Nach Leistungsbewertung: Tesla kündigt Hunderten Mitarbeitern

Wie die Onlineausgabe der Mercury News berichtet, hat Tesla nach einer Reihe von Leistungsbewertungen Hunderten Mitarbeitern gekündigt. Die Rede ist von 400 bis 700 Mitarbeitern, darunter Ingenieure, Manager und Fabrikarbeiter, die entlassen wurden. Die Zeitung berief sich dabei auf ehemalige und noch angestellte Mitarbeiter des Unternehmens.

Laut Tesla seien die Kündigungen im Rahmen einer jährlichen Beurteilung erfolgt. Über die Anzahl der gekündigten Mitarbeiter machte das Unternehmen jedoch keine Angaben. In einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Bloomberg, schrieb Tesla:

Wie bei jedem Unternehmen, vor allem einem mit mehr als 33.000 Beschäftigten, können Leistungsbeurteilungen gelegentlich zum Ausscheiden eines Mitarbeiters führen. Tesla wächst weiter und stellt weltweit neue Mitarbeiter ein.

Aktuell hat Tesla auf der eigenen Webseite über 2.000 Stellen ausgeschrieben und damit deutlich mehr Stellen zu besetzen, als die Anzahl der entlassenen Mitarbeiter.

  • simons700

    Klingt ja nach einem richtig entspannten Betriebsklima!

    • Matthias Knuth

      Macht jedes Unternehmen so. Also kein Grund sich über Tesla aufzuregen.

      • Skynet

        „Jedes Unternehmen“? Das ist zu pauschal und würde in der selben Form in Deutschland zu einem Aufschrei führen. Während so was in USA und Asien durchaus normal ist.

        Leider findet man nichts was die „Leistungsbeurteilungen“ bei Tesla konkret sind und es gibt wohl auch Aussagen, dass es hauptsächlich Gewerkschaftsmitglieder getroffen hat. Ohne konkretes Hintergrundwissen ist alles nur Spekulation.

        Ich halte ein solches Klima für ungesund und finde wir machen es uns allgemein – und immer mehr – zu einfach. Wer macht sich schon Gedanken unter welchen Bedingungen unsere Elektronik oder Klamotten in Asien produziert wurden? „Jeder macht es so“ hilft auch nicht weiter.

        • Nelkenduft / AHF

          Am besten kann man dieses Verhalten bei den unverbesserlichen Ignoranten beobachten, die sich heute noch ein Abgasmobil kaufen und damit ihr persönliches Umfeld in Lärm und Giftgas ersticken.

          • Skynet

            Oder den „Globalisierungsgegnern“ beim G20-Gipfel die mit ihren „globalen“ Klamotten sich lächerlich machen und das asiatische oder amerikanische Fahrzeug propagieren, während mit dem iPhone aus Kinderhänden und hinterlassenen verseuchten Landstrichen gefilmt wird.

          • Fritz!

            „…während mit dem iPhone aus Kinderhänden…“

            Einfach mal eine Quelle angeben, sonst solche Unterstellungen lassen.

          • Skynet

            Wollte ich zwar nicht ausdehen aber auf Wunsch eines offensichtlichen Nutzers bringt die Googlesuche „iphone kinderarbeit“ 93.300 Ergnisse z. B. dies

            http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/apple-samsung-und-co-kinderarbeit-in-kobaltminen-im-kongo-a-1072704.html

          • ThomasJ

            Der Artikel ist vom 19.01.2016. Geht es etwas aktueller?
            Aber ich gebe Ihnen recht, Kinderarbeit ist ein absolutes NO GO! Was machen Sie aktiv dagegen, aus den Zeigefinger Hoch zuhalten?

          • Fritz!

            Ich hatte nach einer Quelle gefragt und bekomme 93.500 Quellen, das nenne ich mal ein Überangebot. Wenn Sie die Berichte lesen, die Google dort ausgibt, werden Sie feststellen, daß es in den Jahren 2010 bis 2014 (aus diesen Jahren sind etliche Berichte) tatsächlich Kinderarbeit bei der Produktion in China gab. Dies hat Apple dann aber durch regelmäßige und unangekündigte Kontrollen der Fabriken inzwischen ausgeschlossen.

            Was in den Berichten nur noch erwähnt wird, ist der schwer zu kontrollierende Abbau von Cobalt im Kongo, dort hat Apple in 2016 die Zusammenarbeit mit einem der Hauptlieferanten (CDM, bzw. Huayou Cobalt) vorübergehend eingestellt, um mit diesem Unternehmen zusammen eine Lösung zu finden, wie das für Apple-Produkte benötigte Cobalt ohne Kinderarbeit in den Mienen gewonnen werden kann.

            Es gibt sicherlich bei vielen Industrieprodukten, die wir hier verwenden, Bereiche, wo wir nicht wissen, unter welchen Umständen die Produkte hergestellt, bzw. die Rohstoffe dafür gewonnen werden. Tranparenz ist da sehr selten zu finden. Nun haben Sie sich mit Apple einen Hersteller rausgesucht, der sicherlich noch einer der guten ist, indem er auf solche Vorwürfe recht schnell und umfangreich zum Wohle der Ausgebeuteten reagiert. Nicht so sehr und so weitreichend wie ich gerne möchte, aber viel besser als viele andere Hersteller.

            Es gibt noch viel zu verbessern auf dieser Welt…

          • Michael Reinhard

            Die schlimmsten Eigenschaften der Menschen ist ihr ständiger Versuch die Welt in Schwarz und Weiss zu sehen,
            zu schubladisieren und von anderen eine Konsequenz zu verlangen die wie die Grautöne grenzenloser nicht sein können.
            Viele Grüße aus Katalonien!

        • Kyle Seven

          Es geht uns beim besten swollen auch gar nichts an wie Tesla die Leistungsbeurteilungen durchführt…
          Oder gibt es so eine schwachsinnige Diskussion auch bei Daimler?

      • Michael Amadeus Mohr

        Tesla hat immense Aufgaben vor sich. Man kann es sich gar nicht leisten, jetzt einzuknicken (Erfolgsdruck M3, Erwartungsdruck Semi Truck, Qualitätsdruck MX, Häme und Geschwätz bei allen Vorkommnissen). Für ein solches Unternehmen – ich möchte es mal als „post-start-up“ bezeichnen – bleibt nur, ein rigoroses Qualitätsmanagement durchzuziehen, mit allen Konsquenzen. Aufs Ganze gesehen sind die Kündigungen / Freistellungen gar nicht so wild, vor allem mit dem amerikanischen Arbeitsrecht vereinbar. Dort finden sie auch nicht wirklich etwas dabei.
        Ich meine, dass einigen deutschen Unternehmen (ich denke da genau an die, die in der gleichen Branche zuhause sind) ein ähnlich rigoroses Personalmanagement besser zu Gesicht gestanden hätte als das Vergolden von tiefen, bequemen Sesseln…

    • PV-Berlin

      Wäre doch super, wenn die Leistung selbst der Grad der Job-Garantie wäre und nicht irgendwelche persönlichen Geschichten, Zahlenwerke (Sparen). Sei versichert, dass dies bestens beiträgt die Stimmung im Unternehmen hoch zu halten.

      Nix hassen die guten Mitarbeiter mehr, als das Schmarotzer halten.

      • Andreas

        So simpel ist die Welt nicht. Denn wer misst die Leistung?
        Vielleicht bringt ein Mitarbeiter phantastische Leistungen, was vom Chef aber nicht gesehen wird… und dann?! Ein derartiges Klima trägt nur zu einem bei: Unkollegialität. Man spielt als Mitarbeiter nur noch Leistung vor anstatt sie wirklich zu bringen, mehr Schein als Sein.
        Leider sind es oft diese Personen, die nach oben kommen. Die, die wirklich richtig gut sind, können sich nämlich oft nicht gut verkaufen.

        • theBIGeasy

          Doch, doch, beim PV-Berlin ist die Welt so simpel. Wenn die Mitarbeiter nicht Blut schwitzen, dann strengen sie sich noch nicht genug an.

          • Pamela

            Auch Zynismus kann manchmal arg flach sein.
            Ihr Post ist ein wunderschönes Beispiel dafür.

          • theBIGeasy

            Das legen Wir dann mal unter „Beißreflex“ ab.

            Lesen Sie sich doch mal die Beiträge von PV zum Thema „Mitarbeiterführung“ durch. Viel Spaß.

          • Pamela

            Oh bitte, macht Ihr was Ihr wollt. Aber ‚Beißreflex‘ ist das nicht schon was inflationär ?

            Ich hab mir über @pvberlin:disqus meine eigene Meinung gemacht. Die ist nicht schwarz, nicht weiß, nicht grau – sondern herrlich bunt. Und ich stimme ihm auch zu. Es gibt hier viele Wahrheiten. Ich könnte mal eben ein Buch darüber schreiben, aber ne, nicht für die Ablage.

          • W. Müller

            Liebe Pamela, das ist mittlerweile wohl sein Markenzeichen wenn er nicht mehr weiterweis. Wie damals der Genzi mit seinem „Oberlehrer“.
            Alles und jedes, was als Replik ihm nicht passt wird jetzt mit ‚Beißreflex‘ abgetan. Sehr, sehr schwach meiner Meinung nach.

          • ThomasJ

            Na, sich von der GFK verabschiedet und sich den Begriff „Beissreflex“ einiger anderer Forumsmitglieder ausgelehnt?
            Zur Sache: Die mit der Leisstungsbeurteilung am Schlechtesten (und wir gehen mal davon aus, dass diese objektiv mit entsprechenden Instrumenten, in Reflexion zum HR und der Vorgesetzten Stellen ) als „Blut Schwitzen“ zu sehen? Immer noch in der Waldorfschule? Toll für Kinder aber willkommen in der Realität!

          • theBIGeasy

            Ach Thomas,

            mein Post bezog sich nicht auf den Artikel, sondern auf den Tenor, den PV-Berlin allg. bei Personalthemen anschlägt. Das hätten Sie leicht erkennen können.

          • PV-Berlin

            Ja, deshalb ist auch das Durchschnittsalter meiner Mitarbeiter fast auf meinem Niveau und sämtlich alle, haben früher etwas anderes gemacht.
            Wer bei mir viel „arbeitet“, macht was ganz grundsätzlich falsch. *im Kerngeschäft.

            Nur, wenn der Mitarbeiter aus sich selbst heraus, seinen Aufgabenbereich als sein Unternehmen betrachtet, ist mir geholfen, bzw. sind wir gemeinsam erfolgreich.

            Meine fette, lesbische und alte Buchhalterin (Prokura) , haben sie in ihrem alten Unternehmen raus geekelt, weil sie Leuten auch noch auf den Füße getreten ist. Ich bin mir daher sehr sicher, das Einstein mit seiner Annahme recht hat! *fg

            *Bei uns suchen wir genau diese Mitarbeiter! Weil hier Leistung zählt und auch fürstlich bezahlt wird (Dienstwagen on topp, der die Rot-Nase vor Neid explodieren lassen würde)

          • Pamela

            „Nur, wenn der Mitarbeiter aus sich selbst heraus, seinen Aufgabenbereich als sein Unternehmen betrachtet, ist mir geholfen, bzw. sind wir gemeinsam erfolgreich.“
            Das ist einer der schönsten Sätze, die ich von Dir gelesen habe,
            lieber PV-Berlin.

            Der nächste ist nichts für zarte Seelen, aber ich vermute ehrlich:
            Deine Buchhalterin wird Dich sehr mögen.
            Hast Du denn die Dienstwagenflotte schon auf Model S umgestellt ?

        • Kyle Seven

          Die Leistung wird nach Zielvorgaben gemessen und es ist eine Frage des Unternehmens wie dies implementiert wird.

          Bei den Investmentbanken heißt es jedes Jahr 30% raus.

          Und “Verkaufen” ist Teil des Jobs, wer das nicht kann der performed nicht…. aber das Fehler alles hier nicht hin.

          Warum heißt es nicht mal: bei BMW kündigen jedes Jahr 3000 Mitarbeiter. Weil es gerade nicht ins Tesla-bashing passt

      • ThomasJ

        100% Zustimmung (wer hätte das gedacht!)!
        Den geschützten Arbeitsplatz soll/muss es für körperlich und geistig eingeschränkte Menschen, sowie für Teil-Invaliden geben. Alle anderen haben eine entsprechende Leistung für den Lohn zu erbringen.
        Objektive Leistungsbeurteilung mit entsprechenden Vorgaben, bei Nichteinhaltung im letzten 3% und Reflektion mit HR und Vorgesetztem des Vorgesetzen soll/muss es eng sein dürfen. Arbeiten ist ja nicht ein Treffen am Lagefeuer.
        Eine gute Stimmung im Team hat mit der Haltung/Unterstützung untereinander und dem Wir-Gefühl für die gemeinsame Sache des Unternehmens zu tun.

      • McGybrush

        So einfach ist das nicht. Es gibt nicht Messbare unproduktive Kräfte ohne die aber alle anderen nix Wert sind.

        Du kannst als Autohaus Theoretisch 100 Autos Reparieren. Messtechnisch müsste man aber dann die Buchhaltung, Putzfrau, IT Administrator, und den Neuwagen Verkäufer rausschmeissen da auf dem Papier nur die Werkstatt in Zahlen gemessen werden kann und der Gebrauchtwagenverkäufer Gewinne macht. Der Neuwagenverkäufer arbeitet meistens sogar im Minus. Aber ohne dem würde es die Werkstatt wiederum nicht geben.

        Dieses Beispiel kann man in fast allen Berufen durchgehen. Das Arbeitsklima leidet darunter ebenfalls. Grade wo alle immer vom Burn Out reden. Kernfrage ist aber. Ab wann ist man gut oder schlecht.

        Vor 15 Jahren haben wir mal Provision bekommen. Dort wurde eingeführt das wenn die Zahlen Stimmen wir ab 95% Leistung Zusatzlohn bekommen.
        Heute ist dieser Prozentsatz auf mittlerweile 120% gestiegen da man die 95% Problemlos schafft.
        Heisst. Vor 15 Jahren wurde man bei 95% belohnt während man heute bei 95% damit rechnen muss sich beim Chef erklären zu müssen obwohl man nicht besser oder schlechter geworden ist. Es wurde einfach die Messlatte nach gut düngen irgendwo hingehangen. Aber in welcher Höhe hängt sie nun richtig.
        Auch können meine Kollegen Ihre Routine Arbeit mit 120% schaffen. Während man mich aber als Problemlöser schätzt der vielleicht nur 80% schafft. Aber ohne micht würde es Arbeiten geben die nie fertig werden weil keiner meine Ausbildung hat (und auch gar kein Bock drauf hat). Bei mir geht es oft darum das das Problem behoben werden muss. Egal wie. Das kann man aber eben nicht nach Schema F abarbeiten. Dort muss man Kreativ und Problemorientiert handeln was in keinem Zeitkatalog aufgeführt ist. Dennoch werde ich im „Überwachungssystem“ gleich bewertet wie alle anderen.

        • Pamela

          „(das sieht auch mein Vorgesetzter so)“ ist doch schon mal von Vorteil.
          Gerade kreative oder innovative Leistungen lassen sich noch schwerer beurteilen, als Quantität in einer bestimmten Zeit. 100%ige Gerechtigkeit wird es auch nie geben, aber es ist möglich, Leistung richtig zu beurteilen, dazu sind mind. zwei Grundvoraussetzungen nötig:
          Die Strukturen müssen stimmen – damit auch ein gewisses Gleichgewicht
          vorhanden sein und
          der, der Leistungen beurteilen soll, muss einen höheren Kenntnisstand besitzen, als der zu Beurteilende. Oft ist das nicht mehr gegeben.
          Dann zählt noch die Erfolgsbilanz, ist bei Teamarbeit aber keine Messlatte für den Einzelnen.
          Aber auch wenns nicht so hübsch klingt: Es gibt auch Schmarotzer, die Leistungen gar nicht abrufen wollen, weil es auch irgendwie so geht. Und ganz schlimm sind die Blender, die alle Energie auf ihre Außenwirkung konzentrieren anstatt auf Ihre Aufgaben.
          Die Lücken, die dann entstehen müssen von anderen gescheit abgefangen werden oder ein Unternehmen geht den Bach runter.

          • PV-Berlin

            Ein Vorgesetzter, der nicht in der Lage ist, recht gut die Leistungen der Mitarbeiter einzuschätzen, kann diese weder fördern noch optimal einsetzen.
            Damit ist klar, dass die Abteilung und/ oder das Unternehmen maximal mittelmäßig erfolgreich sein kann.

            Ich bevorzuge es weit außerhalb der Standardabweichung zu liegen! Schon, um den Finanzamt es sehr leicht zu machen, uns nicht besuchen zu wollen!

        • PV-Berlin

          Die Arbeit einer Buchhalterin kann ich sehr wohl an Hand von zahlen bewerten. Denn es gibt ja Preise je Buchungssatz. Zudem, wenn ich als GF das nicht beurteilen kann, dann kann ich den Rest eh gleich vergessen.
          Einen Autoverkäufer erst recht. Vor allem, wenn er mir die Brocken vom Hof holt (Die, die z.B. VW den Händlern aufs Auge drückt)

          ODER ! Wie viel Topp Unternehmeskunden er bei der Stange hält.
          Die Werkstatt verdient gar kein Geld! Die profitiert ausschließlich von den Fähigkeiten der Front Office Mitarbeiter. So sehe ich das.

          Ich könnte dazu unendlich viel schreiben, aber das ist ja nur ein kurzes Rauschen hier.

  • McGybrush

    Wäre in D so nicht möglich. Also nur bei verfehlungen. Aber nicht nach dem
    Motto. Wer unter den 2% schlechtesten ist fliegt jedes Jahr, obwohl zur gleichen Zeit 6% neue Stellen ausgeschrieben sind. Das ist glaub ich aber ein US und kein spezielles Tesla Problem.

  • W. Müller

    Das ist und war bei Microsoft genauso. Offensichtlich eine spezielle „Kultur“ dort.
    Den schlechtestens 2% kündigen wärhend die 3-fache Anzahl Stellen noch unbesetzt sind.

  • Luganorenz

    Hey Chef, meine Frau ist krank, ich musste mich um die Kinder kümmern!
    Ja dafür haben Sie jetzt viel mehr Zeit…

    • ThomasJ

      Was hat begründetes Wegbleiben von der Arbeit mit Leistungsbewertung zu tun? Oder mussten Sie sich einfach mit etwas Montagabend Zynismus betätigen?

      • Luganorenz

        Es gibt halt Momente im Leben, da leidet die Performance, und ich meine hier nicht eine Grippe oder Erkältung. Und da ist mir das europäische Arbeitsrecht lieber als das amerikanische. Nix gegen Tesla… sondern die Turbokapitalisten hier im Forum.

        • ThomasJ

          „Turbokapitalisten“, so wird man in eine Ecke gestellt, wenn man nicht jeden noch so arbeitsscheuen Mitarbeitenden weiterzieht.
          In jeder objektiven Leistungsbeurteilung ist ein geringere Performance mit der Frage „Warum“ verbunden, ebenso eine Lösung wie die verbessert werden kann oder temporär als gegeben hingenommen werden muss. Ist keine objektive wie z. Bsp. von Ihnen angedeutet, vorhanden, dann dürfen sich Wege trennen, das hat nichts mit Amerika/Europa zu tun.

          • Luganorenz

            Ja, da haben Sie vollkommen recht, in Utopia werden den Gründen eines Performance-Einbruchs auf den Grund gegangen, und nach langer Abwägung ein gerechtes Urteil gefällt.
            Dann kommen wir in die Realität und da gelten nun plötzlich ganz andere Massstäbe: Neid, Eifersucht, Kostendruck, Inkompetenz, Angst, Narzissmus. Da kann man auch einen Performanceeinbruch andichten, wenn es als gültiger Kündigungsgrund akzeptiert wird und man einen unliebsamen Mitarbeiter loswerden will.
            Meine Meinung? Verlängert die Probezeit. Nicht drei Monate sondern ein Jahr.
            Sie haben vielleicht vor Ihrem geistigen Auge einen Faulpelz, den Sie nicht losbekommen, ich hingegen einen Mitarbeiter, dessen Familie durch seine haarsträubende Kündigung in grosse Not geraten ist.

          • ThomasJ

            Wenn eine Leistungsbewertung missbräuchlich für eine Kündigung verwendet wird, dann ist nicht per se der Prozess, sondern der, der sie so verwendet verwerflich.
            Und wenn die Kontrolle einer Kündigung, wie schon oben beschrieben, mit HR und VG des VG auch nicht funktioniert, dann gibt es solch tragische und ungerechte Fälle und das Unternehmen hat ein Problem, weil es gute Leute verliert.
            Im Gegenzug darf/muss ein Unternehmen die Möglichkeit haben, sich von Schmarotzer/Faulpelzen trennen zu können.
            Hier ist weder das eine noch das andere Utopia sondern Realität. Die von Ihnen beschriebenen „Massstäbe“ sind ebenfalls Realität und der aufreibende und ungerechte Teil, der Not bringt. Dass sind aber die Menschen mit ihrem Verhalten und nicht ein Prozess, der so objektiv wie möglich – mit Controlling – aufgestellt sein sollte und nicht willkürlich/subjektiv, wie dieser „Leistungsbeurteilung“ der von Ihnen beschriebene Situation, wohl war und tragisch/ungerecht ist.
            Dass so einem Prozess vielfach die Objektivität und das Controlling fehlen, das ist auch Realität.

        • simons700

          Kene Angst die sind nicht wirklich so!
          Spätestens wenn es um die unmenschliche Leiharbeit bei vielen deutschen Firmen geht sind hier wieder nur Sozialkritiker am Start 😉