Model X: Update behebt Sensorenproblematik der Falcon Wing-Türen und schafft neues Problem

Tesla hat kürzlich das Softwareupdate v7.1.2.23.100 für das Model X veröffentlicht, welches eine Sensorenproblematik an den Falcon Wing-Türen behebt. Die Sensoren der Türen waren so empfindlich eingestellt, dass diese manchmal den Vorgang des Öffnens oder Schließens der Tür abgebrochen haben, da sie Objekte wahrnahmen, die gar nicht da waren. Dieses Phänomen nannte man in einschlägigen Foren kurzerhand „Phantom-Erkennung“.

Mit dem neuen Update hat Tesla dieses Problem zwar behoben, doch zeigt ein Model X-Besitzer nun ein neues Problem auf, welches durch eben diese Behebung des Problems erst entstanden ist. Dafür veröffentlichte er zwei Videos auf YouTube, die das Ganze veranschaulichen sollen (via Electrek).

Im ersten Video ist deutlich zu sehen, dass die Sensoren der Falcon Wing-Türen nun nicht mehr so sensibel auf Objekte reagieren, die sich beim Schließen zwischen Tür und Rahmen befinden. So wird eine Gurke, die im Video als Versuchsobjekt dient, erst in zwei Stücke geteilt – also quasi eingeklemmt – bevor das System ein Problem feststellt und ein Warnsignal abgibt.

Das zweite Video zeigt, dass erst ein Druck von 70 Pfund (ca. 32 Kilo) auf das Objekt einwirkt, bevor die Türen den Vorgang abbrechen und an der jeweiligen Stelle zum Stillstand kommen. Der Ersteller des Videos merkt an, dass dadurch ein erhöhtes Verletzungsrisiko entsteht, wenn beispielsweise Passagiere der hinteren Sitzreihen (z.B. Kinder) ihre Hände an entsprechender Stelle auflegen, während die Türen schließen.

Fairerweise muss man sagen, dass der Vorgang zum Schließen der Tür erst dann beginnt, wenn der entsprechende Knopf betätigt wurde. Man kann also vorher sicherstellen, dass sich keine Gegenstände oder Körperteile an entsprechender stelle befinden, bevor man die Türen schließt.

  • FMH

    …und hier möchte ich auch nicht den Finger dazwischen haben!
    (Fahrer- und Beifahrertür)
    https://www.youtube.com/watch?v=x4FrWkis45A

    Alos Tesla kann Elektroantriebe super herstellen, die klassischen Teile sind eher fragwürdig.
    Ok, Flügeltüren sind problematisch, aber den Rest haben die anderen Hersteller echt besser im Griff…

  • Grünspanpolierer

    Und weiter innen sind es dann auch schon mal gut und gerne 1000N, die da auf kleine Kinderhände/finger treffen!

    Jeder Scheibenheber eines Dacia für €7000 hat einen Einklemmschutz, der selbt einen Chiwawa vor dem Genickbruch rettet, nur Tesla meint, die Zukunft unserer Kinder wäre eine bessere mit gebrochenen Fingern… 🙁 🙁

    • Felix

      Hauch von Negativschlagzeile – zack! Da ist der Grüni natürlich direkt da um wieder schön ins Anti-Horn zu blasen. Bleiben sie doch einfach bei ihren sachlichen Beiträgen, zu denen sie ja durchaus in der Lage sind, aber sparen sie sich das polemisieren doch einfach mal. Sie müssten doch auch langsam gemerkt haben dass hier im Kommentarbereich die meisten weit weg sind von den berüchtigten Tesla-Jüngern, ein hartes gegensteuern ist daher nicht notwendig.

      Ist natürlich keine schöne Sache falls sich tatsächlich jemand die Finger klemmen sollte. Im Gegensatz zu allen anderen Herstellern muß man bei Tesla jedoch nicht extra in die Werkstatt um solche Probleme in den Griff zu bekommen und es muß auch nicht erst etwas passieren bevor der Hersteller reagiert.

    • fingerbrecher

      Absolut richtig, Frau Fröbel-Schach. Sie haben bestimmt ein Video in petto, auf welchem man sehen kann, wie Vater Elon Musk gerade seinen fünf Kindern die Finger bricht. Stimmst?

    • HansPeter

      Welcher Dacia denn? Sandro – nein, Dokker – nein, Logan – nein, Duster – nein. Der Duster meine ich hat ihn doch auf der Fahrerseite. Sehr traurige Bilanz, auch weil Mercedes, Nissan, Mazda etc. ebenfalls in viele Faellen darauf verzichten.

      Ich hoffe du musst deinen Post jetzt nicht um ein drittes, viertes, fuenfres trauriges Gesicht ergaenzen; auch wenn es angemessen waere.

      Uebrigens haben die oben genannten Automobilgersteller keine Moeglichkeit hier ueber ein SW-Update Abhilfe zu schaffen. Schon fast ein sechstes trauriges Gesicht wert. Bitte teste es bei deinem Dacia jetzt nicht aus.

      • KingArtus

        Ich habe bis Anfang des Jahres ein Sandero gefahren inkl. Viel Ausstattung aber die Finger könnte ich mir Klemmen… Das war nicht HT gesichert…

        Dennoch ist es schade das es eine. Solchen Fehler gibt.. jedoch denke ich er wird behoben werden.. schnell und unkompliziert..

    • Datschia

      Dann fahr Dacia und troll dich ins Dacia-Forum (falls es sowas überhaupt gibt).

      Vorher aber noch eine Frage: Was ist ein Chiwawa? Sind wir hier im Wauwau-Grundschulblog? Man schreibt nicht alles so, wie man es spricht! Tipp: Am besten gar nichts mehr schreiben.

    • Simon

      Hat das Model S/X den keinen Einklemmschutz an den Scheibenhebern?? Den das behauptest du ja indirekt??

      Hat der Dacia einen Einklemmschutz an den Türen? Nein? Ach? Hat überhaupt ein Auto Einklemmschutz an den Türen? Nein? Ach?

      Muss man beim manuel Tür schließen darauf achten das die kleinen nicht die Hände in den Türen haben? Ja? Ach!

      Macht man eine Tür manuel zu mit wieviel Kraft passiert das? Ich würde tippen genausoviel oder mehr … Bringt man deshalb Kindern bei die Hände beim Schließen aus den Türen zu lassen? Ja? Ach!

      • JK

        Und alle sind wieder in der Realität angekommen, herzlichen Dank für diesen Kommentar!
        Ich fahre ein 3 Türer VW, da muss man die Tür so heftig zu schmeißen, da sie sonst zwecks Staudruck, nicht zugeht. Ich stelle mir gerade vor wie ein kleines Kind, welches zufällig auf der Straße neben mein parkendes Auto vorbeiläuft und zufällig seine Finger dazwischen hat…. Auutsch.

    • Simon

      Zudem kann man die Einfachheit eines Scheibenheberschutzes ja auch schwer mit der einer Türschließung vergleichen. An der Scheibe muss diese ja nur den Reibewiderstand der 2 Dichtlippen überwinden. Bei einer Tür den Widerstand des Schließmechanismus. Es wäre interessant zu wissen wie hoch dieser ist und wieviel darüber (Puffer) da geplant ist um die Tür z.b. auch wenn das Auto schräg steht sicher zu zu bekommen (Tür geht gegen den Hang zu.

      Außerdem hat es bei elektrischen Scheibenhebern gut und gerne 1-2 Jahrzehnte gedauert bis der Einklemmschutz zum Standart in allen Autoklassen wurde, oder?

    • Tesla-Fan

      Die Scheibenheber beim Tesla haben genauso einen Einklemmschutz.
      Wie üblich gilt, Äpfel ≠ Birnen , lieber sram oder gsp oder erna !

      Wenn man eine herkömmliche Autotür zuknallt und jemand die Finger dazwischen hat, dann sind die Finger auch blau hinterher. Früher waren nur anscheinend die Kinder nicht so doof.

      • Pamela

        Doch! Meine kleine Maus schon. Ich habe immer noch den Schrei im Ohr und kämpfe mit dem schlechten Gewissen …

        • HansPeter

          Schlechtes Gewissen? Alltagsunfälle gehören vor allem mit kleinen Kindern dazu. Meine Finger waren vor einigen Jahren auch schon Zwischen B-Säule und Hintertür in geschlossenem Zustand eingeklemmt. Trotz tollen/ geringen Spaltmaßen unseres damaligen Audi A6 blieben die Finger dran und waren auch nicht gebrochen…ein Lob auf die noch sehr weichen Knochen.

          Zum Thema „doof“ und „Kinder“. Es heißt doch so schön: Das Glück ist mit den Kindern und den doofen. Wie unser Telsa-Fan jedoch auf doofe Kinder kommt ist mir nicht klar 🙂

          Schlechtes Gewissen ablegen, der Kleinen geht es sicherlich gut und in paar Jahren ist es eine „coole Anekdote“

          • Pamela

            Lieber HansPeter,
            ich bezog mich auf den Satz:
            „Früher waren nur anscheinend die Kinder nicht so doof.“ 😉
            Es ist schon 20 jahre her und inzwischen ist es eine große Maus.

            Man kann noch so aufmerksam sein, es passiert halt. Zum Glück nur einmal, deshalb ist es mir noch so gegenwärtig.

            Aber lieben Dank für Deinen Trost 🙂 🙂 Tut auch jetzt noch gut.

          • Tesla-Fan

            Ich hatte eine schwere Kindheit! 🙂 🙂 🙂

            Ich war als Kind daheim mal in einen Küchenschrank hineingekrabbelt und hatte dummerweise einen kleinen Finger in dem Klavierband-Scharnier der Tür. Und mein Bruder saß draußen an der Schranktür und hat über den Druck gegen die Tür die Tonhöhe im Schrank reguliert…

            Der Finger war danach auch ziemlich lädiert! Es gab einen Anschiss für beide und danach(!) wurde mein Finger verpflastert. Ja, so war das früher… grausam… 😉

            Zum Glück hat ja heute jeder Küchenschrank einen elektronischen Einklemmschutz 🙂 🙂 🙂

  • Matthias

    Was man fairerweise dazu sagen muss: Er misst an der gefährlichsten Stelle mit dem kleinsten Hebelarm (Drehmoment = Kraft x Hebelarm), d.h. hier ist Kraft vielfach höher als an anderen Stellen. Wenn man bei einer herkömmlichen Autotür die Hand nah am Scharnier einklemmt, geht das sicher auch nicht ganz ohne Verletzung vonstatten.
    Klar darf sich niemand leicht verletzen können, aber übertreiben muss man es auch nicht.

    • Grünspanpolierer

      Er misst eher aussen und in der Mitte!!!

      Innen wird es richtig gefährlich! Kraft = Drehmoment / Hebelarm!

      • Felix

        Haben sie eigentlich Kinder? Also würde sie (welcher sich sowieso nie einen Tesla kaufen würde, sich hier aber unendlich mit kritisch äussert) das „Problem“ überhaupt betreffen?

        Ich wüsste auch nicht in welcher Situation ein Kind oder sonstwer dort die Finger dazwischen haben sollte, aber allgemeine Logik wird von ihnen ja so weit ignoriert bis es in Ihre Argumentation passt.

  • Jo

    Das mit dem Sicherstellen geht bei älteren Kindern und Erwachsenen. Bei Kleineren ist es nicht so einfach. Ich hoffe, Tesla korrigiert das noch.

    • Tesla-Fan

      Ein kleines Kind sitzt normalerweise hinten im Kindersitz. Ich habe noch kein kleines Kind gesehen, was so lange Arme hat, das es von da aus noch bis vor zur Fahrertür langen kann.
      Man kann sich Probleme auch konstruieren.

      • Grünspanpolierer

        Es geht hier um Kinder im Alter von ca. 3-6 Jahren. Die hängen sich gerne an Holme oder dergleichen (auch an die Eltern beim Spazierengehen).
        Oder ein Kind, das auf dem Sitz steht und sich mit den Händen am Dachausschnitt festhält…

        Dann ein falscher (unbeabsichtiger?) Druck auf den FOB…

  • ThomasJ

    Die finale Version scheint das noch nicht zu sein. Wenn man aber die Verantwortung/Aufmerksamkeit der Eltern, die man bei Kleinkinder sowieso mitberücksichtigen sollte, relativiert sich das auch wieder. Wer dies nicht tut (z. Bsp. eben die Falcon Wing-Türen, die ich auch nicht umwerfend finde), hat betreffend normalem Strassenverkehr und deren Mobilität und allem was dazu gehört, sowieso verloren.
    Wenigstens haben wir einen Beitrag, wo sich der @Grünspanpolierer aus komfortabler Lage melden kann.
    PS: Wo ist eigentlich @Erna? Oder haben Sie sich schon in Personalunion als User Grünspanpolierer gemeldet?

  • iTesla

    Also wenn ich die Tür eines jeden Wagens zuhaue dann schaue ich auch ob da was zwischen ist. Wenn nein= Zack zu.

    Wer nicht hören will muss fühlen.

  • Meines Erachtens wird hier wieder übertrieben. Bei manchen Fahrzeugen
    ist der Widerstand beim Schliessen der elektrischen Fenster noch höher, auch dort
    besteht Verletzungsgefahr!

  • Nik

    Der Einklemmschutz z.B. bei der ZOE funktioniert ausschließlich im Fahrerfenster.
    Probiert es mal aus.
    Also ist die Aussage, jedes Auto könnte das besser schlichtweg falsch.
    Dennoch werden täglich tausende Kinder in, so gesehen, unsicheren Fahrzeugen transportiert.
    Doof und für ein 120k€ Auto unwürdig ist es trotzdem

  • Grünspanentferner

    Gleiches Phänomen gibt es ja auch beim Schiebedach, auch hier ist/soll ein Sensor verbaut sein, der ein einklemmen verhindert. Ich erinnere mich hier an einen Fall vor vielen vielen Jahren, wo dort ein Kind eingeklemmt wurde und es war meine ich ein Mercedes, da war auch das Geschrei groß, aber bei weitem nicht bei so Kleinigkeiten wie Tesla.

    • Oliver

      Genau. Und wir sollten auch noch an weiteren Stellen Sensoren verbauen damit sich niemand einklemmt. Da wären:

      – die klappe des Handschuhfachs

      – die Sitze, hier müssen besonders viele Sensoren verwendet werden, da es vielfältige Möglichkeiten gibt etwas einzuklemmen. z.B. beim vor- und zurückstellen des Sitzes, oder bei der Höheneinstellung. Es darf ja nicht sein dass man den Sitz so hoch fahren kann dass man sich zwischen Sitz und Autodach selbst einklemmt.

      – so fern vorhanden muss die Klappe des Aschenbechers gesichert werden

      – ganz wichtig auch der Schaltknüppel (sofern vorhanden). Hier besteht die Gefahr sich zwischen Schaltknüppel und Armaturenbrett einzuklemmen.

      – Ach ja, und beim Lenkrad. Insbesondere beim VW Polo V (und auch vielen anderen Autos) muss/kann man zum zurückstellen des Tageskilometerzählers durch das Lenkrad greifen. Hier sollte dann automatisch das Lenkradschloss geschlossen werden. Natürlich auch während der Fahrt. Probleme mit Hindernissen weil die Lenkung sich dann nicht mehr bewegt wird der Notbremsassistent schon regeln.

      – Oh, ich habe den Tankdeckel vergessen. Auch hier gilt: Ohne Sensoren besteht die Gefahr des Einklemmens von Fingern.

      – Heckklappe hat vermutlich Sensoren, aber was ist mit der Motorhaube/dem Frunk?

      – Das Umlegen der Rücksitze ist ebenfalls so gefährlich dass wir hier Sensoren verbauen müssen um ein Einklemmen zu verhindern!

      Vermutlich gibt es noch viel mehr Stellen im Auto die absolut gefährlich sind. Besser wir bauen Autos nur noch komplett aus Gummi oder noch besser wir verbieten sie komplett.

      • Pamela

        Sehr schön ! 🙂

        Ich wollte noch die Stolperkanten an den Ein-/Auststiegen hervorheben.
        Vorallem die zur Straßenseite (mit der Grüni ja ein generelles Problem hat, siehe von mir nicht gewollte Schulbussdiskussion zum Masterplan T2). Wie leicht bleibt man mit den Füßen hängen (ob mit oder ohne Promille) und macht den Bauchklatscher auf die Straße.

      • Simon

        Großartiger Beitrag! 😉

        Nicht zu vergessen, Sensoren an den Reifen! Nicht das man sich den Fuß zwischen Auto und Straße einklemmt!!!

        Aus Gummi sind die Reifen ja schon, technisch gäbe es die Möglichkeit einfach alle zukünftigen Autos mit 100 Zoll Rädern zu versehen, diese dann auch nur mit 3-4bar aufpumpen. Damit kann man dann nichtmal mehr jemanden überfahren, Achsen sind hoch genung das man dann unter das Auto passt. Ein Traum!

    • Tesla-Fan
  • Erna

    Also in den Diskussionen wird offensichtlich Ursache und Wirkung verdreht. Die hohen Kräfte sind eben nicht notwendig um die Tür zu schließen, denn dies funktionierte vorher mit niedriger Kraft ja.

    Vielmehr hat Tesla hier versucht den Konstruktionsfehler der Türen samt Sensoren zu kaschieren! Man versucht auf die billigste Art und Weise die Fehlkonstruktion nachzubessern statt die Sensoren samt Software zu tauschen bzw. die Sensoren neu zu platzieren bzw. sogar zu erweitern. Da dies ggf. einen Austausch der Türen bedeuten würde probiert man es auf die billige Art, was eben nicht funktioniert.

    • Oliver

      Liebe Oma Erna,
      diese hohe Kraft von 32kg (siehe Text oben, eigentlich ca. 313N) ist doch lediglich ungefähr das Eigengewicht (korrekt Masse) der Tür…

      Klar können wir jetzt die Sensoren in der Tür erweitern und damit die Masse der Tür weiter erhöhen sie wird dann sicherlich eine geringere Gewichtskraft auf andere Objekte ausüben. Logisch, oder?

      Und mit diesen ominösen Konstruktionsfehlern ist vermutlich gemeint dass Tesla vergessen hat die Wings mit Helium zu füllen was tatsächlich zu einer geringeren Masse und dadurch auch zu einer geringeren Gewichtskraft geführt hätte. 🙂

      • Pamela

        Also, das mit der „Oma“ ist aber nun rein spekulativ !

        Die Annahme beruht sicher nur darauf, dass die Schnittmenge von
        Autofahrer mit der Meinung von @Erna „Das gesetzliche Minimum in Deutschland (bei trockener Fahrbahn!) liegt beim halben Tachowert in Metern – also bei 112km/h 56m und keine 7 Fahrzeuglängen von rund 35m – dies kann man (nicht nur bei Tesla) unterschreiten. Und dies ist für mich ein Unding genau wie der „Autopilot“ schneller als erlaubt fahren kann.“

        und

        „Omas“

        ziemlich groß sein dürfte ?

        • Oliver

          > Und dies ist für mich ein Unding genau wie der „Autopilot“ schneller als erlaubt fahren kann.

          Das kommt auf die Philosopie an. Abgesehen davon dass lediglich der Tempomat die eingestellte Geschwindigkeit hält (war zumindest so als ich das letzte Mal ein S gefahren hab) bin ich kein Freund davon mich von einem Computer bevormunden zu lassen. Meiner Meinung nach sollte IMMER der Mensch gegenüber einem Computer das letzte Wort haben. Und ja, dazu zählt auch dass ich dem Computer sagen kann dass er schneller fahren soll als eigentlich erlaubt ist.
          Wenn wir uns alles vom Computer vorschreiben lassen und zulassen dass der Computer das letzte Wort hat werden wir bald genau so eine KI schaffen vor der Elon angst hat. Eine KI die uns morgens nicht mehr aus dem Haus lässt weil eine Unwetterwarnung besteht und es besser wäre zu Hause zu bleiben und wir haben keine Möglichkeit den Computer zu überstimmen.

      • Erna

        @Oliver
        Wir hatten früher noch so was wie Physikunterricht in der Schule. Dort hat man dann gelernt, dass kg eine Masse ist. Und sich eine Kraft F ergibt aus Masse x Beschleunigung, Die Maßeinheit nennt sich Nm. Dazu gab’s dann noch so was wie potentielle und kinetische Energie, von Hydraulikzylindern wollen wir wohl erst gar nicht anfangen. Und jetzt sollten Sie vielleicht mal überlegen was nunmehr die Finger einquetscht und wieso dies vorher nicht so war.

        Jedenfalls wurde das „Sensorproblem“ nicht behoben. Einen Bus oder Zug würde man aus dem Verkehr ziehen, Tesla geniest offensichtlich „Narrenfreiheit“.

  • halo55

    Dazu kann man eigentlich nur Eines sagen: http://opas-blog.de/2014/02/07/wie-haben-wir-das-nur-ueberlebt/

    • Grünspanpolierer

      Exakt, wie konnten wir vor den falcon wing doors überhaupt in unser Auto gelangen? 🙂

      • Fritz!

        Endlich haben Sie es verstanden, daß das Autoleben vor Tesla einfach nur erbärmlich war. Danke, daß Sie es einsehen. Jetzt fällt mir ein Stein vom Herzen!

        😉

  • Heinz Wagner

    Ich will ja nicht schwarzmalen, aber schon mal an die vielen Gefahren die Finger und sonst was einzuklemmen im Kinderzimmer, in der Küche, im Garten, in der Schule, im Schulbus, im Frei-/Hallenbad, im Flugzeug, in der Straßenbahn, im Supermarkt, am und auf dem Fahrrad, am und im Schlauchboot (ich glaube das war jetzt nicht richtig) usw. usw. usw. usw. gedacht? Unsere Kinder leben echt gefährlich, wenn sie in einem Tesla mitfahren und wir natürlich auch!

  • freude am fahren

    Wie haben Sie vor der Erfindung des Internet getrollt? Schreibmaschine und leserbrief?

  • Luganorenz

    Es gibt keine richtige Software in den falschen Türen.
    Das ist wie mit Fahrrädern: immer wieder erzählt man den Kunden, wie toll ein neuer Rahmenaufbau ist… Im nächsten Jahr gibt’s wieder Diamantrahmen.
    Die Falconwing-Tür gehört ins Museum neben den Wankelmotor und das Luftschiff!
    Bin mal gespannt wann die ersten Ermüdungsbrüche an den Aufhängungen auftreten. Abgesehen davon, dass SUVs die größte Missgeburt der Autoindustrie sind…

  • Jo Geissler

    Wenn ich bei meinem VW Passat auf den Knopf drücke, schmettert die Kofferraum -Tür mit voller Wucht zu, egal was da noch auf der Laderraumkannte liegt. Da gibt es weder Sensor noch Software Update.