Österreich: Feuerwehr hält Löscharbeiten eines brennenden Model S im Video fest

In Österreich ist es vor zwei Tagen zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Tesla Model S komplett ausbrannte. Das Fahrzeug krachte kurz vor der Einfahrt in den Pianner Tunnels auf der Arlberg Schnellstraße in eine Leitplanke und ging in Flammen auf. Glücklicherweise konnte die Fahrerin unverletzt aus dem Fahrzeug aussteigen, sodass nur der Totalschaden des Model S zu beklagen ist.

Was zunächst erst einmal nicht sonderlich spektakulär klingt, schließlich brennen sehr oft Fahrzeuge aus, auch solche mit Verbrennungsmotor, wird durch die Dokumentationsarbeit der Feuerwehr der Stadt Landeck deutlich interessanter. Diese hielten die Löscharbeiten an dem Fahrzeug sogar im Video fest und erlauben so einen für Laien ungewohnten Einblick.

Auf der eigenen Webseite der Feuerwehr wird der Einsatz wie folgt beschrieben:

Zu einem Brand eines Elektrofahrzeuges kam es nach einem Unfall kurz vor dem Portal des Pianner Tunnels. Die Fahrzeuglenkerin des Elektrofahrzeuges stieß gegen Betonleitwände und wurde nur leicht verletzt. Die Löscharbeiten – die nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden konnten – gestalteten sich schwierig, da das Fahrzeug wiederholt in Brand geriet. Erst nach dem Durchtrennen der Stromzufuhr von den Hochleistungsbatterien war es möglich, das Feuer endgültig zu bekämpfen. Da es sich um Lithiumbatterien handelt, empfiehlt der Hersteller das Fahrzeug für 48 Stunden unter „Quarantäne“ abzustellen, damit nicht ein neuerliches Feuer ausbricht. Die Arlbergschnellstraße musste für rund 2 Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Landeck war mit 5 Fahrzeugen und 35 Mann im Einsatz.

Tesla hat auf der eigenen Webseite eine Informationsseite eingerichtet, die an Rettungskräfte gerichtet ist. Dort gibt es unter anderem Erstretter-Handbücher der verschiedenen Fahrzeugmodelle, aber auch weiterführende Links zu Schulungen rund um Sicherheit für Elektrofahrzeuge. In den Handbüchern ist zur Brandbekämpfung folgendes zu lesen:

BRANDBEKÄMPFUNG
Löschen Sie kleine Brände, bei denen die Hochvoltbatterie nicht betroen ist, mit typischen Fahrzeugbrandbekämpfungsmaßnahmen.

Vermeiden Sie bei der Instandsetzung jede Berührung der Hochvoltkomponenten. Verwenden Sie bei der Instandsetzung stets entsprechend isolierte Werkzeuge.

In Füllzylindern, Gasfedern und anderen Komponenten eingeschlossenes Gas kann zu einer Dampfexplosion nach Ausdehnung siedender flüssiger Stoe (BLEVE) bei extremen Temperaturen führen. Sorgen Sie für eine ausreichende Abkühlung, bevor Sie eine heiße Zone betreten.

Wenn die Hochvoltbatterie Feuer fängt, hohen Temperaturen ausgesetzt ist, oder verbogen, verdreht, gerissen oder auf irgendeine Weise gebrochen ist, kühlen Sie die Batterie mit einer große Menge Wasser ab. Löschen Sie NICHT mit einer geringen Wassermenge. Sorgen Sie stets für eine ausreichende Wasserzufuhr (zusätzliche Wasserzufuhr anfordern).

Das Löschen von Batteriebränden kann bis zu 24 Stunden dauern. Lassen Sie die Batterie möglicherweise brennen, während Sie freiliegende Stellen schützen.

Stellen Sie mit einer Wärmebildkamera sicher, dass die Hochvoltbatterie vollständig abgekühlt ist, bevor Sie den Unfallort verlassen. Die Batterie muss mindestens eine Stunde lang überwacht werden, nachdem sie oensichtlich vollständig abgekühlt ist. Rauch oder Dampf zeigt an, dass die Batterie weiterhin warm ist. Übergeben Sie das Fahrzeug erst dann an nachfolgende Einsatzkräfte wie z. B. Strafverfolgungsbehörden und Abschleppdienste, wenn eine Stunde lang keine weitere Erwärmung festgestellt wurde.

Weisen Sie nachfolgende Einsatzkräfte immer darauf hin, dass sich die Batterie wieder entzünden kann. Nachdem Model X in Wasser untergetaucht war oder an einem Unfall oder Brand beteiligt war, der die Hochvoltbatterie gefährdet, halten Sie das Fahrzeug in einem Abstand von mindestens 50 ft (15 m) von jeglichen Gefahrenstellen entfernt.

Warnung: Wenn es zu einem Brand kommt, gehen Sie davon aus, dass das Fahrzeug unter Strom steht, und BERÜHREN SIE KEINEN Teil des Fahrzeugs. Tragen Sie immer eine komplette persönliche Schutzausrüstung einschließlich Atemschutzgerät.

HOCHVOLTBATTERIE – BRANDSCHÄDEN
Eine brennende oder sich aufheizende Batterie setzt giftige Dämpfe frei. Diese Dämpfe umfassen Schwefelsäure und Oxide von Kohlensto, Nickel, Lithium, Kupfer und Kobalt. Einsatzkräfte müssen sich mit kompletter persönlicher Schutzausrüstung einschließlich Atemschutzgerät schützen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um Personen in Windrichtung vor dem Unfall zu schützen. Verwenden Sie Nebelströme oder ÜberdruckLüftungsventilatoren (PPV), um Rauch und Dämpfe zu leiten.

Die Hochvoltbatterie besteht aus Lithium-Ionen-Zellen. Diese Zellen sind trockene Zellen. Bei einer Beschädigung kann nur eine geringe Menge an Flüssigkeit austreten. Die Flüssigkeit in Lithium-Ionen-Batterien ist farblos.

Die Hochvoltbatterie, Antriebseinheit(en), der Laderegler und der Gleichstromwandler sind mit einem typischen Kühlmittel auf Glykolbasis flüssigkeitsgekühlt. Bei einer Beschädigung kann dieses blaue Kühlmittel aus der Hochvoltbatterie austreten.

Eine beschädigte Hochvoltbatterie kann zu einer schnellen Erwärmung der Batteriezellen führen. Wenn Sie eine Rauchentwicklung an der Hochvoltbatterie bemerken, können Sie davon ausgehen, dass sie sich erwärmt, und Sie müssen die entsprechenden Maßnahmen wie in Brandbekämpfung auf Seite 21 beschrieben ergreifen.

  • der_medicus

    In der österreichischen Boulvardpresse war zu lesen, dass die 19jährige Tochter eines Schönheitschirurgen die Unfallfahrerin war. Offenbar war die gute Dame von dem Beschleunigungsvermögen leicht überfordert.
    Erschreckend wie so ein Lithiumakkupack brennen kann. Sogar die Leitschiene war geschmolzen, wie man im Video sehen kann.

    • W. Müller

      Erschreckend, wie hier von Dir Märchen erzählt werden. WO bitte ist hier die Leitschiene geschmolzen?
      Das Fotos (aus der Homepage der Feuerwehr entnommen) sind nach dem Brand entstanden

      • Bob dB.

        Parkhaus?

        • W. Müller

          Oh, da habe ich wohl mich bei der Auswahl verklickt. Na ja kein Wunder bei den hunderten von Verbrenner-Bränden mit schweren Schäden.

          Ich wollte eigentlich das hier bringen:
          https://helmstedter-sonntag.de/author/redaktion/page/8/

          • Bob dB.

            Ihre Bemühungen in allen Ehren, aber könnten Sie dann wenigsten aus den hunderten von Meldungen mal einen Link raussuchen auf den der Brand auch zweifelsfrei auf den Sachverhalt Verbrenner zurückzuführen ist und nicht irgendwie defekt Elektronik oder es steht gleich gar nix dazu da? Da steht etwas von 3 PkW. Wer sagt, dass da nicht auch ein E-Mobil als Verursacher dabei war … Wenn eine Garage wegen einer Kerze abbrennt und zfällig ein Verbrenner drin stand, ist dann auch der Verbrenner dran schuld?

          • W. Müller

            Die Brandursache ist nicht das Thema. Thema ist Hitzeentwicklung beim Brand. Bitte nicht mit Nebelkerzen die Diskussion auf ein anderes Feld ziehen. Das kennt man schon zu genüge.

            Dass da kein E-Mobil dabei ist erkennt man alleine aus der Tatsache, dass E-Autos extrem im Fokus stehen und sicher davon die Rede gewesen wäre zumal so ein E-Auto extrem schwer zu löschen ist.

            Letztlich ist das aber nicht das Thema sondern, dass Verbenner wenn sie brennen – und das tun sie 10x öfter als E-Autos – ebenso eine enorme Hitze entwickeln und umliegende Strukturen zerstören. Genau dafür habe ich den Link gebracht.

          • der_medicus

            Kannst Du eine Statistik benennen, die das untermauert?
            Wenn 40 Verbrenner pro Tag brennen, dann ist es kein Wunder wenn eine verschwindende Menge an Elektroautos brennt, da der Anteil im Promillebereich liegt. Man darf auch nicht vergessen, dass viele alte schlecht gewartete Verbrenner herumfahren, während E-Autos noch sehr neu sind. Reden wir in 15 Jahren weiter.

          • W. Müller

            Zu den PKW Bränden:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugbrand

            Das ist ein einfacher Dreisatz nach gefahrenen km und somit unabhängig von der absoluten Zahl der Autos:
            Pro Jahr (2016):
            PKW km gefahren in Deutschland: 632 Milliarden km
            PKW Brände rd. 15.000

            Macht 1 Brand auf ca. 42 Mio km.

            Tesla km gefahren: 8 Milliarden km
            (http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-07/41192628-tesla-flotte-legt-weltweit-ueber-8-milliarden-kilometer-zurueck-rein-elektrisch-046.htm)

            Tesla Brände incl. dem „neuen“:
            7 Brände auf 8 Milliarden km

            (3 vor dem Akkuumbau in 2013, 1 Frankreich, 1 Indianapolis, 1 beim Laden in Norwegen und der aktuelle. Wenn einer noch welche hat, bitte melden)

            Macht alle 1143 Millionen km ein Tesla Brand.
            Das ist sogar 27x seltener als Verbrenner.

          • Bob dB.

            Jeder vernünftig argumentierende würde es wohl so umschreiben: „Auf Grund der geringen Verbreitung von vollelektrischen Fahrzeugen und
            der noch schwachen Datenlage lässt sich aus dem Vergleich nicht
            unbedingt schlussfolgern, dass batterieelektrische Fahrzeuge sicherer
            sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, jedoch schon die Aussage
            treffen, dass die Fahrzeug ein vergleichbares Sicherheitsniveau
            aufweisen.“

            So zu finden in folgendem Artikel, der auch noch einmal Ihre Rechnung untermauert. https://autorevue.at/ratgeber/statistik-brennen-elektroautos

            Rein von den möglichen Brandursachen, sollten E-Autos von der Logik her weniger häufig brennen. Ob dem so ist wird sich noch zeigen, da kann man nur medicus beipflichten und schauen wie es in 20-30 Jahren ausschaut.

          • W. Müller

            Sämtliche Versicherer machen Risikoabschätzungen genauso wie ich es gemacht habe, um das Risiko für Fahrzeuge, die nicht so verbreitet sind, zu bewerten. Die wissen wohl genau, warum das so gemacht wird.
            Ich denke, damit ist die Rechnung auf gefahrene km durchaus legitim.

            Nach der jetzigen Datenlage gilt weiterhin: Verbrenner brennen 27x häufiger als Tesla bezogen auf gefahrene km (immerhin 8 Milliarden bei Tesla)

          • Bob dB.

            Ah, so ist das zu verstehen. Leuchtet ein. Aber woher wissen Sie bei Ihrem ersten Link, wie viel Kraftstoff in den Fahrzeugen war? Denn nur davon scheint sich ja ihr Thema Hitzeentwicklung abzuleiten. Wie man lesen kann und rein optisch vermuten kann, scheint das ein Transport von Gebrauchtfahrzeugen gewesen zu sein. So wie die Dinger aussehen, zum Beispiel nach Afrika. Ich kann mich an Reportagen erinnern, dass bei solchen Transporten der Kraftstoff vorher abgelassen wird. Inwiefern unterscheidet sich dann ein Verbrenner noch vom E-Fahrzeug?

          • W. Müller

            Nebelkerze reloaded. Funktioniert bei mir nicht.
            Ich verweise auf http://disq.us/p/1n5ilfn

      • der_medicus

        Und was ist dann das schwarze Ding vor denn Teslawrack? Zugebenermassen sind die Fotos nicht sehr hochwertig. Aber vor dem Auto ist eine eindeutig eine geschmolzene schwarze Masse auszumachen. Vor Tunnelportalen sind Deformationselemente angebracht. Das ist geschmolzen. Wenn man mit schmackes in so eine Betonabsperrung fährt, kann einen auch das Wunderauto Tesla S nicht vor schweren Verletzungen schützen. Des Weiteren vertraue ich eher dem Bericht der Feuerwehr als der freien Interpretation einiger Jubelperser. Und die haben eindeutig von einem Akkubrand gesprochen.

        • W. Müller

          Hmm, jetzt wird es schwierig. Warum erfindest Du laufend neue „Fake news“?

          Hier der Artikel der Feuerwehr (WO genau steht da, dass der Akku gebrannt hat? Ich finde das nirgends im Originaltext. Wenn Du andere Quellen hast, wäre ich im Sinne der Sachdiskussion um Mitteilung froh. Obwohl ich Zweifel habe, dass Du sachlich diskutieren möchtest wegen „Jubelperser“):

          „Zu einem Brand eines Elektrofahrzeuges kam es nach einem Unfall kurz vor
          dem Portal des Pianner Tunnels. Die Fahrzeuglenkerin des
          Elektrofahrzeuges stieß gegen Betonleitwände und wurde nur leicht
          verletzt. Die Löscharbeiten – die nur unter schwerem Atemschutz
          durchgeführt werden konnten – gestalteten sich schwierig, da das
          Fahrzeug wiederholt in Brand geriet. Erst nach dem Durchtrennen der
          Stromzufuhr von den Hochleistungsbatterien war es möglich, das Feuer
          endgültig zu bekämpfen. Da es sich um Lithiumbatterien handelt,
          empfiehlt der Hersteller das Fahrzeug für 48 Stunden unter „Quarantäne“
          abzustellen, damit nicht ein neuerliches Feuer ausbricht. Die
          Arlbergschnellstraße musste für rund 2 Stunden gesperrt werden. Die
          Feuerwehr Landeck war mit 5 Fahrzeugen und 35 Mann im Einsatz.

          PS: Als jemand, der selbst jahrelang bei der Feuerwehr war, ist die Erklärung einfach: Die Feuerwehr reisst bei so einem Autobrand Teile des Autos weg oder per Hochdruckstrahl werden die weggedrückt, um an den Brandherd zu kommen. DAS sind Tesla-Teile, die da herumliegen. Sieht auch so bei Verbrennder Bränden aus.

          • der_medicus

            Es ist richtig dass von einem Akkubrand expressis verbis nichts in dem Bericht steht. Sehr wohl suggeriert der Text einen Akkubrand. Warum sonst hätte man die Leitungen zur und von der Batterie unterbrechen müssen? Es ist auch definitiv die Rede von konkreten Maßnahmen bei LiIon Akkubränden. Warum wohl sind so viele Löschzüge ausgerückt? Gerade als Feuerwehrmann solltest Du wissen, dass ein brennendes Elektrofahrzeug zu den eher unbeliebten Einsätzen gehört.
            Ich finde auch Deinen Text für polemisch wenn du schreibst „bei den vielen Verbrennerbränden“ Auch das suggeriert, dass tagtäglich von Verbrennungsmotoren getriebene Kfz in Flammen aufgehen. Mich stört daran alleine schon die Tatsache, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen Diesel und Benzin gibt. Diesel ist ein Schweröl und ausgesprochen schwer entzündlich. Wird ein Streichholz in eine Diesellacke, es wird nix passieren. Warum kannst Du nicht zugeben, dass die Brandgefahr von E-Autos ein Risiko darstellt?

          • Nelkenduft / AHF

            Es ist eine Tatsache, dass Verbrenner-Autos um den Faktor 10 öfter verbrennen als E-Autos, daher auch der passende Name.

          • Bob dB.

            Haben Sie mal einen Link zu der Statistik wie das verhältnismäßig/prozentual aufgeschlüsselt ist? Bitte keine absoluten Zahlen. 😉

          • W. Müller

            Berechnet auf real gefahrene km brennt ein Tesla 27x seltener als Verbrenner nach meiner Rechnung. Wenn jemand Kenntnis von mehr als 7 Tesla Bränden hat, bitte melden; das ändert die Rechnung etwas s.u.

            http://disq.us/p/1n5jmox

          • W. Müller

            Die Leitung zur Batterie unterbricht man, damit die Stromzufuhr zu den an die Batterie angeschlossenen Teile unterbrochen wird. Vermutlich war das das Problem: Stromführende Teile, die einen Kurzschluss hatten.

            Die Batterie selbst besteht aus über 7000 Zellen, die weiterhin ihren „Strom“ haben auch nach der Unterbrechung. Da nutzt der Unterbrecher rein gar nichts: Wie ich schon schrieb, dass der Akku wenn er einmal brennt, kaum oder gar nicht zu löschen ist.

            Tagtäglich brennen in Deutschland im Schnitt 40 PKW ab und es kommt zu 100 Toten im Jahr durch Fahrzeug Brände. Daher ist meine Aussage in der Formulierung sicher etwas plakativ aber nicht falsch.

            Die Brandgefahr bei einem E-Auto stellt ca. 10% des Risikos dar aufgrund der Häufigkeit gegenüber einem Verbrenner bezogen auf gefahrene km. Beim E-Auto sind Besonderheiten zu beachten und den Nachteil, dass so ein Akku, wenn er einmal brennt nur kontrolliert abbrennen kann und man den kaum gelöscht bekommt, habe ich schon mehr als einmal „zugegeben“.

          • Michael Reinhard

            Ich wusste du lässt nicht locker!

          • Fritz!

            „Warum sonst hätte man die Leitungen zur und von der Batterie unterbrechen müssen?“

            Naja, jetzt einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten und kurz nachdenken. Wenn der Akku selbst brennt, würde ein durchtrennen der Leitung zu ANDEREN Verbauchern dann helfen? Nein!

            Wenn der Brand jedoch z.B. von einem defekten Klimakompressor ausgelöst wurde, der munter vor sich hinglüht und immer mal wieder Kältemittel entzündet, würde ein durchtrennen der Stromzufuhr zu DIESEM defekten Klimakompressor dann helfen? Ja.

            Und genau das ist passiert, irgendeines der vielen im Vorderwagen verbauten Aggregate hat mit großer Wahrscheinlichkeit durch den Unfall Feuer gefangen und erst, nachdem es vom Stromnetz getrennt wurde, hat es das Feuer nicht immer wieder neu entfacht. Dann konnte auch problemlos zuende gelöscht werden und der Akku trotzdem, als Vorsichtsmaßnahme, für 48 Stunden unter Beobachtung gestellt (laut Anweitung von Tesla) werden.

    • Nelkenduft / AHF

      Erschreckend eher, dass ein mit brennender Flüssigkeit vollgetanktes Giftgasmobil mit einer 10-Mal höheren Wahrscheinlichkeit brennt und man da nicht mehr die Zeit hat seine Sachen gemütlich aus dem Auto zu holen.

    • Matthias Fritz

      das Video ist dermaßen geschnitten da kann man überhaupt kein Urteil daraus ableiten wie wo was wann gebrannt hat. wie schon an anderer Stelle jemand schrieb, handelt es sich hierbei um ein Promo Video. und ich als Österreicher darf das sagen 😉

      man kann nur hoffen das jemand von Tesla die Batterie ausbaut und so Aufschluss gibt ob dort ein Feuerherd war. kann ich mir schwer vorstellen wenn man sich ansieht wie sehr dieses in Blech eingehüllt ist.

      alles andere ist Spekulation.

      • Fritz!

        Batteriebrand war es nicht, wie mehrfach oben schon geschrieben. Der Akku fängt erst nach der Hinterachse an, der Brand war im vorderen Kofferraum (also weit davor), dort, wo auch Klimaanlage, Servolenkung, Bremskraftverstärker und ähnliches Zeugs (übrigens alle mit brennbaren Flüssigkeiten gefüllt) sitzen.

        • der_medicus

          Der Akku befindet sich zwischen Vorder- und Hinterachse, und beginnt hinter der Vorderachse.

          • W. Müller

            Das ist richtig. Hat Fritz! oben auch so geschrieben. Darum gehe ich von einem einfachen Schreibfehler aus.

          • Fritz!

            Sorry, ist natürlich richtig, habs schon geändert. Meinte ich auch.

  • Stefan Becker

    Das Gas der Klimaanlage soll hoch entzündlich sein o.O
    Einen Akkubrand hätten die nie so schnell aus gehabt.

  • W. Müller

    Hallo liebe Pamela, so sehe ich das auch. Aber leider sind die Märchen Erzähler vom ach so schlimmen Akkubrand, der keiner war, schon unterwegs.
    Liebe Grüße Wil.

  • Fritz!

    Ich finde die Betonung, das das Mädel aussteigen konnte, am wichtigsten. Also mit Schmackes gegen die Leitplanke/Betonwand gebrettert, die Karre vorne so richtig zerdängelt und dann, kurz nach dem Schock, die Tür aufmachen und aus dem (vorne möglicherweise schon brenennden) Auto einfach aussteigen. Wahrscheinlich noch mal kurz hinten die Tasche von der Rückbank geholt, die Polizei gerufen & gewartet.

    DAS nenne ich mal wieder ein sicheres Auto! Insassenschutz ganz vorne. Gut gemacht, Tesla!

    • Pamela

      Genau das meinte ich.
      Du hast es schöner beschrieben.

  • YB

    Warum stehen miten auf der autobahn solche beton absoerungen?

    • Matthias Fritz

      die standen vor dem Crash nicht dort. der Wagen hat sie in die Fahrspur geschoben. da muss ordentlich Dampf dahinter gewesen sein. wohlgemerkt ungebremst aufgeprallt.

      • Matthias Knuth

        Woher wissen Sie, dass die Betonelemente vor dem Crash nicht dort gestanden haben? Sind Sie ein Unfallzeuge? Wenn Sie dabei waren könnten Sie doch dieser ermüdenden Diskussion ein Ende setzen. Dankesehr.

        • Matthias Fritz

          dann wäre diese Autobahn eine Sackgasse.

          • Matthias Knuth

            Die Betonelemente sind Teil der Verkehrsleiteinrichtung, um die rechte Tunnelfahrbahn frei zu halten.

          • Fritz!

            Kann man auf dem Video der Feuerwehr auch gut sehen, sie zeigen dort ein paar Mal die Sicht vom Dach eines der Feuerwehr-Autos.

          • Graf

            das war auch meine logische Schlussfolgerung , das Betonelement kann nur in der Mitte der beiden Spuren gestanden haben um die linke Spur zu sperren. Das wurde um mindestens 2 Meter nach rechts verschoben, also wirklich ordentlich mit Dampf, oder das Betonelement ist vom Himmel gefallen !!

          • Matthias Knuth

            Es tut mir leid, Ihnen widersprechen zu müssen. Die Betonelemente stehen am Anfang der Verkehrsleiteinrichtung und dienen der Verringerung der Fahrspuren von einer Anzahl X zu einer Anzahl X-1. Auf den Aufnahmen ist zu erkennen, dass mehrere Betonelemente eine Flucht bilden. Somit kann es nicht zu einer räumlichen Verschiebung des in den Unfall involvierten Betonelementes gekommen sein.

          • Graf

            Ihr Kommentar ergibt da aber keinen Sinn, das Betonelement stand vor dem Tesla Quer zur Fahrbahn, wie kam es denn da hin? und wie soll denn der Verkehr die Stelle passieren bei einer Vollsperrung mit Betonelementen ?
            Auch auf der Gegenfahrbahn wurde von 2 auf eine Spur verengt wegen der Baustelle wo auch der Baukran stand. Fakten sind immer am besten deswegen hier noch mal der original Link, dann werden auch Sie es erkennen.
            https://www.facebook.com/802617813183804/videos/1297901856988728/

          • W. Müller

            Sehe ich auch so. Bei 1:52 sieht man links wo der Feuerwehrmann steht deutliche Reifenspuren an der Beton-Absperrung. Wahrscheinlich hat sich der Tesla da in das darauf folgende Absperrelement „eingehängt“ und das komplett verschoben.
            Alles andere macht keinen Sinn weil das sonst eine Vollsperrung der Straße mit Betonelementen wäre.

    • Fritz!

      Fahrspurverengung, von zwei auf eine Spur. Gibs bei uns auch.

  • Nelkenduft / AHF

    Der Artikel hier suggeriert durch die zitierten Infos leider auch, dass der Akku in irgendeinem Zusammenhang mit dem Brand steht, wofür es keinerlei Indizien gibt.

    Zudem ist das Model S nicht vollständig ausgebrannt, lediglich die Frontpartie hat gebrannt und wurde auch recht schnell gelöscht.

    • Fritz!

      Und in der Frontpartie gibt es außerdem überhaupt keinen Akku, der fängt erst nach der Vorderachse an.

    • der_medicus

      Dann lies diesen Artikel. Das Akkupack ist so konstruiert dass das Feuer nach vorne abgeleitet wird um das Passagierabteil zu schützen.
      https://longtailpipe.com/2016/01/01/model-s-catches-fire-in-norway-at-supercharger-charging-system-seemingly-at-fault/

      • Fritz!

        Auch wenn Sie es fünfmal wiederholen, auch damit wird die Behauptung, es wäre ein Akku-Brand gewesen, nicht wahr.

      • W. Müller

        Danke für die Quelle und der Bestätigung, dass ein Akkubrand völlig anders aussieht.
        Du siehst die Feuerwerkskörper ähnlichen, sternförmigen Lichter auf dem Foto?
        Das sind herumfliegende Einzelzellen, die man beim Akkubrand beobachten kann.
        Damit ist klar, in Österreich hat der Akku NICHT gebrannt ansonsten man das sehen müsste. War in Indianapolis auch so.

      • Fritz!

        Haben Sie den Artikel gelesen? Haben Sie sich vor allen Dingen die Bilder angeschaut? Dort sieht man sehr schön, wie bei einem Akku-Brand die einzelnen Zellen explodieren und „schöne Funken“ in die Gegend werfen. Ebenso sieht man, wie nach einem Akku-Brand die gesamte Karosserie „nicht mehr da ist“, da teilweise weggeschmolzen.

        Beide Dinge/Fakten sind bei dem Tesla-Brand hier nicht aufgetreten. Ergo, kein Akku-Brand. Es hat IN DER NÄHE des Akkus gebrannt, aber nicht der Akku selbst. Hätte auch viel länger gedauert.

        Und daß das Feuer bei einem Akku-Brand nach vorne abgeleitet wird, haben Sie natürlich richtig aus dem Bericht gelesen, aber der Fall trat hier einfach nicht ein, das ein Feuer nach vorne weggeleitet werden mußte. Es hat schlicht und einfach nur vorne gebrannt, sicherlich etliche der vorne untergebrachten Nebenaggregate nebst ihren brennbaren Betriebsmitteln.

  • der_medicus

    Bisher war mir ja Tesla und seine Community sympathisch. Aber dieser shitstorm ist unnötig. Im Artikel ist definitiv beschrieben, dass die Feuerwehr erst nach trennen der Stromzufuhr den Brand bekämpfen könnte. Das Kältemittel in der Klimaanlage ist wie schon erwähnt ein Gas. Gase entweichen nun einmal und induzieren niemals einen so langen Brand. Abgesehen davon, dass die Menge des Kühlmittels nicht ausreichen würde. Der Tesla ist ein tolles Auto, aber Realitätsverweigerung macht ihn nicht besser.

    • W. Müller

      Nun dann machen wir das mal ganz langsam so mit Logik für Anfänger:

      1. Welcher Stromzufuhr wird gekappt? Von der Batterie weg oder zur Batterie hin? Richtig, von der Batterie weg zu den Verbrauchern.

      2. Wenn die Stromzufuhr von der Batterie weg gekappt wurde und damit ein Löschen des Brandes möglich war, was verursacht dann den Brand? Richtig, die Geräte weg von der Batterie

      3. Würde die Batterie brennen, was nutzt dann ein Kappen der Stromversorgung von der Batterie weg? Richtig, rein gar nichts weil die Spannung in den einzelnen Komponenten der Batterie im Inneren weiter besteht.

      4. Wer solchen offensichtlich falsche Schlussfolgerungen (Leitschiene geschmolzen, Akku brennt) im Brustton der Überzeugung bringt sollte sich über Gegenwind nicht wundern

      • Graf

        erstaunlich finde ich das die Batterie vermutlich noch weitgehendst intakt war, sonst wäre kein Stromfluss mehr da gewesen der immer wieder Kurzschlüsse an den Verkabelungen verursacht hatte. Schon mal gut das die Feuerwehr die Batterie nicht in Brand gesetzt hatte so wie es die Feuerwehr im ersten Brand in den USA gemacht haben.

      • der_medicus

        Wie ich schon schrieb. Ich lese hier gerne mit, weil ich mir in drei Jahren eine Tesla kaufen möchte. Entweder das M3, oder das MS. Von den Maßen ist mir der M3 lieber, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das minimalistische Innenraumdesign gefällt.
        Wenn ich mir aber diese Teslasekte hier so ansehe, die keinerlei Kritik am Produkt duldet, frage ich mich erschreckt ob Tesla fahren im Alltag wirklich so toll ist, wie dargestellt. Der von mir gelegentlich genutzte Renault Zoe ist eher ein abschreckendes Beispiel für die viel gepriesene E-Mobilität. Ich glaube und hoffe dass Tesla hier eine andere Dimension der Elektromobilität bietet. Aber wenn ich mir hier die hartnäckige Realitätsverweigerung so ansehe, dann kommen mir Zweifel ob der Alltag mit einem Tesla wirklich so einfach zu bewältigen ist wie mit einem vergleichbaren Dieselauto. Es war schon andernorts in der Presse zu lesen dass EM und seine Produkte mit fanatischen Eifer verehrt werden. Ich kann nur den Mitgliedern dieses Forums ins Stammbuch schreiben: wer ein Produkt mit geradezu religiösen Eifer anpreist und verteidigt, wird unglaubwürdig. Wenn man der Sache einen guten Dienst erweisen will, sollte man einen Gang zurückschalten und klug die Fakten abwägen.

        • Fritz!

          Wie unrealistisch ist das denn? Den Kauf eines Produktes davon abhängig machen, wie 20 Leute in einem Forum über den Hersteller denken?

          Damit zeigen Sie in meinen Augen ziemlich klar, daß es Ihre Absicht hier sicherlich NICHT ist, sich fachlich und konstruktiv über Tesla zu erkundigen, sondern Sie sprechen hier Gebetsmühlenartig von falschen Behauptungen bezogen auf den Tesla-Brand und behaupten wieder besseren Wissens und den Fakten immer noch, es wäre ein Akku-Brand gewesen. Wie oft sollen wir Sie noch wiederlegen, Ihre Behauptungen? Fakten scheinen Sie ja beharlich zu ignorieren.

          Es scheint also Ihre Aufgabe zu sein, Tesla auf jeden Fall schlecht zu machen, also tun Sie uns den Gefallen und schreiben in einem Diesel-Forum weiter, dort können Sie Ihre Anti-Tesla-Hetze (die die Grenze zum Fanatismus schon weit überschritten hat) gerne weiterverbreiten und werden auch auf mehr „Mitleidende“ treffen.

          • der_medicus

            Ich finde den Fanatismus eher auf Ihrer Seite. Ich sehe die Entscheidung eher rational. Elektro ist sicher die Zukunft. EM hat den Initialzünder gegeben. Tesla Motors ist der einzige Hersteller alltagstauglicher Elektroautos. Die 20 Leute sind mir egal. Man kann einen gewissen Fanatismus in allen Foren national und international beobachten. EM wird gottähnlich verehrt, eine Eigenschaft die es ihm gestattet seit Jahren das Geld seiner Investoren zu verbrennen und Lieferversprechen regelmäßig zu brechen.
            Dieser Fanatismus ist nicht nur störend, sondern lässt mich zweifeln ob bei Tesla wirklich alles so klasse ist. Testberichte von Leuten die vom Teslavirus noch nicht infiziert sind, können der Marke und ihren Produkten nicht so viel positives abgewinnen. Wobei man auch hier vorsichtig sein muss, weil die klassische Automobilindustrie naturgemäß ein starkes Interesse hat ihre Produkte so lange wie möglich zu verkaufen, und bei Elektroautos schwerst hinterherhinken. Aber offensichtlich ist es nicht möglich ausgewogen zu posten. Wer nicht 100% für Tesla ist, wird sofort als Dieselstinkerfanatiker und Teslafeind verunglimpft. Differenzierte Betrachtungsweisen sind offenbar nicht möglich.

          • Pamela

            Das ist wohl irgendwie ungerecht.
            Sie treffen zwei grundsätzliche Aussagen:
            1. Es war ein Akkubrand. Basta.
            2. Bei E-Autos stellt die Brandgefahr ein besonderes Risiko dar.

            zu 1. gab es eine Sachdiskussion mit Argumenten, die etwas anderes annehmen lassen können
            zu 2. hat man Statistiken – natürlich zu Verbrennern – gegenübergestellt (womit sollte man auch sonst vergleichen)

            Ich bin der Meinung, dass gerade beim E-Auto durch seinen Aufbau der Fahrerraum bei einem Unfall besseren Schutz bietet, als beim Verbrenner, sodass es den Insassen eher möglich ist, unverletzt das Fahrzeug zu verlassen und die Gefahr geringer ist, mit dem Auto zu verbrennen.
            Wenn man natürlich mit 180 gegen Baum oder Mauer fährt, ist da irgendwo Ende mit der Sicherheit.
            Alle Argumentationen hier hatten nichts mit Gottheitverehrung oder Fanatismus zu tun, und betreffen in der Sache eigentlich alle E-Autos, also nicht nur Tesla.

            „Die Erde ist eine Scheibe“ wer was anderes behauptete war ein Ketzer.

            „Das war ein Akkubrand, deshalb ein Beispiel für die tödliche Gefahr bei einem Unfall mit einen Tesla“ wer etwas anderes behauptet ist ein Jünger ?

          • Fritz!

            Sehr schön gesagt. Mich stört, daß er so vehement die Fakten, die wir sehr sachlich (zum größten Teil zumindest) ihm hier präsentieren, schlicht und einfach ignoriert. Das machen nur Jünger und Fanboys (und AfD-Wähler, aber die sind hier gerade nicht das Thema).

          • Pamela

            Mich stört, wie gut Meinungsmanipulation in den Medien funktioniert, selbst wenn man die falschen Schlussfolgerungen zwischen die Zeilen schreibt.

            Ich bin sehr froh, lieber Fritz; dass ich nicht alleine damit zurecht kommen muss, sondern hier durch die Denkleistungen anderer bestätigt werde oder in der richtigen Richtung weiterkomme.

            Manche haben halt ein Problem damit, sich eine Meinung zu erarbeiten und halten eher beleidigt am ersten Gedanken fest. LG

          • Karsten Jung

            @disqus_3A1p7IbFMG:disqus Tolle und sachliche Antwort.

            So wie auch schon von @W. Müller

            @der_medicus:disqus
            Was mich wundert und sogar etwas ärgert ist, dass du Realitätsverweigerung bei den Teslafahrern ankreidest, selbst aber der Realität, die dir durch die Fakten/Auflistung von W.Müller aufgezeigt wurde, keinerlei Anerkennung zollst. Du ignorierst sie gradezu.
            Warum?

            Die Lithium Kobalt Zellen haben leider das Problem, dass sie den Sauerstoff für einen Brand selbst enthalten. So lässt dieser sich nicht ersticken.

            Man kann ihn nur durch Wärmeentzug löschen. (Z.B. Kohlensäure Schnee Löscher)

            Deshalb die aufwändigen Schutzmaßnahmen. Eine Hochvolt Akkubrand kann man im diskutierten Fall ausschließen. Die Trennung der Hochvoltleitung war nur eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme der Feuerwehr.

            Der „Brandbeschleuniger“ wurde aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Kühlmittel der Klimaanlage geliefert.
            Übrigens haben Alu Karossen zwar viele Vorteile, aber bei sehr heißen Bränden sind sie leider ein Problem.
            Am Ende bleibt nichts übrig.
            http://teslamag.de/wp-content/uploads/2016/01/tesla-model-s-ausgebrannt-norwegen-supercharger.jpg

          • Fritz!

            Naja, da schaut aber viel Fanatismus gegen Elon Musk aus Ihrem Post heraus.

            Er verbrennt kein Geld, es wird in die Zukunft der Firma Tesla und eine saubere/bessere Umwelt investiert. Erst wenn die Firma Tesla Pleite gegangen ist (was unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist), erst dann ist das Geld verbrannt. Jeder der Investoren weiß, daß Tesla nicht vor 2020 Gewinn machen wird, also ist alles im grünen Bereich, Sie brauchen da keine Angst zu haben.

            Elon Musk/Tesla hat bislang alle Versprechen bezüglich Ihrer Autos & Produkte gehalten, einige (vorsichtig formuliert) nicht ganz so zeitnah wie gehofft (ich weiß, daß Tesla ein Termin-Problem hat). Beim Model 3 sind bislang sogar fast alle Zusagen VOR der angegebenen Zeit passiert, Tesla lernt also dazu (wäre aber auch traurig, wenn nicht).

            Alos macht Tesla im Moment deutlich mehr richtig als der Rest der Auto-Hersteller. Sie haben aber noch Luft nach oben (beide, sowohl Tesla als auch ABM & Co.)

          • W. Müller

            Ich nehme an, das hier kennst Du?
            http://disq.us/p/1n6ul98

            Also mir persönlich wäre das jetzt, wenn ich hier so aufgetreten wäre wie Du, so richtig total mega-peinlich.
            Vielleicht lernst Du ja etwas draus, vielleicht auch nicht.
            Sorry, „Nachtreten“ ist normal nicht mein Stil aber wer so hartnäckig hier sich der Diskussion verweigert und andere Kommentatoren als „Jünger“ runtermacht…

        • W. Müller

          Mehr als „Teslasekte“ bringst DU nicht als „Gegenargument“?
          Ich konnte leider kein einziges Sachargument gegen meine vielleicht im Ton etwas provokanten aber dennoch sachlich geführten Kommentare lesen.
          Du bringst lediglich die Behauptung: Es war ein Akkubrand immer und immer wieder. Sachdiskussion gleich null. Schade.
          Aber ich kaufe Dir nicht ab, dass Du Deinen Kaufentscheid vom Forum hier abhängig machst. Das ist maximal unglaubwürdig.

  • Skynet

    Also einfach doch mal die Stellungsnahme der Feuerwehr (!) zu Rate ziehen …Die Löscharbeiten – die nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt
    werden konnten – gestalteten sich schwierig, da das Fahrzeug wiederholt
    in Brand geriet. Erst nach dem Durchtrennen der Stromzufuhr von den
    Hochleistungsbatterien war es möglich, das Feuer endgültig zu bekämpfen…

    Sprich durch den Unfall ist die Batterie in Brand geraten und hat sich mehrfach entzündet, bis sie das Kabel gekappt haben. Damit konnte sich der Brand dann wohl auch nicht über den gesamten Akku ausdehnen. Die Betonklötze waren übrigends eine Überleitung auf die andere Fahrspur, da einen Tunnelröhre gesperrt war.

    • Dieslstinker

      und genau das zeigt, dass nicht die Batterie in Brand geraten ist, die brennt wenn sie brennt egal ob man die Stromleitungen von (von der Battreie aus gesehen) der Batterie trennt oder nicht.
      aber nein das Video zeigt eben dass es vorne im Motorraum brennt, und dann macht auch der Satz Sinn: „Erst nach dem Durchtrennen der Stromzufuhr von den
      Hochleistungsbatterien war es möglich, das Feuer endgültig zu bekämpfen…“

      Klar solange (beträchtlicher) Strom fliest, gibt es eine enorme Hitzeentwicklung (kennt man von einem überlastetem Motor oder überlasteter Leitung/Kurzschluß etc.)
      Erst wenn man die Stromzufuhr abschaltet ist ein Löschen möglich

      • der_medicus
        • Fritz!

          Evtl. sollten Sie einfach der Original-Quelle (der österreichischen Feuerwehr, auf dessen Bericht sich alle anderen Berichte berufen/beziehen) vertrauen, die NICHT von einem Akku-Brand spricht.

          Golem hat genau denselben Fehler wie Sie gemacht, nämlich den Original-Bericht nicht gelesen/verstanden.

          • der_medicus

            Natürlich! Was nicht sein darf, das gibt es nicht. Im Übrigen schließt der „Originalbericht“ einen Akkubrand nicht aus. Wobei es nicht erwiesen ist ob der Bericht in „Österreich“ der Originalbericht ist. Den kennt nur die FFW.
            Wenn man die Bilder mit anderen Bildern im Netz nachgewiesener Akkubrände vergleicht zusammen mit der Kenntnis dass das Feuer nach vorne abgeleitet wird, kann es nur eine Schlussfolgerung geben.

          • W. Müller

            „Wenn man die Bilder mit anderen Bildern im Netz nachgewiesener Akkubrände“

            Bitte die Quelle mit angaben und nicht einfach behaupten.
            Vorher hast Du den Bericht der Feuerwehr selbst zitiert und als gut be

          • Fritz!

            „Wobei es nicht erwiesen ist ob der Bericht in „Österreich“ der Originalbericht ist.“

            Jetzt werden Sie aber langsam paranoid. Wenn Sie den Bericht oben gelesen haben und sich die im Text genannten Quellen anschauen, dann werden Sie einen Bericht der an der Löschung beteiligten Feuerwehr finden. Diese Feuerwehr hat den Brand gelöscht, wie soll denn dann dieser BEricht nicht der „Original-Berichtsein“?

            Glauben Sie, daß ein Portal wie Golem, die nicht bei dem Feuer dabei waren noch den Brand selbst gelöscht haben, mehr weiß als die Feuerwehr, die den Brand gelöscht hat? Dann glauben Sie auch, das VW Marktführer bei E-Autos ist. Einzig Tesla könnte da etwas wissen, was die Feuerwehr nicht weiß, wenn sie die Fahrzeugdaten (soweit möglich) auslesen.

    • Pamela

      Vielleicht erklärt die Feuerwehr in Nachgang ja noch, was genau gebrannt hat, wenn jetzt schon wieder soviel darüber geschrieben wird.
      Vorne ist viel Elektronik verbaut, da kann es zu reihenweise Kurzschlüssen kommen. Deshalb besser Strom weg.
      Es hat genügend Materialien, die bei Brand gefährliche Stoffe frei setzen, deshalb ist es immer ratsam mit Maske zu löschen.
      Wenn der Akku brennt bleibt nicht mehr viel übrig, die Bilder kennen wir noch:
      http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/die-batterien-des-fahrzeugs-brannten-so-heiss-dass-die-loeschmassnahmen-viel-laenger-als-bei-ueblichen-ve-200169866-48617082/2,w=1512,q=low,c=0.bild.jpg

      Egal, Auto kaputt, keiner zu Schaden gekommen, was soll die Diskussion ?

    • Fritz!

      „Sprich durch den Unfall ist die Batterie in Brand geraten und hat sich mehrfach entzündet, bis sie das Kabel gekappt haben.“

      Das genaue Gegenteil ist der Fall, wie schon mehrfach geschrieben. Durch das Trennen der Stromzufuhr zu allen Verbrauchern konnten diese Verbraucher (in diesem Fall wahrscheinlich die Klimaanlage mit dem gut brennenden Kältemittel) das Feuer nicht immer wieder neu entfachen und somit dann auch schnell gelöscht werden.

      Ein wenig Technik-Wissen, etwas gesunder Menschenverstand und schon scheidet Ihre These vom Akkubrand aus.

      • Skynet

        Sorry aber die Klimaanlage ist nun wirklich kompletter Unsinn. Die vielleicht 700g (?) stehen unter Überdruck und sind durch ein kleinstes Leck (was zu einem Brand notwendig wäre) in kürzester Zeit weg und könnten das Auto nicht mehrfach entzünden. Dazu sieht man auch keine Stichflamme, die es dann sein müsste. Mal ganz unabhängig davon, das das Thema Brennbarkeit des Kühlmittels und Voraussetzungen dazu sehr umstritten ist.

        • Fritz!

          Kein Problem, Klima-Anlage ist draussen. Sind aber noch genug andere Aggregate mit brennbaren Flüßigkeiten und Kunststoffe und andere Materialien vorhanden, die unter bestimmten Umständen brennen können.

          Auch wenn die Meldungen bezüglich des Klimamittels 1234yf und deren Brennbarkeit schon oft zu finden sind. Ich weiß allerdings nicht, welches Klimamittel Tesla hier einsetzt.

    • Karsten Jung

      Wenn also der Hochvoltakku brennt, durchtrennt man ein Stromkabel und schon brennt er nicht mehr?

      Hallo?

      • Fritz!

        Ich glaube, weder Skynet noch der_medicus waren wirkliche Leuchten in diesem Bereich der Physik in der Schule oder später. Gerade der zweitgenannte zeigt hier eine erschreckende Beharlichkeit ob seiner falschen Schlußfolgerungen.

        • W. Müller

          Die Beharrlichkeit ist ja nicht an sich etwas Schlechtes.
          Wenn man aber nicht konkret auf die Sachargumente eingeht und jeden, der anderer Meinung ist als Mitglied der „Teslasekte“ bezeichnet, hat man den Boden der sinnvollen Diskussion weit hinter sich gelassen und befindet sich auf dem Terrain des puren Bashing.

  • XCG

    Sehe das auch so. Sowieso wird der Akku nicht solche Flammen verursachen. Der fehlgeleitete Strom aus den Akkus kann halt Erhitzungen bis zum Schmelzen erzeugen und daraus das Material in der Nähe entzünden. Die spektakulären Flammen stammen eher von Plastik, Gummi und Dämmmaterial, das in jedem Auto verbaut wird.

  • W. Müller

    Also doch einfach mal nur den gesunden Menschenverstand (!) einschalten:

    Was genau soll das Kappen der Stromversorung von der Batterie weg zu den
    Verbrauchern helfen, wenn die Batterie selbst im Inneren brennt?
    Richtig, rein gar nichts. Die Batterie hat ja weiterhin in jeder Zelle Strom, den kann man nicht durch Kappen von externen Leitungen abschalten. Und auf einen Schlag entladen geht auch nicht, da dann wieder zuviel Hitze frei würde.

    Darum gilt:
    Einen einmal brennenden Li-Ionen Akku bekommt man nicht so einfach gelöscht.

    Logik zum Zweiten:
    Was bekommt man besser gelöscht, wenn es keinen Strom mehr hat? Richtig, die an der Stromquelle hängenden Verbraucher.

    • McGybrush

      Dazu kommt. Im Normalfall wird der Stromkreis vom Akku bei so einem Unfall sowieso gekappt. Bei einem anderen eAuto (nicht Tesla) weiss ich das mehrere Relais Parallel den Strom Aktiv auf Durchgang halten muss damit alles angeschlossen ist. Bei einem Umfall wird zum einem das Stromkabel abgesprengt und zum zweiten wird das Relais stromlos und lässt dadurch automatisch die Verbindung los.
      Das manuelle kappen der Stromleitung ist nur zur Sicherheit falls alles vorangegangene Szenario was das Auto bei einem Crash alleine macht, warum auch immer, mal nicht funktioniert hat. Aber es wird tag täglich beim losfahren eines Autos zig Relais angesteuert. Und es werden auch täglich zuverlässig Airbags aufgesprengt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das sowas mal ausfällt? Also in 20 Jahren Führerschein hab ich noch nie ein Relais wechseln müssen. Genau so selten wird auch die Technik versagen die ein Akku bei einem Crash automatisch trennt. Egal ob durch ein Relais oder einer Sprengung. Das Kappen der Leitung ist als nur ein Prophylaktische Vorsichtsmaßnahme für die Sicherheitskräfte.

  • der_medicus

    Das ist völliger Unsinn: Namely, the Model S battery pack is designed to funnel battery pack fire out the front of the car rather than keep it in the vicinity of the passenger compartment.
    Quelle: https://disq.us/url?url=https%3A%2F%2Flongtailpipe.com%2F2016%2F01%2F01%2Fmodel-s-catches-fire-in-norway-at-supercharger-charging-system-seemingly-at-fault%2F%3AI1XmMxJZq_RWfBYNURrlz0mP9t8&cuid=4558050
    Ich fürchte Sie sind von uns Beiden der Ahnungslose. Das zeigt ein sehr einfaches Verständnis wenn man meint der Akku hätte nicht gebrannt weil das Feuer vorne sei. Das liegt siehe Text an der Konstruktion des Wagens, dass das Feuer nach vorne abgleitet wird.

    • Fritz!

      Es wurde Ihnen doch jetzt schon X-mal erklärt, wie ein Akku-Brand aussieht und warum es aus technischer Sicht keiner gewesen sein kann. Sind Sie immer so Faktenresistent?

      Sie haben anscheinend doch so wenig Ahnung wie angegeben, immerhin können Sie die Texte, die Sie zitieren, zumindest lesen, da hatten wir schon schlimmere Kandidaten hier. Aber Sie ziehen die falschen Schlüsse, es hapert also noch am Verständniss der Texte. Aber da helfen wir Ihnen natürlich gerne weiter.

  • ThomasJ

    Nach so viel „Akkubrand“ etwas OT vom 19.10.2017:

    VW-Chef kritisiert Tesla: „Vernichtet Geld und schmeißt Mitarbeiter raus“
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/VW-Chef-kritisiert-Tesla-Vernichtet-Geld-und-schmeisst-Mitarbeiter-raus-3866221.html
    (Film ab 1:22:35)

    und weiter:

    „VW-Chef Müller hält Verbrennungsmotor für unverzichtbar„
    http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/vw-chef-mueller-in-passau-verbrennungsmotor-unverzichtbar-100.html

    Guten Morgen Herr Müller

    Tesla hat ca. 500k Reservationen des Modell 3 offen und täglich kommen 1800 hinzu.
    Das ist ein BEV, der einzige, der ab 2018 in grosser Stückzahl mit Reichweite, Optik und Ladeinfrastruktur auf dem europäischen Markt sein wird. Wenn Sie nach China gehen, sehen Sie ähnliches mit chinesischen BEV‘s.

    Bis Sie mit Ihrem „BEV Enthusiasmus“ etwas Brauchbares liefern, hat Musk in diese Zeit x Mio. Model 3 und vermutlich schon einige Model Y wie Semmel beim Bäcker verkauft und Unmengen Daten für das autonome Fahren gesammelt. Und Sie haben heute den Plan, 2025 mit 80 neuen Wagen. Und woher nehmen Sie die Batterien? Musk, Chinesen, Daimler, Bäcker? (Wer ist da der Ankündigungsweltmeister?).

    Musk investiert viel Geld in eine nachhaltige, ökologische und lebenswerte Zukunft: Man kann das wie Sie auch „Geldvernichtung“ nennen, wir leben in einem freien Europa, wo sich jeder seine Wahrheit zusammenbasteln kann wie er möchte.

    Sie Sind der Meinung, dass der Verbrennungsmotor für unverzichtbar ist. Da fällt mir spontan folgendes Zitat ein:
    »Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung« (Wilhelm I I., letzter deutscher Kaiser, 1859–1941)

    Als oberster Chef von Nokia (ähh VW), sollten Sie Weitsicht, Mut, und Verantwortung für Ihre Mitarbeitenden haben. Ebenso für die Menschen, die weiterhin Diesel atmen sollen. Ich sehe da eher ein verbissenes verharren in der Gegenwart, fehlende Weitsicht betreffend der globalen Entwicklung der Mobilität und null Plan wenn es um ein unverzichtbares ökologisches Denken geht. Es besser zu machen wäre Chefsache, der andere Chef (Musk), zeigt es Ihnen vor.

    • Fritz!

      Vor allen Dingen sollten Sie (Herr Müller) sich mal besser mit Ihren Kollegen besprechen. Vor ein paar Wochen bezeichnte der VW Markenchef Diess noch Tesla als größten Konkurrenten für VW (nein, nicht etwas Toyota oder GM, sondern einen kleinen Autobauer mit aktuell 100.000 Autos/Jahr). Ich denke mal, Herr Diess hat sicherlich den besseren Weitblick.

    • Nelkenduft / AHF

      Die meisten Manager sind zwar gut im Umgang mit Krisen, aber völlig unfähig wenn es darum geht tragfähige Ziele zu formulieren und das Unternehmen auf den richtigen Weg zu bringen. Oft wird umstrukturiert, noch bevor man das Ziel klar definiert hat, da ist es dann reiner Zufall wenn das funktioniert.

    • Ironman

      davon mal abgesehen, dass es absolut OT ist…was ist deine aussage, falls der text darunter deiner sein soll?? das VW zu spät dran ist und du das voll schlecht findest oder es gut findest, dass es ja Tesla gibt – den heilsbringer und Weltenretter, dank der total uneigennützigen nachhaltigen-super-ökologischen SUV, Sportwagen und bald (wenn es irgendwann mal so sein sollte) den günstigen „erschwinglich für jedermann- 40k-Einsteiger“ Modelle.

  • Matthias Zawichowski

    Akku geriet nicht in Brand!

    • der_medicus

      Dann wissen sie mehr als die FFW Landeck. Haben Sie den Facebook Eintrag nicht gelesen? Die FFW weiß es nicht und wartet die technische Untersuchung ab. Aber wenn man vom vermieten von Elektroautos lebt, muss man das natürlich so posten. Das beweist wieder einmal meine Meinung bzw meinen Verdacht den ich schon lange hege, dass hier Leute der E-Mobilität huldigen, die ein starkes kommerzielle Interesse daran haben. Es wäre daher redlicher gewesen nicht als Privatperson, sondern unter dem Namen ihrer Firma zu posten.

      • ThomasJ

        Ich habe mich ja in die Diskussionen betr. „Akkubrand“ nicht eingemischt, weil ich da mit meinem technischen Wissen nichts beizutragen habe.

        Auf Ihre fehlende Lesekompetenz und ihr gebetsmühlenartigen Standpunkt wider besseren Wissens, für Sie gerne im (fast) Vorlesemodus:

        Kurt: „ …..Was offenbar brannte, war die 12V-Batterie im Vorderteil des Fahrzeuges, …… . Die Hochvoltbatterie hat mit Sicherheit nicht gebrannt, …. .“

        FF Landeck: „Wir haben nie behauptet, dass die Hochvolt Batterie gebrannt hat 😉 . ….. Ob die Batterie (12V Batterie, Anm. der ThomasJ – Redaktion) gebrannt hat oder nicht können wir nicht sagen, das ist Aufgabe der Techniker.“

        Wenn Ihnen der Sachverhalt immer noch nicht klar ist, dürfen Sie sich an mich wenden.

        PS: Ihr Avatar-Name lässt vermuten, dass Sie in der Gesundheitsbranche arbeiten. Ihre verbissene Haltung macht mir da in diesem Zusammenhang etwas Sorgen.

      • W. Müller

        Dir ist wohl nichts peinlich, oder?
        Ich würde da zumindest jetzt einmal stille Bescheidenheit an Deiner Stelle walten lassen und nicht noch haltlose Verdächtigungen aussprechen.

        PS: Falls Du mich meinen solltest: Ich habe außer dass ich Kunde bin keine Gechäftsbeziehungen zu Tesla und verdiene mein Geld ganz wo anders außerhalb der E-Mobilität.
        Aber so etwas ist in Deinem Weltbild wohl nicht vorgesehen.

        PPS: Da kommen auch Li-Ionen Akkus vor aber die fahren nicht in der Landschaft umher sondern retten Leben.

  • ThomasJ
    • Matthias Fritz

      also doch FUD von allen möglichen Nachrichtenportalen und z.T. sogar Autoredaktionen. es ist langsam nicht mehr lustig was für eine Kampagne da gefahren wird.

      • Fritz!

        Lustig ist das schon lange nicht mehr, aber leider immer wieder üblich. Wenn die Zeitungen wenigstens die Dementi danach in derselben Größe & Priorität wie die Falschmeldung bringen würden, könnte man ja drüber reden. Aber so weit geht die „Ehre“ der Redaktionen dann doch nicht.

        Da muß es dann reichen, daß ich/wir es eben oft besser wissen und immer wieder auf augenscheinliche Fehler und Falschmeldungen hinweisen und den Ignoranten von Fakten immer wieder dieselben vorhalten, bis sie entweder ruhig sind oder es verstanden haben.

    • W. Müller

      Danke ThomasJ für Deine, wie immer, excellente Recherche.
      Zwar war das jedem, der sich seriös mit E-Autos und Akkubränden auseinandersetzt, klar, dass da der Akku nicht gebrannt hat. Doch die entsprechende Berichterstattung tat ihr übriges, wie man auch hier im Forum sehen konnte.
      Die FUD Kampagne ist auch hier deutlich zu erkennen. Wenn man das und die neuesten Aussagen von VW zusammen nimmt, komme ich, auch auf die Gefahr hin, dass der Psychologe und Coach (Insider wissen wohl wen ich meine) sich jetzt wieder einklingt nur zu der Aussage:
      Der Verbrenner Industrie geht ordentlich die Muffe weil die langsam erkennen, dass sie zur Verpenner Industrie werden könnten. Zumal VW bei den Verhandlungen über Kobalt Ressourcen so arrogant aufgetreten ist, dass der Deal geplatzt ist.

  • Christoph Leiner

    Wenn man sich das Notfallhandbuch des Telsa Model S durchschaut, sieht man schnell das es sich um einen „normalen“ Kabelbrand auf der 12V Seite handelt. Jedoch weiß ich nicht ob die Heizung für Innenraum und Battrieheizung sowie ein paar andere Verbraucher nicht auch auf 48V oder so laufen. Wie auch immer jedenfalls nicht der 400V Kreis war für den Brand verantwortlich. Da ein Kurzschluss an der 400V Seite sofern die Hochstromschmelzsicherung nicht auslöst zu einem Abbrennen des Lithium Ionen Akkus führt, und dann fast nichts vom Fahrzeug übrig bleibt.
    Das Durschneiden des Notfallkabelsatzes bewirkt laut Tesla das Ausschalten des Hochspannungssystems sowie das Deaktiveren von SRS und Airbags. Siehe PDF

    https://www.tesla.com/sites/default/files/downloads/de_DE/model_s_2014_emergency_response_guide.pdf?1512

    Wie auch immer, ein Untersuchungsbericht wäre natürlich interssant.

  • PV-Berlin

    Wenn wir jetzt jedes brennende Auto kommentieren wollen, dann viel Spaß. Wer frontal gegen eine Betonmauer fährt, soll doch mal froh sein, dass er im Tesla saß und nicht in einem Mini o.ä.

    500 PS passen zudem super zu ca. 1 Jahr Fahrpraxis!

    In dem Falle, ist doch der Lernprozess optimal abgelaufen. Papa und Tochter haben ‚gut‘ gelernt.

  • Karsten Jung

    Das Fahrzeug krachte kurz vor der Einfahrt in den Pianner Tunnels auf
    der Arlberg Schnellstraße in eine Leitplanke und ging in Flammen auf.

    Nur mal so als Hinweis, das Auto ist nicht nur in die Leitplanke gefahren, sondern in die Betonblöcke, die die Straße verjüngt haben!

    Ein großer Unterschied, oder?

  • cable high

    Zusammenfassung

    Aus meiner Sicht ist es doch unerheblich, ob der Akku tatsächlich gebrannt hat – oder nicht. Entscheidend ist doch das Ergebnis aus dem Vorfall und eine vielleicht abschließende Bewertung dazu.

    Bei allen neuen Technologien stellt sich natürlich die Frage, welche neuen Risiken diese mit sich bringen. Hierzu muss man also in diesem Fall die Unfallfolgen ansehen, welche bei einem Elektroauto zu erwarten sind und ob es zusätzliche Probleme und Risiken gibt.

    Dazu ist es oft hilfreich, seine Position zu änderen, also einen anderen Blickwinkel einzunehmen, um sachlich bleiben zu können.

    Stellen wir uns also mal vor, bislang wären elektrisch angetriebene Fahrzeuge der weltweite Standard, und jetzt wird plötzlich ein Auto mit Verbrennungsmotor entwickelt und gebaut. Welche zusätzlichen, neuen Unfallrisiken (und ggf. Folgen) gibt es nun zu beachten? (heißes Motorenöl, Benzin, Knautschzone, Akkusäure ….)

    Aus diesem Blickwinkel wird schnell klar, dass Elektroautos wesentlich geringere Risiken in Folge eines Unfalls haben. Es wäre sicherlich schwer, die Verbrennungstechnologie einzuführen, die Menschen hätten berechtigte Ängste davor. Umweltschützer würden Sturm laufen, Anwohner klagen, Feuerwehren davor warnen. Irgendwann würden Kriege im Streit um den Kraftstoff ausbrechen, glaube ich.

    Zum Glück ist es anders herum, also alles wird gut.