Model 3: Aufladen am Supercharger wird als aufpreispflichtige Option erhältlich sein

Bei der Enthüllung des Tesla Model 3 am 1. April erklärte Musk, dass das Laden am Supercharger „Standard sein wird“. Was genau der CEO damit meinte, war zunächst unklar. Einige Tage später merkte Tesla an, dass man noch nicht entschieden habe, ob das Laden am Supercharger kostenlos sein wird oder nicht. Es hieß lediglich, dass die Möglichkeit in jedem Fahrzeug verbaut wäre.

Auf dem gestrigen Shareholder-Meeting hat Musk nun eine klare Antwort gegeben. Wie der Branchendienst Electrek berichtet, wird das Aufladen am Supercharger als aufpreispflichtige Option angeboten und muss daher bei der Konfiguration seines Fahrzeugs ausgewählt werden. Somit kann man davon ausgehen, dass es kein Pay-per-Use-Angebot geben wird.

Die aktuell angebotenen Model S und Model X verfügen auch in der Basisversion über das kostenlose Aufladen am Supercharger. Zuvor wurde jedoch bei älteren Modellen (40 und 60 kWh-Version) der Zugang als Option für 2.500 US-Dollar zur Auswahl gestellt. Eine ähnliche Preisstruktur könnte auch beim Model 3 eingesetzt werden.

Um genügend Ladestationen für die Kunden zur Verfügung zu haben, plant Tesla innerhalb der nächsten zwei Jahre die Anzahl der Supercharger auf 7.000 zu verdoppeln und die Destination Charger auf 15.000 sogar zu vervierfachen.

  • Dr.M.

    „Somit kann man davon ausgehen, dass es kein Pay-per-Use-Angebot geben wird.“
    Das wäre dann die ungünstigste Lösung, ich bin mir ziemlich sicher, dass es neben der Pauschale bei Bestellung (oder danach, wie bei MS40 oder 60) auch eine Art Supercharger-Abonnement für einen Monat etc. geben wird.
    Denn sonst hätten die Model 3 Fahrer von der eingebauten Supercharger Fähigkeit dann nicht viel, wenn sie nicht die Pauschale kaufen wollen.
    Und nachdem Elon Musk bei der Präsentation so betont hat, wie wichtig das „Superchargen“ für das Reisen ist, können nicht Teile der Kunden faktisch davon ausgeschlossen werden.

    • TK

      Musk erklärte auch, dass er das System so einfach wie möglich halten will. Deshalb gehe ich nicht von einer solchen Möglichkeit aus.

      • Oliver

        So einfach wie Möglich könnte aber auch durchaus heißen dass Tesla die Kosten für den Strom z.B. monatlich von Konto/Kreditkarte abbucht.

        • mitleser

          viel zu kompliziert und zu aufwändig für „So einfach wie Möglich“.

          • Dr. F

            Wieso kompliziert? Der Kunde muss nicht viel mehr machen als seine Kreditkarten Nummer bei Tesla zu hinterlegen. Das hätte man aber auch bei einem Abo Modell. Tesla weiss schon jetzt genau wer wann wo wie viel Strom bezogen hat. Das einzig Aufwändige dabei wäre, für Tesla intern einen Verrechnungsprozess auf die Beine zu stellen. Für den Kunden bedeutet das aber 0 Aufwand. Es könnte sogar soweit gehen, dass es auf dem 15′ Touchscreen extra ein Menu dafür gibt wo der Kunde einsehen kann wie viel er diesen Monat bereits bezogen hat und ggf. sogar eine Limite selber definieren kann.
            Ich denke das wäre problemlos machbar, da die Infrastruktur dazu schon seit längerem existiert. Ich habe ein M3 bestellt und würde ein Pay-per-use Modell sehr begrüssen da ich wahrscheinlich nur sehr selten davon Gebrauch machen würde.

          • Thomasj

            Das ist schon einfach. Und wie das geht weiss EM ja gut aus seiner PayPal Zeit.
            Alles ausser Pay-per-use oder kostenlos für alle, schafft ein Gefühl von Über-oder Untervorteilt. Und schlechte Emotionen entspricht nicht dem bisherigen Auftritt der Frimenphylosophie. Wenn ich etwas bei iTunes herunterlade, ist es mit der Eingabe des Passwortes und der hinterlegten Kreditkarte erledigt. Hier ist es halt Strom.

      • Fritz!

        Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe, bilde mir aber ein, daß Elon Musk vor ein/zwei Jahren gesagt hat, die Option des Einzelbezahlens am Supercharger wäre bereite eingebaut und problemlos nutzbar/freischaltbar. Das war, als man Model S noch ohne Supercharger-Pauschalpreis kaufen konnte.

        Ich werde ca. 3 x pro Jahr eine Strecke um die 400 km fahren, ohne Stromanschluß am Ziel. Aber zwei Supercahrger auf der Strecke, daß es gut reichen würde. Die Pauschale (2.500,–) ist dafür natürlich viel zu teuer, da käme nur ein Pay-per-use in Frage. Wenn es das nicht gibt, werde ich mir keine Model 3 kaufen, die Supercharger sind mit die wichtigsten Argumente für das Model 3.

        Ohne Supercharger kann ich mir auch einen Bolt kaufen.

        • Pontijack

          Und wenn Sie die Pauschale nicht bezahlen (weil Geiz geil ist 🙂 dann ist das Model 3 als Gebrauchtwagen faktisch unverkäuflich…nur mal so meine Vermutung 🙂

          • Gemeinderat

            Nachträgliche Aktivierung?
            Wie bei 70er auf 75 Batterie
            Oder 11 kW auf 16,5 kW Ladegerät?

            Ist ja dann nur software?

        • Vincent Spallek

          Es gibt noch weitere Gründe gegen den Bolt = Ampera-e:

          Sein Kauf lässt Geld am ein Unternehmen fließen, das damit vor allem die Entwicklung großer Trucks und SUVs mit Verbrennungsmotor finanziert, inkl. entsprechender Werbung, Lobbyarbeit und Juristen.
          Und sein Kauf verhilft Spritfressern auf die Straße: Autohersteller müssen strenger werdende Obergrenzen für ihren Flottenverbrauch einhalten. Für jeden Bolt/Ampera-e kann GM einen Spritfresser mehr verkaufen. Es gibt Stimmen, die behaupten, dies war sogar der Hauptgrund für GM, den Bolt zu entwickeln.

  • Hulahoop

    Supercharging als Option finde ich in Ordnung, da es nicht jeder benötigt (z.B.Personen die selten längere Strecken zurücklegen) und so der Grundpreis tiefer angesetzt werden kann.

    Jedoch fände ich es schade wenn es nicht möglich wäre mit Kreditkarte am Supercharger Netzwerk zu laden, da ja genau das Supercharging einer der Teslavorteile ist.

    • CompuMedic

      Genau das möchte Tesla vermeiden dass ein Bezahlvorgang initiiert werden muss deshalb wird den eigenen Modellen freigestellt und diese supercharger fähig genutzt werden können oder nicht das kann bereits beim Konfigurationsprozess festgelegt werden sehr wahrscheinlich wird es auch eine Option geben nach Erhalt des Fahrzeugs diese Optionen der Nutzung der super charger für einen höheren Betrag freizuschalten. Tesla wird keinesfalls ein PayPal jos Verfahren anbieten denn dies ist zu aufwendig und ist nicht im Sinne der Firmenphilosophie daher stellt Tesla ja auch allen anderen Firmen die Elektrofahrzeuge anbieten frei sich an der Nutzung der super charger zu beteiligen mit einer Bedingung dass der Käufer des Fahrzeugs keinerlei Zusatzkosten haben wird für die Nutzung der super charger sondern die Nutzung schon beim Kauf des Fahrzeugs mit eingepreist werden muss

  • Cartee

    Naja, ich verstehe das anders:
    1. Wird es wie ihr geschrieben habt die Option beim bestellen für „Lebenslänglich Supercharger“ geben

    2. Sagt Elon meiner Ansicht nach dass es auch für die die nicht „1.“gewählt haben eine Möglichkeit geben wird die günstiger als Sprit Tanken sein wird. Demnach gehe ich von einer Pay per Use oder ähnlichen Möglichkeit aus…alles andere macht keinen Sinn.

    • TK

      Soweit ich das verstehe, sagt Musk, dass die Kosten der Option günstiger sein werden als Sprit zu tanken. Nicht für diejenigen, die diese Option nicht wählen.

      • Hulahoop

        Das hängt vom Fahrprofil ab. Für jemanden der eher Kurzstrecke fährt und auch nicht in der Nähe eines SC wohnt wird sich die Option wohl niemals lohnen. Auch für Wenigfahrer (10-15’000 Km/Jahr) wird es wohl auch einige Jahre dauern bis sich die Option lohnt. Die meiste Zeit wird wohl zu Hause geladen.

  • Andreas

    Es würde mich wundern, wenn es ein Pay-per-use-Modell geben würde, denn die 2500 EUR sind eine Mischkalkulation.
    Es gibt Leute, die laden viel, es gibt andere, die nutzen es kaum.
    Wenn die Zahlung aber pro Ladevorgang erfolgen kann, werden sehr viele der Wenignutzer nur noch dieses Modell wählen und die Mischkalkulation wäre im Eimer.

    Ich glaube daher nicht an ein Pay-per-use-Modell.

  • KingArtus

    Bei 400.000 Vorbestellungen, würde das Netz schnell überlastet werden.
    Außerdem wären die Kosten wohl untragbar. bei 35.000€ lebenslang Strom zu geben.

    Eine Art Pai-per-USE halte ich für das Beste, man könnte von dem Geld auch das Netzwerk schneller erweitern.

    • McGybrush

      Muss man anders rechnen. 35.000$ Kostet nur das Auto ohne Laden. Man muss nur die vermutetet Einmalzahlung betrachten. Selbst wenn die Option nur 1000$ Pauschal kostet dann sind das bei 400.000 Bestellungen gleich 400.000.000$. Wenn man jetzt davon ausgeht das Tesla als Grossabnehmer andere Strompreise zahlt wie wir als Endverbraucher (nur ein Bruchteil) und der Tatsache das Tesla sein Strom ja auch selber erzeugt dann sind die 35.000$ irrelevant. Selbst wenn das Auto für 10.000 gebaut werden könnte. Solange die Mischkalkulation des Aufpreises stimmt, stimmt sie. Tesla kann seine Batteriespeicher und Solaranlagen die in der Forschung und Neuentwicklung sonst wieder geschreddert werden schon mal für seine eigenen Supercharger verwenden um Kosten in anderen Abteilungen sinnvoll zu senken. Denn da wird ja auch viel Ausschuss Produziert der zwar heile ist aber nicht in den Verkauf gehen würde weil das Toleranzen zu gross wurden oder die Leistung noch nicht dem Gewünschten entspricht.

      P.S. Eure Seite ist seit mehreren Tagen nur sehr schwer zu erreichen.

      • TK

        Das wird sich bald wieder beruhigen, wir arbeiten ein wenig am neuen Server (u.a. wichtige Updates, die das Ganze verlangsamen).

  • FMH

    Wegen der Ladesäulenverordnung sind da Tesla in DE wohl enge Grenzen gesetzt.
    Ein Bezahlsystem überschreitet womöglich die Grenze schon!
    Dann müßten Sie womöglich die Supercharger auch für anderen Elektrofahrzeugen öffnen…

    Bisher gilt, die SuC funktionieren nur mit Tesla-Autos und sind „kostenlos“.
    Und wenn man den Strom nicht verkauft fällt man scheinbar nicht unter die LSV!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lades%C3%A4ulenverordnung

    • McGybrush

      Ich glaube die können trotzdem machen was sie wollen. Wenn Tesla den CCS Stecker nicht vorhält dann ist Tesla offiziell halt keine Ladestation die irgendwo gelistet wird. Das wars dann auch schon. Also auf einer offiziellen Ladekarte für Deutschland würde man diese dann nicht finden. Trotzdem ist sie da und kann benutzt werden. Es handelt sich dann nur um eine weiss/rotes Ding was da steht, was zufällig auch Laden kann auch wenn sie keiner Norm entspricht.

      Tesla könnte den CCS Ladestrom z.B. gegen Bezahlmodelle frei geben so wie bei anderen Ladesäulen auch. Wie das aussehen würd soll müsste dann geklärt werden. Aber das wird dann nur neu errichtete Säulen betreffen wenn z.B. NFC vorhanden sein muss oder eine Ident Nummer der Säule für eine SMS Aktivierung z.B.
      Beste Lösung wäre wenn die Autohersteller Kooperieren und man die Supercharger auch einmalig für Fremde Hersteller freischalten kann. Aber dazu müsste das Auto selbst mitmachen und ein Chip der das „OK“ gibt in sich haben.

  • Wolf

    35 000€ Grundpreis
    +. 2000€ Superchargeroption
    + 8000€ (sinnvolle) Zusatzaustattungen
    + 5000€ Batterieupgrade
    + 2000€ Überführung und Zoll(reicht das?)
    ________________________________________________________
    =. 52000€
    +. 9880€ MwSt
    _________________________________________________________
    = 61880€

    HABE ICH JETZT WAS FALSCH GEMACHT ?

    • randomhuman

      @Wolf

      Ja Sie haben etwas falsch gemacht.

      Basismodell ca. 40T € + 2500€ Superchargeroption = ca. 42500€

      Klingt für mich nach einem annehmbaren Preis. Wer natürlich für 8000€ und mehr Schnickschnack einbauen möchte hat es teurer logischerweise. Aber das Model 3 wird auch in der Basisvariante schon gut sein und mit 346 km EPA Reichweite ordentlich gut weit kommen. 😉

    • McGybrush

      Für die Kohle hast dann aber auch Alcantara, Soundpaket, Panorama Dach, Anhängerkupplung, Sortfelgen, DAB Tuner… Alles das was auch bei Anderen Autos selten in der Fahrzeugklasse für 50.000 zu bekommen ist. Und das wichtigste ist. Du bist early Adopter. Da kostet die Zukunft dann halt mal 10.000 Mehr.

    • Albert Schulteiß

      Der Einfuhrzoll liegt ohne TTIP bei 10%. Wenn also das Fahrzeug einschließlich aller Extras mit 50.000 € zu bewerten ist, dann reichen 2.000 € für „Überführung und Zoll“ nicht aus.

  • BB

    Mit einem (angemessenen) Aufpreis für „lebenslange“ supercharger-Nutzung beim model 3 kann ich gut leben. Damit hatte ich sowieso gerechnet.

    Elon Musk möchte den Aufwand gering halten, das bedeutet einfach und das finde ich auch gut so. Das bedeutet keine separate Abrechnungsmöglichkeit an jedem einzelnen supercharger. An den vorhandenen superchargern gibt es ja sowieso keine Abrechnungsmöglichkeit und auch an den zukünftigen wird es (wahrscheinlich) keine geben. Der Aufwand z.B. mit Kreditkarte oder ähnlich wäre riesig.

    Also geht nur zum Beispiel monatlich Pauschale (Freischaltung) für komplette supercharger-Nutzung in Europa etc…

    • Fritz!

      „Das bedeutet keine separate Abrechnungsmöglichkeit an jedem einzelnen supercharger. An den vorhandenen superchargern gibt es ja sowieso keine Abrechnungsmöglichkeit und auch an den zukünftigen wird es (wahrscheinlich) keine geben. Der Aufwand z.B. mit Kreditkarte oder ähnlich wäre riesig.“

      Das ist so nicht richtig. Wenn Sie sich mit Ihrem Model S am Supercharger anstöpseln, wird als erstes geprüft (per Seriennummer des Autos und Nachfrage in der Zentrale über Funk/Internet) ob Sie überhaupt laden dürfen. Wenn ja, wird die Säule freigeschaltet. Tesla weiß danach auch genau, wieviel Strom Sie wann und wo gezapft haben.
      Die automatische Abrechnung mit einer Kreditkarte/Bankeinzug/Guthabenkarte wäre ein Klacks, zumal Elon Musk mit PayPal ja so ein Model bereits kennt.

      Die Hardware für eine Einzelabrechnung ist also komplett da!

  • Wenn es möglich war den Autopiloten als Zuckerl freizuschalten und dann wieder für diejenigen die Ihn nicht genommen haben zu sperren, wird es auch möglich sein Supercharging für eine gewisse Zeit freizuschalten. Ich denke es würde dem Kunden entgegenkommen wenn Tesla es so macht das man in seiner Urlaubsplanung drei Wochen mit dem Auto wegfährt und sich den Super Charger dann freischalten lässt. Ähnlich der Vignettenlösungen in manchen Ländern zB. 10 Tage / 2 Monate / 1 Jahr oder Autolebenslang.
    Wie Funktioniert es momentan wenn man im Nachhinein was freischalten möchte?
    Geht man zum Händler oder kann man die Optionen im Auto wählen und zahlt dann mit Kreditkarte? zB. Autopilot im Nachhinein freischalten.

    Lg.
    Robert

  • Tagx

    Ich verstehe nicht was an pay per use so kompliziert sein soll.
    Unter My Tesla eine Kreditkarte, Bankverbindung paypal oder sonst was hinterlegen und mit einem oder mehreren Fahrzeugen verknüpfen.
    Dann bei jedem Ladevorgang am SUC den verbrauchten Strom über die hinterlegte Bezahlmöglichkeit abrechnen. Wieviel das kostet steht dann auf dem Display im Auto und App bzw. kann dort eingestellt wieviel man laden/bezahlen will. Tesla weiß ja sicher jetzt schon welches Fahrzeug gerade am SUC steht und wieviel lädt.
    Und falls das verkaufen von Strom aufgrund der Ladesäulenverordnung nicht erlaubt ist berechnet man hald die Parkzeit. Die dann zufällig genau so viel kostet wie der Strom kosten würde.

  • Haba Suzu

    Ich meine auch, daß Pay-per-Use die sinnvollste Alternative zu einer Flatrate ist. Ich bevorzuge Tesla wegen des des vorhandenen jederzeit verfügbaren Ladenetzes und fahre aber selten sehr lange Stecken. Nehme ich eine Flatrate, bezahle ich für die Vielbenutzer mit, nehme ich keine Flatrate kann ich nur an anderen Ladesäulen und Zuhause laden. Dann lieber per Prepaid-Guthaben laden. Tesla kann ja den Aufenthaltsort und die Ladedauer für alle Fahrzeuge kontrollieren und abrechnen. Ich prüfe per App mein Guthaben.

  • McWomble

    Ich fahre seit über 2 Jahren einen VW e-UP! und ich war der erste, der in Berlin Schönefeld das Model 3 reserviert hat.

    Auf Grund meiner bisherigen Fahrpraxis kann ich sagen, dass ich die Supercharger Option vermutlich nur ca. 5 bis 10 mal im Jahr wirklich benötigen werde. Wenn ich von 2.500 € für die Option ausgehe und die Kosten auf 10 Jahre umlege, dann wären das zwischen 25 € und 50 € pro Ladevorgang. Das wär mir zu viel.

    Wenn ich das richtig sehe habe ich folgende Alternativen:
    (bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre)

    1.) Laden über Typ2 (dreiphasig) => ca. Faktor 6 gegenüber Supercharging

    2.) Laden über Chademo Adapter (http://shop.teslamotors.com/products/chademo-adapter) bzw. CCS Adapter (in Entwicklung/Arbeit) => Faktor 2 gegenüber Supercharging (damit könnte ich gut leben)
    FRAGE: Weiß jemand, ob für den Chademo Adapter die Supercharging Option benötigt wird?

    3.) Wünschenswert wäre es die Supercharging Option für 4 Wochen zu kaufen.

    4.) Mein Vorschlag und Wunsch wären außerdem zwei unterschiedliche Supercharging Optionen: Nämlich „unbegrenzt“ zum vollen Preis und „limited“ für 12 mal Supercharging pro Jahr zu einem deutlich reduzierten Preis. Das ließe sich auch einfach in der Software des Model 3 realisieren.

    LG
    McWomble

    P.S.: und vielen Dank an den Author für dieses Forum. Ich lese täglich darin.

    • Fritz!

      „FRAGE: Weiß jemand, ob für den Chademo Adapter die Supercharging Option benötigt wird?“

      Nein, die benötigen Sie nicht. Die Supercharging Option wird NUR für den Supercharger benötigt!

    • nils

      Hallo
      Ich würde ihnen die Suoercharging funktion zu herzen legen, den das laden ist si weitaus angenehmer als wen sie sich ständig über das laden sorge machen müssen
      100 Apps auf den handy und andere Bezahlfunktionen
      Da denke ich ist ein Supercharger doch viel besser, sie haben webiger Sorgen und der Boardcomputer kan ihnen jederzeit sagen wo einer ist. Vlt nutzen sie dan die Supercharger mehr als sie jetzt denken.

      Abgesehen davon gibt noch die DC (Destinationen Charger) die können sie, aber denke ich auch ohne SC funktion nutzen und ist auch vil besser die anderen ladern

    • Luganorenz

      Lieber McWomble,

      deine Punkte 3) und 4) klingen gut, aber nur aus Kundensicht. Die in der jüngeren Vergangenheit bei Tesla angewandten Geschäftsmodelle lassen aber befürchten, dass es ein „ganz oder garnicht“ Modell gibt, weil das am meisten Gewinn verspricht.

      Was aus Kundensicht wünschenswert ist und aus Firmensicht sinnvoll, sind leider 2 Paar Schuhe. Tesla wächst aus dem Anfangsstadium heraus und kann sich eine gewisse Arroganz herausnehmen. Bei meinem iMac wäre auch ein optisches Laufwerk wünschenswert, Apple will aber Inhalte aus dem iTunes Store streamen… Das SC-Netzwerk ist der entscheidende Vorteil von Tesla, den werden sie sich vergolden lassen. Die SC-Superuser werden subventioniert, die anderen, und das ist die Vielzahl der Nutzer zahlen drauf und zwar saftig.

      Die lifetime-flat als einzige Option hat noch einen Vorteil: Wird Sie viel bestellt, kommt viel Geld rein um das SC-Netz auszubauen. Man weiß, auf wieviele potentielle Nutzer das Netz skaliert werden muss. Hätte man deine Optionen 3) und 4) kann es z.B an Feiertagen zu Engpässen durch Kurzkunden kommen, die die flat-kunden vergraulen ohne sich nennenswert am Kapital der SC zu beteiligen. Eine Neiddebatte innerhalb der Tesla-fahrer ist das letzte, was Tesla braucht.

      • Efe

        Ich glaube auch, dass der größte Vorteil einer Fahrzeuglangen Flatrate ist das Kapital, das sie am Anfang bekommen um die SC überhaupt zu bauen. Denn die kosten für den Strom belaufen sich auf wahrscheinlich nicht mehr als 1€. Dafür extra eine Abrechnung zu stellen ist wohl etwas zwecklos. Zudem wissen nur wenige, wie billig Strom für Grossabnehmer ist.

    • RealUlli

      Wer sich beschwert, dass er pro Ladevorgang 50.- zahlen wuerde, weil er den SuC nur 10-12 mal pro Jahr nutzen wuerde sollte sich vielleicht mal ueberlegen, was er bei einem Verbrenner zahlen wuerde wenn er auf der Langstrecke pro Richtung einmal volltanken muesste.

      Selbst wenn man das Auto nur 5 Jahre faehrt und 2500.- fuer die SuC Option bezahlt hat ist die (bei 10 mal Laden pro Jahr) guenstiger als Tanken bei einem Verbrenner. Der Nachteil ist halt, dass man das Geld erst mal vorstrecken muss. (Man sollte sich mal anschauen was ein Verbrenner alleine an Sprit im Laufe der Haltezeit kostet…)

      Ich denke, die Sache ist wirklich die, dass man z.B. bei einer laengeren Strecke auch nochmal kurz vor daheim nochmal am SuC stoppen koennte und da nochmal fuer 20 min saugt. Wenn man das nicht uebertreibt beschwert sich Tesla auch nicht und man spart Geld.

  • BB

    Nehmen wir mal an der Betrag für „lebenslang supercharging“ wären 2450 Euro geteilt durch 0,35 Euro/kWh wären 7000 kWh wären bei 0,20 kWh/ km dann 35000 km. 7 Jahre jedes Jahr 5000 km Autobahn Langstrecke… ?

    Ich sehe den Betrag eher als „Vorrausinvestition“ zum Aufbau des superchargernetzes. Und wenn man ihn bezahlt hat wird man es auch mehr nutzen, so wie man öfters ins Schwimmbad geht wenn man eine Jahreskarte hat….

    Aber eine Freischaltung online sollte es sicher irgendwie geben, Tesla weiß jetzt schon genau wer wie wieviel lädt, sonst wären ja die, die diese Option nicht dazukaufen komplett draußen und das wäre ja ungerecht.

  • Pathologie TischDrei

    Auch mir wären 2.000 oder 2.500 € zu viel, um bis zum Lebensende des Autos an den SuperChargern laden zu können. Dazu bin ich zu wenig auf längeren Strecken unterwegs. Für den Fall, dass ich mal eine längere Strecke unterwegs bin wäre ich auch für das Zahlen, wenn ich es nutze, oder eine Buchung der Option für einen befristeten Zeitraum bzw. eine bestimmte Anzahl von Nutzungen. Im Normalfall werde ich das Model 3 zu Hause laden, wenn das Auto dort nachts steht. Einen entsprechenden leistungstarken Anschluss werde ich dort installieren lassen.

    Es geht ja noch einige Zeit ins Land, bis es soweit sein wird, also warten wir ab, was da dann konkret angeboten wird.

  • tap

    Nice, somit sollte auch eingen Top Mangaern in der Autobranche klar werden, wie Tesla Einnahmequellen schaffen wird:)

  • ECZ

    Was jeder hier glaubt oder möchte, wie ein SuC Programm für das Model 3 aussehen sollte, ist doch sowieso irrelevant und reine Spekulation.
    Wieso warten wir nicht einfach ab und begnügen uns mit dem Fakt, das supercharging für das Model 3 extra kosten wird.

  • roho

    Auch ich habe damit gerechnet bezahlen zu müssen. Ich findendas ok. Das würde die SC entlasten. Das „gratis“ bringt selbst gutbetuchte Model S Fahrer dazu ständig an den SC zu fahren. Das wird doch Warteschlangen geben, wenn jeder seine Pauschale doppelt und dreifach heraus holen will.
    Ich möchte zu Hause aufladen mit max Solar und auf Reisen SC bezahlen.

  • Model3Franken

    Vorstellbar wäre auch das z.B. 500kw im Jahr frei sind und wer mehr benötigt muss sich die die SC (lebenslang kostenlos) gegen Gebühr freischalten lassen.

    Oder das erste Jahr als Probe kostenlos anbieten.

  • Reinhard \m/

    Als alter (64J.) Autofreak führe ich immer schon Fahrtenbuch um Übersicht bei den Kosten zu behalten. Meine bisherigen Fahrzeuge haben nach 100000+km zwischen 15000 und 25000€ Sprit (Benzin, LPG) verbraten. Selbst mein Opel Ampera nach 50000km schon 2500€ Strom und Benzin. Daher finde ich 2500€ für SuC Nutzung ein Sonderangebot. Wer es nicht will oder braucht muss es ja nicht bezahlen. Das aufladen mit den verschiedenen Karten und Systemen unterwegs regt mich jedesmal auf, oft funktioniert es nicht. Ich freue mich schon auf mein Model 3, kann es kaum erwarten.

    • Pathologie TischDrei

      Das sieht mir allerdings sehr nach einer Milchmädchenrechnung aus. Wieviele von den 100.000+ km waren Langstrecke und wieviel davon Kurzstrecke. Bei überwiegend Kurzstrecken wird wohl ein Laden zu Hause der Normalfall sein, was dann auch wieder auf die eigene Stromrechnung geht. Für mich selbst kann ich sagen, dass der nächste Supercharger in etwa 110 m von mir zu Hause entfernt ist. Da lohnen sich die Kosten für die Option nur, wenn ich plane viele Langstrecken zu fahren, was aber wohl seltener der Fall ist. Wenn ich bedenke, dass ich die Option nur benötige, wenn ich auf Langstrecke gehe, dann wären die Kosten für diese Option vermutlich zu hoch, allerdings wäre es unschön, bei doch durchgeführten Langsteckenfahrten, auf die Möglichkeit verzichten zu müssen, am Supercharger laden zu können.

      • Hallo Tisch Drei, Sie meinten wohl 110km statt 110 Meter oder? Bei 110m Abstand ist es wohl keine Frage mal eben dort zu laden.

        • Pathologie TischDrei

          Ja, da hat wohl das k auf der Tastatur geklemmt. Danke für den Hinweis.

  • ECZ

    Vorstellbar ist auch, dass jeder Aufladevorgang am Supercharger durch eine nachträglich einzubauende Kamera am SuC gefilmt wird, die Daten aus dem Aufladevorgang (Tesla Modell, geladene Strommenge, Datum, Uhrzeit, Dauer, Kennzeichen, ErstzulassungGeburtsdatum des Halters etc.) mit dem Videomaterial über den Fahrer an den Halter gesendet werden, der dann nach schriftlicher Bestätigung des Ladevorgangs eine Lasftschrifterklärung zur Abbuchung der Kosten an Tesla sendet. 😉

    • Keiner

      ECZ – sehr gute Idee 😉

    • Luganorenz

      Das ist aber nur eine Zahlungsmethode: Darüberhinaus wird an jeden Supercharger ein Holzhäuschen gebaut, an dem eine Kassiererin sitzt. Mittels Registrierkasse kann man bar in Landeswährung zahlen. Eventuell benötigte Belege werden handschriftlich ausgefüllt, wobei ein Kohledurchschlag bei Tesla bleibt.

  • marka

    Klar kann Tesla per-use charging anbieten. Das Problem ist gerade zu Hauptreisezeiten wären so die Supercharger Stationen hoffnungslos überlastet und daraus folgt dann extrem schlechte Presse (Superchargers hoffnungslos überlastet, Kunden Zahlen für etwas was gar nicht funktioniert, blah blah).

    Die Planung der Kapazitäten wird so einfach gehalten. Das heisst nicht das Tesla dies nicht irgendwann anbietet. Aber sicherlich erst wenn Sie mehr Daten haben nach der Auslieferung der 400000 Teslas insbesondere welche Strecken diese Autos Fahren und wo/wie man entsprechend die Superchargers ausbauen muss.