Schweiz: Zwei Verletzte nach Unfall mit einem Model S

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In Gersau, Schweiz, gab es am Samstag einen Unfall mit einem Tesla Model S und einer Motorradfahrerin, bei dem sich die Beifahrerin des Autos und die Motorradfahrerin verletzten. Das Fahrzeug sei laut Zeugenaussagen erst gegen eine Felswand, dann gegen die entgegenkommende Motorradfahrerin gerast. Der Fahrer blieb dabei scheinbar unverletzt.

Die Polizei ermittelt aktuell noch nach der Unfallursache: „Die Unfallursache ist zurzeit noch unklar“, sagt David Mynall, Mediensprecher der Kantonspolizei Schwyz. Es wird vermutet, dass der 42-jährige Fahrer womöglich die Beschleunigung des Elektrofahrzeugs unterschätzt hätte und dabei zu stark auf das Gaspedal gedrückt hat.

Der Fahrer des Model S war bei dem Unfall überhaupt nicht im Besitz des Fahrzeugs. Es handelte sich um eine Testfahrt, die in Verbindung mit der „Fully Charged Model S Tour 2014“ gebucht werden konnte. Als Fahrzeug stellte Tesla Motors das Model S P85 Performance zur Verfügung, welches 421 PS besitzt und in 4,4 bzw. in 3,7 Sekunden den Spurt auf 100 km/h schafft.

  • Dr.M.

    Mir tut vor Allem die unbeteiligte Motorradfahrerin leid – und nach meiner Probefahrt im Model S kann ich nur sagen: Ja, ein tolles Fahrzeug,aber eine gute und große Portion Verantwortungsgefühl sollte man schon haben und mitbringen und ganz genau wissen, was man da tut. Das Auto ist über zwei Tonnen schwer, beschleunigt aber ohne jede Verzögerung mit einem unglaublichen Antritt, wenn man auf das Pedal tritt. Dieses sollte man mit Zurückhaltung betätigen, denn die Physik lässt sich auch im Tesla nicht überlisten, auch da fliegt man aus der Kurve oder kommt ins Schleudern. Der größte Unterschied zu Verbrennern ist wirklich der verzögerungsfreie Antritt, evtl. sollte Tesla die Testfahrer darauf noch genauer hinweisen, denn viele Fahrer können sich das sicher nicht vorstellen.