenn mehr raus sollen, werden weitere Werke mit demselben Output gebaut. Eins in China, eins in Europa ist in Planung.

    • Don Barbone

      Aber die 1 Millionen in 2020 sollen ja nicht in Fremont gebaut werden.
      Beim letzten Q3-call hat Elon meine ich gesagt, dass 10k/Woche das Maximum ist

      • Graf

        mit der aktuellen Fabrik Größe gehen nur 10K die Woche, die Pläne für die Fabrikverdoppelung sind ja schon fertig und dann geht 1 Million im Jahr. Oder es wird erst die China Fabrik gebaut !!

        • Fritz!

          Da ist kein „oder“ nötig. Tesla hat 33.000 Mitarbeiter, die können mehrere Dinge zur selben Zeit tun. Da macht nicht Elon Musk alles alleine,,, 🙂

          Wobei ich mir schon vorstellen kann, daß die in den USA sich einen weiteren Standort suchen (Gigafactory 3), wo dann weitere Akkus, der Semi & der Roadster II gebaut werden können. Die Fabrik für das Model 3 in Asien kann parallel gebaut werden.

          • Graf

            Alles gleichzeitig wäre schon ideal, mit den zwei Automatisierbetrieben könnte das auch gehen. Die Haushaltskasse darf er aber auch nicht Überanspruchen, in 2018 könnte schon 3 bis 4 Milliarden aus den Margen reinkommen plus den 3,5 Cash das müsste dann schon reichen dafür.

      • Fritz!

        Die Nummi-Fabrik in Fremont hat unter Toyota/GM ca. 500.000 Autos/Jahr gebaut, mit den neuen Robotern und der vereinfachten Konstruktion vom Model 3 soll die Fabrik die 1.000.000 Autos/Jahr auch schaffen können. Nur bei mehr bedarf es weiterer Fabriken. Das Model Y soll da nicht gebaut werden.

  • Martin

    Jetzt kommt der Ball ins Rollen 🙂

  • Matthias Fritz
    • Longcheck

      Davon gibt es noch mehr und ‚drei mal darf man raten‘, wer die wohl gerade „seziert“.

      • Fritz!

        Da aktuell noch kein Model 3 an andere Leute als Firmenangehörige gegangen ist, wird Tesla ob des Aufenthaltsortes eines jeden bisher ausgelieferten Model 3 wissen. Und davon wird sicherlich keiner bei Audi, BMW oder Mercedes sein. Auch nicht in den USA.
        Aber ab Dezember 2017 liefern sie ja auch an Endkunden in den USA, da wird einer sicherlich für viel Geld auch an Audi oder wen auch immer weiterverkaufen…

        • Longcheck

          Wissen Aufenthaltsort aktuell, genau – man weiß es… Mehr kann ich nicht schreiben. Es geht wohl einiges..

    • Fritz!

      Was ist eigentlich die Uhrzeit „9:03 nachm.“ für eine?

      9:03 oder 21:03 Uhr? Für letzeres ist eindeutig zu hell, gegen erstes spricht das Wort „nachm.“

  • Graf

    gerne, da sieht man mal wieder wie schnell Musk reagiert und die besten Techniker anheuert um Probleme zu beheben.