Nach Sicherheitsbedenken von Consumer Reports: „Summon“-Funktion bald mit Restriktionen

Consumer Reports, das amerikanische Pendant zur hiesigen Stiftung Warentest, testet seit dem letzten Autopilot-Update v7.1 alle eingeführten Neuerungen auf Herz und Nieren. Insbesondere die „Summon“-Funktion (Summon, engl. herbeirufen), die es ermöglicht, das Fahrzeug aus einer Entfernung von 39 Fuß (circa 12 Metern) zu sich zu rufen, wurde ausgiebig getestet. Dabei hat Consumer Reports ein kleines Sicherheitsproblem festgestellt, welches Tesla Motors noch diese Woche beheben möchte.

Die „Summon“-Funktion kann mittels Funkschlüssel oder der Tesla-App aktiviert werden, wobei der Besitzer das Fahrzeug während des Prozesses beobachten muss, um den Vorgang wenn nötig zu beenden. Auch wenn die Tesla-Fahrzeuge mit Notbremsassistenten ausgestattet sind, können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden, weshalb das Fahrzeug während des Vorgangs beobachtet werden soll. Consumer Reports sieht hierbei ein Sicherheitsproblem. Wie es heißt, könnte der Besitzer während des Prozesses seinen Schlüssel oder sein Smartphone versehentlich fallen lassen und wäre dann nicht mehr in der Lage, das Fahrzeug vor einer möglichen Kollision zu stoppen. Im angehängten Video wird dieses Problem demonstriert.

Nachdem diese „Sicherheitslücke“ von Consumer Reports ausfindig gemacht wurde, hat man sie direkt an Tesla Motors weitergeleitet. Der kalifornische Autobauer hat das Problem eingesehen und plant nun ein Softwareupdate einzuführen, welches die „Summon“-Funktion ausschließlich über die App ermöglicht und auch nur dann, wenn man sein Smartphone berührt.