Model S 60: Netto-Listenpreis ab sofort unter 60.000 Euro, somit qualifiziert für deutsche Kaufprämie

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Tesla hat heute den Online-Konfigurator auf der eigenen Internetseite aktualisiert und neue Preise für die Fahrzeuge eingepflegt. Insgesamt wurden die Preise nach langer Zeit wieder nach unten korrigiert, wobei eine Preisreduzierung besonders hervorgehoben werden muss: Das Model S 60 kostet ab sofort 69.400 Euro brutto bzw. 58.249,08 Euro netto.

Dass der Nettopreis unter 60.000 Euro liegt, ist besonders wichtig. Dadurch qualifiziert sich Tesla mit dem Model S 60 für die Kaufprämie der Bundesregierung über 4.000 Euro. Zwar muss Tesla als ausländischer Hersteller die Hälfte davon dem Kunden selbst gewähren, während die anderen 2.000 Euro subventioniert werden, das wird der kalifornische Autobauer aber verschmerzen können.

Damit der Netto-Preis des Model S 60 überhaupt unter 60.000 Euro gesenkt werden konnte, gliederte Tesla zahlreiche Komfortmerkmale aus der Standardausstattung in ein gesondertes „Komfort-Paket“ für 5.200 Euro Aufpreis aus. Dieses kann dann optional dazu bestellt werden und ist unabhängig von der Förderung, da hierfür nur der Basispreis gewertet wird.

Zum Komfort-Paket, welches nur beim Model S 60 nicht zur Standardausstattung gehört, zählen:

  • Navigation
  • Rückfahrkamera
  • Internetradio
  • Totwinkel-Warnung
  • Fahrersitz mit Memory-Funktion
  • Parksensoren
  • el. anklappbare Außenspiegel
  • Spurverlasswarnung
  • HomeLink Garagentoröffner

Zwar schreibt Tesla noch etwas von einer „Leistungsreduktion 80%“, dabei handelt es sich aber offenbar um einen Übersetzungsfehler. Womöglich hat man die Leistungsreduktion eher ohne dieses Komfort-Paket, welche dann durch das Hinzubuchen des Pakets aufgehoben wird.

Es ist eher unwahrscheinlich, dass ein Kunde ein Fahrzeug in dieser Preiskategorie ohne diese Komfortmerkmale bestellt. Der Kunde kann also die 4.000 Euro Kaufprämie beziehen, das Model S nach seinen Wünschen konfigurieren und nachträglich sogar auf 75 statt 60 kWh aufrüsten. Alle 60 kWh-Modelle sind lediglich durch Software limitierte Model S 75.

  • FMH

    Das ist einfach nur genial!

  • KingArtus

    Na..
    Da werden die deutschen aber einen roten Kopf bekommen..
    Man hätte ja den Eindruck, die Grenze sei absichtlich so gelegt, damit tesla außen vor ist.

    U d sie verdienen dabei auch noch Geld.
    Das ist doch unmöglich…
    Habe ich gehört

    • Klaus Haakshorst

      Das hat die korrupte deutsche Politik mit ihren Freunden aus der Autoindustrie bewusst so gemacht. Dein Eindruck war völlig richtig. Die deutsche Stinkerindustrie ist zu blöd, anständige E Autos zu bauen und warum sollte man dann ein so innovatives Unternehmen wie Tesla unterstützen. Tesla muss überleben und wenn möglich, schnell den neuen “Volkswagen“ kreieren, das Model Y!

      • Steelpanther

        Die deutschen Hersteller wollen ja keine Elektroautos verkaufen, da sie ja kaum welche haben und die Magen zu gering sind. IM RADIO werben VW, Skoda, Seat ,Opel mit bis zu 4000 Euro Preisvorteil bei Kauf eines Verbrenners. So ist der Preisvorteil für den Verbraucher für einen Golf E oder BMW nicht mehr vorhanden. Dazu kommt das durch die Infrastruktur der Ladestadion die E Autos bis jetzt nur für Eigenheimbesitzer in Frage kommen. UND die Bundesregierung wundert sich warum die Förderung nicht ankommt.

    • Hans Gold

      Nun Tesla hat beim Model S 60: auch schon vorher 9.400 Euro weniger Einnahmen als beim Model S 75 bei gleichen Kosten. Jetzt kommen noch 2000 Euro für Teslas Anteil an der Prämie dazu. Ein Geschäft ist das für Tesla sicher nicht

      • McGybrush

        In dem Fall schon. Es gibt einige Firmen die Leasingwagen erlauben wenn sie ein bestimmtes Preislimit nicht übersteigen. Einer meinte mal das er sich den jetzt so kaufen könne da er den Rest dann im Nachhinein ordern würde.

        Auch würden viele jetzt gern 5000Eur mitnehmen (4000Eur Förderung + 1000Eur refferal Rabatt). Das sind alles Potentielle Kunden die evtl. später nochmal 11000Eur (statt 8800Eur) für das nachträgliche Freischalten bezahlen. In die Kategorie würde ich mich z.B. zählen wenn dieses Preismodel des späteren Freischaltens auch beim Model ≡ umgesetzt wird. Dort holt man anfänglich geringere Gewinne dann um Faktor 1/5 mehr wieder zurück.

        Würde Tesla einen 60kWh Ladenhüter bauen würde das auch wieder mehr kosten die man auch etwas abziehen kann durch weniger Vielfalt. Die werden sich das schon durchgerechnet haben und bei bedarf jederzeit wieder ändern wenn es nicht klappt.

        • Hans Gold

          Beim Model X hat Tesla die 60 kwh schon wieder aus dem Programm genommen. Rechnen wird sich das für Tesla nur wenn viele das Upgrade machen. Wobei Tesla jetzt Käufer der 60kwh Varianten mit POPUP’s nervt http://teslamag.de/news/pop-fenster-fahrzeug-tesla-kunden-10478

          • Spock

            Manch Kommentare können auch nerven. Sie haben aber recht 😉

          • Sikerman

            Da es für Tesla Null Mehraufwand ist rechnet es sich immer. Zumal man sicher einige Modell 3 Käufer damit „hochlocken“ kann.

          • Hans Gold

            Der Aufwand für Tesla ist beim Model S60 genauso hoch wie beim Model S75 , die Einnahmen sind aber 9.400 Euro niedriger wenn da noch 2000 Euro Herstellerbeteiligung an der Prämie hinzu kommen ,kann sich das für Tesla nur rechen wenn später viele Käufer vom M S60 doch auf 75 kwh upgraden

  • Derk van Dorsten

    … sehr gut gelöst ! Die Preisliste und das Auto an das Gesetz angepasst …
    Das kann den Verkauf deutlich anschieben, bin mal gespannt …

    • Hans Gold

      Beim Verkauf eines Model S 60 hat Tesla dann auch wenn der Kunde das Komfort-Paket“ mit bestellt einschließlich der 2000 Euro Prämie 11400 Euro weniger Einnahmen wie bei einem Model S 75 , aber die gleichen Kosten

  • Jens B. H.

    Nun.
    ich glaube jetzt gibt es für mich keine Ausreden mehr! Jetzt muss ich zugreifen!

    • Pamela

      Viel Spaß !

    • Klaus Haakshorst

      Auch ich wünsche viel Spass.

    • Slowrider1

      Und nach dem Kauf auf 75 Kw/h nachrüsten 🙂

    • McGybrush

      Denk dran Dir das Auto über einen 1000Eur Rabatt link zu kaufen. Sind dann weitere 1000Eur

    • Mike Calley

      Wunderbar! Viel Freude damit!

    • Skynet

      Aber nicht vergessen, erst muss Tesla in die offizielle Liste für geförderte Fahrzeuge aufgenommen werden!

      http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/elektromobilitaet/publikationen/emob_liste_foerderfaehige_elektrofahrzeuge.pdf

      …Ausschließlich die dort gelisteten Elektrofahrzeuge können gefördert werden. Für die Eintragung in die Liste ist der Automobilhersteller verantwortlich, der sich damit verpflichtet, den Eigenanteil am Umweltbonus zu leisten…

      • klaues

        …steht jetzt in der Liste….

    • Will_Elektroauto

      Für mich schon.. Leider immer noch keine Anhängerkupplung in der Aufpreisliste. Wieso eigentlich? beim MX gehts doch auch,und der Antrieb unterscheidet sich nicht sonderlich..

      • klaues

        Es gibt eine abnehmbare Anhängerkupplung um einen Radträger zu befestigen, aber vielleicht reicht die schon ?

        • Will_Elektroauto

          Nee, leider brauche ich nen vollwertigen Beutehaken.
          Und MX ist für mich leider unbezahlbar 🙁

          • klaues

            …reichen 900kg Zuglast oder soll es für`n Wohnwagen oder Boot sein ?

          • Will_Elektroauto

            Also, 1500, oder 2000Kg sollten wohl bei DEM Leergewicht und DER Leistung kein Problem sein. Kommt schonmal vor, daß ich vom Baustoffhandel oder aus der Kiesgrube was schwereres befördern muss. Und Buchenholz aus dem Wald ist auch nicht unbedingt leicht… Insofern: Wohnwagen und Boot nein, aber auch keine Bierkiste mit Rädern. Anständiger normaler Anhänger halt..

  • Klaus Haakshorst

    Ich habe mich immer gewundert, warum Tesla das nicht schon früher gemacht hat!. Hiermit wird der korrupten deutschen Autoindustrie und ihrem Paten Dobrindt gezeigt, wie es geht.

  • McGybrush

    Leistungsreduktionauf 80% klingt etwas ungünstig aber macht rechnerisch sinn.

    Es wird ein 60kWh Model gekauft was ein limitiertes 75kWh Model ist.
    Wenn man das Komfort Paket bucht ändert sich daran weiterhin nichts. Es soll denke ich mal mehr oder weniger darauf hinweisen. Könnte sonst vielleicht einer falsch verstehen.

    60kWh von 75kWh entsprechen 80%

    • Teslamag.de (TK)

      Die Leistungsreduktion wird beim Komfort-Paket mit aufgezählt, weshalb es keinen wirklichen Sinn macht. Es würde nämlich bedeuten, dass man ohne das Komfort-Paket diese Reduktion nicht hätte.

    • Sukram

      Js, und da gäbe es dann nur noch ein klitzekleines Problem:

      „Was bedeutet „BAFA-Listenpreis“?

      Der BAFA Listenpreis ist der Netto-Listenpreis des Basismodells zum 31.12.2015. Für nach dem 31.12.2015 auf den Markt gekommene Fahrzeugmodelle gilt der niedrigste Netto-Listenpreis des Basismodells (zum Zeitpunkt der Markteinführung) des Euroraums.“

  • Peter K

    Richtig cool wäre es, wenn es Tesla schaffen würde eine Basisversion des 60D unter 60.000,- anzubieten.

    • Fritz!

      Das wäre jetzt die Frage: Ist der D ein anderes Auto oder ist Allrad nur eine Zusatzoption. Ich würde auf letzteres tippen, daher sollte der D auch förderfähig sein.

  • theBIGeasy

    Wenn man sich die Förderbedingungen des BAFA anschaut, dann wird das leider nichts bringen.

    • Skynet

      Wieso? Zumindest das S60 in der Grundausstattung erfüllt die Vorgaben sobald Tesla die 2000 Euro zusagt und in der Liste aufgenommen ist.

      • theBIGeasy

        „Der BAFA Listenpreis ist der Netto-Listenpreis des Basismodells zum
        31.12.2015. Für nach dem 31.12.2015 auf den Markt gekommene
        Fahrzeugmodelle gilt der niedrigste Netto-Listenpreis des Basismodells
        (zum Zeitpunkt der Markteinführung) des Euroraums.“
        http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/elektromobilitaet/faq/index.html#sm136901422-anker
        Unter Fördervoraussetzungen

        • Skynet

          Danke, dann war die Vorfreude und der Beitrag leider umsonst.

          • Sikerman

            Wann ist der S60 wieder den auf den Markt gekommen? Mitte 2016, von daher gabs zum 31.12.2015 keinen Preis.

          • Hans Gold

            Der Netto-Listenpreis zum Zeitpunkt der Markteinführung lag über der Grenze.

          • Fritz!

            Wenn Tesla dem Ding einen neue Typennummer (im Fahrzeugschein) gegeben hat (und damit eine neue Zulassung durch die Holländer), dann ist das ein neues Model (auch wenne s für den Endkunden wie das alte Model heißt), welches gerade am Markt eingeführt wird und bekommt die Förderung.

            Schlau gemacht!

          • Skynet

            Aber selbst bei der Sichtweise zählt dann der Preis zur „Markteinführung“ und der war eben auch über 60.000. Manchmal haben selbst unsere Politer einen hellen Moment wenn sie Gestzte beschließen.

          • Sikerman

            Markteinführung in der aktuellen Version war Mitte 2016.

          • Sikerman

            Nein dadurch zählt, dass der Basispreis unter 60k liegen muss, dem ist so,
            und kein Stichtag-Preis. Damit gibt’s aus der Richtung keine Probleme. Falls
            doch Siehe den Beitrag von „Fritz“. Ihr Einwand bleibt ein
            Scheinargument. Tesla wird bald auf der Förderliste stehen.

          • Skynet

            Natürlich gibt es einen Stichtag und zwar der Preis zur Markteinführung der neuen Modells sofern man das Facelift nimmt. Macht die BAFA den Ansatz Modell S ist der 31.12.15 der Stichtag.

          • Sikerman

            Siehe die Diskussion oben. Zum 31.12.2015 gabs keinen Preis. Daher Null daher in der Richtlinie.

        • Fritz!

          Wenn sich das BAFA anstellt, macht Tesla eben einfach ein Model S 61 und schon ist es ein wirklich neues Model und dann paßt es schon.

          Wenn ihr trickst, können wir das auch…

          • theBIGeasy

            Wer ist denn bitte „ihr“ und „wir“? Sie entwickeln doch jetzt hoffentlich keine Paranoia? Ich mach mir so langsam Sorgen.

          • Fritz!

            Das hätte ich in Anführunsgzeichen setzen sollen, vergessen.

            Mit ihr meinte ich die BRD, mit wir Tesla.

    • Teslamag.de (TK)

      Tesla wird so eine Aktion nicht umsonst ausschließlich für den deutschen Markt gemacht haben (ist auf keinem anderen Markt so konfigurierbar). Sie wissen schon, was sie tun. Passend dazu ein Beitrag aus dem TFF-Forum: https://tff-forum.de/viewtopic.php?p=315076#p315076

      • Skynet

        Also ich bin kein Jurist habe mir aber die Förderrichtlinie zu Gemüte geführt und bin der Meinung mit der Preissenkung bewirkt man keine Förderung! Sowohl am 31.12.2015 als auch zur Markteinführung des Facelifts war der Basispreis über 60.000 Euro. Somit bringt dies und auch eine Umbenennung in S61 etc. nichts.

        Einige scheinen auch schon vergessen zu haben, dass am 22.11. eine Erhöhung um 2.000 $ kommen soll. In Deutschland etwa nicht? Oder glaubt jemand ernsthaft eine deutsche Behörde lässt sich einen niedrigen Preis nur für 14 Tage bieten und danach erhöht der Hersteller genau um seinen Anteil an der Prämie, wohl eher Wunschdenken.

        Dazu muss man sich mal die BAFA-Vorgehensweise anschauen:

        – Fahrzeugmodell kommt neu (!) auf dem Markt und muss im Basispreis unter 60.000 liegen
        – dieser Preis wird der BAFA vom hersteller gemeldet und wird – sofern genehmigt – BAFA-Listenpreis
        – Tesla muss Fahrzeug dann mindestens 2.000 Euro unter diesem Preis (!) verkaufen
        – wenn Tesla 58.249 als Basispreis meldet, müsste der Wagen dann für 56.249 (!) angeboten werden
        – nach dem Kauf gibts dann auf Antrag die 2.000 Euro zusätzlich von Staat
        – womit der Gesamtpreis 56.249 + 10.687 – 2.000 = 64.936 Euro wäre

        Allein aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre es für Tesla sinnvoll den Basispreis schon mal näher an 60.000 statt auf 58.249 zu setzen. Andererseits wenn Sie 59.999 gemeldet hätten, dürften sie jetzt max. 57.999 verlangen. Mir steht es nicht zu irgendwelche Tesla-Juristen anzuzweifeln, nur scheint mir dies – wenn es um das Ziel Erreichung der Prämie geht – doch sehr unüberlegt und unausgegoren zu sein.

        https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=official_starttoofficial_view_publication&session.sessionid=f1624089d0ba1588b701c9a7497f88c3&fts_search_list.selected=2175c4b267a4c280&&fts_search_list.destHistoryId=09737&fundstelle=BAnz_AT_01.07.2016_B1


        Für diejenigen Fahrzeugmodelle, die bereits zum 31. Dezember 2015 auf dem Markt verfügbar waren, gilt als Vergleichsmaßstab der zum 31. Dezember 2015 gültige Netto-Listenpreis des Basismodells in Deutschland. Für nach 31. Dezember 2015 auf den Markt gekommene Fahrzeugmodelle gilt als Vergleichsmaßstab der zum Zeitpunkt der Markteinführung geltende niedrigste Netto-Listenpreis des Basismodells innerhalb des Euroraums (BAFA Listenpreis).

        Zur Sicherung des Eigenbeitrags der Automobilindustrie wird der Bundesanteil am Umweltbonus nur gezahlt, wenn der Netto-Kaufpreis (exklusive Mehrwertsteuer) des Basismodells für den Endkunden um mindestens 2 000 Euro … unterhalb des dem BAFA vorliegenden Netto-Listenpreises des Basismodells liegt (BAFA Listenpeis).

        • Sikerman

          Die gleiche Diskussion nochmal, nur mit ein paar Zahlen mehr…
          Das ist ja Troll.

          • Skynet

            Nein troll ist das Sie aber auch nicht einen sinnvollen Punkt dagegensetzen.

          • Sikerman

            Sprach der Troll.

            Sonst Verweise ich nochmals auf die Ausführungen von Fritz und mir.
            Da sie dazu aber nicht Stellung beziehen wollen oder können, sind sie ein Troll der immer wieder von vorne Beginnt.

          • W. Müller

            geht immer noch nicht mein account…

        • Fritz!

          „- Fahrzeugmodell kommt neu (!) auf dem Markt und muss im Basispreis unter 60.000 liegen.“

          Die wirklich wichtige Frage ist, wer definiert das? Es kann ja eigentlich nur der Hersteller, und wenn der sagt, trotz gleichem Namen ist es ein anderes Model, dann hat der Hersteller recht. Ich denke mal, es wird die Typen-Nummer sein, die im Fahrzeugschein steht.

          BMW verkauft ja auch seit Jahren einen 318, der immer mal wieder ein anderes Model ist. Oder VW, das Ding heißt Golf. Seit Ewigkeiten.

          • Sukram

            S60, S75 2016-
            HSN/TSN: 1480 AAJ

            Sind ja auch aus Sicht des KBA identisch.

            http://www.kba.de/SharedDocs/Publikationen/EN/SV/sv42_pdf_en.pdf?__blob=publicationFile&v=8

          • Fritz!

            Da bin ich aber gespannt, wie Tesla das dann macht. Denn sie haben das ja nur für die deutsche Förderung gemacht und so doof, die juristischen Bedingungen vorher nicht zu lesen, wird Tesla nicht sein.

            Wie wird denn lauf BAFA ein „neues Model“ definiert? Das wäre dann ja die entscheidende Frage. Dann war als meine Idee mit der Typennummer anscheinend nicht richtig, denke ich mal.

          • Postfaktisch!

            Auf der deutschen Seite von Tesla wird der Basispreis des Model S60 mit 69.020 EUR (Preis nach Abzug des Herstelleranteils am Umweltbonus in Höhe von 2.000 EUR) angegeben. Wenn man die 19% MwSt. herausrechnet, beträgt der Nettopreis genau 58.000 EUR und ist damit (gerade soeben) qualifiziert weitere 2.000 EUR Umweltbonus beim BAFA als Erstattung zu beantragen. Im Antragsformular (abrufbar unter https://fms.bafa.de/BafaFrame/umweltbonus) ist Tesla derzeit als Hersteller noch nicht gelistet. Das wird sich in den nächsten Tagen aller Voraussicht nach aber ändern.

          • Skynet

            Na da hat man ja dazugelernt. Vor drei Tagen waren es noch 69.400. Bleibt die Frage nach dem neuen Model und der nunmehr bestätigten Preiserhöhung.

          • Skynet

            Bei den anderen Herstellern kann man schon unterscheiden. BMW hat seine E/F Nummern und andere z.B. Buchstaben. Wobei z. b. ein E30 und E30 Facelift eben als ein Model gelten.

            Ich würde mal die Typgenehmigung für die EU als Maßstab nehmen. Jedes neue Model braucht eine neue Typgenehmigung.

            Einzigsten Ansatzpunkt für Tesla sehe ich in der neuen Hardware des AP2. Wenn sie damit das Fahrzeug als neues Model titulieren und eine neue Typgenehmigung beantragen könnte dies klappen. Nur dann müssten sie noch immer 2000 Euro zuzahlen und das Fahrzeug unter 58.000 anbieten, was bisher nicht der Fall ist.

          • Fritz!

            Die neue AP-Hardware wäre tatsächlich ein Argument für ein neues Model. Damit könnte es klappen, hatte ich vergessen.

          • W. Müller

            Sie müssen das Fahrzeug in einem EU Land mit € unter 58.000 € anbieten meines Wissens nach.
            Kennt jemand die Preise in anderen Ländern?

          • Skynet

            Kenne ich auch nicht, nur hat wohl jemand in TFF geschrieben, dass der Nettopreis in Deutschland in der EU immer der günstigste ist. Bei Gebrauchtwagen sind wohl andere günstiger.

  • PV-Berlin

    Das Model ist dann incl. Akku Bonus bei ca. 50.000 € (1% Regelung) Das Zeug, was sie rausgenommen haben, benötige ich z.B. nicht. Beim Verkauf nach 3 bis 4 Jahren, ist die Update Möglichkeit ein Kaufargument , bzw. wird Tesla bei Inzahlungnahmen bestimmt mit berücksichtigen.

    • klaues

      Was ist der Akku Bonus ?

      • PV-Berlin

        Der Geldwerte Vorteil (1% Regelung bei Angestellten) bezieht sich auf den Brutto Listenpreis inkl, aller Extra (auch Liste).

        Da ein e-Mobil systematisch teurer sein muss, hat man einen Abschlag von maximal 10.000 € festgelegt, den man bei der Berechnung in Abzug bringen kann.

        Ein Tesla macht überhaupt nur Sinn, wenn man ihn beruflich nutzen kann, ergo mehr als die 11.000 km p.A. fährt, die der Normalfall (Durchschnitt in D.) sind.

  • klaues

    ..so, hab eben in der Liste von BAFA geguckt, steht Tesla Model s drin….

  • klaues

    Model S Base ist jetzt in der BAFA Liste drin…

  • klaues
    • Skynet

      Na dann sollten Alle die möchten schnellsten bestellen, bevor am 22.11. der Preis über 58.000 Euro steigt!

      • Sikerman

        Nein das kann nicht sein. Die bei Tesla können nix, eigentlich noch weniger. Es zählt der Listenpreis zum 31.12.2015 und ach was schreib ich…
        Ich lach mich schlapp über die Trolldiskussion von letzter Woche.

        • Fritz!

          Ihre Aussage verstehe ich nicht.

          Das Model S ist in der Liste der BAFA drinn und Tesla wird nicht so blöd sein, in Deutschland am 22.11. den Wagen wieder aus der Liste rausnehmen zu lassen. Die Käufer des S60 sollen sich freuen, gibs ein wenig Knete von Staat dazu.

          • Sikerman

            @FritzAusrufezeichen:disqus : Das war Ironie, auf die Diskussion von letzter Woche.
            Nat. wird Tesla den Preis bei diesem Modell in Deutschland nicht anheben.
            Mit diesem Modell ist die Einstiegshürde für einen Tesla in Deutschland deutlich gesunken.

          • Fritz!

            Hatte da die Ironie irgendwie nicht gesehen/gelesen.

            Sorry dafür!

      • W. Müller

        Der Preis steigt am 22.11.? So wie Sie der Meinung sind, Tesla Motors bekommt die Förderung nicht?
        Na dann können wir uns ja beruhigt zurücklehnen und warten…

        Zeigt vor allem eines: Ab und zu sollte man auch Tesla Motors zutrauen, dass die wissen, was sie tun.

        • Skynet

          Die Preiserhöhung für den 22.11. ist mittlerweile bestätigt und wird mit

          Sicherheit auch in Deutschland kommen.

          https://electrek.co/2016/11/12/tesla-model-s-demand-levers-price-increase/

          Die Förderung gibts nur, solange der Nettobasispreis max. 58.000 beträgt, genau dafür gibts ja den Bafa-Basispreis im Fall von Tesla 60.000. Das ganze ist mit Rechnung beim BAFA zu beantragen.

          https://fms.bafa.de/BafaFrame/umweltbonus

          Tesla könnte den Preis des Komfortpaketes erhöhen, was dann aber die Besteller ohne Paket nicht trifft. Oder sie lassen die Erhöhung in Deutschland weg, womit sie von ihren bisherigen Grundsätzen abweichen würden. Beides kostet Tesla Geld und alles nur um 2000 Euro vom Staat fürs ohnehin wenig verkaufte Basismodell zu bekommen.

          • W. Müller

            Es ist nicht gesagt, dass Tesla auch in Europa die Preise erhöht. Es gab in der Vergangenheit oft schon unabhängige Preisentwicklungen.

            Wie ich schon sagte: Lassen wir Tesla mal machen. Man darf denen auch ab und zu vertrauen, dass sie wissen, was sie tun.
            Sie waren es doch auch, der recht sicher behauptet hat, es gäbe überhaupt keine Förderung für Tesla, oder?

          • Skynet

            Sicher behauptet nicht. Nur war mir die Vorgehenssweise nicht klar als zur Meldung noch ein Preis mit 69.400 bestand (was erst nach 3 Tagen geändert wurde) und was als neues Model zählt.

          • W. Müller

            Nun ja ich zitiere:
            Skynet:“Sowohl am 31.12.2015 als auch zur Markteinführung des Facelifts war der Basispreis über 60.000 Euro. Somit bringt dies und auch eine
            Umbenennung in S61 etc. nichts.
            Einige scheinen auch schon vergessen zu haben, dass am 22.11. eine Erhöhung um 2.000 $ kommen soll.
            In Deutschland etwa nicht? Oder glaubt jemand ernsthaft eine deutsche
            Behörde lässt sich einen niedrigen Preis nur für 14 Tage bieten und
            danach erhöht der Hersteller genau um seinen Anteil an der Prämie, wohl
            eher Wunschdenken.“

            Das liest sich für mich persönlich schon eher wie „recht sicher behauptet“ als wie „mir war nicht klar“.

          • Sikerman

            Und da trollt der Troll wieder. Genau wie letzte Woche…. langweilig.

          • W. Müller

            Ja sicher und Tesla Motors ist Ihrer Meinung nach so blöd und macht den ganzen Aufwand nur für 2 Wochen?
            Sie machen es geschickter als die anderen: Aber beim genauen Hinsehen wird einfach glasklar: Sie wollen auch Tesla schlechtschreiben mittels haltlosen Spekulationen.

            Tesla könnte, das BAFA würde und dies kann passieren eventuell…
            Aber alles immer schön zu Ungunsten Tesla Motors. Etwas auffällig auf Dauer.

  • Chris

    Lustig – ich habe am 15.11.2016 von Tesla ein Mail erhalten mit u.A. dieser Information:

    Preiserhöhung des Model S 60

    Am 22. November 2016 wird der Preis des Model S 60 auf 2’100 CHF
    erhöht. Melden Sie sich noch heute für eine Probefahrt an, und leasen
    Sie das Model S 60 ab 739 CHF/Monat*.

    Beim Klick auf den Link „Bestellen“ habe ich allerdings den Preis von 2’100 CHF für einen S 60 nirgends gefunden… 😉