Model 3: Einsicht in Informationsmaterial für Mitarbeiter, Vergleich mit Model S

Tesla hat gestern neue Informationsmaterial an die eigenen Mitarbeiter verschickt, welches noch einmal die Unterschiede zwischen dem Model S und dem Model 3 verdeutlichen soll. Diese Vergleichstabelle konnte von der Twitter-Fangemeinde Model 3 Owners Club ergattert werden, welche sie zugleich auch im Internet veröffentlichten.

Zunächst fällt der Größenvergleich auf. Während das Model S genau 196 Zoll, also 4,98 Meter lang sein soll, ist das Model 3 184,8 Zoll und damit circa 4,70 Meter lang. Damit ist das Mittelklassefahrzeug 28 Zentimeter kürzer als die Oberklassenlimousine. Bezüglich der Breite und Höhe sind jedoch keine Angaben gemacht worden.

Beschleunigung

Weiter vergleicht Tesla die Beschleunigung beider Fahrzeuge. Während das Topmodell des Model S, das P100D mit Ludicrous Geschwindigkeits-Upgrade, die 60 mph (97 km/h) in 2,3 Sekunden knackt, sind es beim Model 3 in der Basisvariante 5,6 Sekunden. Welche Beschleunigungswerte das Model 3 mit Topmotorisierung (weniger als 100 kWh) erreicht, ist unbekannt.

Reichweite

Als nächstes widmet sich Tesla der Reichweite. Das Model S verfügt über eine Reichweite von 249 bis 335 Meilen (EPA), während das Model 3 in der Basisausführung über mehr als 215 Meilen verfügen soll (ca. 350 km). Auch mit der höchsten Ausstattung soll das Model 3 jedoch zu keiner Zeit mehr Reichweite als das Model S haben, gab Tesla kürzlich bekannt.

Ein Reddit-Nutzer erkennt in der grafischen Darstellung der Akkupakete in der Vergleichstabelle einen möglichen Hinweis darauf, dass die Basisversion des Model 3 ein 50 kWh-Akkupaket haben könnte. Während das gezeigte Akkupaket beim Model S sechs Blöcke hat, sind es beim Model 3 vier. Bei einem 75 kWh-Akku beim Model S (kleinstes Modell) ergibt das 12,5 kWh pro Block. Beim Model 3 würde es bei vier Blöcken insgesamt 50 kWh bedeuten.

Selbstverständlich ist dies nur eine Theorie, die keinesfalls stimmen muss. Es könnte auch sein, dass die Grafik gar keine Akkupakete zeigt, sondern einfach nur die Reichweite visualisieren soll. Sollten es dennoch Akkupakete sein, könnte für das Model S ein anderes als das 75 kWh-Akkupaket zum Vergleich herangezogen worden sein.

Supercharger

Bezüglich der Nutzung der Supercharger, ist aus der Vergleichstabelle zu entnehmen, dass man beim Model S diese weiterhin kostenlos nutzen können wird, wenn man sein Fahrzeug über einen Weiterempfehlungscode bestellt. Beim Model 3 heißt es hingegen, dass man für die Nutzung der Supercharger zahlen wird – kein Wort zu einer möglichen 400 kWh Gratisnutzung pro Jahr.

Passagiere

Keine Neuigkeiten gibt es bezüglich der Anzahl der möglichen Passagiere in den Fahrzeugen. Während beim Model S bis zu sieben Personen Platz haben (mit nach hinten gerichteten Kindersitzen im Kofferraum), sind beim Model 3 maximal fünf Insassen möglich.

Kofferraumvolumen/Stauraum

Das Model S verfügt über einen Stauraum (vorne und hinten) von 30 Kubikfuß (ca. 850 Liter), wobei es laut deutschsprachiger Informationsseite bis zu 894 Liter sind. Außerdem ist die elektrisch öffnende Heckklappe hier Serienausstattung. Beim Model 3 sollen es hingegen insgesamt 14 Kubikfuß Stauraum sein (ca. 400 Liter), wobei die Heckklappe manuell zu öffnen ist.

Displays

Auch bezüglich der Displays gibt es keine Veränderung. Während das Model S über zwei Displays verfügt, ein Instrumentendisplay und den 17 Zoll Touch-Screen in der Mittelkonsole, gibt es beim Model 3 lediglich das eine, bereits bekannte Display in der Mittelkonsole, welches horizontal ausgerichtet ist und alle Informationen enthalten soll.

Konfigurationen/Optionen

Dass beim Model 3 weniger Konfigurationen möglich sein werden, war zu erwarten. Laut der Vergleichstabelle sollen es sogar weniger als 100 mögliche Konfigurationen sein, während es beim Model S über 1.500 sein sollen. Sicherlich werden beim Model 3 weniger Komfortmerkmale, Lackierungen,  Räder und Akkupakete angeboten. Zudem gibt es zum Marktstart kein Allradantrieb.

Liefertermin

Das Model S kann Tesla heute in weniger als 30 Tagen zum Kunden ausliefern (US). Wer jedoch aktuell ein Model 3 reserviert, muss mit einer Auslieferung Mitte 2018 rechnen, also frühestens in einem Jahr. Wenn dann bei der letzten Enthüllung im Juli alle Details zum Fahrzeug bekannt sind, dann könnten die Reservierungen und damit die Wartezeiten sogar noch steigen.

Premium Optionen

Das Model S verfügt offenbar über Optionen, die beim Model 3 nicht bestellt werden können. Laut der Vergleichtstabelle sind es: HEPA-Luftfilter, Aluminium Karosserie, Smart Air-Luftfederung, Glasdach, Panorama-Dach, automatische Türgriffe und 21 Zoll Performance-Felgen. Wobei das Glasdach hier überrascht, da eigentlich auch das Model 3 über ein solches verfügen soll.

  • Sonntagskuchen

    Das mit dem Glasdach verstehe ich nicht. Klar ist doch, dass das Model 3 ein Glasdach haben wird. Insofern verstehe ich die Ausklammerung des Glasdaches nicht. Wir werden es bald wissen 🙂

    • McGybrush

      Ja beim Model S hat man die Wahl welches Dach man will. Beim 3 dann wohl immer das feststehende Panoramadach ohne Mechanik zum öffnen etc.

    • Fritz!

      Bei Motortalk oder Ecomento.tv schrieb ein Nutzer, daß mit großer Wahrscheinlichkeit damit Schiebedach gemeint sein wird.

      Im Juli wissen wir mehr.

    • Matthias Knuth

      Ich habe immer noch die Stille Hoffnung, dass bei der Heckklappe die Scheibe mit hoch schwingt. Aber so wie die Fotos waren, wird das nicht der Fall sein.

      • Fritz!

        Der Drops ist definitiv gelutscht, da gab es auf TFF mal einen User, der dazu eine sehr schöne Schnittzeichung angefertigt hatt, die zeigte, das ein Scharnier ob (wie beim Model S) nicht geht wg. Kopffreiheit und weil das Model 3 ja nun mal kleiner ist. https://uploads.disquscdn.com/images/20146a93404759449508d1f0a31c0c30c636981c0ecb3cb51f7bcc8695010fce.jpg

        • Matthias Knuth

          Schade. Ist für mich eigentlich ein Ausschlusskriterium. Das Argument der Größe lasse ich nicht gelten. Jeder Kleinstwagen hat eine komplett aufschwingende Klappe. Ebenso wünsche ich mir eine AHK. Nicht um den Wohnwagen zu ziehen, sondern um mit dem Klaufix zum Baumarkt fahren.

          • Thomas

            Welcher Kleinstwagen hat solch eine Bauform des Hecks? Die meisten haben doch ein fast senkrechtes Heck, wie z.B. der VW Up oder der Smart.

          • Matthias Knuth

            Ich hatte damit eigentlich den Anschlagpunkt der Scharniere gemeint. Wenn ich mir die Grafiken ansehe, würden ein paar cm mehr in der Dachhöhe ausreichen, um die komplette Klappe zu öffnen. Aber OK. Es steht mir als Laie nicht zu, das anzuzweifeln, was sich diese wirklich genialen Köpfe bei Tesla ausdenken. Meinen Respekt haben alle Mitarbeiter bei Tesla und das Konzept hat mich sofort überzeugt.

          • Thomas

            Ich bin auch nur Laie 😉
            Aber es ist für mich plausibel, dass bei einer so grossen Heckklappe ein entsprechendes Scharnier eingesetzt werden muss, was dem entsprechend den Raum im Fahrzeug verringert.
            Lassen wir uns überraschen 🙂

          • Skynet

            An den bisherigen Bildern des M3 erkennt man doch deutlich, dass die Klappe ziemlich genau am Ende des Dreiecksfensters das Scharnier hat. Also ein Mittelding zwischen den beiden Grafiken oben. Damit kann die Scheibe natürlich nicht mit hochschwingen. Somit wird es selbst bei umgeklappten Sitzen schwierig höhere Sachen rein zu bekommen.

        • Jossele

          Bei der Schnittzeichnung wird auch klar, wieso der Kofferraum so klein ist. Das bedeutet, das die knapp 45cm die der M3 länger als ein Golf ist, sind fast ausschließlich vorn. Womit du vorne vielleicht 100-150lit und hinten 250-300lit hast – das ist echt bitter für mich. Definitiv muss ich mir den M3 in natura ansehen bevor ich da die Reservierung in eine Bestellung umwandeln kann…. oder auch nicht 🙁

          • Fritz!

            Es gibt ja von den Probefahrten ein kurzes Video, in dem der Kofferraum hinten geöffnet und reingeschaut wird. Ich fand für einen Wagen mit Stufenheck das ein optisch ziemlich großes schwarzes Loch, ich hätte weniger erwartet. Nun war es aber auch ein verwackeltes Handyvideo bei Dunkelheit…

            Aber alleine die zwei Kofferräume finde ich super, vorne den ganzen Krimskram, den ich eh immer dabei habe und hinten die temporären Dinge zum transportieren. Vorne höre ich es nicht klappern und hinten bleibt der Platz erhalten. Mal sehen im Juli…

  • Pamela

    Elon: „Oh so little faith“

    auf die Frage „Please tell me the Model 3 offers more range than the Chevy Bolt.“

    Deshalb dachte ich eigentlich, es würde die 215 Miles bei Range nicht mehr stehen.
    Das „+“ gilt doch sicher nur für das größere Akku.
    Oder wird das vielleicht bei der finalen Vorstellung noch korrigiert ?

    • Richard Müller

      Ich gehe stark davon aus, dass er damit den größten Akku meinte.

    • Jakob

      Ich glaube die Basis Version wird den Chevy Bolt übertrumpfen.
      Mit dem 215+ will Tesla lediglich nicht andere Zahlen nennen als bei der ersten Präsentation, die Überraschung kommt dann im Juli.
      Stell dir vor, dort wären bereits neue EPA-Zahlen bekannt, das würde sofort massive Spekulationen auslösen.
      So zumindest meine Interpretation von dem Tweet, wobei deine natürlich auch passt 🙂

      • Pamela

        Ich hab schon lange nicht mehr so gezappelt !
        Ich trau den 2170ern eigentlich mehr Range zu als den Batterien im Model S.
        Deshalb kann mans nicht liniear runterrechnen. Ach, warten wir noch ein bisschen …

        • Jakob

          Ich bin auch schon zappelig wie sonst was. 🙂
          Spannung pur.

          • mattAUT

            60&74kwh Akkus wenn die Mutmaßungen von teslarati wahr sind.

        • Nach meinem letzten Kenntnisstand setzt TESLA auf die 2070er Bauform, auch wenn der Unterschied nur 1mm ist.
          Und momentan haben diese noch keinen Vorteil bei der Energiedichte (weder volumetrisch noch gravimetrisch) gegenüber den 18650, zumindest wenn man die auf dem Markt verfügbaren Zellen vergleicht. (Panasonic/Sanyo NCR18650GA vs. NCR20700B).
          Aber evtl. ist TESLA hier schon etwas weiter…
          Und neben der Energiedichte geht es ja auch um Herstellungskosten.
          Auf jeden Fall haben die 2070/20700/21700 mehr Potenzial für die nahe Zukunft.

  • Richard Müller

    Ich bezweifel, dass es kein Glasdach gibt. Die Testautos auf den Straßen haben schließlich auch eins… ;)…es wird halt „nur“ ein Glasdach geben. Keine Wahl halt.

  • FMH

    Also weniger als 60 kWh Akku kann ich mir weiterhin nicht vorstellen – wg. dem Ampera-e/Bolt.
    Da wird Tesla doch nicht hinter zurückstehen, oder?
    (Auch wenn der Ampera-e/Bolt nicht „richtig“ lieferbar ist…)

    Könnte mir aber durchaus einen softwarelimitierten 50 kWh (eigentlich 60 kWh) vorstellen.

    • Fritz!

      Die Kapazität ist egal, solange das Model 3 genauso weit/weiter kommt als der Bolt. Wenn TEsla das mit weniger Kapazität schafft, auch gut. Die Aerodynamik ist nun mal auf jeden Fall ebsser. Ich denke mal auch, daß im Juli da noch ein wenig Reichweite zu kommt (zumindest hoffe ich es).

      Elon Musk kann eigentlich kein Model 3 mit weniger Reichweite als der Bolt rausbringen, das geht nicht!

    • McGybrush

      Warum sollte Tesla als kleinste Option keinen Tesla raus bringen der weniger als alt Bolt schafft? Das Auto ist Billiger, schicker und hat Hardware für nahezu selbstfahrende Autos an Bord. Der bessere Bolt ist dann das Tesla Model S/X und optional dann das Model 3 mit Aufpreispflichtigem grösserem Akku. Also ich sehe da kein Problem drin wenn das Model 3 bei geschätzten 42.000Eur dann 350km NEFZ hat.

      Rechnerisch müsste das Model 3 bei einem 50kWh Akku im Vergleich zum Bolt dann bei gleichem CW Wert sogar 430km kommen. Der Bolt kommt mit 60kWh ja 520km im NEFZ.
      Andererseits gab es mal eine Frage auf Twitter zu diesem Thema Model 3 und Bolt Reichweite wo Elon Musk dann nur Antwortet: „So wenig vertrauen in uns?“

      • FMH

        Das Model 3 ist ein 3er und das Ampera-e ein 2er.
        Da ist einfach ein Klassenunterschied dazwischen.

        • McGybrush

          Also wenn es jetzt folgende Optionen gibt:

          a) Tesla M3 mit 50kWh für 35000USD als Einstig und Optional 65kWh für 45000USD

          b) Oder ein Model 3 mit 65kWh für 45000USD als Einstig nur um zwangsläufig ein besseren Akku als den Bolt zu haben dann nehm ich lieber Option a)

          Denn der M3 den Du als grösser (besser) klassifizierst müsste Ausstattungsbereinigt dann definitiv auch teurer sein als diese 35000USD. Zusätzlich kommt dann ja noch die Autopilot Hardware hinzu die das Model 3 in der Herstellung etwas teurer machen auch wenn man diese Option gar nicht bucht.

          Der Skoda Octavia von meinem Dad ist auch grösser als mein kleiner 1er BMW. Aber dennoch hab ich in dem kleinen viel mehr Luxusausstattungen drin die es im grossen Octavia nicht mal gegen Aufpreis gab. Dennoch kommt der Octavia weiter als ich mit einer Tankfüllung. Ein BMW M2 kommt ja auch nicht so weit wie ein 5er BMW mit normalen Motor obwohl der M2 in dem Fall sogar teurer ist.

          Ich glaubte bisher immer an ein Model 3 mit 55kWh einstieg. Mittlerweile glaub ich sogar an einer „nur“ 50kWh Version da er zum Ampera-E mit 380km WLTP ein viel schlechteren CW Wert haben wird. Die Bereifung beim Model 3 bleibt da nur noch ab zu warten.

    • mattAUT

      ich weis nicht ob es stimmt aber habe eben gelesen es soll die Optionen 60&74kwh geben.
      http://www.teslarati.com/tesla-model-3-battery-pack-216m-model-3-battery-production-line-gigafactory-1/

  • Nelkenduft / AHF

    Der von Musk bereits angekündigte Biowaffen-Abwehrmodus ist ein Muss für das Model 3, anders möchte ich heutzutage nicht mehr auf vielbefahrenen Straßen unterwegs sein.

    • Karl

      Definitiv. Er will die Kiste ja auch in China verkaufen. Ich denke, daß es noch genügend Optionen geben wird, wenn auch noch nicht zum Start.

      • Nelkenduft / AHF

        Ich hoffe schon, dass der Biowaffen-Abwehrmodus von Anfang an kommt, denn sonst ist das Model 3 in extrem verdreckten Städten wie München oder Peking nicht wirklich eine sinnvolle Alternative. Da holt man sich dann besser ein aufgebohrtes Pedelec und düst durch die Nebenstraßen.

        • Ralph

          Du hast gerade ernsthaft die Unweltbelastungen Pekings mit München verglichen?? Du warst noch nie in China und hast keine Ahnung…

          • Jossele

            Hab auch gerade lachen müssen. Nachdem es außer dem MX/MS kein Fahrzeug mit diesem Luftfilterungsgrad gibt frage ich mich an welche anderen Alternativen Nelkenduft denkt?

          • Nelkenduft / AHF

            Wer hat hier behauptet, dass es zum Biowaffen-Abwehrmodus eine Alternative gibt? Nur @Skynet hat geschrieben, dass ein Umluftschalter ausreicht, aber was man von seinen die Realität beschönigenden Beiträgen halten soll ist eh fraglich.

          • Skynet

            Eher sind Ihre Beiträge aus Halbwissen und Beleidigungen wohl sehr fragwürdig. Ein Umluftschalter macht genau das was der Name sagt und dies hilft sehr wohl gegen Gestank und Abgase. Ganz nebenbei bemerkt ist ein Hepa-Filter kein Alleinstellungsmerkmal von Tesla.

          • Nelkenduft / AHF

            Beim Biowaffen-Abwehrmodus wird nicht umsonst ein Überdruck erzeugt, was eben schon ein Alleinstellungsmerkmalist darstellt im Gegensatz zu den wenig durchdachten Filter-Technologien der europäischen „Premium“-Hersteller. Offenbar verstehen Sie aber die technischen Hintergründe nicht, sonst würden Sie nicht weiter mit Ihrem Umluftschalter hantieren und in Ihrer stickigen, stickstoffdioxidgeschwängerten Luft ausharren. Fahrer von Verbrennerfahrzeugen können einem echt leid tun, sie lassen sich hinten und vorne betrügen, der Staat kassiert dann noch schön ab und die eigene Gesundheit geht dafür flöten.

          • Skynet

            Trotz der Bezeichnung wird im Zweifelsfall hoffentlich keiner darauf verlassen.

            https://www.theverge.com/2015/9/30/9421719/tesla-model-x-bioweapon-defense-mode-button

            …The company claims it’s 300 times better at filtering bacteria, 500 times better at filtering allergens, 700 times better at filtering smog, and 800 times better at filtering viruses…

            Letztendlich reicht eine „schädliche“ Bakterie oder ein Virus aus um Dich im Zweifesfall erkranken oder sterben zu lassen. Insofern ist die Bezeichnung eher irreführend. Dazu muss zur Erzeugung des Überdrucks erst einmal Luft angesaugt werden und später auch Undichtheiten ausgeglichen werden. Somit kommt also immer gefilterte Luft von Außen ins Innere. Zusätzlich ist zweifelhaft, ob bei einem mit Bakterien oder Viren belegten Filter die o.g. Zahlen noch gelten. Dazu müssten sie letztlich auch vor/im Filter abgetötet werden (bei einem Teil z. B. mit UV-Licht möglich), was meines Wissens beim Tesla nicht der Fall ist und alles lässt sich sowieso nicht abtöten.

            Beim Umluftmodus werden schlicht und einfach die Schotten dicht gemacht und jeder kann sich selber überlegen, wann er ggf. kurzzeitig gefilterte Außenluft wieder ins Auto lässt. Da sind mangels Überdruck also evtl. Undichtheiten der Dichtungen das Problem, was sich aber bei ordentlichen Spaltmaßen und Verarbeitungsqualität minimieren lässt 😉

          • Nelkenduft / AHF

            Darauf können wir uns verständigen! Es geht ja auch nicht um eine Fahrt durch Prypjat, so schlimm ist es dann selbst in München nicht.
            Der Anteil an Feinstaub und Stickstoffdioxid ist bei einem solch ausgestatten Tesla auf einem unbedenklichen Niveau und man hat den Vorteil, dass die Frischluftzufuhr nicht unterbrochen ist.
            Ich würde natürlich gerne ohne solche Radikalmaßnahmen entspannt und sorgenfrei mit der Familie durch die Gegend fahren, aber das wird die nächsten Jahre noch nicht möglich sein, solange legal von der Industrie betrogen werden darf (Stichwort „Konformitätsfaktor“).

          • Nelkenduft / AHF

            München ist halt das extremste Negativbeispiel für Europa.
            Hier willst du nicht ohne Biowaffen-Abwehr im Stau stehen, glaub mir!
            Und Peking macht immerhin aktiv etwas (Zweitakterverbot, massive Zulassungsbeschränkungen für Verbrenner, Förderung alternativer Antriebe), was man von München nicht ansatzweise behaupten kann.
            Hier zählen die Quartalsgewinne der dreisten Betrüger deutlich mehr als das vorzeitige Ende tausender Menschenleben.

          • Skynet

            …München ist halt das extremste Negativbeispiel für Europa…

            Na aus München offensichtlich noch nicht viel rausgekommen. Weder für Europa noch nicht einmal für Deutschland (mal z. B. am Neckartor Stuttgart vorbeifahren) trifft dies zu. Von Peking selbst bei Fahrverbot ganz zu schweigen. Etwas mehr Sachlichkeit tut offensichtlich Not und manchmal hilft (wie bei eigentlich jedem Auto) auch einfach der (ohne Aufpreis mitgelieferte) Umluftschalter.

          • Nelkenduft / AHF

            Nur weil in Stuttgart an einer besonders exponierten Stelle die Meßstation manchmal höhere Werte anzeigt, ist dort noch lange nicht ansatzweise so starker Verkehr wie in der Autohauptstadt München. Zudem sind am mittleren Ring wesentlich mehr betroffene Anwohner, die der Giftgas-Belastung direkt ausgeliefert sind, ohne dass die Politik hier handelt. In Stuttgart ist aufgrund der Lage eher Feinstaub das Problem, das ist in München tatsächlich besser.

            Sachlich wäre es, wenn man die kriminellen Autohersteller dazu verpflichtet ihre illegal betriebenen Fahrzeuge entweder zurück zu nehmen oder zu reparieren. In beiden Fällen muss natürlich noch eine Strafzahlung für den vorsätzlichen Betrug dazu kommen, so wie es in USA oder Frankreich selbstverständlich ist. Ich hoffe, dass hier die Umwelthilfe vor Gericht etwas erreicht, denn die deutsche Politik ist leider durch und durch korrumpiert.

            Das mit dem Umluftschalter ist ja wohl nicht ernst gemeint, als ob das Stickstoffdioxid davon abhält ins Fahrzeuginnere zu gelangen. Warum blos erzeugt der Biowaffen-Abwehrmodus einen Unterdruck im Fahrzeug?

          • Skynet

            Ach Gott viele Behauptungen aber weder Ahnung vom einen noch vom anderen.

            London ist europ. Spitzenreiter und Stuttgart dt. Spitzenreiter genau eben bei der durchschnittlichen Stauzeit (=meiste Schadstoffe) und nicht bei einer einzelnen Straße.

            http://www.autobild.de/artikel/ranking-von-inrix-staus-5981983.html

            Was bewirkt ein Umluftschalter? Kein Schutz vor Bio-Waffen aber immerhin bleibt der Gestank und der Rest draußen und genau darum geht’s.

          • Nelkenduft / AHF

            Was genau wollen Sie eigentlich mit Ihren Beiträgen erreichen? Mit Ihnen ist scheinbar keine themenbezogene, vernünftige Diskussion möglich, es werden nur ständig Nebelkerzen geworfen. Aber wofür und mit welcher Absicht?

            Unter dem Link steht überhaupt nichts von der thematisierten Stickstoffdioxidbelastung und dass die mit Abstand schlimmste Staustrecke in einer deutschen Stadt der Mittlere Ring in München ist, wird sogar bestätigt. Es geht ja nicht nur alleine um den Stau, sondern auch um die Anzahl der Fahrzeuge die dort fahren, der betroffenen Anwohner und die Nähe der Straße zur Wohnbebauung. Da dürfte der mittlere Ring im innerstädtischen Bereich europaweit absolut konkurrenzlos sein. Konkurrenzlos ist auch wie das Thema in München konsequent ignoriert wird und die Politiker somit den betroffenen Bürgern die Hilfe zur Lebensrettung verweigern.

            Unsere Bananenrepublik-Autos überschreiten übrigens sogar durch die Abgase des eigenen Antriebs im Innenraum die Grenzwerte:
            http://www.spiegel.de/auto/aktuell/innenraumfilter-die-luftigen-versprechen-der-autohersteller-a-1094348.html

            Fährt man noch hinter einem Euro-5-Diesel-Fahrzeug her, explodieren die Werte auf über 500 Mikrogramm pro Kubikmeter. Das dürfte den meisten Autofahrern gar nicht bewusst sein, welcher Belastung sie sich da im Berufsverkehr der letzten Jahre tatsächlich aussetzen.

            Viel Erfolg damit diese Giftgase über einen längeren Zeitraum per Umluftschalter zu bekämpfen. Da vertraue ich lieber den talentierten Ingenieuren bei Tesla, die für Probleme auch adäquate und funktionierende Lösungen anbieten. Dann kann man auch wieder entspannt durchatmen, ohne dabei um die Gesundheit fürchten zu müssen.

        • Harald Schattauer

          Dieser Biowaffenabwehrmodus ist auch nur ein Filter der gegen Partikel hilft Also der gegen Staub, Feinstaub, Pollen, Viren und Bakterien hilft.

          Er hält kein Gas oder Giftgas zurück
          Also auch kein NOX (z.B. Stickstoffdioxid)

          Um Gase zurückzuhalten braucht man Filter mit Aktivkohle und ähnlichem
          Diese Filter binden dann die Gase, bis sie voll sind (gesättigt). Ist solch ein Filter gesättigt schlägt er durch und gibt die gebundenen Schadstoffe wieder ab ( z.B. in den Innenraum vom Auto).

          Bis zur Sättigung eines solchen Filters sind es nicht Monate sondern Stunden, bei hoher Schadstoff Belastung sogar nur Minuten.

          Also scheißegal wie die Lüftung steht, im Stau bekommt man seinen Teil „Giftgas“ ab

  • Melone

    Ich finde es wirklich seltsam, dass Tesla das Model 3 in diesen Vergleichen so schlecht darstellt. Allein, dass da von <100 Ausstattungsvarianten und 1+ Jahr Wartezeit Wartezeit geredet wird – ich kenne keinen anderen Herstellern, der so etwas macht (da würde es Spott und Häme hageln). Will Tesla mit aller Gewalt noch schnell ein paar Model S verkaufen? Diejenigen, für die das nicht in Frage kommt, werden durch dieses Anti-Selling doch nur verschreckt…

    • McGybrush

      Ich glaube die Erwartungen an das Model 3 sind dann doch tatsächlich etwas zu hoch ausgefallen. Viele dachten wirklich das Model 3 ist ein kleines Model S und noch besser für weniger Kohle. Ich glaube man will hier auch ein wenig die Handbremse anziehen. Das wichtigste war wohl das man im Vorhinein schon klarstellen musste das es keinen zweiten Bildschirm gibt. So kann man auch jetzt schon die Spreu vom Weizen trennen und kann die Vorbestellungen die jetzt und kurz nach der Vorstellung immer noch Aktiv sind besser einschätzen. Diese Info ging übrigens nicht an uns sondern an die Leute die dort arbeiten. Die wissen sicherlich schon lange wie der Hase so laufen wird. Die werden auch vorher schon gewusst haben das es über 1 Jahr dauern wird.

      • Melone

        Wobei die Info ja anscheinend mit der Intention verteilt wurde, dass Mitarbeiter Kaufinteressierte damit aufklären können. Das mit den Erwartungen stimmt allerdings. Habe auch in englischsprachigen Foren Beiträge von Leuten gelesen, die ihr Model S durch zwei Model 3 ersetzen wollten (und das war kein Einzelfall). Das die Allgemeinheit so sehr danebenlag, war mir allerdings nicht bewusst.

    • Ich finde das überhaupt nicht seltsam.
      Wenn man bereits genug Reservierungen für mehr als die erste Jahresproduktion des M3 hat, warum sollte man das noch in diesem Moment weiter bewerben?
      Viel besser ist es doch, einen Teil der M3-Interessenten zu einem MS-Käufer zu machen.
      Da macht TESLA auch keinen Hehl draus…
      Dass das M3 trotz der Einschränkungen ein tolles Auto wird, was sich quasi von selbst verkauft (bes. wenn es erst einmal ausgeliefert wird) da bin ich mir nach wie vor sicher.
      Aber auch, dass das MS das noch bessere Auto ist, selbst wenn es schon seit 4 Jahren auf dem Markt ist.

      • Melone

        M3 zu MS-Käufern zu machen versucht Tesla ja schon seit einer Weile (kurz nach den ersten Reservierungen gingen ja schon erste Mails raus). Aber auch hier im Forum hört man ja von Leuten, die zunehmend enttäuscht sind, und von denen wahrscheinlich nur wenige überhaupt ein MS in Betracht ziehen können (kostet schließlich mal eben das doppelte). Und gerade Leute, die vom M3 nur am Rande mitbekommen haben und es vielleicht in Betracht gezogen haben, springen bei solchen Informationen vielleicht ganz ab und kaufen bis dahin etwas anderes (habe ich auch schon von einigen gelesen). Das ist eben das, was mich daran etwas wundert und die Vorfreude eben doch mittlerweile etwas dämpft.

        • W. Müller

          Ich finde die Taktik von Tesla gar nicht so schlecht. Diejenigen, die zu hohe Erwartungen an das M3 haben, werden später mehr Nörgler als Kunden für Tesla Motors sein.
          Dann ist es nur gut, diese potentiell unzufriedenen Kunden bereits jetzt in der Reservierungsphase zu „verlieren“ als später einen Haufen negativ Meldungen von M3 Käufern zu risikieren.
          Im übrigen stehen die Schätzungen für die Reservierungen schon bei weit über 500.000.
          Da kommt Tesla noch in ganz anderen Probleme. Dann eben lieber jetzt reinen Wein einschenken und die behalten, die dennoch das M3 ein tolles Auto finden.

  • Marc Evers

    Sorry Tesla Freunde,
    Ich persönlich werde langsam immer skeptischer bez. der mageren Ausstattung.
    Man sollte schon diverse Luxusoptionen dazu bestellen können.Aufpreispflichtig natürlich. Wenn Elon die Karre weiterhin so schlecht macht kann er sie behalten!

    • Sonntagskuchen

      Dann kaufe doch das Model S. Model 3 soll ja ein Einstieg in die MIttelklasse Massenproduktion sein.

      • Marc Evers

        Das Model S ist mir zu teuer.
        Ich habe jetzt zZ einen Audi Q3,der liegt mit Quattro und DSG und 211PS knapp unter 30000€ , habe ihn aber auf 54000€ bekommen mit netten Extras! Ist auch ein Massenmodel, man kann ihn aber totzdem schick individuallisieren.

  • Pamela

    Elon hat am 31.03.16 gesagt: „für 35000 $ bekommt Ihr ein wirklich gutes Auto“
    Er hat nicht gesagt „wenn Ihr das doppelte ausgeben wollt, bekommt Ihr ein Premiumfahrzeug, das 11“ kürzer ist als das Model S. Das war einfach nicht der Plan.
    Luxusoptionen beim Start in die Massenproduktion, halte ich für unrealistisch.
    Größeres Akku, später noch Allrad, vielleicht ne Option beim Sound, zwei Sitzbezüge-Qualitäten, zwei Felgenvarianten und das ganz Normale halt wie Sitzheizung usw., mehr hab ich nicht erwartet, und das kann schon kosten.
    Den Hepa-Filter hätte ich an seiner Stelle noch mit reingenommen, so als das Besondere, was nur Tesla hat.
    Schauen wir mal auf die Konkurrenz (wenn es sie mal gibt):
    http://www.opel.de/content/dam/opel/germany/fahrzeuge/ampera-e/Downloads/Ampera_e_18.0_PRL-D_web.pdf

    Ich sehe da nichts Besonderes und mehr kann man dann auch nicht wählen, oder weiß jemand mehr ?
    Und wenn man heute reserviert, wird es mehr als ein Jahr dauern – nicht vor Mitte 2018, war doch auch klar.
    Aber gut, wenn er es jetzt noch mal klarstellt. Vielleicht gibts noch ne kleine Überraschung beim Event, aber sonst sollte man auf dem Boden bleiben.
    Man wird ein wirklich gutes Auto bekommen (das keine 80000 $ kostet).

  • Christoph Hruschka

    Ohoho

    mich erschüttert der Stauraum…… dachte das da doch etwas mehr Platz vorhanden ist, das muss ich mir dann in Natura mal anschauen…..

    • Thomas

      Der wenige Stauraum hat mich auch überrascht. Das ist nur etwas mehr als bei einem Golf.

      Weiss jemand, ob sich die Sitze umklappen lassen?

      • Jossele

        Ist bei so einem kleinen Kofferraum ja ein muss! Vor allem wenn man bedenkt das die 400lit der Raum hinten UND vorne zusammen sein soll. Das ist jetzt wirklich ein Dämpfer für mich.

        • Skynet

          Rund 396 Liter zusammen ist wirklich recht wenig, der Ampera-Kofferraum soll 381 Liter haben. Aber irgendwo war doch mal angekündigt, dass mit umgeklappten Sitzen ein Fahrrad reinpassen soll. Das müssten dann ja so um die 1,80 in der Länge sein und wären dann zumindest ausreichend.

        • Karl

          Da wird scheinbar anders gemessen. Wenn ich meinen A5 (oder auch einen A4) nach Kubicfuß nach amerikanischen Daten vergleiche, hat das Model 3 1 Kubicfuß (also 28 ltr) mehr. Da entsprechen 13 Kubicfuß ca. 480 l nach deutschen Angaben.

      • Pamela

        Ich kann mich erinnern, dass Tesla es so machen wollte, dass sich hinten einer reinlegen kann (wenn er nicht zu lang geraten ist) mit Füßen im Kofferraum.

        • Hallo Pamela,
          vielen Dank für den Link; das Bild kannte ich noch nicht.
          So schlecht sieht das mit dem Kofferraum doch gar nicht aus!
          Habe früher auch gerne Limousinen bzw. Coupé’s gefahren; das ging auch.
          Meine „Traum-Konstellation“ wäre ein BMW 4er Gran Coupé mit TESLA-Technik; natürlich von Grund auf so konzipiert, also nicht nachträglich reingefrickelt.
          Und siehe da: Gerade vorgestern gelesen, dass BMW einen 4er GT (o.k.; ist kein Gran Coupé, aber ähnlich) für 2020 plant.
          Aber mich können die jetzt nicht mehr umstimmen.
          Der TESLA-Countdown läuft:-)

          • McGybrush

            Guck. Und bei mir ist es der 1er oder 3er den ich gerne hätte. Und auch bei mir wird’s dann wohl ein Tesla statt meinen dritten BMW zu kaufen.

          • Da kommen mir spontan Erinnerungen an den „BMW Active E“ auf Basis des 1er Coupé auf. Da hat BMW 2011/2012 1000 1er Coupé mit E-Antrieb zu Testzwecken unter’s Volk gestreut. Und obwohl mir damals schon klar war, dass ein nachträgliches Umrüsten auf E-Antrieb nur ein Kompromiss ist, habe ich mich spontan beworben.
            Habe aber leider eine Absage erhalten (sogar vom Projektleiter persönlich per Telefon), da der Test dann doch nur auf München und Berlin limitiert wurde.
            Damals (das war noch vor einem TESLA Model S) hatte ich noch Hoffnung, dass zumindest BWM hierzulande die Zeichen der Zeit erkannt hat.
            Und was haben sie in den 6 Jahren gebracht?
            Einen i3, i8 und ein paar Hybrid-Gurken…
            Und dabei habe ich ihnen noch vor 3 Jahren umfangreich geschrieben, wie sie es richtig machen könnten:
            Kurzfassung:
            – Alltags/Familientaugliches E-Auto (ähnlich 3er BMW)
            – Reichweite > 250km
            – Vewendung von marktüblichen Zellen (18650) anstatt Sonderlösung
            – Kooperation mit TESLA zur Nutzung von Know-How und SuperCharger
            Bitte nicht als überheblich auffassen; das hätten hier die Forum-User sicherlich auch alle so gesehen.
            Und was kam als Antwort?
            Eine Standard-Floskel:
            „Sehr geehrter BMW Kunde, wir bedanken uns für Ihre Nachricht, bla, bla, bla…“
            Ich bin soo wütend über diese Ignoranz!

            Ich habe auch mal an Schäuble/Dobrindt eine email geschrieben, als sie 2016 die „Förderprämie“ vorschnell und durch die deutsche Auto-Lobby beeinflusst verabschiedet haben.
            Darauf habe ich noch nicht einmal eine Empfangsbestätigung erhalten.
            Ich bin soo wütend über diese Ignoranz!

            Bevor ich hier vor dem PC anfange zu weinen, klinke ich mich lieber für heute aus und wünsche allen einen schönen Vatertag!

          • Nelkenduft / AHF

            Man darf sich da nicht so rein steigern, denn letztendlich sieht es die Mehrheit der vernünftigen und für Argumente zugänglichen Menschen ganz genauso wie wir.
            Die Politiker sind oft mehr oder weniger korrupt und denen sind halt die Quartalszahlen der Unternehmen wichtiger als Menschenleben im eigenen Land.
            BMW würde ich nicht unterschätzen, da läuft einiges intern und unter strengster Geheimhaltung. Allerdings darf man halt auch nicht vergessen, dass die nach außen hin nach wie vor ihre Verbrenner verkaufen und die vielen tausend Angestellten in dem Bereich bei Laune halten müssen. Die Transition zur Mobilität der Zukunft wird daher kein Spaziergang, aber bei den Eigentümer-Familien hat man definitiv die Zeichen der Zeit erkannt und den richtigen Weg eingeschlagen.

          • Longcheck

            Na, BMW eiert da aktuell und in Zukunft erst mal ganz schön rum.
            Der I5 vor dem Aus?…
            http://www.goingelectric.de/2017/05/26/news/aus-der-traum-vom-bmw-i5/

          • MichaHamburg

            Aua weia! Was ist nur aus BMW geworden? BMW stand mal für „Freude am Fahren“.
            Nun steht BMW für „Verpasste Freude am Fahren“!
            Meine einstige Lieblingsmarke riskiert die eigene Existenz! 2021 ist VIEL ZU SPÄT!
            Die Anschaffungspreise stehen kurz vor dem Kippen bzw. sind bei Fahrzeugen mit herausragenden Fahrleistungen (Tesla) schon gekippt Richtung Elektro.
            Spätestens mit dem Model 3 kippt es auch in der Mittelklasse und bis Ende 2018 hat das auch nahezu jeder mitbekommen!
            Wer kauft 2020 noch eine Karre mit Dino-Technik? Das kann dann nur noch für vielfahrende Langstrecken-Raser Sinn machen oder bei Kleinwagen, die für die Langstrecke benötigt werden.

          • Fritz!

            Ich befürchte, die Autokäufer (zumindest in der BRD) sind da etwas träger. Umschwenken werden sie nur, wenn sie müssen. Also dann, wenn es Fahrverbote bei Ihnen in der Gegend für Diesel gibt, wenn die Steuer für den Verbrenner exorbitant hoch ist (sehr unwahrscheinlich), wenn der Sprit exorbitant teuer wird (auch eher unwahrscheinlich) oder wenn sie, wie auch immer, vom Gesetzgeber dazu gezwungen werden.

            Experiementierfredig war der deutsche Autokäufer leider noch nie. Lieber wieder einen VW kaufen, da kennen sie sich aus…

            🙁

          • Longcheck

            ‚ergänze Fritz: „wieder einen Daimler (Generation 50+ …) oder einen VW“

            Diese eingefleischten „Daimler’s“ können sich einfach nicht vorstellen, dass andere Autobauer auch gute Teile bauen. Wenn bei denen der Stern als Vision-Visier vorne fehlt, wissen die schon nicht mehr, wo die eigentlich hin fahren wollen. Hier „bäi uns in de Stroot“ kenne ich ich gleich 4 von der Sorte: Ganz viel Ahnung von Technik :-() aber ohne Horizont…
            Vielleicht wird das anders, wenn sie keine Dividende mehr für ihre Lieblingsaktien kassieren können und der Kurs massiv verlieren wird.
            Die Erosion beginnt gerade…(Dieselgate, Teslaerfolg..)

          • Longcheck

            Wir werden mit gerne noch so vielen Tesla’s noch eine Zeitlang leider die Verbrenner brauchen; aber dann ohne Betrug so sauber wie es nur irgendwie geht.

            Das ist nüchtern betrachtet leider so. Es ist sehr schwierig eine Ladeinfrastruktur im „Laternenbereich“ für die Mengenan Mietern auf zu bauen. (Kabel mit erforderlichem Querschnitt, rechtliche Bedingungen, etc.) Da gibt es sogar Neiddebatten nach dem Motto:
            Ja, „DIE“ können sich das leisten – und ich?.. Ich hätten ja gerne „einen“; aber wo soll ich den denn bitte schön laden?… – irgendwie auch verständlich…
            Rühmliche Ausnahme hier in D ist z. B. noch Ulm.

            Es muss also Stück für Stück wachsen – geht hier leider noch nicht schneller… – so wird das auch von den „Pro-E-Fachleuten“ beurteilt.

  • Skynet

    Einige „Experten“ versuchen ständig aus den Quartalszahlen die Anzahl der Vorbestellungen herauszulesen. Soweit ich mich erinnere gibt es eine Position mit derzeit rund 700 Mio. „Verbindlichkeiten“ die (nicht nur) die Anzahlungen für das M3 beinhalten. Daraus wird dann auf 380.000 – 500.000 Vorbestellungen spekuliert.

  • Dirk Pakosch

    Bei mir wäre es genau umgekehrt, auf so ein Glasdach kann ich sehr gut verzichten, aber ein ordentliches Cockpit ist ein muß.Nun hoffe ich auf das Model Y

  • Kai Otten

    Keinen HEPA-Filter???!!!! Puh….

    • Harald Schattauer

      Ich glaube nicht, dass auf HEPA-Filter verzichtet werden.
      HEPA-Filter kosten nur Cent-Beträge und sind in sehr vielen Autos Standard. Sie werden oft Pollenfilter genannt.

      • Kai Otten

        Das Thema „gute Luft im Innenraum“ ist ja bei den anderen Modellen extrem gehypt worden. Da müssten dann schon gute Argumente her, warum das auf einmal nicht mehr so wichtig sein soll.

  • Nelkenduft / AHF

    Das kann ich zu 100 % so unterschreiben!

  • Hallo Pamela,
    ich wollte mich eigentlich für heute schon ausklinken, weil ich mich mal wieder über die deutschen Automobilfirmen (leider auch BMW) und unsere Politik so aufgeregt habe.
    Aber es hat mich gefreut, dass Du neben der Technik auch mal den ökologischen Aspekt angesprochen hast:
    Ich möchte auch gerne mit dabei mitwirken, die Umwelt weniger zu schädigen. Aber ich möchte auch nicht auf die angenehmen Dinge wie Mobilität etc. verzichten.
    Bis vor kurzem schloss sich das noch weitgehend aus.
    Aber mittlerweile sieht man dank TESLA, dass das nicht sein muss:
    Es ist schon heute möglich, ein CO2 etc. neutrales Ökosystem zu etablieren.
    Es gibt div. Pilotprojekte, die zeigen, dass es auch ohne fossile Energie funktioniert.
    Elon Musk hat mal in einer Präsentation gezeigt, welch geringe Fläche PV erforderlich wäre, um die USA mit Strom zu versorgen.
    Das fand ich wirklich beeindruckend.
    Und ich kann das in gewissem Maße bestätigen:
    Ich habe seit 2010 eine PV-Anlage auf meinem Dach, die ca. 8000kWh erzeugt. Davon brauche ich für’s Haus nur ca. 4000kWh.
    Den Rest könnte ich prima nutzen, um mein E-Auto zu betreiben.
    Und das sind Module aus 2010 (noch nicht einmal die Besten).
    Zurück zum Thema:
    Weisst Du, was mich an Elon Musk am Meisten begeistert?
    Es geht ihm nicht nur darum, (Elekto-) Autos zu bauen und damit Geld zu verdienen; sondern er sieht das Ganze.
    Und ich glaube ihm das.
    Und ich weiss mittlerweile, dass es funktionieren kann.
    Und wenn ich solche Leute wie Dieter Zetsche sehe, wie sie in Jeanshose verkünden, dass Daimler auch weiterhin die Speerspitze im Automobilbau sein wird, dann glaube ich das NICHT.
    Mist; jetzt fällt mir kein passendes Schlusswort ein.
    Ich könnte noch stundenlang darüber philosophieren…

    • Longcheck

      Oh ja, könnte da direkt mit machen!… 🙂
      Auch für uns ist der Umweltaspekt der wichtigste, wenn wir den Tesla kaufen.

  • Guten Abend, liebste Pamela.
    Ja; ich hatte einen schönen Vatertag. Nachdem ich heute morgen auf meinem Handy „Guten Morgen lieber Marc“ gelesen habe, konnte der Tag ja auch nicht schlecht werden:-)
    Ich wünsche Dir natürlich Glück; und das nicht nur bei Deine Projekten zur Energiewende!
    Wenn Du die TESLA Solarschindeln auf Deinem Dach hast, musst Du natürlich mal ein Bild posten.
    Lieben Gruß,
    Marc

  • mattAUT
    • ThomasJ

      Der Link funktioniert nicht (mehr). 🙁